Archiv der Kategorie: Andacht

Andacht zu Christi Himmelfahrt am 21. Mai 2020

Votum und Gruß

„Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ (Joh 12,32)

Zu Himmelfahrt verwischen die Grenzen zwischen Himmel und Erde. Wo ist oben, wo ist unten? – Bei Gott ist das ganz gleich. Er ist überall, er hat seinen Sohn zu sich gezogen, damit er immer bei uns sein kann. Himmel ist dort, wo Christus auch uns haben möchte – in Raum und Zeit bei Gott.

Lasst uns das feiern im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

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Gottesdienst am Sonntag Rogate | 17. Mai 2020

Votum und Gruß

Jubilate! Kantate! Jubelt! Singt! – So hieß es an den letzten beiden Sonntagen. Das haben wir auf ungewohnte Weise getan – hinter Bildschirmen vielleicht oder durch den Mundschutz hindurch.

Heute heißt es: Rogate! Betet! Aber warum? Ist denn nicht mit Ostern schon der große Sieg errungen und alles Erhoffte geschehen? Wir sehen und hören jeden Tag, dass noch nicht alles gut ist.

Das Osterlicht scheint hell, aber noch haben wir Ängste, Hoffnungen und Zweifel. Darum beten wir auch heute noch.

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Jugendgottesdienst zum Sonntag Rogate in Johannisthal: Ansprache

Liebe Gemeinde,

Wie lange sollen wir noch warten
Bis wieder bess’re Zeiten starten?
Wie viel Zeit soll noch vergeh’n
Bis wir uns wieder seh’n?

Sportfreunde Stiller

Wir feiern heute gemeinsam Gottesdienst zum Thema Sehnsucht (dieses unbestimmte Gefühl). Ein Thema das in der aktuellen Situation eine große Relevanz hat. Pläne für Reisen werden gestrichen. Veranstaltungen werden abgesagt und Gottesdienste infrage gestellt. Unsere Gedanken schweifen dann oft in die Zeit vor Corona und sehnen sich zurück nach dieser Normalität, die für uns noch vor einem halben Jahr selbstverständlich war. Doch diese Normalität ist aufgrund von strengen Kontaktverboten zurzeit aufgehoben und viele sind in einer Situation, welche neu, ungewohnt und unangenehm ist. Natürlich ist es wichtig sich klar zu machen das diese Regeln von enormer Relevanz sind, um somit Menschen zu schützen, die sonst keine Chance gegen das Virus hätten. 

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VIDEO: Andacht zum Sonntag Misericordias Domini

Die Ansprache zum Nachlesen finden Sie hier

In dieser Andacht denken wir besonders an Daniel Eltinger. Daniel Eltinger hat als Künstler, Philosoph, begeisterter Sänger, aber auch einfach als willkommener Gesprächspartner unsere Region geprägt. Er verstarb im November 2019 mit 38 Jahren. Seine Bilder und auch seine Gedanken klingen weiter fort. Ihnen wollen wir in dieser Andacht noch einmal Raum geben.

Externe Links zu Daniel Eltinger:

https://www.daniel-eltinger.de/
http://www.tusculum-murnau.de/eltinger.html

Andacht Misericordias Domini | 26. April 2020

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ (Johannes 10,11a.27–28a)

Votum und Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Misericordias Domini – die Güte des Herrn. Ich begrüße Sie zum Hirtensonntag, dem Sonntag, an dem es auf ganz vielfältige Weise um das Bild vom guten Hirten und seinen Schafen geht. Dieser Hirte hat es oft nicht leicht mit seiner eigensinnigen Herde. Aber sie ist ihm wichtig, er lässt nicht von ihr, und seine Schäfchen können sich auf ihn verlassen. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. So verspricht es Christus als der gute Hirte.

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Osterandacht | 12. April 2020

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offenbarung 1,18)

Votum und Gruß

Der Herr ist auferstanden. Halleluja. Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

Halleluja.
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.
Halleluja.

Es ist Ostern, das sollen alle hören, sehen, spüren, feiern!

Wir waren im Dunkeln. Aber jetzt ist es hell. Wir fühlten uns vergessen und isoliert. Aber jetzt kommt Christus selbst uns entgegen und schenkt uns Gemeinschaft. Uns stand der Tod vor Augen. Aber jetzt singt das Leben.

Lasst uns mit einstimmen und singen, beten, jubeln – wo auch immer wir uns aufhalten – denn Ostern ist überall!

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Ostern anders

Bischof Dr. Christian Stäblein
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

so eine Karwoche und so ein Ostern gab es noch nicht. Egal, wie man die historischen Vergleiche zieht oder es vielleicht auch lässt. Dieses Ostern wird anders: ohne Reisen, ohne großes Mit- einander, ohne das Hallo auf den Spaziergängen. Nun ist das wohl noch am leichtesten zu verkraften, wir wissen ja, warum wir darauf verzichten. Schwerer, viel schwerer zu tragen für viele ist die große Sorge um ihre wirtschaftliche Existenz. Schließlich, im Zentrum: die Sorge vor dem Virus, das Aushalten bei den Kranken, bei den Sterbenden.

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