Archiv der Kategorie: Aus dem Gemeindekirchenrat

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Konstituierende GKR-Sitzung – Wahl des Vorsitzenden –
– Einsetzung Ersatzälteste – Bildung von Ausschüssen und
Arbeitsgruppen – Klimaabgabe – Gemeindeversammlung –

Mitten im Advent fand die konstituierende und damit erste Sitzung des neu gewählten GKR statt. Nach einer gemeinsamen Mahlzeit zur Einstimmung wurde in erster Amtshandlung Dr. Matthias Krüger zum Vorsitzenden gewählt. Wir danken ihm für seine Entscheidung zu kandidieren und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit ihm in dieser neuen Funktion. Er wird zudem weiterhin Wirtschafter kraft Amtes bleiben.

Nach einer allgemeinen Einführung zu den Aufgaben des Ältestenamtes und Verschwiegenheitspflichten durch unsere Pfarrerin Juliane Bach wurden anschließend Alexander Mattern und Michael Land als Ersatzälteste einstimmig eingesetzt. Sie nehmen regelmäßig an allen GKR-Sitzungen teil und werden, sofern Älteste verhindert sind, als stellvertretende Mitglieder mit Stimmrecht in der durch die GKRWahl festgelegten Reihenfolge tätig sein.

Ein zentraler Punkt bestand in dieser ersten Sitzung insbesondere darin, sämtliche Ausschüsse und Arbeitsgruppen zu bilden und Verantwortliche für weitere gemeindliche Aufgaben zu benennen. Hier konnten wir neuen Ältesten einen guten Überblick über all die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Gemeindeleitung bekommen. Letztlich gelang es, für alle Positionen Menschen zu gewinnen oder zumindest Vorschläge zu vermerken, wer zu bestimmten Aufgaben angefragt werden könnte.

Neben dem GKR wird zeitnah auch ein neuer Gemeindebeirat gebildet werden. Dazu werden Vertreter*innen aus den vielen verschiedenen gemeindlichen Diensten, Kreisen und Gruppen berufen.

Außerdem haben wir folgende Entwicklung zur Kenntnis genommen: Im Oktober vergangenen Jahres hatte sich unsere Gemeindeleitung dem Aufruf einzelner Gemeinden angeschlossen, die einen Antrag zur Aussetzung der ab diesem Jahr fälligen Klimaabgabe (125 € pro Tonne CO2) eingereicht hatten. Dieses Anliegen wurde nun durch die Landessynode abgelehnt und die Abgaben werden entsprechend fällig. Für unsere Gemeinde werden die Kosten bei etwa 1500 € jährlich liegen. Laut offiziellen Angaben wird die Landeskirche in diesem Zusammenhang wohl zusätzlich 9 Millionen Euro im Haushalt bereitstellen, um Gemeinden mit hohen Belastungen finanziell zu unterstützen.

Im Bereich der digitalen Gemeindeverwaltung wird in Kürze eine neue Plattform (www.churchdesk.com) eingeführt und in Ergänzung zur bisher verwendeten Software der EKBO genutzt werden. Sie bietet niedrigschwelligeren Zugang und soll Kommunikation und Planung in den Gemeinden vereinfachen. Churchdesk soll von den Gemeinden der Region gemeinsam genutzt werden. Zukünftig werden für potentielle Nutzer*innen Schulungstermine angeboten.

Damit sich unser „frisch gebackener“ GKR zu einem guten Arbeitsteam entwickeln kann, starten wir bereits im Januar mit einer ganztägigen Klausurtagung: Ein Tag zum Kennenlernen und Ausloten neuer Richtungen. Daran anschließend planen wir eine
Gemeindeversammlung. Sie wird am 2. April nach dem Gottesdienst stattfinden.

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes und behütetes neues Jahr.

Johanna Werner

Der neue Gemeindekirchenrat im Januar 2023

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Abschied – Rückblick – Dank –

Liebe Leserinnen und Leser,

nach sechs Jahren als gewählter Ältester und vielen Jahren als Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Johannisthal ist dies mein letzter Bericht aus der Gemeindeleitung. Es ist deshalb Zeit, ein wenig innezuhalten und zurückzublicken.

Xavier im Jahr 2017 hat uns die erste stürmische Überraschung beschert. Bäume im Kirchgarten waren angeschlagen und es musste schnell Hilfe geholt werden, damit keiner zu Schaden kam. Niemand konnte sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen, dass gewaltigere Stürme über die Gemeinde und viele andere Menschen hinwegziehen würden.

Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg hielten und halten uns bis heute als Gemeinde beschäftigt. Dabei zeigt es sich, dass wir alle zusammenstehen, Möglichkeiten suchen und finden, die Schwierigkeiten zu meistern. Schnell war bei der Notunterkunft für die Flüchtlinge aus der Ukraine Hilfe von allen Seiten da, mit persönlichem Einsatz, Tag und Nacht, und mit Dingen für den täglichen Bedarf. Nachhaltig wird nun auf Dauer ein gemeinsames Café für die Geflüchteten in den Gemeinderäumen angeboten.

