Archiv der Kategorie: Aus dem Gemeindekirchenrat

Bericht aus dem GKR

– Abschied und Neubeginn des GKR – Mitarbeit im Ehrenamt – Gemeindebeirat – Kirchenmusik – Vermietung Villa –

Liebe Gemeinde,

Sie alle hatten die Wahl – und etwa zehn Prozent der knapp 1.700 wahlberechtigten Gemeindemitglieder haben ihr Stimmrecht genutzt und am 30.11.2025 abgestimmt. Für die kommenden sechs Jahre wurde ein neuer GKR gewählt. Acht Älteste und eine Ersatzälteste werden sich in dieser Zeit ehrenamtlich den vielen verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen der Gemeindeleitung widmen.

Die scheidenden GKR-Mitglieder: Maik Heinold, Smilla Braumann, Ines Mönch, Michael Land

In der letzten (33.) Sitzung der nun endenden Legislatur waren die Mitglieder des bisherigen und des neuen GKR zu einer gemeinsamen Sitzung eingeladen und konnten anschließend bei einem gemeinsamen Abendbrot und Austausch den Abend ausklingen lassen.

So beginnt nun eine neue Zeit in neu gewählter Zusammensetzung. In einem sehr bewegenden und feierlichen Gottesdienst wurden am 18.12.2025 zuerst die scheidenden GKR-Mitglieder Smilla Braumann, Maik Heinold, Michael Land und Ines Mönch mit Dank und Segen verabschiedet. Neu aufgenommen und eingesegnet wurden anschließend Christiane Albrecht-Podschus, Martina Altenburg, Andreas Iskraut, Dr. Matthias Krüger, Alexander Mattern, Lars Mönch, Mario Storch und Johanna Werner.

Der neugewählte Gemeindekirchenrat (v.l.n.r.): Lars Mönch, Andreas Iskraut, Alexander Mattern, Juliane Bach, Mario Storch, Johanna Werner, Matthias Krüger, Martina Altenburg, Christiane Albrecht-Podschus, Irmgard Dietzel-Meyer

Mit herzlichen Worten und dem Segen Gottes dankte Juliane Bach schließlich auch den Ältesten des GKR unserer Nachbargemeinde Baumschulenweg für ihre wertvolle Arbeit. In seiner Predigt fand Theologe Mario Storch für alle Kommenden und Gehenden stärkende Worte: Gottes JA trägt uns – auch unseren Zweifel, unsere Klarheit und unser JEIN.

Mitte Januar fand die erste und somit konstituierende Sitzung des neu gewählten GKR statt. Hier haben wir zuallererst den Vorsitz gewählt. Wir freuen uns, dass sich Dr. Matthias Krüger weiterhin dieser besonderen Aufgabe stellen und widmen wird!

Verschiedene weitere Ausschüsse und Ämter konnten ebenfalls besetzt werden. Andere sind noch offen oder brauchen Verstärkung. Hierfür suchen wir noch Menschen, die sich gerne einbringen möchten:

Haben Sie Interesse, sich bei der Planung und Vorbereitung unserer Gemeindefeste, der Gestaltung unseres Gemeindegrußes oder anderweitigen Aufgaben zu engagieren? Würden Sie gerne Kindergottesdienste mitgestalten oder liegt Ihnen etwas ganz anderes am Herzen? Vor allem in der Arbeit mit Senioren – im Besuchdienst und bei regelmäßigen Treffen – werden helfende Hände gesucht. Unsere Ehrenamtlichen geben gerne ihre Erfahrungen weiter. Probieren Sie sich einfach aus.

Auch ein Gemeindebeirat wird zeitnah berufen werden. Hier treffen sich die Hauptamtlichen, sowie Vertretende der verschiedenen Gruppen und Kreise, um bei der „Planung und Koordinierung sowie bei der Beratung von Einzelfragen der Gemeindearbeit“ (Zitat Grundordnung) mitzuwirken. Wir freuen uns also, wenn Sie (wieder) teilnehmen möchten.

Als nächstes fahren wir Ende Februar als neuer GKR zusammen mit einigen Hauptamtlichen auf eine gemeinsame Rüstzeit, wo wir miteinander in den Austausch kommen und Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit festlegen wollen. Themen gibt es mehr als genug. Bewährt hat sich beim letzten Mal gerade auch das Beisammensein in lockerer Atmosphäre zu den gemeinsamen Mahlzeiten, auf Spaziergängen und geselligen Spieleabenden, welches sehr zum Zusammenwachsen der Gruppe
beigetragen hat.

Bisher haben wir leider noch keine Neuigkeiten auf der Suche nach einer Besetzung unserer Stelle für Kirchenmusik zu vermelden. Wir alle hoffen aber sehr, dass sich das bald ändern wird. Die erneute Stellenausschreibung läuft noch.

Im letzten Gemeindegruß hat Lars Mönch Ihnen ausführlich von der Sanierung unserer kleinen Villa berichtet. Die Sanierungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen – das umfangreiche Projekt ist beendet und eine echte Kostbarkeit entstanden. Die Gesamtausgaben sind mit 818.000 € sogar unter den veranschlagten 866.000€ geblieben, was der recht stringenten Umsetzung der Sanierungsarbeiten geschuldet ist. Nun fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie beispielsweise eine Umzäunung des Geländes. Bereits gefunden wurde eine Familie, die Anfang des Jahres einziehen und Leben in die frisch instandgesetzten Gemäuer bringen wird. Bald werden Sie also wieder erleuchtete Fenster an der
Ecke Sterndamm/Heubergerweg sehen können.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und vergnügtes neues Jahr 2026!

Johanna Werner
im Namen des Gemeindekirchenrats

Ergebnisse der GKR-Wahl

Am 30. November 2025 wurde im Johannisthaler Gemeindesaal zwischen 9:00 und 18:00 Uhr die Wahl zum neuen Gemeindekirchenrat durchgeführt.

