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Advent in der Kirche

Am 7. Dezember 2019 war es wieder so weit: wie immer am Samstag vor dem 2. Advent wurde in der Kirche und den Gemeinderäumen Johannisthal „Advent in der Kirche“ gefeiert.

Alles wie immer? Nicht ganz, denn zum ersten Mal wurde die Veranstaltung von den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal gemeinsam ausgerichtet, dieser Unterschied machte sich in erster Linie hinter den Kulissen bemerkbar, da jetzt die Helferinnen und Helfer aus beiden Gemeinden kamen. Vielen Dank an dieser Stelle allen, die zum Gelingen beigetragen haben!

Die Besucher erwarteten nach dem Gottesdienst Musik von Zither und Geige und Bastelangebote, sie konnten an den Ständen des Weltladens, des Büchertisches oder dem Basar des Fördervereins auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken gehen oder einfach bei Kaffee und Kuchen, Schmalzstulle und Glühwein oder auch den selbstgemachten Waffeln der Jungen Gemeinde den Nachmittag bei netten Gesprächen genießen.

Der Nachmittag endete wieder gemeinsam in der Kirche: der Popchor Déjà-Ouï aus Schöneweide begeisterte mit einer bunten Mischung aus ihrem aktuellen Repertoire, dazwischen sangen alle gemeinsam Wunschlieder, begleitet von Florian Wilcke an der Orgel.

Ein schöner Nachmittag, der wie im Fluge verging.

Anja Herwig

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat Johannisthal

1. Sitzung am 11. Dezember 2019: Pfarrstellenbesetzung, neue Personen für „alte“ Bereiche und mehr

Wie bei den letzten Sitzungen des Gemeindekirchenrates in alter Zusammensetzung war auch bei der ersten Sitzung des Gemeindekirchenrates in neuer Zusammensetzung die Wahl vom November, besser gesagt die Nacharbeit dazu, ein wichtiges Thema. Wie Anja Herwig bereits geschrieben hatte, haben wir eine gute Mischung von erfahrenen und neuen Mitgliedern. Wir sind alle sicher, dass unser Wirken für die Gemeinde Johannisthal Freude machen wird. Kommen Sie auf uns zu, mit Ihren Ideen, Vorschlägen, aber auch mit Kritik, wo wir Dinge anders oder besser machen könnten.

Die größte Freude für uns, und ich bin sicher, auch für Sie alle, war die Mitteilung, dass unsere Pfarrerin Julika Wilcke sich entschlossen hat, hier in der Gemeinde Johannisthal zu bleiben und sich mit ihrer ganzen Kraft für die Gemeinde Johannisthal einzusetzen. Die jahrelange Aufteilung einer Pfarrstelle zwischen Johannisthal und Baumschulenweg wird damit im Laufe des Jahres enden. Die Gemeinde Baumschulenweg begibt sich auf die Suche nach einer neuen Pfarrperson für Baumschulenweg. In den ersten Monaten des Jahres 2020 soll Julika Wilcke zur Pfarrerin bei uns gewählt werden. Dazu ist die Zustimmung der Vollversammlung der fünf Gemeindekirchenräte des Pfarrsprengels Oberspree-West erforderlich. Dieses Wahlverfahren entspricht den kirchlichen Gesetzen unserer Landeskirche. Alle hoffen, dass Julika Wilcke bald gewählt wird, damit wir dann für die nächsten Jahre eine Pfarrperson hier bei uns haben. Julika Wilcke wird mit ihrer Familie in das sogenannte Hexenhaus einziehen. Dazu muss das Haus hergerichtet werden und es muss ein alternativer Standort für das Jugendzentrum gefunden werden. Die Gemeinde Baumschulenweg hat sich schon bereit erklärt, das Jugendzentrum in ihren Räumen unterzubringen.

