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Ausstellung: Siegfried Schütze – Landschaft und Zeichen (ab 10. April in Baumschulenweg)

+++ Ausstellung in der Kirche in Baumschulenweg +++

Siegfried Schütze
Landschaft und Zeichen

Acrylmalerei, Siebdrucke, Steine

160410_AusstellungSiegfried Schütze, 1940 in Berlin geboren, ist seither im Bezirk Treptow ansässig.

Als Bildender Künstler machte er sich durch eine Fülle von künstlerischen Gestaltungen im städtischen Raum und öffentlichen Gebäuden in Fachkreisen bekannt. Schon immer war ihm die innige Verbindung zur Natur grundlegend wichtig, was sich in all seinen Arbeiten widerspiegelt.

Besonders die Küstenbereiche von Rügen, später der Inseln Naxos, Paros, Santorin und Kreta wurden zu Zielen seiner Studien. Am intensivsten aber ist seine Verbindung zum schwedischen Gotland. Oftmalige Aufenthalte waren bestimmend für die kontinuierliche Entwicklung seiner künstlerischen Sicht.

Bemerkenswert ist die bewusste Distanz zum optischen Erscheinungsbild, wobei die umgebende Realität durch die eigene Ausdruckskultur gefiltert erscheint. Ihm geht es nicht nur um die zum Bild geronnenen Momente des Eindrucks vor der Natur, ihm geht es um eine bildhafte Entsprechung.

Neben der Faszination für die elementaren Naturkräfte ist sein Interesse für historische und kulturelle Aspekte der jeweiligen Landschaft groß.

Uraltes Wissen hat Zeichen und Symbole herausgebildet, die konzentrierte Ausschnitte untergegangener geistiger und künstlerischer Ordnungssysteme freilegen. Siegfried Schütze hat sich besonders mit diesen bruchstückhaften Spuren alter Kulturen auseinandergesetzt.
So hat die Beschäftigung mit den Relikten alter, gotländischer Bildsteine ihn zu einer Folge von Siebdrucken inspiriert. In diesen verwendet er Zeichen einer vergangenen Welt, die zwischen Menschen und Natur keine Grenzen setzte.

Unter Verwendung eines Textes von Dana Schultze

Eröffnung der Ausstellung
Sonntag, den 10. April, 17:00 Uhr

Im Beisein des Künstlers

VORSCHAU – VORFREUDE – VORMERKEN

Ein besinnliches Wochenende
8. – 10. Mai in Kloster Lehnin

1.        Zeit tanken in meditativer Umgebung
2.        Zeit zum Zuhören und für Gespräche
3.        Anregendes zum Thema

Gott gab uns die Zeit
(von Eile hat er nichts gesagt)

Was unsere Zeiten erfüllt
Fragen, was uns Gott mit der Zeit gab
Oder: wo uns die Zeit zerrinnt
Zeit auskosten

Pfarrer Kähler erzählt von biblischen Weisheiten und alten Zeitrhythmen.
Auch wenn das für Sie bisher kein Thema war – Sie werden erfahren, wie interessant das ist!

Freitag 18 Uhr bis Sonntag 13 Uhr.

Sagen Sie Ihr Interesse Pfarrer Kähler oder im Gemeindebüro.

Dann bekommen Sie genauere Informationen, z.B. auch zur Unterbringung mit Vollverpflegung.


 

  • 2. Juni Busfahrt in die Uckermark
  • 13. Juni Gemeindefest

Brot für die Welt

1412_BfdWFast jeder dritte Mensch auf der Welt – zwei Milliarden Menschen – leidet an Mangelernährung. Wer in Armut lebt und Hunger hat, ist schon froh, wenn er irgendwie den Magen füllen kann. Der Körper braucht aber mehr: Satt ist nicht genug!

