Archiv der Kategorie: Aus dem Gemeindekirchenrat

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

Auswirkungen der Corona-Pandemie – Ausfall Sommerfest –
Vorgaben und Leitlinien der EKBO –

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindegrußes,

auch zum Redaktionsschluss diese Grußes Anfang Mai 2020 bestimmt die Corona -Pandemie unser gemeindliches und kirchliches Leben so intensiv wie es in der Geschichte der Gemeinde noch nie gewesen ist.

Zum ersten Mal hat der Gemeindekirchenrat der Gemeinde Johannisthal am 8. April in einer Videokonferenz getagt. Neben den wenigen notwendigen Beschlüssen zu Bau und Kollekten hatte uns das Thema sehr beschäftigt, wie wir mit dem damaligen Verbot von Gottesdiensten insbesondere zur Osterzeit und darüber hinaus umgehen mussten. Wie Sie alle wissen, hat es dazu und danach sehr schöne Andachten als Video gegeben. Allen Beteiligten dieser intensiven Arbeit sei hiermit gedankt.

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Unsere Kirchengemeinde in der Corona-Zeit

Auch wir als Kirchengemeinde leisten unseren Beitrag dazu, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gefährdete Menschen so weit wie möglich zu schützen.
Seit dem 4. Mai dürfen in Berlin wieder Gottesdienste mit bis zu 50 Menschen gefeiert werden. Hygiene- und Abstandsregeln müssen dabei eingehalten werden.
Alle weiteren Gemeindeveranstaltungen bleiben bis auf Weiteres abgesagt.

Auch die kommerzielle Vermietung des Kirch- und Gemeindesaals z.B. für Veranstaltungen oder Familienfeiern ist zur Zeit nicht möglich.

Aktuelle Informationen unserer Landeskirche zu diesem Thema finden Sie unter: www.ekbo.de/corona

Wir sind in diesen besonderen Zeiten weiter für Sie da und arbeiten an Angeboten, mit denen wir Sie auf verschiedenen Wegen erreichen können. Bitte halten Sie sich über die Aushänge und unsere Internetseite auf dem Laufenden! Hier werden wir aktuelle Hinweise veröffentlichen.
Folgende Angebote stehen Ihnen in dieser Zeit verlässlich zur Verfügung:

Pfarrsprechstunden
Pfarrerin Julika Wilcke ist unter 0171 750 11 08 jederzeit telefonisch für Sie erreichbar. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der persönlichen Gespräche:
– in Baumschulenweg mittwochs 11-14 Uhr
– in Johannisthal donnerstags 10-13 Uhr

Sorgentelefon
Wir können nicht mehr gemeinsam Gottesdienst feiern oder uns zu den gewohnten Zeiten treffen. Aber auch in diesen Zeiten möchten wir für Sie da sein. Darum haben wir ein Sorgentelefon eingerichtet. Ab dem 30.03.2020 und noch bis Ende Mai erreichen Sie uns für Fragen oder einfach zum Erzählen unter der Nummer 030/ 636 13 48
– montags 10-13 Uhr
– mittwochs 15-18 Uhr
Haben Sie keine Scheu anzurufen, wenn Sie mit uns reden möchten. Ehrenamtliche Mitarbeitende haben ein offenes Ohr für Sie und sind für Sie da. Sie vermitteln zum Beispiel Hilfe beim Einkauf oder Botengänge und leiten Sie weiter, wenn sie selbst nicht helfen können.

Bürozeiten

Das Gemeindebüro Johannisthal ist bis zum 07.06.2020 geschlossen

Dienstags und freitags ist das Gemeindebüro zu den gewohnten Zeiten erreichbar.
– dienstags    10-13 Uhr
– freitags       15-18 Uhr
Das Gemeindebüro ist zurzeit nur telefonisch (030 / 636 13 48) oder per mail (buero[@]kirche-johannisthal.de) erreichbar. Wir bitten Sie hierfür um Verständnis.

