Dankbarkeit erleben – Besuchen verbindet – Ehrenamtliche für Besuchsdienst in Altenpflegeheimen gesucht!

Sie sehen ehrenamtliche Mitarbeit als Chance, eigene Gaben und Fähigkeiten einzubringen?

Sie haben Zeit zum Zuhören, Gespräche führen, Spielen und Spazieren gehen?

Sie haben Freude an Kontakten und daran, Trost zu spenden, Mut zu machen und gemeinsam zu lachen?

Dann sind Sie herzlich willkommen!

Der Kreiskirchenrat hat mich damit beauftragt, im Pfarrsprengel Oberspree-West exemplarisch an einem Konzept zu arbeiten, wie die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis die Menschen in den Senioreneinrichtungen erreichen können. Bisher habe ich allein in diesem Gebiet gearbeitet, nun möchte ich in die Öffentlichkeit der Gemeinden gehen – darum dieser Aufruf.

Wer bin ich? Ich bin Pfarrerin Bärbel Treu. Seit einem Jahr bin ich als Seelsorgerin in fünf Altenpflegeheimen tätig. Ich möchte auch Sie begeistern und für diese Arbeit gewinnen. Wenn Sie auch Interesse an schönen und sehr dankbaren Begegnungen mit Menschen in den Senioreneinrichtungen haben, dann machen Sie mit.

Ich vermittele Ihnen Kontakte, bereite Sie auf Ihre Tätigkeit vor und begleite Sie fachlich und persönlich.

Sie erreichen mich unter der Nummer 0162/3075883 und pfarrerin-treu@kirche-baumschulenweg.de.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre Pfarrerin Bärbel Treu

Konzertkalender des Fördervereins der ev. Kirche Berlin Johannisthal für das 1. Halbjahr 2018

48. Benefizkonzert am 17. März (Samstag) um 17.00 Uhr
mit Martin Fehlandt

49. Benefizkonzert am 30. März 2018 (Karfreitag) um 15.00 Uhr
mit Thomas Heyn: Pergolesi „Stabat mater“ in der Bearbeitung für das Saitenensemble Steglitz

50. Benefizkonzert am 8. April 2018 um 17.00 Uhr
Kammerkonzert mit AMEA; im Klaviertrio mit Musik von Arvo Pärt, Mendelsohn und Schumann

51. Benefizkonzert am 29. April 2018 um 17.00 Uhr
Operettengala mit Thomas Heyn

52. Benefizkonzert am 6. Mai 2018 um 17.00 Uhr
Konzert mit Musica laetificans

53. Benefizkonzert am 1. Juli 2018 um 17.00 Uhr
Konzert des Kammerchor des Collegium Musicum Berlin

Alle Termine stehen unter Vorbehalt – Achten Sie bitte auf die Aushänge
Eintritt frei – Spenden werden erbeten

Veranstalter: Förderverein zur Erhaltung des ev. Kirchengebäudes in
Johannisthal e.V.

Einladung zur Gemeinderüste „50+“ (23.-25. März 2018)

zur Gemeinderüste „50+“

Wir laden herzlich ein, mit uns am verlängerten Wochenende
vom 23. bis 25. März 2018 nach Magdeburg
zu kommen.

Wir werden ein kleines touristisches Programm vorbereiten – wie die Dombesichtigung und das Hundertwasser-Haus – und auch ein noch festzulegendes theologisches Thema besprechen (Themenvorschläge sind ausdrücklich erwünscht).

Die Unterbringung erfolgt im Haus des Bildungswerkes Magdeburg und kostet für das gesamte Wochenende pro Person mit Vollverpflegung im Doppelzimmer 106€ und im Einzelzimmer 130€.

Die Abfahrt ab Berlin Ostbahnhof wäre am Freitag, dem 23.3. gegen 14 Uhr, die Ankunft am Sonntag, dem 25.3. gegen 16 Uhr.

Wer die Gelegenheit hat, sich im Internet über das Tagungshaus zu in formieren, ruft bitte die Internet-Adresse www.bildungsnetzwerk-magdeburg.de auf.

Bitte melden Sie sich bis zum 12.01.2018 im Gemeindebüro an.

Michael Wesseli und Wilfried Bauer

Weihnachten

Mit diesen Worten verabschiede ich mich von Ihnen, denn meine Zeit der Vertretung in den Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal endet am 31.12.2017. Ich bedanke mich für alle intensiven Begegnungen, anregenden Gespräche und lebendigen Gottesdienste, die ich mit den Gemeinden feiern durfte.

Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Herzliche Einladung zum „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach Samstag, 16. Dezember, 17.00 Uhr Christuskirche

Am 16. Dezember beginnt die Weihnachtszeit! – so sagen viele, auch ich. Denn für viele Musikbegeisterte beginnt Weihnachten erst mit den berühmten Paukenschlägen und den darauffolgenden Trompeteneinsätzen dieses in der ganzen Welt berühmten Werkes. Ob Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“, die Bass-Arie „Großer Herr und starker König“, die Alt-Arie „Bereite dich, Zion“, oder „Schlafe, mein Liebster“, die Hirtensinfonia und und und… alles „Hits“ der klassischen Musik.

Das Weihnachtsoratorium von Bach ist ein Werk voll größter Freude und tiefster Innigkeit, ganz sinnfällig komponiert z.B. in dem Choral „Ach mein herzliebstes Jesulein“, in dem der Chor ganz leise, wie vor einem Babybettchen, diesen Choral singt, unterbrochen nach jeder Choralzeile mit jubelnden Pauken und Trompeten („Jesus ist Mensch und König der Welt zugleich“).

