Archiv der Kategorie: Mitarbeiter*innen

Vorstellung Pfarrerin Roeber (Baumschulenweg)

„Die Sehnsucht Gottes ist der Mensch.“

Dieses Zitat des Kirchenvaters Augustin entdeckte ich vor einigen Jahren, als ich mich das erste Mal einer Gemeinde vorstellte. Seitdem sind mir die Worte Augustins immer wieder durch Kopf und Herz gegangen. So auch jetzt, bei meinem Dienstbeginn als Pfarrerin des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree.

Mein Name ist Franziska Roeber und ich bin seit dem 1. Januar 2021 mit 50% Stellenanteil Pfarrerin in der Gemeinde Baumschulenweg und übernehme gemeinsam
mit Pfarrer Döhle die Vertretung für Pfarrerin Wilcke. Vor mittlerweile zwei Jahren bin ich in meine Geburtsstadt Berlin zurückgekehrt und war bis vor kurzem Pfarrerin in Berlin-Mariendorf. In meinem Entsendungsdienst davor habe ich knapp drei Jahre lang drei Gemeinden eines Pfarrsprengels in Forst, östlich von Cottbus, begleitet. Für mich als Stadtkind war das in vieler Hinsicht ein neuer Einstieg und ich habe viele Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt, die mir sehr wertvoll geworden sind.

Theologisch geprägt wurde ich in meiner Studienzeit in Rostock, wo ich das Glück hatte, als studentische Hilfskraft des Universitätspredigers mit Aufgaben in und um die Universitätskirche betraut zu werden. Hier entdeckte ich auch meine Liebe zur Liturgie.

Ich freue mich auf die Begegnungen im Lichtenberger Kirchenkreis und in Ihrer Gemeinde, und auf einen gemeinsamen Weg mit Ihnen. Möge Gott uns dabei begleiten und uns helfen, jener Seiner Sehnsucht auf die Spur zu kommen.

Es grüßt Sie Ihre

Pfarrerin Franziska Roeber

Vorstellung Pfarrer Scheel

Wie Sie wissen, ist unsere Pfarrerin, Frau Julika Wilcke, bis Februar 2021 im Mutterschutz und eventuell darüber hinaus noch in Elternzeit.

Herr Pfarrer im Ruhestand Hartmut Scheel wird vorerst die Vertretung übernehmen, so dass in den Gemeinden die seelsorgerische und theologische Arbeit nicht brachliegen wird. Er ist für die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal mit einer halben Stelle da.

Pfarrer Scheel wurde in Hamburg geboren und ist in der DDR aufgewachsen. Nach der Berufsausbildung hat er am Sprachenkonvikt Berlin studiert. Seine beruflichen Stationen: Vikariat in Neuruppin, Assistent am Sprachenkonvikt (Arbeit über Karl Barth), Pfarrer in Weißensee (1985–1990), George-Parochial in Mitte (1990-1997), Sophien in Mitte (1997–2009), Heimat Zehlendorf (2009–2015). Zum Schluss „Konfessionslosenpfarrer“ im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree, zuständig für die Verarbeitung der sozialwissenschaftlichen Studie zu den Konfessionslosen im Kirchenkreis und anteilig Vertreter des stellvertretenden Superintendenten in seiner Gemeinde, in dieser Funktion in Hellersdorf (2015–2017) und Bohnsdorf-Grünau (2017–2019).

Er ging mit dem 30. Juni 2019 in den Ruhestand, ist verheiratet, hat zwei Töchter und vier Enkelkinder.

Pfarrwahl Treptow

Auf die (3.) Pfarrstelle der Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Berlin Oberspree-West wurde am 17. Juni Pfarrer Andreas Döhle gewählt. Sein Dienst ist in der Kirchengemeinde Treptow angesiedelt.

Die Gemeindeglieder des Pfarrsprengels haben die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von 14 Tagen, beginnend am Sonntag, den 21. Juni, Einspruch gegen diese Wahl zu erheben.

Verabschiedung in die Elternzeit – Sabrina Führer

Liebe Familien, liebe Gemeinde,

Anfang Juni gehe ich in den Mutterschutz. Mein Partner und ich freuen uns auf unseren Familiennachwuchs im Juli und auch unsere Tochter kann es kaum erwarten, bis der kleine Bruder endlich da ist.

