Archiv der Kategorie: Aktuelles

Kirche mit Kindern: Proben für das Krippenspiel am 24. Dezember

IM NOVEMBER GEHT ES WIEDER LOS MIT UNSEREN PROBEN FÜR DAS KRIPPENSPIEL AM 24.12. UM 15:00 UHR.  DIESE FINDEN PARALLEL ZU DEN KIKI TREFF – ZEITEN STATT.
ICH FREUE MICH NATÜRLICH ÜBER JEDE/N MITSPIELER/INNEN. MELDET EUCH EINFACH IM VORFELD PER MAIL ODER TELEFON WENN IHR INTERESSE HABT,
GERNE PER MAIL ODER TELEFON!!!

030 – 23 13 14 69 0176 – 72 33 74 66
mandy.endter@kirchejohannisthal.de

 

Erntegaben, auch Kuchen, bitten wir am 6. Oktober von 10:00 – 12:00 Uhr im Kirchenbüro oder am 7. Oktober rechtzeitig vor dem Gottesdienst abzugeben.

Die Erntegaben werden nach dem Gottesdienst, wie jedes Jahr, gegen eine Spende abgegeben.

Der Erlös ist für die Wärmestube in der evangelischen Kirchengemeinde Treptow bestimmt.

Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V.

Der Förderverein berichtet:

Der Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V. möchte mit diesen Zeilen auf sich aufmerksam machen und von seiner Tätigkeit für die Gemeinde berichten.

Aus formalen Gründen kann der Förderverein keine eigenen Bauprojekte tätigen. Somit fließen die Spenden aus seiner Arbeit in die allgemeine Bautätigkeit der Gemeinde ein. Seit der Gründung am 18.12.2008 unterstützen die Mitglieder mit ihrem Engagement, den Spenden und  Mitgliedsbeiträgen den Erhalt des Gebäudes der evangelischen  Gemeinde in Johannisthal. Auch nach dem Umbau bis 2013 gibt es  genug bauliche Herausforderungen, die aus der Gemeindekasse allein kaum zu bestreiten sind. Die sehr engagierten ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins  organisieren zur Unterstützung der notwendigen Baumaßnahmen am Kirchengebäude regelmäßig Benefizkonzerte und Benefizveranstaltungen. In diesem Jahr konnten bereits 8.000€ an die Kirchengemeinde übergeben werden.

Wir möchten diese Zeilen nutzen, uns bei allen Unterstützern zu bedanken, besonders bei  denen, die nicht auf dem Podest stehen, allen die mitdenken, Plakate verteilen, die Pausenversorgung sichern, Blumen besorgen, den Kirchsaal herrichten, um nur einige der  Tätigkeiten aufzuzählen, ohne die Konzerte und Veranstaltungen nicht durchführbar wären. Nicht zuletzt danken wir den künstlerisch  aktiven Gästen, die einen hohen Einsatz zeigen, um diese Konzerte und Veranstaltungen in  hoher Qualität durchzuführen.

Wir als Förderverein sind immer wieder von der hohen Resonanz  beeindruckt und danken allen Gästen, die mit ihrem Kommen den künstlerischen Einsatz würdigen, mit ihren Spenden das Gemeindeleben unterstützen und den Fortbestand des Fördervereins sichern.

Eine besondere Motivation unserer Arbeit ziehen wir aus der Wirkung, dass viele Besucher von außerhalb kommen und damit die Kirche in  Johannisthal kennenlernen.

Wir wollen das kulturelle Leben in Johannisthal bereichern und durch den Verzicht auf Eintrittsgelder und Ermöglichung des barrierefreien  Zuganges allen eine Teilhabe ermöglichen. Das ist gleichzeitig Ziel und Selbstverständnis unserer Arbeit. Lebendiges Gemeindeleben ist ohne ein ausgewogenes Geben und Nehmen aller mit ihrer Vielfalt an Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht möglich.

Wir freuen uns über alle, die die Konzerte und Veranstaltungen genießen und als Möglichkeit der Begegnung beim Pausengespräch nutzen! Gleichermaßen freuen wir uns über Interessenten für die Fördervereinstätigkeit!

www.foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de kontakt@foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de Telefon: 030/ 63 645 82 Fax: 030/ 63 104 457

Haben Sie Fragen,  Anregungen?  Sprechen Sie uns an!  Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Lars Mönch

 

Die WG-Woche 2018 war für uns …

Mit großer Neugier und Aufregung sind wir ins neue Schuljahr gerutscht – mit  gegenseitiger Unterstützung und Aufmerksamkeit:  Zusammen spielen, Kinoabend, zeichnen, malen, einkaufen, kochen, backen, essen, aufräumen, reden, lachen, austauschen, singen, beten… – Die erste Woche des Schuljahres haben wir, die Junge Gemeinde (JG), uns in der Kirche und im Jugendzentrum Johannisthal einquartiert und zusammen gelebt.  Jeden Abend gab es unterschiedliche Programme. Die andere JG, die nicht übernachtet hat, war auch dabei. Der Abendtisch war immer voll mit leckerem Essen durch leidenschaftliche Köche und die Freude der Gemeinschaft.  

