Archiv der Kategorie: Aus dem Gemeindekirchenrat

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

Pfarrstelle – Sanierung Pfarrhaus – Abschied Ersatzältester –
Gemeindeversammlung – Garten und Küche

Liebe Gemeindemitglieder,

am 19. August 2020 hat der Gemeindekirchenrat sich zu seiner neunten Sitzung der Wahlperiode 2019–2022 getroffen. Wichtige Themen unter anderem waren die Beschlüsse zu den Gottesdiensten bis Ende des Jahres, die Sanierung des zukünftigen Pfarrhauses, der Umbau des Bürotraktes, und Entscheidungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der Gemeindekirchenrat hat in diesem Zusammenhang beschlossen, den Gemeinderaum ab sofort wieder auch an Privatpersonen zu vermieten unter Beachtung der jeweiligen vorgeschriebenen Hygieneregeln. Aber wichtiger noch für uns alle ist, dass die gemeindliche Arbeit in vielen Bereichen wieder aufgenommen werden kann, wie zum Beispiel der Seniorentreff, Kindergruppen und Kantorei. So versuchen wir alle so weit wie möglich wieder ein normales und gemeinsames Gemeindeleben in Gang zu bringen.

Unsere Pfarrerin, Frau Julika Wilcke, wird von Mitte Oktober 2020 bis Februar 2021 im Mutterschutz sein. Ob sie nach Beendigung des Mutterschutzes gleich wiederkommt oder ob sie noch eine gewisse Zeit in Elternzeit sein wird, hat sie noch nicht entschieden. Der Superintendent wird sich um eine Vakanzvertretung kümmern, so dass in der Gemeinde die seelsorgerische und theologische Arbeit nicht brachliegen wird.

Wegen der geringer werdenden finanziellen Mittel musste der Gemeindekirchenrat Prioritäten setzen und so wird die Sanierung des zukünftigen Pfarrhauses Vorrang haben vor der Umgestaltung des Außengeländes. Dies wird nicht, so wie ursprünglich geplant, im kommenden Jahr in größerem Umfang begonnen werden.

Unser gewählter Ersatzältester, Andreas Griese, ist aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Er wird mit seiner Frau nach Rostock in die Nähe zu seinen Kindern und Enkeln ziehen. Wir danken Andreas für die Mitarbeit im vergangenen Dreivierteljahr und verabschieden ihn im Gottesdienst am 4. Oktober.

Die Gemeindeversammlung am 23. August hat wahrscheinlich zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde unter freiem Himmel stattgefunden. Auch unter dem blauen Sommerhimmel wurde viel besprochen und einiges angesprochen, was aus Sicht der Gemeindemitglieder noch verbessert werden könnte. Es wurde zum Beispiel vorgeschlagen, dass das Gelände vor dem Pavillon für die Gottesdienste mit einem festeren Untergrund versehen wird. Es wurde gemeinsam überlegt, wie die Weihnachtsgottesdienste unter den aktuellen Bedingungen durchgeführt werden können. Es wurde auch angemerkt, dass die Küche mehr Pflege braucht und dass viele Gesangsbücher in einem schlechten Zustand sind. Die Bitte ist, man möge doch hier pfleglicher mit den Gesangsbüchern umgehen. Die ehrenamtliche Gartenarbeit wird gut akzeptiert und die Entwicklung der Außenanlagen von mehreren Seiten gelobt, aber leider sind es doch zu wenige, die Zeit und Gelegenheit haben, sich alle vier Wochen sonnabends zum Einsatz zu treffen.

Mandy Endter berichtete über den Umzug des Jugendzentrums nach Baumschulenweg. Sie berichtete von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu Coronazeiten, wie viele Dinge online gemacht wurden, und dass die Angebote vor Ort mit Besuch der fünf Pfarrkirchen im Sprengel ein guter Erfolg waren. Martin Fehlandt berichtete, dass Proben inzwischen wieder möglich sind und die Kantorei mit der Probenarbeit in kleiner Besetzung begonnen hat. Flöten- und Bläserkreise sollen im September wieder beginnen, Gemeindechor und Seniorensingkreis werden vielleicht mit einem kleinen Singkreis draußen starten.

