Bleiben Sie gesund!

Aufgrund der Pandemie und zu Ihrem Schutz finden Gottesdienste in Johannisthal wenn das Wetter dies zulässt im Freien statt. Bitte beachten Sie die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. 

Weitere gemeindliche Veranstaltungen können unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben der Stadt Berlin und der Empfehlungen der EKBO stattfinden. Bei Veranstaltungen in Innenräumen müssen alle Beteiligten einen aktuellen negativen Corona-Test, einen vollständigen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen können. Die Testpflicht gilt nicht für Gottesdienste oder den Besuch der Offenen Kirche.

Offene Kirche: Wir laden Sie ein, in unsere Kirche zu kommen, zur persönlichen Andacht, für Gebete oder zum Entzünden von Kerzen. Dies ist zu folgenden Zeiten möglich:

dienstags: 10:00 – 13:00 Uhr
mittwochs: 10:00 – 13:00 Uhr
donnerstags: 14:00 – 16:00 Uhr
freitags: 15:00 – 18:00 Uhr

Sie finden in der Kirche und auch hier auf unserer Webseite wöchentlich wechselnd neue Texte von unseren Pfarrerinnen und Pfarrern zur persönlichen Andacht.

Junge Gemeinde

JG-Start: Erst testen, dann treffen

Ab dieser Woche sind wir wieder ANALOG!

8.6.2021 17 Uhr - JG Oberspree West - Treffpunkt S Treptower Park

sonst immer Dienstags 19 – 22 Uhr im Jugendzentrum Baumschulenweg.  Baumschulenstr. 82, 12437 Berlin

https://goo.gl/maps/6ZzDjytJB1Zvs8Z46

JG Oberspree West: Start in die Sommerferien: Am 23.06. 17-21 Uhr

Bitte meldet euch bei mir um weitere Infos zu erhalten (Hygienekonzept etc.) m.endter@kklios.de 

Stichwort JG

oder 0176 72 33 74 66 (gern auch über Signal Messenger)

weitere Infos findest du auch auf Instagram:  #jg_oberspree_west

Zeitzeugen des Mauerbaus gesucht

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-88574-0004 / Stöhr / CC-BY-SA 3.0

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“, so Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 zur Journalistin der Frankfurter Rundschau Annamarie Doherr, und dann wurde sie doch gebaut – die Grenze, die das Land und die Mauer, die Berlin teilte, am 13. August vor 60 Jahren. Menschen wurden getötet, Familien zerrissen, Karrieren gewaltsam beendet. Für viele ist unser Land immer noch geteilt – Spätfolge des Mauerbaus.

Wir wollen im Kirchenkreis an diesen Tag erinnern, mit allem Ernst und Respekt vor den Opfern, aber doch mit Freude darüber, dass diese Mauer nun nicht mehr steht.

Am 13. August nachmittags

starten wir voraussichtlich in der Tabea-Kirche, Neukölln, und gehen dann zur Kirche Zum Vaterhaus in Baumschulenweg. Der Weg führt zum Teil auf dem ehemaligen Mauerstreifen entlang, am südlichen Heidekampgraben. Mit den Bläsern des Kirchenkreises, der New Orleans Brass Band, Vertreterinnen aus Kirche und Politik und dem Journalisten und Schriftsteller Christoph Dieckmann sowie mit Zeitzeugen wollen wir diese Veranstaltung durchführen.

Dafür suchen wir Erzählungen und Fotos von Zeitzeugen. Was haben Sie am 13. August 1961 und danach gesehen und erlebt? Schicken Sie Berichte und Bilder, aber auch Lieder, die Sie damals gesungen haben, weil Sie sie trösteten, über Ihre Gemeinde an
suptur@kklios.de.

Und ganz wichtig: Kommen Sie zu dieser Veranstaltung – Sie sind herzlich eingeladen! Wenn die Planungen abgeschlossen sind, gibt es eine konkrete Einladung. Für Ihre Mitarbeit bedankt sich herzlich die Vorbereitungsgruppe um

Superintendent
Hans-Georg Furian

Ausstellung in der Kirche Zum Vaterhaus

Quelle: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/ausstellungen/mauer-grenze-deutschland

Zeit des Erinnerns

Am 13. August 2021 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 60. Mal. Aus diesem Anlass zeigen wir Ihnen ab dem 3. Juni in unserer Kirche die Ausstellung:

Die Mauer – eine Grenze durch Deutschland

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erstellte in Kooperation mit den Zeitungen BILD und Die Welt bereits zum 50. Jahrestag des Mauerbaus im Jahre 2011 diese zeithistorische Sammlung von Bildern und Texten.