Zu diesem besonderen Konzert mit den Solisten D. M. Sandmann, I. Muschka, R. Eschrig, M. Schubach, der Johannisthaler Kantorei und dem Orchester „Camerata musica“ lade ich ganz besonders herzlich ein.

Martin Fehlandt

Eintrittskarten für 15 €, erm. 10 € sind im Kirchenbüro Oberschöneweide und Johannisthal und an der Abendkasse zu bekommen.

Vorstellung Pfarrerin Julika Wilcke

Liebe Gemeinde Johannisthal,


ich freue mich sehr, ab Januar 2018 zu Ihnen entsandt zu werden, um Ihre gemeinsame Pfarrstelle Johannisthal und Baumschulenweg zu verwalten. Sie haben einige Monate Vakanz hinter sich, mit allem, was an zusätzlicher Last – vielleicht auch an zusätzlichen Chancen – verbunden ist. Diese Zeit hat bald ein Ende.

Mein Name ist Julika Wilcke.

Ursprünglich komme ich aus Schleswig-Holstein, habe in Leipzig und Berlin Theologie studiert und im Juni 2011 mein Erstes Theologisches Examen absolviert.

Anschließend habe ich an einem Dissertationsprojekt im Fach Neues Testament gearbeitet, dann aber entschieden, zunächst in den Vorbereitungsdienst für das Pfarramt zu gehen. Seit März 2016 und noch bis Ende dieses Jahres bin ich also Vikarin in der frisch fusionierten Gemeinde Tiergarten. Ich habe dort eine lebendige Kirchengemeinde erlebt, die aus ursprünglich vier einzelnen Gemeinden mit je eigener Geschichte, eigenen Vorstellungen und Schwerpunkten allmählich zusammenwächst. Ich habe auch gesehen, wie die vielen unterschiedlichen Menschen um eine neue gemeinsame Identität ringen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Im September habe ich mein Zweites Theologisches Examen abgelegt und mich für den Dienst in unserer Landeskirche beworben. Mein Mann ist zurzeit Pfarrer im Kirchenkreis Stadtmitte. So leben wir auch in Mitte, wo unsere Kinder Schule und Kindergarten besuchen.
Ich bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen – wie es sich lebt in Johannisthal oder Baumschulenweg, wie Sie als Gemeinden zusammenhalten und wie wir gemeinsam Kirche in unserer Stadt sein können. Ich freue mich auf viele Begegnungen und neue Erfahrungen, auf das gemeinsame Feiern und Gestalten.

Nun wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Bis bald, Julika Wilcke.

Verabschiedung von Charlotte Haese, geb. Kühne

Viele Johannisthaler Gemeindeglieder kannten Sie gut!

Charlotte Haese, geb. Kühne.

Carla wurde sie von ihren Bekannten
genannt.

Als ich mit meiner Familie 1977 nach Johannisthal zog, war sie schon vier Jahre lang im Gemeindebüro tätig, also gut eingearbeitet, und das merkte man.

Im Gemeindebüro war mitunter reger Betrieb, weil damals nicht nur das Kirchgeld der Rentner, sondern auch die Kirchensteuer und Spenden ins Büro bar gebracht und quittiert wurden. Frau Haese führte die Gemeindekartei, trug dort die Daten der Gemeindeglieder ein, die sie in Gesprächen mit den Menschen erfuhr und natürlich auch die Amtshandlungen in die Kirchbücher. Sie kannte die Menschen und ihre Schicksale und hatte ein beneidenswertes Namensgedächtnis. Sie überprüfte die Finanzen einschließlich der Kollekten, verbuchte sie und leitete sie weiter.

Zu unserem damaligen Hausmeister Günther Lehmann hatte das Ehepaar Haese einen besonderen Kontakt.

In ihrem Geburtsort Magdeburg sang die junge Carla bald im Domchor mit, später in Berlin in der Heinersdorfer Kantorei und schließlich bei Frau Oettel in unserem Kirchenchor. Auch das Spielen ihrer (sehr kostbaren) Flöte bereitete ihr große Freude. Später sah ich dieses Instrument als Schmuckstück in ihrem Wohnzimmer hängen. Es dauerte seine Zeit, bis sie sich von ihm trennen konnte. Schließlich schenkte sie vor etlichen Jahren Herrn Fehlandt das gute Stück.

Die Büroarbeit machte ihr so viel Freude, dass sie diese Tätigkeit mit dem Eintritt in das Rentenalter nicht aufgab, sondern mehr als 20 Jahre lang noch ehrenamtlich weiterführte.

Zu ihrem 80. Geburtstag hatte ihr Herr Fehlandt einen Kanon komponiert mit den Noten, die ihren Namen ergaben: H A E eS E. Was hatte sie sich gefreut, als wir ihr den vorgesungen haben!

Nun ist sie im Alter von 85 Jahren verstorben und wurde am 8. November auf dem Domfriedhof in Berlin-Mitte beigesetzt. Herr Fehlandt spielte in der Friedhofshalle auf der Flöte die uns allen bekannte Melodie des Paul-Gerhard-Liedes (EG 361) – eine Erinnerung an das Psalmwort, das die Trauerfeier für ihren lieben Mann Eberhard Haese vor 27 Jahren bestimmte:

„Befiehl dem Herrn deine Wege und
hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.“

Eberhard Iskraut