Archiv der Kategorie: Berichte

Mozart und Erntedank – Chorfreizeit in Woltersdorf

Am letzten Wochenende im September war es wieder so weit: Mitglieder des Gemeindechores und der Kantorei Johannisthal fuhren zum Teil gemeinsam mit ihren Familien nach Woltersdorf, um ein schönes Probenwochenende miteinander zu verbringen.

Die Kantorei-Mitglieder widmeten sich in einer intensiven Probe mit Ines Muschka den Herausforderungen in der Mozart-Messe, gemeinsam wurde am Programm für den Erntedank- Gottesdienst gefeilt. Dieses Jahr haben wir den Gottesdienst direkt in Woltersdorf mitgestaltet und konnten so Erntedank „auswärts“ feiern.

Die beiden „bunten Abende“ mit Klavier zu sechs Händen, Sketchen und Kalenderweisheiten rundeten das gelungene Wochenende ab.

Vielen Dank Frau Düster für die Organisation dieses schönen Wochenendes!

Anja Herwig

Jahresrückblick – Kirche mit Kindern 2019

Schon wieder ist ein Jahr rum. Zeit, sich an den einen oder anderen Moment zu erinnern.

2019 war ein Jahr voller schöner Aktionen in der Arbeit mit Kindern unserer Region. Neben den wöchentlichen KiKi-Treffs in allen Gemeinden, zu denen wir spielen, singen und basteln rund um Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament, gibt es regelmäßige regionale Angebote für unsere fünf Gemeinden.

Es begann im Januar mit unserer Kiki-Übernachtung, die wie immer sehr gut besucht war. „Suche Frieden und jage ihm nach“, so lautete der Jahresspruch, mit welchem wir uns beschäftigten und zu dem wir gemeinsam einen fröhlichen Familiengottesdienst feierten.

Im Februar gab es eine Veränderung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Sabrina Führer übernahm wieder ihre alten Gemeinden Treptow, Baumschulenweg und Oberschöneweide und Mandy Endter übernahm die Arbeit mit Jugendlichen sowie die Arbeit mit Kindern in Johannisthal und Niederschöneweide. Der Februar startete mit einem sehr traurigen Ereignis. Lukas, einer unserer treuen und engagierten Jugendlichen, verstarb. Auch ihn wollen wir in unserem Rückblick nicht vergessen. Er wird immer in unserer Erinnerung sein.

Im März gestalteten wir den regionalen Familiengottesdienst zum Weltgebetstag mit den Kindern unserer Gemeinden. Slowenien stand im Mittelpunkt. Es wurde getanzt, gesungen und viel über das Land und die Leute erzählt.

Im April suchten wir wieder fleißig Ostereier zum Familiengottesdienst. Zu Himmelfahrt Ende Mai ließen wir Seifenblasen in den Himmel steigen. In den Sommerferien sind wir im Juni wieder zur KiKi-Fahrt gefahren und zur Singschulfahrt im Juli. Dieses Jahr hatten wir wunderbares Wetter und konnten den Badesee an beiden Standorten nutzen. Lagerfeuer, Nachtwanderung, Spieleabend mit Modenschau und Bibelgeschichte inklusive.

Im August wurde das Schuljahr mit Familiengottesdiensten in den Gemeinden eingeläutet, drei Gemeindefeste wurden fröhlich gefeiert und das Kindermusical, welches auf der Singschulfahrt eingeübt wurde, hatte seine Premiere.

Im September gab es in den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal die Familienfahrt nach Mötzow und in Treptow erfuhren die Kinder mit der Orgelmaus zum Orgeljubiläum Einiges über das größte Instrument.

Rund um die Erntedankgottesdienste findet jedes Jahr auch unser Familienausflug statt. Dieses Jahr haben wir zur Einstimmung auf den Oktober Drachen gebastelt und dann auf dem Tempelhofer Feld zum Festival der Riesendrachen unsere Flugkünste erprobt.

