Archiv der Kategorie: Aus der Gemeindeleitung

Wechsel des GKR-Vorsitzes

Anfang Oktober hat Dr. Thomas Menn aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion als Vorsitzender der Gemeindeleitung niedergelegt. Am 6.11. wurde deshalb Anja Herwig als neue Vorsitzende gewählt. Der GKR dankt Dr. Menn ausdrücklich für die bisher geleistete Arbeit und freut sich, dass er der Gemeindeleitung erhalten bleibt.

Einladung zur Gemeindeversammlung (29. Oktober)

Am 29. Oktober 2017 nach dem Gottesdienst, gegen 12 Uhr, findet unsere diesjährige Gemeindeversammlung statt. Wir wollen Sie über den Stand der Pfarrwahl informieren und über wichtige Themen, mit denen sich der Gemeindekirchenrat beschäftigt.

Bringen Sie bitte auch ihre eigenen Fragen und Wünsche mit.

Dr. Thomas Menn (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)
Pfarrerin Annette Schwer

Unser Kirchengelände

Wo ist denn in Johannisthal eine Kirche? – Kein Kirchturm weit und breit. Auch kein Schaufenster einer Ladenkirche hat unsere Gemeinde. Unser Kirchgebäude ist eingebettet in einen kleinen Park. Große alte Bäume, Blumen, Wiesen. Rings um das Gebäude. Wer hat das noch nicht genossen?! Sie können sich da auch entspannt auf eine Bank setzen, plaudern oder die Seele baumeln lassen. –

Haben Sie eine Ahnung, was das alles braucht, diese grüne Oase zu erhalten! – Für den regelmäßigen Beschnitt der hohen Bäume beauftragt die Gemeinde eine Firma. Aber alles andere, das machen einige Frauen und Männer aus unserer Gemeinde. Einmal im Monat einen Sonnabend Vormittag. Sie arbeiten nicht für einen Pflegevertag – sie kommen und machen es einfach, weil sie möchten, dass es schön aussieht auf dem Kirchengelände.
All denen, die da mitmachen – mähen und häckseln, Laub harken und pflanzen, wässern und beräumen … – , all denen sei gesagt: Viele freuen sich daran! Es ist ja nicht selbstverständlich, dass es sooo schön aussieht.

Alle in der Gemeinde und noch manche Johannisthaler mehr können ihnen danken.
Wer hätte von Ihnen auch mal Lust, mit anzufassen? –Nur zu!

Die Termine finden Sie in jedem Gemeindebrief als Garteneinsätze.

Reinhard Kähler

Vorstellung von Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit Juli 2017 bis voraussichtlich Ende 2017 unterstütze ich die Vakanzverwaltung von Pfarrerin Schwer in Johannisthal und von Pfarrer Hecker in Baumschulenweg mit pfarramtlichen Diensten im Umfang einer halben Stelle. Vertretungen mit pfarramtlichen Diensten sind mir vertraut, da ich seit 2016 bis Juni 2017 bereits ähnliche Vertretungstätigkeiten in zwei Spandauer Gemeinden übernommen habe. Mit der anderen halben Stelle bin ich seit 2002 Pfarrerin in der Kirchengemeinde Siemensstadt, wo ich vor allem für die Arbeit mit Kindern, mit Senioren und für die Kulturarbeit zuständig bin. An dieser Stelle möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen: Ich bin Jahrgang 1964, verheiratet und habe eine Tochter, geboren 1995, die in Israel studiert, und einen Sohn, geboren 1997, der sein Abitur macht.

Meine Jugend habe ich in der Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz verbracht, wo ich den Kindergottesdienst aufgebaut und als Teamerin im Konfirmandenunterricht mitgearbeitet habe. Studiert habe ich Evangelische Theologie in Berlin und Marburg und ein Jahr Orthodoxe Theologie in Thessaloniki, wo ich auch in der Deutschen Gemeinde mitgearbeitet habe. Im Gemeindevikariat war ich in der Tabea-Kirchengemeinde in Neukölln, im Spezialvikariat in einer Beratungsstelle des Kirchenkreises Neukölln für türkische Frauen und ihre Familien (Ugrak) und im Religionspädagogischen Vikariat schließlich an einer Hauptschule in Steglitz. Im Kirchenkreis Spandau engagiere ich mich als Vorsitzende der Asyl AG und als Islambeauftragte; für den Kirchenkreis bin ich Vertreterin in der Landessynode und dort stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ökumene, Mission und Dialog. Seit 1995 arbeite ich ehrenamtlich als Notfallseelsorgerin, seit 2016 als Leitende Notfallseelsorgerin; in dieser Funktion war ich z.B. im Dezember 2016 auch beim Anschlag auf dem Breitscheidplatz eingesetzt. Meine Hobbys sind Lesen, Reisen und ins Kino gehen.

