Archiv der Kategorie: Aktuelles

100 Jahre Kirche Johannisthal 125 Jahre Gemeinde Johannisthal Donnerstag, 19.08.2021Gemeindeabend um 20 Uhr in der Kirche 100 Jahre Kirche Johannisthal – ein provisorischer Glücksfall Freitag, 20.08.2021 Ermöglicht durch den Förderverein der Gemeinde Konzert um 20 Uhr im Pavillon Musik der (19–) Zwanziger Jahre: Salonorchester Berlin Stummfilm mit Livemusik um 22 Uhr in der Kirche Nosferatu (Johannisthal 1922) begleitet von Martin Fehlandt Samstag, 21.08.2021 Gemeindefest ab 15 Uhr im Kirchgarten mit Kaffeetafel, Kinderprogramm, Musik zum Zuhören und Mitsingen, Grillen am Abend. SOnntag, 22.08.2021 Festgottesdienst um 10 Uhr im Kirchgarten mit Bischof Christian Stäblein anschließend Ausklang beim Kirchencafé

100 Jahre Kirche Johannisthal

Wir laden Sie Herzlich ein zur Festwoche vom 19. – 22. August 2021

Am 3. Juli 1921 hat die Evangelische Kirchengemeinde Johannisthal ihre Kirche eingeweiht, endlich: Zwar gab es knapp 25 Jahre schon die eigenständige Gemeinde, sogar schon ein paar Jahre länger regelmäßige Gottesdienste – regelmäßig hieß etwa monatlich – und auch schon über 5 Jahre einen eigenen Pfarrer, aber für die Gottesdienste war man zu Gast in der Aula der Schule. Die Pläne für eine Kirche scheiterten.

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Paulus – Kiki-Fahrt? Kindersommerrüstzeit? – auf jeden Fall jede Menge Spaß

Auch in diesem Jahr war es lange nicht sicher, ob wir uns wieder mit den Kindern auf den Weg zu einer Fahrt machen können. Noch im Mai, also noch lange bevor es uns von den Vorschriften her erlaubt war, entschieden wir: JA, dieses Jahr fahren wir. Absagen können wir kurzfristig immer noch.

Wir mussten nicht absagen. 50 Kinder, 8 Teamer (ehrenamtliche jugendliche Helfer) und 3 hauptamtliche Mitarbeiter machten sich auf den Weg ins Löwenberger Land nördlich von Oranienburg. Neben Sonnentagen, Baden, Regentagen und dem Besuch des Tier- und Saurierparks in Germendorf wartete manch zwischenmenschliche Herausforderung auf uns. Das Zusammenleben so vieler Menschen auf engem Raum musste von allen wieder gelernt werden. Nach einigem Hin und Her funktionierte das zunehmend besser.

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Bericht des GKR Johannisthal

– Gottesdienste – Pfarrstelle – Pfarrhaus – Festwoche –

Liebe Leserinnen und Leser,

in den Monaten Mai und Juni 2021 hat der Gemeindekirchenrat Johannisthal zweimal getagt, im Juni endlich wieder in persönlicher Anwesenheit. So konnten in der Junisitzung viele Hygieneregeln gelockert werden, wobei wir uns an den Vorgaben unserer Landeskirche, des Landes Berlin und der allgemeinen Inzidenzzahlen orientieren.

Gemeindliche Veranstaltungen, auch mit Musik und Singen sind nun unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder möglich, und wir können die Außengottesdienste nach innen verlegen, wenn das Wetter allzu schlecht ist. Zu den jeweils aktuellen Hygieneregeln sprechen Sie bitte rechtzeitig unser Gemeindebüro an.

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4. Sonntag nach Trinitatis, 27. Juni 2021

Der 4. Sonntag nach Trinitatis ist der Sonntag des Nächsten. Die ausgewählten biblischen Texte machen die Zuwendung zum Nächsten zur christlichen Aufgabe. Nicht als Bewährungsauftrag, sondern als nur logische Konsequenz dessen, wovon wir leben können: Wenn wir von Gottes Gnade leben können, von seiner Zuwendung – wie könnten wir sie für uns behalten? Des andern Last können wir tragen, weil uns unsere eigene Last schon abgenommen ist.

Wochenspruch:

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Galater 6,2

Wochenpsalm: 42 (2-6)

2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. 3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue? 4 Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott? 5 Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: wie ich einher zog in großer Schar, mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken in der Schar derer, die da feiern. 6 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

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Singschulfahrt nach Wünsdorf vom 31.07. – 06.08.2021

Für kreative Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren
DANIEL in der Löwengrube

Wir unternehmen eine Zeitreise zu Daniel und erleben mit ihm zusammen seine löwenstarken Abenteuer.

Es wird gesungen und musiziert, getanzt und Theater gespielt, Kulissen und Kostüme werden gebastelt – alles wird selbst gemacht. Am Ende entsteht ein Musical.

Kosten: 160 €

Infos und Anmeldung unter: Barbora Yhee: yhee@bekenntniskirche.de
Stichwort: Singschulfahrt

Niemand soll daheim bleiben, weil er oder sie sich die Fahrt nicht leisten kann. Sprechen Sie bitte mit uns wegen eines Zuschusses der Gemeinde. Vertraulichkeit ist garantiert.

Sonntag Trinitatis (30. Mai)

„Trinitatis“ ist ein eigenes Fest, es gilt der Dreieinigkeit Gottes: In der alten Kirche – und auch heute immer noch begegnet uns Christen die Frage: Was hat es denn, wenn ihr euch doch auf den Menschen Jesus beruft, mit eurem Gott auf sich? Wie geht das zusammen? Die komplizierte Antwort darauf war damals das trinitarische Reden von Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Frage, was es mit Gott auf sich hat, müssen wir uns immer wieder stellen.

