KiKi – Kirche mit Kindern: Newsletter 1/2018

Hallo

Frisch zum zweiten Schulhalbjahr, gibt es mal wieder Post von uns ☺
– von Dorothee und Mandy aus der Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal.
Auch wenn der Winter dieses Jahr eher auf sich warten lässt und matschig daher kommt haben wir uns bis zu Sommer wieder einige Sachen überlegt mit denen wir Euch in unseren Gemeinden begrüßen wollen. Was das ist, dass könnt Ihr hier im Newsletter erfahren.

KiKi-Newsletter 1/2018

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen wünschen Euch,
Dorothee und Mandy

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag (2. März)

„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Unter diesem Motto laden Surinamische Christinnen zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen ein.

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Mit seinen rund 540.000 Einwohner*innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt.

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet durch die extreme wirtschaftliche Abhängigkeit des Landes vom Export der Rohstoffe Gold und Öl. Gehen Sie mit uns und unseren katholischen Geschwistern auf Entdeckungsreise im Gottesdienst zum Weltgebetstag und beim anschließenden Imbiss mit landestypischen Gerichten

am Freitag, dem 2. März 2018,
um 19:00 Uhr
in unserer Gemeinde.

1. Lichtenberger Dialog „Marx und die Folgen – was bleibt?“ – Neue Veranstaltungsreihe des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree

„1. Lichtenberger Dialog“ zum Thema „Marx und die Folgen – was bleibt?“ – u.a. mit Altbischof Wolfgang Huber und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow

Wir möchten Sie herzlich einladen zur neuen Veranstaltungsreihe „Lichtenberger Dialog“, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet. An drei Abenden soll aus unterschiedlichen Perspektiven ein Thema mit Expertinnen und Experten sowie dem Publikum beleuchtet und diskutiert werden. „Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx fragen wir uns als Christen und Kirche, was er uns heute noch zu sagen hat – und überlassen die Antwort damit nicht anderen“, sagt Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Die Reihe startet am Dienstag, 6. März 2018, um 18 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Marx und die Folgen – was bleibt?“, an der Dr. Gesine Loetzsch MdB (DIE LINKE) und der Publizist Wolfgang Templin teilnehmen. Moderation: Edgar Dusdal, Pfarrer in Berlin-Karlshorst, und Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Der zweite Abend findet am Donnerstag, 26. April 2018, um 18 Uhr statt. Das Thema das Vortrags von Edgar Dusdal, Pfarrer in Berlin-Karlshorst, lautet: „Marx und der Marxismus: Von der Kritik der Religion zur politischen Religion“.

Den Abschluss der Reihe bildet am Dienstag, 29. Mai 2018, um 19 Uhr die Podiumsdiskussion zum Thema „Wieviel Marx steckt in Jesus? Und wieviel Jesus in Marx?“.

Eine Diskussion über Marxismus und Christentum mit dem ehemaligen Bischof und EKD-Vorsitzenden Wolfgang Huber und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE); Moderation: Dr. Hans Dieter Heimendahl, Leiter der Hauptabteilung Kultur des Deutschlandradios Kultur, Berlin.

Alle Veranstaltungen finden im Haus des Kirchenkreises, Schottstr. 6, 10365 Berlin, statt (Großer Saal, 1. Etage). Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos auf www.kklios.de

Das Hohelied der Liebe

Dies ist die Mitgliederzeitschrift einer evangelischen Kirchengemeinde. Wenn Sie hier das Wort Liebe lesen, dann sind ihre Gedanken sicher schon bei der Nächstenliebe, bei der Liebe, die Gott uns schenkt, bei der Liebe, die in unserer Gemeinde spürbar werden soll, bei der Liebe, die wir den Menschen in der Welt weitergeben sollen. Auch in meinen Predigten ist das die Liebe, von der ich meistens spreche. Kirchlich akzeptabel ist ja auch noch die Liebe zwischen Eltern und Kindern. Bei vielen Taufen kann ich über diese Liebe reden. Oder die Liebe zwischen zwei Menschen in einer festen Partnerschaft, das ist das Thema bei den meisten Hochzeitsansprachen. Jetzt soll es um noch eine andere Liebe gehen.

In einer Kirchengemeinde und in meinem Pfarreralltag geht es sehr selten um verbotene Liebe, um erotische Liebe, um die junge, brennende, unvernünftige, körperliche Liebe. Darum geht es allerdings im biblischen Buch „das Hohelied Salomos“. Das Buch ist eine Sammlung von erotischen Gedichten – interessanterweise häufiger aus der Perspektive einer Frau als aus der Perspektive eines Mannes. In farbenfrohen Bildern wird beschrieben, wie die Liebenden versuchen zueinander zu kommen, wie sie umeinander kreisen. Sie vermissen sich, wenn sie getrennt sind, und verabreden heimliche Schäferstündchen. Vieles wird in farbenfrohen Bildern und Vergleichen beschrieben. An manchen Stellen wird das Hohelied sehr eindeutig: „Seine Linke liegt unter meinem Haupt, und seine Rechte herzt (streichelt) mich.“ (Das Hohelied Salomos 8,3)