Weil die Umgestaltung des Außengeländes nicht zur 100-Jahr-Feier im nächsten Jahr in Angriff genommen werden kann, wurde gemeinsam überlegt, ob zumindest ein kleines Projekt in den Außenanlagen bis dahin realisierbar ist.

Die nächste Gemeindeversammlung wird im nächsten Jahr einberufen, spätestens, wenn es an die konkrete Planung des Außengeländes geht oder die endgültige Besetzung der Pfarrstelle in Johannisthal absehbar ist, denn Frau Wilcke ist immer noch mit nur 50 % Stellenanteil als Pfarrerin im Entsendungsdienst bei uns in Johannisthal.

Herzliche Grüße
Dr. Thomas Menn

Aus dem Gemeindekirchenrat

Liebe Gemeindemitglieder,

in der zweiten Juniwoche hat der Gemeindekirchenrat zum letzten Mal vor der „Sommerpause“ im Gemeindesaal getagt. Mit Freude konnten wir gemeinsam feststellen, dass die Gottesdienste im Kirchgarten draußen intensiv angenommen werden. Das Wetter war meistens gut und die Stimmung unter den Bäumen mit Glockengeläut und Vogelgesängen, und etwas entfernter, dem Straßenlärm, ist jedes Mal eine besondere. Und wichtig für alle ist, dass wir draußen singen dürfen. Unser elektrisches Piano kam mit der neuen Musikverstärkeranlage gut zum Einsatz, aber auch die Instrumentenspieler*innen und die Sänger*innen bringen uns die Freude im Gottesdienst.

Wir haben als Gemeindekirchenrat gemeinsam entschieden, dass wir die Gemeindeversammlung am Sonntag dem 23. August 2020 nach dem Gottesdienst auf jeden Fall durchführen werden, obwohl der Architekt für die Landschaftsplanung leider nicht an diesem Termin teilnehmen kann.  Unabhängig davon sind Beginn und die Umsetzung der Neugestaltung des Außengeländes neuerdings fraglich. Bedingt durch die Coronakrise wird weniger Geld in die Kasse der Gemeinde Johannisthal fließen. Wir haben als Gemeindekirchenrat entschieden, dass der Umbau und die Herrichtung des Pfarrhauses Priorität hat. Einiges ist deshalb von den Finanzen und damit verbunden, dem zeitlichen Ablauf beider Baumaßnahmen noch unklar, wir hoffen aber, dass wir bei der Gemeindeversammlung Ende August Näheres berichten können.

Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, in den nächsten Monaten einen Opferstock für den Kirchsaal anzuschaffen. Während der Zeiten der Offenen Kirche zeigte sich, dass gerne gespendet wird, und aus diesem Grund wollen wir durch den Opferstock eine Sicherheit gegeben. Die Umbauarbeiten im Bürotrakt sind fast abgeschlossen, so dass die hauptamtlichen Mitarbeiter gut arbeiten können und gute Räume vorhanden sind, um sich in Ruhe mit Ratsuchenden und Gemeindemitgliedern austauschen zu können.

Die Gemeindekirchenräte der fünf Gemeinden des Kirchensprengels Oberspree-West haben am 17. Juni 2020 für die Gemeinde Treptow einen neuen Pfarrer, Herrn Pfarrer Döhle gewählt. Über Person und Dienstbeginn von Herrn Döhle wird später zu berichten sein.

Genießen Sie den Sommer in der Stadt oder dort, wohin sie während der Urlaubszeit fahren, bleiben Sie gesund und behütet, und wir alle freuen uns, Sie bei den sonntäglichen Gottesdiensten oder auch bei der Gemeindeversammlung zu sehen.

