Archiv der Kategorie: Aus dem Gemeindekirchenrat

Ergebnisse der GKR-Wahl in Johannisthal 2019

Am 3. November 2019 wurde im Johannisthaler Gemeindesaal zwischen 9:00 und 16:00 Uhr die Wahl zum neuen Gemeindekirchenrat durchgeführt. Vor und nach dem Gottesdienst nahmen etwa die Hälfte der Wählerinnen und Wähler an der Wahl teil, dennoch wurde es bis 16:00 Uhr für den Wahlvorstand nie langweilig. Einige aus der Gemeinde hatten schon vorher von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht.

Insgesamt haben 168 der 1.834 Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 9,2 %. Es gab keine ungültigen Stimmzettel. Das Ergebnis hat der Wahlvorstand um 17:30 Uhr festgestellt.

Als Älteste wurden gewählt:

  • Mario Storch mit 113 Stimmen (67,3 %),
  • Smilla Braumann mit 98 Stimmen (58,3 %)
  • Dr. Matthias Krüger mit 84 Stimmen (50 %).

Als Ersatzälteste wurden gewählt:

  • Andreas Griese mit 72 Stimmen (42,9 %)
  • Maik Heinold mit 51 Stimmen (24,4 %).

Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten.

Neben den Gewählten werden Ines Mönch, Dr. Thomas Menn und Anja Herwig weiterhin dem Gemeindekirchenrat angehören. Daniel Schmidt, Anne Lehmann, Nadine Schröder und Markus Hildebrandt scheiden zu unserem Bedauern aus. Wir danken ihnen für die geleistete Arbeit. Auch Andreas Radtke können wir an dieser Stelle für seine Bereitschaft zu kandidieren danken.

Die Einführung der neugewählten Mitglieder des Gemeindekirchenrates erfolgt im Gottesdienst zu „Advent in der Kirche“ am 7. Dezember 2019 um 15 Uhr, die Verabschiedung der ausscheidenden Ältesten und Ersatzältesten wird am 15. Dezember 2019 um 10 Uhr sein. Die Ersatzältesten werden dann im Gottesdienst am Dezember 2019 um 10 Uhr eingeführt.

Zum Schluss noch ein herzlicher Dank an die weiteren Mitglieder des Wahlvorstandes: Ines Mönch, Rieta Thierbach und Bernd Wulff.

Für den Wahlvorstand
Anja Herwig

Aus der Gemeindeleitung – Bericht des GKR Johannisthal

– Wahlen – Bau – Geländeplanung – Johanniter – kleiner Abschied –

Die anstehende Wahl zum Gemeindekirchenrat zog sich wie ein roter Faden durch die letzten Sitzungen des GKR Johannisthal. So stolz wir darauf waren, dass sich diesmal mehr Personen zur Wahl stellten als Ämter zu vergeben sind, so traurig stimmte es uns schon im Vorfeld, dass nicht alle Kandidaten zum GKR gehören würden.

Haben Sie schon das neue Fenster gesehen? Der Umbau des Bürotraktes geht stetig voran, inzwischen gibt es ein weiteres Fenster im zukünftigen Gemeindebüro mit Blick auf die Einfahrt, auch der Türdurchbruch vom aktuellen Büro zum zukünftigen wurde in den letzten Tagen hergestellt. Langsam nehmen die Räume Kontur an und wir freuen uns auf den neu gestalteten Bürotrakt.

Das nächste größere Bauprojekt ist schon im Hintergrund in Vorbereitung: für unser Außengelände haben zwei Landschaftsplanungsbüros Entwürfe erstellt, die sowohl die eingereichten Ideen aus der Gemeinde berücksichtigen als auch eigene Gestaltungsideen
einbringen. Die Büros stellen im November jeweils drei Gestaltungsideen einer kleinen Kommission vor, danach sollen zwei ausgewählte Konzepte für unser Gelände in größerer Runde diskutiert und letztlich einem Büro der Zuschlag zur Feinplanung gegeben werden.

