Konzert zum Ewigkeitssonntag

25. November 2018 um 17:00 Uhr in der Kirche Johannisthal

Am 25. November diesen Jahres begehen wir den Totensonntag.  Im Gedenken an unsere Verstorbenen und der Hoffnung auf das ewige Leben, heißt er für uns Christen: Ewigkeitssonntag.  Immer wieder machen sich Künstler daran, Unsagbares in Worte, Bilder oder Musik zu formen. Ganz alte Texte sind  biblische Psalmen, die sich mit diesem Thema befassen. Es sind wunderbare Texte, die wir zumeist in der Übersetzung Martin Luthers kennen.  Der Psalm 84 ist besonders schön:  „Wie lieb sind mir Deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn…“

Die Johannisthaler Kantorei wird, gemeinsam mit Solisten und  Instrumenten, v.a. diesen Psalm in verschiedensten Vertonungen von  H. Schütz, J, Brahms, J. Rheinberger und anderen zu Gehör bringen.

Dazu wird besonders herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Durchführung von  Kirchenmusiken in unserer Gemeinde wird gebeten.

Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung 2018

Informationen und Gespräch zur Entwicklung der Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal am 18. November 2018 im Anschluss an den Familiengottesdienst in Johannisthal

Der Familiengottesdienst am 18.11.2018 findet um 10:00 Uhr in Johannisthal statt, sodass die Gemeindeversammlung im Anschluss daran beginnen wird.

Für alle, die nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder selbstständig nach Johannisthal kommen können, wird es in Baumschulenweg ab 9:30 Uhr einen Shuttleservice nach Johannisthal geben. Bitte melden Sie sich rechtzeitig im Gemeindebüro, damit wir die Anzahl der Fahrten planen können. Für kurzfristig Entschlossene wird es aber auch eine Mitfahrgelegenheit geben.

In der Gemeindeversammlung können Sie alle Themen ansprechen, die Sie im Blick auf unsere beiden Gemeinden interessieren. Aus Sicht der Gemeindeleitungen sind im Augenblick folgende Themen interessant und vorbereitet:

  • Bericht von Pfarrerin Wilcke nach einem knappen Jahr Dienst
  • Vorstellung des neuen gemeinsamen Gottesdienstkonzeptes
  • gemeinsamer Gemeindebrief Baumschulenweg und Johannisthal
  • Welche Organisationsformen können die Zusammenarbeit beider Gemeinden erleichtern und befördern?
  • Ehrenamtsfest und Sommerfest 2019
  • Stand der Kitagründung in Baumschulenweg
  • Stand der denkmalgerechten und energetischen Sanierung von Kirche und Gemeindehaus in Baumschulenweg

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sein können und sich mit Ihren Ideen und Vorstellungen einbringen! Kaffee, Tee und Gebäck werden bereitstehen, und damit es für die Kinder nicht langweilig wird, wird Mandy Endter für sie da sein.

Bitte planen Sie mindestens eine Stunde für die Gespräche ein. Der Shuttleservice wird auch für die Rückfahrt nach Baumschulenweg bereitstehen.

Die Zeit der brennenden Lichter

Auf unserem Küchentisch steht eine kleine Öllampe, die ich geschenkt bekommen habe. Es ist kein besonderes Stück, ein paar Erinnerungen hängen daran. Außerdem ist sie ganz hübsch. Seit ein paar Tagen haben wir sie nun wieder in Betrieb genommen. Die Zeit der brennenden  Lichter kommt wieder. Mit dem Herbst wird Beleuchtung zum  wichtigen Thema. Ein wenig sehne ich mich nach dem heimeligen  Gefühl, durch herbstlich dunkle Straßen zu gehen und von außen die Lichter in den Fenstern der Stadt zu sehen. Wo Licht ist, da ist auch  Leben – so funktioniert jedenfalls meine romantische Assoziation. Der Herbst wird voll sein von Lichtern: Gedenklichter zum 9. November, Laternen zum Martinstag, Gebetslichter in der Kirche, Kerzen zum Ewigkeitssonntag und unsere Öllampe auf dem Küchentisch.  Die Lichter im Herbst stehen für Erinnern, Teilen, Gemeinschaft und Sehnsucht. Sie deuten auf Orte, die uns wichtig sind und uns berühren. Wir tun gut daran, in den nächsten Wochen solche Lichter anzuzünden, und damit unserer Sehnsucht nach gutem Leben einen Platz zu geben.