Offene Kirche
Wir laden Sie ein, in unser Kirchengebäude zu kommen, zur persönlichen Andacht, für Gebete oder zum Entzünden von Kerzen. Dies ist zu folgenden Zeiten möglich:
– Dienstag 10:00–13:00 Uhr
– Donnerstag 10:00–13:00 Uhr
– Freitag 15:00–18:00 Uhr

Johannisthaler Glocken
(c) privat

Glockengeläut
Unsere Glocken erinnern uns daran, dass wir in einer Gemeinschaft leben, die uns trägt. Der Klang der Glocken schallt weit in den Stadtteil hinein. Er verbindet uns mit Gott und anderen Menschen. Die Glocken laden ein zum Innehalten und zum Gebet. Halten auch Sie einen Moment inne, wenn Sie sie hören und vertrauen Sie darauf, dass Gottes Segen uns in dieser Zeit begleitet!

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet!“ (Römer 12,12)

Gestaltung des Außengeländes Kirche Johannisthal

Liebe Gemeinde,

im kommenden Jahr feiert unsere Gemeinde ihr 100jähriges Bestehen.

Ausgelöst durch das bevorstehende Jubiläum sind im vergangenen Jahr Ideen zu einer Erneuerung unseres Gesichts im Stadtteil und an unseremm Standort entstanden. Nach einer ersten Befragung der Gemeindemitglieder und einem kleinen Kreativwettbewerb zwischen zwei Architektenbüros haben wir uns für die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Johr Sieweke vom Büro ParadoXcity entschieden.

Durch die Corona-Pandemie sind viele Dinge anders gekommen als geplant und erhofft, und wir mussten eine Gemeindeversammlung für dieses Frühjahr absagen. Zu diesem Anlass wäre der Herr Sieweke zu uns gekommen, um Ihnen seine ersten Ideen und Entwürfe vorzustellen. Darin sind bereits die Anregungen aus der Gemeindebefragung mit eingeflossen. Die sogenannte Hochzeitspforte soll demnach wieder geöffnet und das Gelände auf diesem direkten Wege zugänglich werden. Auch die Barrierefreiheit, weitere Angebote für Kinder und eine größere Anzahl an Fahrradstellplätzen wurden bereits eingearbeitet.

Uns hat ein direkter Austausch über die Entwürfe, über Ihre Wünsche und Vorstellungen vorgeschwebt. Dann hätten das Team der Projektleitung Ihre Beiträge aufgegriffen und für die weiteren Schritte mit berücksichtigt. So war der Plan.

Nun hat Herr Sieweke uns dankenswerter Weise seine Pläne zur Verfügung gestellt, und zwar einerseits als großes Poster im Gemeindesaal, andererseits digitalisiert für unseren Internetauftritt. Das ist wunderbar, denn so bekommen auch Sie auf verschiedenen Wegen Zugang zu seinen Entwürfen. Selbstverständlich stehen diese auch weiterhin zur Diskussion – trotz der Corona-Krise.

Variante B
Variante A

Zum Download:

Wir würden uns darum freuen, wenn Sie uns bis zum 31. Mai Ihre Meinung dazu mitteilen wollen – schriftlich über das Gemeindebüro oder per Email an Pfarrerin Wilcke (julika.wilcke[@]ekbo.de) oder an Lars Mönch aus dem Bauausschuss (LarsMoenchBauausschuss[@]t-online.de).

In gespannter Erwartung und im Auftrag des Gemeindekirchenrates grüßt Sie herzlich

Julika Wilcke

Gemeindeabend Jugendzentrum in Baumschulenweg

An dem Gemeindeabend zum Jugendzentrum am 10. März 2020 nahmen zahlreiche Jugendliche aus der Region, die Mitarbeiter der Jugend- und KiKi- Arbeit, die Gemeindeleitung und nur ein Gemeindemitglied teil.

Unsere Jugend braucht Raum, so stellt sich die Situation im Pfarrsprengel dar. Die Konfi-Gruppen sind schon seit einiger Zeit so groß, dass sie sich nicht mehr im „Hexenhaus“ in Johannisthal auf die Konfirmation vorbereiten können. Diese Arbeit lief in den letzten zwei Jahren schon in Baumschulenweg.