Unsere Teilnehmenden schrieben:  die WG-Woche war für mich….. schön und ereignisreich (Lukas), ein sehr angenehmer Start ins neue Schuljahr mit viel Gemeinschaftsgefühl (Alex), schön, aufregend  (Casper), eine schöne Gelegenheit die JG näher kennenzulernen  (Cajus), obwohl ich nicht dabei war sehr schön und wieder eine schöne Zeit an den Abenden an denen ich dabei war  (Saskia), eine Möglichkeit die neue und alte JG kennenzulernen und näher zusammen zu wachsen (Pia), eine schöne Tradition seit 2013 (Robin), die WG-Woche war für mich wie zu Hause, nur lustiger (Smilla), fantastisch (Anselm), es war sehr abwechslungsreich und sehr spannend. Mich hat es jeden Tag  gefreut, dabei gewesen zu sein und ich freue mich schon auf das nächste Mal (Nikolas). 

Am 26. August am Ende dieser traditionellen Woche haben wir einen Gottesdienst, den die JG selber während der Woche zusammen  erarbeitet hat, mit Predigt, Liedern, Gebeten und Abendmahl mit selbst gebackenem Brot gefeiert. 

Es war super, dass wir so die Woche mit der Gemeinde zusammen  abschließen konnten. Vielen Dank für die großartige Unterstützung von der Gemeinde und vom Kirchenkreis, dass wir diese reiche, unvergessliche tolle Woche wieder im Jahr 2018 als gemeinsame Geschichte  miteinander erleben durften. 

Wir, die JG, wünschen der Gemeinde eine besondere Ernte-Herbstzeit in Gottes Barmherzigkeit. 
 

KiKi- Fahrt 2018

Wie Jedes Jahr fuhren wir zu Beginn der Sommerferien mit den Kindern aus unserer Region eine Woche auf Freizeit.

Dieses Jahr drehte sich alles um Detektiv Pfeife. Mit ihm gemeinsam begaben sich 33 Kinder,  9 jugendliche Teamer und 4 Erwachsene auf die Suche nach der Glücksspur. Zu Gast waren diesmal auch Kinder aus der Nachbargemeinde Köpenick im Ferienland Grünheide-Erkner.  6 Tage lang wurde gesungen, gespielt, gebastelt und gebadet. 

Wir haben alle eine Detektivausbildung mit spannenden Rätseln und Aufgaben gemacht und jeden Tag erlebten wir eine neue Geschichte aus der Bibel mit Detektiv Pfeife. So z.B. waren wir am Tatort beim Hauptmann von Kapernaum, im Gericht bei der ausdauernden Witwe und wir erfuhren, was es heißt Frieden zu stiften, so wie Abigale es zwischen Nabal und David tat.

Das Highlight war sicherlich unsere 2 stündige Schnitzeljagd durch den Wald zur Eisdiele. Aber auch eine Nachtwanderung, Disco und Lagerfeuer durften nicht fehlen. Die spannenden Halbfinale (auch ohne Deutschland) konnten wir abends mitverfolgen. Dank unser tollen Teamer war alles ein großer Spaß und Erfolg.

Uns hat es in Grünheide Erkner so gut gefallen, dass wir gern auch im nächsten Jahr die Kiki Fahrt dorthin machen wollen. 

Schon mal zum Vormerken:  23.6.-28.6.2019

Sabrina Führer und  Mandy Endter  (Gemeindepädagoginnen)

Tage des offenen Denkmals in Johannisthal

Erstmals beteiligte sich unsere Kirchengemeinde am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018. Die Initiative wurde von Dr. Thomas Menn eingeleitet, und der Förderverein unserer Gemeinde unterstützte diese. Die Initiatoren wandten sich an den Heimatkreis Johannisthal und an den Organisator des Flugkistenrennens in Johannisthal. Beide unterstützten diese Initiative und somit war eine organisatorische Grundlage gelegt. Der Freundeskreis Heimatgeschichte Treptow wurde von Herrn Kauther und Herrn Rahn mit ihrem sehr informativen Stand repräsentiert und Herr Hildebrandt stellte eine Flugkiste der Grundschule Melli Beese zur Verfügung. Die Gemeinde selbst beteiligte sich mit einem  Büchertisch, der von Frau Baukhage betreut wurde und mit  einem Stand des Fördervereins.

