
Nächste Termine
10. und 24. Februar 2026
10. und 24. März 2026
14. und 28. April 2026

Wir begrüßen unsere großen und kleinen Gäste wieder im Gemeinderaum zum gemütlichen Beisammensein, Spielen, Basteln und Plaudern. Wir decken die Tafel mit süßen und herzhaften Speisen und immer wieder gibt es auch kulinarische Überraschungen von unseren Gästen.
Wir begrüßen unsere großen und kleinen Gäste wieder im Gemeinderaum zum gemütlichen Beisammensein, Spielen, Basteln und Plaudern. Wir decken die Tafel mit süßen und herzhaften Speisen und immer wieder gibt es auch kulinarische Überraschungen von unseren Gästen.
Herzliche Grüße Johanna und Karola aus dem Café-Team.
Die nächsten Termine:
6. und 20. Februar 2026
6. und 20. März 2026
10. April 2026

„Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.“
(Deuteronomium 26,11)
„Da weinte Jesus.“
(Johannes 11,35)
Liebe Gemeinde,
zwei Verse, die kaum unterschiedlicher sein könnten – und die doch beide zu unserem Leben gehören. Der eine ruft zur Freude auf, der andere zeigt Jesus in Tränen. Beide sprechen in unsere Zeit hinein.
Wir leben in einem Wechselbad der Gefühle. Verluste prägen unsere Tage, Umbrüche verunsichern uns. Die Stabilität, die wir kannten, scheint zu bröckeln. Der Ton in den Medien wird rauer, unser Blick verengt sich auf die schwierige Weltlage. Veränderungen überrollen uns schneller, als wir sie verarbeiten können. Da sind Tränen manchmal nicht mehr fern – und sie dürfen sein. Jesus selbst weint. Seine Tränen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von tiefer Menschlichkeit. Sie bedeuten, dass Gott uns in unserem Schmerz nicht allein lässt, sondern mittendrin ist, mitleidet, mitfühlt.
Und doch: Jesu Tränen sind auch Tränen der Verwandlung. Sie kündigen Leben an, wo der Tod das letzte Wort zu haben scheint. Sie sprengen das vertraute System einer begrenzten Welt auf. In ihnen bricht sich das Licht der Auferstehungskraft.
Dann der Blick zur Freude: Der Frühling, der sich wieder Bahn bricht. Die Wärme und die hellen Tage, die kommen. Die Vorfreude auf Neuanfänge, auf erste Urlaube, auf schöne Veranstaltungen, auf das Leben, das wieder mehr draußen stattfindet. Die Freude über das Gute, das Gott uns schenkt – oft in den kleinen Dingen. Eine Ernte nach langer Arbeit. Ein Lächeln. Ein geteilter Moment.
Diese Freude ist keine naive Weltflucht. Sie steht am Ende einer Leidensgeschichte – und gleichzeitig mitten in einer neuen Geschichte, in der Gottes Fürsorge spürbar wird. Freude und Tränen schließen einander nicht aus. Sie gehören zusammen im Leben eines jeden Menschen – ob im Luxusappartement, in der Plattenbauwohnung, unter der Brücke im Schlafsack oder auf einer einsamen Insel. Solange wir Menschen sind, werden uns Gefühle durch den Alltag begleiten. Das verbindet uns alle.
Vielleicht liegt darin ein Trost: Es geht allen so. Wir sind nicht allein mit unseren Tränen und nicht allein mit unserer Freude. Und Gott ist in beidem da – im Weinen wie im Lachen. Er verwandelt die Tränen in Hoffnung und lädt uns ein, die Freude zu teilen. Denn seine Gaben sind nie nur für uns allein gedacht, sondern zum Teilen bestimmt.