Für die jüdischen Gelehrten des Altertums war das Hohelied eine Parabel auf die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel. Im Mittelalter haben Nonnen und Mönche das Hohelied als Beschreibung der Beziehung zwischen Gott und der gläubigen Seele gedeutet. Für Johann Gottfried Herder war das Hohelied eine Sammlung von Liebesliedern für tugendhafte Eheleute. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts sah man es als Zeugnis für die freie Liebe. Das ist nur eine kleine Auswahl von Interpretationen für das Hohelied Salomos. Liebesgedichte können sehr unter schiedliche Bilder in Menschen wecken.

Jesus vergleicht Gottes Reich mit Weizen, der auf dem Acker wächst (Markus 4,26–29). Er vergleicht Gottes Handeln mit dem Handeln eines Vaters (Lukas 15,11–32) oder dem Handeln eines Großgrundbesitzers, der seine Arbeiter bezahlt (Matthäus 20,1–16). In diesen alltäglichen Erzählungen erkenne ich Gott. Dann kann ich auch in Liebesgedichten etwas über das Verhältnis von Gott und Mensch erkennen. Im Film „Sister Act – Eine himmlische Karriere“ kommt eine Nachtklubsängerin in ein Kloster. Und siehe da, die Liebeslieder aus ihren Klubkonzerten werden in einer Kirche zu Gebeten. Liebeslieder in der Bibel werden zu aufregenden Vergleichen für die Beziehung zwischen Gott und Mensch. In den Bibelgesprächen dieses Jahr werden wir über das Hohelied Salomos sprechen. Ich bin sehr gespannt.

Paulus Hecker

Bibel aktuell – Neue Informationen und freundliche Gespräche

Zwischen dir und mir – das Hohelied Salomos

Das Hohelied Salomos ist eine Sammlung von Liebesgedichten, die einzigen ihrer Art in der Bibel — Daraus wird schon deutlich: In diesem Jahr sind die Bibelgespräche anders. Sie beschäftigen sich mit einem Buch, das nicht so recht ins Schema passen will. Es wird persönlich und es geht gleichzeitig um Menschheitserfahrungen. Es geht um Erfahrungen, die unsere Kultur durchziehen und uns verbinden mit der fremden Kultur der Bibel: Es geht um die Liebe.

„Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein“
(Das Hohelied Salomos 1,2)

Auf die Gespräche freuen sich Ihre Julika Wilcke, Martin Liedtke und Paulus Hecker.

Termine

Süßer als Wein – stark wie der Tod
Pfarrerin Julika Wilcke

  • Johannisthal: 13. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 20. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 21. Februar 2018, 19:30 Uhr

Reicher als Salomo
Pfarrer Paulus Hecker

  • Johannisthal: 20. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 27. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 28. Februar 2018, 19:30 Uhr

Ich suchte, den meine Seele liebt
Vikar Martin Liedtke

  • Johannisthal: 27. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 6. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 7. März 2018, 19:30 Uhr

Meine Schöne, so komm doch!
Pfarrerin Julika Wilcke

  • Johannisthal: 6. März 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 13. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 14. März 2018, 19:30 Uhr

Alles ist Wonne an dir
Pfarrer Paulus Hecker

  • Johannisthal: 13. März 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 20. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 21. März 2018, 19:30 Uhr

 

Wo Gott für DICH ist?

Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.
(5. Mose 30,14)

  • Das sind doch nur Behauptungen. Du sprichst von Gott. Du sagst, Gott ist dir ganz nah. Du erzählst von Erfahrung mit Gott. Selbst wenn ich dir das glaube: Wo ist Gott für mich?

Das ist eine Frage, die nur du beantworten kannst. Es ist wahr: Ich rede von Gott „als ob“ – als ob Gott ein Tisch wäre, als ob Gott ein Gefühl wäre, als ob Gott eine Person wäre. Das ist der einzige Weg, auf dem ich Erfahrungen erzählen kann. Ich kann erzählen, was ich erlebt habe. Ich kann erzählen, was ich empfunden habe. Ich kann erzählen, was ich denke. Es wird immer meine Erzählung bleiben, meine Geschichte.

  • Dann erwartest du, dass ich an Gott glaube, weil ich dir glaube? Das ist mir zu schwach.

Meine Geschichten sind nur einige der unendlich vielen Geschichten, die Menschen von ihren Erfahrungen mit Gott erzählt haben. Ich gebe dir Recht. Was Menschen dir erzählen können, ist zu schwach, um deinen Glauben zu begründen. Die Glaubensgeschichten anderer Menschen sind Wegweiser – bestenfalls.

  • Wegweiser wohin? Wenn ich mir anhöre, was Menschen von Gott erzählen, fällt mir nur auf, wie unterschiedlich diese Geschichten sind.