Auf 20 großformatigen Plakaten wird die Geschichte der Berliner Mauer sowie der gesamten innerdeutschen Grenze erzählt. Präsentiert werden Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise nach langer Zeit erstmals wieder zu sehen sind.

Die Autoren Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD) beschreiben die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die Abriegelung der innerdeutschen Grenze nach 1952, die Umstände des Mauerbaus und die Reaktionen der Westmächte darauf.

Wichtige Themen sind außerdem das Grenzregime der DDR und seine Opfer, Fluchten und Fluchthilfe. Und wie schaute der Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in dem geteilten Berlin aus, und wie konnte die Teilung Deutschlands 1989 überwunden werden – von all dem erzählt die Ausstellung. Zum Abschluss werden die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen sowie das Gedenken an die Mauer in der Gegenwart thematisiert.

28 lange Jahre spaltete der sogenannte antifaschistische Schutzwall ein Land, eine Stadt, mitunter eine Kirchengemeinde – zerstörte Familien und tötete Menschen. Die Mauer verlief unweit von uns – sie trennte Baumschulenweg von Neukölln. Damit dies nicht in Vergessenheit gerät, möchten wir mit der Ausstellung an diese Zeit erinnern.

Schauen Sie vorbei und begeben Sie sich auf eine Zeitreise!

Ihre Heike Pudler

Singschulfahrt nach Wünsdorf vom 31.07. – 06.08.2021

Für kreative Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren
DANIEL in der Löwengrube

Wir unternehmen eine Zeitreise zu Daniel und erleben mit ihm zusammen seine löwenstarken Abenteuer.

Es wird gesungen und musiziert, getanzt und Theater gespielt, Kulissen und Kostüme werden gebastelt – alles wird selbst gemacht. Am Ende entsteht ein Musical.

Kosten: 160 €

Infos und Anmeldung unter: Barbora Yhee: yhee@bekenntniskirche.de
Stichwort: Singschulfahrt

Niemand soll daheim bleiben, weil er oder sie sich die Fahrt nicht leisten kann. Sprechen Sie bitte mit uns wegen eines Zuschusses der Gemeinde. Vertraulichkeit ist garantiert.

Sonntag Trinitatis (30. Mai)

„Trinitatis“ ist ein eigenes Fest, es gilt der Dreieinigkeit Gottes: In der alten Kirche – und auch heute immer noch begegnet uns Christen die Frage: Was hat es denn, wenn ihr euch doch auf den Menschen Jesus beruft, mit eurem Gott auf sich? Wie geht das zusammen? Die komplizierte Antwort darauf war damals das trinitarische Reden von Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Frage, was es mit Gott auf sich hat, müssen wir uns immer wieder stellen.

Wochenspruch

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

2. Korinther 13,13

Wochenpsalm: 113

Halleluja! Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobet den Namen des HERRN! 2 Gelobt sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN! 4 Der HERR ist hoch über alle Völker; seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist. 5 Wer ist wie der HERR, unser Gott, der oben thront in der Höhe, 6 der niederschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde; 7 der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erhöht den Armen aus dem Schmutz, 8 dass er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes; 9 der die Unfruchtbare im Hause wohnen lässt, dass sie eine fröhliche Kindermutter wird. Halleluja!

Weiterlesen

Junge Gemeinde: Wie lieblich ist der Maien …

… würde ich gerade gern anstimmen, aber irgendwie will dieses Lied mir noch nicht richtig über die Lippen kommen.

Nach fast einemhalben Jahr im Lockdown sehnen wir uns alle wieder nach ein paar mehr Kontakten und nach der Sonne. Jeden Tag schauen wir gespannt auf die aktuellen Zahlen des RKI und fiebern mit, wenn die Werte langsam sinken. Draußen blüht zwar schon alles, aber auch die Temperaturen scheinen dieses Jahr nur sehr langsam zu steigen. Am 7. Mai noch Schneeschauer und Hagel. Da heißt es Geduld haben.

