Archiv der Kategorie: Kirchenjahr

Vom Suchen und Finden

Der Ostermorgen begann in der Nacht. Frühmorgens kamen Frauen zum Grab. Noch waren sie umgeben von Dunkelheit und Trauer. Sie konnten nichts erkennen von der großen Freude, die sich von jenem Ort aus verbreiten sollte. Vom Grab her kam das neue Leben, von ihm aus verbreitete sich das Licht, das neues Leben ermöglichte.

Dieser Bewegung möchten wir in diesem Jahr bewusst folgen. Darum soll unser Ostermorgen ebenfalls auf dem Friedhof beginnen, dem Ort für Tod und Neubeginn. Kurz bevor die Sonne aufgeht, treffen wir uns um 6 Uhr zu einer Andacht mit dem Johannisthaler Posaunenchor vor der Kapelle des Städtischen Friedhofs Baumschulenweg, Neuer Teil.

Anschließend ziehen wir in Richtung der Kirche Zum Vaterhaus. Dort wollen wir um 7 Uhr einen Frühgottesdienst mit Abendmahl feiern. Die besondere Gemeinschaft unserer beiden Gemeinden können wir danach bei einem fröhlichen Osterfrühstück erfahren.

Wer das Osterfest lieber etwas langsamer angehen lassen möchte, ist herzlich eingeladen zum Familiengottesdienst um 9.30 Uhr in Baumschulenweg oder um 11 Uhr in Johannisthal.

Kinder sind an beiden Orten herzlich zum Kindergottesdienst eingeladen. Danach gibt es eine fröhliche Ostereiersuche.

Ihre Julika Wilcke

Frühling

Liebe Gemeinde in Johannisthal,

Frühling liegt in der Luft. Um mich herum beginnt es neu zu sprießen. Um das Kirchengebäude am Sterndamm herum treiben die Schneeglöckchen und Krokusse. Neues Leben bricht hervor. Alles riecht nach Neuanfang.

Auch ich habe vor wenigen Wochen neu angefangen, hier bei Ihnen und in der Gemeinde Baumschulenweg. Ich bin so einigen von Ihnen begegnet, habe mit Ihnen zusammen Gottesdienste gefeiert, neue Ideen auf den Weg gebracht, Veranstaltungen vorbereitet, Geburtstage begangen, Abschied von Verstorbenen genommen. Mit vielen von Ihnen habe ich gelacht, Kuchen gegessen und bis spät abends zusammengesessen. Jetzt freue ich mich auf viele weitere Monate unter Ihnen, auf neue Begegnungen und Erlebnisse, auf den Frühling mit seiner Wärme und seinem Licht.

Auch Ostern bedeutet so ein Neuanfang. Wir feiern den Sieg Christi über den Tod. Er ist den Weg durch den Tod hindurch zu neuem Leben gegangen. Der Spruch für die Osterwoche sagt es so: „Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offenbarung 1,18)

Zusammen mit ihrer Nachbarin in Baumschulenweg stehen unserer Gemeinde einige spannende Ereignisse bevor. Nicht allein die gemeinsamen Osterfeierlichkeiten, zu nennen sind auch die Familienfahrt im April, zu Himmelfahrt ein Festgottesdienst unter freiem Himmel auf dem Gelände vor der Kirche in Johannisthal, die Feier der Jubelkonfirmation oder ein Gemeindeausflug in den Hohen Fläming Ende Mai.

Darüber hinaus feiern wir zusammen die Einsegnung unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Region Oberspree-West. Sie findet in diesem Jahr in der Christuskirche in Oberschöneweide statt. Wir spüren, dass wir nicht allein auf dem Weg sind, sondern dass es neben uns und um uns herum viele andere Menschen gibt, die in diesem Teil der Stadt mit uns zusammen Kirche gestalten wollen.

Ich wünsche mir sehr eine Aufgeschlossenheit, die in den ganzen Stadtteil ausstrahlen kann, und möchte gern zusammen mit Ihnen daran mitwirken.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen
Pfarrerin Julika Wilcke

Weihnachten

Mit diesen Worten verabschiede ich mich von Ihnen, denn meine Zeit der Vertretung in den Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal endet am 31.12.2017. Ich bedanke mich für alle intensiven Begegnungen, anregenden Gespräche und lebendigen Gottesdienste, die ich mit den Gemeinden feiern durfte.

Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Adventszeit

Liebe Leserinnen und Leser!

