Archiv der Kategorie: Mitarbeiter*innen

Vorstellung Jörg Schuster

Liebe Gemeinde Johannisthal,

ich freue mich, meine neue Tätigkeit als Hausmeister in der evangelischen Kirche Johannisthal ab 01.04.2022 wahrzunehmen und mich Ihnen heute vorstellen zu dürfen.

Ich heiße Jörg Schuster, bin 55 Jahre alt, verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und wohne in Altglienicke. Ich bin gläubiger Christ evangelischer Konfession. Während meiner beruflichen Laufbahn habe ich verschiedene handwerkliche Tätigkeiten, u.a. im elterlichen Elektrobetrieb und zuletzt im Garten- und Landschaftsbau ausgeübt. Des Weiteren habe ich fast 30 Jahre im öffentlichen Dienst gearbeitet.

Ich hoffe, nicht nur aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen, meinen Beitrag zum Gemeindeleben leisten zu können. Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben, sei es die Mithilfe bei Vorbereitungen zum Gottesdienst und zu kirchlichen Festen, oder auch die Erledigung von Aufgaben im praktischen, organisatorischen und logistischen Bereich. Kommen Sie gerne auf mich zu, ich freue mich auf ein Kennenlernen.

Jörg Schuster

Abschied von Lothar Thürmann als Mitarbeiter

Am 6. März 2022 haben wir Lothar Thürmann in unserem Gottesdienst festlich von seiner Arbeit als Hausmeister in der Evangelischen Kirche Johannisthal verabschiedet, gleichzeitig wurde Jörg Schuster als unser neuer Hausmeister ab dem 1. April begrüßt, so dass wir diesen Anlass auch zur symbolischen Besenübergabe genutzt haben.

Lothar Thürmann hat seit dem 1. Juli 2014 seinen Ruhestand genutzt, sich bei uns ein neues Aufgabenfeld zu eigen zu machen und so seine Energie nicht nur zu Hause, sondern auch zum Wohle der Gemeinde und ihrer Häuser einzusetzen. Kaum angekommen, begann er das Außengelände weiter zu strukturieren, hat sich um Tische und Stühle gekümmert, repariert, gesäubert, Handwerker koordiniert und überall mit angefasst, wo es notwendig war. Fast jeden Sonntag war er vor dem Gottesdienst vor Ort, er unterstützte den Kirchdienst beim Stecken der Lieder und ganz besonders beim Läuten der Glocken, die immer wieder Probleme machten und deswegen seine ganz besondere Aufmerksamkeit hatten.

Eines seiner Herzensprojekte, die Krippenfiguren für den Pavillon wurden zu unser aller Erschrecken im letzten Winter durch Vandalismus unbrauchbar gemacht. Immerhin bleibt die Holzkrippe samt Beleuchtung, die wir nun jedes Jahr aufstellen werden.

Lothar Thürmann hat ganz sicher nicht nur Dienst nach Vorschrift gemacht, sondern sich immer neue Aufgaben gesucht, dabei nie auf seine vereinbarte Stundenzahl geschaut, sondern im fließenden Übergang zwischen Anstellung und Ehrenamt uns in vielen, vielen Bereichen unterstützt. Nun ist der Punkt erreicht, an dem er nur noch ehrenamtlich tätig sein möchte und den Ruhestand stärker mit seiner Frau, Kindern und Enkeln ohne Verpflichtungen genießen möchte. Deswegen verabschiedet er sich zum 1. April aus dem aktiven Dienst, steht uns aber ganz sicher noch bei vielen Anlässen zur Verfügung und wird uns weiterhin tatkräftig unterstützen.

Wir danken ihm für die wertvolle Arbeit der letzten Jahre und freuen uns auf ein häufiges und gesundes Wiedersehen.

Anja Herwig für den GKR Johannisthal

Abschied aus Johannisthal

Liebe Menschen in Johannisthal und auch in Baumschulenweg,

mitunter planen wir die Dinge bis in kleinste, wir sorgen vor, legen zurecht, schmieden Pläne – und dann kommt es doch ganz anders als gedacht.

So ist es mir ergangen, als ich mich im vergangenen Herbst in meinen Mutterschutz verabschiedet habe. Da hätte ich es nicht für möglich gehalten, nach meiner Elternzeit nicht an die vertraut gewordenen Plätze in Johannisthal zurückzukehren.

