Danke

Wir danken Frau Baukhage und ihrem Büchertisch für die Spende zur Anschaffung einer zweiten Feuerschale.

Ausflug zur IGA mit den Kindern der Kinderkirche

Schöpfung bewusst wahrzunehmen und zu erleben: dafür ist die Erntedankzeit perfekt. Vor drei Jahren waren wir in einer Biobäckerei, vorletztes Jahr mit mundraub-Tour unterwegs, letztes Jahr begaben wir uns auf Kräuterentdeckungstour und dieses Jahr ging es in die Abenteuerwelten der IGA.

Mit 21 Kindern aus den Gemeinden Baumschulenweg, Johannisthal, Treptow und Oberschöneweide haben wir uns trotz der schlechten Wetterprognosen aufgemacht und sind am 2. Oktober um 10 Uhr zum IGA-Gelände gestartet.

Zunächst ging es mit der Seilbahn zum Wolkenhain und zur Naturbobbahn, auf der die Kinder eine Runde drehen durften. Die Mutigsten hielten dann Ausschau über das IGA-Gelände auf dem wackeligen Wolkenturm. Dann ging es schon weiter mit der Seilbahn hinab ins Tal und zum Spielplatz. Dort gab es erstmal Zeit zum Stärken und Austoben. Der lebensgroße Kletterwall mit Baby im Bauch war eine willkommene Abwechslung.

Ein Besuch im begehbaren Labyrinth durfte dann im Anschluss natürlich nicht fehlen. Es haben zwar nicht alle bis zur Mitte gefunden, wir waren dennoch froh, dass alle wieder den Weg nach draußen schafften. Und auch wenn dann der Himmel uns reichlich mit Regen beschenkte, wanderten wir noch durch den chinesischen und japanischen Garten. Auch den schönen christlichen Garten durchstreiften wir. Im botanischen Haus wärmten und trockneten wir uns dann wieder bei einer kleinen Keksrunde, bevor wir mit der Seilbahn zurück nach Hause schwebten.

Es war für alle ein schönes Erlebnis und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Mandy Endter Gemeindepädagogin

Zwei Chöre in Woltersdorf

Ende September war es endlich wieder so weit: der Gemeindechor und die Kantorei Johannisthal trafen sich im schönen Woltersdorf.

Das von Frau Düster wunderbar vorbereitete Wochenende verging wie im Fluge: Sängerinnen und Sänger aus beiden Chören, Partner und Kinder im Alter von einem bis zwölf Jahren probten gemeinsam am Programm für „Advent in der Kirche“.

Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz: Bei strahlender Herbstsonne lernten wir im Heimatmuseum viel über Woltersdorf, nutzten die Zeit für einen Kaffee an der Schleuse und hatten am Abend viel Spaß bei Liedern und Geschichten. Das Singen auf den Stationen im benachbarten Krankenhaus und das Mitgestalten des Erntedank-Gottesdienstes in Rüdersdorf ließ auch andere an unserem Wochenende teilhaben. Und das „Highlight“?

Für die meisten war das wohl die Modellbahn, die vor und nach dem Gottesdienst ihre Runden mit großen und kleinen Gästen um die Kirche Rüdersdorf zog.

Vielen Dank Frau Düster für die tolle Organisation, wir hoffen auf eine Wiederholung 2019!

Anja Herwig

Menschen brauchen Menschen – Ehrenamt beim CJD

Seit Oktober 2015 betreut das CJD (Christliches Jugenddorfwerk) die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete am Groß-Berliner-Damm 59 in Berlin Johannisthal.

