Die Leitung der Versammlung lag in den Händen unseres Pfarrers Dr. Kähler. Drei Tagesordnungspunkte wurden während der Gemeindeversammlung, die knapp zwei Stunden dauerte, behandelt.
Zum
1. Punkt hielt Frau Hirte einen umfassenden Vortrag. Sie setzte die
Aktivitäten und Ergebnisse der Gemeindearbeit in Beziehung zum
Perspektivprogramm „Salz der Erde“ unserer Landeskirche.
Sie
würdigte dabei die Arbeit von Pfarrern, die als Vertreter bei uns
Dienst tun und die Arbeit unseres Pfarrers, der neben den zahlreichen
Aufgaben in Verkündigung und Seelsorge auch viele
Managementaufgaben wahrnimmt, insbesondere auch für die
Vorbereitung der Sanierung unserer Kirchengebäude. Ein wichtiger
Abschnitt in Frau Hirtes Vortrag behandelte die Außenwirkung der
Gemeinde. Aufgeführt wurde die Musik (an dieser Stelle wurde auch
die sehr gute Arbeit unseres Kantors hervorgehoben), unser
Internetauftritt, Schaukasten, Gemeindefeste, Trödel,
Gemeindeausflüge und die Ansicht des Kirchengeländes.
Um
diese Dinge des Gemeindelebens auch weiterhin machen zu können,
werden viele ehrenamtlich tätige Gemeindeglieder gebraucht. Es
wurde die Bitte ausgesprochen, für das Ehrenamt zu werben, um die
anliegenden Aufgaben, wie den Besuchsdienst bei alten und kranken
Menschen erfüllen zu können.
Zum
2. Punkt stellte Herr Struckmeyer anhand eines Grundrissplanes die
geplanten Umbauten und Sanierungsmaßnahmen vor. Hier gab es viele
Wortmeldungen mit Fragen zum Bau und auch zur Organisation des
Gemeindelebens in der Bauphase. Es war eine rege Anteilnahme der
Gemeinde zu verzeichnen. Man möchte wissen, wie das Gebäude
umgestaltet wird, wie lange die Bauzeit ist und wie das Gemeindeleben
in der Zeit organisiert werden kann.
Zu
einigen Fragen, die Details der Bauausführung betrafen (wie
Eingangstür, Fenster-, und Farbgestaltung) konnten noch keine
Antworten gegeben werden.
Während
der Bauzeit werden einige Gemeindekreise das Jugendzentrum
vorübergehend nutzen und Gottesdienste sollen ab Februar 2011
gemeinsam in Baumschulenweg gefeiert werden. Die Frage, ob es nicht
möglich wäre, im Jugendzentrum zweimal im Monat einen
Gottesdienst, insbesondere für ältere Gemeindeglieder
anzubieten, wurde vom Gemeindekirchenrat negativ, ohne detaillierte
Begründung beantwortet.
Weitere Artikel zum Umbau
Nach
der lebhaften Diskussion zur Sanierung und allem was dazu gehört,
stellten sich im 3. Tagesordnungspunkt die beiden neuen Kandidaten
für die Wahl des Gemeindekirchenrates Herr Holger Stein und Dr.
Ulrich Scheidereiter vor.
A.Griese