Archiv der Kategorie: Aus dem Gemeindekirchenrat

Bericht des GKR Johannisthal

– Gottesdienste – Pfarrstelle – Pfarrhaus – Festwoche –

Liebe Leserinnen und Leser,

in den Monaten Mai und Juni 2021 hat der Gemeindekirchenrat Johannisthal zweimal getagt, im Juni endlich wieder in persönlicher Anwesenheit. So konnten in der Junisitzung viele Hygieneregeln gelockert werden, wobei wir uns an den Vorgaben unserer Landeskirche, des Landes Berlin und der allgemeinen Inzidenzzahlen orientieren.

Gemeindliche Veranstaltungen, auch mit Musik und Singen sind nun unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder möglich, und wir können die Außengottesdienste nach innen verlegen, wenn das Wetter allzu schlecht ist. Zu den jeweils aktuellen Hygieneregeln sprechen Sie bitte rechtzeitig unser Gemeindebüro an.

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Bericht des GKR Johannisthal

– Pfarrhaus – Hochzeitsweg – Pfarrstelle – Gemeindebeirat –

Liebe Leserinnen und Leser,

in den Monaten März und April 2021 hat der Gemeindekirchenrat Johannisthal viermal getagt und – Corona geschuldet – leider nur als Videokonferenz. Wie Ihnen fehlt auch uns der persönliche Kontakt, um uns auszutauschen. Aber die Sicherheit, sich nicht anzustecken oder die Viren weiterzuverbreiten, geht vor.

Das war ein Grund, weshalb wir uns gegen die Präsenzgottesdienste zur Osterzeit und danach entschieden hatten. Die Mehrheit im GKR war im April auch der Ansicht, dass Präsenzgottesdienste in der gesamtgesellschaftlichen Betrachtung nicht angemessen sind, wenn die Zahlen der Angesteckten steigen und viele Plätze, die zu unserem Leben gehören, nicht mehr betreten werden dürfen. Nun, Anfang Mai, nehmen die Impfungen an Fahrt auf, die dritte Welle scheint abzuflauen und das Wetter wird besser. Deshalb freuen wir uns darauf, Sie – natürlich immer noch mit allen Vorsichtsmaßnahmen wie medizinischer Maske und Abstand – zu den Gottesdiensten im Pfarrgarten begrüßen zu können.

Eine grundsätzliche Entscheidung haben wir inzwischen leider treffen müssen: Die Gemeinde kann es sich finanziell nicht erlauben, das Haus im Sterndamm 90 zu einem Pfarrhaus umzubauen. Hätten wir dies weiter ausgeführt, so müssten wir etliche hunderttausende Euros mehr ausgeben, weil das Klimaschutzgesetz der Landeskirche eine klimaschutzgerechte Sanierung bei kirchlich genutzten Liegenschaften, z. B. bei einem Pfarrhaus, zwingend seit Oktober 2020 vorschreibt. Das Geld dazu hätten wir nicht, mit der Folge, dass wir anderenfalls in den nächsten Jahren bei den Stellen der Hauptamtlichen einschließlich der Pfarrstelle würden sparen müssen. Wir werden deshalb das Haus zu einem Wohnhaus für den freien Markt sanieren, und hoffen, in Zukunft finanziell sicherer dazustehen und damit Pfarrstelle und Kantorenstelle in den nächsten Jahren ausreichend finanzieren zu können. Eine Zwangsverwaltung durch die Landeskirche mit Suspendierung des gewählten GKR wollten wir nicht befürchten müssen, wenn wir defizitär wirtschaften. Unserem Wirtschafter kraft Amtes, Herrn Dr. Krüger, gilt unser besonderer Dank, dass er alle Zahlen im Blick behält und zusammen mit dem Kirchenverwaltungsamt den Haushalt plant.

Zum Jubiläum von Gemeinde und Kirchengebäude im August dieses Jahres wird der sogenannte Hochzeitsweg wieder hergestellt sein, sicherlich eine Freude für alle, dass die Kirche zentral vom Sterndamm gesehen und betreten werden kann.

