Archiv der Kategorie: Vorankündigungen

Begegnungscafé am 1. März 2024

Begegnungs-Café. Nachbarschaftlicher Treffpunkt für Menschen verschiedener Kulturen. Ev. Kirche Johannisthal - Sterndamm 92, 12487 Berlin. Jeden 1. und 3. Freitag im Monat, 15-19 Uhr. Kultureller Austausch, Deutsch lernen, Miteinander spielen. Kostenfrei / Сусідське місце зустрічі людей різних культур. Кожної 1-ї та 3-ї п'ятниці місяця, 15:00-19:00. Культурний обмін, вивчення німецької мови, спільні ігри. Безкоштовно

Wir begrüßen unsere großen und kleinen Gäste wieder im Gemeinderaum zum gemütlichen Beisammensein, Spielen, Basteln und Plaudern. Wir decken die Tafel mit süßen und herzhaften Speisen und immer wieder gibt es auch kulinarische Überraschungen von unseren Gästen.

Ziemlich beliebt sind unsere Spielrunden mit „Hornochse“ oder „Heckmeck“. Es wird viel gefuttert und noch mehr gelacht. Und ich bin immer wieder erstaunt, welche neuen Kontakte geknüpft werden, aus denen ab und an sogar Freundschaften entstehen.

Je bunter und vielfältiger diese Nachmittage sind, desto besser!

In diesem Sinne freuen wir uns auf euren und Ihren Besuch und auf viele schöne neue und alte Begegnungen in 2024.

Herzliche Grüße
Johanna und Karola aus dem Café-Team.

Die nächsten Termine:

1. März 2024
15. März 2024

Passionskonzert – Buxtehude: Membra Jesu Nostri (3. März 2024 – Oberschöneweide)

Kantorei Johannisthal Membra Jesu Nostri D. Buxtehude Sonntag, 3. März 2024, 17 Uhr Einlass: 16:15 Uhr | Eintritt: 12€ - 3€ Kantorei Johannisthal Jaye Consort Berlin unter der Leitung von Martin Fehlandt Christuskirche Oberschöneweide Firlstr. 16, 12459 Berlin | Tram 27, 60, 67

Salve

Der wohl bedeutendste Komponist im deutschsprachigen Raum zwischen H. Schütz und J. S. Bach war ohne Zweifel Dietrich Buxtehude. Er war weithin berühmt für seine außergewöhnliche Musik. Nicht umsonst ist J. S. Bach zu Fuß nach Lübeck gereist, um den großen Meister und berühmten Marienorganisten vor Ort zu erleben. Er hatte großen Einfluss auf die frühen Kompositionen Bachs.

Der Kantatenzyklus „Membra Jesu nostri“ gilt als die größte geistliche Musik der Zeit zwischen Schütz und Bach – zu Recht!

Eine solche Tiefe des Ausdrucks und gleichzeitig eine solch hohe Meisterschaft der Kompositionskunst hat man lange nicht gehört. Sie steht als Solitär in der Musikgeschichte, da sie kein Libretto wie andere Passionsmusiken hat. Sie dient nicht dem Erleben des Schmerzes Jesu, sondern der Erbauung der Gläubigen und lässt schon die Osterfreude erklingen.

Die Grundlage der Kantaten bilden jeweils drei Strophen lateinischer Gedichte auf die Füße. Knie, Hände, Seite, Brust , Herz und Gesicht Christi. Die Dichtung stammt vermutlich aus der Feder des Zisterziensermönches Arnulf von Leeuwen. Die Bibelverse, die Buxtehude der jeweiligen Kantate voranstellt (jeweils für Chor und Instrumente), stammen mehrheitlich aus dem Alten Testament. Diese deuten auf die folgenden Texte.

