Unsere Kirchengemeinde in der Corona-Zeit

Auch wir als Kirchengemeinde leisten unseren Beitrag dazu, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gefährdete Menschen so weit wie möglich zu schützen.
Alle Veranstaltungen und Gottesdienste sind darum bis zum 19. April abgesagt. Auch die Konfirmationen zu Pfingsten können in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Das bedauern wir sehr und suchen nach einem alternativen Termin.

Aktuelle Informationen unserer Landeskirche zu diesem Thema finden Sie unter: www.ekbo.de/corona

Wir sind in diesen besonderen Zeiten weiter für Sie da und arbeiten an Angeboten, mit denen wir Sie auf verschiedenen Wegen erreichen können. Bitte halten Sie sich über die Aushänge und unsere Internetseite auf dem Laufenden! Hier werden wir aktuelle Hinweise veröffentlichen.
Folgende Angebote stehen Ihnen in dieser Zeit verlässlich zur Verfügung:

Pfarrsprechstunden
Pfarrerin Julika Wilcke ist unter 0171 750 11 08 jederzeit telefonisch für Sie erreichbar. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der persönlichen Gespräche:
– in Baumschulenweg mittwochs 11-14 Uhr
– in Johannisthal donnerstags 10-13 Uhr

Sorgentelefon
Wir können nicht mehr gemeinsam Gottesdienst feiern oder uns zu den gewohnten Zeiten treffen. Aber auch in diesen Zeiten möchten wir für Sie da sein. Darum haben wir ein Sorgentelefon eingerichtet. Ab dem 30.03.2020 erreichen Sie uns für Fragen oder einfach zum Erzählen unter der Nummer 030/ 636 13 48
– montags 10-13 Uhr
– mittwochs 15-18 Uhr
Haben Sie keine Scheu anzurufen, wenn Sie mit uns reden möchten. Ehrenamtliche Mitarbeitende haben ein offenes Ohr für Sie und sind für Sie da. Sie vermitteln zum Beispiel Hilfe beim Einkauf oder Botengänge und leiten Sie weiter, wenn sie selbst nicht helfen können.

Bürozeiten
Dienstags und freitags ist das Gemeindebüro zu den gewohnten Zeiten erreichbar.
– dienstags    10-13 Uhr
– freitags       15-18 Uhr
Das Gemeindebüro ist zurzeit nur telefonisch (030 / 636 13 48) oder per mail (buero[@]kirche-johannisthal.de) erreichbar. Wir bitten Sie hierfür um Verständnis.

Offene Kirche
Wir laden Sie ein, in unser Kirchengebäude zu kommen, zur persönlichen Andacht, für Gebete oder zum Entzünden von Kerzen. Dies ist zu folgenden Zeiten möglich:
– Dienstag 10:00–13:00 Uhr
– Mittwoch 14:00–17:00 Uhr
– Donnerstag 10:00–13:00 Uhr
– Freitag 15:00–18:00 Uhr

Johannisthaler Glocken
(c) privat

Glockengeläut
Unsere Glocken erinnern uns daran, dass wir in einer Gemeinschaft leben, die uns trägt. Der Klang der Glocken schallt weit in den Stadtteil hinein. Er verbindet uns mit Gott und anderen Menschen. Die Glocken laden ein zum Innehalten und zum Gebet. Halten auch Sie einen Moment inne, wenn Sie sie hören und vertrauen Sie darauf, dass Gottes Segen uns in dieser Zeit begleitet!

Digitale Angebote der Landeskirche / des Kirchenkreises

https://www.ekbo.de/themen/kirche-im-digitalen-raum.html
http://www.kklios.de/index.php/leser-114/items/563.html

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet!“ (Römer 12,12)

Zeit der Aufbrüche

Wo sind Sie gerade? Wie geht es Ihnen? Haben Sie noch Kontakt zur Außenwelt?