Nachdem sich Johannisthal entschlossen hat, das „Hexenhaus“ zum Pfarrhaus umzubauen, wurde an die Gemeindeleitung in Baumschulenweg der Wunsch herangetragen, die Jugendarbeit komplett in Baumschulenweg anzusiedeln.

Diesem Wunsch hat die Gemeindeleitung Baumschulenweg nach intensiver Diskussion entsprochen und die Wohnung im ersten Stockwerk, mit Genehmigung des Kirchenkreises, als zukünftige Pfarrwohnung gewidmet.

Die Gemeindeleitung stellte auch die nötigen Arbeiten, wie eine zu treffende Vereinbarung in der Region, die Installation von Rauchmeldern, Panikschlössern, Fluchtwegekennzeichnung und weiteres vor. Im Gespräch formulierten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse. Dazu gehören unter anderem ein WLAN-Zugang, Regale und Kisten, damit Ordnung herrscht, sowie eine funktionsfähige Küche. Sie finden es gut, dass auch die KiKi-Gruppen dort zusammenkommen und damit ein nahtloser Übergang in die Konfi- und Jugendarbeit möglich ist.

Auch die wiederholten Bedenken haben wir an diesem Abend gehört und wie oben geschrieben den langen Prozess und die wiederholten Abwägungen der Gemeindeleitung dargestellt. Natürlich können auch andere Gemeindegruppen, wie zum Beispiel die Krabbelgruppe, die Räumlichkeiten und den Zugang zum Garten nutzen.

Die Region und wir freuen uns, dass die Jugendarbeit nach Baumschulenweg kommt und wir hoffen auf Impulse und Synergien. Die Jugend ist die zukünftige Gemeinde und sie hat unser Vertrauen und Raum zur Entfaltung verdient.

Michael-Erich Aust

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie erleben es selbst in ihrem familiären, privaten und beruflichen Umfeld, wie sich Dinge innerhalb kürzerer Zeit ändern. Das neuartige Coronavirus bestimmt zum Zeitpunkt, an dem ich diesen Bericht schreibe, sehr vieles. Auch unser kirchliches Leben ist davon betroffen. So fallen alle Ostergottesdienste aus, und das Nachbarschaftsfest am 29. Mai ist vorsorglich durch die Johanniter abgesagt worden.

Wir hoffen, dass unser gemeindliches Leben Ende April wieder beginnen kann, und deshalb haben wir auch für die Zeit ab 26. April Termine im Gemeindegruß veröffentlicht. Aber letztlich bleibt uns nichts weiter, als abzuwarten und auf Gott zu vertrauen, dass er uns leitet und behütet.

Am 11. März hat der Gemeindekirchenrat getagt und sich neben der üblichen Routine mit Themen beschäftigt, die die Gestaltung unseres Kirchengeländes innen und außen schöner machen werden.

Er hat zugestimmt, dass ein Imker seine Bienenvölker im Gartengelände ansiedeln darf. Das ist ein guter Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Auch werden einige neue Bäume gepflanzt, hier freuen wir uns und danken Herrn Rahn für seine Initiative.

Das bisher als Hexenhaus bekannte Haus am Sterndamm 90 ist nun offiziell zur Pfarrwohnung gewidmet, wir haben deshalb auch den Antrag gestellt, dass die Gemeinde Johannisthal zukünftig als Postadresse Sterndamm 92 (und nicht wie bisher Sterndamm 90) hat. Die Arbeiten zur Sanierung werden hoffentlich im Laufe dieses Jahres beginnen können. Das Kirchliche Bauamt und der kreiskirchliche Bauausschuss waren für eine Begehung vor Ort. Auch war der Klimaschutzmanager unserer Landeskirche im zukünftigen Pfarrhaus. Er hat uns intensiv zu energetischen Maßnahmen beraten auf eine Reihe von Fördermöglichkeiten aufmerksam gemacht.

