Archiv der Kategorie: Aus dem Gemeindekirchenrat

Bericht aus dem GKR Johannisthal

Pfarrstelle – Hausmeister – Neubau – GKR-Wahl

Für uns war das neu: Im Januar gab es eine gemeinsame Sitzung mit dem Gemeindebeirat, leider vorsichtshalber auch diese nur über die Bildschirme, dafür dann aber in größerer Runde.

Natürlich beschäftigt uns fortwährend die Coronalage, wie wir trotzdem Gemeinde organisieren können und wie sich das, was dann stattfindet, für uns darstellt. Der Rückblick auf die Advents- und Weihnachtszeit fiel durchaus unterschiedlich aus: Von „unzumutbar“ bis „in Anbetracht der Umstände gelungen“ haben wir alles zu hören bekommen.

Auf die Ausschreibung unserer Pfarrstelle im Umfang von 50 % haben wir keine Bewerbung bekommen. Es läuft jetzt ein zweiter Versuch, nun ohne die angebotene Verbindung mit Adlershof. Wenn auch das keinen Erfolg hat, wird ab Oktober eine neue Regelung für die Vakanzverwaltung gefunden werden müssen.

Unser Hausmeister Lothar Thürmann hat gekündigt und gibt seinen Dienst bei uns zum 1. April auf. Für die achtjährige Tätigkeit danken wir ihm sehr. Die vielen kleinen Dinge im Hintergrund, auch die Betreuung von bei uns tätigen Handwerkern lagen bei ihm in guten Händen. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute! Seine Nachfolge für den Minijob bei uns wird nahtlos Jörg Schuster übernehmen. Auch dafür sind wir sehr dankbar.

Das beherrschende Thema war und ist der Neubau auf unserem Gelände. Im Januar haben wir den mit dem Beirat ausführlich beraten und uns nun entschlossen, den Neubau ernsthaft anzugehen. Das Ziel dabei ist die wirtschaftliche Sicherung der Gemeinde. Wir hoffen aber auch, durch die Gestaltung des Baus unser Gelände insgesamt aufzuwerten und das Gemeindeleben zu unterstützen. Schweren Herzens gehen wir davon aus, dass unser Wohnhaus Sterndamm 92 abgerissen werden muss. Die dort notwendige Sanierung wäre wirtschaftlich nicht zu verantworten, weil es die Gemeinde in den Ruin treiben würde. Für die Neubaupläne ergibt sich damit aber die Möglichkeit, einen Zugang zu schaffen, der direkt auf die Kirchentür zuführt und diese auch von der Straße her sichtbar macht. Ob wir für unsere Glocken eine bessere Lösung finden, wie wir mit der Brandwand zum Nachbargrundstück umgehen, wie die Versorgung des Grundstückes aussehen kann und welche Möglichkeiten der Streifen vor dem Neubau an der Straße bietet, wird sich in der weiteren Planung zeigen. Wir sind jetzt dabei, den rechtlichen Rahmen für die Tätigkeit der „Evangelischen Bank – Sustainable Real Estate“, die unsere Partner bleiben sollen, auszuhandeln.

Als viel kleineres Thema schleppen wir das Haus Sterndamm 90 mit. Inzwischen arbeiten der Architekt und auch ein Energieberater an der Fortführung des Projektes. Wenn die Frage möglicher Fördermittel für das denkmalgeschützte Haus geklärt ist, wollen wir zügig weitermachen und hoffen immer noch, dass zum Ende des Jahres das Haus bezugsfertig ist.

Die Beratungen unter der Überschrift „Gottesdienste und Gemeindeleben“ nehmen immer einen breiten Raum ein, die Resultate schlagen sich in den Einladungen auch dieses Gemeindegrußes nieder.

Am 13. November wählen wir einen neuen Gemeindekirchenrat, das heißt: die Hälfte der Mitglieder des GKR wird neu bestimmt. Wir haben die Zahl der Mitglieder allerdings erhöht, sodass wir 5 neue Gemeindevertreter wählen werden. Es wird die letzte Wahl im 3-Jahres-Rhythmus sein. Weil ab 2025 die Wahl für alle GKR-Mandate für 6 Jahre erfolgen soll, werden auch die, die wir 2022 neu wählen, nur für drei Jahre den Auftrag von der Gemeinde bekommen.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für den Frühling und die Osterzeit,

Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Bericht des GKR Johannisthal

Liebe Leserinnen und Leser,

im Namen des gesamten Gemeindekirchenrates wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und vor allem gesundes Jahr 2022.

