Hervorgehobener Beitrag

Herzliche Einladung zum Garteneinsatz in Johannisthal

Ich lade Sie herzlich zu den nächsten Garteneinsätzen auf
dem Gelände der Kirche Johannisthal ein:

Samstag, der 15. Januar 2022
Samstag, der 19. Februar 2022
Samstag, der 19. März 2022

jeweils von 9 – 12 Uhr

Ich freue mich auf viele helfende Hände!
Ein gemeinsames Frühstück wird uns an Leib und Seele stärken.

Maik Heinold

Musik zum Advent gesungen von der Kantorei Johannisthal unter der Leitung von Martin Fehlandt und Frank Bärmann. Aufgenommen in der Kirche Berlin-Johannisthal am 7. Dezember 2021

Neben der Kantate „Wie soll ich dich empfangen“ von Dietrich Buxtehude (BuxWV 109) erklingt Chormusik von Johann Eccard, Michael Prätorius, Leonhart Schröter, Andreas Hammerschmidt und Martin Fehlandt.

YouTube Premiere: 19. Dezember 2021 17 Uhr

Neubau Sterndamm 92-96

1. Der Anlass und die Idee

In den Haushaltberatungen für das Jahr 2021 wurde deutlich, dass die finanziellen Mittel der Gemeinde sehr eng bemessen sind. Der Rat des Verwaltungsamtes: Entweder die Ausgabenseite kürzen, was hauptsächlich das Personal betreffen würde, oder die Einnahmeseite verbessern.

Dazu kam dann sehr energisch der Hinweis, dass wir in absehbarer Zeit uns mit der Sanierung des Wohnhauses Sterndamm 92 befassen müssen. Das hätte einen weiteren wirtschaftlichen Kraftakt zur Folge.

Eine Lösung, die wir sehen konnten, um die Gemeinde langfristig auf sichere Füße zu stellen: Auf unserem großen Grundstück bauen und mit möglichen Überschüssen aus Mieteinnahmen unsere Personalkosten, zum Beispiel für eine eigene Pfarrstelle, zu stützen.

Auf unserem Grundstück gibt es an der Straße und an der Brandwand des Nachblockes entlang mehr oder weniger ungenutzte, brachliegende Flächen, die sich für eine Bebauung anbieten. Wenn wir unser Grundstück als Stiftung der Generation von vor hundert Jahren für die Zukunft der Gemeinde in Johannisthal betrachten, ergibt sich daraus eigentlich eine Verpflichtung, dieses Stiftungsgut auch für den ursprünglichen Zweck zu nutzen. Andererseits ist ein Neubau auch eine Chance für die Gemeinde, bei der Behebung der Wohnungsnot in Berlin zu helfen. Diesen Beitrag zum öffentlichen Leben der Stadt können wir aber auch in unserem Sinne gestalten: Was bauen wir für wen? Auch mit den Entscheidungen, wen wir als Nutzer einladen, können wir Gemeinde bauen.

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Angedacht

Freu dich und sei fröhlich, du Tochter Zion!
Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen,
spricht der Herr.

Sacharja 2,14

Natürlich, das steht fast genau so im Gesangbuch und wird in der Vorweihnachtszeit gern geschmettert. Der Vers aus dem alten Propheten Sacharja diente 1826 dem jungen fränkischen Pfarrer Friedrich Ranke, einem Bruder des berühmten Historikers, als Vorlage für den Text des Liedes. Die Musik dazu borgte man sich beim großen Georg Friedrich Händel – fertig war unsere Vorweihnachtsfanfare.

Natürlich: Im Dezember ruft der Kalender alle Jahre wieder Weihnachten auf, das größte Fest der Menschheitsgeschichte, das überall gefeiert wird, oft nach unserer Vorlage: Ich habe in Südafrika gleichzeitig die Vorweihnachtszeit mit Schlitten- und Schneeflockensymbolen und den Beginn der Badesaison erlebt, in Daressalam bin ich eine ganze afrikanische Sommernacht hindurch mit vor allem deutschen Weihnachtsliedern bedudelt worden.

Der Monatsspruch für den Weihnachtsmonat will aber nicht nur einen kalendarischen Mechanismus in Gang setzen, sondern uns an das erinnern, worum es geht: Freude! In die dunkle Jahreszeit hinein, die sich auch auf so manche Seele legt, wird Licht angesagt und damit Freude, Lebensfreude herausgefordert.