Wenn alles klappt, wie geplant, dann bin ich ab nächsten Sommer zum neuen Schuljahr wieder da. Bis dahin wird es natürlich eine liebe Vertretung geben für die kirchliche Arbeit mit Kindern in Baumschulenweg, Oberschöneweide und Treptow. Es tut mir weh, dass ich mich durch die aktuellen Beschränkungen gar nicht ordentlich von den Kinder- und Gemeindegruppen verabschieden konnte. Aber vielleicht sieht man sich demnächst, wenn ich mit dem Kinderwagen im Kiez unterwegs bin oder auch mal zu einem Familiengottesdienst.

Ganz herzliche Grüße,
Eure Sabrina

Auf Wiedersehen!

Liebe Menschen in den Gemeinden unseres Pfarrsprengels,

sechzehn Jahre bin ich jetzt Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Treptow und in den Gemeinden unseres Pfarrsprengels. Davon sieben Jahre Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Niederschöneweide. Ansonsten habe ich in verschiedenen Bereichen unserer gemeinsamen Jugendarbeit gearbeitet.

Meine Zeit hier geht nun zu Ende. Ab 1. Februar 2020 werde ich meine neue Pfarrstelle in der Matthäuskirchengemeinde in Steglitz antreten. Am Sonntag, 26. Januar 2020, will ich mich in meinem letzten Gottesdienst, um 14 Uhr in der Bekenntniskirche, von Ihnen und Euch allen verabschieden. Ich freue mich darauf, viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der gemeinsamen Zeit zu sehen.

Die Arbeit in den Gemeinden und mit den Jugendlichen macht mir große Freude. Deshalb nehme ich traurig Abschied. Gleichzeitig merke ich: Die Zeit zum Weiterziehen ist gekommen. Vielen, vielen Dank an alle, die mit mir diese sechzehn Jahre gestaltet und erlebt haben. Ich erinnere mich an großartige Gottesdienste, beeindruckende Fahrten, schöne Gemeindeveranstaltungen.

Und ich denke an die Menschen, mit denen ich das alles geteilt habe, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ganz besonders an die Menschen in Niederschöneweide in der Gemeinde und im Kindergarten. Die Zeit dort ist immer noch ein wichtiger Teil von mir. Fröhlich denke ich auch an die Jahrgänge der Konfirmandinnen und Konfirmanden, die ich begleitet habe, an die Jungen Gemeinden, mit denen ich gearbeitet und gefeiert habe, und natürlich an die Eltern der Jugendlichen, die am Anfang älter waren als ich und so nach und nach jünger wurden.

Das alles möchte ich mit Ihnen feiern, auch um Danke zu sagen für die gemeinsame Zeit: Danke an alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinden. Danke an alle, denen ich begegnet bin, mit denen ich Zeit gestalten konnte. Ich habe immer gerne Gottesdienste in den Kirchen unseres Pfarrsprengels gefeiert. Jetzt lade ich Sie und Euch herzlich ein zu meinem letzten Gottesdienst in der Bekenntniskirche und dem anschließenden Empfang. Es wird traurig werden und schön – so wie ein Abschied sein muss. Und dann sagen wir uns alle: Auf Wiedersehen!

Ihr/Euer Paulus Hecker.

Neues aus dem Bereich Kinder- und Jugend

Seit 01.02.2019 gibt es eine Änderung in der Region im Bereich Kinder- und Jugendarbeit.

Sabrina Führer ist nun voll wieder aus der Elternzeit zurück und übernimmt wie zuvor die Arbeit mit Kindern und Familien in den Kirchengemeinden Baumschulenweg, Treptow und Oberschöneweide.

Mandy Endter bleibt den Kindern und Familien in Johannisthal und Niederschöneweide erhalten. Noch dazu übernimmt sie die Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen in unserer Region.

Zu der Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen gehört neben dem Konfirmandenunterricht beider Jahrgänge auch die Junge Gemeinde, die sich freut, endlich wieder einen festen Ansprechpartner zu haben, auch wenn die letzten Monate selbstorganisiert wirklich gut überbrückt werden konnten. Hier noch einmal einen großen Dank an alle JG Mitglieder.

Im Februar konnte bereits der neue Tischkicker eingeweiht werden. Zwei Teams sind erfolgreich beim Kicker Turnier in Mühlenfließ gestartet und konnten sogar einen Siegerpokal mit nach Johannisthal bringen. Frühjahrsputz stand auch auf dem Plan und frohes Osterbasteln.

Der neue Konfirmandenjahrgang startete mit 23 Konfirmanden aus den fünf Gemeinden in Baumschulenweg. Die erste gemeinsame Fahrt haben wir gerade hinter uns.

