Archiv der Kategorie: Kirchgebäude

Aus der Gemeindeleitung Licht – Kreissynode – Aussengelände

Es werde Licht! Bei Redaktionsschluss dieses Gemeindebriefes war noch nichts zu sehen – wenn Sie ihn in den Händen halten, sind die Arbeiten hoffentlich abgeschlossen: Nach über einem Jahr Vorbereitungszeit soll im hinteren Bereich der Kirche die Beleuchtung ergänzt werden, so dass Musiker und Sänger auch in der dunklen Jahreszeit noch etwas in ihren Noten sehen. Leider wird unser Leuchtentyp nicht mehr produziert und war auch überall ausverkauft. So ziehen nun moderne LED-Panel in die Kirche ein. Weitere Arbeiten schließen sich direkt an:

Der Weihnachtsstern bekommt einen professionellen Lampenlift, die Scheinwerfer werden direkt an der Wand montiert und die vorhandenen Leuchten werden mit hellerem Leuchtmittel ausgestattet. Freuen Sie sich also auf eine hellere Kirche in der Adventszeit! Die Kosten übernimmt der Förderverein – herzlichen Dank an dieser Stelle nicht nur für die finanzielle sondern auch planerische Unterstützung!

Am 13. Oktober tagte die Kreissynode in der Kirche Johannisthal. Frau Wilcke und Frau Herwig nutzten die Möglichkeit, Gemeinde und Kirchenkreis den Synodalen vorzustellen. Die Mitglieder der Kreissynode genossen sicherlich an diesem schönen Herbsttag in den Pausen unseren ganz besonderen Schatz: Das Gelände rings um die Kirche.

Die Gestaltung und Nutzung des Geländes soll im nächsten Jahr zu den Themen gehören, die weiter vorangebracht werden. Bevor größere Maßnahmen beginnen, soll ein Plan entstehen, welche Nutzung wir in welchem Bereich vorsehen wollen.

Daher unsere Frage an Sie:

Was wünschen Sie sich auf unserem Gelände?
Einen Bolzplatz? Den alten Weg direkt zum Portal der Kirche zurück? Vielleicht weitere Sitzmöglichkeiten? Wollen wir den Pavillon wieder stärker nutzen? Was wäre dafür nötig?

Sie sehen: Es gibt viele Fragen und einige Ideen stehen schon im Raum.

Bringen Sie sich doch auch ein. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche für das Kirchengelände, malen Sie mit Ihren Kindern ein Bild, erzählen Sie uns beim Kirchenkaffee, was Sie sich vorstellen. Je nachdem, wie ähnlich oder unterschiedlich die Ideen ausfallen, werden wir mit einem Land-schaftsplaner ein Gesamtkonzept erstellen, das dann nach und nach
umgesetzt wird.

Wenn Sie uns Ihre Ideen per E-Mail mitteilen wollen, dann nutzen Sie bitte die Adresse buero@kirche-johannisthal.de.

Wir sind gespannt!

Anja Herwig
(Vorsitzende des Gemeindekirchenrates)

Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V.

Der Förderverein berichtet:

Der Förderverein zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes e.V. möchte mit diesen Zeilen auf sich aufmerksam machen und von seiner Tätigkeit für die Gemeinde berichten. Aus formalen Gründen kann der Förderverein keine eigenen Bauprojekte tätigen. Somit fließen die Spenden aus seiner Arbeit in die allgemeine Bautätigkeit der Gemeinde ein. Seit der Gründung am 18.12.2008 unterstützen die Mitglieder mit ihrem Engagement, den Spenden und  Mitgliedsbeiträgen den Erhalt des Gebäudes der evangelischen  Gemeinde in Johannisthal. Auch nach dem Umbau bis 2013 gibt es  genug bauliche Herausforderungen, die aus der Gemeindekasse allein kaum zu bestreiten sind. Die sehr engagierten ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins  organisieren zur Unterstützung der notwendigen Baumaßnahmen am Kirchengebäude regelmäßig Benefizkonzerte und Benefizveranstaltungen. In diesem Jahr konnten bereits 8.000€ an die Kirchengemeinde übergeben werden.
Wir möchten diese Zeilen nutzen, uns bei allen Unterstützern zu bedanken, besonders bei  denen, die nicht auf dem Podest stehen, allen die mitdenken, Plakate verteilen, die Pausenversorgung sichern, Blumen besorgen, den Kirchsaal herrichten, um nur einige der  Tätigkeiten aufzuzählen, ohne die Konzerte und Veranstaltungen nicht durchführbar wären. Nicht zuletzt danken wir den künstlerisch  aktiven Gästen, die einen hohen Einsatz zeigen, um diese Konzerte und Veranstaltungen in  hoher Qualität durchzuführen. Wir als Förderverein sind immer wieder von der hohen Resonanz  beeindruckt und danken allen Gästen, die mit ihrem Kommen den künstlerischen Einsatz würdigen, mit ihren Spenden das Gemeindeleben unterstützen und den Fortbestand des Fördervereins sichern. Eine besondere Motivation unserer Arbeit ziehen wir aus der Wirkung, dass viele Besucher von außerhalb kommen und damit die Kirche in  Johannisthal kennenlernen. Wir wollen das kulturelle Leben in Johannisthal bereichern und durch den Verzicht auf Eintrittsgelder und Ermöglichung des barrierefreien  Zuganges allen eine Teilhabe ermöglichen. Das ist gleichzeitig Ziel und Selbstverständnis unserer Arbeit. Lebendiges Gemeindeleben ist ohne ein ausgewogenes Geben und Nehmen aller mit ihrer Vielfalt an Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht möglich. Wir freuen uns über alle, die die Konzerte und Veranstaltungen genießen und als Möglichkeit der Begegnung beim Pausengespräch nutzen! Gleichermaßen freuen wir uns über Interessenten für die Fördervereinstätigkeit!
www.foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de kontakt@foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de Telefon: 030/ 63 645 82 Fax: 030/ 63 104 457
Haben Sie Fragen,  Anregungen?  Sprechen Sie uns an!  Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Lars Mönch

 

Tage des offenen Denkmals in Johannisthal

Erstmals beteiligte sich unsere Kirchengemeinde am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018. Die Initiative wurde von Dr. Thomas Menn eingeleitet, und der Förderverein unserer Gemeinde unterstützte diese. Die Initiatoren wandten sich an den Heimatkreis Johannisthal und an den Organisator des Flugkistenrennens in Johannisthal. Beide unterstützten diese Initiative und somit war eine organisatorische Grundlage gelegt. Der Freundeskreis Heimatgeschichte Treptow wurde von Herrn Kauther und Herrn Rahn mit ihrem sehr informativen Stand repräsentiert und Herr Hildebrandt stellte eine Flugkiste der Grundschule Melli Beese zur Verfügung. Die Gemeinde selbst beteiligte sich mit einem  Büchertisch, der von Frau Baukhage betreut wurde und mit  einem Stand des Fördervereins.

Ein Höhepunkt des Tages war die Einweihung einer Tafel, auf der  historische Informationen zu dem Kirchengelände und seinen Gebäuden zu finden sind. Diese steht für jeden sichtbar direkt in der Nähe der  Bushaltestelle vor unserer  Kirche.  

Größe und Position der Tafel wurden vom Denkmalschutz  vorgegeben. Unsere Gemeinde hatte hierbei leider keinen Einfluss.

Die Gemeinde  bedankt sich hiermit für die Initiative des „Freundeskreis  Heimatgeschichte Treptow“ und  unterstützte  diese auch aktiv.

Der Tag selbst war sehr abwechslungsreich. Kontinuierlich waren Gäste auf dem Gelände und die Resonanz war gut. Für viele Gäste wurde das denkmalgeschützte Ensemble erstmalig erlebbar und viele Gäste hatten bisher gar nicht gewusst, wo die Kirche in Johannisthal ist. 

Durch die direkten Gespräche mit den Gästen konnten viele Fragen  beantwortet werden, und erfreulich war auch, dass viele Johannisthaler auch am Gemeindeleben interessiert waren. Somit konnte einerseits das Gelände mit den Gebäuden und andererseits auch die Kirchengemeinde an sich vorgestellt werden. Auffällig war, dass viele Gäste erst seit  kurzer Zeit in Johannisthal leben und auch am Leben vor Ort sehr  interessiert waren.  Für viele war völlig neu, dass das Gebäude eine so wechselvolle Geschichte hat und es im Kontext mit dem Kuren in  Johannisthal und dem Flughafen Johannisthal steht.