Eine große Bitte haben wir als GKR an Sie: In der zweiten Jahreshälfte werden wir einen Gemeindebeirat ernennen, der uns bei unserer Arbeit unterstützen soll und Ideen aus der Gemeinde zu uns bringt. Bitte überlegen Sie, wer Mitglied sein könnte mit Nähe zu unserer Gemeinde. Der Beirat sollte zweimal im Jahr tagen und ein Mitglied ist ständiger Gast bei den GKR-Sitzungen. Helfen Sie uns bitte mit Vorschlägen, auch Sie selbst können uns Ihr Interesse am Beirat mitteilen.

Bleiben Sie alle gesund, in der Erwartung und Freude, dass wir uns bald wieder in und an der Kirche treffen können.

Ihr Dr. Thomas Menn

Bericht des GKR Johannisthal

– Corona – Ostern – Pfarrstelle –– Pfarrhaus – Hochzeitspforte
– Umweltausschuss – Jubiläum –

Die Gemeinde befindet sich noch im Lockdown. Die Kirche halten wir wieder offen, diesmal wird das aber kaum genutzt. Statt der sonntäglichen Gottesdienste gibt es Andachten auf der Internetseite, sie liegen auch ausgedruckt in der offenen Kirche aus. Nach den geltenden Vorschriften dürften wir zu Gottesdiensten unter Einhalten der Hygienevorschriften einladen, tun das aber aus Verantwortungs- und Solidaritätsgründen nicht: „Vermeiden Sie alles an Begegnungen, was zu vermeiden möglich ist.“ Der Verzicht auf Gottesdienste ist unser Beitrag zur Lage. Noch wissen wir nicht, wie sich die Corona-Lage entwickelt und wie das Wetter wird, aber wenn es möglich ist, wollen wir bald auch wieder zu Gottesdiensten einladen: draußen vor dem Pavillon. Wenn irgend möglich geht also das Gemeindeleben zumindest mit Freiluft-Gottesdiensten wieder los. Auf absehbare Zeit werden wir unsere schöne Möglichkeit im Park um die Kirche herum nutzen. Ziehen Sie sich gegebenenfalls warm an!

Daneben beschäftigt uns die weitere Zukunft: Pfarrerin Julika Wilcke wird nach ihrer Elternzeit im Juli wieder bei uns im Dienst sein. Ihre „Entsendungszeit“ – sie ist ja sozusagen erst einmal nur vorläufig bei uns – läuft im nächsten Jahr ab. Wir müssen demnächst an die reguläre, dann dauerhafte Besetzung der Pfarrstelle gehen. Im Januar war deshalb der Superintendent bei uns in der Sitzung. Bei der endgültigen Entscheidung müssen wir vor allem die Entwicklung unserer Finanzen im Blick behalten. Das Klimaschutzgesetz der EKBO fordert ab 2023 eine zusätzliche CO2-Abgabe an einen kirchlichen Klimafond, was einen nicht unerheblichen Eingriff auch in die sonstige Finanzplanung bedeutet. Eine Überlegung ist, im Zusammenhang mit der Pfarrhaussanierung jetzt auch das Gemeindehaus mit an eine klimaneutrale Heizung anzuschließen, wofür es Fördermittel gibt. Da müssen wir aber viel rechnen. Wohl nicht zufällig fallen diese konkreten Überlegungen mit der Gründung einer Umweltgruppe der Gemeinde zusammen. Smilla Braumann hat dabei die Federführung übernommen und uns ein Konzept vorgelegt. Achten Sie in nächster Zeit auf die Einladung zur Mitarbeit auf unserer Internetseite.

Neben den sehr weitreichenden Entscheidungen gibt es auch vergleichsweise kleine Dinge: Nach einer notwendigen Badsanierung stehen jetzt im Haus Sterndamm 92 vorn an der Straße Räume für die Kinderkirche zur Verfügung. Mandy Endter freut sich auf einen schwungvollen Neustart und fröhliche Kinder dort hoffentlich nach den Osterferien. Im Park musste aus Sicherheitsgründen ein großer Baum gefällt, ein anderer stark beschnitten werden. Letzterer wird vermutlich ein „Dauerpflegefall“ bleiben, weil in diesem Bereich die Bäume zu dicht stehen und nicht ausreichend mit Licht versorgt werden. Die Wiederöffnung der „Hochzeitspforte“ mit einer Wiederherstellung des dazugehörigen Weges zur Kirche nimmt realistische Formen an: Bis zum Sommer soll der neue Zugang einschließlich einer Befestigung der Fläche vor unserem Pavillon fertig sein. Dann aber geht der Blick voraus in den Sommer:

Vom 20. bis zum 22. August wollen wir das 100jähriges Jubiläum der Kirche feiern, denn im Sommer 1921 wurde nach dem Umbau eines ehemaligen Ausflugsgaststätten-, Tanz- und Kinosaals unsere Kirche eingeweiht. Das geschah damals mit einem Gottesdienst am 3. Juli. Damals bestand die Gemeinde Johannisthal bereits 25 Jahre, so dass wir gleichzeitig das 125jährige Gemeindejubiläum begehen. Gefeiert wird nach der diesjährigen Sommerpause in den Schulferien. Nach derzeitigem Planungsstand beginnen wir am Freitagabend (20. 08.) mit Musik. Am Sonnabendnachmittag (21.08.) folgt unser Gemeindefest und am Sonntag (22.08.) ein Festgottesdienst. Eventuell wird es im Laufe der Woche davor einen Gemeindeabend zur Geschichte und der Zukunft unserer Kirchengemeinde geben. Das wird dann hoffentlich auch der Start in wieder normalere Zeiten sein. Merken Sie sich diesen Termin unbedingt vor!

Pfarrer Hartmut Scheel

Umweltausschuss der Gemeinde Johannisthal

Wer möchte sich engagieren?

In der Gemeindekirchenrats-Sitzung vom November 2020 wurde der Umweltausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal unter der Leitung von mir, Frau Smilla Braumann, gegründet.

Ich habe mich in den vergangenen Jahren im Rahmen der „Fridays For Future“-Bewegung intensiv mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigt. Es liegt mir am Herzen, unsere Gemeinde auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen zu begleiten.

Im neuen Jahr 2021 wende ich mich nun persönlich an Sie, liebe Gemeinde, und möchte Sie dazu aufrufen, sich dem Umweltausschuss anzuschließen. Mir ist es wichtig zu erwähnen, dass Sie für die Mitarbeit im Ausschuss kein besonderes Vorwissen benötigen. Sie müssen nur engagiert und interessiert sein, sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, biologische Vielfalt, Upcycling etc. auseinanderzusetzen.

Im Rahmen meiner Recherche und Planung habe ich im Dezember ein Konzept ausgearbeitet, das als Grundlage unseres Handelns dienen könnte. Dieses wird in Kürze auf der Website der Gemeinde zu finden sein.

Sollten Sie interessiert sein oder Fragen haben, dann erreichen Sie mich unter der Adresse: smilla.dorothea.braumann[@]gemeinsam.ekbo.de

Smilla Braumann

Öffentliche Auslegung: Haushalt 2021 der Gemeinde Johannisthal

Der Gemeindekirchenrat Johannisthal hat in seiner Sitzung am 9. Dezember 2020 den Haushaltsplan für das Jahr 2021 verabschiedet. Dieser sieht verstärkte Investitionen in die Grundstücke und Liegenschaften der Gemeinde vor, insbesondere bei der Sanierung des Pfarrhauses, der Umgestaltung des Außengeländes und der Herrichtung eines KiKi-Raumes.

Der Haushaltsplan kann vom 8. – 22. Februar 2021 im Gemeindebüro zu den üblichen Sprechzeiten und zu den Zeiten der Offenen Kirche eingesehen werden.

Bericht des Gemeindekirchenrates Johannisthal

– Rückblick Heiligabend – Corona – Newsletter –
– Pfarrhaus – Hochzeitspforte – Pfarrstelle – Umweltausschuss –

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein gesundes und behütetes Jahr wünsche ich Ihnen allen, und mögen wir mit Gottes Segen die Herausforderungen dieses Jahres gesund gemeinsam bestehen können.

Zu dem Zeitpunkt, an dem ich dieses schreibe, d.h. in der ersten Januarwoche 2021, sind die Pandemie und die mit ihr einhergehenden Beschränkungen immer noch bzw. schon wieder ein Thema, das unsere kirchliche und gemeindliche Arbeit gravierend beeinflusst.

Kurzfristig mussten wir die Gottesdienste zu Weihnachten als persönliche Gottesdienste absagen, weil die Infektionslage nach Einschätzung aller im Gemeindekirchenrat wie auch im Sprengel sogar für Präsenzgottesdienste draußen zu gefährlich geworden ist. Viele Menschen hatten sich seit Mitte November Gedanken darüber gemacht, unter den gegenwärtigen Bedingungen gemeinsam die Geburt Jesu zu feiern. Dies alles war nun hinfällig geworden, aber viele haben engagiert geholfen, einen Video-Gottesdienst auf unsere Internetseite zu stellen. Kein wirklicher Ersatz, aber doch eine Möglichkeit, virtuell gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern.

