Archiv der Kategorie: Aktuelles

Kirche mit Kindern: Mitspieler für Krippenspiel gesucht

Im November geht es wieder los mit unseren Proben für das Krippenspiel am 24. Dezember um 15 Uhr in der Kirche Johannisthal. Diese finden parallel zu den KiKi-Treff-Zeiten statt (also Freitags 14-17 Uhr).

Wir freuen uns natürlich über jeden Mitspieler. meldet euch einfach im Vorfeld per mail oder Telefon, wenn ihr Interesse habt.

Einladung zur Gemeindeversammlung (29. Oktober)

Am 29. Oktober 2017 nach dem Gottesdienst, gegen 12 Uhr, findet unsere diesjährige Gemeindeversammlung statt. Wir wollen Sie über den Stand der Pfarrwahl informieren und über wichtige Themen, mit denen sich der Gemeindekirchenrat beschäftigt.

Bringen Sie bitte auch ihre eigenen Fragen und Wünsche mit.

Dr. Thomas Menn (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)
Pfarrerin Annette Schwer

Andacht

Liebe Leserinnen und Leser,

wo wohnt Gott? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Gruppe Jugendlicher. Zuerst wird eine Geschichte erzählt, „Geschwisterlich“ ist sie überschrieben:

Zwei Schwestern wohnten dicht beieinander. Die Jüngere war verheiratet und hatte Kinder, die Ältere war unverheiratet. Die beiden arbeiteten zusammen und bestellten gemeinsam ihr Feld. Zur Ernte brachten sie das Getreide ein und teilten die Garben in zwei gleich große Stöße, für jede einen.

Als es Nacht wurde, konnte die Ältere keine Ruhe finden: Meine Schwester hat eine Familie, ich bin allein und ohne Kinder, sie braucht mehr Korn als ich. Also stand sie auf und wollte heimlich ein paar von ihren Garben zu denen ihrer Schwester legen.

Auch die Jüngere konnte nicht einschlafen. Meine Schwester ist allein und hat keine Kinder. Wer wird in ihren alten Tagen für sie sorgen? Und sie stand auf, um von ihren Garben ein paar zum Stoß der Älteren zu tragen.

Auf halbem Weg, mitten auf dem Feld, trafen sie einander. Da erkannte jede, wie gut es die andere mit ihr meinte. Sie ließen ihre Garben fallen und umarmten einander. Seither wird gesagt, dieser Ort ist heilig, hier wohnt Gott.

Wo wohnt Gott? Die Jugendlichen diskutieren miteinander. Sie hatten die Geschichte gehört, suchten nach einer eigenen Antwort und sagen: Da wohnt Gott, wo Menschen sich in den anderen hineinfinden, hineindenken und dann für ihn da sind. Da ist Gott. So wohnt er unter uns.

Dann spielen sie drei Szenen: Mütter und Väter, Großeltern, die sich mit großer Geduld auf ihre jugendlichen Kinder einstellen, die sie freigeben und gehen lassen und doch auch da sind, wann immer sie gebraucht werden. Eine Szene in der S-Bahn: Eine junge Mutter, die ihr Smartphone nicht aus den Augen lässt, dabei ihr kleines Kind im Wagen vergisst. Einer aus der Gruppe erzählt, er hätte all seine Courage zusammengenommen und die Frau angesprochen.

Ein Beispiel aus dem Schulalltag: Eine Mitschülerin, die den Mut hatte, sich gegen den größten Teil der Klasse vor eine andere zu stellen, sie zu schützen, vor den Beschimpfungen und den kleinen Stichen, die nicht aufhören wollten.

Da wohnt Gott, wo Menschen sich in den anderen hineinfinden, hineindenken und dann für ihn da sind. Da ist Gott. So wohnt er unter uns.

Grüße von Annette Schwer.

Einladung: Reformationstag 31.10.2017 im FEZ – von 15.17 bis 20.17 Uhr

Zur Verantwortung berufen – unter diesem Motto aus dem Neuen Testament erinnern wir uns an 500 Jahre Reformation.

Der Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und seine Gemeinden laden am Dienstag, 31. Oktober 2017, herzlich zu einem Fest ins Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ in der Wuhlheide nach Berlin-Köpenick ein. Los geht es – dem Anlass angemessen – um 15.17 Uhr. Mit Musik von Bläserinnen und Bläsern aus dem Kirchenkreis und einem Feuerwerk schließen wir um 20.17 Uhr.

Was steht auf dem Programm? Zunächst das Reformationstor, gestaltet mit Bausteinen christlicher Gemeinden unter der Frage: Was würde Luther heute sagen? Und dann viel Musik: Angefangen mit einem Kinder-Musical – etwa 70 Kinder aus dem Kirchenkreis werden an der Aufführung mitwirken. Das Gospelkollektiv, der Gospelchor der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Berlin Lichtenberg, wird ebenfalls mit von der Partie sein. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt des Rocksängers und Liedermachers Heinz-Rudolf Kunze.

