Archiv der Kategorie: Kirchgebäude

Danke

Wir danken Frau Baukhage und ihrem Büchertisch für die Spende zur Anschaffung einer zweiten Feuerschale.

Unser Kirchengelände

Wo ist denn in Johannisthal eine Kirche? – Kein Kirchturm weit und breit. Auch kein Schaufenster einer Ladenkirche hat unsere Gemeinde. Unser Kirchgebäude ist eingebettet in einen kleinen Park. Große alte Bäume, Blumen, Wiesen. Rings um das Gebäude. Wer hat das noch nicht genossen?! Sie können sich da auch entspannt auf eine Bank setzen, plaudern oder die Seele baumeln lassen. –

Haben Sie eine Ahnung, was das alles braucht, diese grüne Oase zu erhalten! – Für den regelmäßigen Beschnitt der hohen Bäume beauftragt die Gemeinde eine Firma. Aber alles andere, das machen einige Frauen und Männer aus unserer Gemeinde. Einmal im Monat einen Sonnabend Vormittag. Sie arbeiten nicht für einen Pflegevertag – sie kommen und machen es einfach, weil sie möchten, dass es schön aussieht auf dem Kirchengelände.
All denen, die da mitmachen – mähen und häckseln, Laub harken und pflanzen, wässern und beräumen … – , all denen sei gesagt: Viele freuen sich daran! Es ist ja nicht selbstverständlich, dass es sooo schön aussieht.

Alle in der Gemeinde und noch manche Johannisthaler mehr können ihnen danken.
Wer hätte von Ihnen auch mal Lust, mit anzufassen? –Nur zu!

Die Termine finden Sie in jedem Gemeindebrief als Garteneinsätze.

Reinhard Kähler

Die Taufschale in der Kirche in Johannisthal

Wie sieht die Tauschale im Kirchsaal aus? Gehen Sie mal hin und schauen Sie sich an. Sie sehen eine gehämmerte silberne Taufschale. Die hat der „Johannisthaler Gesangverein Hoffnung“ der Gemeinde zu Ostern 1897 geschenkt (Weihnachten 1895 war der erste Gottesdienst in Johannisthal gefeiert worden, im Schulhaus in der Winckelmannstraße). Die Taufschale hat einen Fries und eine kleine flache Mulde.
taufschale
Bei der Umgestaltung des Kirchsaals im Jahr 1962 wurde die Taufschale in ein größeres Taufbecken eingelassen, das wiederum auf einen hölzernen Dreifuß gelegt wurde. Seit Pfingsten 2015 ist der Altarraum einheitlich gestaltet mit dem Altar, dem Lesepult und der Taufe, die der Leichtigkeit des Raums angepasst sind. da findet die Taufschale einen direkten Platz im Holzgestell. Das kupferne Taufbecken, innen verzinkt, wurde 1962 von Fritz Kühn gestaltet. Es wurde nun an den von der Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V. gesammelten Nachlass der Werke von Fritz Kühn übergeben.

Neuer Altarraum – eine Annäherung

Es ist Pfingstmontag und ich freute mich auf die neuen Altarmöbel im Kirchsaal. Ich war gespannt, wollte mich überraschen lassen. –

Sagen kann ich, dass ich reich beschenkt wurde. Schon der erste Eindruck, noch im Außenbereich unter der Veranda, war großartig. Die warme helle Farbe des Holzes, die schon deutlich spürbare Leichtigkeit der Konstruktion und auch das Aufgreifen von Stilmitteln aus dem vorhandenen Gebäude wurde sichtbar.

