Wir wollen es gemeinsam schaffen
Wir
möchten das Gemeindezentrum unserer Evangelischen Kirche in
Johannisthal so erhalten, dass wir es auch künftig für
Gottesdienste, Christenlehre, Seniorentreffs, Chorproben, Gemeindefeste
nutzen können. Dazu müssen wir uns außerordentlich
anstrengen. Das wissen Sie ja schon aus manchen Artikeln im
Gemeindebrief und aus Gesprächen.
Das ist leider vor allem die Frage, ob wir das finanziell schaffen.
Umbauaufgabe
Um
den Gebäudekomplex vielfältig zu nutzen, möglichst
wirtschaftlich zu betreiben und zugleich ansprechend zu gestalten, und
ihn eben so auch in Zukunft gut nutzen zu können, sollte einiges
umgebaut, ein besserer Wärmeschutz eingebracht und die
Heizungsanlage erneuert werden. Wenn Sie in letzter Zeit gebaut haben,
wissen Sie, wie schnell etwas Tausende Euros kostet. Dennoch hat die
Gemeindeleitung gesagt: Diese ganze nötige Renovierung soll nicht
mehr als 450 000 € kosten. Da können nicht alle Wünsche
berücksichtigt werden, aber das ist ein Kompromiss.
Ehe
wir das angehen, mussten wir eine Vorstellung haben, wie denn das
finanziert werden kann. Die Leitung unserer Gemeinde hat vor
knapp zwei Jahren überlegt, wodurch alles Menschen ermuntert
werden könnten, für die Erhaltung unseres Gemeindezentrums zu
spenden. Und was da zusammen kommen könnte? Was denken Sie?
– Die Gemeindeleitung hat angenommen: 120 000 €. Hat sie da
zu viel oder zu wenig geschätzt?
Angenommen,
das ist realistisch. Dann ist klar: Mit unseren Anstrengungen, Spenden
von überall her einzuwerben, allein werden wir es finanziell nicht
stemmen. Deshalb müssen wir Christen aus anderen Gemeinden bitten,
ob sie uns unterstützen. Die warten nicht gerade darauf, weil die
meisten selbst mehr als genug zu finanzieren haben … Dennoch
haben wir inzwischen die Zusage der Leitung unseres Kirchenkreises, dass uns 170 000 € solidarischer Unterstützung
für unser Bauvorhaben zur Verfügung gestellt werden. Dazu
muss allerdings das Ziel des Umbaus mit den Nachbargemeinden abgestimmt
sein: Dass sie das überzeugend finden, dass in Johannisthal in die
Erhaltung eines Gemeindezentrums investiert wird.
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Wenn
die Voraussetzungen geschaffen sind, um die angestrebten Baumaßnahmen
anzugehen, dann fangen wir an, Sie und Andere zu bitten, dass Sie dafür
nach Ihren Möglichkeiten spenden.
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Spenden
Spenden
deswegen, weil die Aufwendungen alles übersteigen, was wir mit
Kirchensteuergeld und Gemeindekirchgeld allein schaffen würden.
Wir sind ja sehr dankbar, dass unsere Gemeinde immer wieder Spenden
bekommt. Sie haben sicher schon mal einen Dank dafür im
Gottesdienst gehört. Gespendet wird überhaupt für unsere
Gemeinde, oder manchmal speziell, z.B. für die Orgel, für die
Arbeit mit Jugendlichen, für Blumenschmuck o.a.
Wenn ein besonderer Spendenzweck genannt wurde, ist die Spende daran gebunden.1
Wenn
der Betrag für diesen Zweck nicht gleich ausgegeben wird, geht er
nicht verloren und bleibt so lange erhalten, bis er für eben
diesen Zweck gebraucht wird.2
So können Sie jederzeit für die Erhaltung des Kirchengebäudes der Johannisthaler Gemeinde spenden.
(Im Finanzhaushalt ist das eine eigene Kostenstelle.)
Davon
werden laufende Erhaltungskosten finanziert, als auch Investitionen
für den künftigen Betrieb des Gebäudes.
Was
dafür in den letzten zwei Jahren gespendet wurde, ist in die
Baurücklage eingegangen, weil wir alle Erhaltungsmaßnahmen
zurückgestellt haben, bis wir einen Masterplan haben.
Für
den Fall, dass Sie ganz sicher gehen möchten, dass Ihre Spende,
die Sie für den Umbau geben möchten, nicht in laufende
Erhaltungsmaßnahmen eingeht, haben wir dafür inzwischen ein
Unterkonto eingerichtet. Darauf gehen die Spenden ein, die bei unserer Gemeinde mit dem Vermerk „Umbau“ eingezahlt werden.
Wenn
durch Spenden oder Erbschaft eine Gemeinde besser auf ihre Kosten
kommt, mindert das keineswegs im Umkehrschluss, was sie an
Zuschüssen aus den Solidarfonds erhält! In der Regel ist es
sogar umgekehrt: Je höher der Eigenanteil, desto höher der
Zuschuss.3
Also
gibt es zwei Wege für das eine Ziel, den Umbau des
Gemeindezentrums für seinen Erhalt finanziell zu unterstützen:
• direkt bei unserer Kirchengemeinde
• über den Förderverein
Vor
einem Jahr haben sich einige aus unserer Gemeinde zusammengefunden, die
noch einmal besonders die Anstrengungen für die besagten
Umbauaufgaben unterstützen – mittels eines
Kirchbau-Vereins:
Sie
haben von unserem „Förderverein zur Erhaltung des Ev.
Kirchengebäudes in Johannisthal e.V.“ gehört und
gelesen. Ein Verein und seine Mitglieder haben ja die Chance, noch
andere Spender, Sponsoren und Zuwendungen einzuwerben, als es
eine Kirchengemeinde kann.
Erzählen Sie gerne davon weiter.
Und kommen Sie gerne zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen, mit denen diese Räume leben! -
Möge das unseren Seelen gut tun und unser Zusammenleben vor Gott fördern.
Möge das von Gottes Segen bewegt werden.
Viele Grüße
Ihr Reinhard Kähler (für die Gemeindeleitung)
1)
Anders ist es nur, wenn „der Kirche“ eine Erbschaft
vermacht wird: Das geht in das „allgemeine
Kirchenvermögen“ der Kirche ein, sprich: Es wird von der
Landeskirche verwaltet und von dieser auf Antrag hin freigegeben. Wenn
die Erbschaft oder Spende bei der Kirchengemeinde bleiben soll, muss es
entsprechend vermerkt sein. (zurück zum Text)
2)
Angenommen, jemand hat für Kirchenfenster gespendet: Daran
entstehen aber in Jahren keine Kosten; dann bleibt das Geld weiter
liegen … (zurück)
3)
Anders ist es, wenn Kirchengemeinden Einnahmen aus Pachtvermögen
machen: Da sind sie per Gesetz verpflichtet, das primär als
kirchen- und nicht als gemeindeeigen zu verstehen, so dass nur ein
bestimmter Anteil in der Gemeinde verbleibt. (zurück)
Weiteres zu den
Gebäuden unserer Kirchgemeinde