Archiv der Kategorie: Jugendliche

Jugend Oberspree-West zu Wasser und hoch hinaus

Wie viele andere auch mussten wir dieses Jahr unsere Ferien nochmal umplanen. Eigentlich wollten wir in diesem Sommer gemeinsam nach Taizé fahren. Da das aktuell als Gruppe nicht geht, überlegten wir uns ein Alternativprogramm hier vor Ort. Gleich mehrere Ausflüge in den Sommerferien und zum Schulstart durften wir miterleben:

Stand-up Paddling in Beeskow: Zu siebt machten wir uns an einem heißen Augusttag auf den Weg nach Beeskow, um den Trendsport Stand-up-Paddling auszuprobieren. Für einige war es das erste Mal auf einen Sup (so nennt man die Surfbordartigen Bretter, auf denen man auf dem Wasser steht). Über drei Stunden ging es im Stehen und Sitzen die alte Spree hinauf, vorbei an Seerosenfeldern und von Wald und Wiesen gesäumten Ufern. Das Stehen auf dem Wasser erlaubte einen völlig neuen Blickwinkel auf die Natur. Und so paddelten wir bis zur Burg Beeskow, wo wir noch Zeit für ein paar Spiele auf dem Wasser hatten. Denn natürlich durfte der Spaß auch nicht fehlen. So mancher fiel bei dem Versuch, das Gleichgewicht zu halten, wie Jesus über das Wasser zu gehen oder bei eher weniger erfolgreicher Akrobatik auf dem Sup auch unfreiwillig ins kühle Nass. Ein schöner Ausflug und auch mit Abstand wiederholenswert.

Hoch hinaus ging es für neun Jugendliche im Kletterwald Grünheide. Auf fünf unterschiedlichen Parcours kann man hier seine Höhentauglichkeit und seine Kondition testen. Für den einen oder anderen unter uns schon eine Grenzerfahrung. Aber mit gutem Zureden und Mut machen haben es alle wieder heile zurück auf den Boden der Tatsachen geschafft. Zur Abkühlung ging es dann noch in den See bei Sonnenuntergang, bevor wir wieder zurück in die Stadt mussten.

Zum Schuljahresstart ging die JG Oberspree-West auf eine Floßfahrt. Zwölf Jugendliche, die sich zum ersten Mal nach den Sommerferien trafen und ein bisschen wie Huckleberry Finn fühlen konnten. Dabei konnten wir Berlin von einer besonderen Seite genießen. Ganz neue Perspektiven eröffnen sich, wenn man auf dem Wasser durch unseren Kiez unterwegs ist. Und dann schmeckt der Grillkäse nach einem Sprung ins Wasser gleich nochmal so gut. Das neue Schuljahr kann also kommen.

Weitere Ausflüge und Aktionen der Jungen Gemeinde sind bereits in Planung! Und auch mit Abstand und Hygieneregeln haben wir gemeinsam Spaß!

Die Junge Gemeinde & Mandy

Konfirmationsgottesdienst am 26. September in Oberschöneweide

Am 26. September 2020
10 Uhr
in der Christuskirche, Firlstr. 16, 12495 Berlin

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn 22 junge Menschen aus unserem Pfarrsprengel wieder „Ja“ zur Taufe und zum christlichen Glauben sagen und die persönliche Stärkung durch den Segen Gottes erhalten!

Die Konfirmationssprüche in Emojis

In diesem Jahr werden konfirmiert:
(aus datenschutzrechtlichen Gründen werden hier nur die Vornamen genannt)

Sommergedanken des Kreisjugendreferenten über Gott und das Dienen

Wer dient im Gottesdienst eigentlich wem? Warum feiern wir Gottesdienst und tun es
dann doch nicht? Und: Braucht mich Gott im Gottesdienst?

