Archiv der Kategorie: News

Kollekte online geben

Sie können Ihre Spende für den jeweiligen Kollektenzweck auch über das Online-Spendenformular der EKBO geben unter

www.ekbo.de/spenden

Dort sind ab 25.03.2021 die landeskirchlichen Kollektenzwecke der Kar- und Ostertage eingerichtet und können mit Spenden bedacht werden.

Bibelwoche – einmal anders – Lukas – ein bewegtes Evangelium!

Im Mittelpunkt der Bibelwoche steht das Lukasevangelium, worin das Wirken Jesu als eine Reise voller Begegnungen betrachtet wird. Jesus ist unterwegs. Mit welchem Geschick das Evangelium diese „Theologie des Weges“ auch für unsere heutigen Anliegen fruchtbar macht, wird in sieben Einheiten entfaltet.

„Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“

Lukas 17,21

Die Bibelwoche findet auch in diesem Jahr statt – nur leider nicht in der gewohnten Art und Weise. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Region werden zu den verschiedenen Themen Andachten vorbereiten. Diese liegen ab dem 15. Februar 2021 in den jeweiligen Kirchen für Sie zum Mitnehmen bereit und werden zusätzlich auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden sein.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, auf diesen Wegen an die Andachten zu gelangen, gibt es sicherlich eine Lösung. Melden Sie sich bitte telefonisch in Ihrem jeweiligen Gemeindebüro.

Umweltausschuss der Gemeinde Johannisthal

Wer möchte sich engagieren?

In der Gemeindekirchenrats-Sitzung vom November 2020 wurde der Umweltausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal unter der Leitung von mir, Frau Smilla Braumann, gegründet.

Ich habe mich in den vergangenen Jahren im Rahmen der „Fridays For Future“-Bewegung intensiv mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigt. Es liegt mir am Herzen, unsere Gemeinde auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen zu begleiten.

Im neuen Jahr 2021 wende ich mich nun persönlich an Sie, liebe Gemeinde, und möchte Sie dazu aufrufen, sich dem Umweltausschuss anzuschließen. Mir ist es wichtig zu erwähnen, dass Sie für die Mitarbeit im Ausschuss kein besonderes Vorwissen benötigen. Sie müssen nur engagiert und interessiert sein, sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, biologische Vielfalt, Upcycling etc. auseinanderzusetzen.

Im Rahmen meiner Recherche und Planung habe ich im Dezember ein Konzept ausgearbeitet, das als Grundlage unseres Handelns dienen könnte. Dieses wird in Kürze auf der Website der Gemeinde zu finden sein.

Sollten Sie interessiert sein oder Fragen haben, dann erreichen Sie mich unter der Adresse: smilla.dorothea.braumann[@]gemeinsam.ekbo.de

Smilla Braumann

3. Sonntag nach Epiphanias (24. Januar 2021)

Der dritte Sonntag nach dem Epiphaniasfest spricht die große Einladung aus: Die alles verändernde, heilende Botschaft gilt allen Menschen und überwindet alle Unterschiede, alles Trennende: „Ihr werdet staunen.“

Wochenspruch:

„Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“ Lukas 13,29

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Sorgentelefon in Johannisthal

Mit der Corona-Krise und der Aussetzung aller Aktivitäten sowie der Gottesdienste bestand für uns die Frage, wie wir den Kontakt zu unseren Gemeindegliedern
halten können.

Vor allem ältere und alleinstehende Menschen lagen uns am Herzen – für sie haben
wir, das sind Elke Hirthe, Rieta Thierbach, Andreas Radtke und Dietlind Hinz,
das Sorgentelefon geschaltet.

Zweimal in der Woche saßen die Ehrenamtlichen im Büro und haben viele Menschen
angerufen, sie informiert über Möglichkeiten, einen Gottesdienst zu hören
oder einfach nur erzählt. Viele Menschen waren gut organisiert, der Einkauf wurde
von Freunden oder Nachbarn erledigt und unsere praktische Hilfe war gar nicht
gefragt.