Leider überschattete den Start in den neuen Arbeitsbereich ein sehr trauriges Ereignis. Der plötzliche Tod eines unserer JG Mitglieder und KiKi- Teamer machte uns sehr betroffen und nachdenklich. Wir haben mit einer Trauerandacht uns versucht zu verabschieden. Noch immer sind viele Fragen offen und Redebedarf an vielen Stellen.

Wir blicken dennoch optimistisch in die Zukunft und hoffen der Arbeit mit Kindern, Familien und Jugendlichen ein positives Bild in unseren Gemeinden geben zu können.

Wenn Sie Fragen zu den Gruppen oder zu unserer Arbeit haben, können sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Sabrina Führer und Mandy Endter
Gemeindepädagoginnen in unserer Region

Ein dankbarer Gruß an Lothar Skorloff

Wer an einem Samstagmorgen über das Gelände um die Johannisthaler Kirche streift, wird unter Umständen Glück haben. Dann hat sie, hat er einen Tag erwischt, an denen der traditionsreiche Garteneinsatz stattfindet. Einmal monatlich treffen sich arbeitswillige Gartenliebhaber, um das weiträumige Gelände mit seinen unterschiedlichen Vegetationen zu pflegen und es den Gewalten der Natur ein Stück zu entreißen.

Stets sind an solchen Vormittagen zupackende Hände vor Ort, ganz gleich, was gerade am dringendsten zu tun ist: Ob es nun um das Schneiden von Hecken geht oder ums Rasenmähen, um Unkrautjäten, Neupflanzen, Wässern, Bäume beschneiden oder Laub harken.
An solchen Tagen ist rund um die Kirche einiges los: Gemeinsam wird geackert und geschuftet, und zwischendurch schenkt ein gemeinschaftliches Frühstück neue Energie zum Weiterarbeiten.

Immer mitten dabei ist Lothar Skorloff.

Er organisiert die Einsätze und entscheidet, was am dringendsten getan werden muss. Nicht selten kommt er zusätzlich unter der Woche, um zwischendurch nach dem Rechten zu sehen. Dann wirkt er selbständig in Hof und Garten und packt tatkräftig überall da an, wo es nötig ist.

Im Februar feiert Lothar Skorloff nun Geburtstag. Er nimmt dieses freudige Ereignis zum Anlass, um die Verantwortung über die arbeitsintensiven Garteneinsätze in jüngere Hände zu legen. Dennoch möchte er sich weiter für Gemeindegarten und -gelände engagieren, soweit es in seinen Kräften steht.

Wir möchten Lothar Skorloff herzlich danken für so viel Zeit und Arbeit, die er in die Pflege unserer Gartenanlagen gesteckt hat.

Nicht selten bildete sein Schaffen im wörtlichen Sinne die Hintergrund-kulisse für das alltägliche Treiben in den Innenräumen des Kirchgebäudes. Wenn man durch die hellen Fenster hinaussah, konnte man ihn bei der Arbeit sehen – und später das Ergebnis derselben genießen.

Gepflegte Wege und Rasenflächen, beschnittene Sträucher und Hecken und insgesamt Orte, die man gerne nutzen möchte: Zum Verweilen und Ausruhen in Pausen, für kleine Rundgänge oder auch für größere Gemeindeveranstaltungen.

Zu seinem Geburtstag gratulieren wir Herrn Skorloff herzlich und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und Gottes Segen, viel Zeit zum Ausspannen und Lust, von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen – nun weniger mit Tat, als mehr mit Rat.

Und ganz am Rande:

Wer sich vorstellen kann, bei solchen Garteneinsätzen regelmäßig oder in Abständen mitzuwirken, ist herzlich eingeladen dazuzukommen. Die Termine werden im Gemeindebrief und Schaukasten bekannt gegeben. Vielleicht finden sich sogar die oben erwähnten „jüngeren Hände“ – wir würden uns darüber sehr freuen!

Julika Wilcke

Jugendarbeit

Liebe Gemeinde und liebe Kolleginnen und Kollegen,

besonders prachtvoll und klar strahlt die Sonne nach der langen kalten Jahreszeit. Trotz verzögerten Frühlingsanfangs wachsen und blühen die Bäume dem Licht entgegen. Wenn ich zum Himmel schaue, wiegen ihre Blätter wie ein Himmelsmeer. In diesen fast sommerlichen Maitagen will ich mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Eunhye Langbein. Seit dem 1. Mai vertrete ich Anke Suckau, die in den Mutterschutz und in Elternzeit gegangen ist. Wenn ich meinen Namen in deutsche Lautschrift übersetzen würde, würde er sich in etwa so sprechen: „Ünhe“, würden wir in Korea sagen. „Eunhye“ bedeutet „Gnade“. Ich bin die Älteste von drei Geschwistern aus einer presbyterianischen Pfarrersfamilie. In Süd-Korea, von Berlin etwa 8.000 km entfernt, wohnte ich bei meiner koreanischen Familie bis zu meinem 24. Lebensjahr.