Und dann, die Möbel wurden feierlich an ihre Position gestellt und fingen an zu wirken. Mein erstes Empfinden wurde noch verstärkt, weil nun erst die Gesamtkonzeption so richtig sichtbar wurde. Die Form des Raumes und der Giebelfenster wurde aktiv aufgegriffen, gepaart mit der Leichtigkeit der Konstruktion wurde ein Ineinanderfließen aller Elemente sichtbar. Dieses Ineinanderfließen führt aber nicht zu Verwischungen sondern eher zu einer Einheit, in der jedes Element seinen eigenen selbstständigen Platz hat. Man kann auch sagen, es ist eine Einheit mit eigenständigen miteinander abgestimmten Teilen.

Als besonderen stilistischen Kniff empfinde ich die Glasverkleidungen, die in dezenter Art und Weise die Türgestaltung aufgreifen, ohne dass diese dominant wird. Das ist schon sehr gelungen. Anfänglich fragt man sich auch immer, ob die Möbel in ihrer Größe in den Raum passen. Sie sollen nicht untergehen, aber auch nicht  den Raum zu sehr bestimmen. Die Größe der Möbel halte ich für sehr gelungen und nebenbei sind sie in Form und Größe auch praktisch im Alltag des Kirchsaales, der flexibel ist.

Auffällig ist auch die Abstimmung des Holzes mit dem Kreuz an der Giebelwand. Die Maserung ist quasi identisch und mit der Zeit wird sich auch die Farbe angleichen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die neuen Prinzipalmöbel eine logische Folge der Sanierung sind, weil sie auch einen neuen Beginn symbolisieren und in ihrem Stil das Neue des Saales mit verkörpern. Ich wünsche uns allen viele gesegnete Stunden mit den neuen Prinzipalmöbeln

Lars Mönch

Die Gestaltung der Außenansicht des Kirchengeländes

Wer wissen will, wo sich die Ev. Kirchengemeinde Johannisthal befindet, wird Mittel und Wege finden, sie zu finden.
Kirche aber will mehr: sie will in die Öffentlichkeit wirken.
Dafür sollten wir alle Möglichkeiten ausloten.
Am schönsten ist es, wenn die Kirche im Gespräch von Mensch zu Mensch bekannt wird.

Darüber hinaus:

  • Die Haltestelle ist nach der Kirche benannt.
  • Der beleuchtete Schaukasten am Eingang zum Kirchengelände ist großflächig; er macht auf sich aufmerksam. Zwei kleinere Schaukästen stehen in Wohngebieten.
  • Ab und zu hängen Plakate von der Kirchengemeinde in Schaufenstern.

An der Ecke Sterndamm / Heuberger Weg ist auf dem Kirchengelände in den letzten Wochen eine Hecke gepflanzt worden. Mal sehen: wenn sie in den nächsten Jahren gut angewachsen und dicht ist, könnte der große graue Zaun um das Kirchengelände da aufgelockert werden, indem er ein Stück unterbrochen wird. Das wäre eine mögliche Geste in die Öffentlichkeit von Johannisthal: Kommen Sie näher! Hier ist Gemeinde für Sie.

Ihre Gemeindeleitung

Wie sieht es im Kirchsaal aus?

Der Raum – hell und freundlich, hören wir von Vielen.
Und das Mobiliar? –
Links ein dunkler runder Tisch, zwei dunkle Bänke, die Kinderecke und der Gesangbuchwagen; rechts eine lange Bank mit einem anderen Furnier, davor ein Tisch und ein Schreibtischcontainer wieder aus anderem Holz. Und vorne: in der Mitte das helle Kreuz, der große braune Altartisch, ganz links der schwarze Konzertflügel, dazwischen das dunkle zierliche Lesepult; rechts der Taufständer und ganz rechts die geschnitzte Christus-Figur auf einem provisorischen Sockel.

