Archiv der Kategorie: Mitarbeiter

Dankbarkeit erleben – Besuchen verbindet – Ehrenamtliche für Besuchsdienst in Altenpflegeheimen gesucht!

Sie sehen ehrenamtliche Mitarbeit als Chance, eigene Gaben und Fähigkeiten einzubringen?

Sie haben Zeit zum Zuhören, Gespräche führen, Spielen und Spazieren gehen?

Sie haben Freude an Kontakten und daran, Trost zu spenden, Mut zu machen und gemeinsam zu lachen?

Dann sind Sie herzlich willkommen!

Der Kreiskirchenrat hat mich damit beauftragt, im Pfarrsprengel Oberspree-West exemplarisch an einem Konzept zu arbeiten, wie die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis die Menschen in den Senioreneinrichtungen erreichen können. Bisher habe ich allein in diesem Gebiet gearbeitet, nun möchte ich in die Öffentlichkeit der Gemeinden gehen – darum dieser Aufruf.

Wer bin ich? Ich bin Pfarrerin Bärbel Treu. Seit einem Jahr bin ich als Seelsorgerin in fünf Altenpflegeheimen tätig. Ich möchte auch Sie begeistern und für diese Arbeit gewinnen. Wenn Sie auch Interesse an schönen und sehr dankbaren Begegnungen mit Menschen in den Senioreneinrichtungen haben, dann machen Sie mit.

Ich vermittele Ihnen Kontakte, bereite Sie auf Ihre Tätigkeit vor und begleite Sie fachlich und persönlich.

Sie erreichen mich unter der Nummer 0162/3075883 und pfarrerin-treu@kirche-baumschulenweg.de.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre Pfarrerin Bärbel Treu

Weihnachten

Mit diesen Worten verabschiede ich mich von Ihnen, denn meine Zeit der Vertretung in den Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal endet am 31.12.2017. Ich bedanke mich für alle intensiven Begegnungen, anregenden Gespräche und lebendigen Gottesdienste, die ich mit den Gemeinden feiern durfte.

Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Vorstellung Pfarrerin Julika Wilcke

Liebe Gemeinde Johannisthal,


ich freue mich sehr, ab Januar 2018 zu Ihnen entsandt zu werden, um Ihre gemeinsame Pfarrstelle Johannisthal und Baumschulenweg zu verwalten. Sie haben einige Monate Vakanz hinter sich, mit allem, was an zusätzlicher Last – vielleicht auch an zusätzlichen Chancen – verbunden ist. Diese Zeit hat bald ein Ende.

Mein Name ist Julika Wilcke.

Ursprünglich komme ich aus Schleswig-Holstein, habe in Leipzig und Berlin Theologie studiert und im Juni 2011 mein Erstes Theologisches Examen absolviert.

Anschließend habe ich an einem Dissertationsprojekt im Fach Neues Testament gearbeitet, dann aber entschieden, zunächst in den Vorbereitungsdienst für das Pfarramt zu gehen. Seit März 2016 und noch bis Ende dieses Jahres bin ich also Vikarin in der frisch fusionierten Gemeinde Tiergarten. Ich habe dort eine lebendige Kirchengemeinde erlebt, die aus ursprünglich vier einzelnen Gemeinden mit je eigener Geschichte, eigenen Vorstellungen und Schwerpunkten allmählich zusammenwächst. Ich habe auch gesehen, wie die vielen unterschiedlichen Menschen um eine neue gemeinsame Identität ringen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Im September habe ich mein Zweites Theologisches Examen abgelegt und mich für den Dienst in unserer Landeskirche beworben. Mein Mann ist zurzeit Pfarrer im Kirchenkreis Stadtmitte. So leben wir auch in Mitte, wo unsere Kinder Schule und Kindergarten besuchen.
Ich bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen – wie es sich lebt in Johannisthal oder Baumschulenweg, wie Sie als Gemeinden zusammenhalten und wie wir gemeinsam Kirche in unserer Stadt sein können. Ich freue mich auf viele Begegnungen und neue Erfahrungen, auf das gemeinsame Feiern und Gestalten.

Nun wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Bis bald, Julika Wilcke.

Verabschiedung von Charlotte Haese, geb. Kühne

Viele Johannisthaler Gemeindeglieder kannten Sie gut!

Charlotte Haese, geb. Kühne.