Bereits Ende September besuchten uns Frau Gesa Hoffman und Herr Björn Teuteberg von den Johannitern, um ihre Angebote in Johannisthal und Berlin vorzustellen. Die Johanniter bieten im Rahmen des Quartiersmanagements Johannisthal regelmäßige Sprechstunden und Veranstaltungen in den Räumen unserer Gemeinde – meist in dem Jugendzentrum – an.

Schließlich noch ein Wort in eigener Sache: Mit der Neukonstituierung des GKR endet meine Amtszeit als Vorsitzende. Ich hatte meine Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen, vor zwei Jahren mit der Ankündigung verbunden, nur bis zum Ende der Wahlperiode zur Verfügung zu stehen. Selbstverständlich bleibe ich weiterhin als Älteste dem GKR erhalten und werde meine Schwerpunkte im Bereich der Kirchenmusik und der Öffentlichkeitsarbeit setzen. Die letzten zwei Jahre waren eine intensive Zeit – ich danke allen, mit den ich zusammenarbeiten durfte!

Anja Herwig

Gemeinsame Sitzung der Gemeindekirchenräte Baumschulenweg und Johannisthal

– Pfarrstellen – Kooperation – Krippenspiel – Kartenvorverkauf –

Am 23. Oktober haben die Gemeindekirchenräte von Baumschulenweg und Johannisthal gemeinsam getagt.

Nachdem die Kreissynode am 28. September bei ihrer Herbsttagung einen kreiskirchlichen Sollstellenplan für die Jahre 2020 bis 2022 angenommen hat, können sich nun beide Gemeinden der inhaltlichen Planung ihrer Stellen für diesen Zeitraum widmen. Insbesondere die Pfarrstellenanteile und -ausschreibungen in unserem Pfarrsprengel werden in der kommenden Zeit Thema sein.

Hierzu findet in der nächsten Sitzung des Regionalrates am 27. November ein Austausch statt. Vor dem Hintergrund dieser anstehenden Ausweitung der Pfarrstellenanteile in beiden Gemeinden stand im Mittelpunkt der Sitzung die weitere Zusammenarbeit beider Gemeinden und ihrer Leitungsgremien. Grundsätzlich ist man sich darüber einig, dass die bisherige Kooperation fortgesetzt werden soll.

Eine Entscheidung über den zukünftigen Standort des regionalen Jugendzentrums kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht getroffen werden. Auch hier bleibt die Regionalratssitzung Ende November abzuwarten. Zu unserer gemeinsamen Sitzung waren auch unsere Gemeindepädagoginnen Frau Endter und Frau Führer eingeladen. Sie haben die Problematik der derzeitigen Krippenspielzeiten in den Christvespern des Pfarrsprengels aus ihrer Sicht geschildert und einen Lösungsvorschlag unterbreitet. Dieser soll nun auch in den Regionalrat weitergegeben werden.

Ebenfalls besprochen wurde auch das Thema des Kartenvorverkaufs in Baumschulenweg für Konzertkarten der Kantorei Johannisthal. Auch in Zukunft wird es keinen Vorverkauf von Konzertkarten geben. Diese Entscheidung war nicht ganz einfach, weil die Vorteile einer Kooperation an dieser Stelle grundsätzlich von allen Seiten begrüßt werden. Aber ganz gleich, ob die Eintrittskarten im Gemeindebüro oder im Weltladen verkauft würden: bei Verlusten bleibt die Haftungsfrage ungeklärt und der abrechnungstechnische Aufwand ist relativ hoch. Trotzdem unterstützt der Gemeindekirchenrat Baumschulenweg gerne die Öffentlichkeitsarbeit der Nachbargemeinde und freut sich über die Veranstaltungen der Kantorei Johannisthal.

Julika Wilcke

Wahlen zum Gemeindekirchenrat 2019

Wir gestalten Kirche demokratisch!

Der Gemeindekirchenrat ist das demokratisch gewählte Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Er sorgt dafür, dass die Kirchengemeinde ihre Aufgaben wahrnimmt.

Die Wahl findet am 3. November 2019
in der Zeit von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
im Gemeindesaal der Kirche Johannisthal statt.