Umso wehmütiger war mein letzter Besuch in der Kirche und auf dem Gelände. Gemeinsam haben wir hier eine Weile Ideen entwickelt und so manches bewegt. Während nun das Herbstlaub alles herrlich gelb leuchten lässt, musste ich an Gottesdienste denken, an Besuche, Gespräche und Projekte. Die Zeit ist weitergegangen. Inzwischen ist die Pforte zum Sterndamm geöffnet, der Hochzeitsweg endlich wieder begehbar. Im Kirchsaal brennen noch immer Kerzen und laden zum Bleiben ein.

Aber ich ziehe nun weiter. Meine Elternzeit ist beendet, die letzten drei Monate wird sich mein Mann um unsere jüngste Tochter kümmern. Im kommenden Jahr werden wir dann gemeinsam eine Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Rixdorf übernehmen. Schon jetzt arbeite ich im Kirchenkreis Neukölln und mache mich mit dem neuen Umfeld vertraut. Zu aller Wehmut gesellen sich nun also Neugier und Tatendrang. Bald werden wir als Familie die unmittelbare Nachbarschaft westlich des Baumschulenweger Gemeindegebiets erkunden. Und ich weiß, dass es auch verschiedene Verbindungslinien zwischen der Johannisthaler und der Rixdorfer Gemeinde gibt. Die Fäden reißen also nicht ganz ab.

Ich wünsche den Menschen im Pfarrsprengel Oberspree-West alles Gute für die Zukunft, viele erfrischende Aufbrüche, Offenheit gegenüber dem Neuen, Geduld und Nachsicht in Konflikten und in allem den barmherzigen Segen Gottes.

Julika Wilcke

Pfarrerin Wilcke wird im Gottesdienst am 12. Dezember 2021 in Johannisthal verabschiedet

Vorstellung Pfarrerin Ute Pfeiffer

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser des Gemeindegrußes,

ich bin sozusagen die „Neue“ in Ihrem Pfarrsprengel.

Mein Name ist Ute Pfeiffer. Seit vielen Jahren bin ich schon ordinierte Pfarrerin unserer Landeskirche, der EKBO. Die Kirchenleitung hat mich nun, zur Vertretung, als Pfarrerin in Ihren Gemeinden berufen. Ich verstärke damit das Team der Haupt- und Ehrenamtlichen.

Damit Sie einen kleinen Eindruck von mir bekommen, hier ein paar Infos:

Vor meinem Theologie-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin habe ich schon einen „weltlichen“ Beruf erlernt. Ich bin Diplom-Rechtspflegerin. Vor einigen Jahren ließ ich mich dann noch nebenberuflich zur Konflikt-Mediatorin ausbilden.

In den letzten Monaten habe ich mich im Rahmen einer Studienarbeit intensiv mit den Fragen einer zukunftsfähigen und bedeutsamen Kirche gerade für die Älteren unter uns beschäftigt. Durch die Pandemie wurden Begegnungen und Gespräche zu meinen Ideen dann aber kaum möglich. Vielleicht haben Sie ja Lust, sich mit mir darüber auszutauschen, sobald mehr Normalität in unser aller Leben zurückkehrt.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen, weiß aber nicht, wie lange ich in Ihrer Gemeinde bleiben werde. Dennoch lade ich Sie hiermit herzlich ein, mich persönlich kennenzulernen. Möge der HERR die Zeit unseres Miteinanders segnen!

Ihre Pfarrerin Ute Pfeiffer

Vorstellung Pfarrerin Roeber (Baumschulenweg)

„Die Sehnsucht Gottes ist der Mensch.“

Dieses Zitat des Kirchenvaters Augustin entdeckte ich vor einigen Jahren, als ich mich das erste Mal einer Gemeinde vorstellte. Seitdem sind mir die Worte Augustins immer wieder durch Kopf und Herz gegangen. So auch jetzt, bei meinem Dienstbeginn als Pfarrerin des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Mein Name ist Franziska Roeber und ich bin seit dem 1. Januar 2021 mit 50% Stellenanteil Pfarrerin in der Gemeinde Baumschulenweg und übernehme gemeinsam
mit Pfarrer Döhle die Vertretung für Pfarrerin Wilcke. Vor mittlerweile zwei Jahren bin ich in meine Geburtsstadt Berlin zurückgekehrt und war bis vor kurzem Pfarrerin in Berlin-Mariendorf. In meinem Entsendungsdienst davor habe ich knapp drei Jahre lang drei Gemeinden eines Pfarrsprengels in Forst, östlich von Cottbus, begleitet. Für mich als Stadtkind war das in vieler Hinsicht ein neuer Einstieg und ich habe viele Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt, die mir sehr wertvoll geworden sind.

