Aus der
Gemeindeleitung
Liebe Gemeinde,
die
Gerüste am Gemeindezentrum sind gefallen. Nun geht es an die
Gestaltung der Außenanlagen. Eine bestellte Firma wird den
Bereich hinter und neben dem Kirchsaal, der durch die Bauarbeiten einer
Mondlandschaft nicht unähnlich sieht, beräumen und planieren
sowie an den von uns vor gegebenen Stellen Mutterboden auftragen.
Für das Gestalten des obengenannten Bereiches sowie des ehemaligen
Pfarrgartens hatte sich in der Gemeindeleitung eine Gruppe
zusammengefunden, die, gemeinsam mit einem Gartenbauingenieur, ein
Konzept entwickelt hat, welches die Anlage von Kieswegen, Begrünen
der rückwärtigen Mauer, Pflanzen von verschieden
Gehölzen, Anlegen einer Blumenrabatte und das Verlegen von
Bodenplatten an den neuen Ausgängen hinter der Altarwand vorsieht.
Die Pflanzung zusätzlicher Bäume wurde durch die
Gemeindeleitung abgewiesen. Es würde dadurch zu einer Verschattung
im Gartenbereich kommen. Auf Anraten des Gartenbauingenieurs soll die
Bepflanzung erst im nächsten Frühjahr angegangen werden, um
Schäden an den Pflanzungen in der Winterzeit zu umgehen. Abgesehen
von den finanziellen Aufwendungen für die Realisierung des
Vorhabens stellt sich wieder einmal die Frage nach dem Mittun beim
Anlegen und vor allem bei der nachherigen steten Pflege der Anlage.
Sicher wird das gesamte Projekt auch nicht in einem Jahr vollendet
sein.
Für die Wieder-Ingebrauchnahme des Gemeindezentrums ist jetzt verbindlich der 1. Advent (27.11.) vorgesehen. Um 10 Uhr
wird es einen Festgottesdienst mit allen musikalischen Gruppen aus der
Gemeinde geben. Im Anschluss ist ein Empfang für alle geplant, die
mit Rat, Tat und finanziell den Umbau begleitet haben. Natürlich
ist auch die Gemeinde dazu eingeladen.
Zuvor gilt
es allerdings, alle während des Bauzeitraumes ausgelagerten
Utensilien der Gemeinde wieder zurück zu führen und in die
neuen Räumlichkeiten einzustellen. An dieser Stelle ergeht wieder
ein Hilferuf an willige Helfer. Das erfordert allerdings auch ein
logistisches Konzept, da es wenig hilfreich ist, an einem Vormittag mit
20 Helfern dazustehen, aber nur fünf Leute beschäftigen zu
können. Es gilt zu koordinieren, wann Transportmöglichkeiten
(Autos) gebraucht werden, wann Helfer, die zupacken und Schränke
schleppen können, wann nur geputzt werden muss oder Schränke
eingeräumt werden. Dazu soll eine Mitarbeiterbörse per
Internet eingerichtet werden. Mal sehen, ob es gelingt.
(Zunächst ist Herr Dr. U. Scheidereiter der Ansprechpartner –
Tel.: +49 30 631 24 20)
Der
Gemeindeleitung lagen auch die Jahresrechnungen 2010 unserer Gemeinde
sowie des Jugendzentrums zur Einsicht vor. Es wurden beide gern
bestätigt, zumal durch gutes Wirtschaften in der Gemeinde ein
Überschuss von 40.484,42 € verblieb, der für die
Baurücklage sehr willkommen ist.
Seit dem
Weggang von Pfr. Geldmeyer ist die Stelle für die Arbeit mit
Jugendlichen in unserem Pfarrsprengel unbesetzt. Die Konfirmandenarbeit
haben dankenswerterweise Herr Pfr. Dr. Kaehler – Klasse 7 und
Frau Pfn. Schwer – Klasse 8 - übernommen. Herr Pfr. Hecker
wird die Konfirmandenfahrt der älteren Gruppe leiten. Bei der
Vergabe von Stellen im Entsendungsdienst, die im Juli erfolgte, wurden
wir nicht berücksichtigt. Sollte es auch bei der nächsten
Stellenvergabe im Dezember zu keiner Stellenbesetzung kommen, ist
vorgesehen ab 01.03.2012 bis zu einer Neubesetzung die Aufgaben der
Jugendarbeit durch eine Honorarkraft wahrnehmen zu lassen.
Aus der Gemeindeleitung grüßt Sie herzlich
Bernd Wulff