Pfarrwahl Treptow

Auf die (3.) Pfarrstelle der Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Berlin Oberspree-West wurde am 17. Juni Pfarrer Andreas Döhle gewählt. Sein Dienst ist in der Kirchengemeinde Treptow angesiedelt.

Die Gemeindeglieder des Pfarrsprengels haben die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von 14 Tagen, beginnend am Sonntag, den 21. Juni, Einspruch gegen diese Wahl zu erheben.

Corona: Wie schaut es in Palästina und im Tschad aus?

Uns alle hat in den letzten Wochen das Coronavirus stark eingeschränkt. Auch in den Ländern der Projektpartner von Brot für die Welt und des Berliner Missionswerkes wirkte sich das aus.

Ein soziales Netz wie in Deutschland gibt es in den Projektländern nicht. Wer wegen der Ausgangssperre nicht arbeiten kann, hat auch kein Einkommen. Für Eltern der Schüler in Talitha Kumi in Palästina (einem Projektpartner des Berliner Missionswerkes) bedeutet dieses dann auch, dass sie das Schulgeld für die Kinder nicht bezahlen können und um Aufschub und Nachlass der Schulgebühren bitten. Laufende Kosten und Gehälter fallen in der Schule jedoch trotz der Schließung an. Eine Unterstützung des Staates gibt es hier nicht. Bildung für die Kinder ist natürlich weiterhin wichtig. Der Unterricht findet derzeit als ELearning statt.

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Aus dem Gemeindekirchenrat

Zum jetzigen Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, Anfang Juni 2020, bestimmt die Corona-Epidemie immer noch unser gemeindliches Leben. Außer den Gottesdiensten und den Routinesitzungen des Gemeindekirchenrates, und teilweise mit den Ausschüssen, findet gemeindliches Leben vor Ort in den meisten Bereichen nicht statt. Auch vermieten wir aus Gründen des Infektionsschutzes mit den hohen Auflagen unseren Gemeindesaal nicht privat.

Erlaubt sind vom Senat im Wesentlichen die Gottesdienste mit immer noch starken Einschränkungen.

Doch die Gartenarbeit wird einmal im Monat ehrenamtlich unter der Regie von Mike Heinold durchgeführt.

Die Gottesdienste haben wir bereits mehrfach im Freien feiern können. Hier ist unser Gartengelände ideal. Wir können singen, und auch unser elektrisches Piano kommt nun zum Einsatz. In kleinem Umfang war auch Musik möglich. Solange es das Wetter zulässt, werden wir die Gottesdienste weiter draußen feiern, weil im Kirchsaal aus Gründen des Infektionsschutzes nur sehr eingeschränkt, d.h. ohne Singen und ohne Instrumente ein Gottesdienst möglich ist.

Der Gemeindekirchenrat hat sich bei seiner Sitzung Mitte Mai 2020 natürlich mit der aktuellen Situation beschäftigt. Wichtige Themen waren aber auch die Umgestaltung des zukünftigen Pfarrhauses, sowie die ersten Planungsentwürfe für die Neugestaltung des Außengeländes. Bei der Planung des Außengeländes ist noch nichts Endgültiges festgelegt. Hier freuen wir uns auf die Gemeindeversammlung am 23. August 2020, bei der wir gemeinsam überlegen und planen, wie das Außengelände in den nächsten Jahren aussehen soll. Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr mit ersten Arbeiten beginnen können.

Der Bürobereich ist nun fast komplett umgebaut. Auch die elektrische Anlage mit der Steuerung des Glockengeläuts wird dabei erneuert, so dass die Glocken unter anderem auch beim Vaterunser im Gottesdienst werden klingen können.

Wir alle freuen uns sehr, dass wir jetzt wieder gemeinsam Gottesdienste feiern können, und unser Garten und die Musikmuschel bieten eine so schöne natürliche Umgebung dazu.

Bleiben Sie weiterhin gesund und behütet
mit herzlichen Grüßen

Dr. Thomas Menn

Die Häuser Gottes

Liebe Gemeinde,

während ich diese Zeilen schreibe, liege ich kränkelnd auf dem heimischen Sofa. Um mich herum ist es still geworden.

Wenige Geräusche dringen von draußen zu mir hinauf. Daran habe ich mich fast gewöhnt: Seit Wochen ist es irritierend still in unseren Straßen. Nur wenige Autos sind unterwegs, Cafés, Galerien, Kneipen liegen schon lange geschlossen da. Allein die Fahrräder haben gerade Hochkonjunktur – besonders bei Sonnenwetter. Auch
ich ziehe mittlerweile das Fahrrad der S-Bahn vor, um nach Baumschulenweg oder Johannisthal zu gelangen. Es ist eine lange Strecke, aber sie ist mir vertraut geworden. Sie führt mich durch Mitte, Kreuzberg, Alt-Treptow. Erleichtert atme ich auf, wenn ich die Köpenicker Straße verlassen darf – dort fahren mir zu viele Lastwagen. Ich habe das Stück Mauerradweg entdeckt, das sich am Heidekampgraben entlangschlängelt. Und ich genieße die Ruhe der Königsheide und Begegnungen mit unterschiedlichsten Spaziergängern. Ich habe endlich den kleinen Amphibienteich entdeckt und lenke meinen Weg daran vorbei, wann immer mir die Zeit dafür bleibt.

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Andacht zu Pfingsten 2020

Votum und Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Flammen der Inspiration. Beseelte Menschen. Wortstrudel, die auf wunderbare Weise von allen verstanden werden. Eine flammende Predigt. Euphorie und Ausnahmezustand. Das ist Pfingsten, das Fest der entfesselten Begeisterung.