Wie üblich sind in der konstituierenden Sitzung eines Gremiums, also hier unseres Gemeindekirchenrates in neuer Zusammensetzung, viele formale Dinge zu besprechen und zu entscheiden. Ich werde jetzt nur kurz die wichtigsten Entscheidungen unserer vierstündigen Sitzung am 11. Dezember 2019 erwähnen, einige Dinge werden erst im Januar besprochen und entschieden.

Um die Finanzen wird sich Dr. Matthias Krüger kümmern, die Koordination der Lektoren und Kirchdienste übernimmt Ines Mönch. Ebenso übernimmt Ines Mönch die Organisation von Festen. Mario Storch betreut wie bisher unseren Internetauftritt und dazu neu unsere IT-Ausstattung. Maik Heinold und Julika Wilcke sind zusammen mit Lars Mönch in allen Bauangelegenheiten „unterwegs“, also auch in der Gartenplanung und Umbau des Hauses zum Pfarrhaus. Die Organisation des monatlichen Garteneinsatzes übernimmt ab Januar 2020 Maik Heinold von Lothar Thürmann, der dies dankenswerterweise ehrenamtlich in den letzten Monaten übernommen hatte. Zum Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates wurde ich gewählt, Julika Wilcke ist Kraft Amt meine ständige Vertreterin.

Bitte merken Sie sich jetzt schon den Termin für die nächste Gemeindeversammlung vor. Es ist Palmsonntag, 5. April 2020 nach dem Gottesdienst. Bei diesem Termin wollen wir unsere ersten Ideen zur Gestaltung des Gartens vorstellen und mit Ihnen gemeinsam überlegen, wie das Gelände zukünftig aussehen wird und genutzt werden kann. Aber das wird sicher nicht das einzige Thema sein.

Dr. Thomas Menn, im Dezember 2019

Licht in der Dunkelheit

In keiner anderen Zeit als dieser sitzen wir freiwillig so gerne im Dunkeln – oder doch zumindest im Dämmerlicht einer Kerze oder eines Kaminfeuers.

Die Kargheit der Natur, das rauere Wetter, die kurzen Tage und langen Nächte – wenn überhaupt, dann können wir dem allem am ehesten in dieser Jahreszeit etwas abgewinnen. Wir haben den Reif auf den Feldern gesehen, die ersten Eissplitter der zugefrorenen Pfützen auf den Straßen oder die von Lichterketten und Pyramiden erleuchteten Fenster. Das hat etwas Anheimelndes. Man rückt ein bisschen dichter zusammen, sucht die Gemeinschaft und sieht auf das kommende Fest voraus.

In der Adventszeit gehört zur Freude die Dunkelheit. Das wirklich helle Licht wird noch erwartet. Jetzt bereiten wir uns erst darauf vor. Jeden Sonntag im Advent kommt ein kleines Flämmchen hinzu – kaum genug, um die Umgebung stärker auszuleuchten. Stattdessen bringen weitere Lichter auch neue Schatten. Das ganze Dunkel des zurückliegenden Jahres liegt mit darin. Es lässt sich nicht so einfach wegleuchten.

Was machen wir, wenn es in uns finster bleibt, wenn um uns herum Angst, Misstrauen und Pessimismus den Hintergrund unseres Alltags bilden und das Finstere geradezu in die Welt ausstrahlt?

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.

Jesaja 50,10

Der Prophet Jesaja weiß um das Dunkle. Er schreibt in einer Zeit, in der seine Landsleute aus ihrer Heimat vertrieben worden sind und nun im Exil in Babylon leben. Die Zukunft ist ungewiss, und das Verhältnis zu ihrem Gott noch viel mehr. In dieser Situation wendet sich Jesaja an die Seinen. Er möchte ihnen Mut machen, sich trotz aller widrigen Erfahrungen auf Gott zu verlassen. Sie sollen darauf setzen, dass er es gut mit ihnen meint. Sie sollen ihm quasi blind, ins Dunkle hinein, vertrauen.