Sie haben es vielleicht schon gesehen, am 29. Februar wurde eine Konifere vor dem Jugendzentrum gefällt. Die Äste dieser Konifere werden für eine Totholzhecke auf dem Gelände verwendet und dienen im Sommer Insekten und anderen Tieren als Wohnung. Das ist alles auf einem guten Weg, und wir als Gemeindekirchenrat freuen uns, Sie bei den nächsten Gottesdiensten wieder in unserer Kirche in Johannisthal zu sehen.

Dr. Thomas Menn 18. März 2020

Pilotphase gemeinsame Gottesdienste

Gemeindeversammlung und gemeinsame Sitzung

Bei der Gemeindeversammlung am 16. Februar 2020 [in Baumschulenweg] haben wir uns über Erfahrungen in der Pilotphase der gemeinsamen Gottesdienste von Johannisthal und Baumschulenweg ausgetauscht.

Es gab zahlreiche Beiträge, die das Für und Wider gemeinsamer Gottesdienste aufzeigten.

Dafür sprechen solche Dinge wie das Treffen anderer Menschen und die größere Gemeinschaft, die unterschiedlichen Räume mit den verschiedenen Atmosphären sowie dass Gespräche mit der Pfarrerin und untereinander beim Kirchencafé in beiden Gemeinden möglich sind.

Dagegen sprechen längere und schwierigere Wege vor allem für ältere Gottesdienstbesucher, dass es längere Phasen ohne Gottesdienst vor Ort gibt, weniger Kollekten einkommen und durch zeitliche Überschneidungen in Baumschulenweg und Treptow die Kirchenmusikerin nicht immer präsent ist.

Übereinstimmend hieß es jedoch, dass gemeinsame Veranstaltungen und Gottesdienste das Gemeindeleben bereichern. Manches kann sicher durch gute Organisation gelingen.

Nebenbei traten natürlich auch grundlegende Fragen auf. Wo sind die jungen Leute und wie können wir diese erreichen?

Als Fazit lässt sich sagen: Regelmäßige Gottesdienste vor Ort sind wichtig, wobei auch gemeinsame Gottesdienste, die nicht nach einem starren Schema geplant werden, gut und wichtig sind. Vielleicht ergeben sich daraus ja auch Chancen und Ideen für neue Gottesdienstformen.

Auf der gemeinsamen GKR-Sitzung Johannisthal und Baumschulenweg am 20. Februar 2020 haben sich die Gemeindekirchenräte über die Meinungen, Empfehlungen und Wünsche aus der Gemeindeversammlung ausgetauscht. Beschlossen wurde dann, dass die Probephase gemeinsamer Gottesdienste bis zur Besetzung der Pfarrstellen von Johannisthal und Baumschulenweg fortgesetzt wird. Danach werden mit den neuen Pfarrstelleninhabern und in Abstimmung mit dem Pfarrsprengel, die weiteren Schritte besprochen und geplant.

Michael-Erich Aust

Bericht des GKR Johannisthal (Februar-Sitzung)

– Musikausschuss – Umweltgruppe – IT-Ausstattung – Umbau
Bürotrakt: Läuteanlage – Widmung und Sanierung Pfarrhaus –
– Neugestaltung Gelände – Lautsprecheranalge für außen –
– Vernetzung im Ortsteil – Kiezfest –

In der Sitzung am 19. Februar 2020 hat der Gemeindekirchenrat folgende Personen in den neuen Musikausschuss berufen: Bernd Wulff (für den Flötenkreis), Andreas Iskraut (für die Bläser), Anja Herwig, Matthias Krüger und Mario Storch (für die Kantorei). Eine Vertreterin für den Gemeindechor muss noch berufen werden.