Im November ging es dann zum Martinsfest mit Lampionumzug mit großen Schritten auf das Krippenspiel zu.

Wir sind schon gespannt auf die Adventsveranstaltungen unserer Gemeinden im Dezember. Vielleicht sehen wir uns ja da.

Wir danken allen Familien, Kindern und Erwachsenen sowie TeamerInnen, die unsere Angebote so zahlreich und mit Freude besuchen und uns in unserer Arbeit unterstützen. Wir hoffen, mit unseren Beiträgen die Gemeinden bunter und altersübergreifender zu gestalten. Auch im nächsten Jahr warten wieder einige Projekte auf Euch, auf die wir uns schon sehr freuen!

Eure Gemeindepädagoginnen
Sabrina und Mandy

Feiern im Saloon – das Fest der Ehrenamtlichen

Am 20. September war es nach langer Pause wieder soweit: die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal bedankten sich mit einem großen Fest bei all ihren Ehrenamtlichen. Der Begriff des Ehrenamtes wurde deutlich weiter gefasst als in den Vorjahren, so dass auch alle Chormitglieder, Teamer und alle anderen, die Zeit für die Gemeinde investieren, eingeladen waren.

Organisiert von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Gemeinden, erwartete uns Ehrenamtliche ein bunter Abend mit Musik, Tanz und leckerem Essen.

Ein Highlight war sicher der Tanz-Workshop: Wer die Grundlagen des Line-Dance erlernen wollte, war an diesem Abend genau richtig. Und das waren nicht Wenige! Das Gute war, dass man das neu Erlernte auch gleich zur Live-Musik testen konnte.

Neben dem Tanz blieb aber auch genug Möglichkeit, den Abend einfach für nette Unterhaltungen zu nutzen und das Fest zu genießen.

Ein großer Dank allen Hauptamtlichen beider Gemeinden, die diesen tollen Abend ermöglicht haben!

Anja Herwig

KiKi- Fahrt 2019

KiKi- Fahrt 2019
„Weißt du wieviel
Kinder frühe … ?!
… steh´n aus Ihrem Bettlein auf?“
Dieses Jahr waren es 50 Kinder,
8 jugendliche Teamer und
4 Erwachsene, die zu Beginn der Ferien aus unserer Region eine Woche auf Freizeit fuhren.

Es ging mit Abraham auf Wüstentour. Zu Gast waren wieder Kinder aus der Nachbargemeinden Köpenick und Hönow mit uns gemeinsam im Ferienland Grünheide- Erkner.

Sechs Tage lang wurde gesungen, gespielt, gebastelt und gebadet.

Wir haben von der Schutzausrüstung Gottes gehört. Dem Gürtel der Wahrheit, dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, dem Schutzschild des Vertrauens, dem Helm und den Schuhen, die Gottes Frieden und Erlösung bringen. Und anhand der Geschichte von Abraham konnten wir jeden Tag erfahren, was es damit auf sich hat. Unsere Teamer schlüpften dafür in die alttestamentarischen Rollen und machten uns in einem kurzen Anspiel anschaulich, wie es damals gewesen seien könnte.

Bei den Workshops und Spielstationen durften die Kinder selbst ausprobieren, wie es mit der Wahrheit, der Gerechtigkeit, dem Vertrauen und dem Frieden so funktioniert, bevor es dann zum Abkühlen in den Peetzsee ging.

Zum großen Glück hatten wir auf dem Gelände unseren eigenen Badestrand und so war die Hitze der ersten Ferienwoche gut auszuhalten.

Auch wenn das Lagerfeuer wegen Waldbrandgefahr ausfallen musste, gab es auch abends ein abwechslungsreiches Programm mit Spieleabend, Nachtwanderung, Film und Abschiedsdisco. Bevor es dann ins Bett ging wurde noch einmal gemeinsam gesungen und ein Abendgebet gesprochen.

Auch dank unserer tollen Teamer war alles ein großer Spaß und Erfolg.

