10 Jahre Förderverein der evangelischen Kirche Berlin Johannisthal

Liebe Gäste unserer Konzerte,

der Förderverein der ev. Kirche Berlin Johannisthal wird in diesem Jahr zehn Jahre alt.
Wir möchten uns herzlich für Ihre Treue in den letzten zehn Jahren bedanken. Ohne Ihr Kommen und ohne Ihre Spenden wäre die Arbeit unseres Fördereins nicht möglich. Wir machten und machen die Erfahrung, dass die Benefizkonzerte mittlerweile bei vielen Gästen eine Konstante darstellen und das kulturelle Angebot in Johannisthal damit erweitert wurde. Merklich ist auch, dass die Kirche in Johannisthal durch viele Gäste als ein offenes Haus wahrgenommen wird, was uns sehr freut.

Ein besonderes Dankeschön gilt allen Künstlern, die ohne Gage aufgetreten sind. Ohne diese Liebe zur Kunst, wäre unsere Arbeit nicht denkbar. Wir wünschen uns, dass die Randbedingungen so bleiben und wir unsere Arbeit fortsetzen können. Außerdem würden wir uns sehr über weitere Mitglieder freuen, wenden Sie sich einfach an uns.

Mit freundlichen Grüßen
Lars Mönch
(Vorsitzender)

 

Senioren- Sänger- Suche

Alle 14 Tage (Mittwoch 10.00 – 11.00 Uhr) trifft sich im Wechsel in Ober-schöneweide – Niederschöneweide der Seniorensingekreis. Wir haben immer großen Spaß am Singen und am Einüben leichter Chorsätze für kleinere Konzerte und Gottesdienste, die wir mit anderen Chören gemeinsam aufführen. Angeleitet werden wir durch Herrn Fehlandt aus Johannisthal.

Wir werden alle älter, und so kommen auch die Mühseligkeiten, die es uns schwer oder gar unmöglich machen, zu den Zusammenkünften zu erscheinen. Unser Singekreis ist mittlerweile zu einem kleinen Häuflein zusammengeschrumpft. So müssen wir leider überlegen, ob es sinnvoll ist, unseren Singekreis aufzugeben – was wir gar nicht wollen!

Deshalb unser Aufruf:
Wer Lust auf Singen hat, der komme und traue sich, jeder ist
willkommen! Wir freuen uns!

E. Mönch und G. Hocke

Vom Suchen und Finden

Der Ostermorgen begann in der Nacht. Frühmorgens kamen Frauen zum Grab. Noch waren sie umgeben von Dunkelheit und Trauer. Sie konnten nichts erkennen von der großen Freude, die sich von jenem Ort aus verbreiten sollte. Vom Grab her kam das neue Leben, von ihm aus verbreitete sich das Licht, das neues Leben ermöglichte.

Dieser Bewegung möchten wir in diesem Jahr bewusst folgen. Darum soll unser Ostermorgen ebenfalls auf dem Friedhof beginnen, dem Ort für Tod und Neubeginn. Kurz bevor die Sonne aufgeht, treffen wir uns um 6 Uhr zu einer Andacht mit dem Johannisthaler Posaunenchor vor der Kapelle des Städtischen Friedhofs Baumschulenweg, Neuer Teil.

Anschließend ziehen wir in Richtung der Kirche Zum Vaterhaus. Dort wollen wir um 7 Uhr einen Frühgottesdienst mit Abendmahl feiern. Die besondere Gemeinschaft unserer beiden Gemeinden können wir danach bei einem fröhlichen Osterfrühstück erfahren.

Wer das Osterfest lieber etwas langsamer angehen lassen möchte, ist herzlich eingeladen zum Familiengottesdienst um 9.30 Uhr in Baumschulenweg oder um 11 Uhr in Johannisthal.

Kinder sind an beiden Orten herzlich zum Kindergottesdienst eingeladen. Danach gibt es eine fröhliche Ostereiersuche.

Ihre Julika Wilcke

Frühling

Liebe Gemeinde in Johannisthal,

Frühling liegt in der Luft. Um mich herum beginnt es neu zu sprießen. Um das Kirchengebäude am Sterndamm herum treiben die Schneeglöckchen und Krokusse. Neues Leben bricht hervor. Alles riecht nach Neuanfang.