Und nicht zuletzt: Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau (Die Linke), dem Pressesprecher des 1. FC Union Berlin, Christian Arbeit, und Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) soll in einer Podiumsdiskussion der Frage nachgegangen werden: Wie geht es weiter mit der Demokratie?

Lassen Sie sich einladen – wir freuen uns auf Sie!

Danke für Alles, Pfarrer Dr. Reinhard Kähler

– für das Verborgene und für das Sichtbare –

Die Kirche ist gut gefüllt an diesem Sonntag, dem 23. Juli. In den Bankreihen sitzen eng beieinander Familien, Alleinstehende, ältere und junge Menschen, Weggefährten. Sie sind gekommen, um Reinhard Kähler zu verabschieden, der nach 11 Jahren als Pfarrer in den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal in den Ruhestand geht.

Der Gottesdienst beginnt wie üblich, Reinhard begrüßt und kündigt das erste Lied an, „Wecke Atem, locke Töne“. Es wird überhaupt viel gesungen werden in diesem Gottesdienst. Lieder, die in Gottesdiensten oder Wochenendfahrten über all die Jahre mit Reinhard immer wieder erklangen, „Geh aus mein Herz“, „Danke für jeden guten Morgen“, „Suchet zuerst Gottes Reich“. Und schnell wird klar, dies ist ein besonderer Gottesdienst. Auch weil die Predigt eine Weggefährtin von Reinhard hält, Dr. Hanna Kasparick. Sie arbeitete lange mit ihm am Predigerseminar zusammen. Ihre Predigt nimmt den Passus aus Matthäus 28 auf, wo es heißt: „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Ein Kernsatz des Neuen Testaments – ein Leitgedanke, der die Jünger Jesu führen sollte und der heute die Christen auffordert, nicht zu ruhen, sondern in Bewegung zu bleiben, offen zu bleiben. Aber auch Zweifel zuzulassen. Sie gehören zum Glauben, sagt Hanna Kasparick. Denn auch sie halten ihn in Bewegung, mit Fragen und gesunder Skepsis. Ohne sie wäre es nicht möglich, Schein und Verblendungen aufzudecken.

Bewegung, Fragen, Hinterfragen, Zweifel, offen sein, neue Wege ausprobieren – all dies macht auch Reinhard Kähler aus und prägte seine Zeit in Baumschulenweg und Johannisthal. Er hat vieles bewegt, nach innen und nach außen, bilanziert H. Kasparick. In Glaubensgesprächen, thematischen Wochenendfahrten für Jung und Alt und Gesprächskreisen zog er die Menschen an und gewann im Laufe der Zeit neue Gemeindemitglieder hinzu. „Die Kirche war im Kiez wahrnehmbar“, bringt es H. Kasparick auf den Punkt. Einen großen Anteil daran hat auch Reinhards Frau Kristin, die mit Theateraufführungen und Chorangeboten auf die Kirche aufmerksam machte und aktiv mitwirkte. Auch ihr dankt Hanna Kasparick, nicht zuletzt im Namen der Gemeinden, ausdrücklich.

Natürlich lässt sich es Reinhard Kähler nicht nehmen, selbst ein paar Worte an die Gottesdienstbesucher zu richten. „Es war eine erfüllte Zeit“, beginnt er. Dankbar sei er für die vielen Begegnungen mit so unterschiedlichen Menschen in den letzten Jahren. Oft waren es intensive Gespräche, manchmal nur ein kurzer Wortwechsel auf der Straße. Aber jedes Zusammentreffen habe ihn reicher gemacht. Reinhard bittet aber auch um Nachsicht dort, wo er etwas schuldig geblieben ist.

Im Anschluss gibt Reinhard das Abendmahl aus. Die Gemeindeglieder stehen bis zur Eingangstür der Kirche, jeder möchte vom Pfarrer noch einmal das Sakrament empfangen. Manchen stehen Tränen in den Augen. Den Satz, den die Gemeinden danach aussprechen sollen, dass sie damit einverstanden sind, Reinhard Kähler aus dem aktiven Dienst der Kirche zu entlassen, dürfte deshalb einigen nicht leichtgefallen sein. Die Dankesbekundungen nach dem Gottesdienst kennen dann auch keine Grenzen. Bei einem kleinen Empfang verabschieden sich viele persönlich, überreichen kleine Geschenke, wechseln einige Worte. Wer möchte, kann seine Gedanken und Wünsche zu Papier bringen. Die Vorsitzenden der Gemeindekirchenräte, Michael Aust und Thomas Menn richten sich noch einmal persönlich an Reinhard Kähler ebenso wie Pfarrer Paulus Hecker. Es wird deutlich, die Zeit mit Reinhard, die Arbeit mit ihm war intensiv, freundschaftlich, aber auch fordernd.

Einen Dank an Reinhard kommt an diesem Sonntag aber nicht nur von kirchlicher Seite, nein, auch von weltlicher. Bezirksbürgermeister Oliver Igel hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich zu erscheinen und Reinhard Kähler zu danken. Die Arbeit der Kirche im Bezirk sei wichtig. Weil es um die Arbeit mit Menschen geht und das konnte Pfarrer Kähler.