Leider wird Grünheide langsam zu klein für unsere stetig wachsende Gruppe, sodass wir schon Ausschau nach einer anderen Unterkunft für nächstes Jahr halten.

Zum Anklopfenden Christus

Es ist Sonntag, der 09. September, der Tag des offenen Denkmals, und wir sind dabei!

Nicht als Denkmal, sondern als Akteure, die ein Denkmal mit Leben erfüllen wollen. Und wir, das sind Herr Wolfgang Prietsch aus der Baumschulenweger Gemeinde, der selbst verfasste Gedichte und Kurzgeschichten vortragen wird, und der Flötenkreis aus Johannisthal, der die musikalische Umrahmung dazu gibt.

Wir machen uns auf den Weg nach Hessenwinkel zur dortigen kleinen Waldkapelle. Im Programmheft für den Tag sind wir mit unserer Aktion auch vermerkt. Idyllisch im Berliner Stadtforst zwischen Rahnsdorf und Wilhelmshagen gelegen, erwartet sie uns. Nur das sicher sonst saftige Grün rundherum fehlt nach der sommerlichen Dürre. Es staubt heftig bei jedem Schritt zu ihr hin. Die Kapelle trägt den etwas gewöhnungs-bedürftigen Namen „Zum anklopfenden Christus“.

Nachdem wir aber das Altarbild im Innern gesehen haben, können wir das nachvollziehen. Es zeigt nämlich einen solchen Jesus. Es ist ein herr-licher Sonnentag, und so sind viele Menschen mit Fahrrädern und auch per pedes unterwegs und unterbrechen Fahrt und Wanderung, um einen Blick in die Kapelle zu werfen, während wir unser Programm proben. Die Kapelle wurde 1910 erbaut von den Architekten Jürgensen und Bachmann, die an vielen Stellen unsere Stadt ihre Handschrift hinterlassen haben. Z.B. haben wir das Schöneberger Rathaus ihnen zu verdanken. Beide Weltkriege konnten dem Kirchlein nichts anhaben, nur das fehlende Geld zu DDR-Zeiten führte zu einem allmählichen Verfall, der aber Mitte der 90er Jahre durch Spenden und Mitteln des Denkmalschutzes aufgehalten werden konnte.

Seit 20 Jahren kümmert sich ein Freundeskreis ehrenamtlich und liebe-voll um dieses Kleinod. Neben monatlichen Gottesdiensten werden Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, Ausstellungen organisiert. Um 15 Uhr haben sich 23 Zuhörer eingefunden, als wir mit unserer Darbie-tung beginnen. Ab und an gehen welche, kommen neue hinzu; das müssen wir aushalten, zumal es eher lautlos geschieht. Herr Prietsch hat Gedichte passend zu ausklingendem Sommer und beginnendem Herbst ausgesucht. Auch Besinnliches ist dabei, wie eine Kurzgeschichte, in der vor einer Senioreneinrichtung ein alter Schrank zerlegt wird, der wohl einem verstorbenen Bewohner gehörte. Ein Schmuckstück fürwahr, aber für Niemanden mehr nütze. Wie viele Menschenleben mag er begleitet haben, was hat er alles gesehen? Und was bleibt einmal von uns, wenn wir uns aus dieser Welt verabschieden? Werden wir Spuren hinterlassen haben oder geht es uns wie besagtem Schrank? Freundlicher Applaus zum Abschluss, noch ein nettes Gespräch mit Besuchern und anwesen-den Ehrenamtlichen der Waldkapelle beendeten unseren Ausflug zu einem Denkmal, das, getreu dem Thema des Denkmaltages – „Entdecken, was uns verbindet“- auch Sie einlädt, einmal vorbei zu schauen.
Der Bus 161 (Waldstraße 50) hält fast vor der Tür.