Unser Totengedenken liegt noch nicht lange zurück. Ende und Neuanfang liegen dicht beieinander, und manch einem geht das alles ein bisschen zu schnell: Den Tod noch vor Augen, zünden wir schon das erste Licht am Adventskranz an und bereiten uns auf das Fest der Geburt Gottes als Mensch vor. Ist er uns in dieser Zeit nun besonders nahe – oder doch ganz besonders fern? Ist er schon da, oder müssen wir noch lange warten? Wie lange?

Der Spruch für den Monat Dezember sieht durch das Dunkel schon ein Licht. Er sagt entgegen allen widrigen Erfahrungen den Menschen: Ihr seid nicht mehr allein und verloren in der Finsternis. Gott ist längst da. Er sieht euch und er liebt euch.

Mittlerweile liegt in ganz anderer Hinsicht ein langer Advent hinter uns. Mit dieser ersten Ausgabe des gemeinsamen Gemeindegrußes von Baumschulenweg und Johannisthal halten Sie ein kostbares Stück Arbeit in den Händen. Immer wieder wurden Sie vertröstet, während sich die Herausgabe weiter verzögerte. Ein eigener Redaktionskreis beider Gemeinden hat lange beraten und erarbeitet, wie man alle Informationen, Veranstaltungen, Einladungen und Hinweise von zwei eigenständigen Gemeinden gut darstellen kann. Nun liegt Ihnen das Ergebnis vor – ein erstes kleines Weihnachtsgeschenk ist, dass wir die Ausgabe zum Jahreswechsel geschafft haben. Dieser neugeborene Gemeindegruß wird an alle Haushalte unserer beiden Gemeinden verschickt. Er möchte dort alle Gemeindemitglieder ganz herzlich grüßen! Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Durchblättern dieser Seiten. Über Rückmeldungen freuen wir uns, schließlich richtet sich dieser Gruß an Sie alle.

Vor allem aber wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein erfüllendes Weihnachtsfest! Ich hoffe, dass Ihnen das Licht, in dem wir Jesus Christus selbst erblicken, bereits entgegen scheint und Ihre Tage heller werden lässt – gegen all die Dunkelheiten. Möge es die Kraft haben, auch nach dem Fest für Sie weiter zu glänzen. Die Sterne in unseren Kirchen und zwischen den Türmen erinnern uns an das Versprechen, das Gott uns gegeben hat. Es soll uns durch den Januar leiten:

Gott ist treu.

1. Korinther 1,9

Ihre Julika Wilcke

J.S.Bach: Weihnachtsoratorium (Oberschöneweide)

Jauchzet!

Für viele Musikbegeisterte beginnt Weihnachten erst mit den berühmten Paukenschlägen und den darauffolgenden Trompeteneinsätzen dieses in der ganzen Welt berühmten Werkes.

Ob Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“, die Bass-Arie „Großer Herr und starker König“, die Alt-Arie „Bereite dich, Zion“, oder „Schlafe, mein Liebster“, die Hirtensinfonia und und und… – alles „Hits“ der klassischen Musik.

Das Weihnachtsoratorium von Bach ist ein Werk voll größter Freude und tiefster Innigkeit, lassen Sie sich mitnehmen von den schönen Chorälen, jubelnden Chören und feiern Sie mit uns die Vorfreude auf das Fest.

Vorverkauf

Die Eintrittskarten können für 18 € (ermäßigt 12 €) in folgenden Gemeindebüros zu den Öffnungszeiten erworben werden:

Johannisthal Sterndamm 90 12487 Berlin Tel.: 030/636 13 48
Di.: 10:00 – 13:00 Uhr Fr.: 15:00 – 18:00 Uhr

Oberschöneweide Firlstraße 16 12459 Berlin Tel.: 030/535 31 55
Di.: 15:00 – 18:00 Uhr Do.: 9:00 – 12:00 Uhr

Der Weg zum gemeinsamen Gemeindegruß der Gemeinden Johannisthal und Baumschulenweg

Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung halten Sie den ersten gemeinsamen Gemeindegruß der Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal in den Händen.