Menschen erzählen von Gott aus ihrem eigenen Leben. Das macht diese Geschichten so unterschiedlich. Selbst wenn Menschen dasselbe erlebt haben. Das 5. Buch Mose ist ein kurioser Abschluss für die fünf Bücher des Mose. Im Judentum wird das Buch manchmal „Wiederholung der Weisung“ genannt. Nachdem das Volk Israel gemeinsam 40 Jahre durch die Wüste gezogen ist, sind sie endlich kurz vor dem Ziel ihrer Reise. Im 5. Buch Mose sind die Abschiedsreden des Mose. Im Prinzip wiederholt Mose darin noch einmal alles, was in den 40 Jahren Wüstenwanderung passiert ist – also das, was im 2., 3. und 4. Buch Mose steht. Das sind „Geschichtsbücher“, sie berichten über Mose, über Aaron und Mirjam, über das Volk. Im 5. Buch Mose macht Mose daraus seine persönliche Geschichte. Er sagt: „Ich habe das erlebt.“ Er erzählt welche Erfahrungen er mit Gott auf dem Weg durch die Wüste gemacht hat. Am Ende seiner dritten Rede (5. Mose 30) fordert Mose seine Zuhörerinnen und Zuhörer auf, ihr eigenes Bekenntnis zu bilden. „Ich habe von mir erzählt, jetzt seid ihr dran, eure Lebensgeschichte zu erzählen – ihr könnt sie ohne Gott erzählen, ihr könnt sie mit Gott erzählen. Ich sage euch: Gott ist in eurem Leben.“ 

  • Du meinst ich soll mein Leben verstehen, „als ob Gott da ist“?

Ja. Ich glaube, wenn du dein eigenes Leben liest, als ob Gott da ist, wirst du Gott zwischen den Zeilen finden. Die Lebensgeschichte von anderen, das Gespräch in der Familie und in der Gemeinde ist ein Impuls, so eine Art Landkarte. „Wo Gott für dich ist?“ wirst du in dir finden. „Das Wort ist ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.“ Das wünsche ich dir.

Paulus Hecker

Dankbarkeit erleben – Besuchen verbindet – Ehrenamtliche für Besuchsdienst in Altenpflegeheimen gesucht!

Sie sehen ehrenamtliche Mitarbeit als Chance, eigene Gaben und Fähigkeiten einzubringen?

Sie haben Zeit zum Zuhören, Gespräche führen, Spielen und Spazieren gehen?

Sie haben Freude an Kontakten und daran, Trost zu spenden, Mut zu machen und gemeinsam zu lachen?

Dann sind Sie herzlich willkommen!

Der Kreiskirchenrat hat mich damit beauftragt, im Pfarrsprengel Oberspree-West exemplarisch an einem Konzept zu arbeiten, wie die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis die Menschen in den Senioreneinrichtungen erreichen können. Bisher habe ich allein in diesem Gebiet gearbeitet, nun möchte ich in die Öffentlichkeit der Gemeinden gehen – darum dieser Aufruf.

Wer bin ich? Ich bin Pfarrerin Bärbel Treu. Seit einem Jahr bin ich als Seelsorgerin in fünf Altenpflegeheimen tätig. Ich möchte auch Sie begeistern und für diese Arbeit gewinnen. Wenn Sie auch Interesse an schönen und sehr dankbaren Begegnungen mit Menschen in den Senioreneinrichtungen haben, dann machen Sie mit.

Ich vermittele Ihnen Kontakte, bereite Sie auf Ihre Tätigkeit vor und begleite Sie fachlich und persönlich.

Sie erreichen mich unter der Nummer 0162/3075883 und pfarrerin-treu@kirche-baumschulenweg.de.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre Pfarrerin Bärbel Treu

Konzertkalender des Fördervereins der ev. Kirche Berlin Johannisthal für das 1. Halbjahr 2018

48. Benefizkonzert am 17. März (Samstag) um 17.00 Uhr
mit Martin Fehlandt

49. Benefizkonzert am 30. März 2018 (Karfreitag) um 15.00 Uhr
mit Thomas Heyn: Pergolesi „Stabat mater“ in der Bearbeitung für das Saitenensemble Steglitz

50. Benefizkonzert am 8. April 2018 um 17.00 Uhr
Kammerkonzert mit AMEA; im Klaviertrio mit Musik von Arvo Pärt, Mendelsohn und Schumann

51. Benefizkonzert am 29. April 2018 um 17.00 Uhr
Operettengala mit Thomas Heyn

52. Benefizkonzert am 6. Mai 2018 um 17.00 Uhr
Konzert mit Musica laetificans

53. Benefizkonzert am 1. Juli 2018 um 17.00 Uhr
Konzert des Kammerchor des Collegium Musicum Berlin

Alle Termine stehen unter Vorbehalt – Achten Sie bitte auf die Aushänge
Eintritt frei – Spenden werden erbeten

Veranstalter: Förderverein zur Erhaltung des ev. Kirchengebäudes in
Johannisthal e.V.