Die gravierenden Einschränkungen des persönlichen Treffens während der Corona-Pandemie haben neue Möglichkeiten gezeigt, wie Gemeindeleben virtuell stattfinden kann. Dies ist sicher kein Ersatz für das persönliche Treffen, hat aber die Gemeinschaft gestärkt. Freude und Dankbarkeit für das Zusammensein sind beständig geblieben, und so scheint es mir, noch gewachsen.

Viel Positives, auch in Gestaltung und Umfeld, ist in den vergangenen sechs Jahren entstanden. So wurden die Räume für Pfarrperson, Gemeindesekretär und Kantor umgebaut bzw. erschlossen und entsprechen nun einem modernen Standard. Auch Beleuchtung und Tonanlage im Kirchsaal und für Außenveranstaltungen sind erneuert bzw. neu installiert.

Unsere Kirche ist endlich von außen sichtbarer, weil der „Hochzeitsweg“, wie er viele Jahre bestanden hatte, wieder aufgebaut wurde und die Kirche jetzt direkt vom Sterndamm zum Besuch einlädt. Die Beleuchtung des Weges ist, denke ich, für jeden eine Freude.

Das Gelände vor dem Pavillon wurde hergerichtet und mit viel persönlichem Einsatz wurde der Kirchgarten neu gestaltet und wird beständig durch viele helfende Hände gepflegt. Noch vieles mehr hat sich drinnen und draußen getan, und die (Bau-)Pläne für die Zukunft und deren Umsetzung werden den neuen GKR bald beschäftigen.

Zum 100jähigen Jubiläum der Kircheinweihung kam 2021 Landesbischof Christian Stäblein zu uns und freute sich mit uns über die Tradition der Gemeinde, deren 125jähriges Bestehen wir in diesem Jahr gefeiert haben.

Zur Tradition gehört es auch zu erwähnen, dass wir in den vergangenen sechs Jahren acht Pfarrpersonen bei uns hatten und haben, die die Gemeindeleitung unterstützen und prägten: Reinhard Kähler, Martina Steffen-Elis, Annette Schwer, Carsten Unbehaun, Julika Wilcke, Hartmut Scheel und jetzt Stefanie Hoffmann sowie Juliane Bach, die nun hoffentlich länger bei uns bleiben kann.

In der Mitte der Gemeinde steht und singt unsere Kantorei. Musikalisch auf hohem Niveau, engagiert und mit Begeisterung, geleitet von Martin Fehlandt, ist sie fester Bestandteil unserer Gottesdienste, besonders an Karfreitag, dem 1. Advent und Heiligabend. Darüber hinaus hat die Kantorei Johannisthal mit ihren professionellen Auftritten viel Freude in die Region gebracht. Erwähnen möchte ich hier als Beispiele die Johannespassion im Jahr 2017, das Weihnachtsoratorium in mehreren Jahren und die Messe in c-Moll von Mozart im Oktober 2019.

In den ersten Online-Gottesdiensten, während des Verbots von Gottesdiensten in den Kirchen wegen der Pandemie, hat die Kantorei gezeigt, wie gut sie die digitalen Medien beherrscht, als die Stimmen einzeln aufgenommen und anschließend zusammengemischt wurden. Nicht zu vergessen ist, dass die Kantorei das organisatorische Rückgrat für die Notunterkunft der Ukraine-Hilfe war. Klassische Kunst und praktisches schnelles Handeln schließen sich in Johannisthal nicht aus.

Mein Dank gilt allen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, die in der und für die Gemeinde in den vielen Bereichen des Gemeindelebens immer für uns alle da waren und sind. Ohne das ehrenamtliche Engagement zusätzlich zum Gemeindekirchenrat kann eine Gemeinde nicht leben. Danke allen Helfenden! Und ich denke dabei an zwei Menschen, die über viele Jahre dieses Leben mitgeprägt haben und in den vergangenen Jahren leider von uns gegangen sind, Christa Baukhage und Uli Scheidereiter. Wir vermissen sie bis heute.

Ein GKR-Vorsitzender kann nur so gut sein, wie die gewählten Ältesten und Ersatzältesten im gleichen Gremium. In mehr als 60 Sitzungen in den vergangenen sechs Jahren haben wir aufsummiert eine Reihe von Tagen zusammen verbracht, um das Beste für die Gemeinde aus unserer Sicht zu planen und zu gestalten. Herzlichen Dank deshalb an Nadine Schröder, Anne Lehmann, Daniel Schmidt, Markus Hildebrandt, Ines Mönch, Andreas Griese, Mario Storch, Matthias Krüger, Maik Heinold, Smilla Braumann und besonders an Anja Herwig, die für zwei Jahre den GKR geleitet hat und so im Vordergrund und ebenso immer im Hintergrund wichtige Impulse gesetzt hat.

