Hervorgehobener Beitrag

Gemeindeversammlung

Der GKR Johannisthal lädt Sie herzlich zur Gemeindeversammlung ein.

Termin: Sonntag, der 23. August 2020, nach dem Gottesdienst

Themen:

  • Planung und Gestaltung des Außengeländes
  • Sanierung neues Pfarrhaus

Haben Sie weitere Themen?

Bitte melden Sie diese an den Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates, Dr. Thomas Menn: thomas.menn@gemeinsam.ekbo.de.

Wieder da! Zurück mit neuen Aufgaben

Liebe Gemeinde,

wie geht es Ihnen allen? Ich grüße Sie ganz herzlich.

Mein Name ist Eunhye Langbein. Einige von Ihnen haben mich schon im Jahr 2018 kennengelernt. Nun bin ich wieder hier mit einer neuen Aufgabe: Sabrina Führer ist jetzt in der Elternzeit. Ihre Stelle werde ich übernehmen. In der Zwischenzeit hat sich meine Familie vergrößert. Meine Tochter, Nuri, ist 2018 gesund 30 Minuten vor dem neuen Jahr geboren. Mein Mann, meine deutsche und koreanische Familie sind sehr glücklich und nehmen an ihrem Wachsen Anteil.

Bei meiner ersten Aufgabe in dieser Region war ich mit tollen Jugendlichen unterwegs. Nun bin ich gespannt, wie ich mit den Kindern der 1. bis 6. Klasse die Zeit schön gestalten, gegenseitig lernen und gemeinsam Dinge entwickeln kann.

Liebe Kinder, wir sehen uns bei der Singschulwoche! Bis dahin bleibt gesund und munter! Ich wünsche Euch und der Gemeinde einen erholsamen Urlaub!

Seid behütet!

Eure Eunhye Langbein
E-Mail: eunhye.langbein [@] gemeinsam.ekbo.de
Telefon: 0176 7355 0412

Gott baut ein Haus, das lebt…

Eine Woche haben wir uns mit den Kirchen in unserem Pfarrsprengel beschäftigt. Wir haben sie mit 32 Kindern und acht Teamern aus unserem Pfarrsprengel besucht und erforscht.

Fünf Kirchen in fünf Tagen. So viele verschiedene Orte, an denen wir Gott begegnen können. Orte, an denen wir singen, lachen aber auch weinen dürfen. Jede Kirche hat etwas Besonderes, was wir genauer unter die Lupe genommen haben, z.B. die Orgel oder den Kirchturm mit den Glocken. Es gab Dinge, die wir in jeder Kirche wiederentdecken konnten, wie den Altar, den Taufstein, das Kreuz und die Osterkerze. Zu guter Letzt haben die Kinder sich auch selbst als Architekten und Baumeister versuchen dürfen.

Aus der Predigt vom Gottesdienst am Freitag: „Auch in der Bibel steht eine Bauanleitung für Kirchen. Da steht nämlich in einem Brief folgender Satz:

„Ihr sollt wie lebendige Steine sein. Mit euch wird ein Haus gebaut, das die Geistkraft zusammenhält.“

(nach 1.Petr.2,5, Bibel in gerechter Sprache)

Wir Menschen sollen auch wie lebendige Steine sein. Wir sehen unterschiedlich aus. Jeder tut andere Dinge gern. Wir haben unterschiedliche Hobbies und Wünsche. Jeder und jede von uns hat besondere Gaben oder Begabungen von Gott geschenkt bekommen. Damit können wir andere Menschen erfreuen oder ihnen sogar helfen. Wenn wir uns zusammentun, dann können wir auch wie ein Haus sein.

Wir sind eine Kirchengemeinde. Bei uns ist jeder Mensch willkommen. Wir sind auch ganz verschieden. Gottes Geistkraft hält uns als Gemeinde zusammen, so wie der Kleber, der Papier zusammenhält. Wir gehören zusammen, weil Gott es will, wir sind lebendige Steine.“

So bunt und verschieden die Kirchen sind, so bunt und verschieden haben die Kinder diese fünf Tage erlebt. Was sie besonders schön fanden, könnt Ihr hier in ein paar Zitaten lesen:

Ich fand den ersten Tag am schönsten, weil wir einen Ausflug gemacht haben. (Maja)

In der Bekenntniskirche fand ich toll, dass wir in die Orgel klettern durften und wir haben Obstsalat gespielt. (Cassy 10)

In der Kirche zum Vaterhaus hat mir gefallen, dass wir (Mundschutz-)Masken bemalen konnten. (Anna)