Nun stellt sich die Frage, ob diese Initiative verstetigt wird und man  weiterhin daran teilnimmt.  Darüber ist noch nicht entschieden und es sind weitere Unterstützer und auch Ideen willkommen.

Ihr Lars Mönch.
 

Danke

Wir danken Frau Baukhage und ihrem Büchertisch für die Spende zur Anschaffung einer zweiten Feuerschale.

Unser Kirchengelände

Wo ist denn in Johannisthal eine Kirche? – Kein Kirchturm weit und breit. Auch kein Schaufenster einer Ladenkirche hat unsere Gemeinde. Unser Kirchgebäude ist eingebettet in einen kleinen Park. Große alte Bäume, Blumen, Wiesen. Rings um das Gebäude. Wer hat das noch nicht genossen?! Sie können sich da auch entspannt auf eine Bank setzen, plaudern oder die Seele baumeln lassen. –

Haben Sie eine Ahnung, was das alles braucht, diese grüne Oase zu erhalten! – Für den regelmäßigen Beschnitt der hohen Bäume beauftragt die Gemeinde eine Firma. Aber alles andere, das machen einige Frauen und Männer aus unserer Gemeinde. Einmal im Monat einen Sonnabend Vormittag. Sie arbeiten nicht für einen Pflegevertag – sie kommen und machen es einfach, weil sie möchten, dass es schön aussieht auf dem Kirchengelände.
All denen, die da mitmachen – mähen und häckseln, Laub harken und pflanzen, wässern und beräumen … – , all denen sei gesagt: Viele freuen sich daran! Es ist ja nicht selbstverständlich, dass es sooo schön aussieht.

Alle in der Gemeinde und noch manche Johannisthaler mehr können ihnen danken.
Wer hätte von Ihnen auch mal Lust, mit anzufassen? –Nur zu!

Die Termine finden Sie in jedem Gemeindebrief als Garteneinsätze.

Reinhard Kähler

Die Taufschale in der Kirche in Johannisthal

Wie sieht die Tauschale im Kirchsaal aus? Gehen Sie mal hin und schauen Sie sich an. Sie sehen eine gehämmerte silberne Taufschale. Die hat der „Johannisthaler Gesangverein Hoffnung“ der Gemeinde zu Ostern 1897 geschenkt (Weihnachten 1895 war der erste Gottesdienst in Johannisthal gefeiert worden, im Schulhaus in der Winckelmannstraße). Die Taufschale hat einen Fries und eine kleine flache Mulde.
taufschale
Bei der Umgestaltung des Kirchsaals im Jahr 1962 wurde die Taufschale in ein größeres Taufbecken eingelassen, das wiederum auf einen hölzernen Dreifuß gelegt wurde. Seit Pfingsten 2015 ist der Altarraum einheitlich gestaltet mit dem Altar, dem Lesepult und der Taufe, die der Leichtigkeit des Raums angepasst sind. da findet die Taufschale einen direkten Platz im Holzgestell. Das kupferne Taufbecken, innen verzinkt, wurde 1962 von Fritz Kühn gestaltet. Es wurde nun an den von der Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V. gesammelten Nachlass der Werke von Fritz Kühn übergeben.

Neuer Altarraum – eine Annäherung

Es ist Pfingstmontag und ich freute mich auf die neuen Altarmöbel im Kirchsaal. Ich war gespannt, wollte mich überraschen lassen. –

Sagen kann ich, dass ich reich beschenkt wurde. Schon der erste Eindruck, noch im Außenbereich unter der Veranda, war großartig. Die warme helle Farbe des Holzes, die schon deutlich spürbare Leichtigkeit der Konstruktion und auch das Aufgreifen von Stilmitteln aus dem vorhandenen Gebäude wurde sichtbar.

Und dann, die Möbel wurden feierlich an ihre Position gestellt und fingen an zu wirken. Mein erstes Empfinden wurde noch verstärkt, weil nun erst die Gesamtkonzeption so richtig sichtbar wurde. Die Form des Raumes und der Giebelfenster wurde aktiv aufgegriffen, gepaart mit der Leichtigkeit der Konstruktion wurde ein Ineinanderfließen aller Elemente sichtbar. Dieses Ineinanderfließen führt aber nicht zu Verwischungen sondern eher zu einer Einheit, in der jedes Element seinen eigenen selbstständigen Platz hat. Man kann auch sagen, es ist eine Einheit mit eigenständigen miteinander abgestimmten Teilen.