Ich wünsche allen, besonders Ihnen als Leserinnen des Gemeindegrußes, Gottes Segen und die Kraft, und dabei die Freude, in unserer Gemeinde Johannisthal zu leben und dabei zu sein.

Geschrieben am Reformationstag 2022:
Ein feste Burg ist unser Gott.
Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten,
die uns getroffen haben.

Psalm 46

Dr. Thomas Menn

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Dienstbeginn Pfarrerin Bach – GKR-Wahlen – Bau –
– Klimaschutzgesetz der EKBO – Ordination Pfrn. Bach –

Die erste Sitzung nach der Sommerpause Ende August markierte auch einen Neuanfang: Pfarrerin Juliane Bach hatte ihren Dienst angetreten und nahm so das erste Mal als stellvertretende Vorsitzende an der GKR-Sitzung teil.

Nach den üblichen Formalien war die anstehende GKR-Wahl zentrales Thema der Sitzung. In der nächsten Wahlperiode soll der GKR auf acht Älteste und zwei Ersatzälteste wachsen. Vielen Dank allen, die sich bereit erklärt haben, für dieses Amt zu kandidieren! Sie werden sich am 23. Oktober nach dem Gottesdienst der Gemeinde vorstellen. Die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder findet im Rahmen von „Advent in der Kirche“ am 3. Dezember statt, die Einführung des neuen GKR wird dann am 3. Advent (11. Dezember) sein.

Die Vorbereitung der verschiedenen Baumaßnahmen laufen im Hintergrund weiter, es gibt aber leider keine neuen Meilensteine zu berichten. Auch weil die Sanierung des Hauses Sterndamm 90 noch nicht anlaufen kann, weil Förderzusagen noch ausstehen, hat der GKR den Beschluss gefasst, sich dem Aufruf anzuschließen, die im Klimaschutzgesetz der EKBO vorgesehenen Strafzahlungen auszusetzen. Die stark steigenden Energiekosten in Verbindung mit den ab Januar drohenden Strafzahlungen gefährden die Zahlungsfähigkeit vieler Gemeinden. Da wir am eigenen Beispiel erfahren mussten, dass es kaum zu schaffen war, seit Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes der EKBO eine energetische Sanierung der Liegenschaften zu planen, zu beauftragen und durchzuführen, unterstützen wir den Aufruf. Dennoch wollen wir weiterhin alles dafür tun, dass unsere Gebäude so schnell wie möglich so nachhaltig wie möglich betrieben werden: ein Thema, das sicher die nächste Amtszeit begleiten wird.

Diesen Winter werden auch wir noch sparsamer sein, um Energie zu sparen. Richten Sie sich daher auf einen kühlen Kirchsaal (18°C) im Herbst und Winter ein!

Schließlich noch ein Terminhinweis: am Sonntag, den 9. Oktober um 14 Uhr findet der Ordinationsgottesdienst von Pfarrerin Bach in der St. Matthäuskirche (Matthäikirchplatz, 10117 Berlin) statt. Alle Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

Anja Herwig

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Rückblick – Ende Notunterkunft – Dienstbeginn Pfarrerin Bach – Pfarrsprengelrat – Bauvorhaben – GKR-Wahl – Abschied –

Es liegt eine ziemlich dichte Zeit hinter uns in Johannisthal: Kantate mit dem großen musikalischen Gottesdienst, Himmelfahrt mit dem Familiengottesdienst bei uns, Pfingsten mit der Konfirmation, Trinitatis mit der Gemeindeversammlung und am 2. Juli das Gemeinde- und Ehrenamtsfest mit dem Bezirksbürgermeister als Gast sowie am darauffolgenden Sonntag ein Taufgottesdienst. Bis zum 18. Juni hatten wir die Notunterkunft für Ukraineflüchtlinge bei uns und damit immer wieder neue Gäste. Dafür hat Oliver Igel der Gemeinde und den vielen Helfern seinen Dank ausgesprochen. Es ist schön, dass trotz einiger Coronafälle unter uns das Gemeindeleben weithin wieder normal laufen kann.

Im Gemeindekirchenrat haben wir, zunächst als Gast, Juliane Bach begrüßen können. Ab 15. August wird sie die Pfarrstelle bei uns in Johannisthal mit einem Dienstumfang von erst einmal 50 % übernehmen. Im Gottesdienst am 28. August wird sie vom Superintendenten Hans-Georg Furian der Gemeinde vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine „Entsendung“: die erste Pfarrstelle wird sie vorläufig verwalten, nach zwei Jahren erhält sie dann ihre Anstellungsfähigkeit. Im Sommer 2024 wird Juliane Bach dann entscheiden, ob sie bei uns bleibt, und wir, ob sie unsere feste Pfarrstelle bekommt.