Herzliche Grüße

Dr. Thomas Menn
Vorsitzender Gemeindekirchenrat Ev. Gemeinde Johannisthal

26. Juni 2020

Pfarrwahl Treptow

Auf die (3.) Pfarrstelle der Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Berlin Oberspree-West wurde am 17. Juni Pfarrer Andreas Döhle gewählt. Sein Dienst ist in der Kirchengemeinde Treptow angesiedelt.

Die Gemeindeglieder des Pfarrsprengels haben die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von 14 Tagen, beginnend am Sonntag, den 21. Juni, Einspruch gegen diese Wahl zu erheben.

Aus dem Gemeindekirchenrat

Zum jetzigen Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, Anfang Juni 2020, bestimmt die Corona-Epidemie immer noch unser gemeindliches Leben. Außer den Gottesdiensten und den Routinesitzungen des Gemeindekirchenrates, und teilweise mit den Ausschüssen, findet gemeindliches Leben vor Ort in den meisten Bereichen nicht statt. Auch vermieten wir aus Gründen des Infektionsschutzes mit den hohen Auflagen unseren Gemeindesaal nicht privat.

Erlaubt sind vom Senat im Wesentlichen die Gottesdienste mit immer noch starken Einschränkungen.

Doch die Gartenarbeit wird einmal im Monat ehrenamtlich unter der Regie von Mike Heinold durchgeführt.

Die Gottesdienste haben wir bereits mehrfach im Freien feiern können. Hier ist unser Gartengelände ideal. Wir können singen, und auch unser elektrisches Piano kommt nun zum Einsatz. In kleinem Umfang war auch Musik möglich. Solange es das Wetter zulässt, werden wir die Gottesdienste weiter draußen feiern, weil im Kirchsaal aus Gründen des Infektionsschutzes nur sehr eingeschränkt, d.h. ohne Singen und ohne Instrumente ein Gottesdienst möglich ist.

Der Gemeindekirchenrat hat sich bei seiner Sitzung Mitte Mai 2020 natürlich mit der aktuellen Situation beschäftigt. Wichtige Themen waren aber auch die Umgestaltung des zukünftigen Pfarrhauses, sowie die ersten Planungsentwürfe für die Neugestaltung des Außengeländes. Bei der Planung des Außengeländes ist noch nichts Endgültiges festgelegt. Hier freuen wir uns auf die Gemeindeversammlung am 23. August 2020, bei der wir gemeinsam überlegen und planen, wie das Außengelände in den nächsten Jahren aussehen soll. Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr mit ersten Arbeiten beginnen können.

Der Bürobereich ist nun fast komplett umgebaut. Auch die elektrische Anlage mit der Steuerung des Glockengeläuts wird dabei erneuert, so dass die Glocken unter anderem auch beim Vaterunser im Gottesdienst werden klingen können.

Wir alle freuen uns sehr, dass wir jetzt wieder gemeinsam Gottesdienste feiern können, und unser Garten und die Musikmuschel bieten eine so schöne natürliche Umgebung dazu.

Bleiben Sie weiterhin gesund und behütet
mit herzlichen Grüßen

Dr. Thomas Menn

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

Auswirkungen der Corona-Pandemie – Ausfall Sommerfest –
Vorgaben und Leitlinien der EKBO –

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindegrußes,

auch zum Redaktionsschluss diese Grußes Anfang Mai 2020 bestimmt die Corona -Pandemie unser gemeindliches und kirchliches Leben so intensiv wie es in der Geschichte der Gemeinde noch nie gewesen ist.

Zum ersten Mal hat der Gemeindekirchenrat der Gemeinde Johannisthal am 8. April in einer Videokonferenz getagt. Neben den wenigen notwendigen Beschlüssen zu Bau und Kollekten hatte uns das Thema sehr beschäftigt, wie wir mit dem damaligen Verbot von Gottesdiensten insbesondere zur Osterzeit und darüber hinaus umgehen mussten. Wie Sie alle wissen, hat es dazu und danach sehr schöne Andachten als Video gegeben. Allen Beteiligten dieser intensiven Arbeit sei hiermit gedankt.