„Herr, all mein Sehnen liegt  offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“ So sagt es der Spruch für den Monat  Oktober (Sprüche 38,10).  Unser Sehnen und Seufzen leuchten vor Gott auf wie die Lichter in unserer herbstlichen Stadt. Und so wie sie müssen auch unsere Sorgen nicht  verborgen bleiben. Vor Gott  haben sie ihren Ort. Im Herbst rücken uns die Sorgen näher, packen uns Wehmut und  Sehnsucht.

Wir denken an die Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres, um uns herum sehen wir die Vergänglichkeit in der Natur. Und auch wir selbst bleiben nicht die Alten.

Ich zünde ein Licht an. Es flackert in der Dunkelheit auf und erhellt seine Umgebung. Da leuchtet es: in der sandgefüllten Kerzenschale unseres Kirchenraums, auf dem Friedhof oder in der kleinen Öllampe auf unserem Küchentisch. Da leuchtet es als Zeichen, dass ich meine Sorgen vor Gott bringen kann und sie dort zu einem unverborgenen Hoffnungsschein werden können.

Ihre Julika Wilcke.
 
 

MARTINSFEST AM 8. November 2018, ab 16.30 Uhr

Das Martinsfest ist in unserer Gemeinde seit vielen Jahren zu einer
schönen Tradition geworden. Nach dem Gottesdienst, in der Kirche „Zum
Vaterhaus“, ziehen wir gemeinsam mit Kind und Kegel, Alt und Jung und
natürlich mit Martin und seinem Pferd durch die Straßen in
Baumschulenweg. Dabei tragen die Kinder ihre meist selbstgebastelten
Laternen stolz herum

Anschließend stärken wir uns im auf dem Hof vom Domicil in der
Mörikestraße bei heißem Tee oder Glühwein und selbstgeschmierten
Schmalzstullen. Jeder ist herzlich eingeladen,

Also nicht vergessen!!!

“ Ein bisschen so wie Martin möchte ich manchmal sein
und ich will an andre denken, ihnen auch mal etwas schenken. Nur ein
bisschen, klitzeklein, möchte ich wie Sankt Martin sein.“

Kirche mit Kindern: Proben für das Krippenspiel am 24. Dezember

IM NOVEMBER GEHT ES WIEDER LOS MIT UNSEREN PROBEN FÜR DAS KRIPPENSPIEL AM 24.12. UM 15:00 UHR.  DIESE FINDEN PARALLEL ZU DEN KIKI TREFF – ZEITEN STATT.
ICH FREUE MICH NATÜRLICH ÜBER JEDE/N MITSPIELER/INNEN. MELDET EUCH EINFACH IM VORFELD PER MAIL ODER TELEFON WENN IHR INTERESSE HABT,
GERNE PER MAIL ODER TELEFON!!!

030 – 23 13 14 69 0176 – 72 33 74 66
mandy.endter@kirchejohannisthal.de

Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V.

Der Förderverein berichtet:

Der Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V. möchte mit diesen Zeilen auf sich aufmerksam machen und von seiner Tätigkeit für die Gemeinde berichten.

Aus formalen Gründen kann der Förderverein keine eigenen Bauprojekte tätigen. Somit fließen die Spenden aus seiner Arbeit in die allgemeine Bautätigkeit der Gemeinde ein. Seit der Gründung am 18.12.2008 unterstützen die Mitglieder mit ihrem Engagement, den Spenden und  Mitgliedsbeiträgen den Erhalt des Gebäudes der evangelischen  Gemeinde in Johannisthal. Auch nach dem Umbau bis 2013 gibt es  genug bauliche Herausforderungen, die aus der Gemeindekasse allein kaum zu bestreiten sind. Die sehr engagierten ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins  organisieren zur Unterstützung der notwendigen Baumaßnahmen am Kirchengebäude regelmäßig Benefizkonzerte und Benefizveranstaltungen. In diesem Jahr konnten bereits 8.000€ an die Kirchengemeinde übergeben werden.