Als besonderen stilistischen Kniff empfinde ich die Glasverkleidungen, die in dezenter Art und Weise die Türgestaltung aufgreifen, ohne dass diese dominant wird. Das ist schon sehr gelungen. Anfänglich fragt man sich auch immer, ob die Möbel in ihrer Größe in den Raum passen. Sie sollen nicht untergehen, aber auch nicht  den Raum zu sehr bestimmen. Die Größe der Möbel halte ich für sehr gelungen und nebenbei sind sie in Form und Größe auch praktisch im Alltag des Kirchsaales, der flexibel ist.

Auffällig ist auch die Abstimmung des Holzes mit dem Kreuz an der Giebelwand. Die Maserung ist quasi identisch und mit der Zeit wird sich auch die Farbe angleichen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die neuen Prinzipalmöbel eine logische Folge der Sanierung sind, weil sie auch einen neuen Beginn symbolisieren und in ihrem Stil das Neue des Saales mit verkörpern. Ich wünsche uns allen viele gesegnete Stunden mit den neuen Prinzipalmöbeln

Lars Mönch

Die Gestaltung der Außenansicht des Kirchengeländes

Wer wissen will, wo sich die Ev. Kirchengemeinde Johannisthal befindet, wird Mittel und Wege finden, sie zu finden.
Kirche aber will mehr: sie will in die Öffentlichkeit wirken.
Dafür sollten wir alle Möglichkeiten ausloten.
Am schönsten ist es, wenn die Kirche im Gespräch von Mensch zu Mensch bekannt wird.

Darüber hinaus:

  • Die Haltestelle ist nach der Kirche benannt.
  • Der beleuchtete Schaukasten am Eingang zum Kirchengelände ist großflächig; er macht auf sich aufmerksam. Zwei kleinere Schaukästen stehen in Wohngebieten.
  • Ab und zu hängen Plakate von der Kirchengemeinde in Schaufenstern.

An der Ecke Sterndamm / Heuberger Weg ist auf dem Kirchengelände in den letzten Wochen eine Hecke gepflanzt worden. Mal sehen: wenn sie in den nächsten Jahren gut angewachsen und dicht ist, könnte der große graue Zaun um das Kirchengelände da aufgelockert werden, indem er ein Stück unterbrochen wird. Das wäre eine mögliche Geste in die Öffentlichkeit von Johannisthal: Kommen Sie näher! Hier ist Gemeinde für Sie.

Ihre Gemeindeleitung

Wie sieht es im Kirchsaal aus?

Der Raum – hell und freundlich, hören wir von Vielen.
Und das Mobiliar? –
Links ein dunkler runder Tisch, zwei dunkle Bänke, die Kinderecke und der Gesangbuchwagen; rechts eine lange Bank mit einem anderen Furnier, davor ein Tisch und ein Schreibtischcontainer wieder aus anderem Holz. Und vorne: in der Mitte das helle Kreuz, der große braune Altartisch, ganz links der schwarze Konzertflügel, dazwischen das dunkle zierliche Lesepult; rechts der Taufständer und ganz rechts die geschnitzte Christus-Figur auf einem provisorischen Sockel.

Nach der Neugestaltung des Kirchsaals 2011war klar: Der Altarbereich sollte gestaltet werden. Dafür ist es gut, dass wir uns erst mal eingelebt haben in den Raum. Dann kann der Altarbereich als Ganzes angesehen werden.
Das haben wir von zwei Experten machen lassen. Sie sind unabhängig voneinander zu gleichen Eindrücken gekommen.
Der relativ moderne Kirchsaal ist weniger auf Schutz vor den „Unbilden der Welt“ angelegt; schottet weniger ein Drinnen von einem Draußen ab. Mehr spielt er mit Durchblicken zur Natur, zum Licht und zu „Gebilden der Welt“. So sollten die Möbel im Altarbereich leicht und transparent wirken.
Hinzu kommt: Ein Plus des Kirchsaals ist – er kann flexibel genutzt werden. So sollten die Möbel im Altarbereich auch flexibel gestellt werden können.
Entwickelt hat sich die Meinung: die Möbel sollten aus Holz sein, verbunden mit einem zweiten Material. Dieses ist nun im Entwurf: satiniertes Glas.
Leitend für den Entwurf: Das Kreuz, das im Kirchsaal hängt, gibt vor, woran sich die anderen Stücke orientieren.
Der neue Altar wird seinen Platz auf den Podesten haben, die zu den Lisenen an den Wänden des Kirchsaals passen.