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Gestaltung des Außengeländes Kirche Johannisthal

Liebe Gemeinde,

im kommenden Jahr feiert unsere Gemeinde ihr 100jähriges Bestehen.

Ausgelöst durch das bevorstehende Jubiläum sind im vergangenen Jahr Ideen zu einer Erneuerung unseres Gesichts im Stadtteil und an unseremm Standort entstanden. Nach einer ersten Befragung der Gemeindemitglieder und einem kleinen Kreativwettbewerb zwischen zwei Architektenbüros haben wir uns für die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Johr Sieweke vom Büro ParadoXcity entschieden.

Durch die Corona-Pandemie sind viele Dinge anders gekommen als geplant und erhofft, und wir mussten eine Gemeindeversammlung für dieses Frühjahr absagen. Zu diesem Anlass wäre der Herr Sieweke zu uns gekommen, um Ihnen seine ersten Ideen und Entwürfe vorzustellen. Darin sind bereits die Anregungen aus der Gemeindebefragung mit eingeflossen. Die sogenannte Hochzeitspforte soll demnach wieder geöffnet und das Gelände auf diesem direkten Wege zugänglich werden. Auch die Barrierefreiheit, weitere Angebote für Kinder und eine größere Anzahl an Fahrradstellplätzen wurden bereits eingearbeitet.

Uns hat ein direkter Austausch über die Entwürfe, über Ihre Wünsche und Vorstellungen vorgeschwebt. Dann hätten das Team der Projektleitung Ihre Beiträge aufgegriffen und für die weiteren Schritte mit berücksichtigt. So war der Plan.

Nun hat Herr Sieweke uns dankenswerter Weise seine Pläne zur Verfügung gestellt, und zwar einerseits als großes Poster im Gemeindesaal, andererseits digitalisiert für unseren Internetauftritt. Das ist wunderbar, denn so bekommen auch Sie auf verschiedenen Wegen Zugang zu seinen Entwürfen. Selbstverständlich stehen diese auch weiterhin zur Diskussion – trotz der Corona-Krise.

Variante B
Variante A

Zum Download:

Wir würden uns darum freuen, wenn Sie uns bis zum 31. Mai Ihre Meinung dazu mitteilen wollen – schriftlich über das Gemeindebüro oder per Email an Pfarrerin Wilcke (julika.wilcke[@]ekbo.de) oder an Lars Mönch aus dem Bauausschuss (LarsMoenchBauausschuss[@]t-online.de).

In gespannter Erwartung und im Auftrag des Gemeindekirchenrates grüßt Sie herzlich

Julika Wilcke

Gemeindeabend Jugendzentrum in Baumschulenweg

An dem Gemeindeabend zum Jugendzentrum am 10. März 2020 nahmen zahlreiche Jugendliche aus der Region, die Mitarbeiter der Jugend- und KiKi- Arbeit, die Gemeindeleitung und nur ein Gemeindemitglied teil.

Unsere Jugend braucht Raum, so stellt sich die Situation im Pfarrsprengel dar. Die Konfi-Gruppen sind schon seit einiger Zeit so groß, dass sie sich nicht mehr im „Hexenhaus“ in Johannisthal auf die Konfirmation vorbereiten können. Diese Arbeit lief in den letzten zwei Jahren schon in Baumschulenweg.

Nachdem sich Johannisthal entschlossen hat, das „Hexenhaus“ zum Pfarrhaus umzubauen, wurde an die Gemeindeleitung in Baumschulenweg der Wunsch herangetragen, die Jugendarbeit komplett in Baumschulenweg anzusiedeln.

Diesem Wunsch hat die Gemeindeleitung Baumschulenweg nach intensiver Diskussion entsprochen und die Wohnung im ersten Stockwerk, mit Genehmigung des Kirchenkreises, als zukünftige Pfarrwohnung gewidmet.

