Archiv der Kategorie: Mitarbeiter

Ganz großen herzlichen Dank an Frau Baukhage und Frau Haese

Sicher haben Sie, liebe Gemeindemitglieder, die Veränderungen in unserem Gemeindebüro schon bemerkt. Seit Januar treffen Sie im Gemeindebüro nicht mehr – so, wie es all die Jahre vertraut war – Frau Haese im Dienst. Frau Baukhage hat sie vertreten. Ab April wird in der Regel Herr Otto für Sie im Gemeindebüro da sein.
Damit geht eine Ära in unserer Gemeinde zu Ende!

Seit 1973 versah Frau Haese ihren Dienst im Büro unserer Gemeinde, erst als angestellte Mitarbeiterin und nun schon seit über 20 Jahren im Ehrenamt. An zwei Tagen in der Woche stand sie Besuchern mit Rat und Hilfe zur Seite. Ob es um Taufe, Hochzeit oder Beerdigung und verschiedenes mehr ging, sie war eine kompetente Ansprechpartnerin. In ihren bewährten Händen wurden u.a. die Kollekten und Spenden verbucht und weiter-geleitet. Sie nahm Gemeindebeiträge entgegen. Überhaupt achtete sie darauf, dass Ausgaben und Einnahmen der Gemeinde zusammen stimmen.

Frau Baukhage hat sich in ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in viele Bereiche des Gemeindelebens eingebracht, u.a. arbeitete sie viele Jahre in der Leitung der Gemeinde mit. Sie hat unglaublich viele Menschen in unserer Gemeinde regelmäßig besucht und hat den Besuchs-dienstkreis organisatorisch und geistlich geführt. Vielen von Ihnen ist es ein vertrautes Bild: Frau Baukhage bietet zu Gottesdiensten u.a. Veranstaltungen der Gemeinde Bücher an. Und Generationen von Menschen trafen sie im Büro zu den Öffnungszeiten an: Da führte sie Telefonate für die Gemeinde und verschiedene Korrespondenzen, zunehmend auch am PC; da suchte sie Adressenlisten für Briefe heraus, die an Gemeindeglieder gingen; da kümmerte sie sich um die Reinigung der Räume oder um Materialbeschaffungen, sie druckte Plakate aus und organisierte, dass diese ausgetragen wurden … Lange Jahre hatte sie in der Hand, dass der Redaktionskreis den Gemeindebrief erstellte.
Ihre Einsatzbereitschaft erstreckte sich auf so viele Bereiche des Gemeindelebens, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann.
Frau Baukhage und Frau Haese scheiden aus ihren Ehrenämtern aus, die sie stets mit Hingabe versehen haben.
Frau Baukhage betreut weiterhin den Büchertisch und berät Sie gern. Frau Haese begrüßen wir herzlich in unserer Mitte bei Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen.
Ich möchte beiden im Namen der Gemeindeleitung für ihre langjährige Arbeit herzlich danken und wünsche ihnen alles Gute.

Danke2Im Namen der Gemeindeleitung
Dietlind Hinz

Neuer Mitarbeiter im Gemeindebüro: Patrick Otto

Jahrzehntelang arbeiten Frau Haese und Frau Baukhage unermüdlich im Büro unserer Gemeinde. Frau Haese wird weiterhin am Dienstag und Donnerstag Vormittag da sein. Frau Baukhage musste krankheitsbedingt dieses Jahr etwas zurückstecken.

Ab 1. Oktober wird Herr Patrick Otto für die vielfältigen Arbeiten im Gemeindebüro da sein. Im Gottesdienst am 8. November und in der Gemeindeversammlung können Sie ihn alle kennenlernen. Hier stellt er sich Ihnen schon mal vor:


PatrickOttoHallo, mein Name ist Patrick Otto und ich freue mich sehr, Ihnen als neuer Mitarbeiter im Gemeindebüro bei allen kirchlichen Belangen helfen zu können.
Aufgewachsen in Berlin-Rudow, fühle ich mich mindestens genauso in Johannisthal heimisch.
Nach meinem bestandenen Abitur an der Walter-Gropius-Schule (2003) habe ich eine Ausbildung als Steuerfachangestellter in einer Steuerkanzlei absolviert.