Dienstag waren wir in der Kirche zum Vaterhaus. Dort haben wir Mundschutzmasken bemalt, getöpfert und Mandy hat uns die Farben vom Kirchenjahr beigebracht. Das hat mir alles Spaß gemacht. Zum Mittagessen gab es Pizza, die hat gut geschmeckt. Danach sind wir in die Plansche im Pländerwald gelaufen und auf dem Hinweg haben wir uns ein bisschen verlaufen, aber wir haben die Plansche trotzdem gefunden. (Elisa 8)

Am Mittwoch hat es geregnet und es gab Kaltverpflegung. (Tamara 9)

Ich fand das Quiz cool und die Meditation in Oberschöneweide. Außerdem durften wir von der Kanzel runter sprechen. Schade, dass wir wegen des Regens nicht länger auf dem Spielplatz im FEZ bleiben konnten. (N.N.)

Mir hat der Glockenturm in Niederschöneweide am besten gefallen, weil ich die Luft cool fand. Ich fand auch den Stuhlkreis toll. (Rahel 6)

Donnerstag hat mir am Besten gefallen, weil wir bei den Glocken waren und Nudeln gegessen haben. Am besten fand ich das Kirchenbauen. (Malte 6)

Mir hat der Freitag am besten gefallen. Wir haben eine Tanzaufführung gemacht, die Kirchen, die wir selber gemacht haben, präsentiert und gesungen. (Finja)

Ich freu mich Rahel als neue Freundin gefunden zu haben. Ansonsten fand ich alle Tage toll, obwohl das Glockengeläut besonders. (Paulina 6)

Es hat mir immer gut gefallen, weil ich Spaß hatte. (Richard 9)

Viele Erinnerungen bleiben. An die Bilder, an die Kirchen, an neue Freunde und tolle Erlebnisse. Sie erinnern uns daran, dass diese Kirchen nur lebendig werden, wenn Ihr sie besucht, wenn Ihr dort singt und spielt, wenn Ihr dort baut und erzählt.

Und vor allem erinnern sie uns an Gottes Liebe.

Mandy Endter
Gemeindepädagogin Oberspree-West

Ausflug: Die „Honigkirche“ an der Spree / Bad Saarow mit SaarowTherme (24.09.2020)

Ausflug am Donnerstag, den 24. September 2020

Nachdem unsere diesjährige Busfahrt im April wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste,  wollen wir sie nun unter etwas veränderten Bedingungen gerne nachholen. Das  Busunternehmen Umlandtouren hat hierfür ein Hygienekonzept ausgearbeitet, welches sich bereits bei verschiedenen anderen Reisen bewährt hat. Wie geplant, soll es zur Honigkirche und  nach Bad-Saarow gehen. Die Groß Schauener Seenkette müssen wir uns leider für eine andere Gelegenheit aufheben, damit die Reise nicht zu lang wird.

Die Fahrt führt uns zunächst zum kleinen Ort Neu Hartmannsdorf südöstlich von Berlin, am Ufer der Spree. Für die sogenannte „Honigkirche“ hat die Bildhauerin Brigitte Trennhaus 1993 Altar und Altarwand neu gestaltet – aus Bienenwachs! Eine Führung gibt Einblick in das Entstehen dieser ungewöhnlichen Kirchenausstattung, die wir sehen, fühlen und riechen können.

Nach dem Mittagessen erreichen wir Bad Saarow. Das Herzstück des Kurortes, die SaarowTherme, ist eines der modernsten Wellness- und Gesundheitsbäder in Europa. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt wird ein Spaziergang angeboten, der uns auch Einblicke in das Thermalbad (Saarow-Therme von außen) bieten wird. Durch den Kurpark und am Ufer des Scharmützelsees entlang endet der Spaziergang am Hotel Esplanade Resort & Spa, unmittelbar am Hafen von Bad Saarow, wo wir das maritime Flair genießen können. Dort bietet sich auch
Gelegenheit, ein Eis zu essen oder einen Kaffee zu trinken. Wer den Spaziergang nicht mitmachen möchte, kann alternativ den Bus nutzen.