Nach der Neugestaltung des Kirchsaals 2011war klar: Der Altarbereich sollte gestaltet werden. Dafür ist es gut, dass wir uns erst mal eingelebt haben in den Raum. Dann kann der Altarbereich als Ganzes angesehen werden.
Das haben wir von zwei Experten machen lassen. Sie sind unabhängig voneinander zu gleichen Eindrücken gekommen.
Der relativ moderne Kirchsaal ist weniger auf Schutz vor den „Unbilden der Welt“ angelegt; schottet weniger ein Drinnen von einem Draußen ab. Mehr spielt er mit Durchblicken zur Natur, zum Licht und zu „Gebilden der Welt“. So sollten die Möbel im Altarbereich leicht und transparent wirken.
Hinzu kommt: Ein Plus des Kirchsaals ist – er kann flexibel genutzt werden. So sollten die Möbel im Altarbereich auch flexibel gestellt werden können.
Entwickelt hat sich die Meinung: die Möbel sollten aus Holz sein, verbunden mit einem zweiten Material. Dieses ist nun im Entwurf: satiniertes Glas.
Leitend für den Entwurf: Das Kreuz, das im Kirchsaal hängt, gibt vor, woran sich die anderen Stücke orientieren.
Der neue Altar wird seinen Platz auf den Podesten haben, die zu den Lisenen an den Wänden des Kirchsaals passen.

1505_Altarraum

Im Gottesdienst am Pfingstmontag
werden wir die neue Gestaltung des Altarraums in Gebrauch nehmen.

Herr Sven Ahlhelm, der das entworfen und gebaut hat, wird dabei sein.
Nach dem Gottesdienst wird Gelegenheit zum Gespräch mit ihm sein.

Ihre Gemeindeleitung

Investitionen für das Gemeindezentrum der Kirchengemeinde Johannisthal

Die Grundsanierung des Gemeindezentrums wurde im Jahr 2013 abgeschlossen.
Jetzt hat die Gemeinde Johannisthal mit dem Abschluss für das Haushaltsjahr 2013 auch die Schlussrechnung der Baukasse für die Grundsanierung bekommen.
Die Grundsanierung umfasste Ausgaben in Höhe von 505.503 €.
Sie wurde finanziert durch folgende Beiträge

a)                   Zuschuss vom Kirchenkreis             183.599, 31€
b)                   Zuschuss durch die EKU-Stiftung     60.000,00 €
c)                    Spenden und Kollekten                     64.858,83 €
d)                   Eigenmittel der Kirchengemeinde 197.045,86 €

Zur Erläuterung:

a)     Mit 183.600 € haben Nachbargemeinden aus der Umgebung die Kirchengemeinde Johannisthal unterstützt.

b)     60.000 € hat die Kirchengemeinde Johannisthal aus einem Fond bekommen, mit dem Gemeinden in Situationen unterstützt werden, in der sie in neue Wohngebiete ausstrahlen sollten, aber dazu selbst noch zu klein sind und eine Anschubfinanzierung brauchen. (Dieser Fond wird gespeist aus dem Vermögen der sog. „Evangelischen Kirche der Union“(EKU), dem Zusammenschluss der Provinzialkirchen des ehemaligen Preußen.)

c)     Unter dem Titel „Spenden Kollekten“ ist zusammengefasst, was der Förderverein gesammelt hat, was es in Gottesdiensten an Einzelspenden mit diesem Verwendungszweck gab.

d)    Das sind Mittel aus Kirchensteuereinnahmen.

Das Architektenbüro hat gehalten, was es versprochen hat: es achtete ganz streng auf die Kosten. So ist die Kirchengemeinde sicher in dem im Jahr 2010 bestimmten Kostenrahmen von 510.000 € geblieben.
Die Sanierung, die jetzt viele freut – aus der Gemeinde Johannisthal ebenso wie Gäste –, war eine enorme Kraftanstrengung. Eben auch eine finanzielle Heraus­forderung.

Sie wurde unternommen, um das Gebäude auch für künftige kirchliche Arbeit zu erhalten.

Bis zu der Entscheidung dafür war es eine ernsthaft diskutierte Frage: Ist es gerechtfertigt, so viel in die Erhaltung dieses Gebäudes zu investieren?
Diese Investitionen müssen sich nun je und je durch die Nutzung des Gebäudes rechtfertigen.

