Bericht aus der Arbeit der Gemeindeleitung
Vom
18. bis 20. Februar 2011 fand die jährliche Klausurtagung der
Gemeindeleitungen von Johannisthal und Baumschulenweg in Hirschluch
statt. 13 Vertreter aus beiden Gemeinden fanden sich zusammen, um sich
über theologische Fragen zu verständigen.
Zunächst
begrüßte Frau Hirthe jeden Einzelnen mit einer
süßen Überraschung. Im Verlauf des Freitagabends
stimmte uns Pfarrer Kähler auf die Arbeit ein. Er holte uns mit
Bildern, Körperarbeit und Übungen, die auch viel Elan frei
setzten, aus dem Alltag heraus, so dass uns sogar am späten Abend
noch einige Gedanken zur Gemeindearbeit kamen.
Der
Sonnabend war ganz den theologischen Fragen gewidmet. Wir
beschäftigten uns mit der Gottesfrage, dem Sinn des Lebens und dem
Verhältnis von Gott zum „Bösen“ in der Welt. Eine
der zentralen Fragen hieß: „Warum lässt Gott so viel
Böses in der Welt zu?“. Zu dieser Frage zeigt uns Pfarrer
Kähler verschiedene Denkansätze und Näherungen. Manches
wurde uns nach eingehender Reflexion klarer, einige Fragen blieben auch
offen. Aber gerade der Umstand, dass manche Frage auch nicht zu
beantworten war, brachte neue Gesichtspunkte für uns.
Der
Sonnabendabend hatte – wie immer – einen fröhlichen
Charakter. Es wurde viel musiziert, gesungen und gelacht.
Abgesehen
davon, dass wir uns auch wieder im Zusammenstellen von Andachten
übten, wurde die Aufgabe des Lektors im Gottesdienst anhand ganz
praktischer Übungen beleuchtet.
Der weitere
Sonntag war der gemeinsamen und den getrennten Sitzungen der
Gemeindeleitungen vorbehalten. Hier standen wieder ganz
bodenständige Themen der Gottesdienste, der Bauaufgaben, der
Jubiläumsvorbereitungen u.a. auf der Tagesordnung.
Ein
schönes Resultat dieser Klausurtagungen ist immer die menschliche
Begegnung untereinander, die während der „üblichen
Arbeit“ wegen des Zeitdrucks fast immer zu kurz kommt. Mir selbst
half auch das Nachdenken über die praktischen Fragen des
Christseins. Ganz besonders hilfreich finde ich auch die Angebote, die
Pfarrer Kähler immer wieder findet, um ins Thema einzusteigen. Die
„schwere Kost“ wird oft sehr individuell eingebracht und
hervorgeholt. Für diese – sicher aufwändige
Vorbereitung – danken wir alle und schätzen sie sehr.
Heidi Graupner