Dazu ermuntert Sie
Bernd Wulff
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Das Wandern ist des Chores Lust

„Was sind denn das für Schafe?“, fragten sich wohl die Schafe des Johannisthaler Landschaftsparks, als sich ihnen Mitglieder der Kantorei und des Gemeindechores Johannisthal am 20.10.2018 in einer größeren Gruppe lautstark näherten…

Noch wenige Wochen vor dieser Begegnung der anderen Art entschied man sich beim geselligen Beisammensein nach der Chorprobe spontan zu einem Chorwandertag mit vielleicht ungewöhnlichem Streckenverlauf – nämlich durch eigentlich bekannte Gegenden in direkter Umgebung der Kirchengemeinde.

Die bunte Truppe startete an einem schönen Samstag um 11 Uhr an der Kirche, entdeckte die Nachbarschaft neu (Wer hätte gedacht, dass es in Johannisthal ein Komponistenviertel gibt!?) und enterte dann den Landschaftspark bei schönstem Sonnenschein. Die Mundharmonika dabei, wurden hier schon erste Lieder angestimmt. Die besagten Schafe hatten den Spuk schnell hinter sich: Sie konnten mit dem eigentümlichen Blöken der Sängerinnen und Sänger verständlicherweise nicht viel anfangen und waren daher nicht zu irgendeiner Kommunikation bereit. Man begab sich auf das Adlershofer Wissenschaftsgelände und den Campus der HU. Dort stolperte man fast staunend über eine Reihe Food-Trucks eines kleinen Festivals.

Spontan wurde die erste Pause eingelegt und zum heiteren Verzehr von Bieren aus kleinen privaten Brandenburger Brauereien sowie diverser teils ungewöhnlicher Köstlichkeiten genutzt. Schon hier hätte man in lustiger Runde versacken können, hätte man sich nicht tapfer die gesam-ten 12 km der geplanten Wegstrecke vorgenommen.

Weiter ging die Tour über den Teltowkanal, durch Wald und Flur bis zur Fährstation Grünau. Es wurden nachbarschaftliche Selbstbedienungstheken mit Äpfeln, Trauben und Allerlei leergefegt – nicht ohne Geld dafür im rostigen Briefkasten zu hinterlassen.

Die Fähre ließ nur kurz auf sich warten und bereicherte die Gruppe um einen weiteren Wandersmann. Auch der Fährmann hatte am Abendbrottisch jenes Tags sicher etwas zu erzählen – die laaaange Fahrt (Gott sei Dank nicht auf einer hölzern Wurzel) wurde nämlich lautstark musikalisch begleitet, was auch die restlichen Gäste des Schiffes zu erheitern schien.

Auf der anderen Seite angekommen, pausierte man in der winzigen Strandbar mit großspurigem Namen „Trattoria Di Mare“ und staunte dort über die technischen Finessen eines hochmodernen Handtuchspen-ders im Waschraum, der nicht nur mit den Händen zu bedienen war. Da die Strandordnung laute Musik verboten hat, verweilte die Gruppe lieber nur kurz bei Kaffee, Bierchen, Eis und Wärmeofen und machte sich alsbald auf den Weg gen Rübezahl.

Nach wenigen Metern stießen wieder Radwanderer aus dem Chor zur Gruppe, die nun langsam eine beachtliche Größe erreichte. Scheinbar von Sinnen, aber eigentlich nur im Taumel der sonnigen Herbstgefühle warf man sich in bunte Laubhaufen, bevor man erneut in einen herrlichen Wald einbog, der die letzte besonders schöne Wegstrecke darstellte. Um ca. 15 Uhr kamen die Chorlinge in Rübezahl an und staunten, wie kurz ein Weg erscheint, wenn man ihn in bester Gesellschaft und eifrigem Gespräch zurücklegt. Auch am Zielort dort erwarteten noch Einzelne die Gruppe.

Zum Wärmen gab es eine Feuerschale, Glühwein und was Leckeres zu Essen. In gemütlicher Runde ließen alle den schönen Nachmittag ausklingen und stellten fest: Das Wandern ist des Chores Lust!

