Archiv der Kategorie: Kirchenmusik

Singschule in Niederschöneweide

Für die Gemeinden unseres Pfarrsprengels wird es ab dem neuen Schuljahrim September eine zweite Singschule in den Räumen der Friedenskirche in Niederschöneweide (Britzer Str. 1-3) geben. Sie wird geleitet von Charlotte Paashaus, die zurzeit als Elternzeitvertreterin bereits die Singschule der Bekenntniskirche in Treptow leitet.

Die Singschule wird Chorarbeit und musikalische Früherziehung umfassen und aus zwei Gruppen bestehen: ein Kinderchor fasst Kinder der ersten bis zur dritten Klassenstufe, der andere, Kinder der vierten bis sechsten Klassenstufe.

Die Proben werden mittwochs in der Winterkirche der Friedenskirche stattfinden. Die Einladung ergeht an Kinder in den Kirchengemeinden unseres gesamten Pfarrsprengels Oberspree-West mit dem Schwerpunkt Johannisthal, Nieder- und Oberschöneweide.

Die Arbeit der Singschule erfolgt in Kooperation mit den Gemeindepädagoginnen der Region. Die Kinderchöre sollen bei Familiengottesdiensten und bei besonderen Aufführungen auftreten. Die neue Singschule in Niederschöneweide wird mit der Singschule in der Bekenntniskirche kooperieren – z.B. beim regionalen Familiengottesdienst und bei einer gemeinsamen Singschulfahrt.

Grosses Konzert im Frühsommer (17. Juni – Neukölln, Magdalenenkirche)

17. Juni um 15.00 Uhr
in der Magdalenenkirche in Neukölln

Dieses ist ein Termin, den wir uns vormerken sollten!

Die Kantorei Johannisthal (Leitung: Martin Fehlandt) wird gemeinsam mit der Rixdorfer Kantorei (Leitung: Anke Mayer) und den Solisten Kathrin Ziegler, Ines Muschka, Ralph Eschrig, Martin Schubach, sowie dem Orchester „Camerata instrumentale“ ein besonderes Konzert geben.

1809 ist das Jahr, in dem Felix Mendelssohn-Bartholdy geboren wurde und in dem Joseph Haydn starb. Mit nur 20 Jahren schrieb Mendelssohn eines der schönsten kirchen-musikalischen Werke der Romantik, die Vertonung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir!“ Mendelssohn selbst bekannte, dass es eins der besten Sachen sei, die er komponiert hatte. Ein wahrer Ohrenschmaus!

Joseph Haydn steht immer etwas im Schatten der anderen beiden großen Klassiker, Mozart und Beethoven. Dass er so etwas nicht verdient hat, zeigt uns deutlich seine Messe in d-Moll, die sogenannte „Nelsonmesse“. Sie hat ihren Namen bekommen, als sie zum Besuch des Lord Nelson beim Fürsten in Esterhazy, Haydns Brotherren, aufgeführt wurde. Haydn selbst hat ihr den Namen „In Angustiis“ gegeben, in „Zeit der Bedrängnis“. In dieser Messe zieht er alle Register seines Könnens. Zwischen seinen beiden großen Oratorien, der Schöpfung“ und den „Jahreszeiten“ geschrieben, stellt es einen der reifsten kirchenmusikalischen Werke der Klassik überhaupt dar und ist wohl Haydns bekannteste Messe. Vom Aufschrei über tiefempfundene, innige Melodien bis hin zu virtuosen Arien und Chorfugen, ist eine riesige Bandbreite der Haydnschen Musik zu erleben.

Lassen Sie sich berühren von zwei wunderbaren Werken, die nicht so oft auf den Programmen der großen Konzerte stehen, es aber mehr als verdient haben. Ich lade dazu ganz herzlich ein!

Ihr Martin Fehlandt

Eintritt jeweils 15 €, ermäßigt 10 €, Vorverkauf in den Gemeindebüros Johannisthal, Oberschöneweide, Rixdorf.

Posaunenchor

Wie lange wird es unseren Posaunenchor noch geben?

Am Tag der Himmelfahrt Christi feierten wir in Johannisthal einen regionalen open-air-Gottesdienst. Viele Gemeindeglieder haben sich darüber gefreut, dass die Posaunen dabei mitwirken. Aber wie lange wird es uns noch geben?

Auch diesmal ging es nicht ohne „Aushilfskräfte“. Aber wer macht sich darüber schon Gedanken…? Vor mehr als 10 Jahren fusionierten die Posaunenchöre von Treptow und Johannisthal. Denn keiner der beiden Chöre konnte noch alleine existieren. Beiden fehlt es an Nachwuchs. Dabei haben wir die Musikschulen in Johannisthal und Adlershof fast vor der Haustür. Außerdem bietet der Posaunenwart unseres Kirchenkreises ebenfalls Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene an, dazu auch Rüstzeiten. Was helfen diese Angebote, wenn sie von Kindern und Heranwachsenden nicht genutzt werden?

Ich selber habe mit 30 Jahren das erste Mal ein Blasinstrument in der Hand gehabt, meine Frau erst mit 40 Jahren, unsere Kinder mit 8 bis 10 Jahren.