Draußen sprießt jetzt alles wieder. Bäume wechseln von einem vorsichtigzarten Hellgrün zum satten Dunkelgrün. Die Frühjahrsblüher weichen den Blüten der Vorsommerzeit. Es zwitschert und summt – und doch ist alles ganz und gar anders als noch vor kurzem. Seit einigen Wochen treibt ein neuartiges Virus sein Unwesen. Es erobert Staaten und Kontinente, es verbreitet sich rasend schnell, fordert auch Todesopfer und lähmt das öffentliche Leben. Menschen isolieren sich, leben in der Vereinzelung und in Sorge um die Zukunft. Zwischen Solidarität und Misstrauen gegenüber ihrem Nächsten schleichen sie durch die Tage oder bleiben ängstlich, wo sie sind.

Nichts ist so, wie es vorher war.

Völlig unpassend hierzu sehen wir, wie die Städter auf Liegestühlen ihre Gesichter den ersten sommerlichen Strahlen entgegenstrecken: ohne Jacke, ohne Schal. Das Fahrrad hat Hochkonjunktur: Es mindert die Infektionsrate und lässt einen die warme Briese hautnah genießen. Kinder wollen sich endlich wieder nachmittags auf den Spielplätzen verabreden. In der dunklen Jahreszeit war dies nicht möglich. Jetzt ist es vielerorts verboten. Wo sind die altvertrauten Bahnen geblieben, in denen der Jahreskreis bisher verlief?

Hier in Berlin spürt man sehr deutlich, dass nichts mehr im gewohnten Trott läuft. Dieser Tage sind es die Auswirkungen einer gefährlichen Pandemie, die uns das vor Augen führen. Bange schauen wir in die Zukunft.

Der Pfarrsprengel Oberspree-West steht vor neuen Zeiten. Die Pfarrwahl in Treptow musste vorerst verschoben werden. Auch unsere beiden Gemeinden werden zukünftig Umbrüche erleben. Pfarrstellen sollen neu besetzt werden, Abschiede vom Alten und Gewohnten stehen vor der Tür, begleitet von Enttäuschungen und Verletzungen, aber ebenso von großen Erwartungen und Hoffnungen für die Zukunft. Die Jugendlichen ziehen in diesen Tagen aus dem Hexenhaus aus. Sie wollen sich neue Räume erobern, sich einrichten, um wieder ein Gefühl von Beheimatung und Verbundenheit zu finden. Manche trauern vielleicht dem Alten nach, aber andere freuen sich darüber, dass nun frische Wege begangen werden können. Unsicherheiten
und Chancen – sie gehen oft miteinander einher.

Mitten in diese Zeit bricht das Osterfest über uns hinein. Es durchkreuzt alles, was sich gerade eingespielt hat: die Passionszeit, den üblichen Lauf der Dinge, alle Unzufriedenheiten und Fragen in unseren Gemeinden, auch alle Ängste und Befürchtungen dieser Zeit. Ostern stellt auf den Kopf, was eingefahren ist. Ostern geht den umgekehrten Weg: Es beginnt beim Tod und endet mit dem Leben.

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich
(1.Korinther 15,42).

Verwesliches. Im Grunde umgibt es uns allerorten. Besonders frustrierend finde ich den Anblick der zermatschten Frühjahrsblüher. Was die ersten Sonnenstrahlen so verheißungsvoll entfaltet, fällt bei Wärme sofort in sich zusammen. Verwesliches Leben, verwesliche Gedanken, verwesliches Handeln und Verwesliches im Miteinander. Aufblühen und Vergehen, Gutes und Schlechtes, so kennen wir es, denn genau das sind die Regeln unseres Alltags, unserer Wirklichkeit. Das normale Alltagsleben hat keinen Bestand. Ein wenig haben wir uns an diesen natürlichen Lauf der Dinge gewöhnt. Und doch ist es bedrohlich, wenn nicht nur die Frühjahrsblüher zerfallen, sondern uns auch ganz basale Dinge wie die Gespräche an der Bushaltestelle oder das Treffen beim Sport wegfallen. Neben manchem freundlichen Lächeln dieser Tage sehen wir übergroße graue Wolken am Himmel unserer Zukunft, weil alle Gewohnheiten ins Wanken geraten.