Nach meinen beruflichen Stationen in Steglitz und Mitte freut es mich umso mehr, künftig in der Gemeinde Johannisthal Ansprechpartner und erste Kontaktstelle mit unserer Kirchengemeinde zu sein und stets ein offenes Ohr für Ihre Belange zu haben.

Bis bald, Ihr Patrick Otto!

Frau Dorothee Ball-Erekul, Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde, stellt sich vor

Liebe Gemeinde in Johannisthal,

Dorothee_Ball-Erekulmein Name ist Dorothee Ball-Erekul und seit Anfang Mai bin ich als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung für Anke Suckau tätig. In der Kirchengemeinde Johannisthal biete ich alle 14 Tage einen Spielkreis für Familien mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren an.

Hier können Familien unsere Kirche kennen­lernen, gemeinsam singen, basteln und Geschichten rund um den Glauben erleben.

Ein weiteres religionspädagogisches Angebot findet seit Dezember 2014 wöchentlich in der Melli-Beese-Kita statt, bei dem Vorschul­kinder Wesentliches über die Inhalte und Werte des christlichen Glaubens erfahren.

KindZudem koordiniere ich seit Anfang Mai in Niederschöneweide die ehrenamtliche Arbeit des Kindergottesdienst-Teams, halte Andachten mit den Kindern der Kita Sonnenstrahl und betreue in der Gemeinde Baumschulenweg eine Krabbelgruppe.

Ich bin in Brandenburg an der Havel geboren und in einer großen Familie in Süddeutschland aufgewachsen. Seit 1970 lebe ich in Berlin, wohne in Neukölln und habe drei Söhne.

Mit Kindern und Eltern zu singen, Geschichten von Gott und vom Glauben zu erzählen, das ist eine wunderbare Aufgabe!

Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen und mit Ihnen Gemeinschaft zu erleben. Wenn Sie mich kennenlernen wollen oder Anregungen und Ideen haben, dann melden Sie sich gerne bei mir.

Jonathan Berchner stellt sich vor

Er arbeitet in unserer Gemeinde und den Nachbargemeinden mit Jugendlichen:

Liebe Gemeinde,

für viele von Ihnen ist mein Gesicht neu. Mein Name ist Jonathan Berchner, und im Mai habe ich die Schwangerschaftsvertretung für Anke Suckau übernommen. Jetzt mache ich also beim Konfi-Unterricht mit und begleite in Johannisthal die Junge Gemeinde des Pfarrsprengels.

JonathanBerchnerIch wohne in Berlin-Lichtenberg und studiere Theologie auf kirchliches Examen. Groß geworden bin ich an verschiedenen Orten im Brandenburger Land. Ich kann Gitarre spielen, Tango tanzen, mit Bällen jonglieren und bin ziemlich gut im Hallenhalma.

Wenn Sie mich kennenlernen wollen (oder mit mir über Konfirmandenunterricht / die Johannisthaler Jugendarbeit / mein Studium / Gott und die Welt plaudern möchten), dann schreiben Sie mir gern eine Email an: jg.oberspree@gmail.com … ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

Übrigens: Wer zur Jungen Gemeinde in Johannisthal dazu stoßen will, ist *dienstags ab 19 Uhr* herzlich willkommen. Wir haben Kekse!

Liebe Grüße

Jonathan

Neues aus der Kirchenmusik der Baumschulenweger Gemeinde

Die Kirchenmusikerin in den Gemeinden Treptow und Baumschulenweg, Barbora Yhee, geht im August in den Mutterschutz und anschließend in die Elternzeit. Ab Mitte September wird Herr Graham Cox sie vertreten.

Im Folgenden stellt sich Herr Cox Ihnen vor:

GrahamCoxMein Name ist Graham Cox. Ich komme aus Australien und wurde in Melbourne geboren. Nach meinen beruflichen Anfängen als Klavierbegleiter und Dirigent des Australian Boys‘ Choir habe ich Klavier, Orgel und Cembalo an der Melbourne University studiert und meine Ausbildung durch Meisterklassen in Europa erweitert. Während meines Studiums arbeitete ich schon als Konzertorganist und als Kirchenmusiker an der St. Francis‘ Church und St. Mary’s Church in Melbourne. Als Cembalist wurde ich für verschiedene Produktionen der Victoria State Opera engagiert. Von 1978 bis 1986 war ich Solorepetitor und Dirigent an der Victoria State Opera in Melbourne und zudem Organist und Cembalist für das Melbourne Symphony Orchestra.