Wochenspruch

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

2. Korinther 13,13

Wochenpsalm: 113

Halleluja! Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobet den Namen des HERRN! 2 Gelobt sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN! 4 Der HERR ist hoch über alle Völker; seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist. 5 Wer ist wie der HERR, unser Gott, der oben thront in der Höhe, 6 der niederschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde; 7 der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erhöht den Armen aus dem Schmutz, 8 dass er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes; 9 der die Unfruchtbare im Hause wohnen lässt, dass sie eine fröhliche Kindermutter wird. Halleluja!

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Junge Gemeinde: Wie lieblich ist der Maien …

… würde ich gerade gern anstimmen, aber irgendwie will dieses Lied mir noch nicht richtig über die Lippen kommen.

Nach fast einemhalben Jahr im Lockdown sehnen wir uns alle wieder nach ein paar mehr Kontakten und nach der Sonne. Jeden Tag schauen wir gespannt auf die aktuellen Zahlen des RKI und fiebern mit, wenn die Werte langsam sinken. Draußen blüht zwar schon alles, aber auch die Temperaturen scheinen dieses Jahr nur sehr langsam zu steigen. Am 7. Mai noch Schneeschauer und Hagel. Da heißt es Geduld haben.

Viele Pläne mussten nach langer Hoffnung nun trotzdem abgesagt werden. Der Konfijahrgang ‘21 pausiert vorerst. Die Konfirmation ist auf den 18. September verschoben. So ganz ohne richtige Feier mit der Verwandtschaft war nichts, worauf man sich freuen wollte. Im August wollen wir gemeinsam einen Neustart wagen.

Der neue Jahrgang ‘22 mit Herrn Döhle ist im hybriden Modus. Um die Internetmüdigkeit ein wenig zu umgehen, überlegen wir uns neue Modelle, wie wir mit den Konfirmand*innen auch mal raus kommen. Offene Kirche, Kreuzweg der Jugend, Psalm-23-Videodreh sind nur einige Beispiele. Immerhin lernen wir so unseren Sprengel auch noch besser kennen.

Am 9.5. haben wir gemeinsam mit der Jungen Gemeinde eine kleine Andacht Junge Gemeinde: Wie lieblich ist der Maien … zum Thema Beten! gehalten. Eine sehr schöne Aktion, bei der man verschiedene Formen des Betens ausprobieren konnte.

Die JG musste nun schon zum dritten Mal ihre Pläne über Himmelfahrt ändern. Ursprünglich wollten wir zum Kirchentag nach Frankfurt. Dann hatten wir uns überlegt, an der Ostsee einen kleinen Triathlon zu machen. Pilgern, Fahrrad fahren und Strand, in Prora auf Rügen. Bis Ende April die Absage aus Prora kam – Beherbergungsverbot.

Zumindest das Fahrradfahren wollten wir uns nicht nehmen lassen. Und so haben wir uns am 14.5. zu einem kleinen, eigens organisierten Jugendgottesdienst in die Dorfkirche nach Rahnsdorf aufgemacht. Unter dem Motto „mit Gott unterwegs“ ging es einfach mal raus. Mit genügend Abstand auf dem Rad sind wir in Schöneweide gestartet. Über Köpenick entlang am Müggelsee konnten wir die Natur um uns herum genießen und ein bisschen Freiheit wehte uns um die Nasen. Mit dem Satz „der Weg ist das Ziel“ im Ohr und viel Zeit konnten wir die Eindrücke am Wegesrand auf uns wirken lassen. Die kleine Ruderfähre brachte uns dann direkt an unser Ziel, die Dorfkirche in Rahnsdorf. (Die Waldkapelle konnte dann so kurzfristig doch nicht für uns aufgeschlossen werden).

Eine Andacht ließ uns dort noch einmal alle Gedanken in Erinnerung rufen. Und wir konnten gemeinsam spüren, dass Gott mit uns unterwegs war, bevor wir uns wieder mit dem Segen im Ohr, auf den Heimweg machten:

Mögen sich die Wege
vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben.
Und bis wir uns wiedersehn,
und bis wir uns wiedersehn
möge Gott seine schützende Hand
über dir halten.

Mit diesen Worten starten wir nun in den Sommer. Am 20.6. gibt es noch einmal einen regionalen Gottesdienst der Konfirmand*innen. Vielleicht sogar mit anschließendem gemeinsamen Grillen. Geplant sind weiter die beiden Fahrten zu Beginn und Ende der Ferien, bei denen die Jugendlichen wieder tatkräftig als Teamer*innen mithelfen. Und vielleicht klappt es ja auch wieder mit dem einen oder anderen Ausflug der Jungen Gemeinde. Gern auch wieder auf dem Wasser mit Floss oder SUP. Und nach den Ferien sind auch schon wieder ein paar Events der evangelischen Jugend geplant.

Wir hoffen darauf, dass wir bald wieder ein bisschen Leben in die Räume des Jugendzentrums in Baumschulenweg bringen können. Eine richtige Einweihungsfeier steht immer noch aus. Ihr seht, es ist wieder einiges geplant und angedacht. Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, dabei zu sein oder immer auf dem neuesten Stand sein wollt: Dann schreibt mich an oder folgt mir auf Instagram oder schaut mal rein bei unserer JG immer dienstags 19 – 22 Uhr. Den Zugangslink erhaltet ihr über m.endter@kklios.de oder via Signal (0176 72 33 74 66).

Eure Mandy Endter