Vor und nach dem Gottesdienst nahmen etwa zwei Drittel der Wähler:innen, die in den Gemeindesaal kamen, an der Wahl teil, dennoch wurde es bis 18:00 Uhr für den Wahlvorstand selten langweilig. Einige Mitglieder der Gemeinde hatten schon vorher von der Möglichkeit der Briefwahl und deutlich mehr Wähler:innen von der erstmals durchgeführten Online-Wahl Gebrauch gemacht.

Insgesamt haben 164 der 1.659 Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 10,1 %, eine Steigerung im Vergleich zur letzten Wahl, die vermutlich besonders auf die Möglichkeit der Online-Wahl zurückzuführen ist. Bei der Wahl konnten bis zu acht Kandidat:innen pro Stimmabgabe gewählt werden.

Zum Schluss noch einen herzlichen Dank an die weiteren Mitglieder des Wahlvorstandes: Dörte Braumann, Rieta Thierbach, Marie Kloss und Anja Herwig.

Die Vorsitzende des Wahlvorstands
Smilla Braumann

Aus der Arbeit des GKR – ein Jahresrückblick 2025

Liebe Gemeindemitglieder,

wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, erfüllt mich große Dankbarkeit. Es war ein Jahr, das in vielerlei Hinsicht von Abschlüssen und Neubeginnen geprägt war – ein Jahr, in dem sich lange Wege endlich zum Ziel führten und Neues Gestalt annahm.

Wichtige Bauprojekte und Entwicklungen

Nach über vier Jahren intensiver Vorbereitung konnten wir im September 2025 das Miethaus am Sterndamm 94 und das dazugehörige Flurstück an den Erbbaupächter übergeben. Dem vorausgegangen war im Frühjahr ein erfolgreicher gerichtlicher Vergleich, der eine gute Lösung für die Mieterinnen und Mieter des Hauses brachte. Seit Juli steht das Gebäude leer – und in den kommenden zwei Jahren werden auf dem Grundstück zwei neue Wohnblöcke mit zahlreichen Wohneinheiten entstehen, darunter auch eine Pfarrwohnung. In einem der Häuser ist der Einzug einer kirchennahen Stiftung geplant. Über den Fortgang der Bauarbeiten und die weitere Entwicklung des Areals werden wir regelmäßig in Informationsveranstaltungen berichten.

Auch an der Villa konnten die umfangreichen Sanierungsarbeiten in diesem Jahr abgeschlossen werden. Nach intensiver, fachkundiger Arbeit erstrahlt das Haus nun wieder im denkmalgerechten Glanz und ist zum Jahresende bezugsfertig. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses große Projekt über Jahre begleitet haben – den beteiligten Gewerken und dem Denkmalschutz, besonders aber unserem Architekturbüro unter der Leitung von Herrn Perfler. Ein besonderer Dank geht an unsere engagierten Ehrenamtlichen: an Lars Mönch, der als Ansprechpartner stets den Überblick behielt, an Dr. Matthias Krüger, der uns umsichtig durch die finanziell anspruchsvolle Phase führte, und an Maik Heinold, der den Garten liebevoll gepflegt hat. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank!

Veränderungen im Gottesdienstteam

Zum Jahresende mussten wir uns von Pfarrerin Stefanie Hoffmann verabschieden, die über mehrere Jahre mit einem Predigtauftrag in unserer Gemeinde tätig war. Für ihren Dienst danken wir ihr von Herzen. Zugleich durften wir mit Mario Storch ein neues Gesicht in unserem Lektor:innen- und Predigtteam begrüßen. Gemeinsam mit Dr. Thomas Menn und Maik Heinold wird er künftig das Gottesdienstleben bereichern. Zudem wird Michael Land im kommenden Jahr seine Ausbildung zum Lektor abschließen – wir freuen uns schon jetzt auf seine ersten Gottesdienste und Andachten. So wächst und entfaltet sich das geistliche Leben unserer Gemeinde weiter, vielfältig und lebendig.

Ein neuer Anfang

Ein besonderer Moment des Jahres war für mich persönlich die Einsegnung im September. Ich wurde offiziell als Pfarrerin in der Kirchengemeinde Johannisthal für bis zu zehn Jahre übernommen – ein Anlass großer Freude und Dankbarkeit. Das herzliche Willkommen, das ich aus der Gemeinde erfahren durfte, hat mich sehr bewegt.

Nachhaltigkeit und Zukunftsblick

Seit Ende Oktober dürfen wir uns offiziell „Faire Gemeinde“ nennen – ein Titel, der mit Verantwortung einhergeht. Wir verpflichten uns damit, nachhaltiger zu wirtschaften und auf faire, umweltfreundliche Produkte zu achten. Außerdem wollen wir weiterhin Veranstaltungen mit ökologischem Fokus anbieten – etwa den beliebten Rad-Repair-Tag, der im kommenden Frühjahr erneut stattfinden wird. Mein Dank gilt hier besonders dem engagierten Klima-Team mit Jim Heymel, Anne Mattern und Johanna Werner, die mit viel Herz und Verlässlichkeit an diesen Themen arbeiten.

Dank und Gemeinschaft

Nicht unerwähnt bleiben soll die Arbeit des Gemeindekirchenrats in den vergangenen drei Jahren. Sie war herausfordernd – finanziell, baulich und personell – und zugleich fruchtbar. Gemeinsam haben wir viel bewegt, neue Veranstaltungsformate wie die Kiez-Feste oder die „Feierabende“ etabliert und gepflegt, und sind dabei als Team eng zusammengewachsen.

Musikalische Akzente

Auch musikalisch war 2025 ein Jahr voller Höhepunkte. Kantor Martin Fehlandt hat mit großem Engagement wieder zahlreiche musikalische Schätze zum Klingen gebracht: von der Musik zum Wochenausklang über das Frühlingskonzert bis hin zur feierlichen Einweihung des neuen Flügels im Oktober und dem festlichen Weihnachtsoratorium im Dezember. Mit seinem Ruhestand im kommenden Sommer endet eine prägende Ära unserer Kirchenmusik. Wir sind dankbar für alles, was er unserer Gemeinde geschenkt hat – und freuen uns auf die gemeinsame Zeit, die noch vor uns liegt.