1982 gab ich eine Reihe von Orgelkonzerten in der BRD und der DDR, u.a. im Lübecker Dom, Merseburger Dom, Ulmer Münster und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin. 1986 bin ich nach Deutschland übergesiedelt, wo ich zunächst als Solorepetitor und Kapellmeister an den Städtischen Bühnen Osnabrück arbeitete. Es folgten Stellen als Studienleiter und Kapellmeister in Kaiserslautern und Kiel. Von 1998 bis 2004 war ich Solorepetitor an der Deutschen Oper Berlin. Darüber hinaus habe ich bei mehreren Berliner Orchestern als Pianist, Cembalist und Organist gespielt. In Berlin gastierte ich auch als Dirigent bei der Sing-Akademie und den Berliner Symphonikern. Im damals angesagten Lokal, Le Cochon Bourgeois, konnten viele Berliner mich als Jazzmusiker erleben.

Von 2004 bis 2008 war ich als Studienleiter am Staatstheater Nürnberg tätig und spiele seit 2005 bei den Bamberger Symphonikern. 2009 war ich zum ersten Mal zu Gast bei der Vlaamse Oper Antwerpen als Assistant Conductor für Dmitri Jurowski, und in den Jahren 2009 und 2010 war ich als Musikalischer Leiter auf AIDA Kreuzfahrtschiffen unterwegs. Mehrere Verträge als Assistant Conductor an der Vlaamse Opera folgten, zuletzt in 2013 für Candide und Tristan und Isolde und in 2014 für Elektra. Im Sommer 2013 war ich zum ersten Mal als principal pianist und assistant conductor beim Festival of the Aegean. Auch im Sommer 2014 bin ich dabei.

Die Arbeit als Vertreter für Barbora Yhee in Treptow und Baumschulenweg wird meine erste Stelle als Kirchenmusiker in Deutschland sein und ist für mich eine Rückkehr zu meinen musikalischen Wurzeln. Ich freue mich auf die Arbeit in Ihren Gemeinden und mit den Chören.

Ihr Graham Cox

Aus der Gemeindeleitung

Ein neuer Mitarbeiter

Seit 1. Juli ist Herr Thürmann für monatlich 25 Stunden in unserer Gemeinde angestellt.
Herr Thürmann hat gleich losgelegt. Er stellt die Tische, er stellt die Läuteanlage, er repariert Bänke auf dem Gelände, er säubert die Kerzenschale und anderes mehr. –
Wer kann und mag, bringe sich engagiert in unserer Gemeinde ein. Das soll weiter so sein. Gleichwohl ist es eine gute Unterstützung, dass nun Herr Thürmann Hand anlegt.

Reinhard Kähler

… und was gibt es noch aus den Beratungen der Gemeindeleitung zu sagen?

  1. Wenn wir den Gottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde aus Baumschulenweg feiern, werden die Kollekten hälftig für die Gemeinden geteilt – sowohl wenn wir in Johannisthal als auch wenn wir in Baumschulenweg zusammen sind.
  2. Laufend hören wir noch von Menschen, die nach längerer Zeit wieder in unser Gemeindezentrum kommen, wie schön es geworden ist – freundlich, hell, transparent …
    Die im Kirchsaal vorne sprechen, könnten noch besser zu sehen sein, wenn das Gegenlicht, in dem sie für die Zuhörenden stehen, neutralisiert wird. Es soll nicht mehr lange dauern, dass es eine Lösung dafür gibt.
    Die Kabel für die Akustikanlage liegen noch am Rande des Kirchsaals, das ist ein Provisorium.
    Was normal nicht zu sehen ist: Die Dächer auf dem Gemeindezentrum und den Nebengebäuden müssen noch saniert werden. Bei der Gelegenheit werden die überflüssigen Schornsteine abgerissen werden; und auch der Schutt vor den Schuppen wird entsorgt. – Aus drei Angeboten für diese Maßnahme musste das Beste ausgewählt werden. Auch hierbei werden uns andere Gemeinden finanziell unterstützen.
  3. Wissen Sie, dass Sie Räume im Gemeindezentrum auch privat nutzen können? – Das geht natürlich nur nach bestimmten Regeln. (Dazu muss berücksichtigt werden, dass Gemeindeveranstaltungen Vorfahrt haben.) Es braucht Übergaben und Abnahmen. Und es geht nicht ohne Nutzungsentgelt. Und das unterschiedlich je nach Zahl der genutzten Räume und nach Dauer der Nutzung. Und noch einmal anders, wenn überwiegend das schöne Gelände genutzt wird. – Und wie ist es, wenn jemand Mobiliar von der Gemeinde ausleihen möchte? Auch dafür hat die Gemeindeleitung jetzt Regeln aufgestellt.(Wenn Sie Interesse an solchen Nutzungen haben, fragen Sie im Gemeindebüro oder Mitglieder der Gemeindeleitung.)