Theologisch geprägt wurde ich in meiner Studienzeit in Rostock, wo ich das Glück hatte, als studentische Hilfskraft des Universitätspredigers mit Aufgaben in und um die Universitätskirche betraut zu werden. Hier entdeckte ich auch meine Liebe zur Liturgie.

Ich freue mich auf die Begegnungen im Lichtenberger Kirchenkreis und in Ihrer Gemeinde, und auf einen gemeinsamen Weg mit Ihnen. Möge Gott uns dabei begleiten und uns helfen, jener Seiner Sehnsucht auf die Spur zu kommen.

Es grüßt Sie Ihre

Pfarrerin Franziska Roeber

Vorstellung Pfarrer Scheel

Wie Sie wissen, ist unsere Pfarrerin, Frau Julika Wilcke, bis Februar 2021 im Mutterschutz und eventuell darüber hinaus noch in Elternzeit.

Herr Pfarrer im Ruhestand Hartmut Scheel wird vorerst die Vertretung übernehmen, so dass in den Gemeinden die seelsorgerische und theologische Arbeit nicht brachliegen wird. Er ist für die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal mit einer halben Stelle da.

Pfarrer Scheel wurde in Hamburg geboren und ist in der DDR aufgewachsen. Nach der Berufsausbildung hat er am Sprachenkonvikt Berlin studiert. Seine beruflichen Stationen: Vikariat in Neuruppin, Assistent am Sprachenkonvikt (Arbeit über Karl Barth), Pfarrer in Weißensee (1985–1990), George-Parochial in Mitte (1990-1997), Sophien in Mitte (1997–2009), Heimat Zehlendorf (2009–2015). Zum Schluss „Konfessionslosenpfarrer“ im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree, zuständig für die Verarbeitung der sozialwissenschaftlichen Studie zu den Konfessionslosen im Kirchenkreis und anteilig Vertreter des stellvertretenden Superintendenten in seiner Gemeinde, in dieser Funktion in Hellersdorf (2015–2017) und Bohnsdorf-Grünau (2017–2019).

Er ging mit dem 30. Juni 2019 in den Ruhestand, ist verheiratet, hat zwei Töchter und vier Enkelkinder.

Pfarrwahl Treptow

Auf die (3.) Pfarrstelle der Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Berlin Oberspree-West wurde am 17. Juni Pfarrer Andreas Döhle gewählt. Sein Dienst ist in der Kirchengemeinde Treptow angesiedelt.

Die Gemeindeglieder des Pfarrsprengels haben die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von 14 Tagen, beginnend am Sonntag, den 21. Juni, Einspruch gegen diese Wahl zu erheben.

Verabschiedung in die Elternzeit – Sabrina Führer

Liebe Familien, liebe Gemeinde,

Anfang Juni gehe ich in den Mutterschutz. Mein Partner und ich freuen uns auf unseren Familiennachwuchs im Juli und auch unsere Tochter kann es kaum erwarten, bis der kleine Bruder endlich da ist.

Wenn alles klappt, wie geplant, dann bin ich ab nächsten Sommer zum neuen Schuljahr wieder da. Bis dahin wird es natürlich eine liebe Vertretung geben für die kirchliche Arbeit mit Kindern in Baumschulenweg, Oberschöneweide und Treptow. Es tut mir weh, dass ich mich durch die aktuellen Beschränkungen gar nicht ordentlich von den Kinder- und Gemeindegruppen verabschieden konnte. Aber vielleicht sieht man sich demnächst, wenn ich mit dem Kinderwagen im Kiez unterwegs bin oder auch mal zu einem Familiengottesdienst.

Ganz herzliche Grüße,
Eure Sabrina

Auf Wiedersehen!

Liebe Menschen in den Gemeinden unseres Pfarrsprengels,

sechzehn Jahre bin ich jetzt Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Treptow und in den Gemeinden unseres Pfarrsprengels. Davon sieben Jahre Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Niederschöneweide. Ansonsten habe ich in verschiedenen Bereichen unserer gemeinsamen Jugendarbeit gearbeitet.