Viele Pläne mussten nach langer Hoffnung nun trotzdem abgesagt werden. Der Konfijahrgang ‘21 pausiert vorerst. Die Konfirmation ist auf den 18. September verschoben. So ganz ohne richtige Feier mit der Verwandtschaft war nichts, worauf man sich freuen wollte. Im August wollen wir gemeinsam einen Neustart wagen.

Der neue Jahrgang ‘22 mit Herrn Döhle ist im hybriden Modus. Um die Internetmüdigkeit ein wenig zu umgehen, überlegen wir uns neue Modelle, wie wir mit den Konfirmand*innen auch mal raus kommen. Offene Kirche, Kreuzweg der Jugend, Psalm-23-Videodreh sind nur einige Beispiele. Immerhin lernen wir so unseren Sprengel auch noch besser kennen.

Am 9.5. haben wir gemeinsam mit der Jungen Gemeinde eine kleine Andacht Junge Gemeinde: Wie lieblich ist der Maien … zum Thema Beten! gehalten. Eine sehr schöne Aktion, bei der man verschiedene Formen des Betens ausprobieren konnte.

Die JG musste nun schon zum dritten Mal ihre Pläne über Himmelfahrt ändern. Ursprünglich wollten wir zum Kirchentag nach Frankfurt. Dann hatten wir uns überlegt, an der Ostsee einen kleinen Triathlon zu machen. Pilgern, Fahrrad fahren und Strand, in Prora auf Rügen. Bis Ende April die Absage aus Prora kam – Beherbergungsverbot.

Zumindest das Fahrradfahren wollten wir uns nicht nehmen lassen. Und so haben wir uns am 14.5. zu einem kleinen, eigens organisierten Jugendgottesdienst in die Dorfkirche nach Rahnsdorf aufgemacht. Unter dem Motto „mit Gott unterwegs“ ging es einfach mal raus. Mit genügend Abstand auf dem Rad sind wir in Schöneweide gestartet. Über Köpenick entlang am Müggelsee konnten wir die Natur um uns herum genießen und ein bisschen Freiheit wehte uns um die Nasen. Mit dem Satz „der Weg ist das Ziel“ im Ohr und viel Zeit konnten wir die Eindrücke am Wegesrand auf uns wirken lassen. Die kleine Ruderfähre brachte uns dann direkt an unser Ziel, die Dorfkirche in Rahnsdorf. (Die Waldkapelle konnte dann so kurzfristig doch nicht für uns aufgeschlossen werden).

Eine Andacht ließ uns dort noch einmal alle Gedanken in Erinnerung rufen. Und wir konnten gemeinsam spüren, dass Gott mit uns unterwegs war, bevor wir uns wieder mit dem Segen im Ohr, auf den Heimweg machten:

Mögen sich die Wege
vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben.
Und bis wir uns wiedersehn,
und bis wir uns wiedersehn
möge Gott seine schützende Hand
über dir halten.

Mit diesen Worten starten wir nun in den Sommer. Am 20.6. gibt es noch einmal einen regionalen Gottesdienst der Konfirmand*innen. Vielleicht sogar mit anschließendem gemeinsamen Grillen. Geplant sind weiter die beiden Fahrten zu Beginn und Ende der Ferien, bei denen die Jugendlichen wieder tatkräftig als Teamer*innen mithelfen. Und vielleicht klappt es ja auch wieder mit dem einen oder anderen Ausflug der Jungen Gemeinde. Gern auch wieder auf dem Wasser mit Floss oder SUP. Und nach den Ferien sind auch schon wieder ein paar Events der evangelischen Jugend geplant.

Wir hoffen darauf, dass wir bald wieder ein bisschen Leben in die Räume des Jugendzentrums in Baumschulenweg bringen können. Eine richtige Einweihungsfeier steht immer noch aus. Ihr seht, es ist wieder einiges geplant und angedacht. Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, dabei zu sein oder immer auf dem neuesten Stand sein wollt: Dann schreibt mich an oder folgt mir auf Instagram oder schaut mal rein bei unserer JG immer dienstags 19 – 22 Uhr. Den Zugangslink erhaltet ihr über m.endter@kklios.de oder via Signal (0176 72 33 74 66).