Immer noch müssen wir uns nach der Pandemie richten, sowohl bei gemeindlichen Veranstaltungen wie auch bei Gottesdiensten und Sitzungen. Wir können nur hoffen, dass das kommende Jahr uns Erleichterung bringt.

Der GKR hat zweimal getagt zum Ende des vergangenen Jahres. Eine Sitzung war mit allen anderen GKRen des Sprengels, um die neue Pfarrerin für Baumschulenweg zu wählen, und Frau Pfeiffer ist in geheimer Wahl gewählt worden.

Bei der letzten Sitzung des Jahres 2021 im Dezember standen Fragen der Haushaltsplanung und der Überlegungen zum Neubau eines Wohnhauses im Mittelpunkt. Wir haben intensiv den Workshop nachbesprochen und werden gemeinsam mit dem Beirat eine Planung entwickeln, die wir Ihnen als Gemeindeglieder im Frühjahr in einer Gemeindeversammlung vorstellen werden.

Die Vorsitzende des Beirates, Antje Gobel, hat zum ersten Mal in ihrer Funktion als ständiges Mitglied an unserer Sitzung teilgenommen. Die Meinung des Beirates bereichert die Diskussion und Entscheidungsfindung. Wir haben auch beschlossen, ab der nächsten Wahlperiode den GKR zu erweitern, um die ehrenamtliche Arbeit auf mehr Personen verteilen zu können. Wir hoffen auf gute Resonanz und Ihr Interesse, für die nächste Wahlperiode zu kandidieren. Die Wahl findet am 13. November 2022 statt.

Vor 125 Jahren zu Ostern wurde die Gemeinde Johannisthal gegründet, und dieses Jubiläum werden wir zum Anlass nehmen, einen Festgottesdienst in diesem Jahr zu Ostern zu feiern. Auch gibt es erste Überlegungen, ob das Jubiläumsjahr nicht ein guter Anlass wäre, der Gemeinde einen besonderen Namen zu geben, und es nicht nur bei der Ortsbezeichnung zu belassen. Was meinen Sie? Lassen Sie uns Ihre Meinung wissen, wir diskutieren gerne darüber.

Bleiben Sie behütet und bleiben Sie weiter so engagiert für die Gemeinde Johannisthal trotz mancher Widrigkeiten.

Ihr Dr. Thomas Menn
Vorsitzender der Gemeindekirchenrates Johannisthal im Januar 2022

Workshop am 19./20. November 2021 – Bau eines Wohnhauses auf dem Kirchengrundstück

Wie wir bei der Gemeindeversammlung dargestellt haben, denken wir darüber nach, den  Grundstücksteil zum Sterndamm hin zu bebauen, um so langfristig durch Mieteinnahmen die finanzielle Absicherung der Gemeinde zu gewährleisten. In der Zwischenzeit wurde durch einen Projektentwickler der Evangelischen Bank ein Gutachten erstellt, das die grundsätzliche Machbarkeit dieses Projektes bestätigt. Bevor der GKR einen konkreten Beschluss fasst, ob diese Idee weiter verfolgt wird, soll in einem ersten Schritt Richtung konkreter Planung ein Workshop mit dem Projektentwickler und Interessierten aus der Gemeinde stattfinden, in dem Ideen und Visionen für dieses Haus gesammelt und ausgelotet werden. Dieser Workshop geht über zwei Tage: am Freitag, den 19. November wird in einer Abendveranstaltung die Studie mit ersten Ideen vorgestellt, am Samstag, den 20. November findet dann der eigentliche Workshop zur Entwicklung von Ideen statt.

Mitglieder von Gemeindekirchenrat und Gemeindebeirat werden zu diesem Workshop persönlich eingeladen, er steht aber allen Interessierten offen.

Die beiden Termine (beide in der Kirche Johannisthal):

Freitag, 19. November 2021 von 20-22 Uhr
Samstag, 20. November 2021 von 10-13 Uhr

Es gilt die 3G-Regel, d.h. Impf- oder Genesenenstatus bzw. negativer Test müssen nachgewiesen werden. Wir bitten Sie darum, das Hygienekonzept der EKBO für Gemeinde-Veranstaltungen zu beachten.

