Archiv der Kategorie: Aktuelles

W.A. Mozart: Große Messe c-Moll (20. Oktober, Schöneweide)

Unvollendet

Und doch: die Missa c-Moll, KV 427, gilt als größte Messkomposition zwischen Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis.

In diesem Werk stellt Mozart sein gesamtes kompositorisches Können unter Beweis. Höchste kontrapunktische Meisterschaft in den (teilweise sogar doppelchörigen) Chören steht neben hochvirtuosen Arien, Duetten, Terzetten und Quartetten der Solisten.

Wie auch beim Requiem gibt es mehrere gelungene Versuche, diesen grandiosen Torso zu vollenden und der Praxis zugänglich zu machen. In diesem Konzert erklingt die Rekonstruktion und Ergänzung durch Helmut Eder, die nach neuesten Erkenntnissen erfolgt ist.

Lassen Sie sich mitnehmen, begeistern und erfüllen von einem der grössten Werke der Musikgeschichte!

Krippenspiel 2019

NACH DEN HERBSTFERIEN GEHT ES WIEDER LOS MIT UNSEREN PROBEN FÜR DAS KRIPPENSPIEL AM 24.12. UM 15:00 UHR IN BEIDEN GEMEINDEN.

DIESE FINDEN PARALLEL ZU DEN KIKI TREFF ZEITEN STATT.

MÖCHTEST DU GERNE MITMACHEN? JEDE UND JEDER MITSPIELER IST HERZLICH WILLKOMMEN

Angedacht

ein bewegtes Kirchenjahr liegt nun beinahe hinter uns. Wir haben Zeit miteinander verbracht. Wir haben gesungen und gebetet, wir haben aufeinander gehört und miteinander gestritten. Wir haben gearbeitet, gewartet, sind gereist, haben gebastelt, geschwiegen, gefeiert, gegrillt, geprobt. Wir sind uns näher gekommen, waren uns fremd. Manche Dinge sind angestoßen worden, jede und jeder hat Ideen und Wünsche für die kommende Zeit, für das neue Kirchenjahr.

Wir haben gerade das Erntedankfest gefeiert. Ein Fest des Gebens und des Dankens. Im vergangenen Jahr wurde es zum ersten Mal zusammen mit der Nachbargemeinde begangen, in einem fröhlichen Familien-Abendmahls-Festgottesdienst in der Johannisthaler Kirche. Dieses Jahr sind wir schon geübt. Wir kennen die richtige Uhrzeit, zu der ein Gottesdienst beginnen soll. Wir schauen auf ein halbes Jahr gemeinsamer Gottesdienste zurück, mal in der Kirche Zum Vaterhaus, mal im hellen Johannisthaler Kirchsaal.

Erntegaben haben den Weg über den Britzer Verbindungskanal gefunden. Menschen aus beiden Gemeinden haben großzügig gespendet, sie haben sich um den reich geschmückten Tisch versammelt, um zusammen Lieder anzustimmen und Gott für seinen reichen Segen zu danken.

„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!“ (Tobit 4,8)

So sagt es der Spruch für den Monat Oktober. Das ist die großartige Dankesäußerung eines Menschen, der weiß, wie reich er gesegnet ist und der davon gerne weitergeben möchte. Es ist ein Erntedank-Spruch, der um die Fülle der Gnade Gottes weiß. Er stellt das Geben in einen neuen Zusammenhang. Der schließt die nächste Generation mit ein – ein Vermächtnis an das Kind. Es soll lernen, wie wunderbar es sein kann, „Almosen“ zu geben, den Bedürftigen zu sehen als Mitmenschen und geliebtes Kind Gottes. Da spielt es keine Rolle, ob großer Reichtum da ist oder nicht. Was zählt, ist die Geste und der Blick auf den anderen.

Auch wir sind am Ende des Kirchenjahres aufgefordert, den Blick auf andere zu legen. Wir nehmen uns wahr in einem Geflecht aus Beziehun-gen. Da spannen sich Fäden innerhalb von Familien oder Gemeinden, zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Gesinnung oder
Lebensphasen. Sie haben im Guten wie im Bösen miteinander zu tun. Manche Fäden reißen ab, einige davon können neu geknüpft werden, andere bleiben zerrissen.