Eure Mandy Endter

Bericht des GKR Johannisthal

– Pfarrhaus – Hochzeitsweg – Pfarrstelle – Gemeindebeirat –

Liebe Leserinnen und Leser,

in den Monaten März und April 2021 hat der Gemeindekirchenrat Johannisthal viermal getagt und – Corona geschuldet – leider nur als Videokonferenz. Wie Ihnen fehlt auch uns der persönliche Kontakt, um uns auszutauschen. Aber die Sicherheit, sich nicht anzustecken oder die Viren weiterzuverbreiten, geht vor.

Das war ein Grund, weshalb wir uns gegen die Präsenzgottesdienste zur Osterzeit und danach entschieden hatten. Die Mehrheit im GKR war im April auch der Ansicht, dass Präsenzgottesdienste in der gesamtgesellschaftlichen Betrachtung nicht angemessen sind, wenn die Zahlen der Angesteckten steigen und viele Plätze, die zu unserem Leben gehören, nicht mehr betreten werden dürfen. Nun, Anfang Mai, nehmen die Impfungen an Fahrt auf, die dritte Welle scheint abzuflauen und das Wetter wird besser. Deshalb freuen wir uns darauf, Sie – natürlich immer noch mit allen Vorsichtsmaßnahmen wie medizinischer Maske und Abstand – zu den Gottesdiensten im Pfarrgarten begrüßen zu können.

Eine grundsätzliche Entscheidung haben wir inzwischen leider treffen müssen: Die Gemeinde kann es sich finanziell nicht erlauben, das Haus im Sterndamm 90 zu einem Pfarrhaus umzubauen. Hätten wir dies weiter ausgeführt, so müssten wir etliche hunderttausende Euros mehr ausgeben, weil das Klimaschutzgesetz der Landeskirche eine klimaschutzgerechte Sanierung bei kirchlich genutzten Liegenschaften, z. B. bei einem Pfarrhaus, zwingend seit Oktober 2020 vorschreibt. Das Geld dazu hätten wir nicht, mit der Folge, dass wir anderenfalls in den nächsten Jahren bei den Stellen der Hauptamtlichen einschließlich der Pfarrstelle würden sparen müssen. Wir werden deshalb das Haus zu einem Wohnhaus für den freien Markt sanieren, und hoffen, in Zukunft finanziell sicherer dazustehen und damit Pfarrstelle und Kantorenstelle in den nächsten Jahren ausreichend finanzieren zu können. Eine Zwangsverwaltung durch die Landeskirche mit Suspendierung des gewählten GKR wollten wir nicht befürchten müssen, wenn wir defizitär wirtschaften. Unserem Wirtschafter kraft Amtes, Herrn Dr. Krüger, gilt unser besonderer Dank, dass er alle Zahlen im Blick behält und zusammen mit dem Kirchenverwaltungsamt den Haushalt plant.

Zum Jubiläum von Gemeinde und Kirchengebäude im August dieses Jahres wird der sogenannte Hochzeitsweg wieder hergestellt sein, sicherlich eine Freude für alle, dass die Kirche zentral vom Sterndamm gesehen und betreten werden kann.

Eine große Bitte haben wir als GKR an Sie: In der zweiten Jahreshälfte werden wir einen Gemeindebeirat ernennen, der uns bei unserer Arbeit unterstützen soll und Ideen aus der Gemeinde zu uns bringt. Bitte überlegen Sie, wer Mitglied sein könnte mit Nähe zu unserer Gemeinde. Der Beirat sollte zweimal im Jahr tagen und ein Mitglied ist ständiger Gast bei den GKR-Sitzungen. Helfen Sie uns bitte mit Vorschlägen, auch Sie selbst können uns Ihr Interesse am Beirat mitteilen.

Bleiben Sie alle gesund, in der Erwartung und Freude, dass wir uns bald wieder in und an der Kirche treffen können.

Ihr Dr. Thomas Menn