Wir möchten in der Gemeinde Johannisthal eine Umweltgruppe bilden, die Möglichkeiten auftun will, als Gemeinde aktiv für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Fairen Handel einzutreten. Aus dem GKR werden Ines Mönch, Maik Heinold und Julika Wilcke in dieser Gruppe mitwirken. Wir freuen uns über weitere Mitglieder, die mit uns nach Wegen suchen, um zu einer nachhaltigen und ökologischen Kirchengemeinde zu werden! Sprechen Sie uns gerne an!

Im Zusammenhang mit dem Büroumbau sollen Computer-, Fax- und Telefontechnik auf den Prüfstand. Zu diesem Zwecke wurde eine IT-Gruppe gebildet, deren Mitglieder ihre Kompetenzen einbringen wollen. Um dem Kirchdienst weiterhin den Zugang zur Läuteanlage offen zu halten, soll der Sicherungskasten mit der Glockenelektronik vom bisherigen Vorbereitungsraum in den Flurbereich davor verlegt werden. Zukünftig wird in dem jetzigen Vorbereitungsraum das Kirchenmusikbüro untergebracht sein.

Der GKR hat einen Antrag an den Kreiskirchenrat gestellt, das Wohnhaus Sterndamm 90 zu einer zukünftiger Pfarrdienstwohnung zu widmen. Dies kann geschehen, sobald die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an dem Gebäude abgeschlossen sind.

Hier gehen wir nun die ersten Schritte. Eine erste Begehung durch das Kirchliche Bauamt und den kreiskirchlichen Bauausschuss hat bereits stattgefunden. Außerdem war der Klimaschutzmanager der Landeskirche vor Ort und hat wertvolle Hinweise zum Thema energetische Sanierung gegeben. Wir werden nun Kontakt zur Denkmalbehörde aufnehmen und nach Architektur- und Ingenieurbüros suchen, die uns Angebote für unser Vorhaben machen.

Nachdem seit Ende 2019 der Ideenwettbewerb zwischen den Büros zweier Landschaftsarchitekten abgeschlossen ist, hat sich der GKR nun entschieden, für die geplante Geländeumgestaltung mit dem Architekten Jorg Sieweke vom Büro paradoXcity zusammenzuarbeiten. Er hat eine Präsentation seiner ersten Vorentwürfe für die Gemeindeversammlung zugesagt. Die Gemeindeversammlung konnte nicht stattfinden, Sie finden aber die Präsentation als Poster im Gemeindesaal und demnächst auf unserer Webseite.

Die Bauvorhaben werden uns also in der kommenden Zeit intensiv beschäftigen. Darum hat sich auch der kreiskirchliche Bauausschuss mit einer Frühjahrssitzung bei uns in Johannisthal angemeldet. Bei der Gelegenheit kann er sich ein Bild vor Ort machen. Auch diese Sitzung wurde vorerst verschoben.

Schon lange planen wir die Installation einer geeigneten Lautsprecheranlage für unseren Außenbereich rund um den Pavillon. In den vergangenen Jahren haben sich die Veranstaltungen unter freiem Himmel großer Beliebtheit erfreut. Um dies auch akustisch zu unterstützen, hat sich der GKR entschieden, eine transportable Anlage mit einem passenden E-Piano anzuschaffen. Nachdem der Förderverein bereits eine große Spendensumme dafür zur Verfügung gestellt hat, kann die Anlage jetzt bestellt werden. Weitere Kollekten und Spenden sollen die verbleibenden Kosten decken.

Die Kirchengemeinde vernetzt sich innerhalb des Stadtteils. Angestoßen durch ein Ortsteilgespräch im September 2019, treffen sich mittlerweile wichtige Partner der Region in einer regelmäßigen Austauschrunde Johannisthal. Dazu gehören u.a. das Quartiersmanagement der Johanniter Unfallhilfe und das Johanniter-Stift, der Kiezclub, die Bürgerinitiative Johannisthal, der Freundeskreis Heimatgeschichte und das Netzwerk „Leben im Kiez“. Diese Runde nimmt Johannisthal als Sozialraum unter die Lupe, prüft, was die Menschen hier vor Ort brauchen und bemüht sich, als Partner gemeinsam präsent zu sein, um den Stadtteil noch freundlicher zu gestalten. Zum Tag der Nachbarn am Freitag, den 29.5., soll ein Kiezfest in Johannisthal veranstaltet werden, bei dem die Kirchengemeinde Mitveranstalterin sein wird. Auch das Kiezfest wurde in der Zwischenzeit abgesagt, soll aber sicher im nächsten Jahr stattfinden.