Ausblick

Mit all diesen Entwicklungen geht unsere Gemeinde gestärkt ins neue Jahr. Wir dürfen dankbar zurückblicken und zugleich mit Zuversicht nach vorn schauen.

„Alles hat seine Zeit“ – dieser Satz könnte über dem Jahr 2025 stehen. Zeit für Abschluss und Neubeginn, Zeit für Veränderung und Vertrauen. Ich danke allen, die unsere Gemeinde mit ihrem Engagement, ihren Ideen, ihrer Zeit und ihren Gebeten tragen. Ich freue mich darauf, auch im kommenden Jahr gemeinsam mit Ihnen Kirche zu gestalten – lebendig, offen und voller Hoffnung.

Ihre Juliane Bach

Grußwort des GKR-Vorsitzenden zur Einsegnung von Pfarrerin Bach im Festgottesdienst am 14. September 2025

Lieber Herr Superintendent Furian, liebe Juliane Bach, liebe Schwestern und Brüder in Christus, liebe Gäste,

heute ist ein Tag der Freude für unsere Gemeinde: Wir dürfen Juliane Bach nun offiziell als Pfarrerin in unserer Mitte einsegnen. Wir freuen uns nicht nur über die liturgische Feier, sondern vor allem über die Person, die wir damit in Verantwortung und Dienst sehen — eine Frau, die bereits auf dem Weg zu uns viele Farben des Lebens und des Glaubens gesammelt hat.

Juliane Bach ist gebürtige Berlinerin und wuchs in Pankow auf; ihren Weg zum Glauben beschrieb sie selbst einmal als „auf kleinen Umwegen“ gefunden. Sie ließ sich 2008 taufen und begann danach ihr Theologiestudium, das sie unter anderem in Halle absolvierte. Ein prägendes Jahr verbrachte sie außerdem im Ausland, in Norwegen, was ihr neue Horizonte eröffnete. Diese Etappen sind nicht nur biographische Daten — sie stehen für einen Weg, der geprägt ist von Neugier, Suche und dem entschlossenen Schritt, dem Glauben als Lebensform zu vertrauen.

Nach dem Studium folgte das Vikariat; Juliane sammelte dort viel praktische Erfahrung. Sie wohnte und wirkte zwischendurch auch in ländlicher Umgebung, bevor sie zurück nach Berlin kam. Seit August 2022 ist sie Teil unserer Kirchengemeinde und des Pfarrsprengels; willkommen geheißen wurde sie bereits beim Abschied von Pfarrer Scheel. Ihre Ordination fand im Oktober 2022 statt. Diese Schritte markieren ihren Eintritt in den öffentlichen Dienst des Pfarramts und zeigen zugleich: Sie bringt theologische Kompetenz und viel praktische Erfahrung mit.

Was macht Juliane Bach in unserer Gemeinde besonders? Zum einen ist da ihre Beziehung zu den Menschen und ihr ehrliches Interesse, sich ihrer Sorgen und Geschichten anzunehmen und sich auf ihre Gesellschaft einzulassen. Zum anderen ihre Kreativität in Formaten, die Gemeinde neu zu denken: Ein Beispiel dafür ist das Projekt „FeierAbend“ — eine Mischung aus Andacht, Musik, Spiel und Gemeinschaft — das in kurzer Zeit viele Menschen unterschiedlicher Generationen zusammengeführt hat. All das lässt uns hoffen, dass Kirche hier nicht abstrakt bleibt, sondern konkret Leben stiftet und zu Begegnung miteinander führt. Und vor allem durch die persönliche Begegnung erkennt man, wie Juliane Menschen gewinnt: mit Humor, Bodenständigkeit und dem Mut, Neues auszuprobieren. Und das brauchen wir: Menschen, die sowohl das Evangelium treu vertreten als auch Wege finden, dass unsere Kirche in einem lebendigen Austausch nach innen und nach außen steht.

Als Gemeindekirchenrat sehen wir unsere Aufgabe darin, Pfarrerin und Gemeinde zu begleiten: Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten und Verantwortung die Bedingungen schaffen, in denen Gottesdienst, diakonisches Engagement und Gemeindeaufbau gelingen können. Dazu gehört Zuhören, Mitgestalten und auch immer wieder die Einsicht, dass kreative Ideen Zeit und Raum brauchen, um zu wachsen. Wir sagen dir heute: Wir werden dich unterstützen, wir werden mitarbeiten — und mit dir gemeinsam herausfinden, wie Gottes Gegenwart hier bei uns in Johannisthal sichtbar wird.

Und weil Kirche immer auch Gemeinschaft ist: Lassen Sie uns nicht vergessen, dass das Pfarramt kein Einzelposten ist. Ein Amt lebt durch Beziehungen und Vertrauen – zu Ehrenamtlichen, zu Mitarbeitenden, zu Konfirmandinnen und Konfirmanden, zu Familien, zu Seniorinnen und Senioren. Juliane, du trittst in einen Dienst, der Vertrauen braucht. Wir geben dir heute dieses Vertrauen – verbunden mit unserem Gebet und unserer Tatkraft.

Liebe Gemeinde,

ich lade Sie ein, Juliane Bach nicht nur mit Worten, sondern vor allem mit Taten willkommen zu heißen. Kommen Sie zu den neuen und auch bestehenden Angeboten, bringen Sie Ihre Ideen ein, packen Sie mit an. Kirche ist kein Museum, sondern ein Werkstattbetrieb des Glaubens – und wir freuen uns auf viele gemeinsame Stunden handwerklicher, geistlicher und fröhlicher Arbeit.

Zum Schluss ein Wunsch, der zugleich ein Segen ist: Möge der Herr, der uns ruft und begleitet, Juliane Bach Kraft, Weisheit und Freude schenken. Möge er ihre Hände stärken, ihr Ohr öffnen für die Nöte der Menschen und ihr Herz weit machen für Gottes unerwartete Wege.

Herzlich willkommen – wir freuen uns sehr, dass du bei uns bist. Möge Gottes Segen auf dir ruhen, heute und alle Tage.