Carla wurde sie von ihren Bekannten
genannt.

Als ich mit meiner Familie 1977 nach Johannisthal zog, war sie schon vier Jahre lang im Gemeindebüro tätig, also gut eingearbeitet, und das merkte man.

Im Gemeindebüro war mitunter reger Betrieb, weil damals nicht nur das Kirchgeld der Rentner, sondern auch die Kirchensteuer und Spenden ins Büro bar gebracht und quittiert wurden. Frau Haese führte die Gemeindekartei, trug dort die Daten der Gemeindeglieder ein, die sie in Gesprächen mit den Menschen erfuhr und natürlich auch die Amtshandlungen in die Kirchbücher. Sie kannte die Menschen und ihre Schicksale und hatte ein beneidenswertes Namensgedächtnis. Sie überprüfte die Finanzen einschließlich der Kollekten, verbuchte sie und leitete sie weiter.

Zu unserem damaligen Hausmeister Günther Lehmann hatte das Ehepaar Haese einen besonderen Kontakt.

In ihrem Geburtsort Magdeburg sang die junge Carla bald im Domchor mit, später in Berlin in der Heinersdorfer Kantorei und schließlich bei Frau Oettel in unserem Kirchenchor. Auch das Spielen ihrer (sehr kostbaren) Flöte bereitete ihr große Freude. Später sah ich dieses Instrument als Schmuckstück in ihrem Wohnzimmer hängen. Es dauerte seine Zeit, bis sie sich von ihm trennen konnte. Schließlich schenkte sie vor etlichen Jahren Herrn Fehlandt das gute Stück.

Die Büroarbeit machte ihr so viel Freude, dass sie diese Tätigkeit mit dem Eintritt in das Rentenalter nicht aufgab, sondern mehr als 20 Jahre lang noch ehrenamtlich weiterführte.

Zu ihrem 80. Geburtstag hatte ihr Herr Fehlandt einen Kanon komponiert mit den Noten, die ihren Namen ergaben: H A E eS E. Was hatte sie sich gefreut, als wir ihr den vorgesungen haben!

Nun ist sie im Alter von 85 Jahren verstorben und wurde am 8. November auf dem Domfriedhof in Berlin-Mitte beigesetzt. Herr Fehlandt spielte in der Friedhofshalle auf der Flöte die uns allen bekannte Melodie des Paul-Gerhard-Liedes (EG 361) – eine Erinnerung an das Psalmwort, das die Trauerfeier für ihren lieben Mann Eberhard Haese vor 27 Jahren bestimmte:

„Befiehl dem Herrn deine Wege und
hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.“

Eberhard Iskraut

Danke

Wir danken Frau Baukhage und ihrem Büchertisch für die Spende zur Anschaffung einer zweiten Feuerschale.

Wechsel des GKR-Vorsitzes

Anfang Oktober hat Dr. Thomas Menn aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion als Vorsitzender der Gemeindeleitung niedergelegt. Am 6.11. wurde deshalb Anja Herwig als neue Vorsitzende gewählt. Der GKR dankt Dr. Menn ausdrücklich für die bisher geleistete Arbeit und freut sich, dass er der Gemeindeleitung erhalten bleibt.

Danke für Alles, Pfarrer Dr. Reinhard Kähler

– für das Verborgene und für das Sichtbare –

Die Kirche ist gut gefüllt an diesem Sonntag, dem 23. Juli. In den Bankreihen sitzen eng beieinander Familien, Alleinstehende, ältere und junge Menschen, Weggefährten. Sie sind gekommen, um Reinhard Kähler zu verabschieden, der nach 11 Jahren als Pfarrer in den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal in den Ruhestand geht.