Vielleicht wissen wir Anfang Februar, ab wann wir wieder gemeinsam die Gottesdienste feiern können und wann unser gemeindliches Leben mit allen Gruppen und Kreisen, und sei es nur eingeschränkt, wieder beginnen kann. Unsere feste Planung ist es, den Karfreitags- und den Ostergottesdienst als Gottesdienste im Garten unserer Gemeinde stattfinden zu lassen, sicherlich unter Hygieneauflagen. Bitte schauen Sie dazu in der Karwoche auf unsere Homepage und in den Aushang an der Bushaltestelle.

Fragen Sie sich manchmal, wie Sie bei den vielen Veränderungen auf dem Laufenden bleiben sollen? Wenn Sie mögen, können Sie sich auf unserer Webseite in einen Gemeinde-Newsletter eintragen. Wir informieren Sie dann über diesen E-Mail-Verteiler über die neuesten Entwicklungen, den aktuellsten Gemeindegruß und falls es wieder einen Online-Gottesdienst geben sollte.

Die Sanierung des zukünftigen Pfarrhauses wird sich leider verzögern, weil durch ein Gesetz unserer Landeskirche vom Oktober 2020 alle Bauten unter neuen Klimaschutzgerechten Gesichtspunkten saniert bzw. gebaut werden müssen. Dies traf den Gemeindekirchenrat unerwartet, und so wie es aussieht, müssen alle bisherigen Planungen erneuert und zusätzliche Geldmittel bereitgestellt werden, weil die klimagerechte Sanierung uns vor große finanzielle Herausforderungen stellt. Dies werden wir aber jetzt angehen, denn die Alternative wäre, in den kommenden Jahren auf Dauer eine CO2-Abgabe zu zahlen.

Der Gemeindekirchenrat hat sich dafür entschieden, bis zum Jubiläum die so genannte Hochzeitspforte mit dem Eingang vom Sterndamm und dem Weg zum Gemeindezentrum wieder zu öffnen und dabei den Weg direkt zur Kirche, so wie es ursprünglich war, wiederherzustellen. Wir wünschen uns alle, dass dies trotz unserer begrenzten finanziellen Möglichkeiten bis zum Gemeindejubiläum im August 2021 möglich sein wird. Es geht also, was die Gartengestaltung angeht, weiter.

Die Personalplanung wird für den Gemeindekirchenrat und insgesamt für den Pfarrsprengel, der die letzte Entscheidung über die Pfarrstellenbesetzung in unserer Gemeinde trifft, ein entscheidendes Thema sein. Wir sind in intensivem Kontakt mit dem Superintendenten, der uns Ende Dezember mitgeteilt hat, dass Pfarrerin Wilcke nach der Geburt ihrer Tochter eine entsprechende Elternzeit nehmen wird, und sie frühestens Mitte 2021 ihren Dienst bei uns wiederaufnehmen wird. Ihre Zeit als Pfarrerin im Entsendungsdienst hier bei uns endet im Sommer 2022, so dass wir als Gemeinde vorher eine entsprechende Ausschreibung unserer dauerhaft zu besetzenden Pfarrstelle in die Wege leiten werden.

In der Novembersitzung 2020 wurde durch den Gemeindekirchenrat der Umweltausschuss für die Gemeinde gegründet, die Leitung hat Frau Smilla Braumann übernommen. Der Umweltausschuss wird unsere Gemeinde zu einem nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen begleiten. Frau Braumann hat bereits ein Konzept erarbeitet, das in der nächsten Zeit mit Leben gefüllt wird. Mögliche Themen sind die Betrachtung von Energie und Stromverbrauch, die nachhaltige Förderung der biologischen Vielfalt auf unserem Gelände, die Reduzierung von Müll und verschiedene offene Angebote, wie z.B. Upcycling-Workshops.

Das sind aber nur wenige der vielen Themen und sicherlich wird auch die Sanierung des zukünftigen Pfarrhauses eine Rolle spielen.

Im Namen des Gemeindekirchenrates wünsche ich Ihnen Kraft und Zuversicht und Gesundheit in diesen außergewöhnlichen Wochen und Monaten.

