Archiv der Kategorie: Jugendliche

Jugend Oberspree-West 2021

Rückblick „Lebendiger Advent“

Das alte Jahr ist für uns mit einigen schönen Aktionen ausgeklungen. Wir hatten die Möglichkeit, fünf Türchen bei der Aktion „Lebendiger Adventskalender der Jugend“ im Kirchenkreis zu befüllen. Vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen ja auch mal reingeschaut?

Von allem war etwas dabei:

  1. Man konnte Hoffnung–to–Go–Plakate, gestaltet von den Konfirmand*innen, im Sprengel finden und sich einen Hoffnungsspruch mit nach Hause nehmen.
  2. Wir haben Obdachlose in der Treptower Wärmestube „Arche“ beschenkt. Ein sehr bewegendes Treffen.
  3. Es gab ein „Wer–wird–Christkind–Quiz“ für zu Hause!
  4. Für die Weihnachtsbäckerei wurde ein Backvideo für eine Weihnachtstorte gedreht
  5. und der Jugendchor unter Leitung von Barbora Yhee hat uns musikalisch erfreut.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Die Junge Gemeinde im Lockdown

Das neue Jahr begann im Lockdown. Deshalb treffen wir uns weiterhin online zur alten JG-Zeit, jeden Dienstag ab 19 Uhr. Es gibt Zeit zum Quatschen und Zeit zum Spielen, aber auch thematische Impulse!

Auch wenn das Planen weiterhin schwerfällt, gibt es einige Aktionen, die wir als
Jugend vorhaben., z. B.

► den ökumenischen Kreuzweg der Jugend am 25. März. Genauere Infos zum Ablauf stehen dann ab Anfang März auf den Webseiten der Kirchengemeinden zur Verfügung.

Der nächste Konfirmandenjahrgang

Im Februar startet der neue Konfirmandenjahrgang, welcher 2022 konfirmiert wird! Pfarrer Andreas Döhle wird gemeinsam mit mir diesen Jahrgang begleiten. Wir hoffen, dass wir auch in Zeiten der Pandemie junge Menschen von Gott begeistern können und dass wir sie ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten dürfen!

Der Infoabend findet am 10. Februar ab 19:00 Uhr digital über Zoom statt. Wir bitten alle Interessierten (Eltern und Jugendliche ab Jahrgangsstufe 7 gemeinsam), sich per Mail an uns zu wenden, um den Link für das Meeting zu erhalten!

Kontakt über: m.endter[@]kklios.de (Betreff Konfi22)

Bleibt alle gesund und helft dabei, die Pandemie zu besiegen, damit bald wieder Treffen in der Gruppe stattfinden können!

Eure Mandy Endter
Gemeindepädagogin

Liebe tut der Seele gut

Dieses Jahr verschenkte der Kirchenkreis an alle Konfirmandinnen und Konfirmanden
einen Mund-Nasen-Schutz mit der Aufschrift.

Liebe tut der Seele gut.

Aber was steht hinter diesem Slogan?

Ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden ist möglich. Daran glauben wir. Mit den Aufklebern, Bannern und Slogans der Kampagne „Hass schadet der Seele – Liebe tut der Seele gut“ tragen wir diese Überzeugung weiter. Denn jede und jeder ist ein Ebenbild Gottes und soll erfahren können: Liebe tut der Seele gut.

Die Evangelische Kirche in Berlin engagiert sich gemeinsam mit LGBTI* für die Vielfalt von Lebensentwürfen. Wir stehen an der Seite der queeren Community.
(https://tut-der-seele-gut.info/)

Die Kampagne „Liebe tut der Seele gut – Hass schadet der Seele“ ist eine Idee von Menschen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte.

Mandy Endter

Glaubensbekenntnis der Konfirmierten

In der Konfirmandenzeit haben die Jugendlichen sich mit dem christlichen Glauben auseinandergesetzt. Sie haben ihr eigenes Glaubensbekenntnis formuliert. In der Konfirmation bekennen sie sich zum christlichen Glauben und zur Gemeinschaft der Kirche. Jetzt bekennen die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren Glauben mit ihren eigenen Worten:

Ich glaube, dass Gott jemand ist, an den man sich wenden kann. Gott ist überall und wacht über uns. Er ist unser Schöpfer, Beschützer und Helfer in der Not. Gott liebt uns wie wir sind und verbindet uns durch unseren Glauben. Er gibt uns Hoffnung und verzeiht uns unsere Fehler.

Ich glaube, dass Jesus, Sohn der Jungfrau Maria, als Vermenschlichung von Gott auf der Erde geboren wurde. Er ist für die Vergeltung unserer Sünden gestorben und fuhr am dritten Tag hinauf in den Himmel. Ich glaube, dass der Heilige Geist uns nach dem Tod in den Himmel bringt.

Er wohnt in uns und wirkt durch unsere Taten und Worte. Er stärkt und schützt uns. Er verbindet die gläubigen Menschen untereinander und lebt in uns.

