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	<title>Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal</title>
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	<description>Sterndamm 92, 12487 Berlin</description>
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	<title>Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal</title>
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		<title>Reinecke Fuchs &#8211; Benefizveranstaltung am 11. Oktober</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 11:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Förderverein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigungen]]></category>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/261011_Lesung.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="719" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/261011_Lesung-719x1024.jpg" alt="Benefizveranstaltung zur Erhaltung des evangelischen Kirchengebäudes in Johannisthal unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Oliver Igel „Reinecke Fuchs“ Aktuelle Politiksatire Ein Soloabend von und mit Uwe Dreves Sonntag, 11.10.2026, 17 Uhr Ev. Kirche Berlin-Johannisthal, Sterndamm 92, 12487 Berlin S-Bahn: Berlin-Schöneweide, Bus M11 und 160, Tram 60 Eintritt frei. Spenden werden erbeten. Veranstalter: „Förderverein zur Erhaltung des ev. Kirchengebäudes“" class="wp-image-10726" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/261011_Lesung-719x1024.jpg 719w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/261011_Lesung-211x300.jpg 211w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/261011_Lesung-768x1094.jpg 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/261011_Lesung-624x889.jpg 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/261011_Lesung.jpg 813w" sizes="(max-width: 719px) 100vw, 719px" /></a></figure>
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		<title>Willkommen! Unsere neue Kantorin stellt sich vor</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/willkommen-unsere-neue-kantorin-stellt-sich-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 18:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Name ist Martha Cecilia Kubina und ich kam am 4. April 1998 in Berlin zur Welt. Ich wuchs in einer Musikerfamilie gemeinsam mit vier Brüdern auf. Während meiner Grundschulzeit erhielt ich Geigen-, Klavier-, und Ballettunterricht, später auch Gesangsunterricht an der Berliner Musikschule Fanny Hensel. In dieser Zeit nahm ich auch am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="400" height="533" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-4.png" alt="" class="wp-image-10679" style="width:210px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-4.png 400w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-4-225x300.png 225w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mein Name ist Martha Cecilia Kubina und ich kam am 4. April 1998 in Berlin zur Welt. Ich wuchs in einer Musikerfamilie gemeinsam mit vier Brüdern auf. Während meiner Grundschulzeit erhielt ich Geigen-, Klavier-, und Ballettunterricht, später auch Gesangsunterricht an der Berliner Musikschule Fanny Hensel. In dieser Zeit nahm ich auch am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil und erhielt den dritten Preis in der Kategorie „Vokal-Ensemble: zwei Gesangsstimmen“. Das Abitur absolvierte ich am Jüdischen Gymnasium Moses Mendelsohn in Berlin und begann 2016 das Kirchenmusikalische C-Seminar der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an der Universität der Künste Berlin. Es folgte das Studium der Kirchenmusik an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle an der Saale, das ich dort 2023 mit dem Bachelor erfolgreich abschloss. Im Juli 2026 folgte der Abschluss des Masterstudiengangs der Kirchenmusik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Gemeinde, ich freue mich sehr, dass ich seit dem 15. September meine erste Stelle als Kirchenmusikerin bei Ihnen innehabe und bin gespannt auf die vielen Begegnungen in den verschiedenen musikalischen Gruppen und zu den Gottesdiensten!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ihre Martha Kubina</p>
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		<title>Bericht aus dem GKR-Johannisthal</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/bericht-aus-dem-gkr-johannisthal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 18:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Gemeindekirchenrat]]></category>
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					<description><![CDATA[– Sommerfest – Bodenpflege Kirchsaal – Sommergottesdienste –– Entpflichtung und Abschied Martin Fehlandt –– Wechsel in der Kirchenmusik – Arbeit mit Kindern – Liebe Gemeinde, der diesjährige Sommer wurde von zwei großen Festen eingerahmt. Unser Gemeindesommerfest Anfang Juli konnten wir bei angenehmen Temperaturen wie gewohnt draußen im Kreise vieler Menschen feiern. Zu erleben waren eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>– Sommerfest – Bodenpflege Kirchsaal – Sommergottesdienste –<br>– Entpflichtung und Abschied Martin Fehlandt –<br>– Wechsel in der Kirchenmusik – Arbeit mit Kindern –</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Gemeinde,</p>



<p class="wp-block-paragraph">der diesjährige Sommer wurde von zwei großen Festen eingerahmt. Unser <strong>Gemeindesommerfest </strong>Anfang Juli konnten wir bei angenehmen Temperaturen wie gewohnt draußen im Kreise vieler Menschen feiern. Zu erleben waren eine liebevoll gestaltete, interaktive Andacht zur Schöpfungsgeschichte und nach einer geselligen Kaffeezeit das abschließende, allseits beliebte <strong>Konzert</strong> unter der Leitung von Martin Fehlandt, mit dem der festliche Nachmittag seinen traditionellen Ausklang fand. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="565" height="754" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-2.png" alt="" class="wp-image-10671" style="width:auto;height:350px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-2.png 565w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-2-225x300.png 225w" sizes="(max-width: 565px) 100vw, 565px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Während der Sommerpause der Gemeindegruppen haben wir in einer der darauffolgenden Juliwochen eine <strong>Gemeinschaftsaktion für den Kirchsaalboden</strong> veranstaltet. Die Idee war schon zu Jahresanfang bei unserer GKR-Rüstzeit entstanden. Der Boden des Kirchsaals hatte nach vielen Jahren Benutzung eine dringende Pflegemaßnahme nötig. Das Beauftragen einer Firma hätte allerdings eine beträchtliche Summe gekostet. Die handwerklich Versierten unter uns waren der Meinung, dass diese Arbeit auch von angeleiteten Laien durchgeführt werden könnte. Zugegeben, es war ein kleines Wagnis, trotz guter Vorbereitung und Planung blieben zwei spannende Fragen offen: Würden genügend helfende Hände zusammenkommen und wäre unser Vorhaben wirklich in der einen zur Verfügung stehenden Woche zu schaffen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Saalboden erstrahlt in neuem Glanz! Und das vor allem, weil sowohl an den beiden Tagen des Aus- und Einräumens, als auch in der gesamten Woche viele fleißige, große und kleine, junge und vor allem ältere Hände mitangefasst haben. Wie erhofft, wurde es eine Gemeinschaftsaktivität, die Menschen beim gemeinsamen Arbeiten und miteinander Essen in Verbindung gebracht hat. Es konnte in dieser Zeit ganz praktisch der Boden bereitet, gepflegt und wertgeschätzt werden, der unsere Gemeinschaft trägt. Wir danken allen Helfenden ganz herzlich für Ihre Mitarbeit und genießen jedes Mal wieder beim Betreten unserer Kirche den sichtbaren Erfolg! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="274" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3-1024x274.png" alt="" class="wp-image-10672" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3-1024x274.png 1024w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3-300x80.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3-767x205.png 767w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3-1536x411.png 1536w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3-624x167.png 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3-1317x352.png 1317w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-3.png 1979w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon in den vergangenen Jahren wurden in der Ferienzeit <strong>Sommergottesdienste</strong> reihum in den Gemeinden der Region gefeiert. Mit vielfältigen Themen und Gästen, diesmal zur Faszination Himmelszelt, sind dies immer ganz besondere Veranstaltungen, die den Blick weiten und den Austausch zwischen den Gemeinden fördern. Das Konzept scheint inzwischen gut etabliert und angenommen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein absoluter Höhepunkt war Ende August der <strong>Festgottesdienst zum Abschied unseres Kantors Martin Fehlandt</strong>. Die Vorbereitungen liefen den ganzen Sommer über in vielen Kreisen der Gemeinde sowie auch im GKR. Die einzelnen Fäden liefen insbesondere bei Pfarrerin Juliane Bach und unserer Ehrenamtlichen Anja Herwig zusammen. Das beeindruckende Ergebnis konnten Sie hoffentlich selbst miterleben – für alle anderen wurden viele Eindrücke in dieser Ausgabe zusammengestellt: Es war ein sehr berührender Gottesdienst voller Musik und herzlichen Worten zu Ehren und Würdigung der Arbeit unseres Kirchenmusikers, der nach 37 Jahren Dienstzeit in unserer Gemeinde von seinen Pflichten entbunden und in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Die Kirche hatte sich in eine Ausstellung verwandelt. Flöten, Bläser, Gemeindechor und Kantorei haben mit Martin zusammen und für ihn musiziert. Viele Menschen sind extra angereist, um sich zu verabschieden: Weggefährt<em>*</em>innen,<br>Kolleg*innen, Familie, Freund*innen und treue Fans – der Saal war voll bis auf den letzten Platz. Mit dem irischen Segenswunsch füllten am Ende alle anwesenden Stimmen den Raum. Und auch an diesem Tag zeigte sich wie so oft eine ganz <strong>besondere Gemeinschaftsleistung</strong>: Die beiden großen <strong>Kuchentafeln </strong>waren reich bestückt mit liebevoll gebackenen Werken. Es war ein Genuss und mehr als genug für all die vielen Menschen. <strong>Besten Dank an Sie alle, die Sie ihren Teil zu diesem großartigen Fest  beigetragen haben!</strong> Nach knapp zwei Stunden Festgottesdienst folgte ein nicht weniger langer Empfang mit launigen Redebeiträgen, noch mehr fröhlicher Musik, der Überreichung des zweiten Teils des Fehlandt-Werke-Verzeichnises (FWV) und einem Kantor, der am Flügel seine Blattspielfähigkeiten unter Beweis stellen durfte. Und zum Schluss wurde sogar gemeinsam getanzt. Was für ein Schlussakkord. <strong>Alles Gute, lieber Martin, und Gottes reichen Segen auf deinem weiteren Weg.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die frei gewordene Stelle übernimmt <strong>Martha Kubina </strong>als <strong>neue Kantorin</strong> in Johannisthal und Oberschöneweide. Wir werden mit ihr am 4. Oktober im Rahmen unseres Erntedankgottesdienstes ihre Einsegnung feiern und freuen uns sehr darauf, sie persönlich und als Kirchenmusikerin in unseren musikalischen Gruppen und den Gottesdiensten mit ihren Ideen und Talenten kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch seit diesem Jahr erst dabei sind unsere beiden <strong>Pädagoginnen Lara und Jessi</strong>, die unsere Gemeindekinder begleiten und sie die christliche Gemeinschaft spielerisch erfahren lassen. Mit ihnen sind nun auch die regelmäßig wöchentlich stattfindenden KiKi-Gruppen wieder ins neue Schuljahr gestartet. Das Team unserer Hauptamtlichen hat damit ergänzend zu den erfahrenen und eingespielten Mitarbeitenden eine Menge frischen Wind bekommen. Und so steht unsere Gemeindearbeit mit Gottes Hilfe wieder auf festen Füßen und liegt in kreativen Händen. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Herzliche Grüße aus dem Gemeindekirchenrat<br>Johanna Werner</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Alles Ding währt seine Zeit. Gottes Lieb in Ewigkeit.“</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/alles-ding-waehrt-seine-zeit-gottes-lieb-in-ewigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 09:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedanken zu EG 325 Am 30. August haben wir Martin Fehlandt verabschiedet. 43 Jahre Kirchenmusik, davon 37 hier bei uns. Kantorei, Gemeindechor, Bläser, Flöten. Eine volle Kirche. Ein Lied hat diesen Tag getragen. Zwischen den Abschnitten der Predigt sang die Kantorei verschiedene Strophen daraus, jede in einem anderen Satz: Barock, Pop, Jazz. Vielfalt im Ohr. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Gedanken zu EG 325</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. August haben wir Martin Fehlandt verabschiedet. 43 Jahre Kirchenmusik, davon 37 hier bei uns. Kantorei, Gemeindechor, Bläser, Flöten. Eine volle Kirche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Lied hat diesen Tag getragen. Zwischen den Abschnitten der Predigt sang die Kantorei verschiedene Strophen daraus, jede in einem anderen Satz: Barock, Pop, Jazz. Vielfalt im Ohr. Bunt wie das Leben. Ein Auf und Ab der Gefühle und man wusste nie ganz, was als Nächstes kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur eines kam jedes Mal wieder. Am Ende jeder Strophe, in jedem Satz, in jedem Stil, standen dieselben zwei Zeilen: Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschrieben hat das Lied Paul Gerhardt, im Jahr 1653. Dieselbe Feder, aus der auch „Geh aus, mein Herz&#8220; stammt. Ein Mann, der viel begraben hat in seinem Leben – vier seiner fünf Kinder, seine Frau – und der trotzdem die Lieder geschrieben hat, die wir bis heute singen, wenn wir nicht mehr weiterwissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Lied fängt mit einer Frage an: Sollt ich meinem Gott nicht singen? Man kann das für eine Redewendung halten, auf die ohnehin nur ein Ja folgen kann. Aber Gerhardt schreibt sein Lied nicht als Behauptung, sondern als Frage. Und wer fragt, lässt für einen Moment offen, dass die Antwort auch anders ausfallen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dann folgt, ist eine offene Antwort. Aber am Ende jeder Strophe kommt der Kehrvers zurück. Er gibt den Rhythmus vor. Er prägt sich mit jedem Mal tiefer ein. Und irgendwann singt man ihn mit, ohne nachzudenken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Zeile hören wir gern. Die erste überhören wir meistens. Dabei steht sie zuerst. Und sie meint genau das, was sie sagt. Die Dinge haben ihre Zeit, und dann sind sie vorbei. Der Sommer ist vorbei. Die Erdbeeren, das Freibad, die warmen Abende auf dem Balkon. Jetzt riecht es nach nassem Laub, und es wird früh dunkel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manches andere ist auch vorbei. Eine Arbeit, die jahrzehntelang der eigene Alltag war. Eine Freundschaft, die eingeschlafen ist. Eine Wohnung, in der die Kinder groß geworden sind. Ein Mensch, den es nicht mehr gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Ding währt seine Zeit. Das ist kein Trost. Das ist erstmal einfach wahr. Gerhardt redet uns nichts schön. Er stellt zwei Sätze nebeneinander, die beide stimmen. Das eine geht zu Ende. Das andere nicht. Und er verbindet sie nicht einmal mit einem „aber&#8220;. Sie stehen einfach da und wiederholen sich, bis es verinnerlicht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wir haben an diesem Sonntag nicht nur zurückgeblickt. Denn Martin wird uns weiterhin begegnen. Wir werden ihn weiterhin als Musiker in unserer Gemeinde erleben dürfen. Nicht mehr in derselben Rolle,<br>nicht mehr mit denselben Aufgaben. Aber die Musik bleibt. Die Verbindung bleibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun darf etwas Neues entstehen. Vielleicht ist das eine der tröstlichsten Seiten des Satzes: „Alles Ding währt seine Zeit.&#8220; Es bedeutet nicht nur, dass etwas endet. Es bedeutet auch: Etwas Neues hat seine Zeit. Zeit für neue Menschen. Neue Ideen. Neue Stimmen. Neue Musik. Vielleicht auch für Dinge, die wir heute noch gar nicht kennen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so dürfen wir beides tun: dankbar zurückblicken und neugierig nach vorn schauen. Wir dürfen traurig sein über das, was sich verändert. Und uns gleichzeitig freuen über das, was kommt. Wir dürfen festhalten, was uns wichtig ist. Und loslassen, was seine Zeit gehabt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ihre Juliane Bach</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="566" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-1.png" alt="" class="wp-image-10660" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-1.png 840w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-1-300x202.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-1-767x517.png 767w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-1-624x420.png 624w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeindegruß Oktober &#8211; November 2026</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/gemeindegruss-oktober-november-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 09:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeindegruß]]></category>
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					<description><![CDATA[Der neue Gemeindegruß der evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal ist da:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der neue Gemeindegruß der evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal ist da:</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-10_GG-Web.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von 2026-10_GG-Web."></object><a id="wp-block-file--media-9d245033-faaa-4b2d-a93f-86306d5ffdba" href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-10_GG-Web.pdf">2026-10_GG-Web</a><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-10_GG-Web.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-9d245033-faaa-4b2d-a93f-86306d5ffdba">Herunterladen</a></div>
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		<title>Vom Tanzsaal zur kuriosen Kirche &#8211; ein Beitrag vom rbb</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche-ein-beitrag-vom-rbb-der-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 19:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Von außen wirkt das Gotteshaus am Sterndamm in Berlin-Johannisthal eher unscheinbar. Doch hinter den Mauern steckt eine ungewöhnliche Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts entstand hier das Ausflugs- und Vergnügungslokal &#8222;Kaiser-Wilhelm-Garten&#8220; mit Tanzsaal und ausgelassenen Partys.  Alte Postkarten zeugen von dieser Zeit. Später wurde das Gebäude als Offizierskasino und Kino genutzt, bevor die Kirche das Grundstück [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von außen wirkt das Gotteshaus am Sterndamm in Berlin-Johannisthal eher unscheinbar. Doch hinter den Mauern steckt eine ungewöhnliche Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts entstand hier das Ausflugs- und Vergnügungslokal &#8222;Kaiser-Wilhelm-Garten&#8220; mit Tanzsaal und ausgelassenen Partys.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche.html"><img loading="lazy" decoding="async" width="479" height="257" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image.png" alt="" class="wp-image-10644" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image.png 479w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/09/image-300x161.png 300w" sizes="auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche.html">Hier geht&#8217;s zum Video</a></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"> Alte Postkarten zeugen von dieser Zeit. Später wurde das Gebäude als Offizierskasino und Kino genutzt, bevor die Kirche das Grundstück übernahm. Aus dem einstigen Tanzsaal wurde das Kirchenschiff, an die Stelle der Kinoleinwand kam die Orgel. Auch der in den 1920er Jahren errichtete Glockenturm steht noch heute. Eine der Gussstahlglocken zählt zu den ältesten ihrer Art in Deutschland. Der Freundeskreis Heimatgeschichte Treptow bewahrt die Geschichten rund um den ungewöhnlichen Ort und macht sichtbar, wie vielfältig die Vergangenheit eines Berliner Grundstücks sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beitrag von Britta Wulf</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/vom-tanzsaal-zur-kuriosen-kirche.html">Vom Tanzsaal zur kuriosen Kirche | rbb</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Festrede zur Verabschiedung des Kantors Martin Fehlandt</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/festrede-zur-verabschiedung-des-kantors-martin-fehlandt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 10:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Gemeindekirchenrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter*innen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ev-kirche-johannisthal.de/?p=10630</guid>

					<description><![CDATA[von Dr. Matthias Krüger – Vorsitzender des GKR Berlin-Johannisthal, vorgebracht im Festgottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis (2026) Liebe Festgemeinde, liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste, und vor allem: lieber Martin! In Relation zu deinen über 37 Wirkungsjahren hier in Johannisthal kennen wir beide uns noch gar nicht so lange – gerade mal seit 2018. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="722" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-722x1024.jpg" alt="Herzliche Einladung zur Verabschiedung von Kantor Martin Fehlandt Musikalischer Festgottesdienst am Sonntag, 30. August 2026 14:00 Uhr in der Kirche Johannisthal mit anschließendem Empfang Ev. Kirche Johannisthal, Sterndamm 92, 12487 Berlin" class="wp-image-10490" style="aspect-ratio:0.7050856779471667;width:242px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-722x1024.jpg 722w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-211x300.jpg 211w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-768x1089.jpg 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF-624x885.jpg 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/260830_VerabschiedungMF.jpg 786w" sizes="auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>von Dr. Matthias Krüger – Vorsitzender des GKR Berlin-Johannisthal, </strong><strong>vorgebracht im Festgottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis (2026)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Festgemeinde, liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste, und vor allem: lieber Martin!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Relation zu deinen über 37 Wirkungsjahren hier in Johannisthal kennen wir beide uns noch gar nicht so lange – gerade mal seit 2018. Wenn man das mathematisch betrachtet, ist das nur ein Bruchteil dieser beeindruckenden Ära. Aus diesem Grund kann ich heute keine lang zurückliegenden Anekdoten beisteuern. Ich war schlichtweg nicht dabei, als du hier deine ersten Spuren hinterlassen hast. Eigentlich wäre es für so einen großen Anlass angemessen, eine Chronik von dreieinhalb Jahrzehnten zu präsentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber uns beide verbindet etwas viel Tolleres, das diesen zeitlichen Rückstand locker wettmacht. Kannst du ahnen, was das ist? Richtig: Wir sind beide in Mecklenburg geboren! Echte Fischköppe, wie man im Rest der Republik sagt. Und uns Norddeutschen wird ja in aller Regel nicht unbedingt nachgesagt, dass wir lange, ausschweifende oder gar tiefgründige Reden halten. Ein kräftiges „Moin“ reicht uns oft für den ganzen Tag. Das ist heute sicherlich zur großen Erleichterung der Zuhörerinnen und Zuhörer hier im Saal, die nun keine stundenlangen Ausführungen befürchten müssen. Aber heute ist ein ganz besonderer Tag für unsere Gemeinde. Und deshalb breche ich mein norddeutsches Schweigen und hole etwas weiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor fast 18 Jahren, im September 2008, gab es ein großes Chorfest in Neubrandenburg. Die Kirchenchöre des Nordens kamen zusammen, um gemeinsam zu singen und zu feiern. Der damalige mecklenburgische Landesbischof Andreas von Maltzahn sagte in seiner Festpredigt beim Abschlussgottesdienst sinngemäß einen wunderbaren Satz, der mir seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist: </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es gibt viele großartige und hochtheologische Gottesbeweise. Den ontologischen, den kosmologischen, den teleologischen Gottesbeweis – kluge Gedanken von klugen Köpfen. Aber der eindrücklichste und schönste unter ihnen allen – das ist und bleibt der musikalische Gottesbeweis.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="371" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-1024x371.png" alt="" class="wp-image-10662" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-1024x371.png 1024w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-300x109.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-767x278.png 767w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-1536x556.png 1536w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-624x226.png 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-1319x478.png 1319w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image.png 1634w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<span id="more-10630"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Lieber Martin, genau diesen Beweis hast du uns in dieser Gemeinde nicht nur einmal geliefert. Du hast ihn uns regelmäßig über 37 Jahre hinweg vor Augen und vor allem vor Ohren geführt. In jedem einzelnen Sonntagsgottesdienst, an den Fest- und Feiertagen und in zahllosen Konzerten. Wenn Worte manchmal nicht mehr ausreichten, um das Unfassbare zu erklären, dann hat deine Musik übernommen. Du hast die Orgel nicht einfach nur gespielt – du hast sie sprechen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über 37 Dienstjahre an einem einzigen Ort – das ist eine gigantische Lebensleistung. Wenn wir uns in unserer heutigen, modernen Arbeitswelt umschauen, wird so etwas immer seltener. Die Welt ist schnelllebig geworden. Die Menschen wechseln alle paar Jahre den Posten, probieren sich neu aus, ziehen weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du bist geblieben. Dass jemand einer Gemeinde dreieinhalb Jahrzehnte die Treue hält, Höhen und Tiefen miterlebt, Generationen von Gemeindegliedern musikalisch begleitet und prägt, ist ein unschätzbares Geschenk. Wir sind glücklich und außerordentlich dankbar, dass du all diese Jahre dieser Gemeinde treu geblieben bist. Mit all deiner Schaffenskraft, deiner Geduld und deiner Liebe zur Kirchenmusik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sage dir ganz ehrlich, wie es ist: Im Ernstfall hätten wir dich auch gar nicht gehen lassen. Wenn wir gekonnt hätten, hätten wir die Kirchentüren verriegelt und um dich gekämpft wie Seeräuber um eine gut gefüllte Schatzkiste! Denn ein Schatz bist du für uns auf jeden Fall. Um genau zu sein: ein Diamant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diamanten sind extrem wertvoll. Und sie zeichnen sich durch ganz besondere, beeindruckende Eigenschaften aus. Das fängt schon damit an, dass echte Diamanten in der Natur extrem selten zu finden sind. Genau so selten sind brillante Kirchenmusiker, die ihr Handwerk nicht nur technisch beherrschen, sondern es mit Herzblut und Seele füllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geologie sagt uns, es braucht drei ganz bestimmte Bedingungen, damit tief unter der Erde aus einfachem Kohlenstoff ein funkelnder Diamant entsteht: Es braucht einen enorm hohen Druck, eine große Hitze und eine ganz besondere Tiefe. Und wenn man genauer hinschaut, sind das genau die Bedingungen, unter denen auch du dich als unser Kantor herauskristallisiert hast!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die erste Bedingung: der Druck.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lieber Martin, wer glaubt, das Leben eines Kantors sei ein ruhiger, beschaulicher Halbtagsjob, der irrt sich gewaltig. Du warst im Hintergrund ständig hohem Druck ausgesetzt. Wenn du nicht selbst an der Orgel gesessen hast, musstest du im Krankheitsfall verlässliche Vertretungen organisieren – und das manchmal in letzter Sekunde. Die Proben und Konzerte unserer verschiedenen musikalischen Gruppen mussten koordiniert, Räume reserviert und Termine in den ohnehin schon vollen Jahresplan eingetaktet werden. Du musstest Berge von Noten sichten, passende Stücke auswählen, Orchestermusiker für die großen Aufführungen engagieren und am Ende die Konzerte auch noch bürokratisch abrechnen. Du warst im Dauereinsatz am Telefon, hast unzählige E-Mails geschrieben und im Stillen tausend Dinge vorbereitet. Du musstest Unvorhersehbares einplanen und manchmal das Unmögliche möglich machen. Doch all das gelang dir nach außen hin scheinbar spielend und mit einer beneidenswerten Ruhe. Die Gemeinde und die Konzertbesucher konnten sich immer zu einhundert Prozent auf dich verlassen. Du warst der Fels in der Brandung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="882" height="594" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-2.png" alt="" class="wp-image-10664" style="aspect-ratio:1.4849241683859993;width:350px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-2.png 882w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-2-300x202.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-2-768x517.png 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-2-624x420.png 624w" sizes="auto, (max-width: 882px) 100vw, 882px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die zweite Bedingung: die Hitze.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meteorologische Hitze im Sommer ist vermutlich eher nichts für dich, da bevorzugst du sicher die frische norddeutsche Brise. Und hitzige, laute Debatten magst du im Gemeindeleben ganz sicher auch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gibt eine ganz andere Form von Hitze bei dir: Wenn der Motor deiner Orgel heiß läuft und du dich an den Tasten warm gespielt hast, dann gibt es für dich kein Halten mehr! Dann vergisst du alles um dich herum. Mit deinen erfrischenden, originellen und oft überraschenden Orgelimprovisationen hast du uns immer wieder aufs Neue beglückt und aus dem Alltag entführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich erinnere mich in diesem Zusammenhang noch ganz genau an das letzte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, welches wir zusammen in Oberschöneweide musiziert haben. Der große Eingangschor stand an: „Jauchzet, frohlocket!“. Die Streicher spielten sich mit ihren schnellen Läufen warm, die Trompeten setzten mit ihrem strahlenden Fanfarenklang ein, die Spannung im Raum stieg ins Unermessliche. Und dann, nach genau 32 Takten, setzte der Chor ein. In diesem Moment konnte man ein echtes und tiefes Feuer in deinen Augen sehen. Es war eine unbeschreibliche Freude über die Erhabenheit und die Kraft dieser Musik. Diese Begeisterung war ansteckend. Du hast diesen Moment für uns alle – für die Musizierenden und Hörenden – zu einem absolut unvergesslichen Erlebnis gemacht. Du hast die Musik lebendig werden lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die dritte Bedingung: die Tiefe.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diamanten entstehen viele Kilometer tief unter der Erdoberfläche, unsichtbar für das bloße Auge. Bei dir, Martin, liegt die Tiefe in deiner Musikalität. Das ist weit mehr als nur dein kunstvolles und präzises Orgelspiel. Es ist dein tiefes Verständnis für Komposition, Text und Interpretation. Du hast die Lieder nicht nur gespielt, du hast ihre theologische Botschaft verstanden und durch die Musik interpretiert. Ein ganz besonderes Zeugnis dieser Tiefe sind die vielen Kanons, Choralbearbeitungen und eigenen Werke, die im Laufe der Jahrzehnte deiner eigenen Feder entstammten. Sie wurden für unsere Gemeinde zu vertrauten Klängen. Es ist toll, dass diese Kompositionen gesammelt und zu einem echten „FWV“ zusammengefasst werden – dem Fehlandtschen Werkeverzeichnis. Sie sind ein bleibendes Erbe für die Kirchenmusik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Gemeinde, ein Diamant hat viele Facetten. Erst das Zusammenspiel dieser verschiedenen Seiten macht seine wahre Schönheit und sein Funkeln aus. Und ein Diamant ist unvergänglich. Deine vielen Facetten, lieber Martin – als Musiker, als Planer, als Pädagoge und als feinsinniger Mensch –, konnte ich heute nur andeuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber eines steht fest: Wie ein Diamant unvergänglich ist, so sind auch dein unermüdlicher Einsatz, deine jahrzehntelange Leistung und deine Musik für uns in Johannisthal unvergänglich und unvergesslich. Sie sind tief in das Fundament dieser Gemeinde eingeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke von ganzem Herzen, dass du uns mit deiner Kunst die Herzen geöffnet hast. Danke, dass du uns auf diese ganz besondere Weise von Gott erzählt und ihn uns in schweren wie in glücklichen Zeiten nahegebracht hast. Wenn wir traurig waren, hat uns deine Musik getröstet. Wenn wir gefeiert haben, hat sie unsere Freude verdoppelt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="440" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-3-1024x440.png" alt="" class="wp-image-10666" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-3-1024x440.png 1024w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-3-300x129.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-3-768x330.png 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-3-624x268.png 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-3-1319x567.png 1319w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-3.png 1449w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nun blickst du nach vorne, auf einen ganz neuen Lebensabschnitt. Der Terminkalender wird leerer, die Verpflichtungen fallen weg, und die Sonntage gehören plötzlich ganz dir selbst. Das ist ein großer Wechsel nach so einer langen Zeit im Dienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir, dass dein Alltag nun eine ganz neue, wohltuende Leichtigkeit bekommt. Nach Jahrzehnten des Taktens und Planens hast du es verdient, dass die Uhren etwas langsamer gehen, und Zeit bleibt für all die Dinge, die bisher vielleicht zu kurz kamen – für Familie, Freunde, Reisen oder einfach für Momente der Stille.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="883" height="633" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-4.png" alt="" class="wp-image-10667" style="width:350px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-4.png 883w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-4-300x215.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-4-767x550.png 767w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/08/image-4-624x447.png 624w" sizes="auto, (max-width: 883px) 100vw, 883px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir, dass du dir vor allem eines bewahrst: das unverkennbare Leuchten und dieses ganz besondere Feuer in deinen Augen, das uns all die Jahre so inspiriert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir, dass du dich in allem, was die Zukunft bringt, von Gottes Segen getragen weißt – im gewöhnlichen Alltag, in der neu gewonnenen Freiheit und bei jedem einzelnen Lied, das du neu anstimmst oder komponierst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn auch wenn heute nach über 37 Jahren dein Dienst als unser Kantor endet: Deine Musik ist nicht vorbei. Sie bleibt bestehen. Es beginnt nur etwas Neues.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lieber Martin, im Namen des Gemeindekirchenrates und der gesamten Kirchengemeinde: Von Herzen alles Gute, beste Gesundheit, viel Freude und Gottes reichen, behütenden Segen für deinen wohlverdienten Ruhestand!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke für alles!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf Wiedersehen aus Treptow!</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/auf-wiedersehen-aus-treptow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 14:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste Erinnerung an Kantor Fehlandt, die einer der Unterzeichnenden mitbringt, geht zu einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst in Johannisthal vor rund 20 Jahren. Ich weiß den Namen des Liedes nicht mehr. Aber als die Gemeinde mit dem Text von den Vögeln sang, die fröhlich umherfliegen, zwitscherte und trillerte die Orgel. Inzwischen hat sich zwischen dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die erste Erinnerung an Kantor Fehlandt, die einer der Unterzeichnenden mitbringt, geht zu einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst in Johannisthal vor rund 20 Jahren. Ich weiß den Namen des Liedes nicht mehr. Aber als die Gemeinde mit dem Text von den Vögeln sang, die fröhlich umherfliegen, zwitscherte und trillerte die Orgel. Inzwischen hat sich zwischen dem Kantorat in den Kirchengemeinden Johannisthal und Oberschöneweide und der Kirchengemeinde Treptow eine in den regionalen Dienstberatungen regelmäßige und in gemeinsamen Konzerten und Gottesdiensten situative Zusammenarbeit entwickelt. Genannt seien hier nur der regionale Gottesdienst am Sonntag Kantate, der durch die Gemeinden wandert, oder die musikalische Gestaltung des Konfirmationsgottesdienstes durch Kantorin und Kantor im Pfarrsprengel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erinnerung der anderen Unterzeichnenden reicht inzwischen ebenfalls schon zwölf Jahre zurück. Die zwitschernden Vögel waren auch damals präsent – und das ganz ohne Orgel. Dafür erklangen sie auf einem anderen Instrument, das Martin Fehlandt mit einer solchen Meisterschaft spielte, dass sein Einsatz stets zu einem musikalischen Höhepunkt wurde. Es war die Blockflöte, der er eine beeindruckende Brillanz, Leichtigkeit und Lebendigkeit entlockte. Mit Virtuosität, Charme und feinem Humor machte er jedes Flötensolo zu einem besonderen Erlebnis. Martins Vielseitigkeit hat es ermöglicht, in den unterschiedlichsten Besetzungen gemeinsam Musik zu machen: vierhändig am Klavier oder an der Orgel, Gesang und Orgel, an zwei Klavieren, mit Blockflöte und Orgel oder im Kammerorchester. Die musikalischen Begegnungen waren stets farbenreich, lebendig und von großer Ausstrahlung; der Funke sprang immer auf das Publikum über.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch viele gemeinsame Chor-Projekte mit Martin Fehlandt ist die Region enger zusammengewachsen. Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären, haben sich kennengelernt, sind miteinander ins Gespräch gekommen, und nicht selten sind daraus Freundschaften entstanden. So hat Martin nicht nur Musik erklingen lassen, sondern auch Menschen miteinander verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam wollen wir – natürlich und ausdrücklich auch im Namen der Kirchengemeinde Treptow – herzlich danken für die Jahre des Dienstes, für alles Gemeinsame und Gelungene! Dir, lieber Martin, Ihnen, werter Kantor Fehlandt, einen gelingenden Übergang in den (unruhigen?) Ruhestand und weiterhin viel Freude an der Musik, mit den Menschen und zur Ehre Gottes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Barbora Yhee und Andreas Döhle</p>
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			</item>
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		<title>Kinderkirche ab 1. September 2026</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/kinderkirche-ab-25-august-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 07:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirche mit Kindern]]></category>
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					<description><![CDATA[KiKi startet nach den Sommerferien wieder: Dienstags14:30 &#8211; 15:30 Uhr &#8211; Klassen 4-616:00 &#8211; 17:00 Uhr &#8211; Klassen 1-3]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KiKi startet nach den Sommerferien wieder:</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Dienstags<br>14:30 &#8211; 15:30 Uhr &#8211; Klassen 4-6<br>16:00 &#8211; 17:00 Uhr &#8211; Klassen 1-3</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Save the Date &#8211; Evangelische Jugend im Kirchenkreis Berlin Süd-Ost</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/save-the-date-evangelische-jugend-im-kirchenkreis-berlin-sued-ost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 09:19:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2608_TermineJugend.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/06/2608_TermineJugend-724x1024.jpg" alt="EVANGELISCHE JUGEND
Im Kirchenkreis Berlin Süd-Ost
2026
TEIL 2

SAVE THE DATE

23.08. Einsegnung der Teamer:innen in Mahlsdorf
18.-20.09. Jesus Christ Superstar in Baumschulenweg
25.09. Spielenacht am Fennpfuhl, Lichtenberg
28.09.-01.10. Herbstkonferenz der Jugendarbeit
6.11. Domnacht
18.11. Bildungstag &quot;Erinnere dich mal&quot;
13.12. Taizéandacht in Johannisthal
18.12. Bläserbus
15.-17.01.2027 JG- Winterfreizeit in Mötzow

Änderungen vorbehalten! Informiert euch immer aktuell unter

&#x2709; E.boehme@ekbso.de
&#x1f4de; 01578 / 12 89 347
m.ender@ekbso.de
&#x1f4de; 0176 / 72 33 74 66

&#x1f310; EKBSO.DE
&#x1f4f7; EJBSO_LEBENSFROH2.0

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