Herzliche Grüße

Ihr Thomas Menn

Vorstellung Pfarrer Scheel

Wie Sie wissen, ist unsere Pfarrerin, Frau Julika Wilcke, bis Februar 2021 im Mutterschutz und eventuell darüber hinaus noch in Elternzeit.

Herr Pfarrer im Ruhestand Hartmut Scheel wird vorerst die Vertretung übernehmen, so dass in den Gemeinden die seelsorgerische und theologische Arbeit nicht brachliegen wird. Er ist für die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal mit einer halben Stelle da.

Pfarrer Scheel wurde in Hamburg geboren und ist in der DDR aufgewachsen. Nach der Berufsausbildung hat er am Sprachenkonvikt Berlin studiert. Seine beruflichen Stationen: Vikariat in Neuruppin, Assistent am Sprachenkonvikt (Arbeit über Karl Barth), Pfarrer in Weißensee (1985–1990), George-Parochial in Mitte (1990-1997), Sophien in Mitte (1997–2009), Heimat Zehlendorf (2009–2015). Zum Schluss „Konfessionslosenpfarrer“ im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree, zuständig für die Verarbeitung der sozialwissenschaftlichen Studie zu den Konfessionslosen im Kirchenkreis und anteilig Vertreter des stellvertretenden Superintendenten in seiner Gemeinde, in dieser Funktion in Hellersdorf (2015–2017) und Bohnsdorf-Grünau (2017–2019).

Er ging mit dem 30. Juni 2019 in den Ruhestand, ist verheiratet, hat zwei Töchter und vier Enkelkinder.

Bericht des GKR Johannisthal

Vorschau Jubiläum – Räume KiKi – Planung Gottesdienste –
– Umwelt- und Musikausschuss –

Liebe Gemeindemitglieder,

von September bis November 2020 hat sich der Gemeindekirchenrat von Johannisthal zu seinen monatlichen Sitzungen getroffen. Wichtige Themen unter anderem waren, wie in den vergangenen Sitzungen, die Beschlüsse zu den Gottesdiensten bis Ende des Jahres, die Sanierung des zukünftigen Pfarrhauses und Entscheidungen im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie.

Im Jahr 2021 besteht unsere Gemeinde 100 Jahre. Bitte merken Sie sich jetzt schon die Zeit um den 20. August 2021 herum vor. Wir wollen das Jubiläum mit einigen Festveranstaltungen vor und in der Kirche begehen.

Abhängig von den finanziellen Möglichkeiten denken wir weiter über eine gemeindliche Nutzung der freigewordenen Mietwohnung im Haus Sterndamm 92 überwiegend für Kinder- und Jugendarbeit nach. Unsere Möglichkeiten als Gemeinde, neue Dinge zu planen und zu beginnen, sind, auch Corona-bedingt, leider jetzt fast nicht mehr vorhanden.

Die baulichen Aktivitäten erfordern in zunehmenden Maße, dass wir die Finanzen der Gemeinde gut zusammenhalten. So haben wir auch Einsparmöglichkeiten in der November-Sitzung diskutiert.

Für die Planung der Gottesdienste und Andachten für den Rest des Jahres haben wir eine Planungsgruppe gebildet. Leider können wir dennoch zurzeit noch nicht abschließend festlegen, wie und in welcher Form die Gottesdienste zu Weihnachten stattfinden werden, weil das Infektionsgeschehen zu Corona noch keine feste Planung zulässt. Grundsätzlich möchten wir die Gottesdienste zu Heiligabend draußen feiern. Letztlich können wir dies – hoffentlich erst zu Beginn der Adventszeit sagen, informieren Sie sich bitte über unsere Webseiten.

Auch andere Veranstaltungen wie ein kleines Adventskonzert der Kantorei Johannisthal zusammen mit dem Okulala-Trio sind nach wie vor nicht sicher.

Die Gestaltung des Gartens geht gut voran, gerade mit der Unterstützung und körperlichen Arbeit der Ehrenamtlichen. Dank erneut an alle Beteiligten. Neben „Bau“ und „Corona“ wollen wir aber auch andere Themen nicht aus den Augen lassen. So hat sich in der November-Sitzung der Umweltausschuss unter Leitung von Frau Smilla Braumann gegründet, der den Weg der Gemeinde zu einem nachhaltigeren Umgang mit unseren Ressourcen begleiten will. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, melden Sie sich gerne im Gemeindebüro!

