Archiv der Kategorie: Mitarbeiter

Ein dankbarer Gruß an Lothar Skorloff

Wer an einem Samstagmorgen über das Gelände um die Johannisthaler Kirche streift, wird unter Umständen Glück haben. Dann hat sie, hat er einen Tag erwischt, an denen der traditionsreiche Garteneinsatz stattfindet. Einmal monatlich treffen sich arbeitswillige Gartenliebhaber, um das weiträumige Gelände mit seinen unterschiedlichen Vegetationen zu pflegen und es den Gewalten der Natur ein Stück zu entreißen.

Stets sind an solchen Vormittagen zupackende Hände vor Ort, ganz gleich, was gerade am dringendsten zu tun ist: Ob es nun um das Schneiden von Hecken geht oder ums Rasenmähen, um Unkrautjäten, Neupflanzen, Wässern, Bäume beschneiden oder Laub harken.
An solchen Tagen ist rund um die Kirche einiges los: Gemeinsam wird geackert und geschuftet, und zwischendurch schenkt ein gemeinschaftliches Frühstück neue Energie zum Weiterarbeiten.

Immer mitten dabei ist Lothar Skorloff.

Er organisiert die Einsätze und entscheidet, was am dringendsten getan werden muss. Nicht selten kommt er zusätzlich unter der Woche, um zwischendurch nach dem Rechten zu sehen. Dann wirkt er selbständig in Hof und Garten und packt tatkräftig überall da an, wo es nötig ist.

Im Februar feiert Lothar Skorloff nun Geburtstag. Er nimmt dieses freudige Ereignis zum Anlass, um die Verantwortung über die arbeitsintensiven Garteneinsätze in jüngere Hände zu legen. Dennoch möchte er sich weiter für Gemeindegarten und -gelände engagieren, soweit es in seinen Kräften steht.

Wir möchten Lothar Skorloff herzlich danken für so viel Zeit und Arbeit, die er in die Pflege unserer Gartenanlagen gesteckt hat.

Nicht selten bildete sein Schaffen im wörtlichen Sinne die Hintergrund-kulisse für das alltägliche Treiben in den Innenräumen des Kirchgebäudes. Wenn man durch die hellen Fenster hinaussah, konnte man ihn bei der Arbeit sehen – und später das Ergebnis derselben genießen.

Gepflegte Wege und Rasenflächen, beschnittene Sträucher und Hecken und insgesamt Orte, die man gerne nutzen möchte: Zum Verweilen und Ausruhen in Pausen, für kleine Rundgänge oder auch für größere Gemeindeveranstaltungen.

Zu seinem Geburtstag gratulieren wir Herrn Skorloff herzlich und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und Gottes Segen, viel Zeit zum Ausspannen und Lust, von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen – nun weniger mit Tat, als mehr mit Rat.

Und ganz am Rande:

Wer sich vorstellen kann, bei solchen Garteneinsätzen regelmäßig oder in Abständen mitzuwirken, ist herzlich eingeladen dazuzukommen. Die Termine werden im Gemeindebrief und Schaukasten bekannt gegeben. Vielleicht finden sich sogar die oben erwähnten „jüngeren Hände“ – wir würden uns darüber sehr freuen!

Julika Wilcke

Jugendarbeit

Liebe Gemeinde und liebe Kolleginnen und Kollegen,

besonders prachtvoll und klar strahlt die Sonne nach der langen kalten Jahreszeit. Trotz verzögerten Frühlingsanfangs wachsen und blühen die Bäume dem Licht entgegen. Wenn ich zum Himmel schaue, wiegen ihre Blätter wie ein Himmelsmeer. In diesen fast sommerlichen Maitagen will ich mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Eunhye Langbein. Seit dem 1. Mai vertrete ich Anke Suckau, die in den Mutterschutz und in Elternzeit gegangen ist. Wenn ich meinen Namen in deutsche Lautschrift übersetzen würde, würde er sich in etwa so sprechen: „Ünhe“, würden wir in Korea sagen. „Eunhye“ bedeutet „Gnade“. Ich bin die Älteste von drei Geschwistern aus einer presbyterianischen Pfarrersfamilie. In Süd-Korea, von Berlin etwa 8.000 km entfernt, wohnte ich bei meiner koreanischen Familie bis zu meinem 24. Lebensjahr.