Reinhard Kähler

Günter Lehmann

23. Juli 1939 – 18. Mai 2014

Gott, du kennst, was ich alles begehre,
und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
Psalm 38, 10

Wer in Johannisthal zur Evangelischen Kirche geht, kommt auf ein kleines Parkgelände und an das breite Haus mit Sälen, dem Gemeindezentrum. Ein lebendiger Dreh- und Angelpunkt in diesem Zentrum war in den letzten Jahrzehnten – Herr Lehmann.
Kaum einer der Älteren von uns kann sich erinnern, wie es war, als Herr Lehmann noch nicht da war.
Nun ist er kurz vor Vollendung seines 75. Lebensjahres gestorben. Und niemand, der ihn in unserer Gemeinde kennenlernte, kann sich vorstellen, wie es nun sein wird, wo er nicht mehr da ist.
Wie werden die Türen und Fenster aussehen, aus denen nicht mehr – Herr Lehmann mit seinen gütigen Augen schaut?
Was hat Günter Lehmann nicht alles in den Jahrzehnten in der Gemeinde mit-erlebt! Wach miterlebt und sich gemerkt. Konnte Geschichten dieser Kirchengemeinde erzählen wie kein anderer, die lebendige Gemeindechronik. Bis zuletzt war er aber auch immer bereit zuzuhören; und er fragte, wenn er etwas verstehen wollte.
Über 40 Jahre lang hat er mit seiner Tatkraft, mit seinem Verständnis für die Belange der Kirchengemeinde, mit seinen handwerklichen Fähigkeiten und seinem Einsatzwillen für diesen Ort des Kirchgemeinde-Geschehens gesorgt!
Die bewegliche Einrichtung so einer Kirchengemeinde – Günter Lehmann hat sie unermüdlich an ihre wechselnden Plätze bewegt: Stühle gestellt für Chor-proben, Tische gestellt für Feiern, die Liednummern angesteckt, den Altartisch gedeckt …
Und drumherum: … Laub geharkt, den Rasen gewässert und gemäht, Schnee gefegt, Kompost umgesetzt und vieles mehr: Unzählige Karren hat er für die Gemeinde geschoben!
Günter Lehmann war ein gutes Stück vom Leben an diesem Ort der Gemeinde. Wie er wohl auch selbst sich immer wieder erfreute, wenn Leben in unser Gemeindezentrum kam.

So seufzen wir vor Gott, wo uns dieser einzigartige Mensch, Günter Lehmann, fehlt.
Wir trösten uns dessen, dass wir Gott vertrauen: er wird ihn nun in sein ewiges Zuhause aufnehmen.

Für die Gemeinde

Dietlind Hinz Reinhard Kähler Martin Fehlandt

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Wir freuen uns auf unsere Vikarin

Liebe Johannisthaler Gemeinde,

ich bin in der komfortablen Lage eine der wichtigen Frage der Philosophie „Wozu bin ich hier?“ beantworten zu können. Für mich, für die kommenden zwei Jahre. Ich bin hier, das ist in den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal, um von und mit Ihnen zu lernen, aber vor allen Dingen auch, und darauf freue ich mich besonders, Sie kennen zu lernen.

