Vorankündigung: „MEIN DORNENLÄCHELN“ Eine musikalische Verbeugung vor der großen Liebes-Lyrikerin (19.04. in Baumschulenweg)

Ein Abend in der Kirchengemeinde Baumschulenweg

Dienstag, 19. April 19:00 Uhr
„MEIN DORNENLÄCHELN“

Eine musikalische Verbeugung vor der großen Liebes-Lyrikerin Else Lasker-Schüler

160419_GemeindeabendGeboren 1869 in Wuppertal, lebte sie ab 1894 in Berlin. 1945 starb sie in Jerusalem im Exil. 50 Jahre nach ihrem Tod vertonte Charles Kalman 21 Gedichte der Poetin für die Sängerin und Schauspielerin Carola Krautz-Brasin.

Unter den bunten Vögeln der Berliner Boheme war Else Lasker-Schüler zweifellos der farbigste: phantastisch gefiedert, flatter- und launenhaft. Sie war ein „hinreißendes öffentliches Ärgernis, den Beatels und Hippies nicht unverwandt, berühmt, berüchtigt und bewundert im Berlin um die Jahrhundertwende“. Sie dichtete ihr Leben und lebte ihre Dichtung. Peter Hille nannte sie „den schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“.

Else Lasker-Schüler schrieb Gedichte, Dramen und Prosa.

Trakl, Däubler, Werfel, Franz Marc und Karl Kraus zählten zu ihren Freunden. Ihre lyrischen Gedichte, symbolisch und frühexpressionistisch, sind zum großen Teil biografisch und nicht selten religiös verschlüsselt. Ihre Werke sind völlig eigenständig und sagen unendlich viel über die wohl elementarste Kraft des Daseins: Die Liebe.

Carola Krautz-Brasin (Buch, Lied und Prosa) und Siegfried Schütze (Kommentare) lassen die atemberaubende Unmittelbarkeit und Sensibilität der großen Dichterin lebendig werden.

Ein Kultur-Highlight, das nicht nur Literatur-Freunde begeistern dürfte.