Der Gottesdienst beginnt wie üblich, Reinhard begrüßt und kündigt das erste Lied an, „Wecke Atem, locke Töne“. Es wird überhaupt viel gesungen werden in diesem Gottesdienst. Lieder, die in Gottesdiensten oder Wochenendfahrten über all die Jahre mit Reinhard immer wieder erklangen, „Geh aus mein Herz“, „Danke für jeden guten Morgen“, „Suchet zuerst Gottes Reich“. Und schnell wird klar, dies ist ein besonderer Gottesdienst. Auch weil die Predigt eine Weggefährtin von Reinhard hält, Dr. Hanna Kasparick. Sie arbeitete lange mit ihm am Predigerseminar zusammen. Ihre Predigt nimmt den Passus aus Matthäus 28 auf, wo es heißt: „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Ein Kernsatz des Neuen Testaments – ein Leitgedanke, der die Jünger Jesu führen sollte und der heute die Christen auffordert, nicht zu ruhen, sondern in Bewegung zu bleiben, offen zu bleiben. Aber auch Zweifel zuzulassen. Sie gehören zum Glauben, sagt Hanna Kasparick. Denn auch sie halten ihn in Bewegung, mit Fragen und gesunder Skepsis. Ohne sie wäre es nicht möglich, Schein und Verblendungen aufzudecken.

Bewegung, Fragen, Hinterfragen, Zweifel, offen sein, neue Wege ausprobieren – all dies macht auch Reinhard Kähler aus und prägte seine Zeit in Baumschulenweg und Johannisthal. Er hat vieles bewegt, nach innen und nach außen, bilanziert H. Kasparick. In Glaubensgesprächen, thematischen Wochenendfahrten für Jung und Alt und Gesprächskreisen zog er die Menschen an und gewann im Laufe der Zeit neue Gemeindemitglieder hinzu. „Die Kirche war im Kiez wahrnehmbar“, bringt es H. Kasparick auf den Punkt. Einen großen Anteil daran hat auch Reinhards Frau Kristin, die mit Theateraufführungen und Chorangeboten auf die Kirche aufmerksam machte und aktiv mitwirkte. Auch ihr dankt Hanna Kasparick, nicht zuletzt im Namen der Gemeinden, ausdrücklich.

Natürlich lässt sich es Reinhard Kähler nicht nehmen, selbst ein paar Worte an die Gottesdienstbesucher zu richten. „Es war eine erfüllte Zeit“, beginnt er. Dankbar sei er für die vielen Begegnungen mit so unterschiedlichen Menschen in den letzten Jahren. Oft waren es intensive Gespräche, manchmal nur ein kurzer Wortwechsel auf der Straße. Aber jedes Zusammentreffen habe ihn reicher gemacht. Reinhard bittet aber auch um Nachsicht dort, wo er etwas schuldig geblieben ist.

Im Anschluss gibt Reinhard das Abendmahl aus. Die Gemeindeglieder stehen bis zur Eingangstür der Kirche, jeder möchte vom Pfarrer noch einmal das Sakrament empfangen. Manchen stehen Tränen in den Augen. Den Satz, den die Gemeinden danach aussprechen sollen, dass sie damit einverstanden sind, Reinhard Kähler aus dem aktiven Dienst der Kirche zu entlassen, dürfte deshalb einigen nicht leichtgefallen sein. Die Dankesbekundungen nach dem Gottesdienst kennen dann auch keine Grenzen. Bei einem kleinen Empfang verabschieden sich viele persönlich, überreichen kleine Geschenke, wechseln einige Worte. Wer möchte, kann seine Gedanken und Wünsche zu Papier bringen. Die Vorsitzenden der Gemeindekirchenräte, Michael Aust und Thomas Menn richten sich noch einmal persönlich an Reinhard Kähler ebenso wie Pfarrer Paulus Hecker. Es wird deutlich, die Zeit mit Reinhard, die Arbeit mit ihm war intensiv, freundschaftlich, aber auch fordernd.

Einen Dank an Reinhard kommt an diesem Sonntag aber nicht nur von kirchlicher Seite, nein, auch von weltlicher. Bezirksbürgermeister Oliver Igel hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich zu erscheinen und Reinhard Kähler zu danken. Die Arbeit der Kirche im Bezirk sei wichtig. Weil es um die Arbeit mit Menschen geht und das konnte Pfarrer Kähler.

Was er nun vorhabe und ob man ihn wiedersehen werde, wird Reinhard Kähler oft an diesem Tag gefragt. Mit einem verschmitzten Lächeln antwortet der frischgebackene Ruheständler, erstens er wisse es noch nicht und zweitens er gebe keine Versprechungen ab…

So bleibt denn (vorerst) nur zu sagen, wie es Hanna Kasparick treffend formulierte: Danke Reinhard, für alles Verborgene und für alles Sichtbare!