Kinder, die unter Mangelernährung leiden, entwickeln leichter bleibende körperliche Schäden und lernen schlecht. Sie bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Erwachsene fangen jede Krankheit. Sie sind körperlich und geistig weniger leistungsfähig. Mangelernährung hat viele Gründe: Wer um das tägliche Überleben ringen muss, will vor allem satt werden. Das Wichtigste ist, den Bauch voll zu bekommen – egal wie. Quantität geht vor Qualität. Mineralstoffreiche Getreidesorten wurden global vom Mais verdrängt, natürliche Artenvielfalt durch Monosaatgut ersetzt. Billige nährstoffarme Fertiggerichte sind weltweit auf dem Vormarsch und verdrängen die heimischen Nahrungsmittel. Auch geringe Bildung fördert Mangelernährung.

Brot für die Welt unterstützt Menschen auf der ganzen Welt, in Würde, Frieden und Gesundheit zu leben und ihre Potentiale entfalten zu können. Gute Ernährung ist hierfür die Voraussetzung. Viele können dazu einen Beitrag leisten. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen unterstützen wir den Anbau von vielfältigen Obst-, Gemüse- und Getreidesorten – ob in kleinen Hausgärten in den Slums oder auf dem Land. Wir unterstützen Bauern beim Anbau von Vielfalt und Frauen dabei, den Tisch ihrer Familie so zu decken, dass alle satt werden und sich gesund ernähren können. Gutes Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt man. „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen“, hat Jesus gesagt (Johannes 10,10). Helfen Sie uns dabei, diese Verheißung nach dem Maß unserer Möglichkeiten wahr werden zu lassen. Unterstützen Sie uns mit Ihrem Gebet und Ihrer Spende, denn: Satt ist nicht genug!

Aufruf zur 56. Aktion Brot für die Welt

Satt ist nicht genug!      

Für die Evangelische Kirche in Deutschland
   Dr. h. c. NIKOLAUS SCHNEIDER, Vorsitzender des Rates der EKD

Für Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung
   CORNELIA FÜLLKRUG-WEITZEl, Präsidentin

Für die Frei- und altkonfessionellen Kirchen
ROSEMARIE WENNER, Bischöfin Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland

Kirchensteuer auf Kapitalerträge – nicht mehr, nur anders

Schon seit 2009 führen die Banken, Versicherungen, Kapitalgesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften die staatliche Kapitalertragsteuer direkt an die Finanzämter ab. Auch darauf ist bislang Kirchensteuer erhoben worden – entweder wenn Sie dies so bei den Banken etc. angegeben haben oder nachgelagert im Rahmen der Einkommensteuererklärung. Ab dem 1.1.2015 wird nun die Kirchensteuer direkt von den Banken etc. abgeltend abgeführt. Ihre Zinseinkünfte werden damit bereits dort besteuert, wo sie entstehen, so dass Sie diese Einkünfte nicht noch einmal beim Finanzamt angeben müssen. Um diese Verfahrens- und Verwaltungsvereinfachung gewährleisten zu können, müssen die Banken etc. Kenntnis davon haben, für welche ihrer Kunden und Mitglieder sie Kirchensteuern abführen müssen. Zu diesem Zweck rufen sie einmal im Jahr und unter strengen Datenschutzanforderungen das Religionsmerkmal verschlüsselt beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab.

Da laut Gesetz die Banken etc. jährlich ihren Kunden und Mitgliedern mitteilen müssen, dass sie diesem Datenabruf widersprechen können, werden Sie demnächst eine entsprechende Mitteilung – zumeist über den Kontoauszug – erhalten. Wenn Sie einen Sperrvermerk beim BZSt setzen lassen, werden Sie jedoch von Ihrem Finanzamt aufgefordert, im nächsten Jahr die Kapitalerträge im Rahmen einer Steuererklärung anzugeben.

Wir empfehlen daher, nichts weiter zu veranlassen und lediglich Ihren Freistellungsauftrag zu überprüfen. Zinserträge bis zur Höhe des Sparerfreibetrags von 801 € für Alleinstehende und 1.602 € für Verheiratete und Lebenspartner sind steuerfrei. Erst Erträge, die darüber hinausgehen, werden staatlicherseits mit 25% bei jedem Bürger besteuert. Für Kirchenmitglieder wird auf diese Steuer Kirchensteuer mit dem auch für andere Einkünfte geltenden Satz von 9% erhoben. Durch die Sonderausgabenabzugswirkung der Kirchensteuer vermindert sich aber auch die an den Staat zu zahlende Kapitalertragsteuer auf 24,45%. Die Freistellungsaufträge sollten Sie also auf die jeweiligen Konten, Depots, Versicherungen so verteilen, dass die zu erwartenden Zinseinnahmen davon gedeckt sind. Zwei Beispiele:

1412_KirchensteuerUnsere Bitte lautet daher an Sie: Lassen Sie sich nicht verunsichern! Es handelt sich nicht um eine neue Steuer oder eine versteckte Steuererhöhung, es geht lediglich um ein neues, vereinfachtes Erhebungsverfahren.

Ev. Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz

G E S U C H T ! * G E S U C H T ! * G E S U C H T !

1410_Post

(C) Yoel Ben-Avraham

Bitte melden Sie sich bei uns im Büro, wenn Sie Freude daran haben, uns durch das Austragen von Post zu unterstützen. Dies betrifft im Wesentlichen Geburtstagsbriefe, Begrüßungsbriefe für Neuhinzugezogene jeglichen Alters und die Zustellung von Gemeindebriefen. Uns hilft auch eine teilweise oder spontane Übernahme dieser Aufgabe – und, nicht zu vergessen, hilft der Gemeinde viel Porto zu sparen.

Ein großer Dank sei Herrn Grau gesagt, der uns viele Jahre geholfen hat.

Ch. Baukhage

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Sommerzeit

Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind, den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft, die wir geatmet haben und den Blick auf die Sterne
und für alle die Tage, die Abende und Nächte.
Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlen.
Bitte die Rechnung.
Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch eingeladen, sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht: Es war mir ein Vergnügen!

Lothar Zenetti

HilfsWaise Waisenkinder in Äthiopien e.V.

1309_HilfsWaiseHilfsWaise Waisenkinder in Äthiopien e.V. 11.06.2014
c/o Erdmute Krafft
Walther-Rathenau-Str. 91
15834 Rangsdorf
Tel. : 033708/30194
eMail : HilfsWaise@t-online.de
www.HilfsWaise.de

Sehr verehrte, liebe Spender,

Bettelbriefe sind nicht unsere Sache. Das wissen Sie. Nun aber möchten wir Sie teilhaben lassen an dem, was uns bewegt.

Wir stehen z.Zt. vor einer großen Herausforderung: Wie Sie bereits aus meinem Reisebericht 2013 wissen, ist unser Heim in Melka Jebedu von einer verheerenden Flutwelle getroffen worden. Nun gab es in diesem Frühjahr zwei weitere Wassereinbrüche. Das Wasser kommt unvermutet durch Starkregenfälle in den Bergen mit voller Wucht in die tief gelegene Region Melka Jebedu und vollführt sein zerstörerisches Werk. Bisher betraf der Schaden ausschliesslich die Gebäude. Die größte Angst besteht aber darin, dass es auch die Kinder direkt betreffen könnte.

Vor acht Jahren fanden in der nahe gelegenen Stadt Dire Dawa durch solch eine Flutwelle viele Menschen den Tod. Drei unserer Patenkinder haben bei diesem Ereignis ihre Eltern verloren. Mulu, die Kleinste von ihnen, war schwer traumatisiert und sprach monatelang kein einziges Wort. Es ist verständlich, dass die Bewohner des Klosters große Angst haben. Die Flut wird wieder kommen. Die Hausleitung hat uns so dringend um Hilfe gebeten. Sicheren Schutz würden bautechnische Veränderungen auf dem Gelände bieten. Die Baumaßnahmen kann ein auf diesem Gebiet spezialisierter Architekt in die Hand nehmen. Die voraussichtlichen Kosten für eine umfassende Baumaßnahme zur Flutprävention liegen lt. Kostenangebot bei ca. 60.000,-€.

Es muss eine Schutzmauer gebaut werden, dazu eine Brücke und einige Teilstücke, um hereinstürzendes Wasser zu „beruhigen“. Damit wenigstens mit dieser notwendigen Baumaßnahme b e g o n n e n werden kann, haben wir jetzt (nach eingehender Rechnung und Beratung) zunächst 25.000,- € nach Melka Jebedu geschickt. Das ist also das Startgeld für die Baumaßnahme.