Bericht des Gemeindekirchenrates

Vorabveröffentlichung

Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindegrußes,

diese Zeilen schreibe ich am Reformationsfest und wenn Sie den Gemeindegruß gedruckt in Händen halten, hat das neue Kirchenjahr mit der Adventszeit bereits begonnen. Die Gottesdienstplanungen für die Monate Dezember 2021 und Januar 2022 entsprechen den Erkenntnissen, die wir zum heutigen Zeitpunkt haben. Gut ist es jetzt, inne zu halten und auf das vergangene Jahr zurückzublicken und den Ausblick auf das kommende Jahr zu versuchen.

Zwar hat die Pandemie vieles im Gemeindeleben beeinflusst, aber wir konnten unser Kirchenjubiläum in angemessenem und fröhlichem Rahmen feiern, mit gutem Abschluss eines Festgottesdienstes und der Predigt des Landesbischofes. Nächstes Jahr zu Ostern wird die Gemeinde Johannisthal übrigens 125 Jahre jung.

Kinder- und Jugendarbeit finden wieder statt, und die gemeindlichen Gruppen konnten wieder zusammenkommen. Die Räume unseres Gemeindezentrums wurden wieder zum Begegnungsort für viele Menschen.

Direkt zurückgeschaut hat der Gemeindekirchenrat im September und Oktober getagt und wichtige Beschlüsse gefasst, die für die nächsten Jahre bedeutsam sind. Der GKR hat nun endlich einen Gemeindebeirat benennen können, der uns in Zukunft bei allen wichtigen Entscheidungen begleiten wird. Die Liste der Mitglieder liegt im Gemeindebüro.

Wir haben nun die Ausschreibung für die Pfarrstelle auf den Weg gebracht, nachdem sich nun vor nicht allzu langer Zeit definitiv geklärt hat, dass Pfarrerin Julika Wilcke ab sofort in den benachbarten Kirchenkreis nach Rixdorf wechselt. Der GKR dankt ihr für ihre Tätigkeit in Johannisthal. Wir wünschen Julika Wilcke alles Gute auf dem weiteren beruflichen Lebensweg verbunden mit den besten Wünschen für ihre Familie.

Mit Unterstützung des Kirchenkreises bzw. des Superintendenten versuchen wir gemeinsam mit der Gemeinde Adlershof, die auch eine Pfarrstelle besetzen muss, eine gute Lösung zu finden. Dort ist ein Pfarrhaus vorhanden, und vielleicht findet sich ein Paar, das zusammen für unsere beiden Gemeinden da sein kann. Leider ist es nämlich dabei geblieben, dass wir aus finanziellen Gründen nur eine 50%-Stelle besetzen können, einen größeren Spielraum hat Johannisthal beim Geld nicht.

Unsere Planung geht dahin, dass Mitte des Jahres 2022 die Ältesten des Pfarrsprengels über die Besetzung in Johannisthal abstimmen werden. So haben wir hoffentlich   zum Ende des Kirchenjahres endlich seit der Pensionierung von Dr. Reinhard Kähler im Sommer 2017 eine Pfarrperson fest für die kommenden Jahre bei uns in der Gemeinde. Bis dahin wird Pfarrer Hartmut Scheel wie schon seit einem Jahr mit voller Kraft bei uns in Johannisthal tätig sein. Diese Stetigkeit und die Klarheit im Handeln tun uns allen gut.

Auch haben sich die Überlegungen, unsere finanziellen Möglichkeiten zu verbessern, insoweit konkretisiert, tatsächlich über den Bau eines Wohnhauses auf dem an den Sterndamm angrenzenden Teil unseres Grundstückes, eventuell verbunden mit Kindergarten und Begegnungscafé, intensiver nachzudenken. So könnten wir im kommenden Jahr darüber beschließen, ob und wie wir ein solches Projekt verwirklichen. Aber dazu hören wir Sie alle in einer Gemeindeverssammlung, bevor wir Fakten schaffen. Der Gemeindebeirat wird uns bei der Findung einer Entscheidung unterstützen.

Ende des Jahres 2022 sind wieder Wahlen zum Gemeindekirchenrat, und wir möchten die Arbeit der Ältesten auf eine noch breitere Basis stellen als bisher. Dazu planen wir, den GKR zu erweitern, und ich möchte Sie jetzt schon bitten, zu überlegen, ob Sie oder jemand, den Sie kennen, zur Wahl kandidieren möchte. Meine Zeit als gewählter Ältester endet dann nach sechs Jahren und es ist aus meiner Sicht gut und notwendig, dass Jüngere die Geschicke der Gemeinde mitbestimmen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit und mögen wir die Weihnachtzeit friedvoll und gesund gemeinsam feiern können.