Vorstellung von Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit Juli 2017 bis voraussichtlich Ende 2017 unterstütze ich die Vakanzverwaltung von Pfarrerin Schwer in Johannisthal und von Pfarrer Hecker in Baumschulenweg mit pfarramtlichen Diensten im Umfang einer halben Stelle. Vertretungen mit pfarramtlichen Diensten sind mir vertraut, da ich seit 2016 bis Juni 2017 bereits ähnliche Vertretungstätigkeiten in zwei Spandauer Gemeinden übernommen habe. Mit der anderen halben Stelle bin ich seit 2002 Pfarrerin in der Kirchengemeinde Siemensstadt, wo ich vor allem für die Arbeit mit Kindern, mit Senioren und für die Kulturarbeit zuständig bin. An dieser Stelle möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen: Ich bin Jahrgang 1964, verheiratet und habe eine Tochter, geboren 1995, die in Israel studiert, und einen Sohn, geboren 1997, der sein Abitur macht.

Meine Jugend habe ich in der Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz verbracht, wo ich den Kindergottesdienst aufgebaut und als Teamerin im Konfirmandenunterricht mitgearbeitet habe. Studiert habe ich Evangelische Theologie in Berlin und Marburg und ein Jahr Orthodoxe Theologie in Thessaloniki, wo ich auch in der Deutschen Gemeinde mitgearbeitet habe. Im Gemeindevikariat war ich in der Tabea-Kirchengemeinde in Neukölln, im Spezialvikariat in einer Beratungsstelle des Kirchenkreises Neukölln für türkische Frauen und ihre Familien (Ugrak) und im Religionspädagogischen Vikariat schließlich an einer Hauptschule in Steglitz. Im Kirchenkreis Spandau engagiere ich mich als Vorsitzende der Asyl AG und als Islambeauftragte; für den Kirchenkreis bin ich Vertreterin in der Landessynode und dort stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ökumene, Mission und Dialog. Seit 1995 arbeite ich ehrenamtlich als Notfallseelsorgerin, seit 2016 als Leitende Notfallseelsorgerin; in dieser Funktion war ich z.B. im Dezember 2016 auch beim Anschlag auf dem Breitscheidplatz eingesetzt. Meine Hobbys sind Lesen, Reisen und ins Kino gehen.

In den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal werde ich nun mit Ihnen ca. zweimal im Monat sonntags Gottesdienste feiern, Amtshandlungen und andere Aufgaben übernehmen, die in Gesprächen mit den GKRs in nächster Zeit noch konkretisiert werden müssen. Ich freue mich, Sie und ihre Gemeinden kennenzulernen. Kommen Sie auf mich zu, mit Fragen, Anregungen und Anliegen.

In Erwartung vieler guter Gespräche und Begegnungen blicke ich neugierig auf die Zeit mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Abschied von Pfarrer Dr. Kähler

Ende September geht unser Pfarrer Dr. Reinhard Kähler direkt im Anschluss an seinen Sommerurlaub in den Ruhestand. Offiziell verabschiedet wurde er bereits im Juli sowohl von unserem Gemeindekirchenrat als auch im Gottesdienst am 23. Juli in der Kirche Zum Vaterhaus in Baumschulenweg.

Vor fast genau 11 Jahren, am 1. Juli 2006, trat der promovierte Theologe seinen Dienst in den Berliner Kirchengemeinden Johannisthal und Baumschulenweg an. Er begann seinen beruflichen Werdegang als Gemeinde- und Studentenpfarrer in Cottbus. Danach war er als Dozent für Systematische Theologie am Berliner Paulinum und als Studienleiter am Predigerseminar Brandenburg an der Havel tätig. Mit der Rückkehr in die Gemeindearbeit schloss sich gewissermaßen der Kreis.

Es war Neuland für alle, denn erstmalig teilte man sich eine Pfarrstelle und damit auch den Menschen mit einer Nachbargemeinde.