Julika Wilcke

Bericht von der Sprengelsitzung am 29. Januar 2020

– Pfarrstellenbesetzung in Treptow – Wahl Kreissynodale –

Bei der gemeinsamen Sitzung aller Gemeindekirchenräte des Pfarrsprengels in Treptow am 29. Januar 2020 standen die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Besetzung der Pfarrstelle Treptow und die Wahl der Kreissynodalen auf der Tagesordnung.

Als Kandidatin bzw. Kandidat wurden Pfarrerin Kathrin Herrmann und Pfarrer Andreas Döhle ausgewählt. Geplant war, dass sie sich in Vorstellungsgottesdiensten mit anschließender Gemeindeveranstaltung am 5. und 19. April vorstellen und die Pfarrwahl am 28. April stattfindet. Wie und wann die Entscheidungsfindung nun sein wird, ist zu Redaktionsschluss noch nicht absehbar.

Als Synodale und Stellvertreter der Region wurden gewählt:

Synodale 1. Stellvertreter*innen 2. Stellvertreter*innen
Wolfram Queisser Jochen Schmidt Sabine Nickel
Gisela Schuchert Karl-Heinz Wedler Christian Kardaetz
Uwe Bauer Vera Storch Smilla Braumann
Angelika Briese Maja Briese Heike Pudler
Richard Alexander Wahlen Almuth Heck Hartmut Fritsch
Alexander Freier-Winterwerb Dorothea Fredrich Friedhelm Groell

Zusätzlich hat der Kreiskirchenrat Sebastian Bergelt aus Johannisthal in die Synode berufen. Schließlich wurde Julika Wilcke als Vertreterin der Pfarrpersonen bestimmt, ihre Vertretung übernimmt Annette Schwer.

Michael-Erich Aust

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat Johannisthal

Januar 2020: Pfarrstellenbesetzung – gemeinsame Gottesdienste – Haushaltsplan – Sommerfest

Wieder stand im Mittelpunkt der viereinhalbstündigen Sitzung die Besetzung der Pfarrstelle und im Weiteren die notwendigen finanziellen Beschlüsse zum Gemeindehaushalt. Der Superintendent unseres Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, Hans-Georg Furian, hat zum Thema der Pfarrstellenbesetzung und zur Planung der nächsten Kreissynoden teilweise an unserer Sitzung teilgenommen. Zur Wahl der Pfarrperson sind eine Reihe von Kirchengesetzen zu beachten und mehrere Gremien müssen mitentscheiden. Da diese Gremien zum Teil in größeren Abständen tagen, kann sich die endgültige Besetzung der Pfarrstelle noch bis in den Herbst hinziehen.

Ende Februar findet eine gemeinsame Sitzung der Gemeindekirchenräte von Johannisthal und von Baumschulenweg statt. Dabei soll die Gottesdienstplanung ab Ostern besprochen und beschlossen werden.

Unser für die Finanzen verantwortliche Wirtschafter, Herr Dr. Krüger, hat uns den Haushaltsplan für das Jahr 2020 vorgestellt und erläutert. Diesen Plan hat der Gemeindekirchenrat einstimmig beschlossen, so dass wir mit finanziell relevanten Planungen, unter anderem die Neugestaltung des Gartens beginnen können.

Ein für uns alle schöner gemeinsamer Termin wurde festgelegt: Das diesjährige Sommerfest der Gemeinden findet am Sonnabend, den 13. Juni 2020 in Johannisthal statt.