Die Gemeindeleitung stellte auch die nötigen Arbeiten, wie eine zu treffende Vereinbarung in der Region, die Installation von Rauchmeldern, Panikschlössern, Fluchtwegekennzeichnung und weiteres vor. Im Gespräch formulierten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse. Dazu gehören unter anderem ein WLAN-Zugang, Regale und Kisten, damit Ordnung herrscht, sowie eine funktionsfähige Küche. Sie finden es gut, dass auch die KiKi-Gruppen dort zusammenkommen und damit ein nahtloser Übergang in die Konfi- und Jugendarbeit möglich ist.

Auch die wiederholten Bedenken haben wir an diesem Abend gehört und wie oben geschrieben den langen Prozess und die wiederholten Abwägungen der Gemeindeleitung dargestellt. Natürlich können auch andere Gemeindegruppen, wie zum Beispiel die Krabbelgruppe, die Räumlichkeiten und den Zugang zum Garten nutzen.

Die Region und wir freuen uns, dass die Jugendarbeit nach Baumschulenweg kommt und wir hoffen auf Impulse und Synergien. Die Jugend ist die zukünftige Gemeinde und sie hat unser Vertrauen und Raum zur Entfaltung verdient.

Michael-Erich Aust

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie erleben es selbst in ihrem familiären, privaten und beruflichen Umfeld, wie sich Dinge innerhalb kürzerer Zeit ändern. Das neuartige Coronavirus bestimmt zum Zeitpunkt, an dem ich diesen Bericht schreibe, sehr vieles. Auch unser kirchliches Leben ist davon betroffen. So fallen alle Ostergottesdienste aus, und das Nachbarschaftsfest am 29. Mai ist vorsorglich durch die Johanniter abgesagt worden.

Wir hoffen, dass unser gemeindliches Leben Ende April wieder beginnen kann, und deshalb haben wir auch für die Zeit ab 26. April Termine im Gemeindegruß veröffentlicht. Aber letztlich bleibt uns nichts weiter, als abzuwarten und auf Gott zu vertrauen, dass er uns leitet und behütet.

Am 11. März hat der Gemeindekirchenrat getagt und sich neben der üblichen Routine mit Themen beschäftigt, die die Gestaltung unseres Kirchengeländes innen und außen schöner machen werden.

Er hat zugestimmt, dass ein Imker seine Bienenvölker im Gartengelände ansiedeln darf. Das ist ein guter Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Auch werden einige neue Bäume gepflanzt, hier freuen wir uns und danken Herrn Rahn für seine Initiative.

Das bisher als Hexenhaus bekannte Haus am Sterndamm 90 ist nun offiziell zur Pfarrwohnung gewidmet, wir haben deshalb auch den Antrag gestellt, dass die Gemeinde Johannisthal zukünftig als Postadresse Sterndamm 92 (und nicht wie bisher Sterndamm 90) hat. Die Arbeiten zur Sanierung werden hoffentlich im Laufe dieses Jahres beginnen können. Das Kirchliche Bauamt und der kreiskirchliche Bauausschuss waren für eine Begehung vor Ort. Auch war der Klimaschutzmanager unserer Landeskirche im zukünftigen Pfarrhaus. Er hat uns intensiv zu energetischen Maßnahmen beraten auf eine Reihe von Fördermöglichkeiten aufmerksam gemacht.

Sie haben es vielleicht schon gesehen, am 29. Februar wurde eine Konifere vor dem Jugendzentrum gefällt. Die Äste dieser Konifere werden für eine Totholzhecke auf dem Gelände verwendet und dienen im Sommer Insekten und anderen Tieren als Wohnung. Das ist alles auf einem guten Weg, und wir als Gemeindekirchenrat freuen uns, Sie bei den nächsten Gottesdiensten wieder in unserer Kirche in Johannisthal zu sehen.

