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	<title>Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal</title>
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	<title>Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal</title>
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		<title>Erinnerung an die Dichterin und Politikerin Clara Bohm-Schuch aus Johannisthal &#8211; Lesung mit Oliver Igel (31.  Mai)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Foerderverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 13:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Förderverein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich des 90. Todestages der Reichstagsabgeordneten und Dichterin Clara Bohm-Schuch wird an das literarische Werk und Leben, der zuletzt in Johannisthal lebenden Persönlichkeit, erinnert. Zeit ihres Lebens (1879-1936) setzte sich Bohm-Schuch für die Armen, die Kinder und Jugendlichen und vor allem für Frauenrechte ein. Sie trotzte den Nationalsozialisten, die auch sie verhaftet hatten. Ihr Begräbnis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/05/260531_BFV.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="1024" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/05/260531_BFV-720x1024.jpg" alt="Benefizveranstaltung zur Erhaltung des evangelischen Kirchengebäudes in Johannisthal unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Oliver Igel Erinnerung an die Dichterin und Politikerin Clara Bohm-Schuch aus Johannisthal Lesung mit Oliver Igel Sonntag, 31. Mai 2026, 17 Uhr Ev. Kirche Berlin-Johannisthal, Sterndamm 92, 12487 Berlin S-Bahn: Berlin-Schöneweide, Bus M 11 und 160, Tram 60 Eintritt frei. Spenden werden erbeten. Veranstalter: „Förderverein zur Erhaltung des ev. Kirchengebäudes“" class="wp-image-10422" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/05/260531_BFV-720x1024.jpg 720w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/05/260531_BFV-211x300.jpg 211w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/05/260531_BFV-768x1092.jpg 768w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/05/260531_BFV-624x887.jpg 624w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/05/260531_BFV.jpg 807w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich des 90. Todestages der Reichstagsabgeordneten und Dichterin Clara Bohm-Schuch wird an das literarische Werk und Leben, der zuletzt in Johannisthal lebenden Persönlichkeit, erinnert. Zeit ihres Lebens (1879-1936) setzte sich Bohm-Schuch für die Armen, die Kinder und Jugendlichen und vor allem für Frauenrechte ein. Sie trotzte den Nationalsozialisten, die auch sie verhaftet hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Begräbnis auf dem Friedhof Baumschulenweg am 12. Mai 1936 wurde mit tausenden Trauergästen eine machtvolle Demonstration gegen den Nationalsozialismus.<br>Mit ihren Gedichten und kurzen Prosatexten gibt sie einen Einblick in ihre persönliche Geschichte, ihr Verhältnis zur brandenburgischen Heimat, ihre Naturverbundenheit und ihre Liebe zu ihren Eltern. Gerade ihre vordergründig der Naturgewalten gewidmeten Gedichte sind hochpolitisch – fordern zum Kampf für Gerechtigkeit auf und besingen jubelnd die Arbeiterschaft.<br>Bezirksbürgermeister Oliver Igel, der 2013 ein Buch über Clara Bohm-Schuch veröffentlichte, stellt Leben und Werk vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend ist eine Benefizveranstaltung zur Erhaltung des Evangelischen Kirchengebäudes in Johannisthal.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1671653.php">Pressemitteilung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick vom 18.05.2026</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>FeierAbend: Selbst-Verteidigungs-Kurs</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/feierabend-selbst-verteidigungs-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 18:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[FeierAbend]]></category>
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					<description><![CDATA[Für mich persönlich, aber auch aus Sicht der Veranstaltenden, war dieser Kurs ein voller Erfolg. Eine bunte Gruppe von ca. 20 Menschen unterschiedlichsten Alters, von Kindern über Jugendliche bis hoch ins Rentenalter, trafen sich an einem Freitag im März zum FeierAbend (einer inzwischen etablierten Reihe regelmäßiger Abendveranstaltungen) in unserem Kirchsaal. Kursleiter Stephan gestaltete nach einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="378" height="353" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-14.png" alt="" class="wp-image-10365" style="width:250px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-14.png 378w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-14-300x280.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Für mich persönlich, aber auch aus Sicht der Veranstaltenden, war dieser Kurs ein voller Erfolg. Eine bunte Gruppe von ca. 20 Menschen unterschiedlichsten Alters, von Kindern über Jugendliche bis hoch ins Rentenalter, trafen sich an einem Freitag im März zum FeierAbend (einer inzwischen etablierten Reihe regelmäßiger Abendveranstaltungen) in unserem Kirchsaal. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kursleiter Stephan gestaltete nach einer kurzen Vorstellungsrunde ein tolles Warm-up, was vor allem dazu diente, die Teilnehmenden nach und nach miteinander in (Körper-)Kontakt zu bringen. Um sich später in Zweiergruppen in den verschiedenen Techniken der Selbstverteidigung zu üben, war das vertrauensvolle „in-Kontakt-Kommen“ entscheidend. So begann die Gruppe spielerisch, sich im Raum zu bewegen, sich zu grüßen, erst mit „Hallo“, dann mit Handschlag, später mit einem freundlichen Klaps auf die Schulter und schließlich mit einer kurzen Umarmung. Inzwischen war schon an der einen oder anderen Stelle gekichert oder gelacht worden und ein angenehmes Gruppengefühl entstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und spielerisch ging es weiter: Zombies mussten abgewehrt werden, was gleichsam lustig als auch einprägsam war. Auch hier gab es viel miteinander zu lachen und rumzualbern. Insgesamt hatte der Kurs an keiner Stelle eine ernste Schwere, sondern war so spielerisch und humorvoll angeleitet, dass im Vordergrund eher ein gewisser sportlicher Ehrgeiz stand, die Übungen gut auszuführen und das Gegenüber erfolgreich abzuwehren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="393" height="552" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-15.png" alt="" class="wp-image-10366" style="width:300px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-15.png 393w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-15-214x300.png 214w" sizes="(max-width: 393px) 100vw, 393px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder traten „Aha-Effekte“ auf: Die empfohlenen Verteidigungsmanöver widersprachen oft der eigenen Intuition. Beispielsweise beim Ausweichen statt Zurückweichen – so simpel, so effektiv. Kursleiter  Stephan demonstrierte mit seiner Frau Anja, die als Assistentin im Kurs unterstützte, sämtliche Bewegungsfolgen und stand jederzeit allen für Fragen, Korrekturen und gemeinsames Ausprobieren zur Seite. Es durfte im Verlauf auch die eigene Schlagkraft ausprobiert und so richtig draufgehauen werden. Auf spezielle Kissen versteht sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir mitnehmen konnten: Aufmerksamkeit unterwegs, aufrechte Haltung, bewusster Einsatz der Stimme und letztlich die richtigen Bewegungen und Handgriffe erlauben es Menschen jeden Alters, sich im Falle einer Bedrängnis selbst zu verteidigen. Es braucht nicht unbedingt viel Kraft oder eine große Statur, sondern die richtige Technik. Es gibt sogar Grifftechniken, mit denen selbst Kinder einen erwachsenen Mann überraschen und zu Boden bringen können! Und was für eine Freude es den vermeintlich Schwächeren macht, diese Überlegenheit zu erleben und immer wieder auszuprobieren. Der Spaßfaktor war groß! Und umso einprägsamer erlernten wir die verschiedenen Methoden und gewannen so einiges an Selbstbewusstsein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer weiß, wie viele der Teilnehmenden später zu Hause ihre Angehörigen gebeten haben, „versuch mich mal zu schlagen!“, um dann das Erlernte zu nutzen und das verblüffte Gegenüber „zur Strecke zu bringen“ &#8211; ganz rücksichtsvoll versteht sich, aber erfolgreich. Ein großartiges Gefühl! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss konnten wir Teilnehmenden sogar noch Videos von den Übungen (nachgestellt von Stephan und Anja) machen und uns so die verschiedenen Techniken zur Wiederholung und Festigung mit nach Hause nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier die gute Nachricht für alle, deren Interesse gerade geweckt wurde: Aufgrund des begeisterten Feedbacks und großen Interesses überlegen wir, dieses Angebot erneut in den FeierAbend-Plan aufzunehmen. Sie finden die Ankündigung dann hier wie immer im Gemeindegruß, im Schaukasten oder auf unserer Homepage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überraschendes Fazit für viele in der Abschlussrunde: Jede*r kann sich einfach so – ganz ohne Krafttraining und Kampfsportausbildung – verteidigen, wenn bestimmte Techniken bekannt und eingeübt sind.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Johanna Werner</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frühjahrsputz für den Kiez: Unsere Kehrenbürger im Einsatz</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/fruehjahrsputz-fuer-den-kiez-unsere-kehrenbuerger-im-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 18:34:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Klimateam]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich sollte es am 14. März 2026 ein „Frühlingsspaziergang mit Mehrwert“ werden. Doch auch wenn der Frühling sich noch etwas zierte, ließen wir uns die Laune nicht verderben: Ein tatkräftiger Kreis von Kehrenbürgern trat an, um dem Müll auf unserem Kirchengelände und im Kiez den Kampf anzusagen. Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung beginnen oft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="395" height="339" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-8.png" alt="" class="wp-image-10356" style="aspect-ratio:1.165236754207872;width:225px;height:auto" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-8.png 395w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-8-300x257.png 300w" sizes="auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich sollte es am 14. März 2026 ein „Frühlingsspaziergang mit Mehrwert“ werden. Doch auch wenn der Frühling sich noch etwas zierte, ließen wir uns die Laune nicht verderben: Ein tatkräftiger Kreis von Kehrenbürgern trat an, um dem Müll auf unserem Kirchengelände und im Kiez den Kampf anzusagen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="317" height="585" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-9.png" alt="" class="wp-image-10357" style="width:250px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-9.png 317w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-9-163x300.png 163w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung beginnen oft im Kleinen – direkt vor unserer Haustür. Ausgestattet mit Greifzangen, Warnwesten und Müllsäcken (Vielen Dank an die BSR!) schwärmten wir aus. Was wir fanden, war erschreckend vielfältig: Von unzähligen Zigarettenkippen über Silvesterreste bis hin zu alten Gartenschläuchen war alles dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indem wir diesen Unrat von den Gehwegen, Haltestellen und aus den Grünflächen entfernen, schützen wir nicht nur das Stadtbild, sondern verhindern auch, dass Schadstoffe in Boden und  Grundwasser gelangen. Es war ein aktiver Dienst an der Welt, die uns anvertraut ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="392" height="262" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-10.png" alt="" class="wp-image-10358" style="width:225px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-10.png 392w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-10-300x201.png 300w" sizes="auto, (max-width: 392px) 100vw, 392px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Besonders schön: Unsere Aktion blieb nicht unbemerkt! Spontan schlossen sich Anwohner und Geschäftsinhaber an, griffen ebenfalls zu Besen und Müllsack und halfen dabei, auch den Wintersplitt von den Gehwegen zu fegen. So wurde aus dem Arbeitseinsatz ein echtes Gemeinschaftserlebnis für den Kiez. Nach getaner Arbeit belohnten wir uns auf unserer Terrasse mit einer heißen, schmackhaften Suppe (Vielen Dank, liebe Hanna!) und guten Gesprächen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="299" height="374" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-11.png" alt="" class="wp-image-10359" style="width:225px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-11.png 299w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-11-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis des Vormittags:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>11 volle Müllsäcke konnten der BSR übergeben werden.</li>



<li>Ein Kiez, der wieder ein Stück weit aufatmen kann.</li>



<li>Das gute Gefühl, gemeinsam etwas bewegt zu haben.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und Mut macht. Wir danken allen Helferinnen und Helfern von Herzen – auch jenen, die das ganze Jahr über still und leise im Kiez Müll sammeln und somit dort Verantwortung übernehmen, wo wir leben. Wir bleiben dran, denn die Bewahrung unserer Umwelt ist eine Aufgabe, die niemals Pause macht. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="376" height="250" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-12.png" alt="" class="wp-image-10360" style="width:250px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-12.png 376w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-12-300x199.png 300w" sizes="auto, (max-width: 376px) 100vw, 376px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf das nächste Mal – für einen sauberen Kiez und eine bessere Umwelt!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jeannette Heymel<br>für das Klimateam</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer vielleicht selbst eine Sammelaktion starten möchte, kann sich hier darüber informieren und das kostenlose Material bei der BSR bestellen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a1874540b3b9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a1874540b3b9" class="aligncenter size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="402" height="133" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-13.png" alt="" class="wp-image-10361" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-13.png 402w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-13-300x99.png 300w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" /><button
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			</item>
		<item>
		<title>Angedacht &#8211; Der Anker</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/angedacht-der-anker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 03:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.&#8220; (Hebr 6,19) Ein Symbol mit Geschichte Tief unter den Straßen Roms ziehen sich kilometerlange Gänge durch den Tuffstein. Die Katakomben – Begräbnisstätten der ersten Christen. Wer dort heute mit einer Taschenlampe durch die engen Tunnel geht, entdeckt an den Wänden etwas Faszinierendes: Fische, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.&#8220; <br>(Hebr 6,19)</p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="298" height="896" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png" alt="" class="wp-image-10329" style="width:200px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png 298w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-100x300.png 100w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Symbol mit Geschichte </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tief unter den Straßen Roms ziehen sich kilometerlange Gänge durch den Tuffstein. Die Katakomben – Begräbnisstätten der ersten Christen. Wer dort heute mit einer Taschenlampe durch die engen Tunnel geht, entdeckt an den Wänden etwas Faszinierendes: Fische, Hirten, Brote. Und immer wieder: Anker. Eingraviert in Stein, gemalt auf Grabplatten, eingeritzt in den Fels. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war kein Zufall. Im 2. und 3. Jahrhundert, als Christen in Rom verfolgt wurden, brauchten sie Zeichen, die sie erkennen konnten, ohne sich zu verraten. Der Anker war dabei besonders klug: Durch seinen Querbalken ähnelte er einem Kreuz, aber für Außenstehende wirkte er wie ein harmloses nautisches Symbol. Ein verstecktes Kreuz – „crux dissimulata&#8220; nannten es die frühen Christen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Anker war mehr als nur ein Tarnzeichen. Er drückte Hoffnung aus – nicht als Gefühl, sondern als Halt. In einer Zeit, in der Christen um ihr Leben fürchten mussten, wurde dieses Bild in Stein geritzt. Nicht, weil alles gut war. Sondern, weil nichts sicher war. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Bild aus der Seefahrt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer schon mal auf einem Schiff war, weiß: Ein Anker ist schwer. Richtig schwer. Erst wenn er tief im Meeresgrund haftet, ist ein Schiff wirklich sicher. Bei Sturm, bei Strömung, bei Wellengang – der Anker<br>hält. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch: Von oben sieht man das nicht. Das Schiff bewegt sich weiter, es schwankt, es wird hin und her geworfen. Der Halt liegt unsichtbar unter der Oberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dieses Bild greift der Hebräerbrief auf. Unsere Hoffnung ist ein Anker – sicher und fest. Aber nicht in uns selbst. Nicht in unserer Stabilität, nicht in unserer Stimmung, nicht in dem, was gerade gelingt. Der Anker greift tiefer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mehr als ein schönes Bild. Es stellt eine unbequeme Frage: Woran halte ich mich eigentlich fest &#8211; wenn es wirklich darauf ankommt?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="319" height="906" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1.png" alt="" class="wp-image-10330" style="width:200px" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1.png 319w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1-106x300.png 106w" sizes="auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und heute?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ist da dieses Gefühl: Alles um uns herum verändert sich. Nichts scheint sicher. Die Nachrichten sind überwältigend, die Zukunft unklar, und manchmal weiß man gar nicht, wo man anfangen<br>soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber vielleicht ist das nicht die Ausnahme, sondern die ehrlichere Beschreibung unseres Lebens. Vieles trägt – solange es trägt. Und wir gewöhnen uns daran, es für stabil zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sagen: Familie, Arbeit, Freundschaften – das gibt Halt. Und das stimmt auch. Aber vielleicht nur so lange, bis etwas ins Wanken gerät. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir ehrlich sind, hängen wir oft mehr daran, als wir zugeben. Und vielleicht merken wir erst im Nachhinein, wie sehr wir uns darauf verlassen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anker aus dem Hebräerbrief setzt genau hier an.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Er verschiebt den Blick.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht weg von dem, was wichtig ist.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Aber weg von der Vorstellung, dass es letztlich trägt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die eigentliche Frage ist nicht, ob wir uns festhalten.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Sondern ob das, woran wir uns festhalten, auch hält.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Christen in den Katakomben hatten kaum äußere Sicherheiten. Und doch haben sie den Anker in den Stein geritzt. Vielleicht nicht, weil sie sich sicher gefühlt haben. Sondern weil sie etwas brauchten, das tiefer reicht als das, was sie sehen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt genau darin die Kraft dieses Bildes: Echte Sicherheit entsteht nicht daraus, dass wir alles im Griff haben. Sondern daraus, dass unser Halt nicht mit uns schwankt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.&#8220;<br>(Hebr 6,19)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das keine schnelle Antwort. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Aber es ist eine Einladung: Sich ehrlich zu fragen, was trägt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und sich langsam dorthin zu verankern, wo Halt nicht erst entsteht, wenn alles ruhig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Juliane Bach</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht aus dem Kirchenkreis: Wahl der neuen Superintendentin</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/bericht-aus-dem-kirchenkreis-wahl-der-neuen-superintendentin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 18:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Kirchenkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Pfarrerin Judith Kierschke ist am 25. März 2026 von der Wahlsynode des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Süd-Ost im ersten Wahlgang mit 48 von 72 Stimmen zur neuen Superintendentin des Kirchenkreises Berlin Süd-Ost gewählt worden. Pfarrerin Kierschke lebt und arbeitet derzeit im kanadischen Ottawa. Dort leitet sie eine deutsch- und englischsprachige EKD-Gemeinde und trägt als Interims-Dekanin Verantwortung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="391" height="290" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-7.png" alt="" class="wp-image-10349" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-7.png 391w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-7-300x223.png 300w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nach der Wahl zur neuen Superintendentin des Ev. Kirchenkreises<br>Berlin Süd-Ost: Präses Stefan Ebmeyer gratuliert Pfarrerin<br>Judith Kierschke. Foto: <a href="https://www.ekbso.de/index.php/leser-114/items/judith-kierschke-zur-neuen-superintendentin-des-evangelischen-kirchenkreises-berlin-sued-ost-gewaehlt.html">ekbso.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Pfarrerin Judith Kierschke ist am 25. März 2026 von der Wahlsynode des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Süd-Ost im ersten Wahlgang mit 48 von 72 Stimmen zur neuen Superintendentin des Kirchenkreises Berlin Süd-Ost gewählt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pfarrerin Kierschke lebt und arbeitet derzeit im kanadischen Ottawa. Dort leitet sie eine deutsch- und englischsprachige EKD-Gemeinde und trägt als Interims-Dekanin Verantwortung für mehrere Gemeinden. Am Vortag der Wahlsynode war sie aus Kanada angereist – und war bereits einen Tag später wieder nach Ottawa zurückgeflogen: „Dort ist noch viel zu tun. Aber ich freue<br>mich bereits jetzt sehr auf die Leitungsaufgabe im Kirchenkreis Berlin Süd-Ost!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Vorstellungstext von Judith Kierschke finden Sie auf den Seiten des Kirchenkreises: <a href="https://www.ekbso.de/tl_files/dokumente/Ablage/Vorstellungstext%20von%20Pfarrerin%20Judith%20Kierschke.pdf">Vorstellungstext von Pfarrerin Judith Kierschke</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Generalsuperintendentin Dr. Julia Helmke, die das Wahlverfahren und die Wahlsynode leitete, gratulierte Judith Kierschke zur Wahl und dankte den Kandidierenden: &#8222;Mein Dank gilt auch Pfarrer Tobias P. Jachmann, dass er sich zur Wahl gestellt hat.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pfarrerin Kierschke folgt am 1. November 2026 auf Superintendent Hans-Georg Furian, der am 31. Oktober 2026 in den Ruhestand geht: „Ich wünsche meiner Nachfolgerin Gottes Segen, bleiben Sie behütet!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlich willkommen, Pfarrerin Judith Kierschke!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht aus dem GKR &#8211; Rüstzeit 2026</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/bericht-aus-dem-gkr-ruestzeit-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 18:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeindekirchenrat]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 20. – 22. Februar 2026 fand unsere Rüstzeit im Freizeitheim Woltersdorf statt. Wir verbrachten ein intensives und zugleich bereicherndes Wochenende, das sowohl geistlich als auch inhaltlich wichtig für unsere gemeinsame Arbeit war. Erstmals war neben den GKR–Mitgliedern auch ein Mitarbeiter dabei, was die gemeinsame Perspektive auf Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit erweitert hat. Hier ein Rückblick [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom 20. – 22. Februar 2026 fand unsere Rüstzeit im Freizeitheim Woltersdorf statt. Wir verbrachten ein intensives und zugleich bereicherndes Wochenende, das sowohl geistlich als auch inhaltlich wichtig für unsere gemeinsame Arbeit war. Erstmals war neben den GKR–Mitgliedern auch ein Mitarbeiter dabei, was die gemeinsame Perspektive auf Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit erweitert hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="631" height="359" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2.png" alt="" class="wp-image-10339" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2.png 631w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2-300x171.png 300w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2-624x355.png 624w" sizes="auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier ein Rückblick auf unsere Zeit:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anreise und Ort</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario: Zwischen dem Flakensee und dem Kalksee liegt Woltersdorf, die kleinste Stadt Deutschlands, die eine eigene Straßenbahn hat. Am Freitag waren die Seen noch vom Eis bedeckt, die Warmfront und der einsetzende Regen haben für Tauwetter gesorgt. Auch wenn die Arbeit uns meistens in dem eigens für uns gebuchten Seminarraum festgehalten hat &#8211; für eine Wanderung am Ufer war dann doch noch Zeit.</p>



<span id="more-10338"></span>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="384" height="291" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-3.png" alt="" class="wp-image-10340" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-3.png 384w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-3-300x227.png 300w" sizes="auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterkunft und Umgebung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario: &#8222;Ihr Wohlfühl-Haus für Tagungen, Seminare und Feiern&#8220; &#8211; so wirbt das EC Begegnungs- und Bildungszentrum in Woltersdorf für sich auf seiner Webseite. Ich kann das so bestätigen. Die Zimmer sind  ansprechend, das Essen lecker, in den Seminarräumen steht auch ein Klavier. Man ist dort nicht allein &#8211;  von allen Seiten hört man Singen, Lachen. Und wenn man als kleine Gruppe einen Moment der Ruhe braucht – dann findet man den auch. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="201" height="936" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-4.png" alt="" class="wp-image-10341"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der erste Tag</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Christiane: Juliane hatte unser erstes GKR–Treffen sehr gut vorbereitet. Wir GKR–Mitglieder kannten uns bereits aus den unterschiedlichen Kreisen der Gemeinde. Dennoch kamen wir als neu gewählte Gruppe in dieser Form das erste Mal zusammen. Es ist sehr gut, weiter konkret miteinander zu arbeiten und uns Schritt für Schritt besser kennenzulernen. Unser gemeinsames Wochenende begann mit einer Bibelarbeit zu Matth. 5 13-16. Der Austausch und die Gedanken zu den Themen „ihr seid das Salz der Erde…“ und „ihr seid das Licht der Welt…“ machte deutlich, dass wir eine Verantwortung und Aufgabe im GKR für die Gemeinde haben. Jeder hat seine eigenen Stärken oder auch Schwächen. Wir wollen für das Gemeindeleben förderlich sein und unseren Gestaltungsraum nutzen. Fundament unseres Engagements ist der Glaube und der Wunsch, unsere Gemeinde in Johannisthal als Ort der Begegnung für unseren Stadtteil weiter zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erarbeitung: Überblick über unsere Gemeinde</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lars: Es war hilfreich und bereichernd zu erleben, wie die unterschiedlichen Menschen im GKR in einem anderen Umfeld agieren, sich einbringen und Gemeinschaft erzeugen. Sinnvoll war der Überblick über die verschiedenen Gruppen und Gremien in der Gemeinde und das Ziel, die Arbeit an sich so unbürokratisch wie möglich zu erledigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario: Am Anfang der Arbeitsphase stand ein Brainstorming. Jede und jeder war aufgefordert, Projekte zu  benennen, die sie oder er sich für unsere Gemeinde, für unsere Kirche und für unser Kirchengelände vorstellen kann. Zunächst erst einmal ohne Zwang über die konkrete Realisierung nachzudenken – das kam später. Und so kam einiges zusammen: Von der notwendigen Reinigung des Parkettbodens in unserem Kirchsaal, über die Anschaffung einer Wärmepumpe und die Umstellung der Heizung auf eine nachhaltigere Technik, Möglichkeiten zur Gewinnung von Solarenergie auf dem Kirchendach bis hin zu einem kleinen Hühnerhof oder einer Gemeindesauna war alles dabei. Der nächste Schritt war das  Sichten, das Prüfen und das Priorisieren. Was können wir in dem langen Zeitraum der Legislaturperiode bis 2031 wann angehen, wo bestehen Abhängigkeiten der Projekte untereinander, wer kann wie unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christiane: Es hat mich erstaunt, wie viel tatsächlich in der Gemeinde vom technisch-baulichen her zu tun ist. Vieles erfordert Engagement von uns Gemeindegliedern, weil wir nur dann die finanziellen Belastungen im Rahmen halten können. Vielleicht gelingt es, in diesen Projekten die Gemeinschaft zu stärken. Das würde ich mir wünschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hanna: Ich fand es spannend und total hilfreich, alle Gedanken, Aufgaben und Visionen auf den Tisch zu packen, zu sortieren und zu visualisieren. Dann der Realitäts-Check: Was können wir leisten? Wo sind Grenzen, personell und finanziell? Und schon wird deutlich, dass unsere sehr lebendige Gemeinde viele Ressourcen hat. Dennoch möchten wir zum Beispiel die diakonische Arbeit mehr stärken und vor allem langjährige Engagierte in der Arbeit mit Senior*innen unterstützen, deren Kräfte nachlassen. Hier merken wir dann, dass es noch mehr Schultern braucht, die mittragen. Wir möchten mehr Menschen für diese wertvolle Arbeit begeistern. Wie das gehen kann, bleibt für den Moment noch offen. Auch das gehört dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freizeitgestaltung – Gemeinschaft erleben</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-5.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="194" height="302" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-5.png" alt="" class="wp-image-10342" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-5.png 194w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-5-193x300.png 193w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Christiane: Die Spieleabende sind lustig und inspirierend. Ich lerne immer etwas dazu und vor allem neue Spiele kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hanna: Es gelang wieder so leicht, sich bei den gemeinsamen Mahlzeiten, dem Spazierengehen und zwischen den Themeneinheiten plaudernd auch privat auszutauschen und näher kennenzulernen. Es arbeitet sich ganz anders zusammen, wenn ich weiß, in welcher Lebenssituation mein Gegenüber ist und was wir womöglich auch gemeinsam haben. Beim launigen Spielen am Abend gab es soviel zu Lachen, da blieb bei so mancher kein Auge trocken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergebnisse der Rüstzeit </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lars: Sinnvoll war sicherlich, kommende Initiativen auf einem Zeitstrahl zu visualisieren und damit auch zu priorisieren. Damit wurde klar und deutlich, was kurz-, mittel- und langfristig angegangen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario: Wir werden mittelfristig für längere Zeit mit einer Baustelle vor unserem Kirchengebäude leben müssen. Darauf müssen wir uns einstellen und wollen dennoch unser Kirchengelände als Ort des Rückzugs, als ruhige und grüne Oase erhalten &#8211; auch oder gerade während der Bauphase vorne am Sterndamm. Und so gerät der Garten hinter der Kirche stärker in den Blickpunkt unserer Planungen. Wie können wir hier neue Erholungsorte schaffen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christiane: Die Musik als große spirituelle und integrative Kraft soll sich nach Möglichkeit weiter entwickeln. Dafür möchte unsere Gemeinde den Rahmen bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag und Abschluss</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hanna: Am Sonntag blieb diesmal nicht viel Zeit für einen gemeinsamen Abschied. Nach dem Frühstück zog es die meisten von uns zurück in ihr sonntägliches Privatleben. Das lässt mich daran denken, dass wir Menschen im Ehrenamt häufig unsere Zeit und unser Engagement im Berufs-, Privat- und Gemeindeleben ausbalancieren (müssen). Meist überlappen sich alle drei Bereiche und die Herausforderung besteht darin, dennoch allen den nötigen Raum zu verschaffen. Hier erlebe ich viel gegenseitiges Verständnis und ein Aufeinander achtgeben in unserer Runde und bin dafür sehr dankbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bleibt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario: Ich habe auf dieser Rüstzeit &#8211; wieder einmal &#8211; unseren Gemeindekirchenrat in Johannisthal als ein Team erlebt, eine Gemeinschaft von unterschiedlichen Menschen, mit denen ich gerne zusammenarbeiten will. In Gesprächen, bei gemeinsamen Spielen, aber auch bei der Arbeit, auch bei unterschiedlichen Standpunkten, habe ich eine wertschätzende, aufeinander Rücksicht nehmende Atmosphäre erlebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hanna: Mir ist bewusst geworden, dass eine solche positiv gestimmte, wertschätzende und einander zugewandte Gemeinschaft im GKR nicht selbstverständlich ist. Für die formelle Arbeit und zukünftige Entscheidungen hat diese gemeinsame Zeit ein tragfähiges Fundament geschaffen. Ich erlebe ein motiviertes Team, in dem alle Stimmen gehört werden und man sich aufeinander verlassen kann. Ich bin froh, ein Teil dessen sein zu können und hier ganz praktisch Demokratie zu (er-)leben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeindegruß Mai &#8211; Juni 2026</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/gemeindegruss-mai-juni-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 17:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindegruß]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ev-kirche-johannisthal.de/?p=10325</guid>

					<description><![CDATA[Der neue Gemeindegruß der evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal ist da:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der neue Gemeindegruß der evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal ist da:</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-05_GG-Web.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von 2026-05_GG-Web."></object><a id="wp-block-file--media-20fcb2d6-9934-4be4-9178-3ff29c6753e9" href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-05_GG-Web.pdf">2026-05_GG-Web</a><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-05_GG-Web.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-20fcb2d6-9934-4be4-9178-3ff29c6753e9">Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bericht des Baubeauftragten der Gemeinde</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/bericht-des-baubeauftragten-der-gemeinde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Gemeindekirchenrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchgebäude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ev-kirche-johannisthal.de/?p=10345</guid>

					<description><![CDATA[Die letzten 6 Jahre waren durch eine intensive Betreuung der Sanierung der Villa gekennzeichnet. Das Projekt ist nun abgeschlossen und die Villa ist vermietet. Die Mietenden sind am 1.3.2026 eingezogen. Aufgrund der hohen vergangenen Arbeitsbelastung wurde das Gemeindehaus aus baulicher Sicht etwas vernachlässigt, was man sich aufgrund der letzten Sanierung im Jahr 2012 auch erlauben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="299" height="493" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-6.png" alt="" class="wp-image-10346" srcset="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-6.png 299w, https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/04/image-6-182x300.png 182w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die letzten 6 Jahre waren durch eine intensive Betreuung der Sanierung der Villa gekennzeichnet. Das Projekt ist nun abgeschlossen und die Villa ist vermietet. Die Mietenden sind am 1.3.2026 eingezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der hohen vergangenen Arbeitsbelastung wurde das Gemeindehaus aus baulicher Sicht etwas vernachlässigt, was man sich aufgrund der letzten Sanierung im Jahr 2012 auch erlauben konnte. In der Rüstzeit des GKR in Februar 2026 wurden 14 notwendige Bautätigkeiten für die Zukunft identifiziert. Diese reichen von aktueller bis langfristiger Notwendigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als aktuell gelten momentan:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zaunbau an der Villa (umgesetzt)</li>



<li>Horizontalsperre mit Verputzung im Kirchsaal (beauftragt)</li>



<li>gründliche Bodenreinigung des Kirchsaales (ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der Gemeinde vom 13.–25. Juli 2026)</li>



<li>Reparatur der Fassade oberhalb der büroseitigen Veranda.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell wurde auch die Erstellung eines Gutachtens vergeben, das uns helfen soll, einen geeigneten Standort für einen zusätzlichen zweiten Raum für die Arbeit mit Kindern und weitere Aktivitäten der Gemeinde zu finden. Die Kosten für dieses Gutachten trägt der Förderverein. Hintergrund ist der grundsätzliche Raumbedarf und die erwartete Zunahme an Gemeindegliedern aufgrund des Zuzuges in Johannisthal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sinnvoll ist mittelfristig auch der Einbau einer Wärmepumpe zur Beheizung des Gemeindehauses. Diese würde die Betriebskosten der Gemeinde senken. Grundsätzlich werden wir versuchen, für jedes Projekt Fördermittel einzuwerben. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Lars Mönch<br>(Baubeauftragter)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ALTE PHONES SMART NUTZEN!</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/alte-phones-smart-nutzen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 18:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirche und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klimateam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ev-kirche-johannisthal.de/?p=10180</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/01/202602_HandyAktion-Berlin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="685" height="982" src="https://www.ev-kirche-johannisthal.de/wp-content/uploads/2026/01/202602_HandyAktion-Berlin.jpg" alt="HANDY AKTION BERLIN BRANDENBURG

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Tränen und Freude &#8211; die Monatsverse Februar und März 2026</title>
		<link>https://www.ev-kirche-johannisthal.de/zwischen-traenen-und-freude-die-monatsverse-februar-und-maerz-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 17:57:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ev-kirche-johannisthal.de/?p=10154</guid>

					<description><![CDATA[„Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.&#8220;(Deuteronomium 26,11) „Da weinte Jesus.&#8220;(Johannes 11,35) Liebe Gemeinde, zwei Verse, die kaum unterschiedlicher sein könnten – und die doch beide zu unserem Leben gehören. Der eine ruft zur Freude auf, der andere zeigt Jesus in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.&#8220;<br>(Deuteronomium 26,11)</p>
</blockquote>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Da weinte Jesus.&#8220;<br>(Johannes 11,35)</p>
</blockquote>
</div>
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<p class="wp-block-paragraph">Liebe Gemeinde,</p>



<p class="wp-block-paragraph">zwei Verse, die kaum unterschiedlicher sein könnten – und die doch beide zu unserem Leben gehören. Der eine ruft zur Freude auf, der andere zeigt Jesus in Tränen. Beide sprechen in unsere Zeit hinein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einem Wechselbad der Gefühle. Verluste prägen unsere Tage, Umbrüche verunsichern uns. Die Stabilität, die wir kannten, scheint zu bröckeln. Der Ton in den Medien wird rauer, unser Blick verengt sich auf die schwierige Weltlage. Veränderungen überrollen uns schneller, als wir sie verarbeiten können. Da sind Tränen manchmal nicht mehr fern – und sie dürfen sein. Jesus selbst weint. Seine Tränen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von tiefer Menschlichkeit. Sie bedeuten, dass Gott uns in unserem Schmerz nicht allein lässt, sondern mittendrin ist, mitleidet, mitfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch: Jesu Tränen sind auch Tränen der Verwandlung. Sie kündigen Leben an, wo der Tod das letzte Wort zu haben scheint. Sie sprengen das vertraute System einer begrenzten Welt auf. In ihnen bricht sich das Licht der Auferstehungskraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann der Blick zur Freude: Der Frühling, der sich wieder Bahn bricht. Die Wärme und die hellen Tage, die  kommen. Die Vorfreude auf Neuanfänge, auf erste Urlaube, auf schöne Veranstaltungen, auf das Leben, das wieder mehr draußen stattfindet. Die Freude über das Gute, das Gott uns schenkt – oft in den kleinen Dingen. Eine Ernte nach langer Arbeit. Ein Lächeln. Ein geteilter Moment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Freude ist keine naive Weltflucht. Sie steht am Ende einer Leidensgeschichte – und gleichzeitig mitten in einer neuen Geschichte, in der Gottes Fürsorge spürbar wird. Freude und Tränen schließen einander nicht aus. Sie gehören zusammen im Leben eines jeden Menschen – ob im Luxusappartement, in der Plattenbauwohnung, unter der Brücke im Schlafsack oder auf einer einsamen Insel. Solange wir Menschen sind, werden uns Gefühle durch den Alltag begleiten. Das verbindet uns alle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt darin ein Trost: Es geht allen so. Wir sind nicht allein mit unseren Tränen und nicht allein mit unserer Freude. Und Gott ist in beidem da – im Weinen wie im Lachen. Er verwandelt die Tränen in Hoffnung und lädt uns ein, die Freude zu teilen. Denn seine Gaben sind nie nur für uns allein gedacht, sondern zum Teilen bestimmt. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Der Frühling kommt – und mit ihm die Erinnerung daran, dass nach jedem Winter neues Leben aufbricht. Gerade jetzt, wo wir zwischen Tränen und Freude pendeln, dürfen wir uns von dieser Kraft berühren lassen. Erich Kästner hat es wunderbar eingefangen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Sonne lockt nach einem Weilchen<br>die schönsten Dinge an das Licht,<br>zum Beispiel: Birkengrün und Veilchen,<br>und Reiselust und Liederzeilchen,<br>und manches lächelnde Gesicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Frühling neckt uns. Wir erwachen.<br>Die Welt wird wieder froh und grün<br>und möchte sich vertausendfachen.<br>Die Blumen blühen, wenn sie lachen.<br>Die Frauen lächeln, wenn sie blühn.</p>
</blockquote>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ihre Juliane Bach</p>
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