Vielleicht wurde an diesem zauberhaften Herbsttag eine neue Tradition geschaffen…

Ihre Marie Klug

Erntedank im Zeichen der Biene

Dieses Jahr drehte sich zu Erntedank in unserer Region alles um die Biene.

Schon im vorletzten Gemeindebrief gab es einen schönen Artikel von Pfarrerin Julika Wilcke zu diesem fleißigen Tierchen.

Damit auch die Kinder und Familien mehr über dieses interessante Geschöpf erfahren, haben wir uns in diesem Jahr mit neun Familien aus der Region auf ins FEZ zum Bienenhof gemacht, und dort viel über die Biene erfahren.

Die Kinder und Erwachsenen durften in zwei Gruppen ihre Neugierde stillen. Alle Fragen, die ihnen schon immer unter den Nägeln brannten, durften gestellt werden. Wobei vieles sich schon durch unsere lieben und netten Führerinnen im Bienenhaus von allein erklärte.

So haben wir erfahren, warum die Waben der Bienen sechseckig sind oder wie lange so eine Biene lebt. Und was mit Königinnen passiert, mit denen die Arbeiterinnen nicht ganz so zufrieden sind. Wir durften leckeren frischen Honig probieren und aus dem Bienen-wachs der alten Waben kleine Wachsanhänger gießen. Die Kinder durf-ten sich sogar als Bienchen ausprobieren und mit kleinen Einweg-spritzen Pollen sammeln. Selbst nach einer Stunde war Groß und Klein noch angeregt bei der Sache. Es war also für alle ein gelungener und sehr lehrreicher Sonntagsausflug, bei dem sich auch die eine oder andere Familie hier aus der Region mal kennenlernen konnte.

Und weil ohne die Biene viele Erntegaben auf unserem wunderschön geschmückten Altar fehlen würden, haben wir auch mit den Kindern im Gottesdienst die Geschichte vom Mann mit den Bienen erzählt: Der wollte zuerst nämlich all die Früchte seines Apfelbaumes für sich alleine haben und nicht mit den Bienen vom Nachbarn teilen. Im Herbst dann stand er ganz traurig vor einem leeren Apfelbaum. Die Einsicht: „Für mich allein kann ich nicht sein!“ ,kam spät aber dafür fiel ihm das Teilen am Ende doch leicht…

Wir freuen uns schon auf den nächsten Erntedankausflug mit Euch.

Eure Gemeindepädagoginnen
Sabrina Führer und Mandy Endter

Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V.

Der Förderverein berichtet:

Der Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V. möchte mit diesen Zeilen auf sich aufmerksam machen und von seiner Tätigkeit für die Gemeinde berichten. Aus formalen Gründen kann der Förderverein keine eigenen Bauprojekte tätigen. Somit fließen die Spenden aus seiner Arbeit in die allgemeine Bautätigkeit der Gemeinde ein. Seit der Gründung am 18.12.2008 unterstützen die Mitglieder mit ihrem Engagement, den Spenden und  Mitgliedsbeiträgen den Erhalt des Gebäudes der evangelischen  Gemeinde in Johannisthal. Auch nach dem Umbau bis 2013 gibt es  genug bauliche Herausforderungen, die aus der Gemeindekasse allein kaum zu bestreiten sind. Die sehr engagierten ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins  organisieren zur Unterstützung der notwendigen Baumaßnahmen am Kirchengebäude regelmäßig Benefizkonzerte und Benefizveranstaltungen. In diesem Jahr konnten bereits 8.000€ an die Kirchengemeinde übergeben werden.
Wir möchten diese Zeilen nutzen, uns bei allen Unterstützern zu bedanken, besonders bei  denen, die nicht auf dem Podest stehen, allen die mitdenken, Plakate verteilen, die Pausenversorgung sichern, Blumen besorgen, den Kirchsaal herrichten, um nur einige der  Tätigkeiten aufzuzählen, ohne die Konzerte und Veranstaltungen nicht durchführbar wären. Nicht zuletzt danken wir den künstlerisch  aktiven Gästen, die einen hohen Einsatz zeigen, um diese Konzerte und Veranstaltungen in  hoher Qualität durchzuführen. Wir als Förderverein sind immer wieder von der hohen Resonanz  beeindruckt und danken allen Gästen, die mit ihrem Kommen den künstlerischen Einsatz würdigen, mit ihren Spenden das Gemeindeleben unterstützen und den Fortbestand des Fördervereins sichern. Eine besondere Motivation unserer Arbeit ziehen wir aus der Wirkung, dass viele Besucher von außerhalb kommen und damit die Kirche in  Johannisthal kennenlernen. Wir wollen das kulturelle Leben in Johannisthal bereichern und durch den Verzicht auf Eintrittsgelder und Ermöglichung des barrierefreien  Zuganges allen eine Teilhabe ermöglichen. Das ist gleichzeitig Ziel und Selbstverständnis unserer Arbeit. Lebendiges Gemeindeleben ist ohne ein ausgewogenes Geben und Nehmen aller mit ihrer Vielfalt an Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht möglich. Wir freuen uns über alle, die die Konzerte und Veranstaltungen genießen und als Möglichkeit der Begegnung beim Pausengespräch nutzen! Gleichermaßen freuen wir uns über Interessenten für die Fördervereinstätigkeit!
www.foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de kontakt@foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de Telefon: 030/ 63 645 82 Fax: 030/ 63 104 457
Haben Sie Fragen,  Anregungen?  Sprechen Sie uns an!  Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Lars Mönch