Dr. Thomas Menn 18. März 2020

Pilotphase gemeinsame Gottesdienste

Gemeindeversammlung und gemeinsame Sitzung

Bei der Gemeindeversammlung am 16. Februar 2020 [in Baumschulenweg] haben wir uns über Erfahrungen in der Pilotphase der gemeinsamen Gottesdienste von Johannisthal und Baumschulenweg ausgetauscht.

Es gab zahlreiche Beiträge, die das Für und Wider gemeinsamer Gottesdienste aufzeigten.

Dafür sprechen solche Dinge wie das Treffen anderer Menschen und die größere Gemeinschaft, die unterschiedlichen Räume mit den verschiedenen Atmosphären sowie dass Gespräche mit der Pfarrerin und untereinander beim Kirchencafé in beiden Gemeinden möglich sind.

Dagegen sprechen längere und schwierigere Wege vor allem für ältere Gottesdienstbesucher, dass es längere Phasen ohne Gottesdienst vor Ort gibt, weniger Kollekten einkommen und durch zeitliche Überschneidungen in Baumschulenweg und Treptow die Kirchenmusikerin nicht immer präsent ist.

Übereinstimmend hieß es jedoch, dass gemeinsame Veranstaltungen und Gottesdienste das Gemeindeleben bereichern. Manches kann sicher durch gute Organisation gelingen.

Nebenbei traten natürlich auch grundlegende Fragen auf. Wo sind die jungen Leute und wie können wir diese erreichen?

Als Fazit lässt sich sagen: Regelmäßige Gottesdienste vor Ort sind wichtig, wobei auch gemeinsame Gottesdienste, die nicht nach einem starren Schema geplant werden, gut und wichtig sind. Vielleicht ergeben sich daraus ja auch Chancen und Ideen für neue Gottesdienstformen.

Auf der gemeinsamen GKR-Sitzung Johannisthal und Baumschulenweg am 20. Februar 2020 haben sich die Gemeindekirchenräte über die Meinungen, Empfehlungen und Wünsche aus der Gemeindeversammlung ausgetauscht. Beschlossen wurde dann, dass die Probephase gemeinsamer Gottesdienste bis zur Besetzung der Pfarrstellen von Johannisthal und Baumschulenweg fortgesetzt wird. Danach werden mit den neuen Pfarrstelleninhabern und in Abstimmung mit dem Pfarrsprengel, die weiteren Schritte besprochen und geplant.

Michael-Erich Aust

Bericht des GKR Johannisthal (Februar-Sitzung)

– Musikausschuss – Umweltgruppe – IT-Ausstattung – Umbau
Bürotrakt: Läuteanlage – Widmung und Sanierung Pfarrhaus –
– Neugestaltung Gelände – Lautsprecheranalge für außen –
– Vernetzung im Ortsteil – Kiezfest –

In der Sitzung am 19. Februar 2020 hat der Gemeindekirchenrat folgende Personen in den neuen Musikausschuss berufen: Bernd Wulff (für den Flötenkreis), Andreas Iskraut (für die Bläser), Anja Herwig, Matthias Krüger und Mario Storch (für die Kantorei). Eine Vertreterin für den Gemeindechor muss noch berufen werden.

Wir möchten in der Gemeinde Johannisthal eine Umweltgruppe bilden, die Möglichkeiten auftun will, als Gemeinde aktiv für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Fairen Handel einzutreten. Aus dem GKR werden Ines Mönch, Maik Heinold und Julika Wilcke in dieser Gruppe mitwirken. Wir freuen uns über weitere Mitglieder, die mit uns nach Wegen suchen, um zu einer nachhaltigen und ökologischen Kirchengemeinde zu werden! Sprechen Sie uns gerne an!