Seit 2017 habe ich meine neue deutsche Familie: Langbein. Denn ich habe im letzten Jahr geheiratet. Im Jahr 2002 bin ich für mein Kunststudium nach Deutschland gekommen und absolvierte ein Studium der Performance-Kunst an der Kunsthochschule in Braunschweig. Mit dieser Kunstbeschäftigung habe ich viele unvergessliche Ausstellungserfahrungen erlebt und bereite auch noch weitere Projekte vor.

Im März 2018 habe ich mein zweites Studium als Religionspädagogin mit gemeindepädagogischem Schwerpunkt an der Evangelischen Hochschule in Zehlendorf abgeschlossen. Nun habe ich meine erste Stelle als Gemeindepädagogin in der schönen Region Oberspree-West angefangen, wofür ich dankbar und glücklich bin.

Auf meine neue Aufgabe mit den Konfis der Gemeinde und der JG freue ich mich sehr: Dass wir auf gemeinsamen Fahrten und im Gemeindeleben immer wieder Neues und auch Gewöhnliches entdecken und erkunden können. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Euch und Ihnen und wünsche Ihnen eine himmlisch-prächtige sonnige Zeit in allen kommenden Abenden und Morgen in Gottes Segen!

Ihre Eunhye Langbein

Ein Jahr Elternzeit!

Liebe Gemeinde, im Juni erwarten wir unser zweites Kind und freuen uns schon sehr auf dieses neue Abenteuer.

Seit Anfang Mai bin ich daher im Mutterschutz und werde von Eunhye Langbein vertreten. Ab dem Sommer 2019 bin ich wieder dabei und freue mich mit den Jugendlichen, die ich jetzt die ersten Monate im Konfi erlebt habe, dann in die JG zu starten.

Bis dahin wünsche ich den Konfis, der JG und Eunhye viel Spaß bei den wöchentlichen Treffen, den Fahrten, Jugendgottesdiensten und Aktionen miteinander.

Liebe Grüße und bis bald,
Anke Suckau

Vorstellung Pfarrerin Julika Wilcke

Liebe Gemeinde Johannisthal,


ich freue mich sehr, ab Januar 2018 zu Ihnen entsandt zu werden, um Ihre gemeinsame Pfarrstelle Johannisthal und Baumschulenweg zu verwalten. Sie haben einige Monate Vakanz hinter sich, mit allem, was an zusätzlicher Last – vielleicht auch an zusätzlichen Chancen – verbunden ist. Diese Zeit hat bald ein Ende.

Mein Name ist Julika Wilcke.

Ursprünglich komme ich aus Schleswig-Holstein, habe in Leipzig und Berlin Theologie studiert und im Juni 2011 mein Erstes Theologisches Examen absolviert.

Anschließend habe ich an einem Dissertationsprojekt im Fach Neues Testament gearbeitet, dann aber entschieden, zunächst in den Vorbereitungsdienst für das Pfarramt zu gehen. Seit März 2016 und noch bis Ende dieses Jahres bin ich also Vikarin in der frisch fusionierten Gemeinde Tiergarten. Ich habe dort eine lebendige Kirchengemeinde erlebt, die aus ursprünglich vier einzelnen Gemeinden mit je eigener Geschichte, eigenen Vorstellungen und Schwerpunkten allmählich zusammenwächst. Ich habe auch gesehen, wie die vielen unterschiedlichen Menschen um eine neue gemeinsame Identität ringen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Im September habe ich mein Zweites Theologisches Examen abgelegt und mich für den Dienst in unserer Landeskirche beworben. Mein Mann ist zurzeit Pfarrer im Kirchenkreis Stadtmitte. So leben wir auch in Mitte, wo unsere Kinder Schule und Kindergarten besuchen.
Ich bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen – wie es sich lebt in Johannisthal oder Baumschulenweg, wie Sie als Gemeinden zusammenhalten und wie wir gemeinsam Kirche in unserer Stadt sein können. Ich freue mich auf viele Begegnungen und neue Erfahrungen, auf das gemeinsame Feiern und Gestalten.

Nun wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Bis bald, Julika Wilcke.