Die Kirchengemeinde Johannisthal hat viel für ihr Gebäude ausgegeben. Darüber können wir uns nun alle freuen. Und alle, die die Möglichkeiten dieses Gemeindezentrums nutzen können denen danken, die das mit ihren Mitteln befördert haben.
Zugleich wird sich die Kirchengemeinde Johannisthal nun auch wieder darauf besinnen:

Nach allen Leistungen für die Erhaltung dieses Gebäudes – eine Christengemeinde lebt nicht auf sich bezogen. Sie lebt – von Jesus Christus gesandt – mit und für Mitmenschen.

Die Maßnahmen zur Erhaltung sind abgeschlossen; inzwischen ist auch zusätzlich das Dach für 32.500 € saniert worden.
Nun werden wir wieder schauen: was liegt an uns, dass wir unsererseits andere Gemeinden und bedürftige Menschen unterstützen, in der Nähe und in der Ferne?

Reinhard Kähler

Aus der Gemeindeleitung

Ein neuer Mitarbeiter

Seit 1. Juli ist Herr Thürmann für monatlich 25 Stunden in unserer Gemeinde angestellt.
Herr Thürmann hat gleich losgelegt. Er stellt die Tische, er stellt die Läuteanlage, er repariert Bänke auf dem Gelände, er säubert die Kerzenschale und anderes mehr. –
Wer kann und mag, bringe sich engagiert in unserer Gemeinde ein. Das soll weiter so sein. Gleichwohl ist es eine gute Unterstützung, dass nun Herr Thürmann Hand anlegt.

Reinhard Kähler

… und was gibt es noch aus den Beratungen der Gemeindeleitung zu sagen?

  1. Wenn wir den Gottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde aus Baumschulenweg feiern, werden die Kollekten hälftig für die Gemeinden geteilt – sowohl wenn wir in Johannisthal als auch wenn wir in Baumschulenweg zusammen sind.
  2. Laufend hören wir noch von Menschen, die nach längerer Zeit wieder in unser Gemeindezentrum kommen, wie schön es geworden ist – freundlich, hell, transparent …
    Die im Kirchsaal vorne sprechen, könnten noch besser zu sehen sein, wenn das Gegenlicht, in dem sie für die Zuhörenden stehen, neutralisiert wird. Es soll nicht mehr lange dauern, dass es eine Lösung dafür gibt.
    Die Kabel für die Akustikanlage liegen noch am Rande des Kirchsaals, das ist ein Provisorium.
    Was normal nicht zu sehen ist: Die Dächer auf dem Gemeindezentrum und den Nebengebäuden müssen noch saniert werden. Bei der Gelegenheit werden die überflüssigen Schornsteine abgerissen werden; und auch der Schutt vor den Schuppen wird entsorgt. – Aus drei Angeboten für diese Maßnahme musste das Beste ausgewählt werden. Auch hierbei werden uns andere Gemeinden finanziell unterstützen.
  3. Wissen Sie, dass Sie Räume im Gemeindezentrum auch privat nutzen können? – Das geht natürlich nur nach bestimmten Regeln. (Dazu muss berücksichtigt werden, dass Gemeindeveranstaltungen Vorfahrt haben.) Es braucht Übergaben und Abnahmen. Und es geht nicht ohne Nutzungsentgelt. Und das unterschiedlich je nach Zahl der genutzten Räume und nach Dauer der Nutzung. Und noch einmal anders, wenn überwiegend das schöne Gelände genutzt wird. – Und wie ist es, wenn jemand Mobiliar von der Gemeinde ausleihen möchte? Auch dafür hat die Gemeindeleitung jetzt Regeln aufgestellt.(Wenn Sie Interesse an solchen Nutzungen haben, fragen Sie im Gemeindebüro oder Mitglieder der Gemeindeleitung.)