Dr. Matthias Krüger

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Pfarrstelle – Ostern – FeierAbend – Konfirmation und Pfingsten – GKR Wahlen –

Liebe Gemeinde,
wir freuen uns sehr, dass unsere Pfarrerin Juliane Bach auch nach Ihrer Entsendungszeit in unserer Gemeinde bleiben möchte. Der GKR hat sich dafür ausgesprochen, nach gleichlautendem Beschluss durch den Pfarrsprengelrat, das Konsistorium zu bitten, Juliane Bach im Zuge eines verkürzten Besetzungsverfahrens mit der Pfarrstelle in Johannisthal zu betrauen. Der GKR dankt Juliane Bach für die bisher geleistete Arbeit und ihr Engagement für unsere Kirchengemeinde und wir freuen uns auf die zukünftige weitere Zusammenarbeit.

Dr. Matthias Krüger

Und noch viel mehr gibt es zu berichten: der Sommer hält langsam Einzug in Berlin – und wie so oft überrascht er uns mit seiner Unberechenbarkeit. Gerade das macht ihn aber auch so besonders! Bevor wir uns ganz auf die warme Jahreszeit einlassen, möchte ich gemeinsam mit Ihnen auf die schönen Erlebnisse der vergangenen Frühlingsmonate zurückblicken.

Ein besonderer Moment war der Gründonnerstag: Zum ersten Mal seit langer Zeit konnten wir wieder einen Gottesdienst mit Tischabendmahl in unserer Gemeinde feiern. Viele Menschen fanden an diesem Tag den Weg in unseren Gemeindesaal und erlebten zusammen einen bewegenden Gottesdienst. Auch an den Ostertagen war unsere Kirche gut besucht – von Jung und Alt. Unsere Pfarrerin Juliane Bach erzählte eindrucksvoll von der Auferstehung Jesu.

Am Ostersonntag haben wir dann auf eine neue Veranstaltungsreihe hingewiesen, die seit Mai 2025 regelmäßig in unserer Gemeinde stattfindet: die „FeierAbende“. Im Wechsel mit den „30 Minuten Andacht und Musik zum Wochenausklang“ laden wir alle zwei Wochen freitags um 18 Uhr zum „FeierAbend“ ein. Die Idee dazu entstand auf der GKR-Rüste im Januar, als wir – Juliane Bach, Alexander Mattern, Johanna Werner und ich – überlegt haben, wie wir ein abwechslungsreiches Programm für unsere Gemeinde und die Menschen in Johannisthal gestalten können.

Der Auftakt am 9. Mai war ein Spieleabend, bei dem sich GKR-Vorsitzender und Pfarrerin bei Spielen wie „Zug um Zug“ duellierten und alle Spielfreudigen auf ihre Kosten kamen. Am 23. Mai haben wir gemeinsam internationale Teigtaschen gekocht, Rezepte ausgetauscht, viel gelacht und unsere Leidenschaft fürs Kochen geteilt. Auch der Filmabend am 6. Juni war ein voller Erfolg: Über zwanzig Menschen schauten gemeinsam „Almanya – Willkommen in Deutschland“, naschten Popcorn und tauschten sich angeregt aus. Das nächste „FeierAbend“-Event fand am 20. Juni statt. Wir feierten gemeinsam einen „Midsommer“-Abend – mit Tischtennis, Lagerfeuer, Stockbrot und Musik. Und es wird weitergehen – Kommen Sie gerne vorbei!

Ein weiteres schönes Erlebnis möchte ich mit Ihnen teilen: Am 8. Juni feierten zahlreiche Menschen aus unserem Pfarrsprengel in der Kirche zum Vaterhaus Baumschulenweg Pfingsten – und die Konfirmation von 23 Jugendlichen, die „Ja“ zu Gott gesagt haben. Es war ein sehr bewegender Gottesdienst. Ich hoffe sehr, dass sich unsere frisch konfirmierten Jugendlichen als neue Mitglieder in unserer Gemeinde willkommen und wohl fühlen. Wir empfangen Euch mit offenen Armen und freuen uns darauf, gemeinsam mit Euch Glauben und Gemeinschaft zu erleben. Für Euren weiteren Weg wünsche ich Euch viel Freude, Mut und Gottes Segen – möge unsere Gemeinde ein Ort sein, an dem ihr Euch zuhause fühlt und Eure eigenen Spuren hinterlassen könnt.

Zum Schluss möchte ich noch ein persönliches Anliegen ansprechen: Am ersten Adventssonntag, dem 30. November, finden die Wahlen für den Gemeindekirchenrat statt. Ich selbst wurde 2019 im Alter von 17 Jahren in den GKR gewählt und engagiere mich seitdem für unsere Gemeinde. Die letzten sechs Jahre waren nicht immer einfach, aber sie haben mich geprägt und mir viel beigebracht. Dafür bin ich sehr dankbar. Deshalb meine Bitte an Sie: Wenn Sie Lust haben, sich stärker in das Gemeindeleben einzubringen, hinter die Kulissen zu schauen und aktiv mitzugestalten, melden Sie sich gerne im Kirchenbüro und lassen sich zur Wahl aufstellen. Oder schlagen Sie jemanden vor, den Sie für geeignet halten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Genießen Sie den Sommer und nehmen Sie gerne an den vielfältigen Angeboten der kommenden Monate teil.

Herzliche Grüße aus dem GKR
Ihre Smilla Braumann

Bericht aus dem GKR Johannisthal

– Danke – Erbbaurecht – Räume für alle – Sanierung Villa –
– FeierAbend – Faire Gemeinde – Seelsorge und Besuchsdienst –

Liebe Gemeinde,

viele von uns haben sich bei der Gemeindeversammlung am 6. April gesehen und ausgetauscht. Für die, die nicht dabei sein konnten, hier eine Zusammenfassung der vielen Aspekte, die mir erneut vor Augen geführt haben, wie lebendig und von vielen Herzen und Händen getragen unsere Gemeinde ist und wie diese dadurch auch in unsere Umgebung hinauswirkt.