Es gibt in der Adventszeit eine merkwürdige Widersprüchlichkeit: Es ist eigentlich eine Buß- und deshalb eine Fastenzeit, was dort, wo es das gibt, an der violetten liturgischen Farbe zu erkennen ist. Die Weihnachtsbäckerei mit ihren besonderen Produkten ist eigentlich der Versuch, mit nicht oder noch nicht verbotenen Backzutaten die Fastenregeln zu umgehen. Was eben auch heißt: Die Vorbereitungszeit ist schon in die Freude getaucht, die sich dann am Fest Bahn brechen will. Es ist im Gegensatz zu den geheim gehaltenen Geschenken nicht unter dem Deckel zu halten.

Weihnachten ist für das Gefühl vieler Menschen zu dem Hochfest im Jahreslauf geworden, weil die Freude so in den Mittelpunkt gerückt wird. Dort, in den Mittelpunkt des Lebens und des Glaubens, gehört sie hin. Und das gilt eigentlich nicht nur für das Fest und die Festzeit, sondern setzt ein Zeichen über das ganze Jahr. Der christliche Glaube verdankt sich nach Einsicht der Reformatoren einer freudebereitenden Botschaft: Eu-Angelion griechisch, lateinisch Evangelium. Das ist unser alles andere bedingende Grundton. Eigentlich wird bei uns also durch den ganzen Kalender Freude vermittelt – so sollte es sein. Es ist schon merkwürdig, dass die evangelische Christenheit sich eher den Ruf von Verbissenheit erworben hat. Immerhin: Weihnachten ist von außen wahrgenommen für ganz viele ein deutsches Fest, zumindest in vielen Bräuchen und Klängen von uns geprägt. In Rothenburg ob der Tauber gibt es ein ganzjährig geöffnetes Weihnachtskaufhaus für die asiatischen Touristen.

Die Weihnachtszeit hier bei uns ist eine gute Gelegenheit, diese grundlegende Freude in den Blick zu nehmen und immer wieder neu einzuüben, vor allem zu singen:

„Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir,
ja er kommt, der Friedefürst.
Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!“

Teilen Sie in diesen Tagen Ihre Freude mit uns und nehmen Sie diese Freude mit in den Alltag des Lebens!

Ganz herzliche Einladung und Grüße
Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

MUSIK, MUSIK, MUSIK… BLÄSERMUSIK!!

Vieles bemerken wir erst, wenn es plötzlich nicht mehr da ist. Vieles ist für uns selbstverständlich geworden. Dazu gehört auch und vor allem die Musik. Durch die Coronamaßnahmen mussten wir lange Zeit über „musikabstinent“ leben. Und wir merkten: Da fehlt uns was…

Besonders schmerzlich vermissten wir die Musik in der Weihnachtszeit. Kein Weihnachtsoratorium (für unsere Kantorei schon Tradition geworden), keine Adventsmusik der Chöre und Flöten …

Und keine Bläser, die jedes Jahr zum Advent „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt“ oder „Tochter Zion“ spielen.

Und je grösser der Bläserchor, umso schöner und strahlender (nicht nur optisch!)! Je grösser der Bläserchor, desto grösser auch die Palette der Musikliteratur, die man dann spielen kann. Choräle zu spielen, Intraden alter Meister, Gospel und moderne Musik – es macht Spass und freut die Gemeinde im Gottesdienst oder bei anderen Auftritten.

Wer Lust und Interesse hat, sein Instrument strahlen und klingen zu lassen, ist in unserem kleinen Bläserchor herzlich willkommen. Nur Mut!

Wer Unterricht haben möchte – auch das ist kein Problem: einfach kommen oder im Gemeindebüro melden.

Wir freuen uns über Zuwachs!

Mit herzlichen Grüßen und dem Wunsch für eine ruhige und klangvolle Advents- und Weihnachtszeit

Martin Fehlandt

63. Aktion von Brot für die Welt

Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.

Die Schöpfung wird in der Bibel als ein Garten beschrieben. Der Mensch erhält den Auftrag, diesen Garten zu bebauen und zu bewahren. Menschen sollen die vorhandenen Gaben der Schöpfung teilen und nicht horten, im Vertrauen darauf, dass genug für alle da ist.

Der Schutz unserer Erde ist eine Aufgabe aller Menschen, besonders derer, die am meisten ihre Zerstörung zu verantworten haben. Denn unter den Folgen des Klimawandels leiden am meisten jene, die am wenigsten zur Zerstörung der Atmosphäre beitragen.