Meine Zeit hier geht nun zu Ende. Ab 1. Februar 2020 werde ich meine neue Pfarrstelle in der Matthäuskirchengemeinde in Steglitz antreten. Am Sonntag, 26. Januar 2020, will ich mich in meinem letzten Gottesdienst, um 14 Uhr in der Bekenntniskirche, von Ihnen und Euch allen verabschieden. Ich freue mich darauf, viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der gemeinsamen Zeit zu sehen.

Die Arbeit in den Gemeinden und mit den Jugendlichen macht mir große Freude. Deshalb nehme ich traurig Abschied. Gleichzeitig merke ich: Die Zeit zum Weiterziehen ist gekommen. Vielen, vielen Dank an alle, die mit mir diese sechzehn Jahre gestaltet und erlebt haben. Ich erinnere mich an großartige Gottesdienste, beeindruckende Fahrten, schöne Gemeindeveranstaltungen.

Und ich denke an die Menschen, mit denen ich das alles geteilt habe, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ganz besonders an die Menschen in Niederschöneweide in der Gemeinde und im Kindergarten. Die Zeit dort ist immer noch ein wichtiger Teil von mir. Fröhlich denke ich auch an die Jahrgänge der Konfirmandinnen und Konfirmanden, die ich begleitet habe, an die Jungen Gemeinden, mit denen ich gearbeitet und gefeiert habe, und natürlich an die Eltern der Jugendlichen, die am Anfang älter waren als ich und so nach und nach jünger wurden.

Das alles möchte ich mit Ihnen feiern, auch um Danke zu sagen für die gemeinsame Zeit: Danke an alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinden. Danke an alle, denen ich begegnet bin, mit denen ich Zeit gestalten konnte. Ich habe immer gerne Gottesdienste in den Kirchen unseres Pfarrsprengels gefeiert. Jetzt lade ich Sie und Euch herzlich ein zu meinem letzten Gottesdienst in der Bekenntniskirche und dem anschließenden Empfang. Es wird traurig werden und schön – so wie ein Abschied sein muss. Und dann sagen wir uns alle: Auf Wiedersehen!

Ihr/Euer Paulus Hecker.

Neues aus dem Bereich Kinder- und Jugend

Seit 01.02.2019 gibt es eine Änderung in der Region im Bereich Kinder- und Jugendarbeit.

Sabrina Führer ist nun voll wieder aus der Elternzeit zurück und übernimmt wie zuvor die Arbeit mit Kindern und Familien in den Kirchengemeinden Baumschulenweg, Treptow und Oberschöneweide.

Mandy Endter bleibt den Kindern und Familien in Johannisthal und Niederschöneweide erhalten. Noch dazu übernimmt sie die Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen in unserer Region.

Zu der Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen gehört neben dem Konfirmandenunterricht beider Jahrgänge auch die Junge Gemeinde, die sich freut, endlich wieder einen festen Ansprechpartner zu haben, auch wenn die letzten Monate selbstorganisiert wirklich gut überbrückt werden konnten. Hier noch einmal einen großen Dank an alle JG Mitglieder.

Im Februar konnte bereits der neue Tischkicker eingeweiht werden. Zwei Teams sind erfolgreich beim Kicker Turnier in Mühlenfließ gestartet und konnten sogar einen Siegerpokal mit nach Johannisthal bringen. Frühjahrsputz stand auch auf dem Plan und frohes Osterbasteln.

Der neue Konfirmandenjahrgang startete mit 23 Konfirmanden aus den fünf Gemeinden in Baumschulenweg. Die erste gemeinsame Fahrt haben wir gerade hinter uns.

Leider überschattete den Start in den neuen Arbeitsbereich ein sehr trauriges Ereignis. Der plötzliche Tod eines unserer JG Mitglieder und KiKi- Teamer machte uns sehr betroffen und nachdenklich. Wir haben mit einer Trauerandacht uns versucht zu verabschieden. Noch immer sind viele Fragen offen und Redebedarf an vielen Stellen.

Wir blicken dennoch optimistisch in die Zukunft und hoffen der Arbeit mit Kindern, Familien und Jugendlichen ein positives Bild in unseren Gemeinden geben zu können.

Wenn Sie Fragen zu den Gruppen oder zu unserer Arbeit haben, können sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Sabrina Führer und Mandy Endter
Gemeindepädagoginnen in unserer Region