Archiv der Kategorie: Vorankündigungen

1. Lichtenberger Dialog „Marx und die Folgen – was bleibt?“ – Neue Veranstaltungsreihe des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree

„1. Lichtenberger Dialog“ zum Thema „Marx und die Folgen – was bleibt?“ – u.a. mit Altbischof Wolfgang Huber und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow

Wir möchten Sie herzlich einladen zur neuen Veranstaltungsreihe „Lichtenberger Dialog“, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet. An drei Abenden soll aus unterschiedlichen Perspektiven ein Thema mit Expertinnen und Experten sowie dem Publikum beleuchtet und diskutiert werden. „Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx fragen wir uns als Christen und Kirche, was er uns heute noch zu sagen hat – und überlassen die Antwort damit nicht anderen“, sagt Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Die Reihe startet am Dienstag, 6. März 2018, um 18 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Marx und die Folgen – was bleibt?“, an der Dr. Gesine Loetzsch MdB (DIE LINKE) und der Publizist Wolfgang Templin teilnehmen. Moderation: Edgar Dusdal, Pfarrer in Berlin-Karlshorst, und Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Der zweite Abend findet am Donnerstag, 26. April 2018, um 18 Uhr statt. Das Thema das Vortrags von Edgar Dusdal, Pfarrer in Berlin-Karlshorst, lautet: „Marx und der Marxismus: Von der Kritik der Religion zur politischen Religion“.

Den Abschluss der Reihe bildet am Dienstag, 29. Mai 2018, um 19 Uhr die Podiumsdiskussion zum Thema „Wieviel Marx steckt in Jesus? Und wieviel Jesus in Marx?“.

Eine Diskussion über Marxismus und Christentum mit dem ehemaligen Bischof und EKD-Vorsitzenden Wolfgang Huber und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE); Moderation: Dr. Hans Dieter Heimendahl, Leiter der Hauptabteilung Kultur des Deutschlandradios Kultur, Berlin.

Alle Veranstaltungen finden im Haus des Kirchenkreises, Schottstr. 6, 10365 Berlin, statt (Großer Saal, 1. Etage). Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos auf www.kklios.de

Das Hohelied der Liebe

Dies ist die Mitgliederzeitschrift einer evangelischen Kirchengemeinde. Wenn Sie hier das Wort Liebe lesen, dann sind ihre Gedanken sicher schon bei der Nächstenliebe, bei der Liebe, die Gott uns schenkt, bei der Liebe, die in unserer Gemeinde spürbar werden soll, bei der Liebe, die wir den Menschen in der Welt weitergeben sollen. Auch in meinen Predigten ist das die Liebe, von der ich meistens spreche. Kirchlich akzeptabel ist ja auch noch die Liebe zwischen Eltern und Kindern. Bei vielen Taufen kann ich über diese Liebe reden. Oder die Liebe zwischen zwei Menschen in einer festen Partnerschaft, das ist das Thema bei den meisten Hochzeitsansprachen. Jetzt soll es um noch eine andere Liebe gehen.

In einer Kirchengemeinde und in meinem Pfarreralltag geht es sehr selten um verbotene Liebe, um erotische Liebe, um die junge, brennende, unvernünftige, körperliche Liebe. Darum geht es allerdings im biblischen Buch „das Hohelied Salomos“. Das Buch ist eine Sammlung von erotischen Gedichten – interessanterweise häufiger aus der Perspektive einer Frau als aus der Perspektive eines Mannes. In farbenfrohen Bildern wird beschrieben, wie die Liebenden versuchen zueinander zu kommen, wie sie umeinander kreisen. Sie vermissen sich, wenn sie getrennt sind, und verabreden heimliche Schäferstündchen. Vieles wird in farbenfrohen Bildern und Vergleichen beschrieben. An manchen Stellen wird das Hohelied sehr eindeutig: „Seine Linke liegt unter meinem Haupt, und seine Rechte herzt (streichelt) mich.“ (Das Hohelied Salomos 8,3)

Für die jüdischen Gelehrten des Altertums war das Hohelied eine Parabel auf die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel. Im Mittelalter haben Nonnen und Mönche das Hohelied als Beschreibung der Beziehung zwischen Gott und der gläubigen Seele gedeutet. Für Johann Gottfried Herder war das Hohelied eine Sammlung von Liebesliedern für tugendhafte Eheleute. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts sah man es als Zeugnis für die freie Liebe. Das ist nur eine kleine Auswahl von Interpretationen für das Hohelied Salomos. Liebesgedichte können sehr unter schiedliche Bilder in Menschen wecken.