Ihr Dr. Thomas Menn
(Vorsitzender des GKR Johannisthal) 
31.10.2021

Bericht des GKR Johannisthal

– Pfarrstelle – Bauprojekte – Beirat – Gottesdienste –

Liebe Leserinnen und Leser,

statt der regulären Sitzung sind wir im August der Einladung des Superintendenten nach Adlershof gefolgt. Es ging um die Besetzung unserer Pfarrstelle. Verabredet wurde, die beiden Pfarrstellen Adlershof und Johannisthal zur gleichen Zeit auszuschreiben, um einem Pfarrehepaar die Chance zu geben, je eine im Stellenumfang eingeschränkte Stelle mit einer gemeinsamen Pfarrdienstwohnung in Adlershof anzutreten. Die Ausschreibung dafür werden wir im Herbst in das kirchliche Genehmigungsverfahren geben, die tatsächliche Besetzung könnte dann zum Oktober 2022 erfolgen, wenn die Adlershofer Pfarrerin Quien in den Ruhestand tritt. Der Stellenumfang in Adlershof wird 75% betragen, von unserer Seite sind es im Moment nur 50%. Wir hoffen und tun Einiges dafür, dass wir in absehbarer Zeit auch ernsthaft an eine Aufstockung dieser halben Stelle denken können.

Nach dem – unserem Eindruck nach gelungenem – Jubiläum hatten wir dann einigen Beratungsbedarf.

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Bericht des GKR Johannisthal

– Gottesdienste – Pfarrstelle – Pfarrhaus – Festwoche –

Liebe Leserinnen und Leser,

in den Monaten Mai und Juni 2021 hat der Gemeindekirchenrat Johannisthal zweimal getagt, im Juni endlich wieder in persönlicher Anwesenheit. So konnten in der Junisitzung viele Hygieneregeln gelockert werden, wobei wir uns an den Vorgaben unserer Landeskirche, des Landes Berlin und der allgemeinen Inzidenzzahlen orientieren.

Gemeindliche Veranstaltungen, auch mit Musik und Singen sind nun unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder möglich, und wir können die Außengottesdienste nach innen verlegen, wenn das Wetter allzu schlecht ist. Zu den jeweils aktuellen Hygieneregeln sprechen Sie bitte rechtzeitig unser Gemeindebüro an.

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Bericht des GKR Johannisthal

– Pfarrhaus – Hochzeitsweg – Pfarrstelle – Gemeindebeirat –

Liebe Leserinnen und Leser,

in den Monaten März und April 2021 hat der Gemeindekirchenrat Johannisthal viermal getagt und – Corona geschuldet – leider nur als Videokonferenz. Wie Ihnen fehlt auch uns der persönliche Kontakt, um uns auszutauschen. Aber die Sicherheit, sich nicht anzustecken oder die Viren weiterzuverbreiten, geht vor.

Das war ein Grund, weshalb wir uns gegen die Präsenzgottesdienste zur Osterzeit und danach entschieden hatten. Die Mehrheit im GKR war im April auch der Ansicht, dass Präsenzgottesdienste in der gesamtgesellschaftlichen Betrachtung nicht angemessen sind, wenn die Zahlen der Angesteckten steigen und viele Plätze, die zu unserem Leben gehören, nicht mehr betreten werden dürfen. Nun, Anfang Mai, nehmen die Impfungen an Fahrt auf, die dritte Welle scheint abzuflauen und das Wetter wird besser. Deshalb freuen wir uns darauf, Sie – natürlich immer noch mit allen Vorsichtsmaßnahmen wie medizinischer Maske und Abstand – zu den Gottesdiensten im Pfarrgarten begrüßen zu können.