Auch ich habe vor wenigen Wochen neu angefangen, hier bei Ihnen und in der Gemeinde Baumschulenweg. Ich bin so einigen von Ihnen begegnet, habe mit Ihnen zusammen Gottesdienste gefeiert, neue Ideen auf den Weg gebracht, Veranstaltungen vorbereitet, Geburtstage begangen, Abschied von Verstorbenen genommen. Mit vielen von Ihnen habe ich gelacht, Kuchen gegessen und bis spät abends zusammengesessen. Jetzt freue ich mich auf viele weitere Monate unter Ihnen, auf neue Begegnungen und Erlebnisse, auf den Frühling mit seiner Wärme und seinem Licht.

Auch Ostern bedeutet so ein Neuanfang. Wir feiern den Sieg Christi über den Tod. Er ist den Weg durch den Tod hindurch zu neuem Leben gegangen. Der Spruch für die Osterwoche sagt es so: „Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offenbarung 1,18)

Zusammen mit ihrer Nachbarin in Baumschulenweg stehen unserer Gemeinde einige spannende Ereignisse bevor. Nicht allein die gemeinsamen Osterfeierlichkeiten, zu nennen sind auch die Familienfahrt im April, zu Himmelfahrt ein Festgottesdienst unter freiem Himmel auf dem Gelände vor der Kirche in Johannisthal, die Feier der Jubelkonfirmation oder ein Gemeindeausflug in den Hohen Fläming Ende Mai.

Darüber hinaus feiern wir zusammen die Einsegnung unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Region Oberspree-West. Sie findet in diesem Jahr in der Christuskirche in Oberschöneweide statt. Wir spüren, dass wir nicht allein auf dem Weg sind, sondern dass es neben uns und um uns herum viele andere Menschen gibt, die in diesem Teil der Stadt mit uns zusammen Kirche gestalten wollen.

Ich wünsche mir sehr eine Aufgeschlossenheit, die in den ganzen Stadtteil ausstrahlen kann, und möchte gern zusammen mit Ihnen daran mitwirken.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen
Pfarrerin Julika Wilcke

Unsere Orgel

Seit dem großen Orgelumbau sind viele Jahre ins Land gezogen.

So ist auch unsere Orgel „in die Jahre gekommen“, was nun einer gründlichen Reparatur bedurfte. Firma Schuke aus Potsdam hat wieder gute Arbeit geleistet und die Orgel klingt wieder voll und frisch wie damals. Darüber freuen wir uns und sind
dankbar.

Ihr Martin Fehlandt

JG — was ist das eigentlich?

JG steht für Junge Gemeinde!

Jeden Dienstag treffen sich 15-20 Jugendliche von 19-22 Uhr im Jugendzentrum, um zu chillen, zu kickern, Bibel zu lesen, zu kochen und zu diskutieren.

Auch du bist herzlich eingeladen, wenn du zwischen 14 und 18 Jahren bist, gerne neue Leute kennen lernen möchtest oder manche Leute aus deiner Konfigruppe wiedertreffen möchtest. Komm einfach mal vorbei!

Platz eins beim Kickerturnier in Petershagen

Juhuu, das Team von Paul und Chris „PC“ aus unserer JG hat sich gegenüber 40 andere Teams durchgesetzt und beim jährlichen Kickerturnier der Jungen Gemeinden den ersten Platz belegt. Aber auch unsere anderen Teams „Pi-lex“ und „Pink fluffy Sandocken“ hatten sehr viel Spaß. Ein gemeinsamer Jugendgottesdienst zum verlorenen Sohn, Thema „Hashtag#“ und schließlich die Siegerehrung rundeten den Tag in Petershagen ab.

 

Gemeinsame Fahrt der Jungen Gemeinden nach Blankensee

30 Jugendliche verschiedener Junger Gemeinden des Kirchenkreises fuhren vom 19. bis zum 21. Januar nach Blankensee, um sich gemeinsam mit der Jahreslosung zu beschäftigen, zu spielen und sich Gedanken über die Zusammenarbeit der JGs im Kirchenkreis zu machen. Ein fröhliches Wochenende mit vielen neuen Kontakten, einem kreativem Gottesdienst, einer Bad Tast-Party, einem großen PlanSpiel, viel Werwolf und anderen Spielen. Das machen wir noch einmal!

Jugendgottesdienste im Kirchenkreis

Im März fanden außerdem ein Taizè-Gottesdienst der JG Kaulsdorf und ein Brückenbauworkshop samt Jugendgottesdienst mit der JG Rummelsburg statt. Am ökumenischen Kreuzweg der Jugend in Köpenick mit rund 120 KonfirmandInnen nahmen wir mit unseren rund 40 KonfirmandInnen teil. Eine tolle Erfahrung!