Ende November denken wir an die Verstorbenen des letzten Jahres. Der Schmerz über endgültige Abschiede mag da mitunter überwältigen. Aber wir spüren in solchen dämmrigen Zeiten auch einmal mehr, dass unsere Gemeinschaft größer ist als das, was wir vor Augen haben. Die Lebenden und die Toten, sie gehören zusammen. Als der gottesfürchtige und ergebene Hiob alles verloren hat, was ihm lieb und teuer war, bekennt er in all seiner Verzweiflung:

„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ (Hiob 19,25)

Mit seinem Ausruf wider allen besseren Wissens hält der Betende, Klagende noch immer an seiner Hoffnung fest, dass er von Gott gehört und gesehen wird und dass der ihn letztlich zurecht bringt. Er zweifelt keinen Moment daran, Gott einst mit seinen Augen zu schauen. Hiobs Sehnsuchtsruf und seine Glaubensgewissheit, sie sollen uns diese dunkleren Tage heller machen und erwartungsvoll auf den Advent vorausblicken.

Ich wünsche Ihnen einen solchen Hoffnungsschein auf Ihrem Weg ins neue Kirchenjahr.

Ihre Julika Wilcke.

Wahlen zum Gemeindekirchenrat 2019

Wir gestalten Kirche demokratisch!

Der Gemeindekirchenrat ist das demokratisch gewählte Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Er sorgt dafür, dass die Kirchengemeinde ihre Aufgaben wahrnimmt.

Die Wahl findet am 3. November 2019
in der Zeit von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
im Gemeindesaal der Kirche Johannisthal statt.

(Während des Gottesdienstes ruht die Wahl)

Alle Gemeindemitglieder einer Kirchengemeinde sind zur Wahl ihrer Ältesten aufgerufen. Auf Beschluss der Landessynode im Frühjahr 2018 dürfen Jugendliche ab 14 Jahren wählen.

Stehen Sie im Wählerverzeichnis und sind somit zugelassen zur Wahl?

Ab dem 01. Oktober 2019 liegt das Wählerverzeichnis im Gemeindebüro aus. Bitte machen Sie davon Gebrauch und überprüfen Sie ihre Eintragung im Verzeichnis.

Sie können nicht persönlich am 03. November zur Wahl erscheinen?

Beantragen Sie doch einfach die Briefwahl! Dies können Sie ebenfalls ab dem 01. Oktober 2019 im Gemeindebüro versanlassen.

Die Wahlbenachrichtigungen werden in Kürze an alle Gemeindemitglieder per Post verschickt.

Sie sind Gemeindemitglied und haben kein Schreiben erhalten?

Bitte wenden Sie sich an das Gemeindebüro und nehmen Einsicht in das Wahlverzeichnis.

Die Kandidatin und Kandidaten

Sie wollen mehr über die Kandidatin und Kandidaten wissen?

Im Gemeindebrief und an einer Tafel in der Kirche Johannisthal finden Sie Bilder und Kurzvorstellungen.

Junge Gemeinde

Liebe Gemeinde,
hier ein kurzer Einblick in die Junge Gemeinde Oberspree-West der letzten Monate.

Wir starteten das neue Schuljahr mit der alljährlichen WG-Woche, an der nicht nur die alt bekannten Gesichter teilnahmen, sondern auch ein paar der frisch Konfirmierten, die damit in die Gruppe aufgenommen wurden. Zusammen haben wir die erste Schulwoche im Jugendzentrum mit Spaß, kochen, tiefgründigen Gesprächen und wenig Schlaf verbracht. Abgeschlossen haben wir die Woche am Freitagabend mit einem Bowlingabend und am Samstag dem 10. August mit einem von uns eigen gestalteten regionalen Jugendgottesdienst, auf den wir sehr stolz sind.

Mit viel Zusammenhalt und Begeisterung haben wir einen Gottesdienst mit einer witzigen Predigt, einem Anspiel, einer Motivations-Saftstation und vielem mehr auf die Beine gestellt.

Am 24. August fand dann nicht nur das Gemeindefest unserer Gemeinde statt, sondern auch das vom KreisJugendKonvent organisierte KJK-Special. Wir spielten mit Jugendlichen aus dem Kirchenkreis im Treptower Park „Mr. X“ und endeten dann mit Lagerfeuer und Grillstation beim Gemeindefest.

Am 7. September besuchten wir dann die Junge Gemeinde in Schöneiche. Mit Werwolf-Spezial, einer Nachtwanderung durch die dunklen Wälder um die Kapelle und Gänsehaut-Geschichten, erlebten wir die gruseligste Spiele-Nacht unseres Lebens.

