Passionsmusik nach dem Evangelisten Matthäus von Johann Georg Kühnhausen

Sonntag, 24. März, 17:00 Uhr in der Kirche in Baumschulenweg

Erleben Sie eine besondere Aufführung der Matthäus-Passion – in der Komposition von Johann Georg Kühnhausen (1640-1714).

So kommt die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu Christi, wie sie das Matthäus-Evangelium erzählt, musikalisch zu Gehör.

Ein Gottesdienst der anderen Art.

Der heute fast unbekannte Komponist Johann Georg Kühnhausen war seit 1661 Hofmusikus und Stadtkantor in Celle. Wann genau seine „Passion“ entstanden ist, ist nicht bekannt. Es handelt sich um ein bemerkenswertes Stück im Stil des Frühbarocks.

Die einfache Besetzung mit zwei Solostimmen, Chor und Basso continuo spricht dafür, dass dieses Werk auch damals eher für liturgische, als für konzertante Zwecke geschrieben wurde. Die Verständlichkeit des biblischen Textes bleibt die ganze Zeit im Vordergrund. Die Musik wird zu einem Medium – durch sie wird der Text übertragen und betont. Kühnhausen vertonte die Leidensgeschichte Jesu vom Garten Gethsemane bis zu Jesu Tod – eine Besonderheit, denn üblicherweise enden Kompositionen dieses Genres erst mit der Begräbnisszene.

Für mich und unseren Chor war es eine spannende „Entdeckungsreise“, diese selten aufgeführte Passion einzustudieren. Für Sie möge es ein guter Anfang der Karwoche sein.

Solistisch treten Friedemann Hecht als Evangelist und Martin Schubach als Jesus, sowie eine ganze Reihe Chor-Solisten auf.

Die Chorpartien werden der Chor der Gemeinden Treptow und Baumschulenweg sowie der Mädchenchor übernehmen.

Ihre
Barbora Yhee, Kirchenmusikerin