Ermutigend war, dass vor einer Woche ein Mann bei uns erschienen, der es nach 25 Jahren „Abstinenz“ mit seiner Trompete noch einmal versuchen will. Ich möchte jetzt nicht länger ausführen, wie wichtig musische Bildung in Kirche und Gesellschaft für unsere Kultur ist, damit wir als Menschen in Harmonie und Einklang miteinander leben können. Es wäre schade, wenn unser Posaunenchor durch Alter, Tod, Wegzug oder gar Desinteresse am Musizieren allmählich eingeht. Aus langer Erfahrung weiß ich, dass das Erlernen von Blechinstrumenten längst nicht so schwer ist, wie sich das so manch einer vorstellt. Das meint jedenfalls der älteste aktive Bläser in unserem Posaunenchor…

Eberhard Iskraut

Senioren- Sänger- Suche

Alle 14 Tage (Mittwoch 10.00 – 11.00 Uhr) trifft sich im Wechsel in Ober-schöneweide – Niederschöneweide der Seniorensingekreis. Wir haben immer großen Spaß am Singen und am Einüben leichter Chorsätze für kleinere Konzerte und Gottesdienste, die wir mit anderen Chören gemeinsam aufführen. Angeleitet werden wir durch Herrn Fehlandt aus Johannisthal.

Wir werden alle älter, und so kommen auch die Mühseligkeiten, die es uns schwer oder gar unmöglich machen, zu den Zusammenkünften zu erscheinen. Unser Singekreis ist mittlerweile zu einem kleinen Häuflein zusammengeschrumpft. So müssen wir leider überlegen, ob es sinnvoll ist, unseren Singekreis aufzugeben – was wir gar nicht wollen!

Deshalb unser Aufruf:
Wer Lust auf Singen hat, der komme und traue sich, jeder ist
willkommen! Wir freuen uns!

E. Mönch und G. Hocke

Unsere Orgel

Seit dem großen Orgelumbau sind viele Jahre ins Land gezogen.

So ist auch unsere Orgel „in die Jahre gekommen“, was nun einer gründlichen Reparatur bedurfte. Firma Schuke aus Potsdam hat wieder gute Arbeit geleistet und die Orgel klingt wieder voll und frisch wie damals. Darüber freuen wir uns und sind
dankbar.

Ihr Martin Fehlandt

Konzertkalender des Fördervereins der ev. Kirche Berlin Johannisthal für das 1. Halbjahr 2018

48. Benefizkonzert am 17. März (Samstag) um 17.00 Uhr
mit Martin Fehlandt

49. Benefizkonzert am 30. März 2018 (Karfreitag) um 15.00 Uhr
mit Thomas Heyn: Pergolesi „Stabat mater“ in der Bearbeitung für das Saitenensemble Steglitz

50. Benefizkonzert am 8. April 2018 um 17.00 Uhr
Kammerkonzert mit AMEA; im Klaviertrio mit Musik von Arvo Pärt, Mendelsohn und Schumann

51. Benefizkonzert am 29. April 2018 um 17.00 Uhr
Operettengala mit Thomas Heyn

52. Benefizkonzert am 6. Mai 2018 um 17.00 Uhr
Konzert mit Musica laetificans

53. Benefizkonzert am 1. Juli 2018 um 17.00 Uhr
Konzert des Kammerchor des Collegium Musicum Berlin

Alle Termine stehen unter Vorbehalt – Achten Sie bitte auf die Aushänge
Eintritt frei – Spenden werden erbeten

Veranstalter: Förderverein zur Erhaltung des ev. Kirchengebäudes in
Johannisthal e.V.

Herzliche Einladung zum „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach Samstag, 16. Dezember, 17.00 Uhr Christuskirche

Am 16. Dezember beginnt die Weihnachtszeit! – so sagen viele, auch ich. Denn für viele Musikbegeisterte beginnt Weihnachten erst mit den berühmten Paukenschlägen und den darauffolgenden Trompeteneinsätzen dieses in der ganzen Welt berühmten Werkes. Ob Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“, die Bass-Arie „Großer Herr und starker König“, die Alt-Arie „Bereite dich, Zion“, oder „Schlafe, mein Liebster“, die Hirtensinfonia und und und… alles „Hits“ der klassischen Musik.

Das Weihnachtsoratorium von Bach ist ein Werk voll größter Freude und tiefster Innigkeit, ganz sinnfällig komponiert z.B. in dem Choral „Ach mein herzliebstes Jesulein“, in dem der Chor ganz leise, wie vor einem Babybettchen, diesen Choral singt, unterbrochen nach jeder Choralzeile mit jubelnden Pauken und Trompeten („Jesus ist Mensch und König der Welt zugleich“).

Zu diesem besonderen Konzert mit den Solisten D. M. Sandmann, I. Muschka, R. Eschrig, M. Schubach, der Johannisthaler Kantorei und dem Orchester „Camerata musica“ lade ich ganz besonders herzlich ein.

Martin Fehlandt

Eintrittskarten für 15 €, erm. 10 € sind im Kirchenbüro Oberschöneweide und Johannisthal und an der Abendkasse zu bekommen.