Vorweihnachtszeit, Jahresende, Jahresanfang

Das geht seinen Gang.
Damit haben wir unser Tun.
Etwas noch Fertig-Kriegen.
Etwas noch – Eintüten.
Emsige Lust!
Und: Nach dem Fest ist – vor dem …?
Wie sind wir mittendrin
beisammen
mit Leib und Seele,
mit nüchternem Ansehen
und erfülltem Bauchgefühl,
mit Müttern, Vätern, Kindern, Kindeskindern,
ahnungsvoll und sehnsuchtsvoll,
zwischen Gemeinen und Herzlichen,
zwischen Menschen, die ich meide,
und
Menschen, die ich mag?
In der Mitte dieses Fest
noch einmal
mit diesem Menschen-Kind
von GOTT.
Auf Stroh und Schoß
kann es schreien oder lächeln,
auch dieses Kind drückt mal was
oder es bekommt mal schwer Luft. –
Finden wir
– wie die Hirten und die Weisen aus dem Osten –
in diesem Kind
leuchtet allen Menschen von Gottes Wohlgefallen
sein Versprechen:
ihr könnt
mit allen Völkern
dem Leben
gerecht werden.
So werdet ihr
entspannt zur Ruhe kommen
nicht nur erschöpft:
selig.

1612_selig

So wünsche ich Ihnen:
Das Leuchten von Gottes Kind
gehe mit Ihnen mit
bei allem, was auf Sie zukommt.

Ihr Reinhard Kähler, Pfarrer