Vom 5. bis zum 11. September nahmen acht Jugendliche aus unserer JG am deutsch-israelischen Jugendaustausch unseres Kirchenkreises teil. Dieser Austausch existiert schon bereits über mehrere Jahre mit der Sulam-Tsor Highschool aus Israel. Wir durften zwölf israelischen Schülern und vier Lehrern in einem umfangreichen Programm Berlin zeigen und sie in Gastfamilien willkommen heißen. Dabei sind tolle Freundschaften entstanden und wir haben miteinander gelacht, getanzt, gesungen und diskutiert. Im nächsten Herbst werden die deutschen Jugendlichen Gelegenheit haben Israel kennenzulernen.

Nach diesem erlebnisreichen und turbulenten Start in das Schuljahr 2019/20 wollen wir es in der Jungen Gemeinde wieder etwas ruhiger angehen lassen und uns mit Teambuilding- und Themenabenden besser kennenlernen.

Smilla Braumann und Team

Wahlen zum Gemeindekirchenrat 2019

Wir gestalten Kirche demokratisch! Gestalten Sie mit!

Welche Gottesdienstformate sollen in unserer Kirchengemeinde für alle Gemeindemitglieder und interessierte Menschen angeboten werden? Was passiert eigentlich konkret vor Ort mit den Kirchensteuermitteln? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Mitglieder des Gemeindekirchenrates einer jeden Kirchengemeinde.

Am 3. November 2019 finden in allen Kirchengemeinden in unserer Landeskirche wieder Wahlen zu den Gemeindekirchenräten statt.

Was ist der Gemeindekirchenrat?

Der Gemeindekirchenrat ist das demokratisch gewählte Leitungsgremi-um der Kirchengemeinde. Er sorgt dafür, dass die Kirchengemeinde ihre Aufgaben wahrnimmt

Wer wählt den Gemeindekirchenrat?

Alle Gemeindemitglieder einer Kirchengemeinde sind zur Wahl ihrer Ältesten aufgerufen. Auf Beschluss der Landessynode im Frühjahr 2018 dürfen Jugendliche ab 14 Jahren wählen.

Was sind die Aufgaben des Gemeindekirchenrates im Einzelnen?

Zu den Aufgaben gehören

  • die Förderung der Gemeindegruppen sowie das Zusammenkommen der Gemeinde,
  • die Verantwortung für die schriftgemäße Verkündigung des Evangeliums in Gottesdiensten und Andachten gemeinsam mit der Pfarrperson,
  • die Sorge für ein gedeihliches Miteinander der Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitenden,
  • die Bewahrung der kirchlichen Gebäude,
  • die Finanzplanung und Vermögensverwaltung.

Wie setzt sich der Gemeindekirchenrat zusammen?

Der Gemeindekirchenrat einer Kirchengemeinde besteht aus einer festgelegten Anzahl von Mitgliedern, den sogenannten „Ältesten“ sowie der Pfarrperson bzw. den Pfarrpersonen. Die Ältesten werden von den Gemeindemitgliedern für sechs Jahre gewählt und arbeiten ehrenamtlich. Ab 16 Jahren kann sich ein Gemeindemitglied zur Wahl aufstellen lassen.

Jeder Gemeindekirchenrat wählt aus seiner Mitte jemanden für den Vorsitz sowie eine Stellvertretung. Es gibt Ersatzälteste als Stellvertreter. Daneben gehört dem Gemeindekirchenrat die/der Vorsitzende des Gemeindebeirates mit beratender Stimme an. Im Gemeindekirchenrat zeigt sich: Demokratisch gestalten wir Kirche vor Ort.

Wie oft tagt der Gemeindekirchenrat?

Der Gemeindekirchenrat tagt in der Regel einmal im Monat. Zudem gibt es gemeinsame Sitzungen mit dem Gemeindebeirat. Wer Mitglied im Gemeindekirchenrat ist, arbeitet – je nach eigenen Fähigkeiten und Interessen – in thematischen Ausschüssen mit, z.B. für Bauunterhaltung, Kita, Finanzen, Friedhof, Personal.

Was sind die Voraussetzungen zur Mitarbeit im Gemeindekirchenrat?

  • Interesse am Wohlergehen der eigenen Kirchengemeinde.
  • Teamfähigkeit: mit anderen arbeiten, diskutieren und nach Lösungen suchen.
  • Neugier auf das Kennenlernen kirchlicher und demokratischer Strukturen.
  • Sachverstand: eigene Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen.
  • Lust auf Verantwortung.
  • Einsatzbereitschaft: sei es das Gemeindefest oder die Finanzplanung.