Zum Download hier:

Der Gemeindegrußausschuss traf sich zum ersten Mal am 11. Oktober 2018. Die Mitglieder der Redaktionskreise beider Gemeinden diskutierten darüber, wie ein neuer gemeinsamer Gemeindegruß gestaltet werden sollte.

Hierfür holten wir uns zunächst Inspiration von anderen Gemeindebriefen. Dann setzte sich eine kleinere Gruppe an erste Layoutentwürfe. Es wurden Seitengestaltung und Schriftarten diskutiert sowie der Einsatz von Farben und mögliche Rubriken des Gemeindegrußes. Für die Umsetzung hatten wir uns dafür entschieden, anstatt des bisher genutzten Schreibprogramms ein kostenfreies Publikationsprogramm zu nutzen. Diese Programme sind für die Erstellung von Broschüren und Zeitschriften gedacht und mit einem gemeinsamen Gemeindegruß wird der Umfang für ein solches Format ja auch erreicht.

Uns fehlten jedoch noch ein Logo und ein sogenannter Farbraum für Johannisthal. Der Farbraum definiert die Farben, die gemeinsam mit dem Logo genutzt werden dürfen. So wird verhindert, dass sich Farben beißen oder die Gestaltung von Drucksachen zu bunt wird. Beides war für Baumschulenweg bereits vorhanden. Die Herausforderung bestand also darin, ein Logo und einen Farbraum zu finden, der mit dem Logo aus Baumschulenweg harmoniert.

In dieser Zeit stellte sich auch heraus, dass das Siegel der Gemeinde Johannisthal erneuert werden muss, so dass der in diesem Bereich erfahrene Grafikdesigner Detlef Becker nicht nur den Auftrag bekam, ein Siegel zu erstellen, sondern auch daraus ein Logo abzuleiten.

In diesem Findungsprozess rund um Logo, neuem Layout und der Nutzung eines neuen Programms stellte sich heraus, dass wir mit unseren Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten an unsere Grenzen stießen. Schließlich mussten wir uns eingestehen, dass wir keine Grafikdesigner sind. Wir beschlossen daher, uns Unterstützung von einem Profi zu holen. Nachdem wir Angebote eingeholt hatten, entschieden wir uns für die Grafikgestalter von triagonale, einem Studio für Produkt- und Kommunikationsdesign, welches auch schon einige Arbeiten im kirchlichen Bereich durchgeführt hatte. Im Dialog mit uns erstellte das Grafikstudio zuerst für die Kirchengemeinde Johannisthal und ihr Logo einen auf Baumschulenweg abgestimmtem Farbraum. Auf dieser Basis wurde dann das Layout für die Außen- und Innengestaltung des Gemeindegrußes entworfen. Das umfasste die Gestaltung des Deckblattes, Vorschläge für die Schriftarten und die Anordnung aller Textbestandteile. Außerdem bekamen wir einen Tipp für ein neues, besser nutzbares Publikationsprogramm.

So entstand nach und nach im Laufe dieses Jahres unser neuer, gemeinsamer Gemeindegruß. Im Zentrum stehen, wie gewohnt, die Gottesdienste: Die Gottesdiensttabelle lässt sich dank Hochformat aus der Mitte des Gemeindegrußes heraustrennen und ganz einfach als Kalender verwenden. Die Farben der beiden Logos weisen auf den Ort der Gottesdienste hin. Haben Sie sich schon entschieden, welchen Gottesdienst Sie zu Heiligabend besuchen werden?

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der vertrauten Lektüre im neuen Kleid.

Ihr Gemeindegrußausschuss

Auf Wiedersehen!

Liebe Menschen in den Gemeinden unseres Pfarrsprengels,

sechzehn Jahre bin ich jetzt Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Treptow und in den Gemeinden unseres Pfarrsprengels. Davon sieben Jahre Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Niederschöneweide. Ansonsten habe ich in verschiedenen Bereichen unserer gemeinsamen Jugendarbeit gearbeitet.