Ein Höhepunkt des Tages war die Einweihung einer Tafel, auf der  historische Informationen zu dem Kirchengelände und seinen Gebäuden zu finden sind. Diese steht für jeden sichtbar direkt in der Nähe der  Bushaltestelle vor unserer  Kirche.  

Größe und Position der Tafel wurden vom Denkmalschutz  vorgegeben. Unsere Gemeinde hatte hierbei leider keinen Einfluss.

Die Gemeinde  bedankt sich hiermit für die Initiative des „Freundeskreis  Heimatgeschichte Treptow“ und  unterstützte  diese auch aktiv.

Der Tag selbst war sehr abwechslungsreich. Kontinuierlich waren Gäste auf dem Gelände und die Resonanz war gut. Für viele Gäste wurde das denkmalgeschützte Ensemble erstmalig erlebbar und viele Gäste hatten bisher gar nicht gewusst, wo die Kirche in Johannisthal ist. 

Durch die direkten Gespräche mit den Gästen konnten viele Fragen  beantwortet werden, und erfreulich war auch, dass viele Johannisthaler auch am Gemeindeleben interessiert waren. Somit konnte einerseits das Gelände mit den Gebäuden und andererseits auch die Kirchengemeinde an sich vorgestellt werden. Auffällig war, dass viele Gäste erst seit  kurzer Zeit in Johannisthal leben und auch am Leben vor Ort sehr  interessiert waren.  Für viele war völlig neu, dass das Gebäude eine so wechselvolle Geschichte hat und es im Kontext mit dem Kuren in  Johannisthal und dem Flughafen Johannisthal steht.

Nun stellt sich die Frage, ob diese Initiative verstetigt wird und man  weiterhin daran teilnimmt.  Darüber ist noch nicht entschieden und es sind weitere Unterstützer und auch Ideen willkommen.

Ihr Lars Mönch.
 

Monatsspruch September

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Prediger 3,11

Das Buch Prediger ist ein Buch über Lebenserfahrung. Es ist ein Buch geschrieben mit Lebenserfahrung. Ein Mensch betrachtet die Welt im Rückblick und versucht Bilanz zu ziehen. Beim ersten Lesen hat man den Eindruck, der Prediger sieht die Welt recht düster. Das liegt auch am Anfang des Buches: „Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen.“ (Prediger 1,2-4) Ein Staubkorn auf einem unbedeutenden Planeten, der eine entlegene Sonne in den unendlichen Weiten des Universums umkreist – so kann ich mein Leben in der Tat beschreiben. Und einige Menschen erzählen mir, dass sie das ähnlich wahrnehmen, wenn sie in den Sternenhimmel schauen oder über die Weiten des Meeres bis zum Horizont oder von der Spitze eines Berges in die wolkenverhangenen Täler ringsum. Majestätisch ist das Wort, das mir für solche Eindrücke einfällt. Majestät ist Latein und heißt: Größe, Erhabenheit und Hoheit. Majestät ist ursprünglich Eigenschaft einer Gottheit. Der römische Kaiser Tiberius soll der erste gewesen sein, der Majestät als Herrschertitel führte. Den Prediger hätte Tiberius nicht sehr beeindruckt: „Ich, der Prediger, war König über Israel zu Jerusalem […] Ich tat große Dinge: Ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir Weinberge […] Ich sammelte mir auch Silber und Gold und was Könige und Länder besitzen […] und war größer als alle, die vor mir zu Jerusalem waren. […] Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.“ (Prediger 1 und 2 in Auswahl) Größe, Erhabenheit, Hoheit gehören Gott. Und Gott deutet sie an in seiner Schöpfung. Mir, Mensch, bleibt sie zu betrachten – ob ich Kaiser bin oder Bettelmann. Und selbst wenn ich Kaiser bin, Sternenhimmel, Meer und Gebirge flüstern ganz deutlich: „Denke daran, dass du sterblich bist. Wir werden noch da sein, wenn du lange gestorben bist.“ Noch etwas anderes erlebe ich, wenn ich in den Sternenhimmel schaue oder über die Meereswellen zum Horizont oder vom Berggipfel in die Täler: Die Schönheit trifft mich. Und bei aller Last und Vergeblichkeit im Leben, und davon schreibt der Prediger ausführlich, ergreift die Schönheit der Schöpfung mein Herz. Mir ist es dann egal, auf welche Weise sich der Mond um die Erde, die Erde um die Sonne, die Sonne um den Mittelpunkt der Milchstraße dreht. Ich glaube in solchen Momenten: Hier gehöre ich hin. Und ich werde bleiben.

„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ (Prediger 3,11)

Einen schönen Herbstanfang wünscht Ihnen

Ihr Paulus Hecker