Seit 2017 habe ich meine neue deutsche Familie: Langbein. Denn ich habe im letzten Jahr geheiratet. Im Jahr 2002 bin ich für mein Kunststudium nach Deutschland gekommen und absolvierte ein Studium der Performance-Kunst an der Kunsthochschule in Braunschweig. Mit dieser Kunstbeschäftigung habe ich viele unvergessliche Ausstellungserfahrungen erlebt und bereite auch noch weitere Projekte vor.

Im März 2018 habe ich mein zweites Studium als Religionspädagogin mit gemeindepädagogischem Schwerpunkt an der Evangelischen Hochschule in Zehlendorf abgeschlossen. Nun habe ich meine erste Stelle als Gemeindepädagogin in der schönen Region Oberspree-West angefangen, wofür ich dankbar und glücklich bin.

Auf meine neue Aufgabe mit den Konfis der Gemeinde und der JG freue ich mich sehr: Dass wir auf gemeinsamen Fahrten und im Gemeindeleben immer wieder Neues und auch Gewöhnliches entdecken und erkunden können. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Euch und Ihnen und wünsche Ihnen eine himmlisch-prächtige sonnige Zeit in allen kommenden Abenden und Morgen in Gottes Segen!

Ihre Eunhye Langbein

Ein Jahr Elternzeit!

Liebe Gemeinde, im Juni erwarten wir unser zweites Kind und freuen uns schon sehr auf dieses neue Abenteuer.

Seit Anfang Mai bin ich daher im Mutterschutz und werde von Eunhye Langbein vertreten. Ab dem Sommer 2019 bin ich wieder dabei und freue mich mit den Jugendlichen, die ich jetzt die ersten Monate im Konfi erlebt habe, dann in die JG zu starten.

Bis dahin wünsche ich den Konfis, der JG und Eunhye viel Spaß bei den wöchentlichen Treffen, den Fahrten, Jugendgottesdiensten und Aktionen miteinander.

Liebe Grüße und bis bald,
Anke Suckau

Dankbarkeit erleben – Besuchen verbindet – Ehrenamtliche für Besuchsdienst in Altenpflegeheimen gesucht!

Sie sehen ehrenamtliche Mitarbeit als Chance, eigene Gaben und Fähigkeiten einzubringen?

Sie haben Zeit zum Zuhören, Gespräche führen, Spielen und Spazieren gehen?

Sie haben Freude an Kontakten und daran, Trost zu spenden, Mut zu machen und gemeinsam zu lachen?

Dann sind Sie herzlich willkommen!

Der Kreiskirchenrat hat mich damit beauftragt, im Pfarrsprengel Oberspree-West exemplarisch an einem Konzept zu arbeiten, wie die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis die Menschen in den Senioreneinrichtungen erreichen können. Bisher habe ich allein in diesem Gebiet gearbeitet, nun möchte ich in die Öffentlichkeit der Gemeinden gehen – darum dieser Aufruf.

Wer bin ich? Ich bin Pfarrerin Bärbel Treu. Seit einem Jahr bin ich als Seelsorgerin in fünf Altenpflegeheimen tätig. Ich möchte auch Sie begeistern und für diese Arbeit gewinnen. Wenn Sie auch Interesse an schönen und sehr dankbaren Begegnungen mit Menschen in den Senioreneinrichtungen haben, dann machen Sie mit.

Ich vermittele Ihnen Kontakte, bereite Sie auf Ihre Tätigkeit vor und begleite Sie fachlich und persönlich.

Sie erreichen mich unter der Nummer 0162/3075883 und pfarrerin-treu@kirche-baumschulenweg.de.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre Pfarrerin Bärbel Treu

Vorstellung Pfarrerin Julika Wilcke

Liebe Gemeinde Johannisthal,


ich freue mich sehr, ab Januar 2018 zu Ihnen entsandt zu werden, um Ihre gemeinsame Pfarrstelle Johannisthal und Baumschulenweg zu verwalten. Sie haben einige Monate Vakanz hinter sich, mit allem, was an zusätzlicher Last – vielleicht auch an zusätzlichen Chancen – verbunden ist. Diese Zeit hat bald ein Ende.