Abfahrt:
10:30 Uhr in Baumschulenweg
10:40 Uhr in Johannisthal
Rückkehr: ca. 18:00 Uhr
Gruppengröße: max. 30 Personen
Preis pro Person: € 59,50 (bei 25 bis 30 Personen)

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Fahrt mit dem Reisebus, Besuch und Führung „Honigkirche“, Mittagessen mit Dessert,  Aufenthalt Bad Saarow, kleine Stadtrundfahrt Bad Saarow, ganztägige Reiseleitung

Bitte melden Sie sich bis spätestens 31. August verbindlich im Gemeindebüro Baumschulenweg an und geben Sie dabei an, welches Gericht Sie zu Mittag essen möchten:

1. Rotbarschfilet, Salzkartoffeln, Senfsoße und Gurkensalat
2. Schweineschnitzel Wiener Art, Blumenkohl mit Bröselbutter, Petersilienkartoffeln

Sollten Sie sich bereits für die ursprünglich geplante Fahrt im April angemeldet haben, benötigen wir eine kurze Rückmeldung, ob Sie die Fahrt auch zu den geänderten Konditionen
mitmachen möchten.

Falls die Fahrt pandemiebedingt kurzfristig nicht stattfinden kann, fallen keine Gebühren an. Ich freue mich, dass wir sie unter diesen Bedingungen planen und gemeinsam antreten können!

Julika Wilcke

Sommergedanken des Kreisjugendreferenten über Gott und das Dienen

Wer dient im Gottesdienst eigentlich wem? Warum feiern wir Gottesdienst und tun es
dann doch nicht? Und: Braucht mich Gott im Gottesdienst?

Das Zentrale meiner Arbeit ist es, Jugendlichen die Dimensionen des christlichen Glaubens und ihrer eigenen Identität aufzuzeigen. Das passiert in Schulungen, Freizeiten, Veranstaltungen, manchmal nebenbei, in Konventen und oft in den Konfi-Kursen (Kurse für Konfirmandinnen und Konfirmanden). Angestoßen durch den Konfi-Vorstellungsgottesdienst (Kurs 2019-2021) in Oberspree-West, möchte ich meine Gedanken mit Ihnen teilen.

Gottesdienst und Konfis – das ist schon länger ein spannender Prozess. Was braucht ein Konfi für die Kontaktaufnahme mit Gott? Was brauche ich, um mit Gott im Gottesdienst in Kontakt zu kommen? Ist es überhaupt mein Ziel, wenn ich mich entscheide, in den Gottesdienst zu gehen? Hängt meine Entscheidung nicht meistens von der Sympathie gegenüber der/des Predigenden ab. Oder vom Thema – oder von der liturgischen Form – oder vielen anderen Kleinigkeiten.

An meine sonntägliche Begegnung mit Gott denke ich jedenfalls nicht als Erstes. Wenn meine Fragen und Sehnsüchte, meine Lebenswirklichkeit getroffen wurden bzw. betroffen sind, dann tut mir Gottesdienst gut. Oder durch tolle Worte, eine berührende Musik, eine authentische Begegnung oder eine liturgische Schönheit. Dann bleibe ich auch gern noch länger mit Gott im Gespräch. Dann spüre ich sowas wie Dankbarkeit.

Im Römerbrief (Röm 12) wird das ganze Leben als Gottesdienst beschrieben. Im Gottesdienst feiern wir also Gott und das Leben?

Gott kommt mit mir und meinem Leben ins Gespräch – wenn mein Leben eine Rolle spielt. Dann beginnen die Dynamik und ein Dialog. Bereichert und betroffen kann ich in die neue Woche starten. Wenn ich mich als einladende Person in Vorbereitung auf das Zusammenspiel der Dimensionen einlasse, dann wird unsere Gottesdienstkultur bereichert.

Ich erlebe dies innerhalb der Arbeitsstelle für Ev. Jugendarbeit immer dann, wenn wir den Jugendlichen Verantwortung übertragen. Wenn wir ihnen etwas zutrauen, ihnen vertrauen oder ihre Äußerungen ernst nehmen. Das tolle dabei ist: Jedes Gemeindemitglied kann das tun. Auch außerhalb des Kirchengebäudes.

Unsere Kirchengemeinden haben einen großen Schatz an Jugendlichen, auch wenn man sie nicht jeden Sonntag sieht. Ich möchte Sie einladen, mit Gott und den Jugendlichen, jungen Erwachsenen und jungen Familien ins Gespräch zu kommen. Ein Austausch über Gottesdienst-Sehnsüchte bringt die ganze Gemeinde weiter und kommt dem Ziel näher, Gott und das Leben zu feiern.

Für Fragen, Ideen und Methoden stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Kreisjugendreferent
Friedrich Böhme
f.boehme@kklios.de

Sommer

Wir sitzen mit Abstand und bedeckten Nasen. Nur unsere Augen sind für die anderen sichtbar und verraten etwas von der großen Freude darüber, dass nun endlich nach Monaten der sozialen Enthaltsamkeit und dem Verzicht auf lebendige Veranstaltungen der Sommer mit seinen ersten Konzerten eingekehrt ist.