Deshalb an dieser Stelle zunächst DANKE an alle, die ihre Kraft und ihr Tun unserer Gemeinde widmen: sich engagieren, sorgen, hegen und pflegen, mitdenken, gestalten, handarbeiten und handwerken, spielen, musizieren und singen, achtsam sind, spenden, zuhören, in oder aus der Bibel lesen und Gottesdienste feiern. DANKE all den Menschen mit besonderer Verantwortung, im kirchlichen Hauptamt, dem GKR oder einem der vielen Ausschüsse, deren Einsatz häufig nicht so sichtbar, aber sehr wertvoll ist.

Aus dem Bericht des GKR-Vorsitzenden Dr. Matthias Krüger:

Der notariell unterzeichnete Erbbaupachtvertrag befindet sich weiterhin im Vollzug. Seit Juli 2024 erhalten wir von der Sterndamm GmbH das vereinbarte Nutzungsentgelt, welches nach Wirksamwerden des Erbbaurechtes in den Erbbauzins überführt wird.

Als nächster wichtiger Schritt soll der Besitz an Gebäude und Teilfläche nun am 01.09.2025 an die Sterndamm GmbH übergehen. Es wird eine Grundstückabtrennung erfolgen, wobei sichergestellt ist, dass wir im Zuge eines Wegerechtes den Hochzeitsweg zur Kirche weiterhin nutzen können. Ab dem Zeitpunkt der Besitzübergabe muss in den darauffolgenden sechs Monaten der Bauantrag für die Errichtung der beiden Wohnhäuser durch die Sterndamm GmbH gestellt werden. Sobald Bau- und Abrissgenehmigung erteilt sind, wird der volle Erbbauzins gezahlt. Insgesamt werden wir also mit den Einnahmen aus dem Erbbauzins eine solide Ertragslage haben.

Bis zur Besitzübergabe muss Raum für die Arbeit mit den Kindern im Kirchengebäude geschaffen werden. Ein Anfang wurde bereits mit dem Frühjahrsputz gemacht, bei dem im Abstellraum Platz geschaffen wurde. Wir machen uns derzeit Gedanken, wie wir die Arbeit mit Kindern und alle anderen Gemeindegruppen in unseren vorhandenen Räumen umsetzen können. Dafür wollen wir alle etwas zusammenrücken und mit einem übersichtlichen Raumbelegungsplan arbeiten.

Die Sanierung unserer Villa schreitet sichtbar stetig voran. Aktuell sind nun die Holzvertäfelungen im Aufbau. Die Fertigstellung wird derzeit Mitte/Ende Juli erwartet, sodass wir damit rechnen, ab Oktober 2025 vermieten zu können. Der GKR-Vorsitzende berichtete von einer wertvollen Zusammenarbeit mit Architekten und Bauleitung und dankte Lars Mönch aus dem Bauausschuss für sein Engagement mit viel technischem Verstand und Expertise. Im Ergebnis sind wir stolz darauf, dass die Bausubstanz zukunftsweisend wiederhergestellt werden konnte und die Mieteinnahmen der Villa in den nächsten 20 bis 30 Jahren unserer Gemeinde als finanzielle Grundlage dienen werden.

Noch ganz neu ist eine Veranstaltungsreihe, zu der Smilla Braumann und Alexander Mattern informiert haben:

Von Mai bis Juli laden wir Sie erstmalig an regelmäßigen Terminen jeweils freitags zum sogenannten FeierAbend ein, mit dem wir Menschen generationenübergreifend für geselliges, informatives, spielerisches und unterhaltsames Miteinander begeistern wollen. Seien Sie neugierig und kommen Sie vorbei! Sie können auch unser Planungsteam mit Ideen sowie bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützen. Melden Sie sich einfach bei Pfarrerin Bach oder im Kirchenbüro.

Aus dem Klimateam unserer Gemeinde kommt die Nachricht, dass der Antrag auf das Siegel „Faire Gemeinde“ nun beim Ökumenischen Zentrum der EKBSO eingereicht ist. Wir werden im Laufe des Jahres Rückmeldung erhalten und ggf. nach erfolgreicher Prüfung in einem Festgottesdienst das Siegel erhalten. Dies belohnt das Engagement unserer Gemeinde, sich für soziales, ökologisches und faires Verhalten regional und global einzusetzen und erinnert uns daran, unsere Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Pfarrer i.R. Sommer berichtete von der Seelsorge im FSE-Pflegeheim, die er, Pfarrer i.R. Iskraut sowie Frau Hirthe in Einzelgesprächen und mit regelmäßigen Gottesdiensten anbieten.

Die Menschen dort sind für diese Begegnungen sehr dankbar. Mit einem Besuch, Zeit für Gespräche und Gebet oder einer gemeinsamen Runde im Garten erfahren Menschen sich (wieder) als Teil der Gemeinde und Gesellschaft. Dieser traditionelle christliche Liebesdienst an unseren Nächsten ist in diesen Zeiten ganz besonders wichtig. Gesucht werden Menschen, die sich dem Besuchsdienst anschließen und ab und an etwas Zeit an andere verschenken wollen.

Eine schöne Frühlingszeit in unserer Gemeinde wünscht Ihnen, verbunden mit herzlichen Grüßen aus dem GKR,

Johanna Werner

Bericht aus dem GKR Johannisthal – ein Rückblick auf unsere Rüstzeit vom 24.-26. Januar 2025

Unsere Rüste fand vom 24. bis 26. Januar 2025 in Woltersdorf am Kalksee statt. Wir verbrachten ein intensives und zugleich erfrischendes Wochenende miteinander, das sowohl geistlich als auch gemeinschaftlich bereichernd war. Hier ein Rückblick auf unsere Zeit:

Anreise und Ort

Christiane: Die jährliche Tagung des Gemeindekirchenrates fand in Woltersdorf am Kalksee in einem Tagungshaus der Kirche statt. Leider konnten 2 Mitglieder des GKRs nicht teilnehmen. Alle anderen – insgesamt 9 Personen aus der Gemeinde Johannisthal – trafen pünktlich am Freitag, den 24. Januar gegen 18.00 Uhr ein. Wir waren zum Abendessen angemeldet. Vorher konnten noch die Zimmer bezogen werden.