Eine grundsätzliche Entscheidung haben wir inzwischen leider treffen müssen: Die Gemeinde kann es sich finanziell nicht erlauben, das Haus im Sterndamm 90 zu einem Pfarrhaus umzubauen. Hätten wir dies weiter ausgeführt, so müssten wir etliche hunderttausende Euros mehr ausgeben, weil das Klimaschutzgesetz der Landeskirche eine klimaschutzgerechte Sanierung bei kirchlich genutzten Liegenschaften, z. B. bei einem Pfarrhaus, zwingend seit Oktober 2020 vorschreibt. Das Geld dazu hätten wir nicht, mit der Folge, dass wir anderenfalls in den nächsten Jahren bei den Stellen der Hauptamtlichen einschließlich der Pfarrstelle würden sparen müssen. Wir werden deshalb das Haus zu einem Wohnhaus für den freien Markt sanieren, und hoffen, in Zukunft finanziell sicherer dazustehen und damit Pfarrstelle und Kantorenstelle in den nächsten Jahren ausreichend finanzieren zu können. Eine Zwangsverwaltung durch die Landeskirche mit Suspendierung des gewählten GKR wollten wir nicht befürchten müssen, wenn wir defizitär wirtschaften. Unserem Wirtschafter kraft Amtes, Herrn Dr. Krüger, gilt unser besonderer Dank, dass er alle Zahlen im Blick behält und zusammen mit dem Kirchenverwaltungsamt den Haushalt plant.

Zum Jubiläum von Gemeinde und Kirchengebäude im August dieses Jahres wird der sogenannte Hochzeitsweg wieder hergestellt sein, sicherlich eine Freude für alle, dass die Kirche zentral vom Sterndamm gesehen und betreten werden kann.

Eine große Bitte haben wir als GKR an Sie: In der zweiten Jahreshälfte werden wir einen Gemeindebeirat ernennen, der uns bei unserer Arbeit unterstützen soll und Ideen aus der Gemeinde zu uns bringt. Bitte überlegen Sie, wer Mitglied sein könnte mit Nähe zu unserer Gemeinde. Der Beirat sollte zweimal im Jahr tagen und ein Mitglied ist ständiger Gast bei den GKR-Sitzungen. Helfen Sie uns bitte mit Vorschlägen, auch Sie selbst können uns Ihr Interesse am Beirat mitteilen.

Bleiben Sie alle gesund, in der Erwartung und Freude, dass wir uns bald wieder in und an der Kirche treffen können.

Ihr Dr. Thomas Menn

Bericht des GKR Johannisthal

– Corona – Ostern – Pfarrstelle –– Pfarrhaus – Hochzeitspforte
– Umweltausschuss – Jubiläum –

Die Gemeinde befindet sich noch im Lockdown. Die Kirche halten wir wieder offen, diesmal wird das aber kaum genutzt. Statt der sonntäglichen Gottesdienste gibt es Andachten auf der Internetseite, sie liegen auch ausgedruckt in der offenen Kirche aus. Nach den geltenden Vorschriften dürften wir zu Gottesdiensten unter Einhalten der Hygienevorschriften einladen, tun das aber aus Verantwortungs- und Solidaritätsgründen nicht: „Vermeiden Sie alles an Begegnungen, was zu vermeiden möglich ist.“ Der Verzicht auf Gottesdienste ist unser Beitrag zur Lage. Noch wissen wir nicht, wie sich die Corona-Lage entwickelt und wie das Wetter wird, aber wenn es möglich ist, wollen wir bald auch wieder zu Gottesdiensten einladen: draußen vor dem Pavillon. Wenn irgend möglich geht also das Gemeindeleben zumindest mit Freiluft-Gottesdiensten wieder los. Auf absehbare Zeit werden wir unsere schöne Möglichkeit im Park um die Kirche herum nutzen. Ziehen Sie sich gegebenenfalls warm an!

Daneben beschäftigt uns die weitere Zukunft: Pfarrerin Julika Wilcke wird nach ihrer Elternzeit im Juli wieder bei uns im Dienst sein. Ihre „Entsendungszeit“ – sie ist ja sozusagen erst einmal nur vorläufig bei uns – läuft im nächsten Jahr ab. Wir müssen demnächst an die reguläre, dann dauerhafte Besetzung der Pfarrstelle gehen. Im Januar war deshalb der Superintendent bei uns in der Sitzung. Bei der endgültigen Entscheidung müssen wir vor allem die Entwicklung unserer Finanzen im Blick behalten. Das Klimaschutzgesetz der EKBO fordert ab 2023 eine zusätzliche CO2-Abgabe an einen kirchlichen Klimafond, was einen nicht unerheblichen Eingriff auch in die sonstige Finanzplanung bedeutet. Eine Überlegung ist, im Zusammenhang mit der Pfarrhaussanierung jetzt auch das Gemeindehaus mit an eine klimaneutrale Heizung anzuschließen, wofür es Fördermittel gibt. Da müssen wir aber viel rechnen. Wohl nicht zufällig fallen diese konkreten Überlegungen mit der Gründung einer Umweltgruppe der Gemeinde zusammen. Smilla Braumann hat dabei die Federführung übernommen und uns ein Konzept vorgelegt. Achten Sie in nächster Zeit auf die Einladung zur Mitarbeit auf unserer Internetseite.

