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	<title>admin &#8211; Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal</title>
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	<description>Sterndamm 92, 12487 Berlin</description>
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	<title>admin &#8211; Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal</title>
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		<title>Vom Tanzsaal zur kuriosen Kirche &#8211; ein Beitrag vom rbb</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche-ein-beitrag-vom-rbb-der-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 19:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Von außen wirkt das Gotteshaus am Sterndamm in Berlin-Johannisthal eher unscheinbar. Doch hinter den Mauern steckt eine ungewöhnliche Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts entstand hier das Ausflugs- und Vergnügungslokal &#8222;Kaiser-Wilhelm-Garten&#8220; mit Tanzsaal und ausgelassenen Partys.  Alte Postkarten zeugen von dieser Zeit. Später wurde das Gebäude als Offizierskasino und Kino genutzt, bevor die Kirche das Grundstück [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Von außen wirkt das Gotteshaus am Sterndamm in Berlin-Johannisthal eher unscheinbar. Doch hinter den Mauern steckt eine ungewöhnliche Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts entstand hier das Ausflugs- und Vergnügungslokal &#8222;Kaiser-Wilhelm-Garten&#8220; mit Tanzsaal und ausgelassenen Partys.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche.html"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="479" height="257" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image.png" alt="" class="wp-image-10644" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image.png 479w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-300x161.png 300w" sizes="(max-width: 479px) 100vw, 479px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche.html">Hier geht&#8217;s zum Video</a></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"> Alte Postkarten zeugen von dieser Zeit. Später wurde das Gebäude als Offizierskasino und Kino genutzt, bevor die Kirche das Grundstück übernahm. Aus dem einstigen Tanzsaal wurde das Kirchenschiff, an die Stelle der Kinoleinwand kam die Orgel. Auch der in den 1920er Jahren errichtete Glockenturm steht noch heute. Eine der Gussstahlglocken zählt zu den ältesten ihrer Art in Deutschland. Der Freundeskreis Heimatgeschichte Treptow bewahrt die Geschichten rund um den ungewöhnlichen Ort und macht sichtbar, wie vielfältig die Vergangenheit eines Berliner Grundstücks sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beitrag von Britta Wulf</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche.html">Vom Tanzsaal zur kuriosen Kirche | rbb</a></p>
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		<item>
		<title>Festrede zur Verabschiedung des Kantors Martin Fehlandt</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/festrede-zur-verabschiedung-des-kantors-martin-fehlandt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 10:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Gemeindekirchenrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[von Dr. Matthias Krüger – Vorsitzender des GKR Berlin-Johannisthal, vorgebracht im Festgottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis (2026) Liebe Festgemeinde, liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste, und vor allem: lieber Martin! In Relation zu deinen über 37 Wirkungsjahren hier in Johannisthal kennen wir beide uns noch gar nicht so lange – gerade mal seit 2018. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF.jpg"><img decoding="async" width="722" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-722x1024.jpg" alt="Herzliche Einladung zur Verabschiedung von Kantor Martin Fehlandt Musikalischer Festgottesdienst am Sonntag, 30. August 2026 14:00 Uhr in der Kirche Johannisthal mit anschließendem Empfang Ev. Kirche Johannisthal, Sterndamm 92, 12487 Berlin" class="wp-image-10490" style="aspect-ratio:0.7050856779471667;width:242px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-722x1024.jpg 722w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-211x300.jpg 211w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-768x1089.jpg 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-624x885.jpg 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF.jpg 786w" sizes="(max-width: 722px) 100vw, 722px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>von Dr. Matthias Krüger – Vorsitzender des GKR Berlin-Johannisthal, </strong><strong>vorgebracht im Festgottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis (2026)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Festgemeinde, liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste, und vor allem: lieber Martin!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Relation zu deinen über 37 Wirkungsjahren hier in Johannisthal kennen wir beide uns noch gar nicht so lange – gerade mal seit 2018. Wenn man das mathematisch betrachtet, ist das nur ein Bruchteil dieser beeindruckenden Ära. Aus diesem Grund kann ich heute keine lang zurückliegenden Anekdoten beisteuern. Ich war schlichtweg nicht dabei, als du hier deine ersten Spuren hinterlassen hast. Eigentlich wäre es für so einen großen Anlass angemessen, eine Chronik von dreieinhalb Jahrzehnten zu präsentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber uns beide verbindet etwas viel Tolleres, das diesen zeitlichen Rückstand locker wettmacht. Kannst du ahnen, was das ist? Richtig: Wir sind beide in Mecklenburg geboren! Echte Fischköppe, wie man im Rest der Republik sagt. Und uns Norddeutschen wird ja in aller Regel nicht unbedingt nachgesagt, dass wir lange, ausschweifende oder gar tiefgründige Reden halten. Ein kräftiges „Moin“ reicht uns oft für den ganzen Tag. Das ist heute sicherlich zur großen Erleichterung der Zuhörerinnen und Zuhörer hier im Saal, die nun keine stundenlangen Ausführungen befürchten müssen. Aber heute ist ein ganz besonderer Tag für unsere Gemeinde. Und deshalb breche ich mein norddeutsches Schweigen und hole etwas weiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor fast 18 Jahren, im September 2008, gab es ein großes Chorfest in Neubrandenburg. Die Kirchenchöre des Nordens kamen zusammen, um gemeinsam zu singen und zu feiern. Der damalige mecklenburgische Landesbischof Andreas von Maltzahn sagte in seiner Festpredigt beim Abschlussgottesdienst sinngemäß einen wunderbaren Satz, der mir seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist: </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es gibt viele großartige und hochtheologische Gottesbeweise. Den ontologischen, den kosmologischen, den teleologischen Gottesbeweis – kluge Gedanken von klugen Köpfen. Aber der eindrücklichste und schönste unter ihnen allen – das ist und bleibt der musikalische Gottesbeweis.“</p>