Ich glaube an die Kirche, an die Verbundenheit und die Gemeinschaft aller Christen. Sie ist ein Ort des Friedens und der Nächstenliebe, egal, in welcher Situation. Sie soll uns zum Nachdenken bewegen, um schwierige Entscheidungen zu bedenken.

Ich glaube, dass ich selbst unter Gottes Segen stehe und Gott ein Teil von mir ist. Gottes Liebe, die in mir ruht, gebe ich weiter an die Welt, damit sie jeder erfahren kann. Durch den Glauben an Gott fühle ich mich aufgehoben und akzeptiert.

Amen

Jugend Oberspree-West zu Wasser und hoch hinaus

Wie viele andere auch mussten wir dieses Jahr unsere Ferien nochmal umplanen. Eigentlich wollten wir in diesem Sommer gemeinsam nach Taizé fahren. Da das aktuell als Gruppe nicht geht, überlegten wir uns ein Alternativprogramm hier vor Ort. Gleich mehrere Ausflüge in den Sommerferien und zum Schulstart durften wir miterleben:

Stand-up Paddling in Beeskow: Zu siebt machten wir uns an einem heißen Augusttag auf den Weg nach Beeskow, um den Trendsport Stand-up-Paddling auszuprobieren. Für einige war es das erste Mal auf einen Sup (so nennt man die Surfbordartigen Bretter, auf denen man auf dem Wasser steht). Über drei Stunden ging es im Stehen und Sitzen die alte Spree hinauf, vorbei an Seerosenfeldern und von Wald und Wiesen gesäumten Ufern. Das Stehen auf dem Wasser erlaubte einen völlig neuen Blickwinkel auf die Natur. Und so paddelten wir bis zur Burg Beeskow, wo wir noch Zeit für ein paar Spiele auf dem Wasser hatten. Denn natürlich durfte der Spaß auch nicht fehlen. So mancher fiel bei dem Versuch, das Gleichgewicht zu halten, wie Jesus über das Wasser zu gehen oder bei eher weniger erfolgreicher Akrobatik auf dem Sup auch unfreiwillig ins kühle Nass. Ein schöner Ausflug und auch mit Abstand wiederholenswert.

Hoch hinaus ging es für neun Jugendliche im Kletterwald Grünheide. Auf fünf unterschiedlichen Parcours kann man hier seine Höhentauglichkeit und seine Kondition testen. Für den einen oder anderen unter uns schon eine Grenzerfahrung. Aber mit gutem Zureden und Mut machen haben es alle wieder heile zurück auf den Boden der Tatsachen geschafft. Zur Abkühlung ging es dann noch in den See bei Sonnenuntergang, bevor wir wieder zurück in die Stadt mussten.

Zum Schuljahresstart ging die JG Oberspree-West auf eine Floßfahrt. Zwölf Jugendliche, die sich zum ersten Mal nach den Sommerferien trafen und ein bisschen wie Huckleberry Finn fühlen konnten. Dabei konnten wir Berlin von einer besonderen Seite genießen. Ganz neue Perspektiven eröffnen sich, wenn man auf dem Wasser durch unseren Kiez unterwegs ist. Und dann schmeckt der Grillkäse nach einem Sprung ins Wasser gleich nochmal so gut. Das neue Schuljahr kann also kommen.

Weitere Ausflüge und Aktionen der Jungen Gemeinde sind bereits in Planung! Und auch mit Abstand und Hygieneregeln haben wir gemeinsam Spaß!

Die Junge Gemeinde & Mandy

Konfirmationsgottesdienst am 26. September in Oberschöneweide

Am 26. September 2020
10 Uhr
in der Christuskirche, Firlstr. 16, 12495 Berlin

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn 22 junge Menschen aus unserem Pfarrsprengel wieder „Ja“ zur Taufe und zum christlichen Glauben sagen und die persönliche Stärkung durch den Segen Gottes erhalten!

Die Konfirmationssprüche in Emojis

In diesem Jahr werden konfirmiert:
(aus datenschutzrechtlichen Gründen werden hier nur die Vornamen genannt)

Sommergedanken des Kreisjugendreferenten über Gott und das Dienen

Wer dient im Gottesdienst eigentlich wem? Warum feiern wir Gottesdienst und tun es
dann doch nicht? Und: Braucht mich Gott im Gottesdienst?

Das Zentrale meiner Arbeit ist es, Jugendlichen die Dimensionen des christlichen Glaubens und ihrer eigenen Identität aufzuzeigen. Das passiert in Schulungen, Freizeiten, Veranstaltungen, manchmal nebenbei, in Konventen und oft in den Konfi-Kursen (Kurse für Konfirmandinnen und Konfirmanden). Angestoßen durch den Konfi-Vorstellungsgottesdienst (Kurs 2019-2021) in Oberspree-West, möchte ich meine Gedanken mit Ihnen teilen.

