Archiv der Kategorie: Vorankündigungen

Auf zum Sommerfest der Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal

Sommerfest der Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal

Kurz nach Mittsommer, kurze Nächte, ausgelassene Abende, obendrein die letzten zehn Tage vor Beginn der Sommerferien: Grillen zirpen, auf den Wiesen lagern zahllose Berlinerinnen und Berliner und viele Gäste dieser Stadt. Sie alle genießen die lauen Sommerabende, das Licht und das Gefühl, mehr Zeit zu haben.

Mitten in diese pulsierende Zeit fällt das diesjährige gemeinsame Sommerfest der Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal. Es soll am Sonnabend, dem 23. Juni 2018 um 15 Uhr auf dem Johannisthaler Kirchengelände mit einer gemeinsamen Andacht im Freien eröffnet werden. Anschließend finden alle Großen und Kleinen rund um die Kirche ein buntes Angebot an Spielen, Schminken, musikalischen und kulturellen Beiträgen, dazu verschiedene kulinarische Köstlichkeiten und viel Gelegenheit zum Kennenlernen und Austauschen.

Wenn es dann allmählich dunkler wird, kann, wer mag, am Feuer weiter zusammensitzen, singen und Stockbrot rösten – oder aber sich in geselliger Runde ganz dem Fußball-WM-Fieber hingeben und ab 20 Uhr alle Höhen wie Tiefen des Spiels Deutschland-Schweden gemeinschaftlich durchleben.

In diesem Rahmen haben wir Gelegenheit, uns gegenseitig in der Vielfalt unserer Gemeinden neu wahrzunehmen und besser kennenzulernen. Vor der langen Urlaubszeit können wir noch einmal zusammenkommen und den Sommer begrüßen. Wir freuen uns also auf zahlreiche Begegnungen am 23. Juni!

Bis dahin grüßt Sie herzlich Julika Wilcke.

Grosses Konzert im Frühsommer (17. Juni – Neukölln, Magdalenenkirche)

17. Juni um 15.00 Uhr
in der Magdalenenkirche in Neukölln

Dieses ist ein Termin, den wir uns vormerken sollten!

Die Kantorei Johannisthal (Leitung: Martin Fehlandt) wird gemeinsam mit der Rixdorfer Kantorei (Leitung: Anke Mayer) und den Solisten Kathrin Ziegler, Ines Muschka, Ralph Eschrig, Martin Schubach, sowie dem Orchester „Camerata instrumentale“ ein besonderes Konzert geben.

1809 ist das Jahr, in dem Felix Mendelssohn-Bartholdy geboren wurde und in dem Joseph Haydn starb. Mit nur 20 Jahren schrieb Mendelssohn eines der schönsten kirchen-musikalischen Werke der Romantik, die Vertonung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir!“ Mendelssohn selbst bekannte, dass es eins der besten Sachen sei, die er komponiert hatte. Ein wahrer Ohrenschmaus!

Joseph Haydn steht immer etwas im Schatten der anderen beiden großen Klassiker, Mozart und Beethoven. Dass er so etwas nicht verdient hat, zeigt uns deutlich seine Messe in d-Moll, die sogenannte „Nelsonmesse“. Sie hat ihren Namen bekommen, als sie zum Besuch des Lord Nelson beim Fürsten in Esterhazy, Haydns Brotherren, aufgeführt wurde. Haydn selbst hat ihr den Namen „In Angustiis“ gegeben, in „Zeit der Bedrängnis“. In dieser Messe zieht er alle Register seines Könnens. Zwischen seinen beiden großen Oratorien, der Schöpfung“ und den „Jahreszeiten“ geschrieben, stellt es einen der reifsten kirchenmusikalischen Werke der Klassik überhaupt dar und ist wohl Haydns bekannteste Messe. Vom Aufschrei über tiefempfundene, innige Melodien bis hin zu virtuosen Arien und Chorfugen, ist eine riesige Bandbreite der Haydnschen Musik zu erleben.

Lassen Sie sich berühren von zwei wunderbaren Werken, die nicht so oft auf den Programmen der großen Konzerte stehen, es aber mehr als verdient haben. Ich lade dazu ganz herzlich ein!

Ihr Martin Fehlandt

Eintritt jeweils 15 €, ermäßigt 10 €, Vorverkauf in den Gemeindebüros Johannisthal, Oberschöneweide, Rixdorf.