 

Die WG-Woche 2018 war für uns …

Mit großer Neugier und Aufregung sind wir ins neue Schuljahr gerutscht – mit  gegenseitiger Unterstützung und Aufmerksamkeit:  Zusammen spielen, Kinoabend, zeichnen, malen, einkaufen, kochen, backen, essen, aufräumen, reden, lachen, austauschen, singen, beten… – Die erste Woche des Schuljahres haben wir, die Junge Gemeinde (JG), uns in der Kirche und im Jugendzentrum Johannisthal einquartiert und zusammen gelebt.  Jeden Abend gab es unterschiedliche Programme. Die andere JG, die nicht übernachtet hat, war auch dabei. Der Abendtisch war immer voll mit leckerem Essen durch leidenschaftliche Köche und die Freude der Gemeinschaft.  

Unsere Teilnehmenden schrieben:  die WG-Woche war für mich….. schön und ereignisreich (Lukas), ein sehr angenehmer Start ins neue Schuljahr mit viel Gemeinschaftsgefühl (Alex), schön, aufregend  (Casper), eine schöne Gelegenheit die JG näher kennenzulernen  (Cajus), obwohl ich nicht dabei war sehr schön und wieder eine schöne Zeit an den Abenden an denen ich dabei war  (Saskia), eine Möglichkeit die neue und alte JG kennenzulernen und näher zusammen zu wachsen (Pia), eine schöne Tradition seit 2013 (Robin), die WG-Woche war für mich wie zu Hause, nur lustiger (Smilla), fantastisch (Anselm), es war sehr abwechslungsreich und sehr spannend. Mich hat es jeden Tag  gefreut, dabei gewesen zu sein und ich freue mich schon auf das nächste Mal (Nikolas). 

Am 26. August am Ende dieser traditionellen Woche haben wir einen Gottesdienst, den die JG selber während der Woche zusammen  erarbeitet hat, mit Predigt, Liedern, Gebeten und Abendmahl mit selbst gebackenem Brot gefeiert. 

Es war super, dass wir so die Woche mit der Gemeinde zusammen  abschließen konnten. Vielen Dank für die großartige Unterstützung von der Gemeinde und vom Kirchenkreis, dass wir diese reiche, unvergessliche tolle Woche wieder im Jahr 2018 als gemeinsame Geschichte  miteinander erleben durften. 

Wir, die JG, wünschen der Gemeinde eine besondere Ernte-Herbstzeit in Gottes Barmherzigkeit.