Meine Zeit hier geht nun zu Ende. Ab 1. Februar 2020 werde ich meine neue Pfarrstelle in der Matthäuskirchengemeinde in Steglitz antreten. Am Sonntag, 26. Januar 2020, will ich mich in meinem letzten Gottesdienst, um 14 Uhr in der Bekenntniskirche, von Ihnen und Euch allen verabschieden. Ich freue mich darauf, viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der gemeinsamen Zeit zu sehen.

Die Arbeit in den Gemeinden und mit den Jugendlichen macht mir große Freude. Deshalb nehme ich traurig Abschied. Gleichzeitig merke ich: Die Zeit zum Weiterziehen ist gekommen. Vielen, vielen Dank an alle, die mit mir diese sechzehn Jahre gestaltet und erlebt haben. Ich erinnere mich an großartige Gottesdienste, beeindruckende Fahrten, schöne Gemeindeveranstaltungen.

Und ich denke an die Menschen, mit denen ich das alles geteilt habe, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ganz besonders an die Menschen in Niederschöneweide in der Gemeinde und im Kindergarten. Die Zeit dort ist immer noch ein wichtiger Teil von mir. Fröhlich denke ich auch an die Jahrgänge der Konfirmandinnen und Konfirmanden, die ich begleitet habe, an die Jungen Gemeinden, mit denen ich gearbeitet und gefeiert habe, und natürlich an die Eltern der Jugendlichen, die am Anfang älter waren als ich und so nach und nach jünger wurden.

Das alles möchte ich mit Ihnen feiern, auch um Danke zu sagen für die gemeinsame Zeit: Danke an alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinden. Danke an alle, denen ich begegnet bin, mit denen ich Zeit gestalten konnte. Ich habe immer gerne Gottesdienste in den Kirchen unseres Pfarrsprengels gefeiert. Jetzt lade ich Sie und Euch herzlich ein zu meinem letzten Gottesdienst in der Bekenntniskirche und dem anschließenden Empfang. Es wird traurig werden und schön – so wie ein Abschied sein muss. Und dann sagen wir uns alle: Auf Wiedersehen!

Ihr/Euer Paulus Hecker.

Mozart und Erntedank – Chorfreizeit in Woltersdorf

Am letzten Wochenende im September war es wieder so weit: Mitglieder des Gemeindechores und der Kantorei Johannisthal fuhren zum Teil gemeinsam mit ihren Familien nach Woltersdorf, um ein schönes Probenwochenende miteinander zu verbringen.

Die Kantorei-Mitglieder widmeten sich in einer intensiven Probe mit Ines Muschka den Herausforderungen in der Mozart-Messe, gemeinsam wurde am Programm für den Erntedank- Gottesdienst gefeilt. Dieses Jahr haben wir den Gottesdienst direkt in Woltersdorf mitgestaltet und konnten so Erntedank „auswärts“ feiern.

Die beiden „bunten Abende“ mit Klavier zu sechs Händen, Sketchen und Kalenderweisheiten rundeten das gelungene Wochenende ab.

Vielen Dank Frau Düster für die Organisation dieses schönen Wochenendes!

Anja Herwig

Jahresrückblick – Kirche mit Kindern 2019

Schon wieder ist ein Jahr rum. Zeit, sich an den einen oder anderen Moment zu erinnern.

2019 war ein Jahr voller schöner Aktionen in der Arbeit mit Kindern unserer Region. Neben den wöchentlichen KiKi-Treffs in allen Gemeinden, zu denen wir spielen, singen und basteln rund um Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament, gibt es regelmäßige regionale Angebote für unsere fünf Gemeinden.

Es begann im Januar mit unserer Kiki-Übernachtung, die wie immer sehr gut besucht war. „Suche Frieden und jage ihm nach“, so lautete der Jahresspruch, mit welchem wir uns beschäftigten und zu dem wir gemeinsam einen fröhlichen Familiengottesdienst feierten.