Das Zentrale meiner Arbeit ist es, Jugendlichen die Dimensionen des christlichen Glaubens und ihrer eigenen Identität aufzuzeigen. Das passiert in Schulungen, Freizeiten, Veranstaltungen, manchmal nebenbei, in Konventen und oft in den Konfi-Kursen (Kurse für Konfirmandinnen und Konfirmanden). Angestoßen durch den Konfi-Vorstellungsgottesdienst (Kurs 2019-2021) in Oberspree-West, möchte ich meine Gedanken mit Ihnen teilen.

Gottesdienst und Konfis – das ist schon länger ein spannender Prozess. Was braucht ein Konfi für die Kontaktaufnahme mit Gott? Was brauche ich, um mit Gott im Gottesdienst in Kontakt zu kommen? Ist es überhaupt mein Ziel, wenn ich mich entscheide, in den Gottesdienst zu gehen? Hängt meine Entscheidung nicht meistens von der Sympathie gegenüber der/des Predigenden ab. Oder vom Thema – oder von der liturgischen Form – oder vielen anderen Kleinigkeiten.

An meine sonntägliche Begegnung mit Gott denke ich jedenfalls nicht als Erstes. Wenn meine Fragen und Sehnsüchte, meine Lebenswirklichkeit getroffen wurden bzw. betroffen sind, dann tut mir Gottesdienst gut. Oder durch tolle Worte, eine berührende Musik, eine authentische Begegnung oder eine liturgische Schönheit. Dann bleibe ich auch gern noch länger mit Gott im Gespräch. Dann spüre ich sowas wie Dankbarkeit.

Im Römerbrief (Röm 12) wird das ganze Leben als Gottesdienst beschrieben. Im Gottesdienst feiern wir also Gott und das Leben?

Gott kommt mit mir und meinem Leben ins Gespräch – wenn mein Leben eine Rolle spielt. Dann beginnen die Dynamik und ein Dialog. Bereichert und betroffen kann ich in die neue Woche starten. Wenn ich mich als einladende Person in Vorbereitung auf das Zusammenspiel der Dimensionen einlasse, dann wird unsere Gottesdienstkultur bereichert.

Ich erlebe dies innerhalb der Arbeitsstelle für Ev. Jugendarbeit immer dann, wenn wir den Jugendlichen Verantwortung übertragen. Wenn wir ihnen etwas zutrauen, ihnen vertrauen oder ihre Äußerungen ernst nehmen. Das tolle dabei ist: Jedes Gemeindemitglied kann das tun. Auch außerhalb des Kirchengebäudes.

Unsere Kirchengemeinden haben einen großen Schatz an Jugendlichen, auch wenn man sie nicht jeden Sonntag sieht. Ich möchte Sie einladen, mit Gott und den Jugendlichen, jungen Erwachsenen und jungen Familien ins Gespräch zu kommen. Ein Austausch über Gottesdienst-Sehnsüchte bringt die ganze Gemeinde weiter und kommt dem Ziel näher, Gott und das Leben zu feiern.

Für Fragen, Ideen und Methoden stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Kreisjugendreferent
Friedrich Böhme
f.boehme@kklios.de

Kinder- und Jugendarbeit

Einige Wochen Corona haben auch bei uns ihre Spuren hinterlassen. Wie in so vielen Bereichen ist auch in unserer Gemeinde die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den letzten Wochen ins Internet umgezogen. Der Kontakt mit den Kindern wird über Mail gehalten. Außerdem wurden für sie eine interaktive Erlebnisgeschichte mit Aufgaben zur Ostergeschichte, ein Video und ein Bilderbuch vorbereitet.

Die Arbeit mit den Konfis beschränkt sich zurzeit auf kleinere Challenges (Aufgaben) und eine monatliche Videokonferenz. Aber auch hier sind wir dabei, Ideen zu finden und auszuprobieren. Die Junge Gemeinde konnte sich das letzte Mal zur Inspektion des neuen Jugendzentrums treffen. Seitdem trifft sich die JG wöchentlich zur gewohnten Zeit mithilfe des Internets mit Voice- und Videochats, um den Kontakt zu halten. Dabei ist es jedoch schwierig, mit allen den Kontakt zu halten, u.a. da manche digital überlastet sind.