Reinhard Kähler

Die Vielen, die sich in unserer Gemeinde engagieren

Ich weiß nicht, wie Viele Sie kennen, die sich in unserer Johannisthaler Gemeinde engagieren. Da sind welche, die einmal abgewaschen haben nach dem Empfang zur Jubelkonfirmation; und da sind welche, die regelmäßig Andere besuchen oder immer wieder Hunderte Briefe unserer Gemeinde austragen. Und Viele andere mehr.

Durch all dieses Engagement bekommen Gemeindeglieder etwas von der Gemeinde mit, zu der sie gehören. Und darüber hinaus: durch manches Engagement von Gemeindegliedern können Menschen in Johannisthal etwas von der Evangelischen Kirchengemeinde in Johannisthal wahrnehmen.

Auch wenn manches Engagement manchmal anstrengend ist: Ich hoffe, es überwiegt immer wieder, dass alle, die sich so oder so in unserer Gemeinde engagieren, das Gefühl haben: es ist gut, was sie tun.

Von Einigen der Engagierten spreche ich im Folgenden.

Sie werden genannt
„Ehrenamtliche“ –

Sie nehmen aus freiwilligem Engagement Aufgaben wahr, die zu den Kernaufgaben unserer Gemeinde gehören. Deswegen heißt das „-amt“. So ein Amt wird für einen verbindlichen Zeitraum übernommen, in der Regel für drei Jahre.

Ob in diesem Sinne von einem „Ehrenamt“ oder anders gesprochen wird, hängt also nicht daran, wie ernst die Betreffenden ihr Engagement nehmen oder wie viel Zeit sie dafür einsetzen.

Wer für eine bestimmte Zeit ein Ehrenamt in der Kirchengemeinde übernommen hat, ist darauf ansprechbar.

… die sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich engagieren

Im Gottesdienst am 16. Februar wurden aus ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in unserer Gemeinde verabschiedet

  • Herr Holzberger aus seinem Engagement im Diakonischen Arbeitskreis
  • Herr Tobias Wulff aus seinem Engagement für die Kirchenmusik in unserer Gemeinde.

In diesem Gottesdienst wurde Gottes Segen zugesprochen für Einzelne, deren Engagement in unserer Gemeinde in letzter Zeit noch einmal einen weiteren ehrenamtlichen Akzent bekam, nämlich für

  • Frau Doberenz für ihre Mitarbeit im Diakonischen Arbeitskreis
  • Frau Struckmeyer als Verantwortliche im Handarbeitskreis
  • Frau Wulff als Verantwortliche für die Vorbereitungsgruppe der Veranstaltung Advent in der Kirche Johannisthal

Unsere Fürbitte begleite alle, die sich weiterhin in unserer Gemeinde engagieren. Wir denken an Manche, die wir in der Gemeinde engagiert erlebt haben!

Wir nennen hier einige, von denen Sie wissen sollten: sie bringen sich dauerhaft – für die nächsten drei Jahre – verbindlich in unserer Gemeinde ein.

  • Im Gemeindebüro: Frau Baukhage und Frau Haese
  • als MitarbeiterInnen bei den Kindergottesdiensten: Frau Labuhn, Frau Storch, Frau Thierbach, Frau Werner
  • im Diakonischen Arbeitskreis: Frau Bansemer, Frau Baukhage, Frau Behnke, Frau Drachenberg, Herr Drosdatis, Frau Giese, Frau Hirthe, Frau Nebauer, Frau Reddel
  • im Musikausschuss: Frau Düster, Herr Andreas Iskraut, Herr Otto, Herr Schmidt (von der Gemeindeleitung) und jetzt als Vertreter des Flötenkreises: Herr Bernd Wulff
  • als Verantwortlicher für die Pflege des Kirchengeländes: Herr Skorloff
  • als Verantwortlicher für die Pflege der Informationen zu unserer Gemeinde im Internet: Herr Storch
  • als Verantwortliche für die beiden Schaukästen auf dem Kirchengelände: Frau Thierbach
  • als Verantwortliche für den Blumenschmuck auf dem Altar: Frau Gisela Iskraut
  • im Redaktionskreis des Gemeindebriefes: Frau Baukhage, Frau Burow, Frau Dietzsch, Herr Griese, Frau Schaarschmidt.