Mario: Für Straßenbahnnostalgiker ein Muss: Die Linie 87 von Rahnsdorf nach Woltersdorf. Man läuft – im Dunkeln und im Nieselregen vom S-Bahnhof – mit vielen anderen, die auch nach Woltersdorf wollen – zur Straßenbahnhaltestelle, da kommt sie angerumpelt. Ein Wagen nur, aber es passen alle hinein. Und dann die Fahrt durch den dunklen Wald, bis die ersten Häuser von Woltersdorf auftauchen. Die Stationen werden nicht durchgesagt, aber Ortskundige helfen, an der richtigen Haltestelle auszusteigen.

Unterkunft und Umgebung

Christiane: Der erste Eindruck war sehr gut. Das Abendbrot war reichhaltig, die Zimmer gemütlich und unser zugeordneter Tagungsraum war groß und zweckmäßig. Wir hatten einen herrlichen Blick über den Kalksee bis nach Rüdersdorf.

Hanna: Das Zusammensein im Begegnungszentrum inmitten dieser ruhigen und friedlichen Wasser- und Waldlandschaft – in einem Tagungsraum hoch oben mit fabelhaftem Ausblick und damit ungewohnter Perspektive – hat dem Ganzen einen besonderen Rahmen verliehen. Ein richtiger Kraftort zum Auftanken, Abtauchen in andere Themenwelten und Innehalten im oft vorbeirasenden Alltag.

Ines: Das Begegnungs- und Bildungszentrum Woltersdorf bot uns den perfekten Rahmen für das gemeinsame Wochenende. Der erste Tag – Gemeindearbeit und Gestaltung

Juliane: Wir starteten in den Tag mit einer gemeinsamen Bibelarbeit zum Thema “Bauen auf festem Grund”, ausgehend von dem Bibeltext 1.Korinther 3,1-13. Im Anschluss konnten wir das Bild des Fundaments und das Haus, das darauf gebaut wird, auf unsere Gemeinde übertragen und überlegten uns: Was ist unser Fundament? Woran bauen wir?

Ines: Der Sonnabend stand ganz im Zeichen der Gestaltung unserer Gemeinde. Wir haben in vier Gruppen eine Bestandsaufnahme gemacht, was in unseren Augen gut läuft und was wir unbedingt beibehalten wollen. Außerdem erarbeiteten wir Themen, in denen unsere Gemeinde durchaus noch Entwicklungs-potential hat. Hier zeigte sich, dass von großem Vorteil ist, wenn der Gemeindekirchenrat aus Menschen verschiedensten Alters zusammengesetzt ist.

Hanna: Eine ja eigentlich “Arbeits-Gemeinschaft” wie den GKR so anders und verbindend zu erleben, hat diese Zeit für mich sehr besonders gemacht. Das gibt mir nochmal mehr Schwung und Zutrauen für die kommenden Aufgaben.

Freizeitgestaltung – Entspannung und Austausch

Ines: Nach dem Mittagessen machten wir einen ausführlichen Spaziergang und haben die wunderschöne Umgebung von Woltersdorf genossen. Nach kurzem Aufstieg auf den Kranichsberg hatten wir eine tolle Aussicht auf das Umland mit dem vielen Wasser. Der Aussichtsturm – das Wahrzeichen von Woltersdorf – war leider geschlossen.

Mario: Wir haben viel gespielt – immer erst abends natürlich, wenn die Arbeit getan war. Aber das musste sein – Uno flip, Just One und manch andere Spiele – teils leicht zu verstehen, teils auch sehr komplex – teils miteinander und teils auch gegeneinander. Im Spiel, wo die äußeren Regeln feststehen, lernt man miteinander umzugehen, auf andere Rücksicht zu nehmen (oder auch nicht, wenn es ums Gewinnen geht) – und das alles ohne zu verletzen und ohne verletzt zu werden. Es ist nur Spiel – aber eine Gruppe von Menschen, die miteinander und auch gegeneinander gespielt hat, ist dann auch eingespielt, wenn es um die Arbeit in unserer Gemeinde geht. Und so kam dann die Idee, Spielabende auch mal als Gemeindeabende anzubieten.

Ergebnis der Rüstzeit und weitere Ideen/Aufgaben

Hanna: Es ist erstaunlich, welche Verbundenheit schon in kurzer Zeit in einer Gruppe entstehen kann, wenn mehr Raum da ist für alles, was Leben ausmacht: Wir waren an diesem Wochenende gemeinsam unterwegs in der Natur, haben zusammen gegessen, in der Bibel gelesen und uns dem Text methodisch genähert, intensiv Themen rund um unsere Gemeinde erarbeitet und jeden Abend miteinander gespielt und viel gelacht. Inhaltlich haben wir uns an diesem Samstag, nach einem Einstieg über einen Text aus der Bibel, mit der Ausschreibung unserer Stelle für Kirchenmusik beschäftigt, in einem umfangreichen Brainstorming das Gemeindeleben unter die Lupe genommen und neue Ideen entwickelt, über die finanzielle Lage und eventuelle Möglichkeiten nachgedacht und auch über die Bedeutung von Kirche in der Gesellschaft gesprochen. Es war sehr intensiv, soviel Zeit in der Gruppe zu verbringen und inhaltlich zu arbeiten. Juliane Bach ist es dabei sehr gut gelungen, den Ablauf abwechslungsreich und methodisch so vielfältig zu gestalten, dass wir trotz der vielen Themeneinheiten genug frische Luft und Genuss und damit Zeiten zum Auftanken hatten. Wir haben wirklich viel geschafft! Und viele waren sich am Ende einig: So eine gemeinsame Rüstzeit gehört eigentlich ganz an den Anfang einer GKR-Legislatur.

Sonntag und Abschied

Ines: Um 9.30 Uhr feierten wir gemeinsam den Gottesdienst mit Abendmahl in der wunderschönen Woltersdorfer Kirche. Im Anschluss daran ging es für einige bereits nach Hause, andere nutzten noch die Gelegenheit zu einer Führung durch den Museumspark Rüdersdorf.

