|
Die
Grundsanierung des Gemeindezentrums
Erstes Ziel: Die Wirtschaftlichkeit verbessern. Dazu: Betriebskosten senken und den genutzten Raum konzentrieren.
Zweites Ziel: Einladende Gestaltung, auch für Menschen, die neu in den Kirchraum in Johannisthal kommen.
Nachdem
klar war, dass das Gemeindezentrum ohne grundlegende Investitionen
wirtschaftlich auf Dauer nicht zu halten ist, hat die Gemeindeleitung
folgende Maßnahmen angesteuert (die auf den letzten beiden
Gemeindeversammlungen und in vielen Gesprächen besprochen wurden),
um das erste und Hauptziel zu erreichen:
- Vollwärmeschutz des ganzen Gebäudes
- Dämmung der Außenhaut, der Fußböden und der Dächer
- Erneuerung der Fenster und Türen
- Den Raum, der zu bewirtschaften ist, reduzieren
- Abriss des Anbaus mit Christenlehreraum, Gästezimmer, Abstellraum und Keller
- Mehrfachnutzung der vorhandenen Räume
- Im Gemeinderaum: wöchentlich einen
Vormittag Handarbeitskreis; zwei Nachmittage in der Woche
Christenlehre; ein Nachmittag zweiwöchentlich Kinderchor;
wöchentlich Seniorenkreis bzw. Blindenkreis /
Gemeindegeburtstagsfeiern; abends: Chöre, Sitzungen u.a.
- Im Kirchsaal: differenzierte
Möglichkeiten für Veranstaltungen, die das Gelände
nutzen, aber bei schlechtem Wetter nach drinnen ausweichen
(Gottesdienste für kleinere oder für größere
Gottesdienstgemeinden; Gemeindefeste, Trödelmarkt, „Advent
in der Kirche Johannisthal“ u.v.m.; Konzerte u.a.)
- Eine ökonomisch und ökologisch bessere Heizung.
Das hat zur Konsequenz:
- Es wird
eine Fußbodenheizung eingebaut. Wir haben diese Heizungsvariante
von Fachleuten überprüfen lassen: sie wurde als die passende
Lösung bestätigt.
- Die
Kleinorgel im Gemeindesaal, die in den letzten Jahren sehr selten
genutzt wurde, wird abgegeben: Am liebsten an eine Gemeinde, die sich
darüber freut. Der Markt in Deutschland ist gesättigt mit
Orgeln. Es besteht kein Bedarf. So ist es eine glückliche
Fügung, dass die Ev.-Lutherische Gemeinde in Gussew/Gumbinnen im Gebiet Kaliningrad (ehemals Ostpreußen) sich sehr über die Orgel freuen würde.
- Der Boden im Kirchsaal wird waagerecht.
- Wir
verabschieden uns von den Bänken und stellen loses Gestühl.
Dann wird der Eindruck nicht von vielen leeren Plätzen bestimmt
sein, weil angemessen viele Stühle gestellt werden … Ein
anderes Mal stellen wir Tische und Stühle in den Kirchsaal –
je nach Bedarf. (Tische und Stühle verschwinden, wenn
gewünscht, gestapelt hinter einer Sichtwand an einer Seite des
Raums.)
Damit realisieren wir schon etwas vom zweiten Ziel:
- Der Eingang wird von außen nach innen transparent.
- Links neben dem Eingang können wir eine kommunikative Ecke finden, um zusammen zu sitzen und zu reden.
- Der
Altar soll in der Regel dort stehen, wo er bisher steht. Der Raum soll
unterschiedlich genutzt werden und auch Gottesdienste können
unterschiedlich gefeiert werden: darum wird die Möglichkeit
eröffnet, die Podeste und den Altar relativ leicht variabel zu
stellen.
- Um mehr
Licht in den Raum zu bekommen, sollen links und rechts vom Altar zwei
große Fenster eingebaut werden. Diese haben Türen, die in
das grün gestaltete Gelände an der Stelle des jetzigen Anbaus
(s.o.) führen.
- Wenn wir grundsanieren, bauen wir eine Behindertentoilette ein.
- Wir
möchten den Toilettenbereich erneuern. Wir möchten die
Gemeindeküche ein Stück erweitern, damit da mehrere zugleich
sein können. - Dieses beides geht nur, wenn wir noch
zusätzliche Geldspenden bekommen (Siehe Beitrag über den Finanzierungsplan).
Reinhard Kähler
|
|