<span id="more-10630"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Lieber Martin, genau diesen Beweis hast du uns in dieser Gemeinde nicht nur einmal geliefert. Du hast ihn uns regelmäßig über 37 Jahre hinweg vor Augen und vor allem vor Ohren geführt. In jedem einzelnen Sonntagsgottesdienst, an den Fest- und Feiertagen und in zahllosen Konzerten. Wenn Worte manchmal nicht mehr ausreichten, um das Unfassbare zu erklären, dann hat deine Musik übernommen. Du hast die Orgel nicht einfach nur gespielt – du hast sie sprechen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über 37 Dienstjahre an einem einzigen Ort – das ist eine gigantische Lebensleistung. Wenn wir uns in unserer heutigen, modernen Arbeitswelt umschauen, wird so etwas immer seltener. Die Welt ist schnelllebig geworden. Die Menschen wechseln alle paar Jahre den Posten, probieren sich neu aus, ziehen weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du bist geblieben. Dass jemand einer Gemeinde dreieinhalb Jahrzehnte die Treue hält, Höhen und Tiefen miterlebt, Generationen von Gemeindegliedern musikalisch begleitet und prägt, ist ein unschätzbares Geschenk. Wir sind glücklich und außerordentlich dankbar, dass du all diese Jahre dieser Gemeinde treu geblieben bist. Mit all deiner Schaffenskraft, deiner Geduld und deiner Liebe zur Kirchenmusik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sage dir ganz ehrlich, wie es ist: Im Ernstfall hätten wir dich auch gar nicht gehen lassen. Wenn wir gekonnt hätten, hätten wir die Kirchentüren verriegelt und um dich gekämpft wie Seeräuber um eine gut gefüllte Schatzkiste! Denn ein Schatz bist du für uns auf jeden Fall. Um genau zu sein: ein Diamant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diamanten sind extrem wertvoll. Und sie zeichnen sich durch ganz besondere, beeindruckende Eigenschaften aus. Das fängt schon damit an, dass echte Diamanten in der Natur extrem selten zu finden sind. Genau so selten sind brillante Kirchenmusiker, die ihr Handwerk nicht nur technisch beherrschen, sondern es mit Herzblut und Seele füllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geologie sagt uns, es braucht drei ganz bestimmte Bedingungen, damit tief unter der Erde aus einfachem Kohlenstoff ein funkelnder Diamant entsteht: Es braucht einen enorm hohen Druck, eine große Hitze und eine ganz besondere Tiefe. Und wenn man genauer hinschaut, sind das genau die Bedingungen, unter denen auch du dich als unser Kantor herauskristallisiert hast!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die erste Bedingung: der Druck.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lieber Martin, wer glaubt, das Leben eines Kantors sei ein ruhiger, beschaulicher Halbtagsjob, der irrt sich gewaltig. Du warst im Hintergrund ständig hohem Druck ausgesetzt. Wenn du nicht selbst an der Orgel gesessen hast, musstest du im Krankheitsfall verlässliche Vertretungen organisieren – und das manchmal in letzter Sekunde. Die Proben und Konzerte unserer verschiedenen musikalischen Gruppen mussten koordiniert, Räume reserviert und Termine in den ohnehin schon vollen Jahresplan eingetaktet werden. Du musstest Berge von Noten sichten, passende Stücke auswählen, Orchestermusiker für die großen Aufführungen engagieren und am Ende die Konzerte auch noch bürokratisch abrechnen. Du warst im Dauereinsatz am Telefon, hast unzählige E-Mails geschrieben und im Stillen tausend Dinge vorbereitet. Du musstest Unvorhersehbares einplanen und manchmal das Unmögliche möglich machen. Doch all das gelang dir nach außen hin scheinbar spielend und mit einer beneidenswerten Ruhe. Die Gemeinde und die Konzertbesucher konnten sich immer zu einhundert Prozent auf dich verlassen. Du warst der Fels in der Brandung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die zweite Bedingung: die Hitze.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meteorologische Hitze im Sommer ist vermutlich eher nichts für dich, da bevorzugst du sicher die frische norddeutsche Brise. Und hitzige, laute Debatten magst du im Gemeindeleben ganz sicher auch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gibt eine ganz andere Form von Hitze bei dir: Wenn der Motor deiner Orgel heiß läuft und du dich an den Tasten warm gespielt hast, dann gibt es für dich kein Halten mehr! Dann vergisst du alles um dich herum. Mit deinen erfrischenden, originellen und oft überraschenden Orgelimprovisationen hast du uns immer wieder aufs Neue beglückt und aus dem Alltag entführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich erinnere mich in diesem Zusammenhang noch ganz genau an das letzte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, welches wir zusammen in Oberschöneweide musiziert haben. Der große Eingangschor stand an: „Jauchzet, frohlocket!