1505_Altarraum

Im Gottesdienst am Pfingstmontag
werden wir die neue Gestaltung des Altarraums in Gebrauch nehmen.

Herr Sven Ahlhelm, der das entworfen und gebaut hat, wird dabei sein.
Nach dem Gottesdienst wird Gelegenheit zum Gespräch mit ihm sein.

Ihre Gemeindeleitung

Investitionen für das Gemeindezentrum der Kirchengemeinde Johannisthal

Die Grundsanierung des Gemeindezentrums wurde im Jahr 2013 abgeschlossen.
Jetzt hat die Gemeinde Johannisthal mit dem Abschluss für das Haushaltsjahr 2013 auch die Schlussrechnung der Baukasse für die Grundsanierung bekommen.
Die Grundsanierung umfasste Ausgaben in Höhe von 505.503 €.
Sie wurde finanziert durch folgende Beiträge

a)                   Zuschuss vom Kirchenkreis             183.599, 31€
b)                   Zuschuss durch die EKU-Stiftung     60.000,00 €
c)                    Spenden und Kollekten                     64.858,83 €
d)                   Eigenmittel der Kirchengemeinde 197.045,86 €

Zur Erläuterung:

a)     Mit 183.600 € haben Nachbargemeinden aus der Umgebung die Kirchengemeinde Johannisthal unterstützt.

b)     60.000 € hat die Kirchengemeinde Johannisthal aus einem Fond bekommen, mit dem Gemeinden in Situationen unterstützt werden, in der sie in neue Wohngebiete ausstrahlen sollten, aber dazu selbst noch zu klein sind und eine Anschubfinanzierung brauchen. (Dieser Fond wird gespeist aus dem Vermögen der sog. „Evangelischen Kirche der Union“(EKU), dem Zusammenschluss der Provinzialkirchen des ehemaligen Preußen.)

c)     Unter dem Titel „Spenden Kollekten“ ist zusammengefasst, was der Förderverein gesammelt hat, was es in Gottesdiensten an Einzelspenden mit diesem Verwendungszweck gab.

d)    Das sind Mittel aus Kirchensteuereinnahmen.

Das Architektenbüro hat gehalten, was es versprochen hat: es achtete ganz streng auf die Kosten. So ist die Kirchengemeinde sicher in dem im Jahr 2010 bestimmten Kostenrahmen von 510.000 € geblieben.
Die Sanierung, die jetzt viele freut – aus der Gemeinde Johannisthal ebenso wie Gäste –, war eine enorme Kraftanstrengung. Eben auch eine finanzielle Heraus­forderung.

Sie wurde unternommen, um das Gebäude auch für künftige kirchliche Arbeit zu erhalten.

Bis zu der Entscheidung dafür war es eine ernsthaft diskutierte Frage: Ist es gerechtfertigt, so viel in die Erhaltung dieses Gebäudes zu investieren?
Diese Investitionen müssen sich nun je und je durch die Nutzung des Gebäudes rechtfertigen.

Die Kirchengemeinde Johannisthal hat viel für ihr Gebäude ausgegeben. Darüber können wir uns nun alle freuen. Und alle, die die Möglichkeiten dieses Gemeindezentrums nutzen können denen danken, die das mit ihren Mitteln befördert haben.
Zugleich wird sich die Kirchengemeinde Johannisthal nun auch wieder darauf besinnen:

Nach allen Leistungen für die Erhaltung dieses Gebäudes – eine Christengemeinde lebt nicht auf sich bezogen. Sie lebt – von Jesus Christus gesandt – mit und für Mitmenschen.

Die Maßnahmen zur Erhaltung sind abgeschlossen; inzwischen ist auch zusätzlich das Dach für 32.500 € saniert worden.
Nun werden wir wieder schauen: was liegt an uns, dass wir unsererseits andere Gemeinden und bedürftige Menschen unterstützen, in der Nähe und in der Ferne?

Reinhard Kähler