Aber was, wenn es dann auf einmal anders kommt – wenn Ängste sich unverhofft nicht erfüllen, wenn sich unsere Gesellschaft als tragfähig erweist, wenn es Hilfe und Solidarität für die Schwächeren gibt? Auf vielfältige Weise zeigt sich die Welt in neuem Licht. Ostern macht es uns vor. Der Morgen beginnt auf dem Friedhof, dem Ort, der von Tod und Abschied erzählt wie kein anderer. Dort begrüßen wir alljährlich das Licht des Ostermorgens. Es strahlt über all dem, was tot darniederlag. Es zeigt uns das Leben in einem neuen Schein – dem leuchtenden Hoffen auf eine Auferstehung.

Mit Ostern überwindet Christus für uns all das, was uns quält und belastet. Er öffnet unseren Blick für die Zukunft, die uns im Moment noch ungewiss und bedrohlich vor Augen steht. Er bietet uns den Trost an, den wir heute und morgen nötig brauchen – unerwartet, fernab vom täglichen Hoffen und Bangen.

Die Kirchenglocken erinnern uns daran. Wenn wir in diesen Tagen auf all unsere gewohnten Begegnungen verzichten müssen, so verbindet uns der helle Klang der Glocken untereinander. Er ruft uns zu Gebet und Besinnung, er versammelt uns virtuell, versichert uns, dass wir nicht allein sind und lässt uns hoffen auf die Tage, an denen wir uns in unseren Kirchgebäuden wiedersehen werden. Hören Sie mittags um 12 Uhr oder abends um 18 Uhr das Geläut, fühlen Sie sich eingeladen, einen Moment zu verweilen, ein Gebet zu sprechen – vielleicht das Vater Unser –, ein Lied zu singen und sich zu vergegenwärtigen, dass wir eine Gemeinschaft sind, die miteinander glaubt und hofft!

Ostern kommt trotz Virengefahr und Quarantäne. Einen zuversichtlichen Blick auf diese Tage und gesegnete Ostern wünscht Ihnen

Ihre Julika Wilcke

Weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter willkommen!

In Johannisthal sowie in allen anderen Ortsteilen von Berlin werden seit einiger Zeit immer mehr Baulücken, Brachen und weitere Grundstücke bebaut bzw. nachverdichtet. Sicherlich brauchen wir dringend mehr Wohnraum, aber wir sollten dabei die Lebensqualität aller Bürger berücksichtigen. Bei diesen Bauvorhaben geht leider unser schönes Stadtgrün oftmals verloren. Weiterhin hat Berlin auch Probleme, Bäume, die u.a. durch Stürme und Trockenheit verloren gegangen sind, nachzupflanzen. Laut BUND sind es allein von 2005 bis 2018 über 30.000 Straßenbäume (Quelle: Berliner Zeitung).

Mit meinem Engagement seit mehr als 20 Jahren für Klima -und Umweltschutz, möchte ich mich mehr für meinen Berliner Ortsteil Johannisthal einsetzen. Unsere Familie ist begeistert von der Bewegung „Plant for the Planet“, die sich global für Klimagerechtigkeit einsetzt. Ein Segment dieser Organisation ist das Pflanzen von Bäumen. Das Motto lautet: „Jetzt retten wir Kinder die Welt“.

Seit September 2019 bemühe ich mich, dabei Partner und verantwortliche Politiker, Mitarbeiter im Grünflächenamt und Sponsoren ins Boot zu bekommen, um mit Kindern und Jugendlichen hier in Johannisthal Bäume zu pflanzen. Nun war es eigentlich geplant, an der Schule am Ginkobaum drei Bäume zu pflanzen. Leider war das nicht mehr möglich, weil der Schulbetrieb geschlossen wurde. Deshalb sind die bereits gekauften Bäume kurzfristig auf dem Gelände der Kirche Johannisthal gepflanzt worden, wir waren bereits im Gespräch.

Haben Sie Interesse an der Initiative und wollen uns unterstützen? Sie können gerne über das Gemeindebüro mit mir Kontakt aufnehmen.

Wolfgang Rahn

Busfahrt der Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal

Die „Honigkirche“ an der Spree: Bad Saarow mit Saarow-Therme und Groß Schauener Seenkette

Südöstlich von Berlin, am Ufer der Spree, liegt der kleine Ort Neu Hartmannsdorf. Für die sogenannte „Honigkirche“ hat die Bildhauerin Brigitte Trennhaus 1993 Altar und Altarwand neu gestaltet – aus Bienenwachs! Eine Führung gibt Einblick in das Entstehen dieser ungewöhnlichen Kirchenausstattung, die wir sehen, fühlen und riechen können.