“. Die Streicher spielten sich mit ihren schnellen Läufen warm, die Trompeten setzten mit ihrem strahlenden Fanfarenklang ein, die Spannung im Raum stieg ins Unermessliche. Und dann, nach genau 32 Takten, setzte der Chor ein. In diesem Moment konnte man ein echtes und tiefes Feuer in deinen Augen sehen. Es war eine unbeschreibliche Freude über die Erhabenheit und die Kraft dieser Musik. Diese Begeisterung war ansteckend. Du hast diesen Moment für uns alle – für die Musizierenden und Hörenden – zu einem absolut unvergesslichen Erlebnis gemacht. Du hast die Musik lebendig werden lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die dritte Bedingung: die Tiefe.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diamanten entstehen viele Kilometer tief unter der Erdoberfläche, unsichtbar für das bloße Auge. Bei dir, Martin, liegt die Tiefe in deiner Musikalität. Das ist weit mehr als nur dein kunstvolles und präzises Orgelspiel. Es ist dein tiefes Verständnis für Komposition, Text und Interpretation. Du hast die Lieder nicht nur gespielt, du hast ihre theologische Botschaft verstanden und durch die Musik interpretiert. Ein ganz besonderes Zeugnis dieser Tiefe sind die vielen Kanons, Choralbearbeitungen und eigenen Werke, die im Laufe der Jahrzehnte deiner eigenen Feder entstammten. Sie wurden für unsere Gemeinde zu vertrauten Klängen. Es ist toll, dass diese Kompositionen gesammelt und zu einem echten „FWV“ zusammengefasst werden – dem Fehlandtschen Werkeverzeichnis. Sie sind ein bleibendes Erbe für die Kirchenmusik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Gemeinde, ein Diamant hat viele Facetten. Erst das Zusammenspiel dieser verschiedenen Seiten macht seine wahre Schönheit und sein Funkeln aus. Und ein Diamant ist unvergänglich. Deine vielen Facetten, lieber Martin – als Musiker, als Planer, als Pädagoge und als feinsinniger Mensch –, konnte ich heute nur andeuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber eines steht fest: Wie ein Diamant unvergänglich ist, so sind auch dein unermüdlicher Einsatz, deine jahrzehntelange Leistung und deine Musik für uns in Johannisthal unvergänglich und unvergesslich. Sie sind tief in das Fundament dieser Gemeinde eingeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke von ganzem Herzen, dass du uns mit deiner Kunst die Herzen geöffnet hast. Danke, dass du uns auf diese ganz besondere Weise von Gott erzählt und ihn uns in schweren wie in glücklichen Zeiten nahegebracht hast. Wenn wir traurig waren, hat uns deine Musik getröstet. Wenn wir gefeiert haben, hat sie unsere Freude verdoppelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun blickst du nach vorne, auf einen ganz neuen Lebensabschnitt. Der Terminkalender wird leerer, die Verpflichtungen fallen weg, und die Sonntage gehören plötzlich ganz dir selbst. Das ist ein großer Wechsel nach so einer langen Zeit im Dienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir, dass dein Alltag nun eine ganz neue, wohltuende Leichtigkeit bekommt. Nach Jahrzehnten des Taktens und Planens hast du es verdient, dass die Uhren etwas langsamer gehen, und Zeit bleibt für all die Dinge, die bisher vielleicht zu kurz kamen – für Familie, Freunde, Reisen oder einfach für Momente der Stille.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir, dass du dir vor allem eines bewahrst: das unverkennbare Leuchten und dieses ganz besondere Feuer in deinen Augen, das uns all die Jahre so inspiriert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir, dass du dich in allem, was die Zukunft bringt, von Gottes Segen getragen weißt – im gewöhnlichen Alltag, in der neu gewonnenen Freiheit und bei jedem einzelnen Lied, das du neu anstimmst oder komponierst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn auch wenn heute nach über 37 Jahren dein Dienst als unser Kantor endet: Deine Musik ist nicht vorbei. Sie bleibt bestehen. Es beginnt nur etwas Neues.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lieber Martin, im Namen des Gemeindekirchenrates und der gesamten Kirchengemeinde: Von Herzen alles Gute, beste Gesundheit, viel Freude und Gottes reichen, behütenden Segen für deinen wohlverdienten Ruhestand!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke für alles!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf Wiedersehen aus Treptow!