Neben den sehr weitreichenden Entscheidungen gibt es auch vergleichsweise kleine Dinge: Nach einer notwendigen Badsanierung stehen jetzt im Haus Sterndamm 92 vorn an der Straße Räume für die Kinderkirche zur Verfügung. Mandy Endter freut sich auf einen schwungvollen Neustart und fröhliche Kinder dort hoffentlich nach den Osterferien. Im Park musste aus Sicherheitsgründen ein großer Baum gefällt, ein anderer stark beschnitten werden. Letzterer wird vermutlich ein „Dauerpflegefall“ bleiben, weil in diesem Bereich die Bäume zu dicht stehen und nicht ausreichend mit Licht versorgt werden. Die Wiederöffnung der „Hochzeitspforte“ mit einer Wiederherstellung des dazugehörigen Weges zur Kirche nimmt realistische Formen an: Bis zum Sommer soll der neue Zugang einschließlich einer Befestigung der Fläche vor unserem Pavillon fertig sein. Dann aber geht der Blick voraus in den Sommer:

Vom 20. bis zum 22. August wollen wir das 100jähriges Jubiläum der Kirche feiern, denn im Sommer 1921 wurde nach dem Umbau eines ehemaligen Ausflugsgaststätten-, Tanz- und Kinosaals unsere Kirche eingeweiht. Das geschah damals mit einem Gottesdienst am 3. Juli. Damals bestand die Gemeinde Johannisthal bereits 25 Jahre, so dass wir gleichzeitig das 125jährige Gemeindejubiläum begehen. Gefeiert wird nach der diesjährigen Sommerpause in den Schulferien. Nach derzeitigem Planungsstand beginnen wir am Freitagabend (20. 08.) mit Musik. Am Sonnabendnachmittag (21.08.) folgt unser Gemeindefest und am Sonntag (22.08.) ein Festgottesdienst. Eventuell wird es im Laufe der Woche davor einen Gemeindeabend zur Geschichte und der Zukunft unserer Kirchengemeinde geben. Das wird dann hoffentlich auch der Start in wieder normalere Zeiten sein. Merken Sie sich diesen Termin unbedingt vor!

Pfarrer Hartmut Scheel

Umweltausschuss der Gemeinde Johannisthal

Wer möchte sich engagieren?

In der Gemeindekirchenrats-Sitzung vom November 2020 wurde der Umweltausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal unter der Leitung von mir, Frau Smilla Braumann, gegründet.

Ich habe mich in den vergangenen Jahren im Rahmen der „Fridays For Future“-Bewegung intensiv mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigt. Es liegt mir am Herzen, unsere Gemeinde auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen zu begleiten.

Im neuen Jahr 2021 wende ich mich nun persönlich an Sie, liebe Gemeinde, und möchte Sie dazu aufrufen, sich dem Umweltausschuss anzuschließen. Mir ist es wichtig zu erwähnen, dass Sie für die Mitarbeit im Ausschuss kein besonderes Vorwissen benötigen. Sie müssen nur engagiert und interessiert sein, sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, biologische Vielfalt, Upcycling etc. auseinanderzusetzen.

Im Rahmen meiner Recherche und Planung habe ich im Dezember ein Konzept ausgearbeitet, das als Grundlage unseres Handelns dienen könnte. Dieses wird in Kürze auf der Website der Gemeinde zu finden sein.

Sollten Sie interessiert sein oder Fragen haben, dann erreichen Sie mich unter der Adresse: smilla.dorothea.braumann[@]gemeinsam.ekbo.de

Smilla Braumann

Öffentliche Auslegung: Haushalt 2021 der Gemeinde Johannisthal

Der Gemeindekirchenrat Johannisthal hat in seiner Sitzung am 9. Dezember 2020 den Haushaltsplan für das Jahr 2021 verabschiedet. Dieser sieht verstärkte Investitionen in die Grundstücke und Liegenschaften der Gemeinde vor, insbesondere bei der Sanierung des Pfarrhauses, der Umgestaltung des Außengeländes und der Herrichtung eines KiKi-Raumes.

Der Haushaltsplan kann vom 8. – 22. Februar 2021 im Gemeindebüro zu den üblichen Sprechzeiten und zu den Zeiten der Offenen Kirche eingesehen werden.