Wir sind Ihnen noch eine weitere Personalie schuldig: Frau Annette Düster wird weiterhin den Gemeindechor im Musikausschuss vertreten. Lassen Sie uns darauf hoffen, dass alle unsere Aktivitäten, seien es Musik und Kantorei, die Arbeit mit Jugendlichen wie mit Senioren, unsere Gottesdienste und vieles mehr durch die Pandemie nicht wieder eingeschränkt werden.

Bleiben Sie gesund, achten Sie auf die Hygieneregeln in Kirche und im Privaten. Das ist das, was uns allen hilft, besser durch diese schwierige Zeit zu kommen.

Herzliche Grüße
Dr. Thomas Menn

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

Pfarrstelle – Sanierung Pfarrhaus – Abschied Ersatzältester –
Gemeindeversammlung – Garten und Küche

Liebe Gemeindemitglieder,

am 19. August 2020 hat der Gemeindekirchenrat sich zu seiner neunten Sitzung der Wahlperiode 2019–2022 getroffen. Wichtige Themen unter anderem waren die Beschlüsse zu den Gottesdiensten bis Ende des Jahres, die Sanierung des zukünftigen Pfarrhauses, der Umbau des Bürotraktes, und Entscheidungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der Gemeindekirchenrat hat in diesem Zusammenhang beschlossen, den Gemeinderaum ab sofort wieder auch an Privatpersonen zu vermieten unter Beachtung der jeweiligen vorgeschriebenen Hygieneregeln. Aber wichtiger noch für uns alle ist, dass die gemeindliche Arbeit in vielen Bereichen wieder aufgenommen werden kann, wie zum Beispiel der Seniorentreff, Kindergruppen und Kantorei. So versuchen wir alle so weit wie möglich wieder ein normales und gemeinsames Gemeindeleben in Gang zu bringen.

Unsere Pfarrerin, Frau Julika Wilcke, wird von Mitte Oktober 2020 bis Februar 2021 im Mutterschutz sein. Ob sie nach Beendigung des Mutterschutzes gleich wiederkommt oder ob sie noch eine gewisse Zeit in Elternzeit sein wird, hat sie noch nicht entschieden. Der Superintendent wird sich um eine Vakanzvertretung kümmern, so dass in der Gemeinde die seelsorgerische und theologische Arbeit nicht brachliegen wird.

Wegen der geringer werdenden finanziellen Mittel musste der Gemeindekirchenrat Prioritäten setzen und so wird die Sanierung des zukünftigen Pfarrhauses Vorrang haben vor der Umgestaltung des Außengeländes. Dies wird nicht, so wie ursprünglich geplant, im kommenden Jahr in größerem Umfang begonnen werden.

Unser gewählter Ersatzältester, Andreas Griese, ist aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Er wird mit seiner Frau nach Rostock in die Nähe zu seinen Kindern und Enkeln ziehen. Wir danken Andreas für die Mitarbeit im vergangenen Dreivierteljahr und verabschieden ihn im Gottesdienst am 4. Oktober.

Die Gemeindeversammlung am 23. August hat wahrscheinlich zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde unter freiem Himmel stattgefunden. Auch unter dem blauen Sommerhimmel wurde viel besprochen und einiges angesprochen, was aus Sicht der Gemeindemitglieder noch verbessert werden könnte. Es wurde zum Beispiel vorgeschlagen, dass das Gelände vor dem Pavillon für die Gottesdienste mit einem festeren Untergrund versehen wird. Es wurde gemeinsam überlegt, wie die Weihnachtsgottesdienste unter den aktuellen Bedingungen durchgeführt werden können. Es wurde auch angemerkt, dass die Küche mehr Pflege braucht und dass viele Gesangsbücher in einem schlechten Zustand sind. Die Bitte ist, man möge doch hier pfleglicher mit den Gesangsbüchern umgehen. Die ehrenamtliche Gartenarbeit wird gut akzeptiert und die Entwicklung der Außenanlagen von mehreren Seiten gelobt, aber leider sind es doch zu wenige, die Zeit und Gelegenheit haben, sich alle vier Wochen sonnabends zum Einsatz zu treffen.