Im Laufe der Wochen fanden wir neue Wege, alte Dinge wieder aufzunehmen. So fanden wir Möglichkeiten “Werwolf ”, “Stadt-Land-Fluss” und andere Klassiker der JG miteinander von zuhause aus zu spielen. Bei den Videochats erhalten wir auch neue Einblicke in die Zimmer der Anderen. Durch die neuen Umstände hat sich die Gruppendynamik etwas geändert. Es bilden sich weniger kleinere Gruppen, sondern es unterhält sich jeder mit jedem.

Die gemeinsame Vorbereitung von beispielsweise Jugendgottesdiensten läuft sehr gut. Wir können online gemeinsam und gleichzeitig an Dokumenten arbeiten. Außerdem hat Mandy Endter in allen fünf Gemeinden des Pfarrsprengels Gebetsstationen aufgebaut, die während ihres Offene-Kirche-Projekts besucht werden konnten.

Trotz allem freuen wir uns darauf, uns alle wieder “in echt” zu sehen und vielleicht auch wieder miteinander zu kochen, zu lachen und zu beten.

Alexander Wahlen und Mandy Endter

Ein Oster-Dankes-Gruß von der Arbeitsstelle für Evangelische Jugendarbeit

In der Osternacht wurden im Kirchenkreis 20 Banner mit guten Botschaften und Wünschen befestigt. Sie hängen an Kita-, Friedhofs- und Kirchenzäunen, an Gerüsten, Balkonen und Kirchwänden und fallen direkt ins Auge.

Zwei Trauernde auf dem Weg zum Grab bleiben am Friedhofzaun in Friedrichshagen stehen: „Hoffnung! Wir wünschen allen frohe Ostern“ Für einen kurzen Moment strahlen die beiden sich an und wünschen sich ein schönes Osterfest.

Spaziergänger lassen sich überraschen von einem Banner an einem baufälligen Haus. Oben am Giebel prangt das farbenfrohe Leben! Passt das zusammen? Sieht das Haus nicht eher aus wie vergangenes Leben? Oder passt es dadurch vielleicht doch ganz gut zu Ostern?

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Jugendgottesdienst zum Sonntag Rogate in Johannisthal: Ansprache

Liebe Gemeinde,

Wie lange sollen wir noch warten
Bis wieder bess’re Zeiten starten?
Wie viel Zeit soll noch vergeh’n
Bis wir uns wieder seh’n?

Sportfreunde Stiller

Wir feiern heute gemeinsam Gottesdienst zum Thema Sehnsucht (dieses unbestimmte Gefühl). Ein Thema das in der aktuellen Situation eine große Relevanz hat. Pläne für Reisen werden gestrichen. Veranstaltungen werden abgesagt und Gottesdienste infrage gestellt. Unsere Gedanken schweifen dann oft in die Zeit vor Corona und sehnen sich zurück nach dieser Normalität, die für uns noch vor einem halben Jahr selbstverständlich war. Doch diese Normalität ist aufgrund von strengen Kontaktverboten zurzeit aufgehoben und viele sind in einer Situation, welche neu, ungewohnt und unangenehm ist. Natürlich ist es wichtig sich klar zu machen das diese Regeln von enormer Relevanz sind, um somit Menschen zu schützen, die sonst keine Chance gegen das Virus hätten. 

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Das Jugendzentrum zieht um!

Nun ist es soweit. Zu Ostern werden die Junge Gemeinde und die Konfirmandenvorbereitung aus dem „Hexenhäuschen“ Johannisthal in die Räumlichkeiten in Baumschulenweg umziehen.

Das Hexenhäuschen ist uns allen sehr ans Herz gewachsen und war uns über viele Jahre ein freundliches und willkommenes Zuhause für eine stetig wachsende Jugendarbeit! Wir haben hier gelacht, gespielt, gekickert, gekocht, gefeiert und gesungen, ernste Themen besprochen und über vieles nachgedacht was uns bewegt. Uns werden weiterhin viele schöne Erinnerungen an diesen Ort binden.