Das heißt, nein, nicht wir: Das wird dann der „Pfarrsprengelrat“ zu entscheiden haben, der ab 2023 verpflichtend ist und für den wir eine Satzung beschließen mussten. Der Pfarrsprengelrat (für die Gemeinden Treptow, Baumschulenweg, Nieder- und Oberschöneweide und Johannisthal) wird nach Beratung und möglichst einvernehmlich mit unserer Gemeinde über die Besetzung der Pfarrstelle entscheiden. Das wird dann aber eine 75 %-Stelle sein, die wir in unseren Sollstellenplan geschrieben haben, weil wir uns das nach neuen Berechnungen dann leisten können. Wir bitten die Gemeinde, ihre neue Pfarrerin herzlich zu begrüßen und ihr den Dienstantritt leicht zu machen.

Zu den Bauvorhaben: Für das „Hexenhaus“ Sterndamm 90 vorn auf der Ecke sind die neuen, energetisch neutralen Pläne jetzt fertig. Die Kostenberechnung weist – das überrascht uns angesichts der Gesamtlage nicht – noch einmal eine Steigerung auf, wir
liegen jetzt bei 490.000 €, hoffen auf viele Fördergelder, werden einen Teil unserer Reserven einbringen und für den Rest einen Kredit aufnehmen müssen, der durch die Mieteinnahmen dann zu bedienen wäre.

Der geplante Neubau Sterndamm 92-96 vorn an der Straßenfront befindet sich in einer mühsamen Phase der Abklärungen von Bedingungen und Genehmigungsfähigkeiten, da gibt es im Moment wenig zu berichten.

Das spannendste Thema für uns war aber die Gemeindekirchenratswahl am 13. November. Mit dieser Wahl werden wichtige Weichen für die Zukunft der Gemeinde gestellt: Wer wird über die Gestalt der Gemeinde in den nächsten drei Jahren zu entscheiden haben, wer setzt die nötigen neuen Impulse und lenkt uns in die richtige Richtung? Deutlich ist, dass eine neue Generation zumindest mit Verantwortung übernehmen muss, damit den nachwachsenden Menschen, insbesondere den Kindern, die Einladung in die Gemeinde erfolgreich ausgesprochen werden kann. Wir haben uns erstmalig darüber Gedanken gemacht, wer das konkret sein könnte, und wer wen fragt, ob sie oder er bereit wäre zu kandidieren. Was niemanden in der Gemeinde hindern muss, noch ganz andere Vorschläge zu machen. Und die naheliegende Idee, die Sie sofort haben, haben wir vermutlich übersehen. Also: Bis zum 29. August nennen Sie uns bitte Ihre Kandidatinnen-Idee – einfach im Gemeindebüro, direkt bei einem Gemeindekirchenratsmitglied oder bei den Mitarbeiterinnen – damit wir die- oder denjenigen fragen und dann auf den Wahlzettel schreiben können. Drei Mitglieder des jetzigen Gemeindekirchenrates bleiben noch drei Jahre sitzen, fünf müssen für die drei Jahre neu dazugewählt werden, die beiden mit den nach den Gewählten meisten Stimmen werden „Ersatzkandidaten“.

Mit diesen Zeilen und dem Segen des Superintendenten am 28. August werde ich mich von Ihnen verabschieden, nicht ohne Wehmut, aber im Blick auf die Gemeinde ganz zuversichtlich: Ich weiß Sie in guten Händen und unter dem Schirm guter Mächte (EG 65!).

Herzliche Grüße in jedem Fall und – neben den nötigen Regentropfen – viel Sonne!

Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Gemeindeversammlung – Notunterkunft für Geflüchtete – Predigtauftrag – Pfarrstelle: Abschied und Neubesetzung – Bauvorhaben – GKR-Wahl – Sommerfest –

Das Wichtigste: Am 12. Juni nach dem Gottesdienst lädt der Gemeindekirchenrat zur jährlichen Gemeindeversammlung ein. Da wäre Gelegenheit für Fragen, Kritik und Anregungen.

Im jetzt spürbarsten Fall haben wir im GKR erst einmal gar keine Entscheidung getroffen: Als die Anfrage nach Notunterkünften für Ukraineflüchtlinge kam, haben wir nur über das Wie gesprochen, gar nicht über das Ob überhaupt. Seit dem 8. März sind wir Anlaufstelle für kurzfristig notwendige Übernachtungen, seit dem 10. März haben wir auch die dazugehörigen Feldbetten vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten.