Vor uns liegt die Adventszeit! Haben Sie Ihren Wunschzettel schon geschrieben? Spüren Sie noch etwas von dem aufregenden Kribbeln, das für viele Kinder mit der Advents- und Weihnachtszeit verbunden ist? Ich glaube, keine Kirchenjahreszeit ist mit so hohen Erwartungen verknüpft, mit so großer Sehnsucht gefüllt wie die Adventszeit! Die einen freuen sich auf diese vier Wochen im Dezember; die anderen stöhnen, wenn sie an all die Vorbereitungen denken, an den Konsumterror oder die Inflation der sogenannten Weihnachtsfeiern. Viele nehmen sich vor, einen „Anderen Advent“ zu feiern: mit besinnlichen Zeiten und religiösen Impulsen; andere haben schon aufgegeben, noch irgendetwas Außergewöhnliches zu erwarten.

Der Monatsspruch für Dezember nimmt uns in das adventliche Geschehen hinein. Dabei wird der alte Priester Zacharias ins Blickfeld gerückt. Ihm und seiner Frau Elisabeth wird die Geburt eines Sohnes angekündigt, nachdem das alte Ehepaar diese Hoffnung schon lange begraben hatte. Zacharias ist erschrocken und verunsichert und bittet um ein Zeichen, damit er erkennen kann, dass diese Versprechungen wahr sind. Daraufhin wird er stumm – es verschlägt ihm sozusagen die Sprache! Neun Monate hat Zacharias geschwiegen. Neun Monate Stille und Zeit zum Nachdenken, zum Hören und Lauschen – Zeit, um die Sinne zu schärfen.

„Stille Zeit im Advent“ oder “Offene Kirche im Advent“ – unter solch einem Titel gibt es mittlerweile in vielen Gemeinden besinnliche Angebote in der Adventszeit. Menschen entdecken mitten in der geschäftigen Advents- und Vorweihnachtszeit, wie wohltuend Zeiten der Stille sein können. Sich ab und zu bei gedämpften Licht oder Kerzenschein eine halbe Stunde in die Kirche setzen, die Stille genießen und die wohltuende Atmosphäre in der Kirche.

Ablegen und loslassen, was das Herz beschwert und frei werden für Neues, für Wesentliches, für eine Botschaft von Gottes heiliger Geistkraft…

Zacharias jedenfalls preist nach seiner „stillen Zeit“ die großen Taten Gottes und erinnert an die Versprechen, die Gott seinem Volk gegeben hat. Es ist ein mächtiger Strom von Erinnerungen an Gottes Nähe, an Gottes Rettungen in der langen Geschichte Israels, ein Strom des Lebens, der wieder lebendig machen will, der herausholen will aus dem Elend der Resignation.
Zacharias brauchte so eine stille Zeit, um dem Wunder Raum zu geben, um die unglaubliche Botschaft des Engels zu verstehen. In der Stille wächst ihm die Kraft zu, den Auftrag des Engels anzunehmen und in die Tat umzusetzen. Zacharias findet seine Aufgabe, am Reich Gottes mitzuwirken: als Vater, der zu seinem Sohn und seiner Frau steht; als Mensch, der dem Wort Gottes vertrauen lernt und es lebt. Wir lesen diesen Text mit einer anderen Perspektive: Im Gegensatz zu Zacharias müssen wir nicht mehr auf das Kommen von Jesus warten. Wir feiern Weihnachten, weil Jesus bereits gekommen und mit ihm die Herrschaft Gottes sichtbar in dieser Welt angebrochen ist. Der Monatsspruch lädt uns ein, dass wir uns wie Zacharias von dieser guten Botschaft anstecken lassen.

Zacharias bekennt: Das Handeln Gottes ist von seiner „herzlichen Barmherzigkeit“ geprägt. Auch wenn vieles in dieser Welt belastend ist, wenn Lebenssituationen unfassbar sind, wenn Gott weit weg scheint – er meint es gut mit uns.
Zacharias bekennt: Gott kommt in besonderer Weise zu „denen, die in Finsternis und Schatten des Todes sitzen“. Das ist der Zuspruch an alle diejenigen, die sich nach Veränderung ihrer Situation sehnen.

Zacharias bekennt: Wo Menschen „ihre Füße auf den Weg des Friedens richten“, da beginnt Schalom – Frieden. Da geschieht Versöhnung und Veränderung. Und zugleich werden wir zu Friedensboten, die diesen Frieden durch Wort und Tat anderen Menschen zeigen.
Advent heißt, Gottes Hoffnung für uns wird wahr, auch wenn wir an Jahren oder Enttäuschungen und Resignation so alt sind wie Elisabeth oder Zacharias. Die Zukunft steht vor der Tür und sie speist sich wie bei Zacharias und Elisabeth aus uralten Träumen von Frieden, Segen und gelingendem Leben. Advent und Weihnachten heißt, den Bann brechen, die Resignation besiegen. Advent, das ist die Zeit, in der Gott uns einlädt, die Hoffnung wieder neu in unser Herz einwurzeln zu lassen, sie wieder neu erblühen zu lassen, damit in unserem Herzen Weihnachten werden kann.