Mario: Alles über Kalk, wirklich alles. Fragen Sie uns, denn wir haben viel gelernt beim Rundgang durch den Museumspark Rüdersdorf am Sonntag.

Michael: Noch einmal kurz zurück in die Kirche: Pfarrerin Stephanie Spranger führte uns in ihrer Predigt an diesem recht kalten Januar-Morgen in die Mittagshitze der Gegend um Nablus / Westjordanland. Durst und Wasser des Lebens: Am Jacobsbrunnen offenbart sich Jesus metaphorisch der samaritanischen Frau als Retter der Welt. „Gott, vergib, wenn ich misstrauisch bin, wo Deine Verheißung gilt“, hieß es eben im Bußgebet? Wir verstehen, dass die Frau eher ein Klartexttyp ist und wissen, dass sie ihm am Ende Glauben schenken wird. Alles in Ordnung, ein wirklich schöner Morgen. Durch die Ankündigungen des Lektors erfahren wir: Hier gibt es auch Filmvorführungen. Da geht was, oder?

Was bleibt?

Die Idee eines gemeinsamen Abends einmal die Woche, an dem all unsere bunten Ideen Platz finden können, ein FeierAbend! Um 18 Uhr können wir dann freitags generationenübergreifend etwas zusammen erleben und gern auch neue Menschen dazu einladen: Spieleabend, Filme schauen, Themen- und Gesprächsabend, Kneipenquiz und vieles mehr. Beginnen könnten wir ab Mai! Gerne sind weitere Ideen und Anregungen sowie tatkräftige Unterstützung willkommen! Bei Lust und Laune gern im Büro melden! Außerdem sind wir nun bei Instagram vertreten dank Smilla: Sie wird ein Konto für die Kirchengemeinde pflegen und Veranstaltungen online stellen.

Die Rüstzeit war ein voller Erfolg und ein wichtiger Schritt in der gemeinsamen Arbeit des GKR, der nach diesem Wochenende noch enger zusammengewachsen ist.

Bericht aus dem Pfarrbüro Johannisthal

Ein Jahresrückblick 2024

Liebe Gemeindemitglieder,

wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, erfüllt mich große Dankbarkeit für das vielfältige und lebendige Gemeindeleben, das wir gemeinsam gestalten durften. Die aktive Beteiligung so vieler von Ihnen zeigt mir, dass unsere Kirche von der Gemeinschaft lebt und getragen wird.

Gemeinschaft leben und feiern

Das Jahr war geprägt von besonderen Momenten des Zusammenkommens, die ich mit Freude erlebt habe. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir unser traditionelles Sommerfest, das wieder Jung und Alt zusammenbrachte. Dieses generationenübergreifende Miteinander zeigte sich auch beim Swing-Tanzabend mit der Bigband aus Köpenick, der für ausgelassene Stimmung sorgte. Dass wir als Gemeinde fest in unserem Kiez verwurzelt sind, wurde nicht zuletzt durch unsere aktive Teilnahme am Kiezfest deutlich.

Engagement für Nachhaltigkeit

Diese Zukunftsorientierung zeigt sich auch in unserem Umweltengagement. Mit Freude kann ich berichten, dass unser Klimateam wichtige Initiativen auf den Weg gebracht hat. Der RadRepair-Tag im April fand so großen Anklang, dass wir diese Aktion im kommenden Frühjahr wieder anbieten möchten. Dieses praktische Engagement für Nachhaltigkeit wird bald auch offiziell gewürdigt: Ende 2024 werden wir voraussichtlich als „Faire Gemeinde“ zertifiziert – ein wichtiger Schritt, der auch mir besonders am Herzen liegt.

Musikalische Höhepunkte

Von nachhaltigen Projekten zu nachhaltigen Klängen: Unser Kantor Martin Fehlandt hat auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckendes Programm gestaltet. Besonders hervorzuheben sind hier die Aufführungen der „Membra Jesu Nostri“, deren solistische Parts von Mitgliedern der Kantorei übernommen wurden, und des Requiems von Mozart zusammen mit einer beeindruckenden Bachkantate. Diese musikalischen Erlebnisse werden künftig noch bereichert, denn dank einer Zuwendung des Kirchenkreises können wir einen neuen Flügel erwerben. Ich lade Sie herzlich ein, dabei zu sein, wenn er zum ersten Mal erklingt!

Bauliche Entwicklungen

Während wir musikalisch in die Zukunft planen, schreitet auch eines unserer baulichen Projekte voran. Die Sanierung unserer historischen Villa hat im Frühjahr begonnen und macht gute Fortschritte. Bei der Restaurierung wurde großer Wert auf eine denkmalgerechte Wiederherstellung bei gleichzeitiger behutsamer Modernisierung gelegt. Allerdings muss ich gestehen, dass sich die erforderlichen Arbeiten als umfangreicher herausgestellt haben als zunächst angenommen. Bei der Aufbereitung und vollständigen „Öffnung“ des Hauses sind erhebliche Baumängel zutage getreten. Hier sind wir angewiesen auf weitere finanzielle Unterstützung, u.a. des Kirchenkreises. Wir sind jedoch guter Hoffnung, dass die Sanierung bis zum Frühjahr 2025 fertig gestellt sein wird und werden uns sicher an dem tollen Ergebnis erfreuen.

Ausblick 2025

In all diesen Entwicklungen spiegelt sich für mich die Jahreslosung wider: „Prüft alles und behaltet das Gute“. Sie lädt uns ein, Bewährtes wertzuschätzen und zugleich mutig Neues zu wagen. Ich bin von Herzen dankbar für alle, die unsere Gemeindearbeit durch ihr persönliches Engagement unterstützen. Nicht zuletzt tragen auch Ihre Gedanken und Gebete dazu bei, dass unsere Kirche in Johannisthal lebendig und sichtbar bleibt.

Ich freue mich darauf, auch im kommenden Jahr gemeinsam mit Ihnen Kirche zu gestalten und zu leben.

Juliane Bach

Gedicht aus dem GKR Johannisthal

– neues Jahr – viele Aufgaben – Mut zur Lücke –
– Gemeindeversammlung –

Vermissen Sie hier den gewohnten Bericht?
Sie kennen das sicher, manchmal klappt es nicht,
von all den wichtigen dringenden Dingen
alles rechtzeitig fertig zu bringen.