Über „Moabit hilft“, die am Hauptbahnhof arbeiten, und über eine Gruppe am Bahnhof Südkreuz bekommen wir regelmäßig Anfragen, dazu auch über verschiedene private Initiativen. Das Bemerkenswerteste für mich war die enorme Welle an Bereitschaft zu unterstützen. Wir schätzen, dass sich um die 200 Menschen aus der Gemeinde und darüber hinaus an dem Projekt „Notunterkunft Kirche Johannisthal“ beteiligen. Nur anfangs haben wir auch Gemeinderäume belegt, inzwischen bieten wir 28 Betten in der Villa Sterndamm 90 (Hexenhaus), deren Sanierung sich noch etwas verzögert und die deshalb leer stand, und in einem Raum in der KiKi-Etage im Vorderhaus an. Mit Hilfe der vielen Unterstützer haben wir die Räume bewohnbar gemacht und einrichten können, z.B. auch mit zwei Küchen, die die Geflüchteten selbständig nutzen können. Die in der Gemeindehausküche notwendigen Ergänzungen, zum Beispiel den neuen Kühlschrank, haben wir aus eigenen Mitteln und Extraspenden und nicht aus den Spenden für die Geflüchteten gekauft. Für die Flüchtlingsunterkunft sind inzwischen um 10.000 € gespendet worden.

Daneben fielen wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Gemeinde: In der Maisitzung hat der GKR einen Predigtauftrag an Pfarrerin Stefanie Hoffmann erteilt, die in diesem Rahmen etwa einmal im Monat den Gottesdienst übernimmt. Sie arbeitet ansonsten für eine Stabsstelle der EKD.

Ab August wird Pfarrerin Juliane Bach den Pfarrdienst in unserer Gemeinde übernehmen. Dabei handelt es sich um eine Entsendungsstelle: In die erste Pfarrstelle am Beginn ihres kirchlichen Dienstes werden Pfarrer*innen entsandt. Nach zwei Jahren wird Juliane Bach ihre Bewerbungsfähigkeit erhalten und sie kann sich um die Stelle auf Dauer – das sind 10 Jahre – bemühen. Wir freuen uns sehr, dass es nach zwei vergeblichen Ausschreibungen gelungen ist, eine tragfähige Lösung für unseren Pfarrdienst ermöglicht zu bekommen. Am 28. August werde ich mich dann von der Gemeinde verabschieden und wieder meinen Ruhestand genießen.

Im April haben wir die Absichtserklärung für das Neubauprojekt auf unserem Gelände unterschrieben. Mit dieser Absichtserklärung kann die EB-SRE (Evangelische Bank – Sustainable Real Estate) die Planungen weiter vorbereiten und die Gespräche mit den Behörden führen. Noch in diesem Jahr – eigentlich bis zum 30. September – soll dann der Erbbaurechtsvertrag unterzeichnet werden.

Unabhängig davon geht die Sanierung der Villa Sterndamm 90 in die nächste Phase: Die genauen Pläne sind jetzt abgesprochen worden, demnächst geht es mit den Plänen in die Beantragung der Fördermittel. Kleinere Randfragen ergeben sich zwangsläufig: Für die KiKi-Räume im alten Kurhaus Sterndamm 92 wollen wir Ersatz schaffen. Und für die Villa muss Strom aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung stehen, damit wir die Förderbedingen erfüllen. Die von der neuen Bundesregierung geänderten Bedingungen machen die Möglichkeiten für eine Solaranlage auf unserem Kirchendach realistischer, vielleicht sogar so, dass wir sowohl für die Villa wie für das Gemeindehaus mit Kirche als auch schon im Blick auf den Neubau Energie zur Verfügung stellen. Das Klimaschutzgesetz der Landeskirche droht ansonsten mit einer CO₂-Abgabe, die uns ab dem 1.1.2023 belasten wird.

Immer noch winken die Gemeindekirchenratswahlen am 13. November. Wir hoffen darauf, mindesten sieben Menschen aus unserer Gemeinde zu gewinnen, die in den nächsten drei Jahren für die Zukunft der Gemeinde die Weichen stellen: Zum Beispiel im Sommer 2025 den*die Nachfolger*in für unseren Kirchenmusiker Martin Fehlandt zu bestimmen und vorher schon im Sommer 2024 über die dauerhafte Besetzung unserer Pfarrstelle zu entscheiden. Ich halte es für eine reizvolle Aufgabe, mit einer neuen Pfarrerin gemeinsam unsere Gemeinde für die nächste Generation zu gestalten mit all den ganz neuen Ideen, die diese, aber eben auch die neu gewählten Mitglieder des Gemeindekirchenrates einbringen wollen.

Mehr – und dann auch ihre Anregungen – am 12. Juni in der Gemeindeversammlung. Und wir treffen uns dann bestimmt zum Sommerfest am 2. Juli auf unserem Kirchengelände.

Herzliche Grüße in jedem Fall,

Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Bericht aus dem GKR Johannisthal

Pfarrstelle – Hausmeister – Neubau – GKR-Wahl

Für uns war das neu: Im Januar gab es eine gemeinsame Sitzung mit dem Gemeindebeirat, leider vorsichtshalber auch diese nur über die Bildschirme, dafür dann aber in größerer Runde.