Nach dem Mittagessen erreichen wir den Kurort Bad Saarow. Die Saarow- Therme ist eines der modernsten Wellness- und Gesundheitsbäder Europas. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt wird ein Spaziergang angeboten. Durch den Kurpark und am Ufer des Scharmützelsees entlang, endet er am Hotel Esplanade Resort & Spa, unmittelbar am Hafen von Bad Saarow, wo wir das maritime Flair genießen können. Wer diesen Spaziergang nicht mitmachen möchte, kann alternativ den Bus nutzen.

SaarowTherme in Bad Saarow (Peter Fahlke, Umlandtouren)

Von dort aus geht es über Landstraßen nach Groß Schauen. Aal, Zander, Hecht und Karpfen bilden den Grundstock des Fischreichtums der Groß Schauener Seenkette. Dort erhält man Fisch, der in hauseigenen Räucheröfen 3-4 Stunden auf Buchen- und Erlenholz geräuchert wird. Im Restaurant des Ortes werden wir zum gemeinsamen Kaffeetrinken erwartet. Anschließend können wir uns am Großen Schauener See erholen, frisch geräucherten Fisch kaufen und eine Ausstellung der Heinz-Sielmann-Stiftung besuchen, deren Eintritt frei ist.

Von dort aus brechen wir schließlich wieder in Richtung Heimat auf.

Abfahrt: 9:30 Uhr
Rückkehr: ca. 18:30 Uhr
Preis pro Person: € 57,00 (ab 40 Personen)

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
• Fahrt mit dem Reisebus, Mittagessen, Kaffeegedeck
• Besuch und Führung „Honigkirche“
• Aufenthalt Bad Saarow und kleine Stadtrundfahrt,
• Aufenthalt Groß Schauen
• ganztägige Reiseleitung

Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro Baumschulenweg an und geben Sie dabei
an, welches Gericht Sie zu Mittag essen möchten:

  • Rotbarschfilet, Salzkartoffeln, Senfsoße und Gurkensalat
  • Schweineschnitzel Wiener Art, Blumenkohl mit Bröselbutter, Petersilienkartoffeln

Die Fahrt war ursprünglich für Ende April geplant und soll nun in den Spätsommer verschoben werden. Bitte melden Sie sich bei Interesse weiterhin, ich informiere Sie dann rechtzeitig über den neuen Termin.

Ich freue mich schon auf die diesjährige muntere Reisegruppe und grüße Sie bis dahin herzlich

Julika Wilcke

Sorgentelefon in Johannisthal

Liebe Gemeindeglieder,

uns alle beschäftigt in diesen Tagen unter anderem auch die Frage, wie es den älteren und einsamen Menschen geht. Wir können nicht mehr gemeinsam Gottesdienst feiern oder uns zu den gewohnten Zeiten treffen.

Um den Kontakt aufrecht zu erhalten, von Ihren Sorgen und Ihrem Befinden zu erfahren, bieten wir künftig ein Sorgentelefon an.

Sie können uns für Fragen oder einfach zum Erzählen ab dem 30.03.2020 über das Kirchenbüro erreichen zu folgenden Zeiten:
Montag 10:00–13:00 Uhr
Mittwochs 15:00–18:00 Uhr

Dienstags und Freitags ist das Büro zu den bekannten Zeiten erreichbar.
Haben Sie keine Scheu, unsere Telefonnummer 030 636 13 48 anzurufen, wenn Sie mit uns reden möchten. Ehrenamtliche Mitarbeiter sind für Sie da und haben ein Ohr für Sie.

Herzliche Grüße von Dietlind Hinz

Gemeindegruß April/Mai 2020

Liebe Gemeindmitglieder,

dieser Gemeindegruß ist in ganz besonderen Zeiten entstanden – bald stündlich änderte sich die Nachrichtenlage. Wurden zuerst nur die Jubelkonfirmation und das Konzert der Kantorei Johannisthal gestrichen, so war mit dem Verbot von Veranstaltungen ab zehn Personen schnell klar: dieses Frühjahr, vielleicht auch ein viel längerer Zeitraum, wird ganz anders als in all den anderen Jahren.