(Während des Gottesdienstes ruht die Wahl)

Alle Gemeindemitglieder einer Kirchengemeinde sind zur Wahl ihrer Ältesten aufgerufen. Auf Beschluss der Landessynode im Frühjahr 2018 dürfen Jugendliche ab 14 Jahren wählen.

Stehen Sie im Wählerverzeichnis und sind somit zugelassen zur Wahl?

Ab dem 01. Oktober 2019 liegt das Wählerverzeichnis im Gemeindebüro aus. Bitte machen Sie davon Gebrauch und überprüfen Sie ihre Eintragung im Verzeichnis.

Sie können nicht persönlich am 03. November zur Wahl erscheinen?

Beantragen Sie doch einfach die Briefwahl! Dies können Sie ebenfalls ab dem 01. Oktober 2019 im Gemeindebüro versanlassen.

Die Wahlbenachrichtigungen werden in Kürze an alle Gemeindemitglieder per Post verschickt.

Sie sind Gemeindemitglied und haben kein Schreiben erhalten?

Bitte wenden Sie sich an das Gemeindebüro und nehmen Einsicht in das Wahlverzeichnis.

Die Kandidatin und Kandidaten

Sie wollen mehr über die Kandidatin und Kandidaten wissen?

Im Gemeindebrief und an einer Tafel in der Kirche Johannisthal finden Sie Bilder und Kurzvorstellungen.

Wahlen zum Gemeindekirchenrat 2019

Wir gestalten Kirche demokratisch! Gestalten Sie mit!

Welche Gottesdienstformate sollen in unserer Kirchengemeinde für alle Gemeindemitglieder und interessierte Menschen angeboten werden? Was passiert eigentlich konkret vor Ort mit den Kirchensteuermitteln? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Mitglieder des Gemeindekirchenrates einer jeden Kirchengemeinde.

Am 3. November 2019 finden in allen Kirchengemeinden in unserer Landeskirche wieder Wahlen zu den Gemeindekirchenräten statt.

Was ist der Gemeindekirchenrat?

Der Gemeindekirchenrat ist das demokratisch gewählte Leitungsgremi-um der Kirchengemeinde. Er sorgt dafür, dass die Kirchengemeinde ihre Aufgaben wahrnimmt

Wer wählt den Gemeindekirchenrat?

Alle Gemeindemitglieder einer Kirchengemeinde sind zur Wahl ihrer Ältesten aufgerufen. Auf Beschluss der Landessynode im Frühjahr 2018 dürfen Jugendliche ab 14 Jahren wählen.

Was sind die Aufgaben des Gemeindekirchenrates im Einzelnen?

Zu den Aufgaben gehören

  • die Förderung der Gemeindegruppen sowie das Zusammenkommen der Gemeinde,
  • die Verantwortung für die schriftgemäße Verkündigung des Evangeliums in Gottesdiensten und Andachten gemeinsam mit der Pfarrperson,
  • die Sorge für ein gedeihliches Miteinander der Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitenden,
  • die Bewahrung der kirchlichen Gebäude,
  • die Finanzplanung und Vermögensverwaltung.

Wie setzt sich der Gemeindekirchenrat zusammen?

Der Gemeindekirchenrat einer Kirchengemeinde besteht aus einer festgelegten Anzahl von Mitgliedern, den sogenannten „Ältesten“ sowie der Pfarrperson bzw. den Pfarrpersonen. Die Ältesten werden von den Gemeindemitgliedern für sechs Jahre gewählt und arbeiten ehrenamtlich. Ab 16 Jahren kann sich ein Gemeindemitglied zur Wahl aufstellen lassen.

Jeder Gemeindekirchenrat wählt aus seiner Mitte jemanden für den Vorsitz sowie eine Stellvertretung. Es gibt Ersatzälteste als Stellvertreter. Daneben gehört dem Gemeindekirchenrat die/der Vorsitzende des Gemeindebeirates mit beratender Stimme an. Im Gemeindekirchenrat zeigt sich: Demokratisch gestalten wir Kirche vor Ort.

Wie oft tagt der Gemeindekirchenrat?