Im Februar gab es eine Veränderung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Sabrina Führer übernahm wieder ihre alten Gemeinden Treptow, Baumschulenweg und Oberschöneweide und Mandy Endter übernahm die Arbeit mit Jugendlichen sowie die Arbeit mit Kindern in Johannisthal und Niederschöneweide. Der Februar startete mit einem sehr traurigen Ereignis. Lukas, einer unserer treuen und engagierten Jugendlichen, verstarb. Auch ihn wollen wir in unserem Rückblick nicht vergessen. Er wird immer in unserer Erinnerung sein.

Im März gestalteten wir den regionalen Familiengottesdienst zum Weltgebetstag mit den Kindern unserer Gemeinden. Slowenien stand im Mittelpunkt. Es wurde getanzt, gesungen und viel über das Land und die Leute erzählt.

Im April suchten wir wieder fleißig Ostereier zum Familiengottesdienst. Zu Himmelfahrt Ende Mai ließen wir Seifenblasen in den Himmel steigen. In den Sommerferien sind wir im Juni wieder zur KiKi-Fahrt gefahren und zur Singschulfahrt im Juli. Dieses Jahr hatten wir wunderbares Wetter und konnten den Badesee an beiden Standorten nutzen. Lagerfeuer, Nachtwanderung, Spieleabend mit Modenschau und Bibelgeschichte inklusive.

Im August wurde das Schuljahr mit Familiengottesdiensten in den Gemeinden eingeläutet, drei Gemeindefeste wurden fröhlich gefeiert und das Kindermusical, welches auf der Singschulfahrt eingeübt wurde, hatte seine Premiere.

Im September gab es in den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal die Familienfahrt nach Mötzow und in Treptow erfuhren die Kinder mit der Orgelmaus zum Orgeljubiläum Einiges über das größte Instrument.

Rund um die Erntedankgottesdienste findet jedes Jahr auch unser Familienausflug statt. Dieses Jahr haben wir zur Einstimmung auf den Oktober Drachen gebastelt und dann auf dem Tempelhofer Feld zum Festival der Riesendrachen unsere Flugkünste erprobt.

Im November ging es dann zum Martinsfest mit Lampionumzug mit großen Schritten auf das Krippenspiel zu.

Wir sind schon gespannt auf die Adventsveranstaltungen unserer Gemeinden im Dezember. Vielleicht sehen wir uns ja da.

Wir danken allen Familien, Kindern und Erwachsenen sowie TeamerInnen, die unsere Angebote so zahlreich und mit Freude besuchen und uns in unserer Arbeit unterstützen. Wir hoffen, mit unseren Beiträgen die Gemeinden bunter und altersübergreifender zu gestalten. Auch im nächsten Jahr warten wieder einige Projekte auf Euch, auf die wir uns schon sehr freuen!

Eure Gemeindepädagoginnen
Sabrina und Mandy

Feiern im Saloon – das Fest der Ehrenamtlichen

Am 20. September war es nach langer Pause wieder soweit: die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal bedankten sich mit einem großen Fest bei all ihren Ehrenamtlichen. Der Begriff des Ehrenamtes wurde deutlich weiter gefasst als in den Vorjahren, so dass auch alle Chormitglieder, Teamer und alle anderen, die Zeit für die Gemeinde investieren, eingeladen waren.

Organisiert von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Gemeinden, erwartete uns Ehrenamtliche ein bunter Abend mit Musik, Tanz und leckerem Essen.

Ein Highlight war sicher der Tanz-Workshop: Wer die Grundlagen des Line-Dance erlernen wollte, war an diesem Abend genau richtig. Und das waren nicht Wenige! Das Gute war, dass man das neu Erlernte auch gleich zur Live-Musik testen konnte.

Neben dem Tanz blieb aber auch genug Möglichkeit, den Abend einfach für nette Unterhaltungen zu nutzen und das Fest zu genießen.

Ein großer Dank allen Hauptamtlichen beider Gemeinden, die diesen tollen Abend ermöglicht haben!

Anja Herwig