Auch 2024 gibt’s viele Themen,
die erfordern, sich ausreichend Zeit zu nehmen.
Einiges neu, andres übrig geblieben
davon zu berichten wir hiermit verschieben.

Wir hoffen, dies fällt nicht zu sehr ins Gewicht,
denn Zeit für Austausch ist schon in Sicht:
am 25. Februar
Gemeindeversammlung – recht früh im Jahr.

Für’s neue Jahr und auf all uns’ren Wegen
erbitten wir Frieden und Gottes Segen.

Bericht aus dem Pfarrbüro Johannisthal

– Rückblick auf ein Jahr in der Gemeinde Johannisthal –

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich nutze die Gelegenheit, um in dieser Ausgabe einmal aus dem Pfarrbüro zu berichten und einen Rückblick auf das Jahr 2023 vorzunehmen.

Vieles war in diesem Jahr neu. Vieles wurde aber als Tradition auch beibehalten, das die Gemeinde prägt und unser Gemeindeleben lebendig gestaltete, so unter anderem Advent in der Kirche, die Musik zum Wochenausklang in der Passionszeit, unser großes Sommerfest, die Konzerte des Fördervereins und der Kantorei, ein bunter Erntdedankgottesdienst – um einige der Highlights zu nennen. Neu hinzugekommen ist, dass wir im Kiez stärker vertreten sind und unter anderem zum Sommerfest am Rathaus dabei waren. Wir haben große, regionale Sommergottesdienste gefeiert. Wir konnten monatlich einen familienfreundlichen Gottesdienst etablieren. Somit sind wir auch unserer Vision ein Stück näher gekommen, die wir als GKR in unserer ersten Rüste im Januar herausgearbeitet haben: dass wir eine familienfreundliche, offene und nachhaltige Kirchengemeinde sein wollen. Dies ist uns in vielen Punkten schon gelungen: die wiederkehrenden Angebote für Kinder und Familien, die Präsenz im Kiez und die stärkere Verankerung in Johannisthal und regional. Unser tolles Klimateam,
das sich immer wieder Gedanken macht zu neuen Projekten und Konzepten, wie wir ressourcenschonender und umweltfreundlicher werden. Und auch die Bauvorhaben auf unserem Gelände sind Teil unserer Nachhaltigkeit als Gemeinde: Sie sichern uns langfristig finanzielle Mittel, um unsere Gemeinde lebendig und aktiv gestalten zu können. Die Villa auf unserem Grundstück wird bald nachhaltig saniert. Und im Zuge des Neubaus auf dem Gelände haben wir auch schon erste Ideen, wo zukünftig unsere Kinderkirche ihren Platz haben wird. Es ist viel im Gange, unsere Kirchengemeinde wächst und verändert sich und das ist gut so!

Ich möchte aber auch nicht die Herausforderungen verschweigen, die wir dieses Jahr hatten. Der Erbbaupachtvertrag und die damit einhergehenden Aufgaben haben uns als GKR und insbesondere unserem Vorsitzenden viele Nerven gekostet. Es war ein Ringen und mit unserer finalen Abstimmung im Juli haben wir endgültig grünes Licht gegeben für die geplante Bebauung auf dem Gelände. Die Bauvorhaben unserer Kirchengemeinde sind große Projekte und da haben wir großes Glück, mit einem kompetenten ehrenamtlichen Bauausschuss gut ausgestattet zu sein.

Eine weitere Herausforderung war und ist die Personalsituation unserer Gemeinde. Unser Küster ist leider erkrankt, und dadurch mussten wir im Büro erst einmal mit der neuen Situation umgehen. Ich habe die Gemeinde hier als sehr hilfsbereit und verständnisvoll erlebt. Leider müssen wir noch bis Ende des Jahres damit rechnen,
dass Patrick Otto fehlen wird. Frau Hartmann und viele weitere Ehrenamtliche sind in dieser Situation als Unterstützung im Büro sehr hilfreich. Und auch mein Stellenumfang von 50% ist für mich immer wieder herausfordernd. Ich habe mittlerweile einen Stapel mit Zetteln und Notizen, was ich alles noch in dieser Gemeinde machen möchte und wo noch neue Räume zur Gestaltung wären. Aber sie liegen dann oft in der Schublade, weil mein Zeitkontingent so unglaublich schnell aufgebraucht ist. Das ist ein wenig wie Autofahren mit angezogener Handbremse.

Für mich ist nun etwas mehr als mein erstes Jahr im Pfarramt vergangen und es ging so unglaublich schnell. Die Zeit war sehr schön, die Menschen in dieser Gemeinde sind wirklich toll! Ich erlebe viele kompetente Ehrenamtliche und Menschen, die Lust haben sich einzubringen. Die musikalische Gestaltung, die Arbeit mit Kindern, Familien, Senior*innen und die Feste, die wir feiern, sind die Säulen dieser Gemeinde, die ich als sehr bereichernd erlebe. Mir persönlich macht der Beruf im Pfarramt großen Spass und ich freue mich auf die kommende Zeit! Ein paar visuelle Eindrücke möchte ich mit Ihnen teilen und so finden Sie bei diesem Bericht einige Fotos aus den vergangenen 12 Monaten.

Ihre Juliane Bach

Wie sind deine Eindrücke? Fühlst du dich als Teil der Kirchengemeinde? Fehlt dir etwas? Findest du die Angebote und das Gemeindeleben gut und bereichernd? Wir sind alle Teil dieser Kirchengemeinde und können etwas geben, wie Zeit, Ideen und praktische oder fachliche Hilfe, und wir können etwas nehmen, z.B. Gemeinschaft erleben, meine Gottesbeziehung leben und hinterfragen, Konzerte genießen. Dein Feedback und deine Meinung sind wichtig und bringen uns alle weiter, um uns zu entwickeln. Schreib uns gern per Mail deine konstruktive Meinung und bring dich ein, wie es für dich möglich ist!