Denn ich mache in Ihrer Gemeinde mein Vikariat. Das Vikariat ist die praktisch-theologische Ausbildung, die sich dem Theologiestudium anschließt. Dieses habe ich in Berlin absolviert und mit dem 1. Theologischen Examen abgeschlossen. Nun ist es nach der ganzen Theorie endlich an der Zeit, tätig und aktiv zu werden und in die Arbeitsfelder eines Pfarrers einzusteigen. Denn mein Wunsch ist es, Pfarrerin zu werden. Das Vikariat schließt dann mit dem 2. Theologischen Examen und der anschließenden Ordination zur Pfarrerin.

Ich freue mich, Vikarin in Ihrer Gemeinde zu sein und auf meinem Weg von Ihnen und Pfarrer Kähler als meinem Mentor begleitet zu werden.

Meiner Zeit in Ihrer Gemeinde ging bereits die halbjährige religions-pädagogische Ausbildung in der Melli-Beese-Grundschule in Johannisthal voraus, wo mir die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern große Freude bereitet hat. Während des Vikariats wird es immer wieder einmal Zeiträume geben, in denen ich nicht am Gemeindeleben teilnehmen kann, denn das Vikariat wird durch eine theoretisch-reflexive Ausbildung begleitet, welche im so genannten Predigerseminar in Braunschweig stattfindet.

In der Zeit zwischen Studium und Vikariat habe ich als theologische Assistentin im „Zentrum für evangelische Predigtkultur“ in der Lutherstadt Wittenberg gearbeitet. Ein erfahrungsreiches, interessantes Jahr an einem der historisch relevantesten Orte der protestantischen Kirchengeschichte.

In meiner Freizeit reise ich gern (am liebsten weit), lese viel (mit Vergnügen die Russen) und treibe Sport (meist „langweilig“ im Fitnessstudio, doch lieber draußen mit dem Rad).

Im Gottesdienst am Sonntag, den 30. März, werde ich mich der Gemeinde, sowohl in Baumschulenweg als auch in Johannisthal, vorstellen. Ich freue mich, dort in ein erstes Gespräch mit Ihnen zu kommen.

Ihre Alina Erdim, Vikarin

Die Vielen, die sich in unserer Gemeinde engagieren

Ich weiß nicht, wie Viele Sie kennen, die sich in unserer Johannisthaler Gemeinde engagieren. Da sind welche, die einmal abgewaschen haben nach dem Empfang zur Jubelkonfirmation; und da sind welche, die regelmäßig Andere besuchen oder immer wieder Hunderte Briefe unserer Gemeinde austragen. Und Viele andere mehr.

Durch all dieses Engagement bekommen Gemeindeglieder etwas von der Gemeinde mit, zu der sie gehören. Und darüber hinaus: durch manches Engagement von Gemeindegliedern können Menschen in Johannisthal etwas von der Evangelischen Kirchengemeinde in Johannisthal wahrnehmen.

Auch wenn manches Engagement manchmal anstrengend ist: Ich hoffe, es überwiegt immer wieder, dass alle, die sich so oder so in unserer Gemeinde engagieren, das Gefühl haben: es ist gut, was sie tun.

Von Einigen der Engagierten spreche ich im Folgenden.

Sie werden genannt
„Ehrenamtliche“ –

Sie nehmen aus freiwilligem Engagement Aufgaben wahr, die zu den Kernaufgaben unserer Gemeinde gehören. Deswegen heißt das „-amt“. So ein Amt wird für einen verbindlichen Zeitraum übernommen, in der Regel für drei Jahre.

Ob in diesem Sinne von einem „Ehrenamt“ oder anders gesprochen wird, hängt also nicht daran, wie ernst die Betreffenden ihr Engagement nehmen oder wie viel Zeit sie dafür einsetzen.

Wer für eine bestimmte Zeit ein Ehrenamt in der Kirchengemeinde übernommen hat, ist darauf ansprechbar.

… die sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich engagieren

Im Gottesdienst am 16. Februar wurden aus ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in unserer Gemeinde verabschiedet

  • Herr Holzberger aus seinem Engagement im Diakonischen Arbeitskreis
  • Herr Tobias Wulff aus seinem Engagement für die Kirchenmusik in unserer Gemeinde.