Es soll nicht durch Kraft oder Heer, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6b)

Das Pfingstfest erzählt vom Atem Gottes und seiner wirkmächtigen Energie, es lässt sich nicht beirren durch Regeln zum Infektionsschutz, die Singen und Blasinstrumente verbieten. Denn Gottes Geist weht, wo er will. So lassen wir uns begeistern von den Liedern und Texten, lassen sie im Geiste in uns wirken.

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Frohe Pfingsten :)

Liebe Familien,

wohooo, schon wieder ein Feiertag. Davon gibt es ja viele im Moment. Am Sonntag und Montag feiern wir das Pfingstfest (und Kindertag ist auch noch 🙂

mit den folgenden Videos grüßen wir Euch ganz lieb – und ganz nebenbei erfahrt Ihr noch eine Menge über das Pfingstfest und den heiligen Geist.

Viel Spaß beim Anschauen.

Pfingsten ist Geburtstag der Kirche von Sabrina

KiGo zum Pfingstfest von Mandy

Was ist der Heilige Geist?

Bleibt gesund und behütet,

Eure Mandy und Sabrina

Liebe Grüße – Kirche mit Kindern

Zum Glück konnten wir noch unsere KiKi-Kirchenübernachtung Anfang März mit Euch erleben. Eine Woche später kam es dann ganz plötzlich: sämtliche Gruppen in unseren Gemeinden müssen leider erst einmal aussetzen. Wir müssen sagen, wir vermissen Euch schon ganz schön, liebe Kinder. Wir denken viel an Euch und hoffen, dass Ihr und Eure Familien gut durch diese Zeit kommt.

Uns ist es wichtig, mit Euch im Kontakt zu bleiben, daher bekommt Ihr regelmäßig E-Mails von uns mit Infos und ein paar kleinen Anregungen und Aktionen, die Euch vielleicht helfen, ein bisschen bunte Abwechslung zuhause zu bekommen.

Zwei dauerhafte Aktionen sind die bunten Steinschlangen und das KiKi-Mutmachbüchlein:
Vor den Toren Eurer Kirchengemeinde könnt Ihr sie schon von Weitem sehen: die bunten Steinschlangen, die von Kindern und Besuchern immer weiter verlängert werden. Wie schön es ist, so viel Farbe zu sehen. Es ist wie ein bunter Gruß von uns und Euch an Alle anderen.

Weiter könnt Ihr uns gerne Bilder und Grüße zuschicken. Wir drucken sie aus und kleben sie in unser KiKi-Mutmachbüchlein. Einige Kirchengemeinden öffnen regelmäßig ihre Türen, um einen ruhigen Platz zu bieten, an dem man eine Kerze anzünden kann. Falls Ihr Eure Kirche mal besuchen wollt, findet Ihr hier auch die Mutmachbüchlein ausliegen – hier könnt Ihr auch direkt reinschreiben und malen und Euch die Grüße anderer Kinder und Kirchenbesucher anschauen.

Schaut auch gerne mal auf der Homepage Eurer Kirchengemeinde nach, was Ihr so unter der Rubrik Arbeit mit Kindern entdecken könnt.

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder! Bis dahin bleibt behütet und gesund.

Eure Mandy und Sabrina

P.S. Infos zu den Sommerfahrten: Leider werden dieses Jahr unsere KiKi-Fahrt
und auch die Singschulfahrt nicht stattfinden. Wir überlegen, welche Alternativen
wir anbieten können. Aktuelle Informationen kommen dann per Mail und sind
über die Homepage einsehbar.

Verabschiedung in die Elternzeit – Sabrina Führer

Liebe Familien, liebe Gemeinde,

Anfang Juni gehe ich in den Mutterschutz. Mein Partner und ich freuen uns auf unseren Familiennachwuchs im Juli und auch unsere Tochter kann es kaum erwarten, bis der kleine Bruder endlich da ist.

Wenn alles klappt, wie geplant, dann bin ich ab nächsten Sommer zum neuen Schuljahr wieder da. Bis dahin wird es natürlich eine liebe Vertretung geben für die kirchliche Arbeit mit Kindern in Baumschulenweg, Oberschöneweide und Treptow. Es tut mir weh, dass ich mich durch die aktuellen Beschränkungen gar nicht ordentlich von den Kinder- und Gemeindegruppen verabschieden konnte. Aber vielleicht sieht man sich demnächst, wenn ich mit dem Kinderwagen im Kiez unterwegs bin oder auch mal zu einem Familiengottesdienst.

Ganz herzliche Grüße,
Eure Sabrina

Die Evangelische Kirche Johannisthal – von der Schule ins Ausflugslokal

Im Jahre 1753 übernahm der Kammerrat Johann Wilhelm Werner als erster Gutsbesitzer durch einen Erbzinsvertrag einen Teil der königlichen Marstallwiesen bei Rudow von König Friedrich II. und gilt damit als Gründer Johannisthals. Leider gab es trotz der vielen Paragrafen des Vertrages keine klare Regelung der Kirchen- und Schulverhältnisse. Die Einwohner Johannisthals gingen überwiegend in Rudow zur Kirche, waren dort aber nach geltenden Bestimmungen nicht eingemeindet. Darüber gab es jahrelange Auseinandersetzungen, die auch mit der 1802 erfolgten ausdrücklichen Einpfarrung nach Rudow und demnach in den Amtsbezirk des Rudower Geistlichen, noch immer nicht beendet waren. Ein klares Bild der damaligen Verhältnisse lässt sich wohl nur noch schwer rekonstruieren.

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