Ehrenamtliche Mitarbeiter sind in vielen Bereichen unserer Unterkunft herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen. Ehrenamt kann sporadisch und regelmäßig stattfinden. Ein monatlicher Ehrenamtsstammtisch dient unseren Helfern dazu, sich gegenseitig kennenzulernen und ihre Ideen zu besprechen. Wir brauchen dringend Helfer im Kinder- und Jugendbereich, sehr gern auch auf Praktikumsbasis, wenn eine entsprechende Qualifikation bzw. der Rahmen einer pädagogischen Ausbildung vorhanden ist. Für das Ehrenamt mit Kindern wird standardmäßig ein polizeiliches Führungszeugnis erwartet. Wir betreuen vormittags vorwiegend die Kinder der Frauen, die am täglichen Deutschkurs im Haus teilnehmen und sichern den Müttern somit ihr Recht auf Bildung. Zudem brauchen die Kinder, die noch keinen Kita- oder Schulplatz haben, mehr Zuwendung. Hier brauchen wir unbedingt Verstärkung, damit wir noch besser auf die Bedürfnisse der Kleinen eingehen können.

Um die Mittagszeit kommen die ersten Schulkinder nach Hause und wollen nachmittags sinnvoll beschäftigt sein. Im Hausaufgabenraum geben sich Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Sozialteams große Mühe, bei den kniffligen Hausaufgaben der großen und kleinen Gäste zu helfen. Hier wünschen wir uns dringend Ehrenamtliche für patente Hilfe in sämtlichen Fächern oder gern auch Lernpatenschaften. Unsere Kinder sind sehr bemüht und fleißig, aber die schulischen Ansprüche sind einfach sehr hoch.

Im Freizeitbereich sind allerlei Angebote willkommen. Ehrenamt heißt hier zum Beispiel Kindergruppen zu begleiten (ins FEZ, auf den Spielplatz, ins Schwimmbad, ins Kino, zu organisierten Veranstaltungen, zu regelmäßigen AGs etc.). Wir freuen uns auf Ideen und Freizeitangebote für Kindergruppen im Haus oder außer Haus. Raum und Zeit sind genug vorhanden und wollen gefüllt werden.

Sportliche Ehrenämtler können sich bei uns austoben oder ihre Kontakte zu Vereinen aktivieren. Alle Kinder dieser Welt sind sehr bewegungsfreudig. Für handwerkliche, künstlerisch-musische und darstellende Angebote wird es immer glückliche kleine und erwachsene Teilnehmer in unserem Haus geben. Des Weiteren gibt es einen großen Garten, der geradezu dazu aufruft, genutzt und bepflanzt zu werden. Eine Fahrradwerkstatt und eine Nähwerkstatt existieren bereits und freuen sich auf ehrenamtlichen Zuwachs.

Mit Hilfe der Christuskirche in Oberschöneweide und der Berliner Sparkasse sind wir glücklich, unseren Bewohnern mehrere Computer zur Verfügung stellen zu können. Und um diese auch effektiv nutzen zu können, benötigen wir Leute, die sich im Feld der Informationstechnik (IT) auskennen und die Rechner technisch betreuen und mit den Bewohnern zusammen nutzen. Beratung, Familienpatenschaften oder Mentoring für junge Erwachsene sind für Ehrenamtliche oft ein dankbares Feld. Die Leute brauchen Unterstützung bei Arztbesuchen, bei der Jobsuche, bei der Wohnungssuche, bei Ämtergängen, bei rechtlichen und alltäglichen Fragen. Oft ist es einfach auch schön, Gemeinschaft zu haben, raus zu gehen und etwas zu erleben. Die Menschen möchten ihre Umgebung kennenlernen und verstehen wie unsere Gesellschaft funktioniert. Eine Patenschaft kann eine großartige Bereicherung des eigenen Lebens werden. Vielleicht ergibt sich gemeinsames Musizieren, Sport treiben, Nähen, im Tandem Sprachen lernen oder einfach nur reden über unser Leben, über Gott und die Welt.