Mein Name ist Julika Wilcke.

Ursprünglich komme ich aus Schleswig-Holstein, habe in Leipzig und Berlin Theologie studiert und im Juni 2011 mein Erstes Theologisches Examen absolviert.

Anschließend habe ich an einem Dissertationsprojekt im Fach Neues Testament gearbeitet, dann aber entschieden, zunächst in den Vorbereitungsdienst für das Pfarramt zu gehen. Seit März 2016 und noch bis Ende dieses Jahres bin ich also Vikarin in der frisch fusionierten Gemeinde Tiergarten. Ich habe dort eine lebendige Kirchengemeinde erlebt, die aus ursprünglich vier einzelnen Gemeinden mit je eigener Geschichte, eigenen Vorstellungen und Schwerpunkten allmählich zusammenwächst. Ich habe auch gesehen, wie die vielen unterschiedlichen Menschen um eine neue gemeinsame Identität ringen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Im September habe ich mein Zweites Theologisches Examen abgelegt und mich für den Dienst in unserer Landeskirche beworben. Mein Mann ist zurzeit Pfarrer im Kirchenkreis Stadtmitte. So leben wir auch in Mitte, wo unsere Kinder Schule und Kindergarten besuchen.
Ich bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen – wie es sich lebt in Johannisthal oder Baumschulenweg, wie Sie als Gemeinden zusammenhalten und wie wir gemeinsam Kirche in unserer Stadt sein können. Ich freue mich auf viele Begegnungen und neue Erfahrungen, auf das gemeinsame Feiern und Gestalten.

Nun wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Bis bald, Julika Wilcke.

Verabschiedung von Charlotte Haese, geb. Kühne

Viele Johannisthaler Gemeindeglieder kannten Sie gut!

Charlotte Haese, geb. Kühne.

Carla wurde sie von ihren Bekannten
genannt.

Als ich mit meiner Familie 1977 nach Johannisthal zog, war sie schon vier Jahre lang im Gemeindebüro tätig, also gut eingearbeitet, und das merkte man.

Im Gemeindebüro war mitunter reger Betrieb, weil damals nicht nur das Kirchgeld der Rentner, sondern auch die Kirchensteuer und Spenden ins Büro bar gebracht und quittiert wurden. Frau Haese führte die Gemeindekartei, trug dort die Daten der Gemeindeglieder ein, die sie in Gesprächen mit den Menschen erfuhr und natürlich auch die Amtshandlungen in die Kirchbücher. Sie kannte die Menschen und ihre Schicksale und hatte ein beneidenswertes Namensgedächtnis. Sie überprüfte die Finanzen einschließlich der Kollekten, verbuchte sie und leitete sie weiter.

Zu unserem damaligen Hausmeister Günther Lehmann hatte das Ehepaar Haese einen besonderen Kontakt.

In ihrem Geburtsort Magdeburg sang die junge Carla bald im Domchor mit, später in Berlin in der Heinersdorfer Kantorei und schließlich bei Frau Oettel in unserem Kirchenchor. Auch das Spielen ihrer (sehr kostbaren) Flöte bereitete ihr große Freude. Später sah ich dieses Instrument als Schmuckstück in ihrem Wohnzimmer hängen. Es dauerte seine Zeit, bis sie sich von ihm trennen konnte. Schließlich schenkte sie vor etlichen Jahren Herrn Fehlandt das gute Stück.

Die Büroarbeit machte ihr so viel Freude, dass sie diese Tätigkeit mit dem Eintritt in das Rentenalter nicht aufgab, sondern mehr als 20 Jahre lang noch ehrenamtlich weiterführte.

Zu ihrem 80. Geburtstag hatte ihr Herr Fehlandt einen Kanon komponiert mit den Noten, die ihren Namen ergaben: H A E eS E. Was hatte sie sich gefreut, als wir ihr den vorgesungen haben!

Nun ist sie im Alter von 85 Jahren verstorben und wurde am 8. November auf dem Domfriedhof in Berlin-Mitte beigesetzt. Herr Fehlandt spielte in der Friedhofshalle auf der Flöte die uns allen bekannte Melodie des Paul-Gerhard-Liedes (EG 361) – eine Erinnerung an das Psalmwort, das die Trauerfeier für ihren lieben Mann Eberhard Haese vor 27 Jahren bestimmte:

„Befiehl dem Herrn deine Wege und
hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.“

Eberhard Iskraut

Danke

Wir danken Frau Baukhage und ihrem Büchertisch für die Spende zur Anschaffung einer zweiten Feuerschale.