Der Gemeindekirchenrat tagt in der Regel einmal im Monat. Zudem gibt es gemeinsame Sitzungen mit dem Gemeindebeirat. Wer Mitglied im Gemeindekirchenrat ist, arbeitet – je nach eigenen Fähigkeiten und Interessen – in thematischen Ausschüssen mit, z.B. für Bauunterhaltung, Kita, Finanzen, Friedhof, Personal.

Was sind die Voraussetzungen zur Mitarbeit im Gemeindekirchenrat?

  • Interesse am Wohlergehen der eigenen Kirchengemeinde.
  • Teamfähigkeit: mit anderen arbeiten, diskutieren und nach Lösungen suchen.
  • Neugier auf das Kennenlernen kirchlicher und demokratischer Strukturen.
  • Sachverstand: eigene Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen.
  • Lust auf Verantwortung.
  • Einsatzbereitschaft: sei es das Gemeindefest oder die Finanzplanung.

Gemeinsame Gottesdienste in Baumschulenweg und Johannisthal – Beginn einer Probephase

Liebe Gemeinden in Johannisthal und Baumschulenweg,

In der Gemeindeversammlung am 18. November hatten wir gemeinsam darüber nachgedacht, wie man unsere Gottesdienste ruhiger, festlicher und geselliger gestalten kann. Das Ergebnis langer Überlegungsprozesse soll ein Pilotprojekt sein: Ab Mai wollen wir unsere Gottesdienste gemeinsam an einem Ort feiern.

Wenn wir gemeinsam feiern, erleben wir mehr Gemeinschaft – nicht nur, weil real mehr Menschen mit dabei sind, sondern auch, weil wir von unterschiedlichen Orten her zusammenkommen. So kann mehr Begegnung untereinander entstehen.

Solchen Begegnungen möchten wir besonders dadurch mehr Raum geben, dass wir nach jedem Gottesdienst ein Kirchencafé anbieten wollen. In Johannisthal hat sich diese Art der Zusammenkunft im Anschluss an die Gottesdienstfeiern in den vergangenen Monaten bereits bewährt. Nun möchten wir diese schöne Tradition auch in Baumschulenweg aufgreifen. Da gibt es Gelegenheit, bei Tee, Kaffee, Saft und Keksen den Gottesdienst zu reflektieren, Kinder können noch ein Weilchen zusammenspielen, wir können uns über gemeindliche und übergemeindliche Themen austauschen oder Verabredungen auf kurzem Wege treffen. Helfende Hände sind dabei sehr willkommen!

Mit der mittleren Anfangszeit 10 Uhr hoffen wir, denjenigen entgegenzukommen, die um halb zehn noch nicht so weit sind, ebenso wie denjenigen, die es nach dem Gottesdienst bald nach Hause zieht.

Wie soll nun aber das gemeinsame Feiern praktisch aussehen?

Wir haben uns versuchsweise ein Schema ausgedacht, dass die schnelle Orientierung so einfach wie möglich machen soll. Über Rückmeldungen hierzu würden wir uns freuen:

Ab Mai soll in den geraden Kalenderwochen Gottesdienst in Johannisthal gefeiert werden, in ungeraden Kalenderwochen in Baumschulenweg. Die regionalen Veranstaltungen fügen sich wie gewohnt dazwischen. Selbstverständlich werden wir Heiligabend wie traditionell an beiden Orten drei Christvespern feiern. Auch die Wahl der Gemeindekirchenräte am 3. November soll an beiden Orten jeweils mit Gottesdiensten eingeläutet werden.

Die Buslinien zwischen beiden Orten machen eine Fahrt von einem Ortsteil zum anderen gut möglich – das haben die Erfahrungen aus dem letzten Jahr gezeigt. Sollte es dennoch für Einzelne schwierig sein, zum Gottesdienst zu kommen, so kann das Gespräch im Anschluss an die Gottesdienste ein guter Ort sein, um sich über die Möglichkeit von Fahrgemeinschaften auszutauschen.