Der Frühling kommt – und mit ihm die Erinnerung daran, dass nach jedem Winter neues Leben aufbricht. Gerade jetzt, wo wir zwischen Tränen und Freude pendeln, dürfen wir uns von dieser Kraft berühren lassen. Erich Kästner hat es wunderbar eingefangen:
Die Sonne lockt nach einem Weilchen
die schönsten Dinge an das Licht,
zum Beispiel: Birkengrün und Veilchen,
und Reiselust und Liederzeilchen,
und manches lächelnde Gesicht.Der Frühling neckt uns. Wir erwachen.
Die Welt wird wieder froh und grün
und möchte sich vertausendfachen.
Die Blumen blühen, wenn sie lachen.
Die Frauen lächeln, wenn sie blühn.
Ihre Juliane Bach
– Abschied und Neubeginn des GKR – Mitarbeit im Ehrenamt – Gemeindebeirat – Kirchenmusik – Vermietung Villa –
Liebe Gemeinde,
Sie alle hatten die Wahl – und etwa zehn Prozent der knapp 1.700 wahlberechtigten Gemeindemitglieder haben ihr Stimmrecht genutzt und am 30.11.2025 abgestimmt. Für die kommenden sechs Jahre wurde ein neuer GKR gewählt. Acht Älteste und eine Ersatzälteste werden sich in dieser Zeit ehrenamtlich den vielen verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen der Gemeindeleitung widmen.

In der letzten (33.) Sitzung der nun endenden Legislatur waren die Mitglieder des bisherigen und des neuen GKR zu einer gemeinsamen Sitzung eingeladen und konnten anschließend bei einem gemeinsamen Abendbrot und Austausch den Abend ausklingen lassen.
So beginnt nun eine neue Zeit in neu gewählter Zusammensetzung. In einem sehr bewegenden und feierlichen Gottesdienst wurden am 18.12.2025 zuerst die scheidenden GKR-Mitglieder Smilla Braumann, Maik Heinold, Michael Land und Ines Mönch mit Dank und Segen verabschiedet. Neu aufgenommen und eingesegnet wurden anschließend Christiane Albrecht-Podschus, Martina Altenburg, Andreas Iskraut, Dr. Matthias Krüger, Alexander Mattern, Lars Mönch, Mario Storch und Johanna Werner.

Mit herzlichen Worten und dem Segen Gottes dankte Juliane Bach schließlich auch den Ältesten des GKR unserer Nachbargemeinde Baumschulenweg für ihre wertvolle Arbeit. In seiner Predigt fand Theologe Mario Storch für alle Kommenden und Gehenden stärkende Worte: Gottes JA trägt uns – auch unseren Zweifel, unsere Klarheit und unser JEIN.
Mitte Januar fand die erste und somit konstituierende Sitzung des neu gewählten GKR statt. Hier haben wir zuallererst den Vorsitz gewählt. Wir freuen uns, dass sich Dr. Matthias Krüger weiterhin dieser besonderen Aufgabe stellen und widmen wird!
Verschiedene weitere Ausschüsse und Ämter konnten ebenfalls besetzt werden. Andere sind noch offen oder brauchen Verstärkung. Hierfür suchen wir noch Menschen, die sich gerne einbringen möchten:
Haben Sie Interesse, sich bei der Planung und Vorbereitung unserer Gemeindefeste, der Gestaltung unseres Gemeindegrußes oder anderweitigen Aufgaben zu engagieren? Würden Sie gerne Kindergottesdienste mitgestalten oder liegt Ihnen etwas ganz anderes am Herzen? Vor allem in der Arbeit mit Senioren – im Besuchdienst und bei regelmäßigen Treffen – werden helfende Hände gesucht. Unsere Ehrenamtlichen geben gerne ihre Erfahrungen weiter. Probieren Sie sich einfach aus.
Auch ein Gemeindebeirat wird zeitnah berufen werden. Hier treffen sich die Hauptamtlichen, sowie Vertretende der verschiedenen Gruppen und Kreise, um bei der „Planung und Koordinierung sowie bei der Beratung von Einzelfragen der Gemeindearbeit“ (Zitat Grundordnung) mitzuwirken. Wir freuen uns also, wenn Sie (wieder) teilnehmen möchten.
Als nächstes fahren wir Ende Februar als neuer GKR zusammen mit einigen Hauptamtlichen auf eine gemeinsame Rüstzeit, wo wir miteinander in den Austausch kommen und Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit festlegen wollen. Themen gibt es mehr als genug. Bewährt hat sich beim letzten Mal gerade auch das Beisammensein in lockerer Atmosphäre zu den gemeinsamen Mahlzeiten, auf Spaziergängen und geselligen Spieleabenden, welches sehr zum Zusammenwachsen der Gruppe
beigetragen hat.
Bisher haben wir leider noch keine Neuigkeiten auf der Suche nach einer Besetzung unserer Stelle für Kirchenmusik zu vermelden. Wir alle hoffen aber sehr, dass sich das bald ändern wird. Die erneute Stellenausschreibung läuft noch.
Im letzten Gemeindegruß hat Lars Mönch Ihnen ausführlich von der Sanierung unserer kleinen Villa berichtet. Die Sanierungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen – das umfangreiche Projekt ist beendet und eine echte Kostbarkeit entstanden. Die Gesamtausgaben sind mit 818.000 € sogar unter den veranschlagten 866.000€ geblieben, was der recht stringenten Umsetzung der Sanierungsarbeiten geschuldet ist. Nun fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie beispielsweise eine Umzäunung des Geländes. Bereits gefunden wurde eine Familie, die Anfang des Jahres einziehen und Leben in die frisch instandgesetzten Gemäuer bringen wird. Bald werden Sie also wieder erleuchtete Fenster an der
Ecke Sterndamm/Heubergerweg sehen können.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und vergnügtes neues Jahr 2026!
Johanna Werner
im Namen des Gemeindekirchenrats
Der neue Gemeindegruß der evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal ist da:

„Jetzt komme ich in die Kirchenzeitung“, freute sich Lutz Sonntag (links), Leiter des Kiezklubs Rathaus Johannisthal, und er hat es verdient: Der von ihm bestens organisierte fröhliche Weihnachtsmarkt mit nervenkitzeligem Feuerzauber, allerhand Kindervergnügen und vielfältigem Ausstellerangebot lockte am Nikolaustag Klein und Groß in Rathaushof und -souterrain.
Die Kirchengemeinde Johannisthal war mit einem schönen Infostand dabei und gut positioniert neben einer wackeren Leierkasten-Dame, die für stimmungsvolle Weihnachtsmusik sorgte. Das kirchliche Angebot, vor allem die hübschen „Kerze-und-Zweigleinin-Apfel-Gestecke“ des Bastelteams um Maik Hainold, fand großen Anklang. Manch gutes Gespräch konnte geführt werden. Kirche mitten im Leben –
so soll es sein!
Michael Land
Am 30. November 2025 wurde im Johannisthaler Gemeindesaal zwischen 9:00 und 18:00 Uhr die Wahl zum neuen Gemeindekirchenrat durchgeführt.
Vor und nach dem Gottesdienst nahmen etwa zwei Drittel der Wähler:innen, die in den Gemeindesaal kamen, an der Wahl teil, dennoch wurde es bis 18:00 Uhr für den Wahlvorstand selten langweilig. Einige Mitglieder der Gemeinde hatten schon vorher von der Möglichkeit der Briefwahl und deutlich mehr Wähler:innen von der erstmals durchgeführten Online-Wahl Gebrauch gemacht.
Insgesamt haben 164 der 1.659 Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 10,1 %, eine Steigerung im Vergleich zur letzten Wahl, die vermutlich besonders auf die Möglichkeit der Online-Wahl zurückzuführen ist. Bei der Wahl konnten bis zu acht Kandidat:innen pro Stimmabgabe gewählt werden.

Zum Schluss noch einen herzlichen Dank an die weiteren Mitglieder des Wahlvorstandes: Dörte Braumann, Rieta Thierbach, Marie Kloss und Anja Herwig.
Die Vorsitzende des Wahlvorstands
Smilla Braumann

Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen