Archiv der Kategorie: Wahlen

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Dienstbeginn Pfarrerin Bach – GKR-Wahlen – Bau –
– Klimaschutzgesetz der EKBO – Ordination Pfrn. Bach –

Die erste Sitzung nach der Sommerpause Ende August markierte auch einen Neuanfang: Pfarrerin Juliane Bach hatte ihren Dienst angetreten und nahm so das erste Mal als stellvertretende Vorsitzende an der GKR-Sitzung teil.

Nach den üblichen Formalien war die anstehende GKR-Wahl zentrales Thema der Sitzung. In der nächsten Wahlperiode soll der GKR auf acht Älteste und zwei Ersatzälteste wachsen. Vielen Dank allen, die sich bereit erklärt haben, für dieses Amt zu kandidieren! Sie werden sich am 23. Oktober nach dem Gottesdienst der Gemeinde vorstellen. Die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder findet im Rahmen von „Advent in der Kirche“ am 3. Dezember statt, die Einführung des neuen GKR wird dann am 3. Advent (11. Dezember) sein.

Die Vorbereitung der verschiedenen Baumaßnahmen laufen im Hintergrund weiter, es gibt aber leider keine neuen Meilensteine zu berichten. Auch weil die Sanierung des Hauses Sterndamm 90 noch nicht anlaufen kann, weil Förderzusagen noch ausstehen, hat der GKR den Beschluss gefasst, sich dem Aufruf anzuschließen, die im Klimaschutzgesetz der EKBO vorgesehenen Strafzahlungen auszusetzen. Die stark steigenden Energiekosten in Verbindung mit den ab Januar drohenden Strafzahlungen gefährden die Zahlungsfähigkeit vieler Gemeinden. Da wir am eigenen Beispiel erfahren mussten, dass es kaum zu schaffen war, seit Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes der EKBO eine energetische Sanierung der Liegenschaften zu planen, zu beauftragen und durchzuführen, unterstützen wir den Aufruf. Dennoch wollen wir weiterhin alles dafür tun, dass unsere Gebäude so schnell wie möglich so nachhaltig wie möglich betrieben werden: ein Thema, das sicher die nächste Amtszeit begleiten wird.

Diesen Winter werden auch wir noch sparsamer sein, um Energie zu sparen. Richten Sie sich daher auf einen kühlen Kirchsaal (18°C) im Herbst und Winter ein!

Schließlich noch ein Terminhinweis: am Sonntag, den 9. Oktober um 14 Uhr findet der Ordinationsgottesdienst von Pfarrerin Bach in der St. Matthäuskirche (Matthäikirchplatz, 10117 Berlin) statt. Alle Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

Anja Herwig

GKR-Wahl am 13. November 2022

Das Wichtigste zur GKR-Wahl in Johannisthal

  • Fünf der Kandidat*innen sind zu wählen.
  • Sie können im Gemeindebüro Briefwahlunterlagen beantragen.
  • Das Wahllokal ist am 13. November von 8:00 – 18:00 Uhr geöffnet, während des Gottesdienstes ruht die Wahl
  • Am Wahltag wird das Kirchencafé nach dem Gottesdienst mit Kuchen und vielleicht auch etwas Herzhaftem zum Verweilen einladen

Die Kandidat*innen für den GKR Johannisthal
stellen sich vor

Die Vorstellungstexte und Fotos der sieben Kandidat*innen werden nur im gedruckten
Gemeindegruß veröffentlicht, nicht in der Webversion und nicht auf der Homepage. Sie finden Texte und Fotos bis zur Wahl als Aushang in der Kirche Johannisthal.

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Rückblick – Ende Notunterkunft – Dienstbeginn Pfarrerin Bach – Pfarrsprengelrat – Bauvorhaben – GKR-Wahl – Abschied –

Es liegt eine ziemlich dichte Zeit hinter uns in Johannisthal: Kantate mit dem großen musikalischen Gottesdienst, Himmelfahrt mit dem Familiengottesdienst bei uns, Pfingsten mit der Konfirmation, Trinitatis mit der Gemeindeversammlung und am 2. Juli das Gemeinde- und Ehrenamtsfest mit dem Bezirksbürgermeister als Gast sowie am darauffolgenden Sonntag ein Taufgottesdienst. Bis zum 18. Juni hatten wir die Notunterkunft für Ukraineflüchtlinge bei uns und damit immer wieder neue Gäste. Dafür hat Oliver Igel der Gemeinde und den vielen Helfern seinen Dank ausgesprochen. Es ist schön, dass trotz einiger Coronafälle unter uns das Gemeindeleben weithin wieder normal laufen kann.

Im Gemeindekirchenrat haben wir, zunächst als Gast, Juliane Bach begrüßen können. Ab 15. August wird sie die Pfarrstelle bei uns in Johannisthal mit einem Dienstumfang von erst einmal 50 % übernehmen. Im Gottesdienst am 28. August wird sie vom Superintendenten Hans-Georg Furian der Gemeinde vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine „Entsendung“: die erste Pfarrstelle wird sie vorläufig verwalten, nach zwei Jahren erhält sie dann ihre Anstellungsfähigkeit. Im Sommer 2024 wird Juliane Bach dann entscheiden, ob sie bei uns bleibt, und wir, ob sie unsere feste Pfarrstelle bekommt.

Das heißt, nein, nicht wir: Das wird dann der „Pfarrsprengelrat“ zu entscheiden haben, der ab 2023 verpflichtend ist und für den wir eine Satzung beschließen mussten. Der Pfarrsprengelrat (für die Gemeinden Treptow, Baumschulenweg, Nieder- und Oberschöneweide und Johannisthal) wird nach Beratung und möglichst einvernehmlich mit unserer Gemeinde über die Besetzung der Pfarrstelle entscheiden. Das wird dann aber eine 75 %-Stelle sein, die wir in unseren Sollstellenplan geschrieben haben, weil wir uns das nach neuen Berechnungen dann leisten können. Wir bitten die Gemeinde, ihre neue Pfarrerin herzlich zu begrüßen und ihr den Dienstantritt leicht zu machen.

Zu den Bauvorhaben: Für das „Hexenhaus“ Sterndamm 90 vorn auf der Ecke sind die neuen, energetisch neutralen Pläne jetzt fertig. Die Kostenberechnung weist – das überrascht uns angesichts der Gesamtlage nicht – noch einmal eine Steigerung auf, wir
liegen jetzt bei 490.000 €, hoffen auf viele Fördergelder, werden einen Teil unserer Reserven einbringen und für den Rest einen Kredit aufnehmen müssen, der durch die Mieteinnahmen dann zu bedienen wäre.

Der geplante Neubau Sterndamm 92-96 vorn an der Straßenfront befindet sich in einer mühsamen Phase der Abklärungen von Bedingungen und Genehmigungsfähigkeiten, da gibt es im Moment wenig zu berichten.

Das spannendste Thema für uns war aber die Gemeindekirchenratswahl am 13. November. Mit dieser Wahl werden wichtige Weichen für die Zukunft der Gemeinde gestellt: Wer wird über die Gestalt der Gemeinde in den nächsten drei Jahren zu entscheiden haben, wer setzt die nötigen neuen Impulse und lenkt uns in die richtige Richtung? Deutlich ist, dass eine neue Generation zumindest mit Verantwortung übernehmen muss, damit den nachwachsenden Menschen, insbesondere den Kindern, die Einladung in die Gemeinde erfolgreich ausgesprochen werden kann. Wir haben uns erstmalig darüber Gedanken gemacht, wer das konkret sein könnte, und wer wen fragt, ob sie oder er bereit wäre zu kandidieren. Was niemanden in der Gemeinde hindern muss, noch ganz andere Vorschläge zu machen. Und die naheliegende Idee, die Sie sofort haben, haben wir vermutlich übersehen. Also: Bis zum 29. August nennen Sie uns bitte Ihre Kandidatinnen-Idee – einfach im Gemeindebüro, direkt bei einem Gemeindekirchenratsmitglied oder bei den Mitarbeiterinnen – damit wir die- oder denjenigen fragen und dann auf den Wahlzettel schreiben können. Drei Mitglieder des jetzigen Gemeindekirchenrates bleiben noch drei Jahre sitzen, fünf müssen für die drei Jahre neu dazugewählt werden, die beiden mit den nach den Gewählten meisten Stimmen werden „Ersatzkandidaten“.

Mit diesen Zeilen und dem Segen des Superintendenten am 28. August werde ich mich von Ihnen verabschieden, nicht ohne Wehmut, aber im Blick auf die Gemeinde ganz zuversichtlich: Ich weiß Sie in guten Händen und unter dem Schirm guter Mächte (EG 65!).

Herzliche Grüße in jedem Fall und – neben den nötigen Regentropfen – viel Sonne!

Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Gemeindeversammlung – Notunterkunft für Geflüchtete – Predigtauftrag – Pfarrstelle: Abschied und Neubesetzung – Bauvorhaben – GKR-Wahl – Sommerfest –

Das Wichtigste: Am 12. Juni nach dem Gottesdienst lädt der Gemeindekirchenrat zur jährlichen Gemeindeversammlung ein. Da wäre Gelegenheit für Fragen, Kritik und Anregungen.

Im jetzt spürbarsten Fall haben wir im GKR erst einmal gar keine Entscheidung getroffen: Als die Anfrage nach Notunterkünften für Ukraineflüchtlinge kam, haben wir nur über das Wie gesprochen, gar nicht über das Ob überhaupt. Seit dem 8. März sind wir Anlaufstelle für kurzfristig notwendige Übernachtungen, seit dem 10. März haben wir auch die dazugehörigen Feldbetten vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten.

Über „Moabit hilft“, die am Hauptbahnhof arbeiten, und über eine Gruppe am Bahnhof Südkreuz bekommen wir regelmäßig Anfragen, dazu auch über verschiedene private Initiativen. Das Bemerkenswerteste für mich war die enorme Welle an Bereitschaft zu unterstützen. Wir schätzen, dass sich um die 200 Menschen aus der Gemeinde und darüber hinaus an dem Projekt „Notunterkunft Kirche Johannisthal“ beteiligen. Nur anfangs haben wir auch Gemeinderäume belegt, inzwischen bieten wir 28 Betten in der Villa Sterndamm 90 (Hexenhaus), deren Sanierung sich noch etwas verzögert und die deshalb leer stand, und in einem Raum in der KiKi-Etage im Vorderhaus an. Mit Hilfe der vielen Unterstützer haben wir die Räume bewohnbar gemacht und einrichten können, z.B. auch mit zwei Küchen, die die Geflüchteten selbständig nutzen können. Die in der Gemeindehausküche notwendigen Ergänzungen, zum Beispiel den neuen Kühlschrank, haben wir aus eigenen Mitteln und Extraspenden und nicht aus den Spenden für die Geflüchteten gekauft. Für die Flüchtlingsunterkunft sind inzwischen um 10.000 € gespendet worden.

Daneben fielen wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Gemeinde: In der Maisitzung hat der GKR einen Predigtauftrag an Pfarrerin Stefanie Hoffmann erteilt, die in diesem Rahmen etwa einmal im Monat den Gottesdienst übernimmt. Sie arbeitet ansonsten für eine Stabsstelle der EKD.

Ab August wird Pfarrerin Juliane Bach den Pfarrdienst in unserer Gemeinde übernehmen. Dabei handelt es sich um eine Entsendungsstelle: In die erste Pfarrstelle am Beginn ihres kirchlichen Dienstes werden Pfarrer*innen entsandt. Nach zwei Jahren wird Juliane Bach ihre Bewerbungsfähigkeit erhalten und sie kann sich um die Stelle auf Dauer – das sind 10 Jahre – bemühen. Wir freuen uns sehr, dass es nach zwei vergeblichen Ausschreibungen gelungen ist, eine tragfähige Lösung für unseren Pfarrdienst ermöglicht zu bekommen. Am 28. August werde ich mich dann von der Gemeinde verabschieden und wieder meinen Ruhestand genießen.

Im April haben wir die Absichtserklärung für das Neubauprojekt auf unserem Gelände unterschrieben. Mit dieser Absichtserklärung kann die EB-SRE (Evangelische Bank – Sustainable Real Estate) die Planungen weiter vorbereiten und die Gespräche mit den Behörden führen. Noch in diesem Jahr – eigentlich bis zum 30. September – soll dann der Erbbaurechtsvertrag unterzeichnet werden.

Unabhängig davon geht die Sanierung der Villa Sterndamm 90 in die nächste Phase: Die genauen Pläne sind jetzt abgesprochen worden, demnächst geht es mit den Plänen in die Beantragung der Fördermittel. Kleinere Randfragen ergeben sich zwangsläufig: Für die KiKi-Räume im alten Kurhaus Sterndamm 92 wollen wir Ersatz schaffen. Und für die Villa muss Strom aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung stehen, damit wir die Förderbedingen erfüllen. Die von der neuen Bundesregierung geänderten Bedingungen machen die Möglichkeiten für eine Solaranlage auf unserem Kirchendach realistischer, vielleicht sogar so, dass wir sowohl für die Villa wie für das Gemeindehaus mit Kirche als auch schon im Blick auf den Neubau Energie zur Verfügung stellen. Das Klimaschutzgesetz der Landeskirche droht ansonsten mit einer CO₂-Abgabe, die uns ab dem 1.1.2023 belasten wird.

Immer noch winken die Gemeindekirchenratswahlen am 13. November. Wir hoffen darauf, mindesten sieben Menschen aus unserer Gemeinde zu gewinnen, die in den nächsten drei Jahren für die Zukunft der Gemeinde die Weichen stellen: Zum Beispiel im Sommer 2025 den*die Nachfolger*in für unseren Kirchenmusiker Martin Fehlandt zu bestimmen und vorher schon im Sommer 2024 über die dauerhafte Besetzung unserer Pfarrstelle zu entscheiden. Ich halte es für eine reizvolle Aufgabe, mit einer neuen Pfarrerin gemeinsam unsere Gemeinde für die nächste Generation zu gestalten mit all den ganz neuen Ideen, die diese, aber eben auch die neu gewählten Mitglieder des Gemeindekirchenrates einbringen wollen.

Mehr – und dann auch ihre Anregungen – am 12. Juni in der Gemeindeversammlung. Und wir treffen uns dann bestimmt zum Sommerfest am 2. Juli auf unserem Kirchengelände.

Herzliche Grüße in jedem Fall,

Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Bericht aus dem GKR Johannisthal

Pfarrstelle – Hausmeister – Neubau – GKR-Wahl

Für uns war das neu: Im Januar gab es eine gemeinsame Sitzung mit dem Gemeindebeirat, leider vorsichtshalber auch diese nur über die Bildschirme, dafür dann aber in größerer Runde.

Natürlich beschäftigt uns fortwährend die Coronalage, wie wir trotzdem Gemeinde organisieren können und wie sich das, was dann stattfindet, für uns darstellt. Der Rückblick auf die Advents- und Weihnachtszeit fiel durchaus unterschiedlich aus: Von „unzumutbar“ bis „in Anbetracht der Umstände gelungen“ haben wir alles zu hören bekommen.

Auf die Ausschreibung unserer Pfarrstelle im Umfang von 50 % haben wir keine Bewerbung bekommen. Es läuft jetzt ein zweiter Versuch, nun ohne die angebotene Verbindung mit Adlershof. Wenn auch das keinen Erfolg hat, wird ab Oktober eine neue Regelung für die Vakanzverwaltung gefunden werden müssen.

Unser Hausmeister Lothar Thürmann hat gekündigt und gibt seinen Dienst bei uns zum 1. April auf. Für die achtjährige Tätigkeit danken wir ihm sehr. Die vielen kleinen Dinge im Hintergrund, auch die Betreuung von bei uns tätigen Handwerkern lagen bei ihm in guten Händen. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute! Seine Nachfolge für den Minijob bei uns wird nahtlos Jörg Schuster übernehmen. Auch dafür sind wir sehr dankbar.

Das beherrschende Thema war und ist der Neubau auf unserem Gelände. Im Januar haben wir den mit dem Beirat ausführlich beraten und uns nun entschlossen, den Neubau ernsthaft anzugehen. Das Ziel dabei ist die wirtschaftliche Sicherung der Gemeinde. Wir hoffen aber auch, durch die Gestaltung des Baus unser Gelände insgesamt aufzuwerten und das Gemeindeleben zu unterstützen. Schweren Herzens gehen wir davon aus, dass unser Wohnhaus Sterndamm 92 abgerissen werden muss. Die dort notwendige Sanierung wäre wirtschaftlich nicht zu verantworten, weil es die Gemeinde in den Ruin treiben würde. Für die Neubaupläne ergibt sich damit aber die Möglichkeit, einen Zugang zu schaffen, der direkt auf die Kirchentür zuführt und diese auch von der Straße her sichtbar macht. Ob wir für unsere Glocken eine bessere Lösung finden, wie wir mit der Brandwand zum Nachbargrundstück umgehen, wie die Versorgung des Grundstückes aussehen kann und welche Möglichkeiten der Streifen vor dem Neubau an der Straße bietet, wird sich in der weiteren Planung zeigen. Wir sind jetzt dabei, den rechtlichen Rahmen für die Tätigkeit der „Evangelischen Bank – Sustainable Real Estate“, die unsere Partner bleiben sollen, auszuhandeln.

Als viel kleineres Thema schleppen wir das Haus Sterndamm 90 mit. Inzwischen arbeiten der Architekt und auch ein Energieberater an der Fortführung des Projektes. Wenn die Frage möglicher Fördermittel für das denkmalgeschützte Haus geklärt ist, wollen wir zügig weitermachen und hoffen immer noch, dass zum Ende des Jahres das Haus bezugsfertig ist.

Die Beratungen unter der Überschrift „Gottesdienste und Gemeindeleben“ nehmen immer einen breiten Raum ein, die Resultate schlagen sich in den Einladungen auch dieses Gemeindegrußes nieder.

Am 13. November wählen wir einen neuen Gemeindekirchenrat, das heißt: die Hälfte der Mitglieder des GKR wird neu bestimmt. Wir haben die Zahl der Mitglieder allerdings erhöht, sodass wir 5 neue Gemeindevertreter wählen werden. Es wird die letzte Wahl im 3-Jahres-Rhythmus sein. Weil ab 2025 die Wahl für alle GKR-Mandate für 6 Jahre erfolgen soll, werden auch die, die wir 2022 neu wählen, nur für drei Jahre den Auftrag von der Gemeinde bekommen.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für den Frühling und die Osterzeit,

Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Bericht des GKR Johannisthal

Liebe Leserinnen und Leser,

im Namen des gesamten Gemeindekirchenrates wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und vor allem gesundes Jahr 2022.

Immer noch müssen wir uns nach der Pandemie richten, sowohl bei gemeindlichen Veranstaltungen wie auch bei Gottesdiensten und Sitzungen. Wir können nur hoffen, dass das kommende Jahr uns Erleichterung bringt.

Der GKR hat zweimal getagt zum Ende des vergangenen Jahres. Eine Sitzung war mit allen anderen GKRen des Sprengels, um die neue Pfarrerin für Baumschulenweg zu wählen, und Frau Pfeiffer ist in geheimer Wahl gewählt worden.

Bei der letzten Sitzung des Jahres 2021 im Dezember standen Fragen der Haushaltsplanung und der Überlegungen zum Neubau eines Wohnhauses im Mittelpunkt. Wir haben intensiv den Workshop nachbesprochen und werden gemeinsam mit dem Beirat eine Planung entwickeln, die wir Ihnen als Gemeindeglieder im Frühjahr in einer Gemeindeversammlung vorstellen werden.

Die Vorsitzende des Beirates, Antje Gobel, hat zum ersten Mal in ihrer Funktion als ständiges Mitglied an unserer Sitzung teilgenommen. Die Meinung des Beirates bereichert die Diskussion und Entscheidungsfindung. Wir haben auch beschlossen, ab der nächsten Wahlperiode den GKR zu erweitern, um die ehrenamtliche Arbeit auf mehr Personen verteilen zu können. Wir hoffen auf gute Resonanz und Ihr Interesse, für die nächste Wahlperiode zu kandidieren. Die Wahl findet am 13. November 2022 statt.

Vor 125 Jahren zu Ostern wurde die Gemeinde Johannisthal gegründet, und dieses Jubiläum werden wir zum Anlass nehmen, einen Festgottesdienst in diesem Jahr zu Ostern zu feiern. Auch gibt es erste Überlegungen, ob das Jubiläumsjahr nicht ein guter Anlass wäre, der Gemeinde einen besonderen Namen zu geben, und es nicht nur bei der Ortsbezeichnung zu belassen. Was meinen Sie? Lassen Sie uns Ihre Meinung wissen, wir diskutieren gerne darüber.

Bleiben Sie behütet und bleiben Sie weiter so engagiert für die Gemeinde Johannisthal trotz mancher Widrigkeiten.

Ihr Dr. Thomas Menn
Vorsitzender der Gemeindekirchenrates Johannisthal im Januar 2022

Ergebnisse der GKR-Wahl in Johannisthal 2019

Am 3. November 2019 wurde im Johannisthaler Gemeindesaal zwischen 9:00 und 16:00 Uhr die Wahl zum neuen Gemeindekirchenrat durchgeführt. Vor und nach dem Gottesdienst nahmen etwa die Hälfte der Wählerinnen und Wähler an der Wahl teil, dennoch wurde es bis 16:00 Uhr für den Wahlvorstand nie langweilig. Einige aus der Gemeinde hatten schon vorher von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht.

Insgesamt haben 168 der 1.834 Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 9,2 %. Es gab keine ungültigen Stimmzettel. Das Ergebnis hat der Wahlvorstand um 17:30 Uhr festgestellt.

Als Älteste wurden gewählt:

  • Mario Storch mit 113 Stimmen (67,3 %),
  • Smilla Braumann mit 98 Stimmen (58,3 %)
  • Dr. Matthias Krüger mit 84 Stimmen (50 %).

Als Ersatzälteste wurden gewählt:

  • Andreas Griese mit 72 Stimmen (42,9 %)
  • Maik Heinold mit 51 Stimmen (24,4 %).

Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten.

Neben den Gewählten werden Ines Mönch, Dr. Thomas Menn und Anja Herwig weiterhin dem Gemeindekirchenrat angehören. Daniel Schmidt, Anne Lehmann, Nadine Schröder und Markus Hildebrandt scheiden zu unserem Bedauern aus. Wir danken ihnen für die geleistete Arbeit. Auch Andreas Radtke können wir an dieser Stelle für seine Bereitschaft zu kandidieren danken.

Die Einführung der neugewählten Mitglieder des Gemeindekirchenrates erfolgt im Gottesdienst zu „Advent in der Kirche“ am 7. Dezember 2019 um 15 Uhr, die Verabschiedung der ausscheidenden Ältesten und Ersatzältesten wird am 15. Dezember 2019 um 10 Uhr sein. Die Ersatzältesten werden dann im Gottesdienst am Dezember 2019 um 10 Uhr eingeführt.

Zum Schluss noch ein herzlicher Dank an die weiteren Mitglieder des Wahlvorstandes: Ines Mönch, Rieta Thierbach und Bernd Wulff.

Für den Wahlvorstand
Anja Herwig

Wahlen zum Gemeindekirchenrat 2019

Wir gestalten Kirche demokratisch!

Der Gemeindekirchenrat ist das demokratisch gewählte Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Er sorgt dafür, dass die Kirchengemeinde ihre Aufgaben wahrnimmt.

Die Wahl findet am 3. November 2019
in der Zeit von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
im Gemeindesaal der Kirche Johannisthal statt.

(Während des Gottesdienstes ruht die Wahl)

Alle Gemeindemitglieder einer Kirchengemeinde sind zur Wahl ihrer Ältesten aufgerufen. Auf Beschluss der Landessynode im Frühjahr 2018 dürfen Jugendliche ab 14 Jahren wählen.

Stehen Sie im Wählerverzeichnis und sind somit zugelassen zur Wahl?

Ab dem 01. Oktober 2019 liegt das Wählerverzeichnis im Gemeindebüro aus. Bitte machen Sie davon Gebrauch und überprüfen Sie ihre Eintragung im Verzeichnis.

Sie können nicht persönlich am 03. November zur Wahl erscheinen?

Beantragen Sie doch einfach die Briefwahl! Dies können Sie ebenfalls ab dem 01. Oktober 2019 im Gemeindebüro versanlassen.

Die Wahlbenachrichtigungen werden in Kürze an alle Gemeindemitglieder per Post verschickt.

Sie sind Gemeindemitglied und haben kein Schreiben erhalten?

Bitte wenden Sie sich an das Gemeindebüro und nehmen Einsicht in das Wahlverzeichnis.

Die Kandidatin und Kandidaten

Sie wollen mehr über die Kandidatin und Kandidaten wissen?

Im Gemeindebrief und an einer Tafel in der Kirche Johannisthal finden Sie Bilder und Kurzvorstellungen.

Wahlen zum Gemeindekirchenrat 2019

Wir gestalten Kirche demokratisch! Gestalten Sie mit!

Welche Gottesdienstformate sollen in unserer Kirchengemeinde für alle Gemeindemitglieder und interessierte Menschen angeboten werden? Was passiert eigentlich konkret vor Ort mit den Kirchensteuermitteln? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Mitglieder des Gemeindekirchenrates einer jeden Kirchengemeinde.

Am 3. November 2019 finden in allen Kirchengemeinden in unserer Landeskirche wieder Wahlen zu den Gemeindekirchenräten statt.

Was ist der Gemeindekirchenrat?

Der Gemeindekirchenrat ist das demokratisch gewählte Leitungsgremi-um der Kirchengemeinde. Er sorgt dafür, dass die Kirchengemeinde ihre Aufgaben wahrnimmt

Wer wählt den Gemeindekirchenrat?

Alle Gemeindemitglieder einer Kirchengemeinde sind zur Wahl ihrer Ältesten aufgerufen. Auf Beschluss der Landessynode im Frühjahr 2018 dürfen Jugendliche ab 14 Jahren wählen.

Was sind die Aufgaben des Gemeindekirchenrates im Einzelnen?

Zu den Aufgaben gehören

  • die Förderung der Gemeindegruppen sowie das Zusammenkommen der Gemeinde,
  • die Verantwortung für die schriftgemäße Verkündigung des Evangeliums in Gottesdiensten und Andachten gemeinsam mit der Pfarrperson,
  • die Sorge für ein gedeihliches Miteinander der Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitenden,
  • die Bewahrung der kirchlichen Gebäude,
  • die Finanzplanung und Vermögensverwaltung.

Wie setzt sich der Gemeindekirchenrat zusammen?

Der Gemeindekirchenrat einer Kirchengemeinde besteht aus einer festgelegten Anzahl von Mitgliedern, den sogenannten „Ältesten“ sowie der Pfarrperson bzw. den Pfarrpersonen. Die Ältesten werden von den Gemeindemitgliedern für sechs Jahre gewählt und arbeiten ehrenamtlich. Ab 16 Jahren kann sich ein Gemeindemitglied zur Wahl aufstellen lassen.

Jeder Gemeindekirchenrat wählt aus seiner Mitte jemanden für den Vorsitz sowie eine Stellvertretung. Es gibt Ersatzälteste als Stellvertreter. Daneben gehört dem Gemeindekirchenrat die/der Vorsitzende des Gemeindebeirates mit beratender Stimme an. Im Gemeindekirchenrat zeigt sich: Demokratisch gestalten wir Kirche vor Ort.

Wie oft tagt der Gemeindekirchenrat?

Der Gemeindekirchenrat tagt in der Regel einmal im Monat. Zudem gibt es gemeinsame Sitzungen mit dem Gemeindebeirat. Wer Mitglied im Gemeindekirchenrat ist, arbeitet – je nach eigenen Fähigkeiten und Interessen – in thematischen Ausschüssen mit, z.B. für Bauunterhaltung, Kita, Finanzen, Friedhof, Personal.

Was sind die Voraussetzungen zur Mitarbeit im Gemeindekirchenrat?

  • Interesse am Wohlergehen der eigenen Kirchengemeinde.
  • Teamfähigkeit: mit anderen arbeiten, diskutieren und nach Lösungen suchen.
  • Neugier auf das Kennenlernen kirchlicher und demokratischer Strukturen.
  • Sachverstand: eigene Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen.
  • Lust auf Verantwortung.
  • Einsatzbereitschaft: sei es das Gemeindefest oder die Finanzplanung.