In diesem Gottesdienst wurde Gottes Segen zugesprochen für Einzelne, deren Engagement in unserer Gemeinde in letzter Zeit noch einmal einen weiteren ehrenamtlichen Akzent bekam, nämlich für

  • Frau Doberenz für ihre Mitarbeit im Diakonischen Arbeitskreis
  • Frau Struckmeyer als Verantwortliche im Handarbeitskreis
  • Frau Wulff als Verantwortliche für die Vorbereitungsgruppe der Veranstaltung Advent in der Kirche Johannisthal

Unsere Fürbitte begleite alle, die sich weiterhin in unserer Gemeinde engagieren. Wir denken an Manche, die wir in der Gemeinde engagiert erlebt haben!

Wir nennen hier einige, von denen Sie wissen sollten: sie bringen sich dauerhaft – für die nächsten drei Jahre – verbindlich in unserer Gemeinde ein.

  • Im Gemeindebüro: Frau Baukhage und Frau Haese
  • als MitarbeiterInnen bei den Kindergottesdiensten: Frau Labuhn, Frau Storch, Frau Thierbach, Frau Werner
  • im Diakonischen Arbeitskreis: Frau Bansemer, Frau Baukhage, Frau Behnke, Frau Drachenberg, Herr Drosdatis, Frau Giese, Frau Hirthe, Frau Nebauer, Frau Reddel
  • im Musikausschuss: Frau Düster, Herr Andreas Iskraut, Herr Otto, Herr Schmidt (von der Gemeindeleitung) und jetzt als Vertreter des Flötenkreises: Herr Bernd Wulff
  • als Verantwortlicher für die Pflege des Kirchengeländes: Herr Skorloff
  • als Verantwortlicher für die Pflege der Informationen zu unserer Gemeinde im Internet: Herr Storch
  • als Verantwortliche für die beiden Schaukästen auf dem Kirchengelände: Frau Thierbach
  • als Verantwortliche für den Blumenschmuck auf dem Altar: Frau Gisela Iskraut
  • im Redaktionskreis des Gemeindebriefes: Frau Baukhage, Frau Burow, Frau Dietzsch, Herr Griese, Frau Schaarschmidt.

Wer in der Leitung der Gemeinde mitarbeitet, wissen Sie sicher:

Frau Dr. Hinz als Vorsitzende, Herr Dr. Scheidereiter, Herr Schmidt, Frau Storch, sowie Frau Dr. Oehme. Pfarrer Kähler von Amts wegen.

Dass Herr Wulff unsere Gemeinde im Kirchenkreis vertritt, wissen Sie aus dem Gemeindebrief Januar 2014.

Die Grundordnung unserer Kirche sieht vor: Die Leitung der Gemeinde kann zur Vorbereitung und Entscheidung ihrer Entscheidungen Ausschüsse und Arbeitsgruppen bilden. Ausschüsse in der Regel für die Zeit bis zur nächsten Wahl zur Gemeindeleitung.

In diesem Sinne hat die Leitung der Gemeinde wieder den Musikausschuss gebildet. In ihm arbeiten all die oben Genannten mit sowie von seinem Dienstbereich her Herr Fehlandt.

Die Leitung der Gemeinde kann bestimmte Aufgaben bzw. Verantwortlichkeiten übertragen.

In diesem Sinne achtet Frau Storch auf die finanzielle Situation der Gemeinde; Herr Scheidereiter kümmert sich um die baulichen Angelegenheiten der Gemeinde und Frau Storch ist Ansprechpartnerin für die Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde.

Wer an der Redaktion der Gemeindebriefe mitarbeitet, können Sie in deren Impressum lesen. Wussten Sie, wer sich darum kümmert, dass die Plakate in den beiden Schaukästen auf dem Kirchengelände gewechselt werden und wer sich darum kümmert, dass die Internetseite unserer Gemeinde so gut gestaltet ist und neue Informationen ständig aktuell eingepflegt werden?

In den letzten Jahren wurde die Veranstaltung Advent in der Kirche Johannisthal zu einer jährlichen Tradition. Manches hat sich da bewährt und muss nicht jedes Jahr neu erfunden werden, manches wird von Jahr zu Jahr neu überlegt. Für alle Vorbereitungen und für die Durchführung braucht es eine Gruppe, die sich dafür engagiert. Wer sich da in einem Jahr engagiert, ist nicht zwangsläufig für mehrere Jahre dabei. Aber dass rechtzeitig Engagierte dafür gefunden werden und dass alles Nötige getan wird, das nimmt für die nächsten drei Jahre Frau Wulff in die Hand. Die Gruppe soll das Programm überlegen und abstimmen, gegebenenfalls Leute engagieren, die praktische Durchführung organisieren, bis hin zur Nachbereitung.