Natürlich beschäftigt uns fortwährend die Coronalage, wie wir trotzdem Gemeinde organisieren können und wie sich das, was dann stattfindet, für uns darstellt. Der Rückblick auf die Advents- und Weihnachtszeit fiel durchaus unterschiedlich aus: Von „unzumutbar“ bis „in Anbetracht der Umstände gelungen“ haben wir alles zu hören bekommen.

Auf die Ausschreibung unserer Pfarrstelle im Umfang von 50 % haben wir keine Bewerbung bekommen. Es läuft jetzt ein zweiter Versuch, nun ohne die angebotene Verbindung mit Adlershof. Wenn auch das keinen Erfolg hat, wird ab Oktober eine neue Regelung für die Vakanzverwaltung gefunden werden müssen.

Unser Hausmeister Lothar Thürmann hat gekündigt und gibt seinen Dienst bei uns zum 1. April auf. Für die achtjährige Tätigkeit danken wir ihm sehr. Die vielen kleinen Dinge im Hintergrund, auch die Betreuung von bei uns tätigen Handwerkern lagen bei ihm in guten Händen. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute! Seine Nachfolge für den Minijob bei uns wird nahtlos Jörg Schuster übernehmen. Auch dafür sind wir sehr dankbar.

Das beherrschende Thema war und ist der Neubau auf unserem Gelände. Im Januar haben wir den mit dem Beirat ausführlich beraten und uns nun entschlossen, den Neubau ernsthaft anzugehen. Das Ziel dabei ist die wirtschaftliche Sicherung der Gemeinde. Wir hoffen aber auch, durch die Gestaltung des Baus unser Gelände insgesamt aufzuwerten und das Gemeindeleben zu unterstützen. Schweren Herzens gehen wir davon aus, dass unser Wohnhaus Sterndamm 92 abgerissen werden muss. Die dort notwendige Sanierung wäre wirtschaftlich nicht zu verantworten, weil es die Gemeinde in den Ruin treiben würde. Für die Neubaupläne ergibt sich damit aber die Möglichkeit, einen Zugang zu schaffen, der direkt auf die Kirchentür zuführt und diese auch von der Straße her sichtbar macht. Ob wir für unsere Glocken eine bessere Lösung finden, wie wir mit der Brandwand zum Nachbargrundstück umgehen, wie die Versorgung des Grundstückes aussehen kann und welche Möglichkeiten der Streifen vor dem Neubau an der Straße bietet, wird sich in der weiteren Planung zeigen. Wir sind jetzt dabei, den rechtlichen Rahmen für die Tätigkeit der „Evangelischen Bank – Sustainable Real Estate“, die unsere Partner bleiben sollen, auszuhandeln.

Als viel kleineres Thema schleppen wir das Haus Sterndamm 90 mit. Inzwischen arbeiten der Architekt und auch ein Energieberater an der Fortführung des Projektes. Wenn die Frage möglicher Fördermittel für das denkmalgeschützte Haus geklärt ist, wollen wir zügig weitermachen und hoffen immer noch, dass zum Ende des Jahres das Haus bezugsfertig ist.

Die Beratungen unter der Überschrift „Gottesdienste und Gemeindeleben“ nehmen immer einen breiten Raum ein, die Resultate schlagen sich in den Einladungen auch dieses Gemeindegrußes nieder.

Am 13. November wählen wir einen neuen Gemeindekirchenrat, das heißt: die Hälfte der Mitglieder des GKR wird neu bestimmt. Wir haben die Zahl der Mitglieder allerdings erhöht, sodass wir 5 neue Gemeindevertreter wählen werden. Es wird die letzte Wahl im 3-Jahres-Rhythmus sein. Weil ab 2025 die Wahl für alle GKR-Mandate für 6 Jahre erfolgen soll, werden auch die, die wir 2022 neu wählen, nur für drei Jahre den Auftrag von der Gemeinde bekommen.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für den Frühling und die Osterzeit,

Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Bericht des GKR Johannisthal

Liebe Leserinnen und Leser,

im Namen des gesamten Gemeindekirchenrates wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und vor allem gesundes Jahr 2022.

Immer noch müssen wir uns nach der Pandemie richten, sowohl bei gemeindlichen Veranstaltungen wie auch bei Gottesdiensten und Sitzungen. Wir können nur hoffen, dass das kommende Jahr uns Erleichterung bringt.

Der GKR hat zweimal getagt zum Ende des vergangenen Jahres. Eine Sitzung war mit allen anderen GKRen des Sprengels, um die neue Pfarrerin für Baumschulenweg zu wählen, und Frau Pfeiffer ist in geheimer Wahl gewählt worden.