Aber für ein Gespräch blieb immer Zeit, einige unserer Gottesdienstbesucher, die
ich nur vom Sehen kannte, habe ich auf diese Weise besser kennengelernt. Interessante
Gespräche waren es für beide Seiten.

Nun feiern wir den Gottesdienst wieder gemeinsam und freuen uns auf das Wiedersehen und ein kurzes Gespräch nach dem Gottesdienst. Das Leben kommt ein
Stück zurück.

Somit wird auch das Sorgentelefon Ende Mai eingestellt.

Für uns war es eine wertvolle und schöne Erfahrung. Ich freue mich auf weitere
Gespräche von Angesicht zu Angesicht und grüße Sie herzlich

Herzliche Grüße von Dietlind Hinz

Zum Evangelium am Sonntag Quasimodogeniti 2020

Der Text des Evangeliums zum Nachlesen: Johannes 20, 19-29

Dieser 1. Sonntag nach Ostern war für die Christen der frühen Kirche ein wichtiges Datum. An diesem Tag legten die in der Osternacht Getauften ihre weißen Gewänder ab und waren nach Unterweisung und Taufe nun Mitglieder der Gemeinde. Der Weg des Glaubens, des Vertrauens in Jesus Christus, lag vor ihnen.

Was würden Menschen heute sagen, fragte man sie nach ihrem Glauben? Vielleicht würden sie vom Bewahrtwerden und von Wegweisung sprechen, vielleicht vom Mut, den ersten Schritt zu tun und von der Freude an Versöhnung und Gerechtigkeit. Mancher würde sagen, dass sein Gottvertrauen schon in tiefste Krisen geraten ist. In einer solchen Situation sind die Jünger.

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Wort des Bischofs

Bischof Dr. Christian Stäblein
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
18. März 2020

Wort des Bischofs

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

die Ausbreitung des Corona-Virus ist beängstigend. Sie fordert uns heraus. Viele Maßnahmen werden dieser Tage ergriffen, wir versuchen uns und unsere Mitmen schen so gut es geht zu schützen. Geschäfte werden geschlossen, Zusammenkünfte verboten, ja, wir müssen Gottesdienste absagen. Das ist schmerzhaft, macht Sorge, war so auch noch nie da. Aber es ist richtig. Die Gesundheit der Menschen, gerade auch derer, die durch das Virus besonders verwundbar sind, geht immer vor. Wir wollen, ich will achtsam sein, gerade für die Menschen, die uns jetzt brauchen. Die so schnell aus dem Blick geraten, schauen wir gerade auch auf sie!

Gott erspart uns nicht alle Bedrängnisse des Lebens. Aber er hat uns verheißen, bei uns zu sein. Ich vertraue darauf, dass Gott uns trägt. Dieses Vertrauen schenkt uns Gott. In Unsicherheit und Ängsten, in Kranksein und auch im Sterben bleibt er. Hält mit uns aus. Und hält uns fest bei sich.

Für mich ist das Beten Hilfe und Kraftort. Hier kann ich meine Sorgen vor Gott bringen. Hier kann ich aussprechen, was mich bewegt an Zweifeln, Fragen, Ängsten, an Dank und Liebe. Es ist der Ort, der ohne physische Berührung mein Herz berührt. Beten ist für mich der Pulsschlag des Glaubens, gerade jetzt.

Ich möchte Ihnen sagen, dass ich von nun an diese Tage jeden Mittag um 12.00 Uhr ins Gebet gehen will. Ein paar Worte zu Gott, unbedingt die Bitte für die, die krank sind und alle, die sie pflegen, ein Vaterunser, eine Bitte um Segen.

Von nun jeden Tag immer um 12.00 Uhr. Ich lade Sie ein, mit in dieses Gebet zu gehen, wo immer Sie gerade sind: www.ekbo.de/livestream

Gott bleibt, bleiben Sie behütet!
Ich grüße Sie herzlich,

Ihr