Gottesdienst und Konfis – das ist schon länger ein spannender Prozess. Was braucht ein Konfi für die Kontaktaufnahme mit Gott? Was brauche ich, um mit Gott im Gottesdienst in Kontakt zu kommen? Ist es überhaupt mein Ziel, wenn ich mich entscheide, in den Gottesdienst zu gehen? Hängt meine Entscheidung nicht meistens von der Sympathie gegenüber der/des Predigenden ab. Oder vom Thema – oder von der liturgischen Form – oder vielen anderen Kleinigkeiten.

An meine sonntägliche Begegnung mit Gott denke ich jedenfalls nicht als Erstes. Wenn meine Fragen und Sehnsüchte, meine Lebenswirklichkeit getroffen wurden bzw. betroffen sind, dann tut mir Gottesdienst gut. Oder durch tolle Worte, eine berührende Musik, eine authentische Begegnung oder eine liturgische Schönheit. Dann bleibe ich auch gern noch länger mit Gott im Gespräch. Dann spüre ich sowas wie Dankbarkeit.

Im Römerbrief (Röm 12) wird das ganze Leben als Gottesdienst beschrieben. Im Gottesdienst feiern wir also Gott und das Leben?

Gott kommt mit mir und meinem Leben ins Gespräch – wenn mein Leben eine Rolle spielt. Dann beginnen die Dynamik und ein Dialog. Bereichert und betroffen kann ich in die neue Woche starten. Wenn ich mich als einladende Person in Vorbereitung auf das Zusammenspiel der Dimensionen einlasse, dann wird unsere Gottesdienstkultur bereichert.

Ich erlebe dies innerhalb der Arbeitsstelle für Ev. Jugendarbeit immer dann, wenn wir den Jugendlichen Verantwortung übertragen. Wenn wir ihnen etwas zutrauen, ihnen vertrauen oder ihre Äußerungen ernst nehmen. Das tolle dabei ist: Jedes Gemeindemitglied kann das tun. Auch außerhalb des Kirchengebäudes.

Unsere Kirchengemeinden haben einen großen Schatz an Jugendlichen, auch wenn man sie nicht jeden Sonntag sieht. Ich möchte Sie einladen, mit Gott und den Jugendlichen, jungen Erwachsenen und jungen Familien ins Gespräch zu kommen. Ein Austausch über Gottesdienst-Sehnsüchte bringt die ganze Gemeinde weiter und kommt dem Ziel näher, Gott und das Leben zu feiern.

Für Fragen, Ideen und Methoden stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Kreisjugendreferent
Friedrich Böhme
f.boehme@kklios.de

Kinder- und Jugendarbeit

Einige Wochen Corona haben auch bei uns ihre Spuren hinterlassen. Wie in so vielen Bereichen ist auch in unserer Gemeinde die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den letzten Wochen ins Internet umgezogen. Der Kontakt mit den Kindern wird über Mail gehalten. Außerdem wurden für sie eine interaktive Erlebnisgeschichte mit Aufgaben zur Ostergeschichte, ein Video und ein Bilderbuch vorbereitet.

Die Arbeit mit den Konfis beschränkt sich zurzeit auf kleinere Challenges (Aufgaben) und eine monatliche Videokonferenz. Aber auch hier sind wir dabei, Ideen zu finden und auszuprobieren. Die Junge Gemeinde konnte sich das letzte Mal zur Inspektion des neuen Jugendzentrums treffen. Seitdem trifft sich die JG wöchentlich zur gewohnten Zeit mithilfe des Internets mit Voice- und Videochats, um den Kontakt zu halten. Dabei ist es jedoch schwierig, mit allen den Kontakt zu halten, u.a. da manche digital überlastet sind.

Im Laufe der Wochen fanden wir neue Wege, alte Dinge wieder aufzunehmen. So fanden wir Möglichkeiten “Werwolf ”, “Stadt-Land-Fluss” und andere Klassiker der JG miteinander von zuhause aus zu spielen. Bei den Videochats erhalten wir auch neue Einblicke in die Zimmer der Anderen. Durch die neuen Umstände hat sich die Gruppendynamik etwas geändert. Es bilden sich weniger kleinere Gruppen, sondern es unterhält sich jeder mit jedem.

Die gemeinsame Vorbereitung von beispielsweise Jugendgottesdiensten läuft sehr gut. Wir können online gemeinsam und gleichzeitig an Dokumenten arbeiten. Außerdem hat Mandy Endter in allen fünf Gemeinden des Pfarrsprengels Gebetsstationen aufgebaut, die während ihres Offene-Kirche-Projekts besucht werden konnten.

Trotz allem freuen wir uns darauf, uns alle wieder “in echt” zu sehen und vielleicht auch wieder miteinander zu kochen, zu lachen und zu beten.

Alexander Wahlen und Mandy Endter