Bei der letzten Sitzung des Jahres 2021 im Dezember standen Fragen der Haushaltsplanung und der Überlegungen zum Neubau eines Wohnhauses im Mittelpunkt. Wir haben intensiv den Workshop nachbesprochen und werden gemeinsam mit dem Beirat eine Planung entwickeln, die wir Ihnen als Gemeindeglieder im Frühjahr in einer Gemeindeversammlung vorstellen werden.

Die Vorsitzende des Beirates, Antje Gobel, hat zum ersten Mal in ihrer Funktion als ständiges Mitglied an unserer Sitzung teilgenommen. Die Meinung des Beirates bereichert die Diskussion und Entscheidungsfindung. Wir haben auch beschlossen, ab der nächsten Wahlperiode den GKR zu erweitern, um die ehrenamtliche Arbeit auf mehr Personen verteilen zu können. Wir hoffen auf gute Resonanz und Ihr Interesse, für die nächste Wahlperiode zu kandidieren. Die Wahl findet am 13. November 2022 statt.

Vor 125 Jahren zu Ostern wurde die Gemeinde Johannisthal gegründet, und dieses Jubiläum werden wir zum Anlass nehmen, einen Festgottesdienst in diesem Jahr zu Ostern zu feiern. Auch gibt es erste Überlegungen, ob das Jubiläumsjahr nicht ein guter Anlass wäre, der Gemeinde einen besonderen Namen zu geben, und es nicht nur bei der Ortsbezeichnung zu belassen. Was meinen Sie? Lassen Sie uns Ihre Meinung wissen, wir diskutieren gerne darüber.

Bleiben Sie behütet und bleiben Sie weiter so engagiert für die Gemeinde Johannisthal trotz mancher Widrigkeiten.

Ihr Dr. Thomas Menn
Vorsitzender der Gemeindekirchenrates Johannisthal im Januar 2022

Workshop am 19./20. November 2021 – Bau eines Wohnhauses auf dem Kirchengrundstück

Wie wir bei der Gemeindeversammlung dargestellt haben, denken wir darüber nach, den  Grundstücksteil zum Sterndamm hin zu bebauen, um so langfristig durch Mieteinnahmen die finanzielle Absicherung der Gemeinde zu gewährleisten. In der Zwischenzeit wurde durch einen Projektentwickler der Evangelischen Bank ein Gutachten erstellt, das die grundsätzliche Machbarkeit dieses Projektes bestätigt. Bevor der GKR einen konkreten Beschluss fasst, ob diese Idee weiter verfolgt wird, soll in einem ersten Schritt Richtung konkreter Planung ein Workshop mit dem Projektentwickler und Interessierten aus der Gemeinde stattfinden, in dem Ideen und Visionen für dieses Haus gesammelt und ausgelotet werden. Dieser Workshop geht über zwei Tage: am Freitag, den 19. November wird in einer Abendveranstaltung die Studie mit ersten Ideen vorgestellt, am Samstag, den 20. November findet dann der eigentliche Workshop zur Entwicklung von Ideen statt.

Mitglieder von Gemeindekirchenrat und Gemeindebeirat werden zu diesem Workshop persönlich eingeladen, er steht aber allen Interessierten offen.

Die beiden Termine (beide in der Kirche Johannisthal):

Freitag, 19. November 2021 von 20-22 Uhr
Samstag, 20. November 2021 von 10-13 Uhr

Es gilt die 3G-Regel, d.h. Impf- oder Genesenenstatus bzw. negativer Test müssen nachgewiesen werden. Wir bitten Sie darum, das Hygienekonzept der EKBO für Gemeinde-Veranstaltungen zu beachten.

Bericht des Gemeindekirchenrates

Vorabveröffentlichung

Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindegrußes,

diese Zeilen schreibe ich am Reformationsfest und wenn Sie den Gemeindegruß gedruckt in Händen halten, hat das neue Kirchenjahr mit der Adventszeit bereits begonnen. Die Gottesdienstplanungen für die Monate Dezember 2021 und Januar 2022 entsprechen den Erkenntnissen, die wir zum heutigen Zeitpunkt haben. Gut ist es jetzt, inne zu halten und auf das vergangene Jahr zurückzublicken und den Ausblick auf das kommende Jahr zu versuchen.

Zwar hat die Pandemie vieles im Gemeindeleben beeinflusst, aber wir konnten unser Kirchenjubiläum in angemessenem und fröhlichem Rahmen feiern, mit gutem Abschluss eines Festgottesdienstes und der Predigt des Landesbischofes. Nächstes Jahr zu Ostern wird die Gemeinde Johannisthal übrigens 125 Jahre jung.

Kinder- und Jugendarbeit finden wieder statt, und die gemeindlichen Gruppen konnten wieder zusammenkommen. Die Räume unseres Gemeindezentrums wurden wieder zum Begegnungsort für viele Menschen.