Testphase: Das bedeutet, dass wir Ihre Meinung zu diesem neuen Modell gottesdienstlichen Lebens erfahren möchten. Dafür ist es aber, davon sind wir überzeugt, notwendig, dasselbe über einen längeren Zeitraum auszuprobieren. Wir müssen zunächst in unterschiedlichen (Kirchen-)Jahreszeiten, zu verschiedenen Anlässen und in einer gewissen Routine dieses Modell getestet haben, ehe wir es sachgerecht auswerten können. Wir geben uns also die Zeit bis zum kommenden Osterfest. Am Ende dieser Phase ist Ihre Meinung gefragt. Erst danach wird entschieden, ob wir bei diesem Modell bleiben oder nicht.

Ich hoffe, unser Versuch, die Sonntage zu entschleunigen und mehr Gemeinschaft zu erfahren, findet bei Ihnen Sympathie. Ich freue mich auf zahlreiche gesegnete Begegnungen und auf die Zeit mit Ihnen!

Im Namen der beiden Gemeindekirchenräte,

Julika Wilcke

Aus der Gemeindeleitung

Die Gestaltung und Nutzung des Geländes soll zu den Themen gehören, die weiter vorangebracht werden.

Daher unsere Frage an Sie:

Was wünschen Sie sich auf unserem Gelände?

Einen Bolzplatz? Den alten Weg direkt zum Portal der Kirche zurück? Vielleicht weitere Sitzmöglichkeiten? Wollen wir den Pavillon wieder stärker nutzen? Was wäre dafür nötig?

Sie sehen: Es gibt viele Fragen und einige Ideen stehen schon im Raum.
Bringen Sie sich doch auch ein. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche für das Kirchengelände, malen Sie mit Ihren Kindern ein Bild, erzählen Sie uns beim Kirchenkaffee, was Sie sich vorstellen. Je nachdem, wie ähnlich oder unterschiedlich die Ideen ausfallen, werden wir mit einem Landschaftsplaner ein Gesamtkonzept erstellen, das dann nach und nach umgesetzt wird.

Wenn Sie uns Ihre Ideen per E-Mail mitteilen wollen, dann nutzen Sie bitte die Adresse buero@kirche-johannisthal.de.

Ein dankbarer Gruß an Lothar Skorloff

Wer an einem Samstagmorgen über das Gelände um die Johannisthaler Kirche streift, wird unter Umständen Glück haben. Dann hat sie, hat er einen Tag erwischt, an denen der traditionsreiche Garteneinsatz stattfindet. Einmal monatlich treffen sich arbeitswillige Gartenliebhaber, um das weiträumige Gelände mit seinen unterschiedlichen Vegetationen zu pflegen und es den Gewalten der Natur ein Stück zu entreißen.

Stets sind an solchen Vormittagen zupackende Hände vor Ort, ganz gleich, was gerade am dringendsten zu tun ist: Ob es nun um das Schneiden von Hecken geht oder ums Rasenmähen, um Unkrautjäten, Neupflanzen, Wässern, Bäume beschneiden oder Laub harken.
An solchen Tagen ist rund um die Kirche einiges los: Gemeinsam wird geackert und geschuftet, und zwischendurch schenkt ein gemeinschaftliches Frühstück neue Energie zum Weiterarbeiten.

Immer mitten dabei ist Lothar Skorloff.

Er organisiert die Einsätze und entscheidet, was am dringendsten getan werden muss. Nicht selten kommt er zusätzlich unter der Woche, um zwischendurch nach dem Rechten zu sehen. Dann wirkt er selbständig in Hof und Garten und packt tatkräftig überall da an, wo es nötig ist.

Im Februar feiert Lothar Skorloff nun Geburtstag. Er nimmt dieses freudige Ereignis zum Anlass, um die Verantwortung über die arbeitsintensiven Garteneinsätze in jüngere Hände zu legen. Dennoch möchte er sich weiter für Gemeindegarten und -gelände engagieren, soweit es in seinen Kräften steht.

Wir möchten Lothar Skorloff herzlich danken für so viel Zeit und Arbeit, die er in die Pflege unserer Gartenanlagen gesteckt hat.