</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/auf-wiedersehen-aus-treptow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 14:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste Erinnerung an Kantor Fehlandt, die einer der Unterzeichnenden mitbringt, geht zu einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst in Johannisthal vor rund 20 Jahren. Ich weiß den Namen des Liedes nicht mehr. Aber als die Gemeinde mit dem Text von den Vögeln sang, die fröhlich umherfliegen, zwitscherte und trillerte die Orgel. Inzwischen hat sich zwischen dem [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die erste Erinnerung an Kantor Fehlandt, die einer der Unterzeichnenden mitbringt, geht zu einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst in Johannisthal vor rund 20 Jahren. Ich weiß den Namen des Liedes nicht mehr. Aber als die Gemeinde mit dem Text von den Vögeln sang, die fröhlich umherfliegen, zwitscherte und trillerte die Orgel. Inzwischen hat sich zwischen dem Kantorat in den Kirchengemeinden Johannisthal und Oberschöneweide und der Kirchengemeinde Treptow eine in den regionalen Dienstberatungen regelmäßige und in gemeinsamen Konzerten und Gottesdiensten situative Zusammenarbeit entwickelt. Genannt seien hier nur der regionale Gottesdienst am Sonntag Kantate, der durch die Gemeinden wandert, oder die musikalische Gestaltung des Konfirmationsgottesdienstes durch Kantorin und Kantor im Pfarrsprengel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erinnerung der anderen Unterzeichnenden reicht inzwischen ebenfalls schon zwölf Jahre zurück. Die zwitschernden Vögel waren auch damals präsent – und das ganz ohne Orgel. Dafür erklangen sie auf einem anderen Instrument, das Martin Fehlandt mit einer solchen Meisterschaft spielte, dass sein Einsatz stets zu einem musikalischen Höhepunkt wurde. Es war die Blockflöte, der er eine beeindruckende Brillanz, Leichtigkeit und Lebendigkeit entlockte. Mit Virtuosität, Charme und feinem Humor machte er jedes Flötensolo zu einem besonderen Erlebnis. Martins Vielseitigkeit hat es ermöglicht, in den unterschiedlichsten Besetzungen gemeinsam Musik zu machen: vierhändig am Klavier oder an der Orgel, Gesang und Orgel, an zwei Klavieren, mit Blockflöte und Orgel oder im Kammerorchester. Die musikalischen Begegnungen waren stets farbenreich, lebendig und von großer Ausstrahlung; der Funke sprang immer auf das Publikum über.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch viele gemeinsame Chor-Projekte mit Martin Fehlandt ist die Region enger zusammengewachsen. Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären, haben sich kennengelernt, sind miteinander ins Gespräch gekommen, und nicht selten sind daraus Freundschaften entstanden. So hat Martin nicht nur Musik erklingen lassen, sondern auch Menschen miteinander verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam wollen wir – natürlich und ausdrücklich auch im Namen der Kirchengemeinde Treptow – herzlich danken für die Jahre des Dienstes, für alles Gemeinsame und Gelungene! Dir, lieber Martin, Ihnen, werter Kantor Fehlandt, einen gelingenden Übergang in den (unruhigen?) Ruhestand und weiterhin viel Freude an der Musik, mit den Menschen und zur Ehre Gottes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Barbora Yhee und Andreas Döhle</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kinderkirche ab 1. September 2026</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/kinderkirche-ab-25-august-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 07:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirche mit Kindern]]></category>
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					<description><![CDATA[KiKi startet nach den Sommerferien wieder: Dienstags14:30 &#8211; 15:30 Uhr &#8211; Klassen 4-616:00 &#8211; 17:00 Uhr &#8211; Klassen 1-3]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KiKi startet nach den Sommerferien wieder:</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Dienstags<br>14:30 &#8211; 15:30 Uhr &#8211; Klassen 4-6<br>16:00 &#8211; 17:00 Uhr &#8211; Klassen 1-3</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Save the Date &#8211; Evangelische Jugend im Kirchenkreis Berlin Süd-Ost</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/save-the-date-evangelische-jugend-im-kirchenkreis-berlin-sued-ost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 09:19:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2608_TermineJugend.jpg"><img decoding="async" width="724" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2608_TermineJugend-724x1024.jpg" alt="EVANGELISCHE JUGEND
Im Kirchenkreis Berlin Süd-Ost
2026
TEIL 2