Auch das Gemeindefest wird von Jahr zu Jahr von einer Gruppe geplant und vorbereitet, gemeinsam mit Engagierten aus Baumschulenweg.

Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten, wo Sie sich auf dem Feld der Kirchengemeinde engagieren können.

Sonst noch aus der Leitung der Gemeinde:

  1. Wir freuen uns, dass Frau Endter mit den Kindern in unserer Gemeinde arbeitet.  Ebenso freuen wir uns, dass Frau Rieper mit Jugendlichen in unserer Kirchenregion arbeitet. Beide nun schon ein halbes Jahr – und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit.
  2. Herr Fehlandt ist zu 75% in unserer Gemeinde und zu 25% in der Gemeinde in             Oberschöneweide angestellt. Seine Stelle wird von beiden Gemeinden entsprechend diesen Anteilen finanziert. Seine Orgeldienste müssen mit der Gemeinde in Oberschöneweide abgestimmt werden. Ebenso, wenn die Kantorei unserer Gemeinde in der Christuskirche ein Konzert gibt.
  3. Kirchsaal: Sie haben sich vielleicht inzwischen schon mal an den neu angeschafften Klappstühlen gefreut. Nachdem aus den Wänden im vorderen Bereich hoffentlich die letzte Feuchtigkeit ausgezogen ist, muss nun an den nachgeputzten Stellen gemalert werden. Wir suchen noch nach einer geeigneten Lösung für die Ausleuchtung des Altarraums. Bemerkenswert viele Stimmen äußern sich sehr angetan von der Wirkung der Akustikdecke, die im letzten Sommer eingebaut wurde. Seither ist Herr Scheidereiter da dran, dass die provisorische Verkabelung der Akustikanlage in einen dauerhaften Zustand gebracht wird.

Einmal im Jahr nehmen sich die beiden Gemeindeleitungen der Gemeinden in Johannisthal und Baumschulenweg zusammen mehr Zeit als nur für die unterschiedlichen Tagesordnungspunkte. Dafür fahren sie ein Wochenende zur Klausur. Dieses Jahr wurde von den Mitgliedern der Gemeindeleitungen das Thema gewählt: Sakramente nach evangelischem und katholischem Verständnis.

Reinhard Kähler

Danke

1312_FrauHaeseLiebe Gemeinde,

stellen Sie sich vor, Sie kommen zu den bekann­ten Öffnungszeiten zum Kirchenbüro und Sie stehen vor verschlossener Tür. – Dass dies nicht geschieht, dafür sorgt neben Frau Baukhage seit 1973, also seit nunmehr 40 Jahren, Frau Haese. Damals trat sie als Mitarbeiterin in den Dienst unserer Gemeinde. Das Kirchenbüro befand sich zu der Zeit noch im „Hexenhaus“ am Sterndamm 90. Inzwischen ist es in helle, sanierte Räume im Gemeindezentrum umgezogen. Und obwohl schon seit 20 Jahren im Ruhestand, versieht Frau Haese ihren Dienst weiter im Ehrenamt. An 2 Tagen in der Woche steht sie den Besuchern mit Rat und Hilfe zur Seite. Ob es um Taufe, Anmeldung zur Christenlehre, Konfirmation, Hochzeit, Beerdigungen, Gemeindebeitrag u.v.m. geht, immer ist sie kompetenter Ansprechpartner. Ihr reicher Erfahrungsschatz kommt ihr dabei zugute, und vielleicht ist sie auch manchmal die starke Schulter, an die sich jemand mit seinen Problemen anlehnen kann. Wenn Sie die Büroöffnungszeiten lesen, so sind die überhaupt nicht identisch mit denen, die Frau Haese vor Ort verbringt. Stunden vorher ist sie bereits da, um eingegangene Post und Anrufe abzuarbeiten. Zu ihrem „Betriebsjubiläum“ wollen wir ihr heute ein ganz herzliches Dankeschön sagen für ihr Engagement in unserer Gemeinde. Denn: Stellen Sie sich vor…(siehe oben). Das wäre doch zu unerfreulich!

Im Namen der Gemeindeleitung Bernd Wulff