In den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal werde ich nun mit Ihnen ca. zweimal im Monat sonntags Gottesdienste feiern, Amtshandlungen und andere Aufgaben übernehmen, die in Gesprächen mit den GKRs in nächster Zeit noch konkretisiert werden müssen. Ich freue mich, Sie und ihre Gemeinden kennenzulernen. Kommen Sie auf mich zu, mit Fragen, Anregungen und Anliegen.

In Erwartung vieler guter Gespräche und Begegnungen blicke ich neugierig auf die Zeit mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Abschied von Pfarrer Dr. Kähler

Ende September geht unser Pfarrer Dr. Reinhard Kähler direkt im Anschluss an seinen Sommerurlaub in den Ruhestand. Offiziell verabschiedet wurde er bereits im Juli sowohl von unserem Gemeindekirchenrat als auch im Gottesdienst am 23. Juli in der Kirche Zum Vaterhaus in Baumschulenweg.

Vor fast genau 11 Jahren, am 1. Juli 2006, trat der promovierte Theologe seinen Dienst in den Berliner Kirchengemeinden Johannisthal und Baumschulenweg an. Er begann seinen beruflichen Werdegang als Gemeinde- und Studentenpfarrer in Cottbus. Danach war er als Dozent für Systematische Theologie am Berliner Paulinum und als Studienleiter am Predigerseminar Brandenburg an der Havel tätig. Mit der Rückkehr in die Gemeindearbeit schloss sich gewissermaßen der Kreis.

Es war Neuland für alle, denn erstmalig teilte man sich eine Pfarrstelle und damit auch den Menschen mit einer Nachbargemeinde.

Reinhard Kähler hat in den vergangenen elf Jahren viele Akzente gesetzt und er hat uns als Gemeinde Johannisthal neue Perspektiven aufgezeigt. Beispielhaft seien genannt die Neuorganisation der Arbeit mit Jugendlichen, neue Gottesdienstformen wie die Gespräche mit Lebensexpertinnen/Lebensexperten. Die verschiedenen thematischen Gottesdienste waren etwas Besonderes, denn er hat immer Jung bis Alt zum aktiven Mitmachen bewegt.
Gemeinsam mit der Gemeindeleitung hat er zu Beginn dieses Jahrzehnts die Umgestaltung des Gemeindezentrums in Johannisthal verwirklicht. Alle Beteiligten haben hierfür nicht selten bis an den Rand der körperlichen und mentalen Erschöpfung gearbeitet. Das Ergebnis freut alle, wir feiern jetzt in einem offenen, hellen Kirchenraum mit modernen Altarelementen gemeinsam Gottesdienste, Musik und Feste.

Lieber Reinhard Kähler, Danke für die schönen und erfolgreichen Jahre, und wir alle wünschen dir und deiner Familie für diesen nächsten Abschnitt deines Lebens Freude, Gesundheit und Gottes Segen.

Für die Gemeindeleitung: Dr. Thomas Menn

Frau Pfarrerin Treu stellt sich vor

Liebe Gemeinde,

hiermit möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Ich heiße Bärbel Treu, bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 23 und sieben Jahren.

Seit 17 Jahren bin ich Pfarrerin und fast ausschließlich immer als Klinikseelsorgerin tätig gewesen, davon zehn Jahre im Krankenhaus Salzwedel. Geboren und aufgewachsen bin ich in einer Pfarrersfamilie in Sachsen-Anhalt. Vor dem Theologiestudium in Berlin war ich sieben Jahre lang Krankenschwester in Lehnin und in der Lutherstadt Wittenberg.

In meiner Freizeit lese und singe ich gerne und kann gut beim Spielen mit meinem Kind, bei Gartenarbeit und Sport entspannen. Seit fünf Jahren wohnen wir wieder in Berlin und jetzt im Stadtteil Hermsdorf.

Ich freue mich, in Ihren Altenheimen die Seelsorge aufbauen zu können und für die Bewohner, ihre Angehörigen und die Mitarbeiter dort da zu sein.

Frau Pfarrerin Treu wird sich persönlich im Gottesdienst am 19. März vorstellen.

Seelsorge in Alterspflegeheimen

Zum 1. Februar begrüßen wir eine neue Mitarbeiterin in unserer Gemeinde: Pfarrerin Bärbel Treu wird seelsorgerisch in den Pflegeheimen in Baumschulenweg und Johannisthal unterwegs sein.

Unter den BewohnerInnen in den Heimen gibt es viele, die sich über einen Besuch freuen, mehr als es Angehörige oder alte Bekannte schaffen. Auch ich schaffe nicht mehr, als dass ich Menschen in Heimen besuche, wenn ich konkret darum gebeten werde.

Seit längerer Zeit hat die Gemeindeleitung darum angedacht, eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter dafür einzustellen. Gedacht ist, das mal für zwei Jahre auszuprobieren.

Gewollt ist, dass in den Pflegeheimen in diesem Bereich regelmäßig seelsorgerische Gespräche und Andachten angeboten werden, geistliche Begleitung auf dem letzten Weg in diesem Leben.