Wechsel des GKR-Vorsitzes

Anfang Oktober hat Dr. Thomas Menn aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion als Vorsitzender der Gemeindeleitung niedergelegt. Am 6.11. wurde deshalb Anja Herwig als neue Vorsitzende gewählt. Der GKR dankt Dr. Menn ausdrücklich für die bisher geleistete Arbeit und freut sich, dass er der Gemeindeleitung erhalten bleibt.

Danke für Alles, Pfarrer Dr. Reinhard Kähler

– für das Verborgene und für das Sichtbare –

Die Kirche ist gut gefüllt an diesem Sonntag, dem 23. Juli. In den Bankreihen sitzen eng beieinander Familien, Alleinstehende, ältere und junge Menschen, Weggefährten. Sie sind gekommen, um Reinhard Kähler zu verabschieden, der nach 11 Jahren als Pfarrer in den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal in den Ruhestand geht.

Der Gottesdienst beginnt wie üblich, Reinhard begrüßt und kündigt das erste Lied an, „Wecke Atem, locke Töne“. Es wird überhaupt viel gesungen werden in diesem Gottesdienst. Lieder, die in Gottesdiensten oder Wochenendfahrten über all die Jahre mit Reinhard immer wieder erklangen, „Geh aus mein Herz“, „Danke für jeden guten Morgen“, „Suchet zuerst Gottes Reich“. Und schnell wird klar, dies ist ein besonderer Gottesdienst. Auch weil die Predigt eine Weggefährtin von Reinhard hält, Dr. Hanna Kasparick. Sie arbeitete lange mit ihm am Predigerseminar zusammen. Ihre Predigt nimmt den Passus aus Matthäus 28 auf, wo es heißt: „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Ein Kernsatz des Neuen Testaments – ein Leitgedanke, der die Jünger Jesu führen sollte und der heute die Christen auffordert, nicht zu ruhen, sondern in Bewegung zu bleiben, offen zu bleiben. Aber auch Zweifel zuzulassen. Sie gehören zum Glauben, sagt Hanna Kasparick. Denn auch sie halten ihn in Bewegung, mit Fragen und gesunder Skepsis. Ohne sie wäre es nicht möglich, Schein und Verblendungen aufzudecken.

Bewegung, Fragen, Hinterfragen, Zweifel, offen sein, neue Wege ausprobieren – all dies macht auch Reinhard Kähler aus und prägte seine Zeit in Baumschulenweg und Johannisthal. Er hat vieles bewegt, nach innen und nach außen, bilanziert H. Kasparick. In Glaubensgesprächen, thematischen Wochenendfahrten für Jung und Alt und Gesprächskreisen zog er die Menschen an und gewann im Laufe der Zeit neue Gemeindemitglieder hinzu. „Die Kirche war im Kiez wahrnehmbar“, bringt es H. Kasparick auf den Punkt. Einen großen Anteil daran hat auch Reinhards Frau Kristin, die mit Theateraufführungen und Chorangeboten auf die Kirche aufmerksam machte und aktiv mitwirkte. Auch ihr dankt Hanna Kasparick, nicht zuletzt im Namen der Gemeinden, ausdrücklich.

Natürlich lässt sich es Reinhard Kähler nicht nehmen, selbst ein paar Worte an die Gottesdienstbesucher zu richten. „Es war eine erfüllte Zeit“, beginnt er. Dankbar sei er für die vielen Begegnungen mit so unterschiedlichen Menschen in den letzten Jahren. Oft waren es intensive Gespräche, manchmal nur ein kurzer Wortwechsel auf der Straße. Aber jedes Zusammentreffen habe ihn reicher gemacht. Reinhard bittet aber auch um Nachsicht dort, wo er etwas schuldig geblieben ist.