Mandy Endter berichtete über den Umzug des Jugendzentrums nach Baumschulenweg. Sie berichtete von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu Coronazeiten, wie viele Dinge online gemacht wurden, und dass die Angebote vor Ort mit Besuch der fünf Pfarrkirchen im Sprengel ein guter Erfolg waren. Martin Fehlandt berichtete, dass Proben inzwischen wieder möglich sind und die Kantorei mit der Probenarbeit in kleiner Besetzung begonnen hat. Flöten- und Bläserkreise sollen im September wieder beginnen, Gemeindechor und Seniorensingkreis werden vielleicht mit einem kleinen Singkreis draußen starten.

Weil die Umgestaltung des Außengeländes nicht zur 100-Jahr-Feier im nächsten Jahr in Angriff genommen werden kann, wurde gemeinsam überlegt, ob zumindest ein kleines Projekt in den Außenanlagen bis dahin realisierbar ist.

Die nächste Gemeindeversammlung wird im nächsten Jahr einberufen, spätestens, wenn es an die konkrete Planung des Außengeländes geht oder die endgültige Besetzung der Pfarrstelle in Johannisthal absehbar ist, denn Frau Wilcke ist immer noch mit nur 50 % Stellenanteil als Pfarrerin im Entsendungsdienst bei uns in Johannisthal.

Herzliche Grüße
Dr. Thomas Menn

Aus dem Gemeindekirchenrat

Liebe Gemeindemitglieder,

in der zweiten Juniwoche hat der Gemeindekirchenrat zum letzten Mal vor der „Sommerpause“ im Gemeindesaal getagt. Mit Freude konnten wir gemeinsam feststellen, dass die Gottesdienste im Kirchgarten draußen intensiv angenommen werden. Das Wetter war meistens gut und die Stimmung unter den Bäumen mit Glockengeläut und Vogelgesängen, und etwas entfernter, dem Straßenlärm, ist jedes Mal eine besondere. Und wichtig für alle ist, dass wir draußen singen dürfen. Unser elektrisches Piano kam mit der neuen Musikverstärkeranlage gut zum Einsatz, aber auch die Instrumentenspieler*innen und die Sänger*innen bringen uns die Freude im Gottesdienst.

Wir haben als Gemeindekirchenrat gemeinsam entschieden, dass wir die Gemeindeversammlung am Sonntag dem 23. August 2020 nach dem Gottesdienst auf jeden Fall durchführen werden, obwohl der Architekt für die Landschaftsplanung leider nicht an diesem Termin teilnehmen kann.  Unabhängig davon sind Beginn und die Umsetzung der Neugestaltung des Außengeländes neuerdings fraglich. Bedingt durch die Coronakrise wird weniger Geld in die Kasse der Gemeinde Johannisthal fließen. Wir haben als Gemeindekirchenrat entschieden, dass der Umbau und die Herrichtung des Pfarrhauses Priorität hat. Einiges ist deshalb von den Finanzen und damit verbunden, dem zeitlichen Ablauf beider Baumaßnahmen noch unklar, wir hoffen aber, dass wir bei der Gemeindeversammlung Ende August Näheres berichten können.

Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, in den nächsten Monaten einen Opferstock für den Kirchsaal anzuschaffen. Während der Zeiten der Offenen Kirche zeigte sich, dass gerne gespendet wird, und aus diesem Grund wollen wir durch den Opferstock eine Sicherheit gegeben. Die Umbauarbeiten im Bürotrakt sind fast abgeschlossen, so dass die hauptamtlichen Mitarbeiter gut arbeiten können und gute Räume vorhanden sind, um sich in Ruhe mit Ratsuchenden und Gemeindemitgliedern austauschen zu können.

Die Gemeindekirchenräte der fünf Gemeinden des Kirchensprengels Oberspree-West haben am 17. Juni 2020 für die Gemeinde Treptow einen neuen Pfarrer, Herrn Pfarrer Döhle gewählt. Über Person und Dienstbeginn von Herrn Döhle wird später zu berichten sein.

Genießen Sie den Sommer in der Stadt oder dort, wohin sie während der Urlaubszeit fahren, bleiben Sie gesund und behütet, und wir alle freuen uns, Sie bei den sonntäglichen Gottesdiensten oder auch bei der Gemeindeversammlung zu sehen.

Herzliche Grüße

Dr. Thomas Menn
Vorsitzender Gemeindekirchenrat Ev. Gemeinde Johannisthal

26. Juni 2020