Reinhard Kähler hat in den vergangenen elf Jahren viele Akzente gesetzt und er hat uns als Gemeinde Johannisthal neue Perspektiven aufgezeigt. Beispielhaft seien genannt die Neuorganisation der Arbeit mit Jugendlichen, neue Gottesdienstformen wie die Gespräche mit Lebensexpertinnen/Lebensexperten. Die verschiedenen thematischen Gottesdienste waren etwas Besonderes, denn er hat immer Jung bis Alt zum aktiven Mitmachen bewegt.
Gemeinsam mit der Gemeindeleitung hat er zu Beginn dieses Jahrzehnts die Umgestaltung des Gemeindezentrums in Johannisthal verwirklicht. Alle Beteiligten haben hierfür nicht selten bis an den Rand der körperlichen und mentalen Erschöpfung gearbeitet. Das Ergebnis freut alle, wir feiern jetzt in einem offenen, hellen Kirchenraum mit modernen Altarelementen gemeinsam Gottesdienste, Musik und Feste.

Lieber Reinhard Kähler, Danke für die schönen und erfolgreichen Jahre, und wir alle wünschen dir und deiner Familie für diesen nächsten Abschnitt deines Lebens Freude, Gesundheit und Gottes Segen.

Für die Gemeindeleitung: Dr. Thomas Menn

Hallo und auf Wiedersehen

Im Sommer gibt es in der Arbeit mit Kindern unserer Region einen kleinen Wechsel.

Ich, Sabrina Führer, und mein Partner erwarten im Juli unser erstes Kind. Daher verabschiede ich mich ab Juni in den Mutterschutz und dann für ein Jahr in die Elternzeit.

So sehr ich schon auf die kommende Zeit als Mama gespannt bin, weiß ich schon jetzt, dass ich meine KollegInnen und die Kinder der KiKi Gruppen vermissen werde.

Ich freue mich sehr darüber, dass meine liebe Kollegin Mandy Endter mich in der Zeit vertreten wird – in Johannisthal ist sie ja ohnehin schon für die Kinder tätig; nun kommen auch Baumschulenweg, Oberschöneweide und Treptow dazu. So werden die Kinder- und Familienveranstaltungen nach den Sommerferien wie gewohnt weiter stattfinden. Ich wünsche allen Familien einen fröhlichen Sommer und vielleicht sieht man sich mal mit Kinderwagen auf der Straße oder bei dem einen oder anderen Gemeindefest oder Familiengottesdienst.

Sabrina Führer

Auch ich, Mandy Endter, freue mich riesig auf die Arbeit als Gemeindepädagogin in allen vier Gemeinden. Der eine oder andere kennt mich ja bereits von den regionalen Kinderveranstaltungen, die Sabrina und ich immer gemeinsam durchgeführt haben, unter anderem auch die alljährliche KiKi- Fahrt. Für alle, die mich noch nicht kennen, hier ein kleiner Steckbrief.

Ich bin 37 Jahre alt verheiratet und habe 2 Kinder, Lea (16) und Elias (10). Seit 2006 sind wir aus dem beschaulichen Thüringen nach Berlin gezogen und wohnen mittlerweile in einem kleinen Häuschen in Rudow. Ich selbst habe an der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt Sozialpädagogik studiert und nach meiner Elternzeit bis jetzt als Hortleitung in Adlershof an einer Grundschule gearbeitet.

Da ich schon seit meiner Jugend immer aktiv in den Jungen Gemeinden und Kinderkreisen mitgewirkt habe, konnte ich auch hier nicht umhin in der Kirchengemeinde Johannisthal ehrenamtlich mitzuwirken. Seit 2012 dann auch nebenberuflich mit einer geringfügigen Stelle in Johannisthal.

Da die Arbeit mir aber so sehr Spaß macht und ich immer schon gerne wieder in diesen Bereich voll beruflich zurück wollte, bot sich mir nun die Chance die Elternzeitvertretung für Sabrina zu übernehmen.

Einige tolle Projekte habe ich bereits geplant und ich werde auch schon bei der einen oder anderen Familienveranstaltung im Juni dabei sein. Richtig los geht es dann ab September wöchentlich mit den KiKi-Gruppen. Wir werden, so gut es geht, die gewohnten Termine beibehalten. Ändern wird sich nur die KiKi Zeit in Johannisthal.

Hier werde ich ab dem kommenden Schuljahr immer freitags ab 14:00 – 17:00 Uhr in der Gemeinde da sein, und für Kinder der 1-6 Klasse Aktionen anbieten. Ein Abholservice von den Schulen (Ginkgobaum- und Melli-Beese GS) zur Gemeinde ist angedacht.

Mehr dazu aber dann im Newsletter, der wie gewohnt zu Beginn der Sommerferien per Post zu euch reinflattert.

Mandy Endter