Jesus vergleicht Gottes Reich mit Weizen, der auf dem Acker wächst (Markus 4,26–29). Er vergleicht Gottes Handeln mit dem Handeln eines Vaters (Lukas 15,11–32) oder dem Handeln eines Großgrundbesitzers, der seine Arbeiter bezahlt (Matthäus 20,1–16). In diesen alltäglichen Erzählungen erkenne ich Gott. Dann kann ich auch in Liebesgedichten etwas über das Verhältnis von Gott und Mensch erkennen. Im Film „Sister Act – Eine himmlische Karriere“ kommt eine Nachtklubsängerin in ein Kloster. Und siehe da, die Liebeslieder aus ihren Klubkonzerten werden in einer Kirche zu Gebeten. Liebeslieder in der Bibel werden zu aufregenden Vergleichen für die Beziehung zwischen Gott und Mensch. In den Bibelgesprächen dieses Jahr werden wir über das Hohelied Salomos sprechen. Ich bin sehr gespannt.

Paulus Hecker

Bibel aktuell – Neue Informationen und freundliche Gespräche

Zwischen dir und mir – das Hohelied Salomos

Das Hohelied Salomos ist eine Sammlung von Liebesgedichten, die einzigen ihrer Art in der Bibel — Daraus wird schon deutlich: In diesem Jahr sind die Bibelgespräche anders. Sie beschäftigen sich mit einem Buch, das nicht so recht ins Schema passen will. Es wird persönlich und es geht gleichzeitig um Menschheitserfahrungen. Es geht um Erfahrungen, die unsere Kultur durchziehen und uns verbinden mit der fremden Kultur der Bibel: Es geht um die Liebe.

„Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein“
(Das Hohelied Salomos 1,2)

Auf die Gespräche freuen sich Ihre Julika Wilcke, Martin Liedtke und Paulus Hecker.

Termine

Süßer als Wein – stark wie der Tod
Pfarrerin Julika Wilcke

  • Johannisthal: 13. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 20. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 21. Februar 2018, 19:30 Uhr

Reicher als Salomo
Pfarrer Paulus Hecker

  • Johannisthal: 20. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 27. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 28. Februar 2018, 19:30 Uhr

Ich suchte, den meine Seele liebt
Vikar Martin Liedtke

  • Johannisthal: 27. Februar 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 6. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 7. März 2018, 19:30 Uhr

Meine Schöne, so komm doch!
Pfarrerin Julika Wilcke

  • Johannisthal: 6. März 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 13. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 14. März 2018, 19:30 Uhr

Alles ist Wonne an dir
Pfarrer Paulus Hecker

  • Johannisthal: 13. März 2018, 10:00 Uhr
  • Baumschulenweg: 20. März 2018, 10:00 Uhr
  • Treptow: 21. März 2018, 19:30 Uhr

 

Einladung zur Gemeinderüste „50+“ (23.-25. März 2018)

zur Gemeinderüste „50+“

Wir laden herzlich ein, mit uns am verlängerten Wochenende
vom 23. bis 25. März 2018 nach Magdeburg
zu kommen.

Wir werden ein kleines touristisches Programm vorbereiten – wie die Dombesichtigung und das Hundertwasser-Haus – und auch ein noch festzulegendes theologisches Thema besprechen (Themenvorschläge sind ausdrücklich erwünscht).

Die Unterbringung erfolgt im Haus des Bildungswerkes Magdeburg und kostet für das gesamte Wochenende pro Person mit Vollverpflegung im Doppelzimmer 106€ und im Einzelzimmer 130€.

Die Abfahrt ab Berlin Ostbahnhof wäre am Freitag, dem 23.3. gegen 14 Uhr, die Ankunft am Sonntag, dem 25.3. gegen 16 Uhr.

Wer die Gelegenheit hat, sich im Internet über das Tagungshaus zu in formieren, ruft bitte die Internet-Adresse www.bildungsnetzwerk-magdeburg.de auf.

Bitte melden Sie sich bis zum 12.01.2018 im Gemeindebüro an.