Nicht selten bildete sein Schaffen im wörtlichen Sinne die Hintergrund-kulisse für das alltägliche Treiben in den Innenräumen des Kirchgebäudes. Wenn man durch die hellen Fenster hinaussah, konnte man ihn bei der Arbeit sehen – und später das Ergebnis derselben genießen.

Gepflegte Wege und Rasenflächen, beschnittene Sträucher und Hecken und insgesamt Orte, die man gerne nutzen möchte: Zum Verweilen und Ausruhen in Pausen, für kleine Rundgänge oder auch für größere Gemeindeveranstaltungen.

Zu seinem Geburtstag gratulieren wir Herrn Skorloff herzlich und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und Gottes Segen, viel Zeit zum Ausspannen und Lust, von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen – nun weniger mit Tat, als mehr mit Rat.

Und ganz am Rande:

Wer sich vorstellen kann, bei solchen Garteneinsätzen regelmäßig oder in Abständen mitzuwirken, ist herzlich eingeladen dazuzukommen. Die Termine werden im Gemeindebrief und Schaukasten bekannt gegeben. Vielleicht finden sich sogar die oben erwähnten „jüngeren Hände“ – wir würden uns darüber sehr freuen!

Julika Wilcke

Aus der Gemeindeleitung Licht – Kreissynode – Aussengelände

Es werde Licht! Bei Redaktionsschluss dieses Gemeindebriefes war noch nichts zu sehen – wenn Sie ihn in den Händen halten, sind die Arbeiten hoffentlich abgeschlossen: Nach über einem Jahr Vorbereitungszeit soll im hinteren Bereich der Kirche die Beleuchtung ergänzt werden, so dass Musiker und Sänger auch in der dunklen Jahreszeit noch etwas in ihren Noten sehen. Leider wird unser Leuchtentyp nicht mehr produziert und war auch überall ausverkauft. So ziehen nun moderne LED-Panel in die Kirche ein. Weitere Arbeiten schließen sich direkt an:

Der Weihnachtsstern bekommt einen professionellen Lampenlift, die Scheinwerfer werden direkt an der Wand montiert und die vorhandenen Leuchten werden mit hellerem Leuchtmittel ausgestattet. Freuen Sie sich also auf eine hellere Kirche in der Adventszeit! Die Kosten übernimmt der Förderverein – herzlichen Dank an dieser Stelle nicht nur für die finanzielle sondern auch planerische Unterstützung!

Am 13. Oktober tagte die Kreissynode in der Kirche Johannisthal. Frau Wilcke und Frau Herwig nutzten die Möglichkeit, Gemeinde und Kirchenkreis den Synodalen vorzustellen. Die Mitglieder der Kreissynode genossen sicherlich an diesem schönen Herbsttag in den Pausen unseren ganz besonderen Schatz: Das Gelände rings um die Kirche.

Die Gestaltung und Nutzung des Geländes soll im nächsten Jahr zu den Themen gehören, die weiter vorangebracht werden. Bevor größere Maßnahmen beginnen, soll ein Plan entstehen, welche Nutzung wir in welchem Bereich vorsehen wollen.

Daher unsere Frage an Sie:

Was wünschen Sie sich auf unserem Gelände?
Einen Bolzplatz? Den alten Weg direkt zum Portal der Kirche zurück? Vielleicht weitere Sitzmöglichkeiten? Wollen wir den Pavillon wieder stärker nutzen? Was wäre dafür nötig?

Sie sehen: Es gibt viele Fragen und einige Ideen stehen schon im Raum.

Bringen Sie sich doch auch ein. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche für das Kirchengelände, malen Sie mit Ihren Kindern ein Bild, erzählen Sie uns beim Kirchenkaffee, was Sie sich vorstellen. Je nachdem, wie ähnlich oder unterschiedlich die Ideen ausfallen, werden wir mit einem Land-schaftsplaner ein Gesamtkonzept erstellen, das dann nach und nach
umgesetzt wird.

Wenn Sie uns Ihre Ideen per E-Mail mitteilen wollen, dann nutzen Sie bitte die Adresse buero@kirche-johannisthal.de.

Wir sind gespannt!

Anja Herwig
(Vorsitzende des Gemeindekirchenrates)