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Gemeindeabend Jugendzentrum in Baumschulenweg

An dem Gemeindeabend zum Jugendzentrum am 10. März 2020 nahmen zahlreiche Jugendliche aus der Region, die Mitarbeiter der Jugend- und KiKi- Arbeit, die Gemeindeleitung und nur ein Gemeindemitglied teil.

Unsere Jugend braucht Raum, so stellt sich die Situation im Pfarrsprengel dar. Die Konfi-Gruppen sind schon seit einiger Zeit so groß, dass sie sich nicht mehr im „Hexenhaus“ in Johannisthal auf die Konfirmation vorbereiten können. Diese Arbeit lief in den letzten zwei Jahren schon in Baumschulenweg.

Nachdem sich Johannisthal entschlossen hat, das „Hexenhaus“ zum Pfarrhaus umzubauen, wurde an die Gemeindeleitung in Baumschulenweg der Wunsch herangetragen, die Jugendarbeit komplett in Baumschulenweg anzusiedeln.

Diesem Wunsch hat die Gemeindeleitung Baumschulenweg nach intensiver Diskussion entsprochen und die Wohnung im ersten Stockwerk, mit Genehmigung des Kirchenkreises, als zukünftige Pfarrwohnung gewidmet.

Die Gemeindeleitung stellte auch die nötigen Arbeiten, wie eine zu treffende Vereinbarung in der Region, die Installation von Rauchmeldern, Panikschlössern, Fluchtwegekennzeichnung und weiteres vor. Im Gespräch formulierten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse. Dazu gehören unter anderem ein WLAN-Zugang, Regale und Kisten, damit Ordnung herrscht, sowie eine funktionsfähige Küche. Sie finden es gut, dass auch die KiKi-Gruppen dort zusammenkommen und damit ein nahtloser Übergang in die Konfi- und Jugendarbeit möglich ist.

Auch die wiederholten Bedenken haben wir an diesem Abend gehört und wie oben geschrieben den langen Prozess und die wiederholten Abwägungen der Gemeindeleitung dargestellt. Natürlich können auch andere Gemeindegruppen, wie zum Beispiel die Krabbelgruppe, die Räumlichkeiten und den Zugang zum Garten nutzen.

Die Region und wir freuen uns, dass die Jugendarbeit nach Baumschulenweg kommt und wir hoffen auf Impulse und Synergien. Die Jugend ist die zukünftige Gemeinde und sie hat unser Vertrauen und Raum zur Entfaltung verdient.

Michael-Erich Aust

Einladung zur Konfirmation

„Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.“

Frédéric Mistral

Die Konfirmandengruppe 2016 pflanzt gemeinsam einen Baum. Gott begleitet Menschen im Leben. Das glauben wir und das wollen wir mit euch Konfirmandinnen und Konfirmanden erkunden. Wir wollen mit euch Wege finden vom Kinderglauben zum Erwachsenenglauben. Und wir wollen diese Wege fröhlich mit euch gehen.

Mach mit… Konfirmation 2021

Neue Freunde treffen, alte Freunde noch besser kennen lernen und gemeinsam herausfinden, was das mit Gott so auf sich hat; das alles passiert in der Konfirmandenzeit. Mit Spiel, Spaß, Action und Tiefgang wollen wir uns auf die Suche nach Gott machen und überlegen, was uns im Leben trägt. Dazu gehören Spieleaktionen genauso wie Diskussionsrunden, Gottesdienste oder verschiedene Fahrten.

Du bist neugierig geworden?

Dann komm unbedingt mit deinen Eltern zum ersten Treffen am 1. Februar 2020 um 19 Uhr in den Gemeindesaal Baumschulenweg (Baumschulenstraße 82-83, Hochparterre). Dort klären wir alle weiteren Fragen und die genauen Termine und du kannst dich entscheiden, ob die Konfirmandenzeit etwas für dich ist.

Bei Fragen wendet euch gern an: Gemeindepädagogin Mandy Endter, mobil erreichbar unter 0176 – 72 33 74 66 Email: m.endter[@]kklios.de