Im Anschluss gibt Reinhard das Abendmahl aus. Die Gemeindeglieder stehen bis zur Eingangstür der Kirche, jeder möchte vom Pfarrer noch einmal das Sakrament empfangen. Manchen stehen Tränen in den Augen. Den Satz, den die Gemeinden danach aussprechen sollen, dass sie damit einverstanden sind, Reinhard Kähler aus dem aktiven Dienst der Kirche zu entlassen, dürfte deshalb einigen nicht leichtgefallen sein. Die Dankesbekundungen nach dem Gottesdienst kennen dann auch keine Grenzen. Bei einem kleinen Empfang verabschieden sich viele persönlich, überreichen kleine Geschenke, wechseln einige Worte. Wer möchte, kann seine Gedanken und Wünsche zu Papier bringen. Die Vorsitzenden der Gemeindekirchenräte, Michael Aust und Thomas Menn richten sich noch einmal persönlich an Reinhard Kähler ebenso wie Pfarrer Paulus Hecker. Es wird deutlich, die Zeit mit Reinhard, die Arbeit mit ihm war intensiv, freundschaftlich, aber auch fordernd.

Einen Dank an Reinhard kommt an diesem Sonntag aber nicht nur von kirchlicher Seite, nein, auch von weltlicher. Bezirksbürgermeister Oliver Igel hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich zu erscheinen und Reinhard Kähler zu danken. Die Arbeit der Kirche im Bezirk sei wichtig. Weil es um die Arbeit mit Menschen geht und das konnte Pfarrer Kähler.

Was er nun vorhabe und ob man ihn wiedersehen werde, wird Reinhard Kähler oft an diesem Tag gefragt. Mit einem verschmitzten Lächeln antwortet der frischgebackene Ruheständler, erstens er wisse es noch nicht und zweitens er gebe keine Versprechungen ab…

So bleibt denn (vorerst) nur zu sagen, wie es Hanna Kasparick treffend formulierte: Danke Reinhard, für alles Verborgene und für alles Sichtbare!


Abschied von Pfarrer Dr. Kähler

Ende September geht unser Pfarrer Dr. Reinhard Kähler direkt im Anschluss an seinen Sommerurlaub in den Ruhestand. Offiziell verabschiedet wurde er bereits im Juli sowohl von unserem Gemeindekirchenrat als auch im Gottesdienst am 23. Juli in der Kirche Zum Vaterhaus in Baumschulenweg.

Vor fast genau 11 Jahren, am 1. Juli 2006, trat der promovierte Theologe seinen Dienst in den Berliner Kirchengemeinden Johannisthal und Baumschulenweg an. Er begann seinen beruflichen Werdegang als Gemeinde- und Studentenpfarrer in Cottbus. Danach war er als Dozent für Systematische Theologie am Berliner Paulinum und als Studienleiter am Predigerseminar Brandenburg an der Havel tätig. Mit der Rückkehr in die Gemeindearbeit schloss sich gewissermaßen der Kreis.

Es war Neuland für alle, denn erstmalig teilte man sich eine Pfarrstelle und damit auch den Menschen mit einer Nachbargemeinde.

Reinhard Kähler hat in den vergangenen elf Jahren viele Akzente gesetzt und er hat uns als Gemeinde Johannisthal neue Perspektiven aufgezeigt. Beispielhaft seien genannt die Neuorganisation der Arbeit mit Jugendlichen, neue Gottesdienstformen wie die Gespräche mit Lebensexpertinnen/Lebensexperten. Die verschiedenen thematischen Gottesdienste waren etwas Besonderes, denn er hat immer Jung bis Alt zum aktiven Mitmachen bewegt.
Gemeinsam mit der Gemeindeleitung hat er zu Beginn dieses Jahrzehnts die Umgestaltung des Gemeindezentrums in Johannisthal verwirklicht. Alle Beteiligten haben hierfür nicht selten bis an den Rand der körperlichen und mentalen Erschöpfung gearbeitet. Das Ergebnis freut alle, wir feiern jetzt in einem offenen, hellen Kirchenraum mit modernen Altarelementen gemeinsam Gottesdienste, Musik und Feste.

Lieber Reinhard Kähler, Danke für die schönen und erfolgreichen Jahre, und wir alle wünschen dir und deiner Familie für diesen nächsten Abschnitt deines Lebens Freude, Gesundheit und Gottes Segen.

Für die Gemeindeleitung: Dr. Thomas Menn