Wir möchten diese Zeilen nutzen, uns bei allen Unterstützern zu bedanken, besonders bei  denen, die nicht auf dem Podest stehen, allen die mitdenken, Plakate verteilen, die Pausenversorgung sichern, Blumen besorgen, den Kirchsaal herrichten, um nur einige der  Tätigkeiten aufzuzählen, ohne die Konzerte und Veranstaltungen nicht durchführbar wären. Nicht zuletzt danken wir den künstlerisch  aktiven Gästen, die einen hohen Einsatz zeigen, um diese Konzerte und Veranstaltungen in  hoher Qualität durchzuführen.

Wir als Förderverein sind immer wieder von der hohen Resonanz  beeindruckt und danken allen Gästen, die mit ihrem Kommen den künstlerischen Einsatz würdigen, mit ihren Spenden das Gemeindeleben unterstützen und den Fortbestand des Fördervereins sichern.

Eine besondere Motivation unserer Arbeit ziehen wir aus der Wirkung, dass viele Besucher von außerhalb kommen und damit die Kirche in  Johannisthal kennenlernen.

Wir wollen das kulturelle Leben in Johannisthal bereichern und durch den Verzicht auf Eintrittsgelder und Ermöglichung des barrierefreien  Zuganges allen eine Teilhabe ermöglichen. Das ist gleichzeitig Ziel und Selbstverständnis unserer Arbeit. Lebendiges Gemeindeleben ist ohne ein ausgewogenes Geben und Nehmen aller mit ihrer Vielfalt an Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht möglich.

Wir freuen uns über alle, die die Konzerte und Veranstaltungen genießen und als Möglichkeit der Begegnung beim Pausengespräch nutzen! Gleichermaßen freuen wir uns über Interessenten für die Fördervereinstätigkeit!

www.foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de kontakt@foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de Telefon: 030/ 63 645 82 Fax: 030/ 63 104 457

Haben Sie Fragen,  Anregungen?  Sprechen Sie uns an!  Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Lars Mönch

 

Die WG-Woche 2018 war für uns …

Mit großer Neugier und Aufregung sind wir ins neue Schuljahr gerutscht – mit  gegenseitiger Unterstützung und Aufmerksamkeit:  Zusammen spielen, Kinoabend, zeichnen, malen, einkaufen, kochen, backen, essen, aufräumen, reden, lachen, austauschen, singen, beten… – Die erste Woche des Schuljahres haben wir, die Junge Gemeinde (JG), uns in der Kirche und im Jugendzentrum Johannisthal einquartiert und zusammen gelebt.  Jeden Abend gab es unterschiedliche Programme. Die andere JG, die nicht übernachtet hat, war auch dabei. Der Abendtisch war immer voll mit leckerem Essen durch leidenschaftliche Köche und die Freude der Gemeinschaft.  

Unsere Teilnehmenden schrieben:  die WG-Woche war für mich….. schön und ereignisreich (Lukas), ein sehr angenehmer Start ins neue Schuljahr mit viel Gemeinschaftsgefühl (Alex), schön, aufregend  (Casper), eine schöne Gelegenheit die JG näher kennenzulernen  (Cajus), obwohl ich nicht dabei war sehr schön und wieder eine schöne Zeit an den Abenden an denen ich dabei war  (Saskia), eine Möglichkeit die neue und alte JG kennenzulernen und näher zusammen zu wachsen (Pia), eine schöne Tradition seit 2013 (Robin), die WG-Woche war für mich wie zu Hause, nur lustiger (Smilla), fantastisch (Anselm), es war sehr abwechslungsreich und sehr spannend. Mich hat es jeden Tag  gefreut, dabei gewesen zu sein und ich freue mich schon auf das nächste Mal (Nikolas). 

Am 26. August am Ende dieser traditionellen Woche haben wir einen Gottesdienst, den die JG selber während der Woche zusammen  erarbeitet hat, mit Predigt, Liedern, Gebeten und Abendmahl mit selbst gebackenem Brot gefeiert. 

Es war super, dass wir so die Woche mit der Gemeinde zusammen  abschließen konnten. Vielen Dank für die großartige Unterstützung von der Gemeinde und vom Kirchenkreis, dass wir diese reiche, unvergessliche tolle Woche wieder im Jahr 2018 als gemeinsame Geschichte  miteinander erleben durften. 

Wir, die JG, wünschen der Gemeinde eine besondere Ernte-Herbstzeit in Gottes Barmherzigkeit. 
 

KiKi- Fahrt 2018

Wie Jedes Jahr fuhren wir zu Beginn der Sommerferien mit den Kindern aus unserer Region eine Woche auf Freizeit.