Direkt zurückgeschaut hat der Gemeindekirchenrat im September und Oktober getagt und wichtige Beschlüsse gefasst, die für die nächsten Jahre bedeutsam sind. Der GKR hat nun endlich einen Gemeindebeirat benennen können, der uns in Zukunft bei allen wichtigen Entscheidungen begleiten wird. Die Liste der Mitglieder liegt im Gemeindebüro.

Wir haben nun die Ausschreibung für die Pfarrstelle auf den Weg gebracht, nachdem sich nun vor nicht allzu langer Zeit definitiv geklärt hat, dass Pfarrerin Julika Wilcke ab sofort in den benachbarten Kirchenkreis nach Rixdorf wechselt. Der GKR dankt ihr für ihre Tätigkeit in Johannisthal. Wir wünschen Julika Wilcke alles Gute auf dem weiteren beruflichen Lebensweg verbunden mit den besten Wünschen für ihre Familie.

Mit Unterstützung des Kirchenkreises bzw. des Superintendenten versuchen wir gemeinsam mit der Gemeinde Adlershof, die auch eine Pfarrstelle besetzen muss, eine gute Lösung zu finden. Dort ist ein Pfarrhaus vorhanden, und vielleicht findet sich ein Paar, das zusammen für unsere beiden Gemeinden da sein kann. Leider ist es nämlich dabei geblieben, dass wir aus finanziellen Gründen nur eine 50%-Stelle besetzen können, einen größeren Spielraum hat Johannisthal beim Geld nicht.

Unsere Planung geht dahin, dass Mitte des Jahres 2022 die Ältesten des Pfarrsprengels über die Besetzung in Johannisthal abstimmen werden. So haben wir hoffentlich   zum Ende des Kirchenjahres endlich seit der Pensionierung von Dr. Reinhard Kähler im Sommer 2017 eine Pfarrperson fest für die kommenden Jahre bei uns in der Gemeinde. Bis dahin wird Pfarrer Hartmut Scheel wie schon seit einem Jahr mit voller Kraft bei uns in Johannisthal tätig sein. Diese Stetigkeit und die Klarheit im Handeln tun uns allen gut.

Auch haben sich die Überlegungen, unsere finanziellen Möglichkeiten zu verbessern, insoweit konkretisiert, tatsächlich über den Bau eines Wohnhauses auf dem an den Sterndamm angrenzenden Teil unseres Grundstückes, eventuell verbunden mit Kindergarten und Begegnungscafé, intensiver nachzudenken. So könnten wir im kommenden Jahr darüber beschließen, ob und wie wir ein solches Projekt verwirklichen. Aber dazu hören wir Sie alle in einer Gemeindeverssammlung, bevor wir Fakten schaffen. Der Gemeindebeirat wird uns bei der Findung einer Entscheidung unterstützen.

Ende des Jahres 2022 sind wieder Wahlen zum Gemeindekirchenrat, und wir möchten die Arbeit der Ältesten auf eine noch breitere Basis stellen als bisher. Dazu planen wir, den GKR zu erweitern, und ich möchte Sie jetzt schon bitten, zu überlegen, ob Sie oder jemand, den Sie kennen, zur Wahl kandidieren möchte. Meine Zeit als gewählter Ältester endet dann nach sechs Jahren und es ist aus meiner Sicht gut und notwendig, dass Jüngere die Geschicke der Gemeinde mitbestimmen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit und mögen wir die Weihnachtzeit friedvoll und gesund gemeinsam feiern können.

Ihr Dr. Thomas Menn
(Vorsitzender des GKR Johannisthal) 
31.10.2021

Bericht des GKR Johannisthal

– Pfarrstelle – Bauprojekte – Beirat – Gottesdienste –

Liebe Leserinnen und Leser,

statt der regulären Sitzung sind wir im August der Einladung des Superintendenten nach Adlershof gefolgt. Es ging um die Besetzung unserer Pfarrstelle. Verabredet wurde, die beiden Pfarrstellen Adlershof und Johannisthal zur gleichen Zeit auszuschreiben, um einem Pfarrehepaar die Chance zu geben, je eine im Stellenumfang eingeschränkte Stelle mit einer gemeinsamen Pfarrdienstwohnung in Adlershof anzutreten. Die Ausschreibung dafür werden wir im Herbst in das kirchliche Genehmigungsverfahren geben, die tatsächliche Besetzung könnte dann zum Oktober 2022 erfolgen, wenn die Adlershofer Pfarrerin Quien in den Ruhestand tritt. Der Stellenumfang in Adlershof wird 75% betragen, von unserer Seite sind es im Moment nur 50%. Wir hoffen und tun Einiges dafür, dass wir in absehbarer Zeit auch ernsthaft an eine Aufstockung dieser halben Stelle denken können.

Nach dem – unserem Eindruck nach gelungenem – Jubiläum hatten wir dann einigen Beratungsbedarf.

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