Wer in der Leitung der Gemeinde mitarbeitet, wissen Sie sicher:

Frau Dr. Hinz als Vorsitzende, Herr Dr. Scheidereiter, Herr Schmidt, Frau Storch, sowie Frau Dr. Oehme. Pfarrer Kähler von Amts wegen.

Dass Herr Wulff unsere Gemeinde im Kirchenkreis vertritt, wissen Sie aus dem Gemeindebrief Januar 2014.

Die Grundordnung unserer Kirche sieht vor: Die Leitung der Gemeinde kann zur Vorbereitung und Entscheidung ihrer Entscheidungen Ausschüsse und Arbeitsgruppen bilden. Ausschüsse in der Regel für die Zeit bis zur nächsten Wahl zur Gemeindeleitung.

In diesem Sinne hat die Leitung der Gemeinde wieder den Musikausschuss gebildet. In ihm arbeiten all die oben Genannten mit sowie von seinem Dienstbereich her Herr Fehlandt.

Die Leitung der Gemeinde kann bestimmte Aufgaben bzw. Verantwortlichkeiten übertragen.

In diesem Sinne achtet Frau Storch auf die finanzielle Situation der Gemeinde; Herr Scheidereiter kümmert sich um die baulichen Angelegenheiten der Gemeinde und Frau Storch ist Ansprechpartnerin für die Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde.

Wer an der Redaktion der Gemeindebriefe mitarbeitet, können Sie in deren Impressum lesen. Wussten Sie, wer sich darum kümmert, dass die Plakate in den beiden Schaukästen auf dem Kirchengelände gewechselt werden und wer sich darum kümmert, dass die Internetseite unserer Gemeinde so gut gestaltet ist und neue Informationen ständig aktuell eingepflegt werden?

In den letzten Jahren wurde die Veranstaltung Advent in der Kirche Johannisthal zu einer jährlichen Tradition. Manches hat sich da bewährt und muss nicht jedes Jahr neu erfunden werden, manches wird von Jahr zu Jahr neu überlegt. Für alle Vorbereitungen und für die Durchführung braucht es eine Gruppe, die sich dafür engagiert. Wer sich da in einem Jahr engagiert, ist nicht zwangsläufig für mehrere Jahre dabei. Aber dass rechtzeitig Engagierte dafür gefunden werden und dass alles Nötige getan wird, das nimmt für die nächsten drei Jahre Frau Wulff in die Hand. Die Gruppe soll das Programm überlegen und abstimmen, gegebenenfalls Leute engagieren, die praktische Durchführung organisieren, bis hin zur Nachbereitung.

Auch das Gemeindefest wird von Jahr zu Jahr von einer Gruppe geplant und vorbereitet, gemeinsam mit Engagierten aus Baumschulenweg.

Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten, wo Sie sich auf dem Feld der Kirchengemeinde engagieren können.