Dieses Jahr drehte sich alles um Detektiv Pfeife. Mit ihm gemeinsam begaben sich 33 Kinder,  9 jugendliche Teamer und 4 Erwachsene auf die Suche nach der Glücksspur. Zu Gast waren diesmal auch Kinder aus der Nachbargemeinde Köpenick im Ferienland Grünheide-Erkner.  6 Tage lang wurde gesungen, gespielt, gebastelt und gebadet. 

Wir haben alle eine Detektivausbildung mit spannenden Rätseln und Aufgaben gemacht und jeden Tag erlebten wir eine neue Geschichte aus der Bibel mit Detektiv Pfeife. So z.B. waren wir am Tatort beim Hauptmann von Kapernaum, im Gericht bei der ausdauernden Witwe und wir erfuhren, was es heißt Frieden zu stiften, so wie Abigale es zwischen Nabal und David tat.

Das Highlight war sicherlich unsere 2 stündige Schnitzeljagd durch den Wald zur Eisdiele. Aber auch eine Nachtwanderung, Disco und Lagerfeuer durften nicht fehlen. Die spannenden Halbfinale (auch ohne Deutschland) konnten wir abends mitverfolgen. Dank unser tollen Teamer war alles ein großer Spaß und Erfolg.

Uns hat es in Grünheide Erkner so gut gefallen, dass wir gern auch im nächsten Jahr die Kiki Fahrt dorthin machen wollen. 

Schon mal zum Vormerken:  23.6.-28.6.2019

Sabrina Führer und  Mandy Endter  (Gemeindepädagoginnen)

Tage des offenen Denkmals in Johannisthal

Erstmals beteiligte sich unsere Kirchengemeinde am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018. Die Initiative wurde von Dr. Thomas Menn eingeleitet, und der Förderverein unserer Gemeinde unterstützte diese. Die Initiatoren wandten sich an den Heimatkreis Johannisthal und an den Organisator des Flugkistenrennens in Johannisthal. Beide unterstützten diese Initiative und somit war eine organisatorische Grundlage gelegt. Der Freundeskreis Heimatgeschichte Treptow wurde von Herrn Kauther und Herrn Rahn mit ihrem sehr informativen Stand repräsentiert und Herr Hildebrandt stellte eine Flugkiste der Grundschule Melli Beese zur Verfügung. Die Gemeinde selbst beteiligte sich mit einem  Büchertisch, der von Frau Baukhage betreut wurde und mit  einem Stand des Fördervereins.

Ein Höhepunkt des Tages war die Einweihung einer Tafel, auf der  historische Informationen zu dem Kirchengelände und seinen Gebäuden zu finden sind. Diese steht für jeden sichtbar direkt in der Nähe der  Bushaltestelle vor unserer  Kirche.  

Größe und Position der Tafel wurden vom Denkmalschutz  vorgegeben. Unsere Gemeinde hatte hierbei leider keinen Einfluss.

Die Gemeinde  bedankt sich hiermit für die Initiative des „Freundeskreis  Heimatgeschichte Treptow“ und  unterstützte  diese auch aktiv.

Der Tag selbst war sehr abwechslungsreich. Kontinuierlich waren Gäste auf dem Gelände und die Resonanz war gut. Für viele Gäste wurde das denkmalgeschützte Ensemble erstmalig erlebbar und viele Gäste hatten bisher gar nicht gewusst, wo die Kirche in Johannisthal ist. 

Durch die direkten Gespräche mit den Gästen konnten viele Fragen  beantwortet werden, und erfreulich war auch, dass viele Johannisthaler auch am Gemeindeleben interessiert waren. Somit konnte einerseits das Gelände mit den Gebäuden und andererseits auch die Kirchengemeinde an sich vorgestellt werden. Auffällig war, dass viele Gäste erst seit  kurzer Zeit in Johannisthal leben und auch am Leben vor Ort sehr  interessiert waren.  Für viele war völlig neu, dass das Gebäude eine so wechselvolle Geschichte hat und es im Kontext mit dem Kuren in  Johannisthal und dem Flughafen Johannisthal steht.

Nun stellt sich die Frage, ob diese Initiative verstetigt wird und man  weiterhin daran teilnimmt.  Darüber ist noch nicht entschieden und es sind weitere Unterstützer und auch Ideen willkommen.

Ihr Lars Mönch.