SAVE THE DATE

23.08. Einsegnung der Teamer:innen in Mahlsdorf
18.-20.09. Jesus Christ Superstar in Baumschulenweg
25.09. Spielenacht am Fennpfuhl, Lichtenberg
28.09.-01.10. Herbstkonferenz der Jugendarbeit
6.11. Domnacht
18.11. Bildungstag &quot;Erinnere dich mal&quot;
13.12. Taizéandacht in Johannisthal
18.12. Bläserbus
15.-17.01.2027 JG- Winterfreizeit in Mötzow

Änderungen vorbehalten! Informiert euch immer aktuell unter

&#x2709; E.boehme@ekbso.de
&#x1f4de; 01578 / 12 89 347
m.ender@ekbso.de
&#x1f4de; 0176 / 72 33 74 66

&#x1f310; EKBSO.DE
&#x1f4f7; EJBSO_LEBENSFROH2.0

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			</item>
		<item>
		<title>Glaubensbekenntnis der zu Pfingsten 2026 frisch Konfirmierten</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/glaubensbekenntnis-der-zu-pfingsten-2026-frisch-konfirmierten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 08:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube, dass Gott der Anfang allen Ursprungs ist,uns alle gleich lieb hat,um uns ist und uns Kraft in schwierigen Zeiten gibt. Ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist, er bringt die Botschaft Gottes.Er ist für uns geboren, gestorben und wieder auferstanden,um Gutes in die Welt zu bringen. Ich glaube, dass der Heilige Geist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ich glaube, dass Gott der Anfang allen Ursprungs ist,<br>uns alle gleich lieb hat,<br>um uns ist und uns Kraft in schwierigen Zeiten gibt.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist, er bringt die Botschaft Gottes.<br>Er ist für uns geboren, gestorben und wieder auferstanden,<br>um Gutes in die Welt zu bringen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ich glaube, dass der Heilige Geist ein verbindendes Element zwischen den<br>gläubigen Menschen ist. Er begleitet uns in unserem Leben.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ich glaube, dass die Kirche ein Ort und eine Gemeinschaft ist, wo alle im<br>Frieden miteinander sein können und den Glauben teilen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Ich glaube, dass ich selbst beschützt bin,<br>Gott mich führt und ich gesegnet bin.<br>Gott hilft mir und gibt mir Hoffnung.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">AMEN</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="614" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10-1024x614.png" alt="" class="wp-image-10547" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10-1024x614.png 1024w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10-300x180.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10-768x461.png 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10-624x374.png 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10-1320x792.png 1320w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-10.png 1449w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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		<title>Handysammelaktion</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/handysammelaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche und Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[In der diesjährigen Passionszeit hat sich auch unsere Gemeinde an der Handysammelaktion im Bezirk Treptow-Köpenick beteiligt. Die Aktion war Teil des Projekts „Lokal handeln – global verbunden“ der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick und schloss sich der berlin- und brandenburgweiten Initiative von INKOTA sowie der Handysammelaktion der Fairen Gemeinden an. Gemeinsam mit anderen Kirchengemeinden und Partner:innen im [&#8230;]]]></description>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="369" height="446" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-9.png" alt="" class="wp-image-10509" style="width:284px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-9.png 369w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-9-248x300.png 