Kommende Termine

6.-8. April Einkehrtage für junge Erwachsene

ab 18 Jahren im Klosterstift Heiligengrabe mit Sebastian Sievers. Weitere Infos beim Kreisjugendreferent Sebastian Sievers: 0151 239 82 553, s.sievers@kklios.de

Samstag, 13. April: Werwolfnacht in Schöneiche

Das ist schon Tradition. Wir wollen wieder eine ganze Nacht lang Werwolf spielen, essen, chillen, quatschen und gemeinsam Gottesdienst feiern. Dieses Mal findet die Werwolfnacht in der JG Schöneiche statt. Anmeldungen und weitere Infos bei Anke Suckau.

8.-10. Juni 2018 Landesjugendcamp in Eberswalde

Mit eigenem Igluzelt den Festivalcharakter des Landesjugendcamps erleben. Einige hundert Jugendliche unserer Landeskirche treffen sich für ein Wochenende und feiern, beten, diskutieren in diesem Jahr in Eberswalde.
Anmeldung und weitere Infos bei Anke Suckau

Wenn wir gemeinsam Abendmahl feiern …

Für mich ist die Abendmahlsfeier ein besonderer Moment, auf den ich mich freue. Das war nicht immer so.

Als Kind saß ich mit meinen nicht konfirmierten Geschwistern in der Kirchenbank und sah auf die Rücken der Erwachsenen vor uns – eine undurchdringliche Mauer von Menschen, die etwas taten, was nicht für uns bestimmt war. Erst am Vorabend der Konfirmation war man offen-bar hinreichend „würdig“ oder „befähigt“, zum ersten Mal an diesem Ritual zu partizipieren. Dann war es mir fremd. Ich kannte weder die Liturgie noch die dazugehörigen Handlungen. Ich wusste mich nicht so recht zu bewegen, linste verstohlen nach den Anderen und wusste doch, dass sich das nicht gehört.

Ich wünsche mir ein fröhliches Abendmahl in einer aufgeschlossenen Gemeinschaft von Christinnen und Christen. Ich wünsche mir ein tröstendes Abendmahl, bei dem die heil-same Gegenwart Christi spürbar werden kann. Ich wünsche mir ein stärkendes Abendmahl, das neue Kraft gibt für den nächsten Weg.

In unserer Taufe haben wir ein einmaliges Zeichen empfangen dafür, dass wir zu Christus gehören. Mit ihr sind wir symbolisch durch seinen Tod gegangen und auferstanden. In diesem Sinne sind wir in der Taufe neu geworden. Das Abendmahl ist das immer wiederkehrende Zeichen dafür, dass diese Zugehörigkeit zu Christus weiter gilt. Im Abendmahl erfahren wir mit allen Sinnen, Teil am „Leib Christi“ zu sein und also zu seiner großen Gemeinschaft zu gehören. Wir nennen sie die Gemeinschaft der Heiligen. Hinter jener letzten Mahlfeier Jesu mit den Seinen stehen zugleich alle Mahlzeiten, die er mit Sünderinnen und Sündern, mit Verstoßenen und Verachteten gefeiert hat. Ihnen allen hat er sich hingegeben. Jetzt gibt er sich uns hin, durch seine verheißenden Worte, durch Brot und Saft. In ihnen, also in Wort und Brot und Saft, ist Christus in der Abendmahlsfeier mitten unter uns. In ihnen wird seine Gegenwart für uns wirklich.

Wie die Taufe also jeder und jedem sichtbar und spürbar ein Zeichen ihrer und seiner Zugehörigkeit zu Christus vor Augen führt, so sollte das auch im Abendmahl sein: Wir haben alle Anteil an dieser Gemeinschaft, egal ob befreit oder schuldig, alt oder Kind, traurig oder glückselig. Und wir alle brauchen Zeichen der Liebe und Gemeinschaft, die uns immer wieder dessen versichern. Darum halte ich es für so wichtig, dass wir zu unseren Abendmahlsfeiern alle Menschen einladen und in unsere Gemeinschaft einschließen, die sich dies wünschen.
Christus kommt uns gerade in der sonntäglichen Mahlgemeinschaft, für alle Sinne wahrnehmbar, nahe. Er stiftet Gemeinschaft mit sich und untereinander. Deshalb ist die Abendmahlsfeier für mich ein besonderer Moment.

Wenn wir nun zukünftig das Abendmahl in unserer Gemeinde häufiger feiern – in der Regel an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat – so bekommt es einen anderen Stellenwert in unseren Gottesdiensten. Wir werden vertrauter mit seiner besonderen Form, und wir können fröhlich, getröstet und gestärkt auseinandergehen.

„Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut.“

Ihre Julika Wilcke