Brot für die Welt fördert Hilfe zur Selbsthilfe, damit Menschen stark werden im Wandel. Brot für die Welt fördert neues Wissen für die Zukunft. Zum Beispiel lernen Bäuerinnen und Bauern in Simbabwe, mit den Folgen des Klimawandels zu überleben, neue oder bessere Anbautechniken zu finden und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Menschen in der Küstenregion von Bangladesch lernen, ihre Lebensweise an die veränderten Klimabedingungen anzupassen, salzresistentes Saatgut zu säen oder Regenwasser zu filtern.

Bewahrt unsere Erde

Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut.

(1. Mose 1,31)

Es ist eine zutiefst christliche Aufgabe, sanft und schonend mit den Ressourcen der Erde umzugehen. Bewahren Sie die Schöpfung mit und unterstützen Sie die Arbeit von Brot für die Welt.

Helfen Sie helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Spenden Sie online über
www.brot-fuer-die-welt.de/ekbo-kollekte

Vielen Dank!

Unsere Konfi-Fahrt vom 5. bis 7. November 2021 zum Groß Väter See

Nachdem die erste Konfi-Fahrt coronabedingt abgesagt wurde, freuten wir uns besonders auf dieses erste gemeinsame Wochenende. 14 Konfirmand*innen, drei Teamerinnen und zwei Erwachsene fuhren am Freitagnachmittag von Baumschulenweg los zum Groß Väter See bei Templin.

Dort angekommen sind wir zum Abendessen gegangen. Danach wurden die Zimmer eingeteilt und wir sind gegen 22 Uhr ins Bett gegangen. Am Samstagmorgen wurden wir um 7:30 Uhr geweckt, damit wir um 8 Uhr frühstücken gehen konnten. Das Buffet war toll.

Ein bisschen später haben wir uns im Gruppenraum getroffen, Spiele gespielt und besprochen, was wir machen. Dort haben wir Gruppen eingeteilt und die „Jenseits Kisten“ gestaltet. Das Thema lautete:

„Wie sieht es hinter der Tür aus? –
Gibt es ein Leben nach dem Tod?“

In einer Pause haben wir dann Fotos gemacht, die für die Hoffnung stehen sollten. Danach stellten wir unsere Kisten vor. Jede Gruppe setzte sich anschließend mit einer anderen Kiste auseinander. Wir schrieben Hoffnungswörter außen auf die Kiste drauf und haben sie anschließend verglichen.

Nach einer kleinen Pause gab es um 12 Uhr Mittag. Wir hatten dann Freizeit, manche haben am Handy gesessen und manche waren draußen bei den Ziegen oder schaukelten. Tischtennis wurde auch gespielt. So circa um 17:45 Uhr trafen sich ein paar Konfis mit Herrn Döhle und haben ein Lagerfeuer vorbereitet.

Es kamen immer mehr dazu und schlussendlich saßen wir alle im Kreis am Lagerfeuer und haben eine Runde „Werwolf“ gespielt. Das hat Spaß gemacht! Nach dem Spiel haben wir uns auf eine „Nachtwanderung“ gemacht, die Renée und Jona vorbereitet hatten. Gegen 21:30 Uhr waren wir wieder in unseren Häusern, wo wir dann noch kurz quatschten.

Am Sonntag sind wir wieder um 7:30 Uhr von Renée geweckt worden und haben uns fertig gemacht, um dann wieder um 8:00 Uhr frühstücken zu gehen. Nach dem leckeren Frühstück haben alle ihre Taschen gepackt und die Häuser gefegt und ausgeräumt. Als wir alle dann damit fertig waren, trafen wir uns draußen, um noch einmal „Werwolf“ zu spielen. Mitten im Spiel hat es angefangen zu regnen. Danach haben wir uns in der Kapelle getroffen und eine kleine Andacht gehabt.

Dann wurden uns Aufgaben erklärt, die wir machen sollten, zum Beispiel sollten wir über uns einen Brief an Gott schreiben. Nach den Aufgaben hatten wir wieder Freizeit bis zum Mittag und haben zwei Runden „Werwolf“ gespielt. Der Bus kam währenddessen. Wir haben unser Gepäck reingepackt und standen kurze Zeit vor dem Bus, bis es angefangen hat zu hageln und wir in den Bus schnell eingestiegen sind. Wir setzten uns alle auf unsere Plätze, und sind dann nach Hause gefahren.

Die Konfi-Fahrt war richtig schön und es hat einfach unglaublich Spaß gemacht! Danke an Mandy, Herrn Döhle, Renée, Jona und Frederike für die Vorbereitung dieser Fahrt und die Mühe, die ihr euch gemacht habt! Die Fahrt ist super gelungen.

Amelie Wrede
(Konfirmandin Jg. 2022)