248w" sizes="auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In der diesjährigen Passionszeit hat sich auch unsere Gemeinde an der Handysammelaktion im Bezirk Treptow-Köpenick beteiligt. Die Aktion war Teil des Projekts „Lokal handeln – global verbunden“ der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick und schloss sich der berlin- und brandenburgweiten Initiative von INKOTA sowie der Handysammelaktion der Fairen Gemeinden an. Gemeinsam mit anderen  Kirchengemeinden und Partner:innen im Bezirk konnten an 12 Standorten insgesamt 337 Handys und 17 Tablets gesammelt werden. Die Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Kobalt und Kupfer, deren Recycling dazu beiträgt, Umweltbelastungen zu reduzieren und globale Lieferketten gerechter zu gestalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Kirchengemeinde verstehen wir diese Aktion auch als Teil unseres Engagements für die weltweiten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Besonders Ziel 12 „Nachhaltige Konsum- und  Produktionsmuster“ wird hier konkret erfahrbar. Kirchen können Räume schaffen, in denen globale Zusammenhänge sichtbar werden und verantwortliches Handeln im Alltag eingeübt wird. Die Handysammelaktion ist dafür ein Beispiel: Sie verbindet unseren lokalen Einsatz mit Fragen globaler Gerechtigkeit. Auch im weiteren Verlauf des Jahres sollen die Nachhaltigkeitsziele in den Kirchengemeinden in Treptow-Köpenick immer wieder aufgegriffen werden, um unsere gemeinsame Verantwortung sichtbar zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Juliane Peschel-Paetzold<br>Projektleiterin<br>Kirchliche Nachhaltigkeitsarbeit<br>Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick<br><a href="https://www.kommunale-oekumene.de">https://www.kommunale-oekumene.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unsere Sommergottesdienste in der Region</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/unsere-sommergottesdienste-in-der-region/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/07/SGD26.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/07/SGD26-724x1024.jpg" alt="Sommertagesdienste
in der Region

12. Juli in Baumschulenweg
mit Planetarium in der Kirche

19. Juli in Oberschöneweide

26. Juli
in Johannisthal

2. August
in Niederschöneweide

9. August 16 Uhr

SOMMER Gottesdienst-Reihe

Sonntag, 11 Uhr feiern wir einen vielfältigen
regionalen Gottesdienst
mit Expert*innen und anschließenden
Gesprächen

Treff Archenhold-Sternwarte
42 Plätze. Anmeldung erbeten
Tel. 533 70 96
buero@bekenntniskirche.de" class="wp-image-10592" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/07/SGD26-724x1024.jpg 724w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/07/SGD26-212x300.jpg 212w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/07/SGD26-768x1087.jpg 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/07/SGD26-624x883.jpg 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/07/SGD26.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Familienkirche &#8211; Veranstaltungen Juli- September 2026</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/familienkirche-veranstaltungen-juli-september-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirche mit Kindern]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2607_Familienkirche_Termine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2607_Familienkirche_Termine-724x1024.jpg" alt="Veranstaltungen Juli- September 2026
Familienkirche

1 KiKi-Fahrt nach Hirschluch vom 11.-16.7.
2 Singschulfahrt nach Wünsdorf vom 15.-21.8.
3 Schulanfangsgottesdienst mit Sommerfest am 30.8. ab 11 Uhr in Niederschöneweide
4 Aufführung von unserem Singschulmusical: &quot;Israel in Ägypten&quot; am 5.9. 15 Uhr in Treptow
5 FamilienGoDi mit der ev. Kita zum Erntedank: ein Kuscheltier-gottesdienst am 27.9. 11 Uhr in Oberschöneweide
6 FamilienGoDi: wir feiern nochmal Erntedank am 4.10. um 10 Uhr in Baumschulenweg