Was er nun vorhabe und ob man ihn wiedersehen werde, wird Reinhard Kähler oft an diesem Tag gefragt. Mit einem verschmitzten Lächeln antwortet der frischgebackene Ruheständler, erstens er wisse es noch nicht und zweitens er gebe keine Versprechungen ab…

So bleibt denn (vorerst) nur zu sagen, wie es Hanna Kasparick treffend formulierte: Danke Reinhard, für alles Verborgene und für alles Sichtbare!


Gummihuhngolftunier mit Jugendgottesdienst

Am Samstag den 9.9. fand das erste Gummmihuhngolftunier unseres Kirchenkreises in Johannisthal statt. Die neue Trendsportart, die inzwischen in vielen JGs in Deutschland gespielt wird, ist auch bei uns angekommen.

Beim Gummihuhngolf wird ein Gummihuhn mit Besenstielen durch einen Hindernisparcours aus HoolaHoopReifen, Seilen und Gartentonnen befördert.Trotz leichtem Regen hatten wir viel Spaß und nicht nur die Hühner (mit Namen wie Bruthilde und Eiborg) fanden es zum Quietschen schön.

Die Siegerehrung fand im Rahmen des Jugendgottesdienstes mit neuer Jugendband statt. Der erste Platz ging an das Team der Friedrichshagener JG mit ihrem Huhn “Martin McFly“ Herzlichen Glückwunsch!

Eure Anke Suckau

Was war denn im Jugendzentrum los? 5. WG-Woche der Jungen Gemeinde.

Wenn im Jugendzentrum schon morgens um sechs Uhr viele Leute sitzen und die Kirche voller Schlafsäcke ist, dann ist mal wieder WG-Woche.

Wie in jedem Jahr wohnten die alteingesessenen und die frischkonfirmierten JGler eine Woche während der Schulzeit zusammen im Jugendzentrum.

Wir kochten, diskutierten, beteten, spielten, lernten, tanzten, putzten, feierten gemeinsam Gottesdienste und haben uns in dieser Woche noch besser kennengelernt.

Wer zwischen 14 und 18 Jahren alt ist und Lust hat uns kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen dienstags Abend vorbei zukommen.

 

Wir sind eine Gruppe von 15 bis 20 Jugendlichen, die sich immer dienstags (außer in den Ferien) von 19- 22 Uhr trifft.

Junge Gemeinde – Fahrt nach Taizé

In den Sommerferien fuhr ein Teil unserer Jungen Gemeinde für 10 Tage ins französische Kloster Taizé. Gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Jugend Köpenick erlebten wir eine spannende Zeit mit vielen internationalen Begegnungen und beeindruckenden Gottesdiensten. Wie tausende ökumenische Jugendliche aus den verschiedensten Ländern der Welt unter einfachsten Bedingungen friedlich und fröhlich miteinander leben und glauben können, zeigt Taizé immer wieder deutlich! In der Abschlussrunde war das eindrücklichste Erlebnis der Woche der erste Gottesdienst, in dem viele zum ersten Mal so viele Menschen gemeinsam mit Kerzen in der Hand singen hörten. Ein Gänsehautmoment!

Übrigens, auch im nächsten Jahr findet eine Sommerfahrt statt. Wir fahren vom 29.7.-11.8.18 nach Norwegen. Und wer in der Kalenderplanung schon richtig weit ist: Vom 19.-25.8.2018 findet die nächste WG-Woche statt. Wer Interesse hat dabei zu sein, melde sich gerne bei Anke Suckau.

KiKi- Fahrt 2017

Wie jedes Jahr fuhren wir zu Beginn der Ferien mit den Kindern aus unserer Region eine Woche auf Freizeit.

Doch in diesem Jahr war es etwas ganz Besonderes. Wir waren insgesamt 46 Kinder, sieben jugendliche Teamer und zwei Erwachsene und haben uns in Schönwalde-Glien im Schullandheim auf die Suche nach dem Geheimnis der Freundschaft zwischen David und Jonathan gemacht.

Freundschaft, das war die gesamten sechs Tage das zentrale Thema. Und nicht nur die morgendlichen thematischen Bibeleinheiten, sondern auch das nachmittägliche Bastel- und Spielprogramm schweißte uns eng zusammen. Auch das Wetter (2 Tage Dauerregen) und die räumliche Beengtheit der Unterkunft taten da unserer guten Laune keinen Abbruch.

Wir haben unser Geschick beim Bogenschießen und Speerwerfen getestet, wir haben T-Shirts designt und wir waren sogar einmal baden. Wir haben gesungen, am Lagerfeuer Stockbrot gegrillt, getanzt, eine Nachtwanderung gemacht und eine Schatzsuche und als Highlight sind wir sogar ein paar Runden geritten. Fussball, Volleyball und Rumtoben gehörten natürlich auch zum Tagesprogramm.

Nun bleiben uns die schönen Erinnerungen an diese tolle Woche und die Vorfreude auf die nächste KiKi- Fahrt. Die findet vom 08.- 13.07. 18 statt, wenn ihr sie euch schon mal vormerken wollt.

Mandy Endter
Gemeindepädagogin