Deshalb bildet auch dieser Gemeindegruß einen Zwischenstand ab: Wir wissen nicht, ab wann wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Sicher ist: bis zum 19. April werden sie nicht stattfinden. Auch alle anderen gemeindlichen Kreise und Veranstaltungen müssen bis dahin ausfallen. Was danach kommt, weiß niemand.

Zum Download hier: Gemeindegruß der evangelischen Kirchengemeinden Berlin-Johannisthal und Berlin-Baumschulenweg – April/Mai 2020

Vielleicht kommen Sie in diesen Tagen bei einem Ihrer Spaziergänge mal an unseren Kirchen vorbei. Vielleicht lesen Sie einen Psalmvers vor unseren Türen. In den Schaukästen finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Angeboten in Corona-Zeiten. Die Türen sind häufig geöffnet, um zu beten, einen Moment Platz zu nehmen oder eine Kerze anzuzünden. Auf unseren Internetseiten halten wir Sie über weitere Angebote und Aktionen auf dem Laufenden.

Wenn es Ihnen möglich ist, dann schauen Sie doch häufiger auf unseren Webseiten vorbei:
Baumschulenweg: www.zumvaterhaus.de
Johannisthal: www.ev-kirche-johannisthal.de
Dort informieren wir Sie über Angebote, die wir trotz Einschränkungen machen können, telefonische Erreichbarkeit und auch, wann die ersten Veranstaltungen wieder stattfinden.

Auch die Landeskirche und der Kirchenkreis bieten Dienste und Informationen an:
Übersicht der Landeskirche: www.ekbo.de/corona
Andachten und Gottesdienste: www.ekbo.de/livestream
Corona-Seelsorgetelefon der EKBO: 030/403665885 täglich von 8-18 Uhr
Angebote des Kirchenkreises: https://tinyurl.com/tze8kne

Kommen Sie gut durch diese Zeit!

Für die Redaktion: Anja Herwig

KiKi Corona Woche 2

Liebe Kinder, Liebe Eltern,

eine Woche Homeschool ist nun vorbei. langsam hat man sich zuhause soweit arrangiert, das man versucht in diesen unwirklichen Zeiten ein wenig Normalität einkehren zu lassen. Dennoch kommen immer wieder neue Infos und Einschränkungen. Leider betrifft das auch unseren Bereich. Aber wir versuchen neue Formate und Ideen, um euch die Langeweile zu vertreiben.

1. Schaut mal rein auf die Kinder- Kirchenseite: www.kirche-entdecken.de Hier gibt es sehr viel zu entdecken.

2. Hier ein Podcast für Kinder ab Klasse 3 von unseren Kollegen Matthias Liebelt aus Schöneiche mit Aufgaben für euch!

3. Eine Bibel-Gute-Nacht-Geschichte:

4. Und hier noch zwei kleine Aufgaben für die Kreativen unter euch:

Und damit draußen alles schön bunt ist wenn wir wieder raus dürfen: hier eine Anleitung, wie man Samenpapier bastelt!

Falls euch die Decke auf den Kopf fällt oder ihr ganz sehr Langeweile habt, dann schreib mir oder schickt mir ein Bild von euren kreativen Ideen!

Ich denk an Euch, Bleibt gesund

Eure Mandy Endter
Gemeindepädagogin

P.S.: manchmal kommt es jetzt auch zu Streit oder ihr fühlt euch einsam und wisst nicht wohin mit euren Sorgen und traurigen Gedanken. dann gibt es hier die Nummer vom Sorgentelefon:

Gemeindeabend Jugendzentrum in Baumschulenweg

An dem Gemeindeabend zum Jugendzentrum am 10. März 2020 nahmen zahlreiche Jugendliche aus der Region, die Mitarbeiter der Jugend- und KiKi- Arbeit, die Gemeindeleitung und nur ein Gemeindemitglied teil.