(Text im Logo oben rechts)
KiKi_an_der_Spree" class="wp-image-10578" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2607_Familienkirche_Termine-724x1024.jpg 724w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2607_Familienkirche_Termine-212x300.jpg 212w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2607_Familienkirche_Termine-768x1086.jpg 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2607_Familienkirche_Termine-624x882.jpg 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2607_Familienkirche_Termine.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Abschied</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/abschied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 22:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Andacht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ev-kirche-johannisthal.de/?p=10476</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser,liebe Gemeindeglieder, mit dieser biblischen Besinnung verabschiede ich mich von Ihnen als Superintendent unseres Kirchenkreises. Am 18. Oktober diesen Jahres um 14 Uhr werde ich in einem Gottesdienst in der Erlöserkirche entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Mit 15 Jahren war diese Station die längste in meinem bisherigen Leben. Im Oktober 2011 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="326" height="459" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-1.png" alt="" class="wp-image-10478" style="width:190px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-1.png 326w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-1-213x300.png 213w" sizes="auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Liebe Leserinnen und Leser,<br>liebe Gemeindeglieder,</p>



<p class="wp-block-paragraph">mit dieser biblischen Besinnung verabschiede ich mich von Ihnen als Superintendent unseres Kirchenkreises. Am 18. Oktober diesen Jahres um 14 Uhr werde ich in einem Gottesdienst in der Erlöserkirche entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Mit 15 Jahren war diese Station die längste in meinem bisherigen Leben. Im Oktober 2011 begann ich und im Oktober 2026 endet mein Dienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Zeitraum dieses Gemeindebriefes fällt auch der Monat Juli und damit dessen Monatsspruch aus dem 5. Kapitel des Buches Amos. In Vers 24 heißt es dort:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="495" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-1024x495.png" alt="" class="wp-image-10477" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-1024x495.png 1024w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-300x145.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-768x371.png 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image-624x302.png 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/image.png 1051w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ein großartiges Wort! Es hält die Verbindung zwischen Recht und Gerechtigkeit fest. Insofern ist er ein Kommentar zu jenem Nachwendesatz: ‚Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat.‘, den meiner Erinnerung nach Bärbel Bohley ausgesprochen hat. Sätze wie dieser von Amos zeigen, welche moralische Orientierung unser Glaube mit sich bringt und welche Werte für ihn wichtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass viele Gemeindeglieder diesen Kompass verinnerlicht haben wurde für mich deutlich an der großen Bereitschaft zur Hilfe, als im Jahre 2015/16 viele Geflüchtete auch in unserem Kirchenkreis angekommen sind. Da wurde zum Beispiel Wohnraum in Karlshorst und in anderen Gemeinden zur Verfügung gestellt. Da wurden Sprachkurse organisiert und viele Initiativen mehr: herzlichen Dank dafür! Unsere Kirchengemeinden wurden durch die engagierten Christenmenschen in ihnen zu Leuchtfeuern der Nächstenliebe. Dass man mit uns rechnen kann, wenn wir gebraucht werden, das hat sich damals<br>gezeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gezeigt haben sich in unseren Gemeinden freilich auch die gesellschaftlichen Brüche in der Coronazeit. Es gab Kritik daran, dass sich Kirche widerspruchslos den staatlichen Auflagen gefügt hat. Manche Kritiker kamen mit dem Widerstandspotenzial der Kirchen in der DDR; ein schwieriger Vergleich. Andere wieder stimmten dem Weg unserer Kirche in dieser nicht leichten Zeit zu. Wir wollten niemanden allein lassen, und dennoch ist es in Einzelfällen wohl dazu gekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ein Letztes gehörte in diese 15 Jahre für mich hinein: der Aufstieg der AfD. Ich bin dankbar dafür, dass sich unsere Kreissynode im Frühjahr diesen Jahres dafür ausgesprochen hat, dass sich unsere Kirchenleitung bei ihren Gesprächen mit der Politik für ein Verbot dieser Partei einsetzen soll. Wir wissen, dass damit die Gesinnung der hinter dieser Partei Stehenden nicht verändert wird, aber zumindest bekäme sie dann nicht noch finanzielle Zuwendungen des Steuerzahlers. Das Bibelwort für Juli ist auch deshalb für mich wichtig, weil es zeigt, dass unser Glaube sehr wohl etwas mit der Politik zu tun hat. Er verteidigt nämlich die Menschenrechte, die diese Partei einschränken möchte. Das haben wir klar auszusprechen, auch wenn es einzelne Gemeindeglieder (und andere Mitbürger) anders sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin der festen Überzeugung, dass es für die Zukunft unserer Kirche und ihrer Gemeinden wichtig sein wird, ob wir die Themen ansprechen, die die Menschen bewegen; nur dann sind wir relevant. Bedeutsamkeit hängt nicht an der Zahl – zum Beispiel unserer Gemeindeglieder – sondern daran, ob wir ansprechen, was die Leute umtreibt. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist das?</li>



<li>Wen könnte man fragen, um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nach meiner Meinung sind in den letzten Jahren die Soziologen die geworden, bei denen man fündig werden kann. Und da findet sich das Stichwort ‚Verlust‘. Die Angst, zu verlieren, was man hat, bestimmt viele – und erklärt auch zu einem guten Teil den Aufstieg der AfD – und lähmt etliche Mitbürger zugleich. Es breitet sich Erschöpfung aus. Dabei geht es vielen bei uns gut. Erst recht, wenn wir uns mit Menschen auf anderen Kontinenten vergleichen. Deutschland ist noch immer ein attraktives Land mit seiner Mischung von individueller Freiheit und staatlich organisierter Vorsorge. Und dennoch rangieren wir weltweit gesehen nur auf Platz 22 des letzten Glücksatlas (Platz 1 belegt Finnland als das Land mit den glücklichsten Menschen; wenn man das denn messen kann). Das liegt sicher auch daran, dass immer weniger Menschen daran glauben, dass es ihren Kindern einmal besser geht als ihnen selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Aufstiegsversprechen wird zunehmend nicht mehr geglaubt. Das ist Demokratie gefährdend. War die Zukunft vor ca. 35 Jahren eher wie ein Versprechen – denken Sie an den Song von Scorpion ‚Wind of Change‘ – klingt sie heute in den Ohren Etlicher eher wie eine Drohung. So scheint es zu sein, wenn man den Soziologen zuhört; das ist es, was die Menschen bewegt. Und weil es so zu sein scheint, sollten wir uns darauf beziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Befürchtung, der Kuchen reicht nicht für alle führt dazu, erst einmal zu definieren, wer nicht an den Tisch gehört; zum Beispiel die Ausländer. Aus der Perspektive unseres Glaubens muss gefragt werden, ob die Voraussetzung, dass der Kuchen nicht für alle reicht, stimmt. Wenn es im ersten Kapitel der Bibel von Gott im Blick auf seine Schöpfung heißt: „… und siehe, es war sehr gut.“, dann meint das auch, dass es für alle reicht. Dann wäre das Problem nur eine falsche Verteilung und kein Mangel. Wer das glaubt ist großzügiger, weil er selbst Großzügigkeit erlebt hat. Ich habe in den letzten 15 Jahren sehr viel Großzügigkeit mir gegenüber erlebt. Ob es um den Umbau und die Sanierung des Hauses des Kirchenkreises in der Schottstraße 6 in Lichtenberg gegangen ist, oder um die Planung und Durchführung der Kreiskirchentage 2017 und 2025 – bei all diesen Vorhaben durfte ich mich im Rahmen der  Entscheidungen unserer Kreissynode und des Kreiskirchenrates entfalten und hatte Spielräume. Dafür danke ich allen Verantwortlichen, die es über die Jahre hinweg in diesen Gremien gegeben hat. Und es war kein Zufall, dass diese Kirchentage nicht in einer Kirche stattgefunden haben. Ich wollte mit ihnen rausgehen, in die Stadt, und wollte Orte zurückholen. Natürlich nicht, ihre Vergangenheit tilgen, aber diese Vergangenheit sollte nicht das letzte Wort behalten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses steht für uns unserem befreienden Gott zu. Aus seiner Zuwendung leben wir. Sein guter Geist ist der Atem, der unsere Welt und seine Schöpfung am Leben hält. Darum ist auch genug da für alle. Darum darf man auch ganz beruhigt seinen Frieden damit machen, dass man die wichtigsten Dinge im Leben ‚nur‘ geschenkt bekommen kann. Es ist mit dem Leben wie mit dem Schnee: beides haben wir nicht in der Hand. Wenn meine Enkeltochter stolz den Schnee mit in’s Zimmer bringt, zerrinnt er. Wir haben unser Leben nicht in der Hand, aber wir kennen den, der uns durch die Zeiten trägt – auf unserem Weg zu seiner Ewigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben Sie behütet!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hans-Georg Furian<br>(Superintendent)</p>
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