Sonst noch aus der Leitung der Gemeinde:

  1. Wir freuen uns, dass Frau Endter mit den Kindern in unserer Gemeinde arbeitet.  Ebenso freuen wir uns, dass Frau Rieper mit Jugendlichen in unserer Kirchenregion arbeitet. Beide nun schon ein halbes Jahr – und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit.
  2. Herr Fehlandt ist zu 75% in unserer Gemeinde und zu 25% in der Gemeinde in             Oberschöneweide angestellt. Seine Stelle wird von beiden Gemeinden entsprechend diesen Anteilen finanziert. Seine Orgeldienste müssen mit der Gemeinde in Oberschöneweide abgestimmt werden. Ebenso, wenn die Kantorei unserer Gemeinde in der Christuskirche ein Konzert gibt.
  3. Kirchsaal: Sie haben sich vielleicht inzwischen schon mal an den neu angeschafften Klappstühlen gefreut. Nachdem aus den Wänden im vorderen Bereich hoffentlich die letzte Feuchtigkeit ausgezogen ist, muss nun an den nachgeputzten Stellen gemalert werden. Wir suchen noch nach einer geeigneten Lösung für die Ausleuchtung des Altarraums. Bemerkenswert viele Stimmen äußern sich sehr angetan von der Wirkung der Akustikdecke, die im letzten Sommer eingebaut wurde. Seither ist Herr Scheidereiter da dran, dass die provisorische Verkabelung der Akustikanlage in einen dauerhaften Zustand gebracht wird.

Einmal im Jahr nehmen sich die beiden Gemeindeleitungen der Gemeinden in Johannisthal und Baumschulenweg zusammen mehr Zeit als nur für die unterschiedlichen Tagesordnungspunkte. Dafür fahren sie ein Wochenende zur Klausur. Dieses Jahr wurde von den Mitgliedern der Gemeindeleitungen das Thema gewählt: Sakramente nach evangelischem und katholischem Verständnis.

Reinhard Kähler

Schreibende Hand

Bericht von der Gemeindeversammlung am 08.09.2013

Nach dem Gottesdienst, in dem sich übrigens sechs der zehn Jugendlichen des neuen Konfirmandenjahrganges vorgestellt hatten, versammelten sich 33 Gemeindeglieder, um den Bericht über die Arbeit der Gemeindeleitung in den zurückliegenden zwölf Monaten zu hören. Herr Dr. Scheidereiter sprach über den Abschluss der Arbeiten zum Einbau der Akustikdecke im Kirchsaal, von deren positivem Ergebnis sich inzwischen jeder überzeugen konnte. Die Kosten sollen da auch nicht verschwiegen werden, die sich auf rund 30.000,-€ belaufen zuzüglich der Aufwendungen für das Ab-und Anbauen der Kirchsaallampen und das Ein-und Aushausen der Orgel.

Die Gemeindeleitung hatte – gemeinsam mit den vier anderen Gemeinden der Region – entschieden, nach dem Ausscheiden von Frau Eberhardt und Frau Seeger aus der Arbeit mit Kindern die kirchliche Arbeit mit Kindern und die Arbeit mit Jugendlichen in unserer Region zusammenzuführen und dafür Stellen für Gemeindepädagoginnen auszuschreiben. Pfarrer Kähler gab dazu die entsprechenden Hintergrundinformationen, und die versammelte Gemeinde konnte die beiden für unsere Gemeinde tätigen Mitarbeiterinnen persönlich kennenlernen. Frau Mandy Endter hat viele Ideen, z.B. Theaterprojekte, die sie mit den Kindern, die jetzt zum KinderKirchen-Treff kommen, verwirklichen möchte- auch gemeinsam mit den Kindern unserer Nachbargemeinden. Frau Anke Rieper wird sich um die Konfirmanden und die Junge Gemeinde bemühen und hat dafür einen reichen Erfahrungsschatz an durchgeführten Konfirmandenprojekten aus ihrer bisherigen Arbeit. Beide Mitarbeiterinnen strahlten so viel Enthusiasmus aus, dass man gespannt auf die Ergebnisse sein darf.