Unsere Jugend braucht Raum, so stellt sich die Situation im Pfarrsprengel dar. Die Konfi-Gruppen sind schon seit einiger Zeit so groß, dass sie sich nicht mehr im „Hexenhaus“ in Johannisthal auf die Konfirmation vorbereiten können. Diese Arbeit lief in den letzten zwei Jahren schon in Baumschulenweg.

Nachdem sich Johannisthal entschlossen hat, das „Hexenhaus“ zum Pfarrhaus umzubauen, wurde an die Gemeindeleitung in Baumschulenweg der Wunsch herangetragen, die Jugendarbeit komplett in Baumschulenweg anzusiedeln.

Diesem Wunsch hat die Gemeindeleitung Baumschulenweg nach intensiver Diskussion entsprochen und die Wohnung im ersten Stockwerk, mit Genehmigung des Kirchenkreises, als zukünftige Pfarrwohnung gewidmet.

Die Gemeindeleitung stellte auch die nötigen Arbeiten, wie eine zu treffende Vereinbarung in der Region, die Installation von Rauchmeldern, Panikschlössern, Fluchtwegekennzeichnung und weiteres vor. Im Gespräch formulierten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse. Dazu gehören unter anderem ein WLAN-Zugang, Regale und Kisten, damit Ordnung herrscht, sowie eine funktionsfähige Küche. Sie finden es gut, dass auch die KiKi-Gruppen dort zusammenkommen und damit ein nahtloser Übergang in die Konfi- und Jugendarbeit möglich ist.

Auch die wiederholten Bedenken haben wir an diesem Abend gehört und wie oben geschrieben den langen Prozess und die wiederholten Abwägungen der Gemeindeleitung dargestellt. Natürlich können auch andere Gemeindegruppen, wie zum Beispiel die Krabbelgruppe, die Räumlichkeiten und den Zugang zum Garten nutzen.

Die Region und wir freuen uns, dass die Jugendarbeit nach Baumschulenweg kommt und wir hoffen auf Impulse und Synergien. Die Jugend ist die zukünftige Gemeinde und sie hat unser Vertrauen und Raum zur Entfaltung verdient.

Michael-Erich Aust

Rückschau: KiKi-Kirchenübernachtung

Zweiundvierzig Kinder aus unseren Gemeinden Baumschulenweg, Johannisthal, Nieder- und Oberschöneweide sowie Treptow standen am 7. März aufgeregt mit Schlafsack und Isomatte vor den Türen der Christuskirche – denn es stand unsere 6. KiKi-Kirchenübernachtung an, die sich jedes Jahr großer Beliebtheit erfreut.

Passend zum diesjährigen Weltgebetstag drehte sich alles um Simbabwe. Die Kinder haben gebastelt, gespielt und gekocht, wie es in Simbabwe üblich ist. Nicht zuletzt wurde auch der große regionale Familiengottesdienst am Sonntag vorbereitet.

Nach einer Nachtwanderung, bei der die Kinder die „Big Fife of Africa“ im Dschungel der Wuhlheide finden mussten, gab es eine kleine Pyjamaparty mit dem Film “König der Löwen”.

Ein lauschiges Plätzchen hat jede und jeder in der Kirche finden können, so dass ganz schnell schon der nächste Tag heranbrach. Freudig wurden die Eltern zum Familienfrühstück erwartet, um dann gemeinsam den bunten und fröhlichen Familiengottesdienst zu feiern. Die Treptower Chorkinder haben den Gottesdienst musikalisch mit Barbora Yhee schon wochenlang vorher vorbereitet. Martin Fehlandt hat die Kinder begleitet und uns mit dem Kanon: „Komm nimm Dein Bett und geh – Du schaffst das!“ einen schönen Ohrwurm beschert.

Vielen Dank an alle, die die Übernachtung möglich gemacht haben. Vor allem DANKE an die tollen Teamer, selbst alles ehemalige KiKi-Kinder; und DANKE auch an das fleißige Küchenteam für das Familienfrühstück und den Brunch danach.

Wir freuen uns schon auf die nächste KiKi-Kirchenübernachtung,

Eure Mandy und Sabrina

Vor der Dschungel-Expedition in der Wuhlheide