Deswegen liegen Advent und Weihnachten immer schon hinter uns und breiten sich doch immer genauso jedes Jahr wieder neu vor uns aus.

Für die Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen, eine gute Balance zwischen Stille und Jubel, zwischen Einkehr und Engagement, zwischen Planung und Überraschung!

Herzlichst Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Wunsch für Trauernde

Ich wünsche dir, dass du auf dem Weg durch die Trauer dein eigenes Tempo findest und dir erlaubst, es zu gehen. Mag sein, dass du selbst ungeduldig bist, weil dein Schritt immer noch schwer ist und deine Haltung gebeugt. Mag sein, dass manche dich antreiben wollen, weil sie deine Tränen nicht mehr ertragen. Der Weg durch die Trauer ist weit. Er lässt sich nicht abkürzen und nicht im Laufschritt bewältigen. Doch Stück für Stück führt er zurück ins Leben.
Tina Willms

Alle Trauernde laden wir herzlich am 26.11.2017 zu unserem Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl und Verlesung der Namen der Verstorbenen um 11:00 Uhr in der Kirch Johannisthal ein, sowie zur Andacht mit Bläserchor auf dem Friedhof in Baumschulenweg um 14:00 Uhr.

Freie Tage im Mai

Dieses Jahr drei lange Wochenenden. Berlins Straßen werden leerer, die Waldwege voller, die Züge nehmen nicht mehr alle Fahrräder mit …

Je mehr diese Tage genossen werden, desto weniger brauchen wir uns darum scheren, warum die Bundesländer diese Feiertage überhaupt gesetzlich festlegten.

Spiegelt die Einrichtung dieser Feiertage etwas davon, was uns als Menschen, die wir in diesen Ländern leben, verbindet?

Was gibt es zu feiern? – … dass arbeitsfrei ist. Das reicht.

Es könnte noch mehr sein, was wir feiern: Himmelfahrt und Pfingsten können wir feiern, was wir bekommen und nicht erst erarbeiten müssen.

Himmelfahrt – das Fest der „Himmelfahrt Christi“

Folgen wir der Geschichte von Jesus Christus!

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir auf der Erde vor Augen haben. Heben wir unsere Augen auf, woher kommt uns Hilfe, – vom Himmel her kommt irgendwie Licht und Weite. Der Himmel überspannt unser Leben. Das bestimmt auch unser Leben.

Nicht wie ein Schicksal. Denn, Gott, der uns ins Leben rief und am Ende aufnimmt, hat im Himmel Jesus Christus eingesetzt: der soll am Ende über unser Leben entscheiden. … ja, der, den wir so als Mensch kennen!

Pfingstfest

„… wir konnten uns verständigen“. Klappt nicht immer. Auf dem Weg von Jesus Christus gibt uns Gott dafür immerhin Luft und Stimme und Verstand. Ja, wenn sich da Welche wohlwollend einander zuwenden, dann ist angekommen, was uns Jesus Christus eingebracht hat!

Das haben Christen angesichts der Geschichte von Jesus Christus verstanden. Sie erzählten:

Menschen dachten noch gerne an Jesus. Trotz seines Todes hatte Gott ihn aufleben lassen. Wenn sie das auf sich wirken ließen, atmeten sie auf. Es kam wie ein frischer Luftzug in ihr Leben.

Sie lebten nicht mehr nur so dahin. Sie lebten nicht nur voller Mühen, ihr Auskommen zu erschuften. Sie fühlten sich von Gott geliebt. Ihnen wurde leichter.

Sie fühlten sich erwärmt für das Ergehen anderer Menschen. Nicht nur, dass sie in ihrer Familie zusammenhielten: Es gehörte nun zu ihrem Leben, dass sie sich mit Menschen anderer Sprachen, anderer Temperamente und Kulturen verständigten. Sie lebten nun mal irgendwo zusammen; sie merkten aber auch: Der Geist Gottes, den Gott in uns entzündet, der will sich mit diesen Menschen verständigen, mit Herz und Verstand.

Die so bewusst zusammenkommen, verstehen sich als das Menschen-Volk, das Gott sich wünscht. Somit ist die Kirche als Gottes Bewegung unter uns geboren – aus Gottes Liebes-Wehen.

Das wird Pfingsten gefeiert. 7 mal 7 Tage nach Ostern, oder am 50. Tag (50. heißt griechisch pentekoste, daraus ist das deutsche Wort „Pfingsten“ hervorgegangen).

Da feiern Juden das Fest der Regel (Tora) Gottes und zugleich das Fest der ersten Ernte.

Seit dem Ende des 4. Jahrhunderts gewinnt „der fünfzigste Tag“ (Pfingsten) bei den Christen mehr und mehr den Charakter eines eigenständigen Festes. –

Ein Dankfest für alles, was Menschen in der Kirche durch Gottes Geist ernten.