Pfarrer Kähler nahm die Gelegenheit wahr, Danke zu sagen:

  • den Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro, Frau Baukhage und Frau Haese, die seit vielen Jahren ehrenamtlich für eine organisatorisch und terminlich reibungslose Gemeindearbeit Sorge tragen,
  • Herrn Grau, der treu unsere Gemeindebriefe und andere Post an Gemeindeglieder austrägt,
  • dem diakonischen Arbeitskreis für seine Geburtstags- und Krankenbesuche,
  • dem Handarbeitskreis unter der Leitung von Frau Struckmeyer, der u.a. für die Seniorengeburtstagsfeiern tolle Basteleien passend zum Thema der Andacht fertigt,
  • Herrn Skorloff, der sich ständig um die Pflege der Außenanlagen kümmert und den alle 4 Wochen stattfindenden Garteneinsatz leitet,
  • Herrn Dr. Scheidereiter, der sich intensiv um die Bauangelegenheiten in unserer Gemeinde bemüht.

Er wird zukünftig ruhiger schlafen können, weil die Gemeindeleitung beschlossen hat, die Verwaltung der Häuser Sterndamm 90 und 92 und ihrer Mietwohnungen dem Kirchlichen Verwaltungsamt zu übertragen. Frau Dr. Hinz und Herr Kähler legten dar, dass wir es nicht mehr als Aufgabe einer Kirchengemeinde ansehen, sich zum Nulltarif in der Bewirtschaftung von Wohnraum zu engagieren. Nach einer Testphase bis Ende 2014 soll entschieden werden, ob die Gemeinde über einen Verkauf der Immobilien nachdenken möchte.

Die bevorstehenden Wahlen zur Gemeindeleitung waren ein weiteres Thema der Gemeindeversammlung. Herr Wulff informierte über die Entscheidung der Gemeindeleitung, die Zahl der Mitglieder auf vier zu reduzieren, da sich von angefragten zehn Gemeindegliedern nur zwei zur Kandidatur bereit erklärt hatten. Beide stellten sich der Gemeinde persönlich vor: Frau Astrid Oehme ist als Psychologin im Spezialgebiet Schnittstelle Mensch-Maschine tätig und hat sich schon in die Ausgestaltung des Foyers und des Gemeindesaales mit Bildern eingebracht, Herr Daniel Schmidt ist Physiker und in der Kantorei aktiv. Beide sind motiviert, Verantwortung für die bzw. in der Gemeinde zu übernehmen.

Herr Wulff sprach die Frage der gemeinsamen Gottesdienste mit den Nachbargemeinden an. Es sind ja die gemeinsam in der Region gestalteten Gottesdienste zu Feiertagen oder die gerade auch von Angehörigen unserer Gemeinde gewünschten gemeinsamen ökumenischen Gottesdienste. Darüber hinaus betrifft es die Gottesdienste, an denen Pfarrer Kähler nicht da ist (während er, wenn er da ist, gern in Baumschulenweg und Johannisthal Gottesdienst hält). – Es wurde angesprochen, dass der weite Weg in eine Nachbargemeinde aufwändiger ist. Herr Wulff verwies demgegenüber auf den Aufwand für jede Gemeinde, einen Gottesdienst durchzuführen. Und er erinnerte daran, wie bereichernd es ist, zusammen mit anderen Gottesdienst zu feiern – sowohl in anderen Kirchen als auch, wenn andere Gemeinden nach Johannis­thal kommen.

Eine Umfrage innerhalb der Gemeinde, wer WAS gern in unserer Gemeinde in Zukunft täte, fand bis auf zwei Meldungen keinen Widerhall.

Herr Struckmeyer interessierte sich für den Verbleib der Figur des segnenden Christus. Dieser ist im Pavillon zwischengelagert, bis die noch ausstehenden Regressarbeiten an den feuchten Mauerstellen in den vorderen Ecken des Kirchsaales durch einen Maurer beseitigt sind.

Zu danken ist an dieser Stelle den fleißigen Helfern, die für Kaffee, Tee und leckere Brötchenhälften gesorgt hatten und im Nachgang den Abwasch und das Aufräumen erledigten.

 Reinhard Kähler/Bernd Wulff