Bankverbindung : Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
Spendenkonto Nr./ IBAN: 3641 0236 44 / DE35160500003641023644
BLZ / BIC 160 500 00 / WELADED1PMB

Viele von Ihnen unterstützen unsere Arbeit regelmäßig. Ihnen gilt unser besonderer D A N K – und die Zusage, dass Ihre laufenden Spenden nun für das Flutprojekt eingesetzt werden.

Wir wollen nun auch für die Fertigstellung dieser Baumaßnahme sorgen, um das Leben der Kinder und das Anwesen des Klosters zu schützen. Leider können wir das ohne gesonderte Spenden nicht leisten, da uns unsere laufenden Verpflichtungen gegenüber den drei  Waisenhäusern nicht genügend Spielraum lassen. Wir sind dankbar für jede Hilfe.

Vielleicht kennt auch jemand von Ihnen eine mögliche Spendenquelle für unser Flutprojekt ?? Am besten wäre natürlich, wir fänden eine Firma als Großspender für die Flutprävention, und das Problem wäre gelöst. Aber wir sehen da nichts. Vielleicht haben Sie eine Idee ? Auf jeden Fall, – sagen Sie es bitte weiter !

Mit ganz herzlichen und dankbaren Grüßen –

Ihre

HilfsWaiseEV_Sig

Günter Lehmann

23. Juli 1939 – 18. Mai 2014

Gott, du kennst, was ich alles begehre,
und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
Psalm 38, 10

Wer in Johannisthal zur Evangelischen Kirche geht, kommt auf ein kleines Parkgelände und an das breite Haus mit Sälen, dem Gemeindezentrum. Ein lebendiger Dreh- und Angelpunkt in diesem Zentrum war in den letzten Jahrzehnten – Herr Lehmann.
Kaum einer der Älteren von uns kann sich erinnern, wie es war, als Herr Lehmann noch nicht da war.
Nun ist er kurz vor Vollendung seines 75. Lebensjahres gestorben. Und niemand, der ihn in unserer Gemeinde kennenlernte, kann sich vorstellen, wie es nun sein wird, wo er nicht mehr da ist.
Wie werden die Türen und Fenster aussehen, aus denen nicht mehr – Herr Lehmann mit seinen gütigen Augen schaut?
Was hat Günter Lehmann nicht alles in den Jahrzehnten in der Gemeinde mit-erlebt! Wach miterlebt und sich gemerkt. Konnte Geschichten dieser Kirchengemeinde erzählen wie kein anderer, die lebendige Gemeindechronik. Bis zuletzt war er aber auch immer bereit zuzuhören; und er fragte, wenn er etwas verstehen wollte.
Über 40 Jahre lang hat er mit seiner Tatkraft, mit seinem Verständnis für die Belange der Kirchengemeinde, mit seinen handwerklichen Fähigkeiten und seinem Einsatzwillen für diesen Ort des Kirchgemeinde-Geschehens gesorgt!
Die bewegliche Einrichtung so einer Kirchengemeinde – Günter Lehmann hat sie unermüdlich an ihre wechselnden Plätze bewegt: Stühle gestellt für Chor-proben, Tische gestellt für Feiern, die Liednummern angesteckt, den Altartisch gedeckt …
Und drumherum: … Laub geharkt, den Rasen gewässert und gemäht, Schnee gefegt, Kompost umgesetzt und vieles mehr: Unzählige Karren hat er für die Gemeinde geschoben!
Günter Lehmann war ein gutes Stück vom Leben an diesem Ort der Gemeinde. Wie er wohl auch selbst sich immer wieder erfreute, wenn Leben in unser Gemeindezentrum kam.

So seufzen wir vor Gott, wo uns dieser einzigartige Mensch, Günter Lehmann, fehlt.
Wir trösten uns dessen, dass wir Gott vertrauen: er wird ihn nun in sein ewiges Zuhause aufnehmen.

Für die Gemeinde

Dietlind Hinz Reinhard Kähler Martin Fehlandt

1407_GuentherLehmann