Klang-Farben-Fest 2018 (24. Juni in den Gärten der Welt)

Am Sonntag, den 24. Juni, findet in den „Gärten der Welt“ wieder das nun schon traditionelle „Klang-Farben-Fest“ statt, das den „Christlichen Garten“ in den Mittelpunkt des Interesses rückt. Zwischen 12.00 und 17.00 Uhr wird dort ein besinnliches Programm mit Wort und viel Musik zu erleben sein. Gleichzeitig gibt es auf der Bühne der Arena ein mitreißendes Musikprogramm und drumherum zahlreiche Attraktionen.

Die Akteure sind einer der vielen Kirchen und christlichen Gemeinschaften in Berlin verbunden und zeigen auf diese Weise einen kleinen Teil der vielfältigen Klang-Farben christlich geprägter Kultur.

Volkmar Hirth

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag (2. März)

„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Unter diesem Motto laden Surinamische Christinnen zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen ein.

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Mit seinen rund 540.000 Einwohner*innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt.

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet durch die extreme wirtschaftliche Abhängigkeit des Landes vom Export der Rohstoffe Gold und Öl. Gehen Sie mit uns und unseren katholischen Geschwistern auf Entdeckungsreise im Gottesdienst zum Weltgebetstag und beim anschließenden Imbiss mit landestypischen Gerichten

am Freitag, dem 2. März 2018,
um 19:00 Uhr
in unserer Gemeinde.

1. Lichtenberger Dialog „Marx und die Folgen – was bleibt?“ – Neue Veranstaltungsreihe des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree

„1. Lichtenberger Dialog“ zum Thema „Marx und die Folgen – was bleibt?“ – u.a. mit Altbischof Wolfgang Huber und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow

Wir möchten Sie herzlich einladen zur neuen Veranstaltungsreihe „Lichtenberger Dialog“, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet. An drei Abenden soll aus unterschiedlichen Perspektiven ein Thema mit Expertinnen und Experten sowie dem Publikum beleuchtet und diskutiert werden. „Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx fragen wir uns als Christen und Kirche, was er uns heute noch zu sagen hat – und überlassen die Antwort damit nicht anderen“, sagt Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Die Reihe startet am Dienstag, 6. März 2018, um 18 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Marx und die Folgen – was bleibt?“, an der Dr. Gesine Loetzsch MdB (DIE LINKE) und der Publizist Wolfgang Templin teilnehmen. Moderation: Edgar Dusdal, Pfarrer in Berlin-Karlshorst, und Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Der zweite Abend findet am Donnerstag, 26. April 2018, um 18 Uhr statt. Das Thema das Vortrags von Edgar Dusdal, Pfarrer in Berlin-Karlshorst, lautet: „Marx und der Marxismus: Von der Kritik der Religion zur politischen Religion“.

Den Abschluss der Reihe bildet am Dienstag, 29. Mai 2018, um 19 Uhr die Podiumsdiskussion zum Thema „Wieviel Marx steckt in Jesus? Und wieviel Jesus in Marx?“.

Eine Diskussion über Marxismus und Christentum mit dem ehemaligen Bischof und EKD-Vorsitzenden Wolfgang Huber und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE); Moderation: Dr. Hans Dieter Heimendahl, Leiter der Hauptabteilung Kultur des Deutschlandradios Kultur, Berlin.

Alle Veranstaltungen finden im Haus des Kirchenkreises, Schottstr. 6, 10365 Berlin, statt (Großer Saal, 1. Etage). Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos auf www.kklios.de

Das Hohelied der Liebe

Dies ist die Mitgliederzeitschrift einer evangelischen Kirchengemeinde. Wenn Sie hier das Wort Liebe lesen, dann sind ihre Gedanken sicher schon bei der Nächstenliebe, bei der Liebe, die Gott uns schenkt, bei der Liebe, die in unserer Gemeinde spürbar werden soll, bei der Liebe, die wir den Menschen in der Welt weitergeben sollen. Auch in meinen Predigten ist das die Liebe, von der ich meistens spreche. Kirchlich akzeptabel ist ja auch noch die Liebe zwischen Eltern und Kindern. Bei vielen Taufen kann ich über diese Liebe reden. Oder die Liebe zwischen zwei Menschen in einer festen Partnerschaft, das ist das Thema bei den meisten Hochzeitsansprachen. Jetzt soll es um noch eine andere Liebe gehen.