Im Zusammenhang mit dem Büroumbau sollen Computer-, Fax- und Telefontechnik auf den Prüfstand. Zu diesem Zwecke wurde eine IT-Gruppe gebildet, deren Mitglieder ihre Kompetenzen einbringen wollen. Um dem Kirchdienst weiterhin den Zugang zur Läuteanlage offen zu halten, soll der Sicherungskasten mit der Glockenelektronik vom bisherigen Vorbereitungsraum in den Flurbereich davor verlegt werden. Zukünftig wird in dem jetzigen Vorbereitungsraum das Kirchenmusikbüro untergebracht sein.

Der GKR hat einen Antrag an den Kreiskirchenrat gestellt, das Wohnhaus Sterndamm 90 zu einer zukünftiger Pfarrdienstwohnung zu widmen. Dies kann geschehen, sobald die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an dem Gebäude abgeschlossen sind.

Hier gehen wir nun die ersten Schritte. Eine erste Begehung durch das Kirchliche Bauamt und den kreiskirchlichen Bauausschuss hat bereits stattgefunden. Außerdem war der Klimaschutzmanager der Landeskirche vor Ort und hat wertvolle Hinweise zum Thema energetische Sanierung gegeben. Wir werden nun Kontakt zur Denkmalbehörde aufnehmen und nach Architektur- und Ingenieurbüros suchen, die uns Angebote für unser Vorhaben machen.

Nachdem seit Ende 2019 der Ideenwettbewerb zwischen den Büros zweier Landschaftsarchitekten abgeschlossen ist, hat sich der GKR nun entschieden, für die geplante Geländeumgestaltung mit dem Architekten Jorg Sieweke vom Büro paradoXcity zusammenzuarbeiten. Er hat eine Präsentation seiner ersten Vorentwürfe für die Gemeindeversammlung zugesagt. Die Gemeindeversammlung konnte nicht stattfinden, Sie finden aber die Präsentation als Poster im Gemeindesaal und demnächst auf unserer Webseite.

Die Bauvorhaben werden uns also in der kommenden Zeit intensiv beschäftigen. Darum hat sich auch der kreiskirchliche Bauausschuss mit einer Frühjahrssitzung bei uns in Johannisthal angemeldet. Bei der Gelegenheit kann er sich ein Bild vor Ort machen. Auch diese Sitzung wurde vorerst verschoben.

Schon lange planen wir die Installation einer geeigneten Lautsprecheranlage für unseren Außenbereich rund um den Pavillon. In den vergangenen Jahren haben sich die Veranstaltungen unter freiem Himmel großer Beliebtheit erfreut. Um dies auch akustisch zu unterstützen, hat sich der GKR entschieden, eine transportable Anlage mit einem passenden E-Piano anzuschaffen. Nachdem der Förderverein bereits eine große Spendensumme dafür zur Verfügung gestellt hat, kann die Anlage jetzt bestellt werden. Weitere Kollekten und Spenden sollen die verbleibenden Kosten decken.

Die Kirchengemeinde vernetzt sich innerhalb des Stadtteils. Angestoßen durch ein Ortsteilgespräch im September 2019, treffen sich mittlerweile wichtige Partner der Region in einer regelmäßigen Austauschrunde Johannisthal. Dazu gehören u.a. das Quartiersmanagement der Johanniter Unfallhilfe und das Johanniter-Stift, der Kiezclub, die Bürgerinitiative Johannisthal, der Freundeskreis Heimatgeschichte und das Netzwerk „Leben im Kiez“. Diese Runde nimmt Johannisthal als Sozialraum unter die Lupe, prüft, was die Menschen hier vor Ort brauchen und bemüht sich, als Partner gemeinsam präsent zu sein, um den Stadtteil noch freundlicher zu gestalten. Zum Tag der Nachbarn am Freitag, den 29.5., soll ein Kiezfest in Johannisthal veranstaltet werden, bei dem die Kirchengemeinde Mitveranstalterin sein wird. Auch das Kiezfest wurde in der Zwischenzeit abgesagt, soll aber sicher im nächsten Jahr stattfinden.

Julika Wilcke