Michael Wesseli und Wilfried Bauer

Herzliche Einladung zum „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach Samstag, 16. Dezember, 17.00 Uhr Christuskirche

Am 16. Dezember beginnt die Weihnachtszeit! – so sagen viele, auch ich. Denn für viele Musikbegeisterte beginnt Weihnachten erst mit den berühmten Paukenschlägen und den darauffolgenden Trompeteneinsätzen dieses in der ganzen Welt berühmten Werkes. Ob Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“, die Bass-Arie „Großer Herr und starker König“, die Alt-Arie „Bereite dich, Zion“, oder „Schlafe, mein Liebster“, die Hirtensinfonia und und und… alles „Hits“ der klassischen Musik.

Das Weihnachtsoratorium von Bach ist ein Werk voll größter Freude und tiefster Innigkeit, ganz sinnfällig komponiert z.B. in dem Choral „Ach mein herzliebstes Jesulein“, in dem der Chor ganz leise, wie vor einem Babybettchen, diesen Choral singt, unterbrochen nach jeder Choralzeile mit jubelnden Pauken und Trompeten („Jesus ist Mensch und König der Welt zugleich“).

Zu diesem besonderen Konzert mit den Solisten D. M. Sandmann, I. Muschka, R. Eschrig, M. Schubach, der Johannisthaler Kantorei und dem Orchester „Camerata musica“ lade ich ganz besonders herzlich ein.

Martin Fehlandt

Eintrittskarten für 15 €, erm. 10 € sind im Kirchenbüro Oberschöneweide und Johannisthal und an der Abendkasse zu bekommen.

Herzliche Einladung zum Advent in der Kirche Johannisthal am 9. Dezember 2017

Advent in der Kirche Johannisthal, Samstag, 9. Dezember von 15:30-18:00 Uhr. Andacht - Musik - Glühwein - Bücher - Schwedenfeuer - Basteln - Zither

Ich lade besonders herzlich ein zur Adventsmusik, die gleichzeitig Abschluss von „Advent in der Kirche“ sein wird. Wir hören den Chor unserer Kirchengemeinde, den Flötenkreis, das Okulala-Trio und werden gemeinsam viel singen.

In Vorfreude auf diese Musik und die kommende Weihnachtszeit grüßt herzlich Martin Fehlandt.

Einladung zur Gemeindeversammlung (29. Oktober)

Am 29. Oktober 2017 nach dem Gottesdienst, gegen 12 Uhr, findet unsere diesjährige Gemeindeversammlung statt. Wir wollen Sie über den Stand der Pfarrwahl informieren und über wichtige Themen, mit denen sich der Gemeindekirchenrat beschäftigt.

Bringen Sie bitte auch ihre eigenen Fragen und Wünsche mit.

Dr. Thomas Menn (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)
Pfarrerin Annette Schwer

Einladung: Reformationstag 31.10.2017 im FEZ – von 15.17 bis 20.17 Uhr

Zur Verantwortung berufen – unter diesem Motto aus dem Neuen Testament erinnern wir uns an 500 Jahre Reformation.

Der Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und seine Gemeinden laden am Dienstag, 31. Oktober 2017, herzlich zu einem Fest ins Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ in der Wuhlheide nach Berlin-Köpenick ein. Los geht es – dem Anlass angemessen – um 15.17 Uhr. Mit Musik von Bläserinnen und Bläsern aus dem Kirchenkreis und einem Feuerwerk schließen wir um 20.17 Uhr.

Was steht auf dem Programm? Zunächst das Reformationstor, gestaltet mit Bausteinen christlicher Gemeinden unter der Frage: Was würde Luther heute sagen? Und dann viel Musik: Angefangen mit einem Kinder-Musical – etwa 70 Kinder aus dem Kirchenkreis werden an der Aufführung mitwirken. Das Gospelkollektiv, der Gospelchor der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Berlin Lichtenberg, wird ebenfalls mit von der Partie sein. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt des Rocksängers und Liedermachers Heinz-Rudolf Kunze.

Und nicht zuletzt: Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau (Die Linke), dem Pressesprecher des 1. FC Union Berlin, Christian Arbeit, und Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) soll in einer Podiumsdiskussion der Frage nachgegangen werden: Wie geht es weiter mit der Demokratie?

Lassen Sie sich einladen – wir freuen uns auf Sie!