Geplant war, eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter mit der dafür nötigen Eignung einzustellen mit einem Stellenumfang von 30%.

Nun hat es sich so gefügt, dass Pfarrerin Bärbel Treu dafür bereit war. Und da hat die Landeskirche gesagt: Wir unterstützen das. So wird Pfarrerin Bärbel Treu im Stundenumfang einer halben Stelle arbeiten.

Ich freue mich darauf.

Ich freue mich für die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime und für ihre Angehörigen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heime spüren werden, welche Bereicherung das in ihren Arbeitsalltag bringt.

Ihr
Reinhard Kähler, Gemeindepfarrer


Ehrenamtliche in der Kirchengemeinde: Sie sind versichert

Wer in der Kirchengemeinde mit einem Ehrenamt beauftragt ist, ist in seiner Arbeit für die Kirche durch einen Pauschalvertrag der Landeskirche haftpflicht- und unfallversichert. Sofern die betreffenden Personen ohnehin versichert sind, müssen deren Versicherungen in Vorleistung gehen; die Versicherung über die Kirche hat eine unterstützende Bedeutung. Darüber hinaus erstreckt sich der Versicherungsschutz durch die Kirche auf jegliche Unfälle bei Aktivitäten in der Kirche, falls Sie dabei einen Unfall erleiden, der zur Invalidität führt. In dieser Weise sind Sie versichert, wann immer Sie mit einem Anliegen zur Kirche gehen oder Sie im Auftrag der Kirchengemeinde unterwegs sind.

Alles, was Sie darüber hinaus interessiert, lesen Sie bitte nach unter:

http://akd-ekbo.de/wp-content/uploads/Informationen_zum_Versicherungsschutz.pdf

Nachrichten aus der Gemeindeleitung

Gemeindebüro

Der Mitarbeiter in unserem Gemeindebüro, Patrick Otto, hat aus seiner vorhergehenden Tätigkeit viele Kompetenzen mitgebracht. Inzwischen hat er einen Lehrgang speziell für die Aufgaben im Büro einer Kirchengemeinde erfolgreich abgeschlossen. Wir freuen uns mit ihm!
Patrick Otto arbeitet nach wie vor in den Gemeindebüros in Rixdorf und in Johannisthal.

 

Wer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeinde bezahlt

Im Grunde werden alle von dem Geld bezahlt, das Sie als Kirchensteuern zahlen. Pfarrerinnen und Pfarrer bekommen ihr Gehalt über eine Umlage der Landeskirche; die Mitarbeiterinnen in der Arbeit mit Kindern über eine Umlage der mittleren Verwaltungsebene in der Kirche (den Kirchenkreis). Kirchenmusiker, Mitarbeiter im Gemeindebüro und Hausmeister werden direkt aus dem Haushalt der Kirchengemeinde bezahlt. Dabei kontrollieren Landeskirche und Kirchenkreis restriktiv, dass eine Gemeinde vertraglich kein finanzielles Risiko eingeht.

Energie

Was können wir tun, um unseren Verbrauch an Energie möglichst verantwortlich zu gestalten? Wir können darauf achten, dass wir möglichst erneuerbare Energien nutzen, und wir können darauf achten, möglichst wenige Ressourcen zu verbrauchen? Die Kirchengemeinde hat jetzt einen überfälligen Schritt getan und den Wechsel zu einem Energieanbieter für Strom und Gas vollzogen, der auf ökologische Kriterien achtet.

Danke

Einen ganz großen Dank an die Mitglieder der Gemeindeleitung, die in den letzten Jahren viele Fragen bedacht, beraten und verantwortlich bearbeitet haben. Wir alle in der Gemeinde können froh sein über ihr intensives Engagement für die Belange der Johannisthaler Gemeinde. Sie haben einen guten Teil ihrer Freizeit und ihrer Kräfte eingebacht und mit vielen Kompetenzen einiges an der Entwicklung der Gemeinde vorangebracht. Viele sind in dieser Gemeinde engagiert! An dieser Stelle sage ich nun besonders DANKE an Dietlind Hinz, Vera Storch, Uli Scheidereiter und Astrid Oehme!

Ich wünsche ihnen, dass sie weiterhin zufrieden sind damit, wie sie in der Leitung der Gemeinde mitgearbeitet haben.

Reinhard Kähler

Das Ergebnis der Wahlen zur Gemeindeleitung am 27. November 2016

Abgegeben wurden 174 Stimmen, 170 waren gültig.

Zu Mitgliedern der Gemeindeleitung
für sechs Jahre wurden gewählt

  • Anja Herwig
  • Dr. Thomas Menn
  • Ines Mönch

Als nachrückende Mitglieder der Gemeindeleitung
für drei Jahre wurden gewählt

  • Markus Hildebrandt
  • Anne Lehmann
  • Nadine Schröder

Alle Gewählten haben die Wahl angenommen.

Neuer Vorsitzender der Leitung der Gemeinde ist Herr Dr. Thomas Menn.