Die erste Kantate beginnt nach einer thematischen Instrumentaleinleitung mit dem Ausruf „Ecce!“ – „Siehe“ und jeder Kirchgänger damals assoziierte sofort „Sehet, welch ein Mensch!“ Hier jedoch haben wir einen Text aus dem alttestamentlichen Propheten Nahum (2,1): „Sehet auf den Bergen die Füße eines guten Boten, der da Frieden verkündet.“ Bevor der Eingangschor (wie in jeder dieser Kantaten) am Schluss wiederholt wird, erleben wir mit dem Ruf „Salve mundi salutare“ eine große Verbeugung vor dem Gekreuzigten: „Sei gegrüsst, du Heil der Welt!“.

Jede dieser 7 Kantaten hat ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter, und doch bilden alle zusammen eine große Einheit. Die letzte dieser teilweise geradezu expressiven Kantaten schließt mit „Salve, caput cruentatum“ – „O Haupt voll Blut und Wunden“ und endet mit einem triumphalen „Amen!“

Lassen Sie sich bezaubern und mitnehmen in diese geradezu schmerzlich schöne musikalische Betrachtung der Wunden Christi: Eine besondere Passionsmusik, die sie am 3. März in Oberschöneweide erleben können!

Ich lade dazu herzlich ein!
Martin Fehlandt

Wachet mit mir

Die Passionszeit zwischen Fasching und Ostern ist ein tolles Angebot für uns Protestant*innen. Oft leben wir unseren Glauben sehr verkopft und fühlen uns von den Riten, die Religion letztlich ausmachen, befreit. Das kann einsam machen.

In der Passionszeit jedoch geht es genau darum. 40 Tage lang (die Sonntage sind von der Passionszeit ausgenommen) bleiben wir in unserem Menschsein, mit unserer Einsamkeit vor Gott. Ohne feiern zu müssen, ohne schon alles zu haben und ohne alles zu wissen. Im Gebet.

Ich lade darum herzlich ein, immer mittwochs von 18:30 – 19:00 Uhr im Gemeindesaal Baumschulenweg das

Herzensgebet aus den Orthodoxen Kirchen

gemeinsam zu üben.

Wir beginnen am 21. Februar.

So kann aus Einsamkeit Alleinsein werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Einstieg jederzeit möglich.

Ich freue mich auf Sie und euch!
Pfarrerin Carmen Khan

Kaffee, Kuchen, Nachbarschaft

Unter diesem Motto öffnete das Willkommens-Café am 22.07.2022 auf dem Gelände der Kirchengemeinde zum ersten Mal seine Pforten. Bei bestem Wetter und mit leckerem selbstgebackenem Kuchen und frischem Obst freuten sich die Gastgeberinnen Hanna, Linda, Tania und Karola auf die ersten Gäste.

Wir waren gespannt, ob unsere Idee, geflüchtete Menschen und Menschen aus der Nachbarschaft zusammen zu bringen, zu reden und zu spielen, Sorgen und Freude miteinander zu teilen und ein paar schöne Stunden zu haben, aufgehen würde. Und ja, sie ist aufgegangen. Vier Frauen aus der Ukraine sowie Gäste aus der Nachbarschaft kamen und wir verbrachten einen bunten Nachmittag mit vielen Gesprächen, sportlichen Spielen und interessanten Begegnungen. Danke an alle, die da waren und danke an Artur für die Übersetzung.

Wir freuen uns auf das nächste Café, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen. Es öffnet am 05.08.2022 um 15 Uhr.

Alle Infos gibt es auch auf unserem Flyer, der wieder gern verteilt werden kann: 

100 Jahre Kirche Johannisthal

Wir laden Sie Herzlich ein zur Festwoche vom 19. – 22. August 2021

Am 3. Juli 1921 hat die Evangelische Kirchengemeinde Johannisthal ihre Kirche eingeweiht, endlich: Zwar gab es knapp 25 Jahre schon die eigenständige Gemeinde, sogar schon ein paar Jahre länger regelmäßige Gottesdienste – regelmäßig hieß etwa monatlich – und auch schon über 5 Jahre einen eigenen Pfarrer, aber für die Gottesdienste war man zu Gast in der Aula der Schule. Die Pläne für eine Kirche scheiterten.

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