Geh aus, mein Herz, und suche Freud‘
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben.
Schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.

Wir summen. Singen ist noch immer nicht erlaubt. Aber wie wunderbar ist es, zu den zarten Klängen der Gitarre und der Geige die eigene Stimme im Chor vieler anderer eine so vertraute Melodie aufgehen zu lassen. Um mich herum fange ich gelöste Blicke ein. Der Moment rührt mich an, und ich bin nicht allein. Die gesummte Melodie trägt alle Strophen des Paul-Gerhardt-Liedes zugleich in sich. Sie erzählt von der sommerlichen Lebensfreude, vom Glück über die Natur, die Bienen und Blumen, die Wälder und Weinstöcke, die verschiedenen Vögel und die rauschenden Bäche. Und sie erzählt so viel auch über uns selbst. Diese Melodie trägt nicht nur Ausgelassenheit und Überschwang, sondern auch die Schatten des zurückliegenden Winters, unsere Tränen, unsere Ängste.

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139, 14)

Auch dieser Vers ist Teil eines alten Liedes. Es ist ein Lied, das das Staunen über Gottes vielfältige Schöpfung mit allen ihren Seiten aufgreift.

Möge der Sommer trotz aller Beschränkungen, trotz aller Sorgen um die Zukunft klingen! Stimmen Sie Lieder an, alte und neue, lassen Sie Melodien durch Ihre Gedanken schwingen! Vielleicht sind auch diese Verse mit dabei.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen allen

Ihre Julika Wilcke

Aus dem Gemeindekirchenrat

Liebe Gemeindemitglieder,

in der zweiten Juniwoche hat der Gemeindekirchenrat zum letzten Mal vor der „Sommerpause“ im Gemeindesaal getagt. Mit Freude konnten wir gemeinsam feststellen, dass die Gottesdienste im Kirchgarten draußen intensiv angenommen werden. Das Wetter war meistens gut und die Stimmung unter den Bäumen mit Glockengeläut und Vogelgesängen, und etwas entfernter, dem Straßenlärm, ist jedes Mal eine besondere. Und wichtig für alle ist, dass wir draußen singen dürfen. Unser elektrisches Piano kam mit der neuen Musikverstärkeranlage gut zum Einsatz, aber auch die Instrumentenspieler*innen und die Sänger*innen bringen uns die Freude im Gottesdienst.

Wir haben als Gemeindekirchenrat gemeinsam entschieden, dass wir die Gemeindeversammlung am Sonntag dem 23. August 2020 nach dem Gottesdienst auf jeden Fall durchführen werden, obwohl der Architekt für die Landschaftsplanung leider nicht an diesem Termin teilnehmen kann.  Unabhängig davon sind Beginn und die Umsetzung der Neugestaltung des Außengeländes neuerdings fraglich. Bedingt durch die Coronakrise wird weniger Geld in die Kasse der Gemeinde Johannisthal fließen. Wir haben als Gemeindekirchenrat entschieden, dass der Umbau und die Herrichtung des Pfarrhauses Priorität hat. Einiges ist deshalb von den Finanzen und damit verbunden, dem zeitlichen Ablauf beider Baumaßnahmen noch unklar, wir hoffen aber, dass wir bei der Gemeindeversammlung Ende August Näheres berichten können.

Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, in den nächsten Monaten einen Opferstock für den Kirchsaal anzuschaffen. Während der Zeiten der Offenen Kirche zeigte sich, dass gerne gespendet wird, und aus diesem Grund wollen wir durch den Opferstock eine Sicherheit gegeben. Die Umbauarbeiten im Bürotrakt sind fast abgeschlossen, so dass die hauptamtlichen Mitarbeiter gut arbeiten können und gute Räume vorhanden sind, um sich in Ruhe mit Ratsuchenden und Gemeindemitgliedern austauschen zu können.

Die Gemeindekirchenräte der fünf Gemeinden des Kirchensprengels Oberspree-West haben am 17. Juni 2020 für die Gemeinde Treptow einen neuen Pfarrer, Herrn Pfarrer Döhle gewählt. Über Person und Dienstbeginn von Herrn Döhle wird später zu berichten sein.

Genießen Sie den Sommer in der Stadt oder dort, wohin sie während der Urlaubszeit fahren, bleiben Sie gesund und behütet, und wir alle freuen uns, Sie bei den sonntäglichen Gottesdiensten oder auch bei der Gemeindeversammlung zu sehen.

Herzliche Grüße

Dr. Thomas Menn
Vorsitzender Gemeindekirchenrat Ev. Gemeinde Johannisthal

26. Juni 2020