CJD Christliches Jugenddorfwerk
Notunterkunft am Groß-Berliner-Damm 59, 12487 Berlin
Kontakt: ulrike.raddatz@cjd-berlin.de
Telefon: 030 – 63 10 41 56

Wechsel des GKR-Vorsitzes

Anfang Oktober hat Dr. Thomas Menn aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion als Vorsitzender der Gemeindeleitung niedergelegt. Am 6.11. wurde deshalb Anja Herwig als neue Vorsitzende gewählt. Der GKR dankt Dr. Menn ausdrücklich für die bisher geleistete Arbeit und freut sich, dass er der Gemeindeleitung erhalten bleibt.

Adventszeit

Liebe Leserinnen und Leser!

Vor uns liegt die Adventszeit! Haben Sie Ihren Wunschzettel schon geschrieben? Spüren Sie noch etwas von dem aufregenden Kribbeln, das für viele Kinder mit der Advents- und Weihnachtszeit verbunden ist? Ich glaube, keine Kirchenjahreszeit ist mit so hohen Erwartungen verknüpft, mit so großer Sehnsucht gefüllt wie die Adventszeit! Die einen freuen sich auf diese vier Wochen im Dezember; die anderen stöhnen, wenn sie an all die Vorbereitungen denken, an den Konsumterror oder die Inflation der sogenannten Weihnachtsfeiern. Viele nehmen sich vor, einen „Anderen Advent“ zu feiern: mit besinnlichen Zeiten und religiösen Impulsen; andere haben schon aufgegeben, noch irgendetwas Außergewöhnliches zu erwarten.

Der Monatsspruch für Dezember nimmt uns in das adventliche Geschehen hinein. Dabei wird der alte Priester Zacharias ins Blickfeld gerückt. Ihm und seiner Frau Elisabeth wird die Geburt eines Sohnes angekündigt, nachdem das alte Ehepaar diese Hoffnung schon lange begraben hatte. Zacharias ist erschrocken und verunsichert und bittet um ein Zeichen, damit er erkennen kann, dass diese Versprechungen wahr sind. Daraufhin wird er stumm – es verschlägt ihm sozusagen die Sprache! Neun Monate hat Zacharias geschwiegen. Neun Monate Stille und Zeit zum Nachdenken, zum Hören und Lauschen – Zeit, um die Sinne zu schärfen.

„Stille Zeit im Advent“ oder “Offene Kirche im Advent“ – unter solch einem Titel gibt es mittlerweile in vielen Gemeinden besinnliche Angebote in der Adventszeit. Menschen entdecken mitten in der geschäftigen Advents- und Vorweihnachtszeit, wie wohltuend Zeiten der Stille sein können. Sich ab und zu bei gedämpften Licht oder Kerzenschein eine halbe Stunde in die Kirche setzen, die Stille genießen und die wohltuende Atmosphäre in der Kirche.

Ablegen und loslassen, was das Herz beschwert und frei werden für Neues, für Wesentliches, für eine Botschaft von Gottes heiliger Geistkraft…

Zacharias jedenfalls preist nach seiner „stillen Zeit“ die großen Taten Gottes und erinnert an die Versprechen, die Gott seinem Volk gegeben hat. Es ist ein mächtiger Strom von Erinnerungen an Gottes Nähe, an Gottes Rettungen in der langen Geschichte Israels, ein Strom des Lebens, der wieder lebendig machen will, der herausholen will aus dem Elend der Resignation.
Zacharias brauchte so eine stille Zeit, um dem Wunder Raum zu geben, um die unglaubliche Botschaft des Engels zu verstehen. In der Stille wächst ihm die Kraft zu, den Auftrag des Engels anzunehmen und in die Tat umzusetzen. Zacharias findet seine Aufgabe, am Reich Gottes mitzuwirken: als Vater, der zu seinem Sohn und seiner Frau steht; als Mensch, der dem Wort Gottes vertrauen lernt und es lebt. Wir lesen diesen Text mit einer anderen Perspektive: Im Gegensatz zu Zacharias müssen wir nicht mehr auf das Kommen von Jesus warten. Wir feiern Weihnachten, weil Jesus bereits gekommen und mit ihm die Herrschaft Gottes sichtbar in dieser Welt angebrochen ist. Der Monatsspruch lädt uns ein, dass wir uns wie Zacharias von dieser guten Botschaft anstecken lassen.