In einer Kirchengemeinde und in meinem Pfarreralltag geht es sehr selten um verbotene Liebe, um erotische Liebe, um die junge, brennende, unvernünftige, körperliche Liebe. Darum geht es allerdings im biblischen Buch „das Hohelied Salomos“. Das Buch ist eine Sammlung von erotischen Gedichten – interessanterweise häufiger aus der Perspektive einer Frau als aus der Perspektive eines Mannes. In farbenfrohen Bildern wird beschrieben, wie die Liebenden versuchen zueinander zu kommen, wie sie umeinander kreisen. Sie vermissen sich, wenn sie getrennt sind, und verabreden heimliche Schäferstündchen. Vieles wird in farbenfrohen Bildern und Vergleichen beschrieben. An manchen Stellen wird das Hohelied sehr eindeutig: „Seine Linke liegt unter meinem Haupt, und seine Rechte herzt (streichelt) mich.“ (Das Hohelied Salomos 8,3)

Für die jüdischen Gelehrten des Altertums war das Hohelied eine Parabel auf die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel. Im Mittelalter haben Nonnen und Mönche das Hohelied als Beschreibung der Beziehung zwischen Gott und der gläubigen Seele gedeutet. Für Johann Gottfried Herder war das Hohelied eine Sammlung von Liebesliedern für tugendhafte Eheleute. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts sah man es als Zeugnis für die freie Liebe. Das ist nur eine kleine Auswahl von Interpretationen für das Hohelied Salomos. Liebesgedichte können sehr unter schiedliche Bilder in Menschen wecken.

Jesus vergleicht Gottes Reich mit Weizen, der auf dem Acker wächst (Markus 4,26–29). Er vergleicht Gottes Handeln mit dem Handeln eines Vaters (Lukas 15,11–32) oder dem Handeln eines Großgrundbesitzers, der seine Arbeiter bezahlt (Matthäus 20,1–16). In diesen alltäglichen Erzählungen erkenne ich Gott. Dann kann ich auch in Liebesgedichten etwas über das Verhältnis von Gott und Mensch erkennen. Im Film „Sister Act – Eine himmlische Karriere“ kommt eine Nachtklubsängerin in ein Kloster. Und siehe da, die Liebeslieder aus ihren Klubkonzerten werden in einer Kirche zu Gebeten. Liebeslieder in der Bibel werden zu aufregenden Vergleichen für die Beziehung zwischen Gott und Mensch. In den Bibelgesprächen dieses Jahr werden wir über das Hohelied Salomos sprechen. Ich bin sehr gespannt.

Paulus Hecker

Bibel aktuell – Neue Informationen und freundliche Gespräche

Zwischen dir und mir – das Hohelied Salomos

Das Hohelied Salomos ist eine Sammlung von Liebesgedichten, die einzigen ihrer Art in der Bibel — Daraus wird schon deutlich: In diesem Jahr sind die Bibelgespräche anders. Sie beschäftigen sich mit einem Buch, das nicht so recht ins Schema passen will. Es wird persönlich und es geht gleichzeitig um Menschheitserfahrungen. Es geht um Erfahrungen, die unsere Kultur durchziehen und uns verbinden mit der fremden Kultur der Bibel: Es geht um die Liebe.

„Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein“
(Das Hohelied Salomos 1,2)

Auf die Gespräche freuen sich Ihre Julika Wilcke, Martin Liedtke und Paulus Hecker.

Termine

Süßer als Wein – stark wie der Tod
Pfarrerin Julika Wilcke

  • Johannisthal: 13. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 20. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 21. Februar 2018, 19:30 Uhr

Reicher als Salomo
Pfarrer Paulus Hecker

  • Johannisthal: 20. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 27. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 28. Februar 2018, 19:30 Uhr

Ich suchte, den meine Seele liebt
Vikar Martin Liedtke

  • Johannisthal: 27. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 6. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 7. März 2018, 19:30 Uhr

Meine Schöne, so komm doch!
Pfarrerin Julika Wilcke

  • Johannisthal: 6. März 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 13. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 14. März 2018, 19:30 Uhr

Alles ist Wonne an dir
Pfarrer Paulus Hecker

  • Johannisthal: 13. März 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 20. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 21. März 2018, 19:30 Uhr