Dr. Thomas Menn

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat Johannisthal

1. Sitzung am 11. Dezember 2019: Pfarrstellenbesetzung, neue Personen für „alte“ Bereiche und mehr

Wie bei den letzten Sitzungen des Gemeindekirchenrates in alter Zusammensetzung war auch bei der ersten Sitzung des Gemeindekirchenrates in neuer Zusammensetzung die Wahl vom November, besser gesagt die Nacharbeit dazu, ein wichtiges Thema. Wie Anja Herwig bereits geschrieben hatte, haben wir eine gute Mischung von erfahrenen und neuen Mitgliedern. Wir sind alle sicher, dass unser Wirken für die Gemeinde Johannisthal Freude machen wird. Kommen Sie auf uns zu, mit Ihren Ideen, Vorschlägen, aber auch mit Kritik, wo wir Dinge anders oder besser machen könnten.

Die größte Freude für uns, und ich bin sicher, auch für Sie alle, war die Mitteilung, dass unsere Pfarrerin Julika Wilcke sich entschlossen hat, hier in der Gemeinde Johannisthal zu bleiben und sich mit ihrer ganzen Kraft für die Gemeinde Johannisthal einzusetzen. Die jahrelange Aufteilung einer Pfarrstelle zwischen Johannisthal und Baumschulenweg wird damit im Laufe des Jahres enden. Die Gemeinde Baumschulenweg begibt sich auf die Suche nach einer neuen Pfarrperson für Baumschulenweg. In den ersten Monaten des Jahres 2020 soll Julika Wilcke zur Pfarrerin bei uns gewählt werden. Dazu ist die Zustimmung der Vollversammlung der fünf Gemeindekirchenräte des Pfarrsprengels Oberspree-West erforderlich. Dieses Wahlverfahren entspricht den kirchlichen Gesetzen unserer Landeskirche. Alle hoffen, dass Julika Wilcke bald gewählt wird, damit wir dann für die nächsten Jahre eine Pfarrperson hier bei uns haben. Julika Wilcke wird mit ihrer Familie in das sogenannte Hexenhaus einziehen. Dazu muss das Haus hergerichtet werden und es muss ein alternativer Standort für das Jugendzentrum gefunden werden. Die Gemeinde Baumschulenweg hat sich schon bereit erklärt, das Jugendzentrum in ihren Räumen unterzubringen.

Wie üblich sind in der konstituierenden Sitzung eines Gremiums, also hier unseres Gemeindekirchenrates in neuer Zusammensetzung, viele formale Dinge zu besprechen und zu entscheiden. Ich werde jetzt nur kurz die wichtigsten Entscheidungen unserer vierstündigen Sitzung am 11. Dezember 2019 erwähnen, einige Dinge werden erst im Januar besprochen und entschieden.

Um die Finanzen wird sich Dr. Matthias Krüger kümmern, die Koordination der Lektoren und Kirchdienste übernimmt Ines Mönch. Ebenso übernimmt Ines Mönch die Organisation von Festen. Mario Storch betreut wie bisher unseren Internetauftritt und dazu neu unsere IT-Ausstattung. Maik Heinold und Julika Wilcke sind zusammen mit Lars Mönch in allen Bauangelegenheiten „unterwegs“, also auch in der Gartenplanung und Umbau des Hauses zum Pfarrhaus. Die Organisation des monatlichen Garteneinsatzes übernimmt ab Januar 2020 Maik Heinold von Lothar Thürmann, der dies dankenswerterweise ehrenamtlich in den letzten Monaten übernommen hatte. Zum Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates wurde ich gewählt, Julika Wilcke ist Kraft Amt meine ständige Vertreterin.

Bitte merken Sie sich jetzt schon den Termin für die nächste Gemeindeversammlung vor. Es ist Palmsonntag, 5. April 2020 nach dem Gottesdienst. Bei diesem Termin wollen wir unsere ersten Ideen zur Gestaltung des Gartens vorstellen und mit Ihnen gemeinsam überlegen, wie das Gelände zukünftig aussehen wird und genutzt werden kann. Aber das wird sicher nicht das einzige Thema sein.

Dr. Thomas Menn, im Dezember 2019