Reinhard Kähler

Ostern

wir gehen den Lösungs-Weg Gottes nach –
jeder Gottesdienst hat seinen eigenen Charakter:

GRÜNDONNERSTAG ABEND
Wie Jesus mit seinen Freunden setzen wir uns
im Gemeindesaal in Baumschulenweg zusammen.
Wir stärken uns für das, was bevorsteht.
19:30 Uhr

KARFREITAG
Ein Gottesdienst in Stille. In ganz alter Tradition an diesem Tag ohne Musikinstrument. Am Ende erlöschen die Kerzen, wird der Altar leer – Das lassen wir auf uns wirken.
11:00 Uhr

OSTERN ZUR HAHNENZEIT
Gott weckt uns zu neuem Leben! Feiern wir die Zeit, in der Gott die Sonne aufgehen lässt, die Finsternis weicht! Wir tauchen ein und lassen uns von dem neuen Licht mitnehmen.
6:00 Uhr in der Kirche in Baumschulenweg

Anschließend genießen wir zusammen das OSTERFRÜHSTÜCK
Wer mag, bringt etwas mit fürs Frühstück.

AUF DEM FRIEDHOF
Mit dem Posaunenchor klingen die Osterlieder über die Gräber.
8:30 Uhr Friedhof Baumschulenweg

FESTGOTTESDIENST
Der Tod ist leer, sinnlos. Wir feiern Gottes ABER:
das begrenzte Leben hier von Gott geschätzt,
bei Gott ewig in Liebe aufgenommen.
11:00 Uhr

OSTERMONTAG MIT CHORMUSIK
Ostern erklingt mehrstimmig
11:00 Uhr in Niederschöneweide, Friedenskirche

Gedanken zum Ewigkeitssonntag

1610_ewigkeitssonntag_1Ehepaar Prietsch stellte uns u.a. dieses Foto, das sie gemacht haben, zur Verfügung:

Eine Sonnenuhr an der Außenwand der gotischen Dorfkirche Groß Zicker auf der Rügischen Halbinsel Mönchgut zeigt nicht nur uns Lebenden ganz praktisch die Zeit, sie gemahnt auch an die Vergänglichkeit.

 

An einer hochstehenden Gruftanlage auf dem Friedhof der romanischen, oft unbekannten Wipertikirche am Rande Quedlinburgs hat ein später Verstorbener voller liebender Vorsorge und Vorempfindung mit dem zurückbleibenden Ehepartner folgende Tafel anbringen lassen:

1610_ewigkeitssonntag_2

1610_ewigkeitssonntag_3Beeindruckend fanden wir den auf einer alten, vom Zahn der Zeit schon angegriffenen Marmortafel angebrachten Spruch auf der Friedhofsmauer in Groß Bardau

„Totensonntag“ – Ewigkeitssonntag

totensonntag_2am 20. November
der Tag, an dem der Toten gedacht wird:

um 11:00 Uhr
Gottesdienst in der Kirche in Johannisthal
da gedenken wir namentlich der Verstorbenen,
beten für sie und zünden eine Kerze für sie an,

… um 14:00 Uhr 
Gedenken mit der Evangelischen Kirche
auf dem Friedhof Baumschulenweg vor dem Krematorium.

Es spielt der Bläserchor.

Wie leben wir mit denen, die zu uns gehören und gestorben sind?

Vielleicht gehen Sie an dem Tag auf den Friedhof –
zu dem Park, auf dem die Verstorbenen Frieden finden sollen?

Kommen Sie, dass wir an diesem Ort
Gott um Frieden für die Toten bitten.

Pfingsten

Warren Richardson gewann mit diesem Foto. Es zeigt einen Flüchtling mit einem Kind an der serbisch-ungarischen Grenze Foto: dpa

„Hoffnung auf ein neues Leben“ betitelte der Fotograf Warren Richardson dieses Foto.

Ein dunkles Bild. Viel schwarz.
Ein Nachtbild.
Ohne künstliche Aufhellung aufgenommen.
Wie nehmen wir es auf?
Wer übernimmt
das Menschenkind?
Wo es herkommt,
steht keine Wiege mehr,
fließt keine Milch mehr,
alles zerbombt
von entfremdeten Menschen hier.
Es zerreißt einem das Herz, daran zu denken.

Menschen nahmen das zarte Leben beherzt in die Hände,
trugen es durch alle Gefahren, Leidenswege,
reichen es durch den ausgerollten
Stacheldrahtzaun:
Rettet es
hindurch!
Die OSTER-HOFFNUNG leuchtet:
Es gehe mehr auf –
mehr als das fahle Mondlicht.
Gott lasse wieder Bäume blühen,
… lasst spüren
die Wohltaten dessen, der euch berufen hat,
von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.