Zacharias bekennt: Das Handeln Gottes ist von seiner „herzlichen Barmherzigkeit“ geprägt. Auch wenn vieles in dieser Welt belastend ist, wenn Lebenssituationen unfassbar sind, wenn Gott weit weg scheint – er meint es gut mit uns.
Zacharias bekennt: Gott kommt in besonderer Weise zu „denen, die in Finsternis und Schatten des Todes sitzen“. Das ist der Zuspruch an alle diejenigen, die sich nach Veränderung ihrer Situation sehnen.

Zacharias bekennt: Wo Menschen „ihre Füße auf den Weg des Friedens richten“, da beginnt Schalom – Frieden. Da geschieht Versöhnung und Veränderung. Und zugleich werden wir zu Friedensboten, die diesen Frieden durch Wort und Tat anderen Menschen zeigen.
Advent heißt, Gottes Hoffnung für uns wird wahr, auch wenn wir an Jahren oder Enttäuschungen und Resignation so alt sind wie Elisabeth oder Zacharias. Die Zukunft steht vor der Tür und sie speist sich wie bei Zacharias und Elisabeth aus uralten Träumen von Frieden, Segen und gelingendem Leben. Advent und Weihnachten heißt, den Bann brechen, die Resignation besiegen. Advent, das ist die Zeit, in der Gott uns einlädt, die Hoffnung wieder neu in unser Herz einwurzeln zu lassen, sie wieder neu erblühen zu lassen, damit in unserem Herzen Weihnachten werden kann.

Deswegen liegen Advent und Weihnachten immer schon hinter uns und breiten sich doch immer genauso jedes Jahr wieder neu vor uns aus.

Für die Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen, eine gute Balance zwischen Stille und Jubel, zwischen Einkehr und Engagement, zwischen Planung und Überraschung!

Herzlichst Pfarrerin Martina Steffen-Eliş

Monatsspruch Dezember 2017

„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“

Lukas 1, 78-79

Herzliche Einladung zum Advent in der Kirche Johannisthal am 9. Dezember 2017

Advent in der Kirche Johannisthal, Samstag, 9. Dezember von 15:30-18:00 Uhr. Andacht - Musik - Glühwein - Bücher - Schwedenfeuer - Basteln - Zither

Ich lade besonders herzlich ein zur Adventsmusik, die gleichzeitig Abschluss von „Advent in der Kirche“ sein wird. Wir hören den Chor unserer Kirchengemeinde, den Flötenkreis, das Okulala-Trio und werden gemeinsam viel singen.

In Vorfreude auf diese Musik und die kommende Weihnachtszeit grüßt herzlich Martin Fehlandt.

Wunsch für Trauernde

Ich wünsche dir, dass du auf dem Weg durch die Trauer dein eigenes Tempo findest und dir erlaubst, es zu gehen. Mag sein, dass du selbst ungeduldig bist, weil dein Schritt immer noch schwer ist und deine Haltung gebeugt. Mag sein, dass manche dich antreiben wollen, weil sie deine Tränen nicht mehr ertragen. Der Weg durch die Trauer ist weit. Er lässt sich nicht abkürzen und nicht im Laufschritt bewältigen. Doch Stück für Stück führt er zurück ins Leben.
Tina Willms

Alle Trauernde laden wir herzlich am 26.11.2017 zu unserem Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl und Verlesung der Namen der Verstorbenen um 11:00 Uhr in der Kirch Johannisthal ein, sowie zur Andacht mit Bläserchor auf dem Friedhof in Baumschulenweg um 14:00 Uhr.