Archiv der Kategorie: Berichte

Konfispruchtag

Am 22. Januar 2022 war der Konfispruchtag. Wir (die Konfirmationsgruppe Konfi 2022) trafen uns mittags im Gemeindezentrum in Baumschulenweg mit Mandy und Herrn Döhle, um den Tag dort zusammen zu verbringen und uns mit den Konfirmationssprüchen zu beschäftigen.

Wir sollten uns alle im Voraus einen Konfirmationsspruch aussuchen. Das konnten wir zum Beispiel auf der Website www.konfispruch.de in drei Schritten machen: Als erstes sollte man sich ein Lebensgefühl aussuchen, das einem besonders wichtig ist. Dann gab man an, in welchen Momenten dieser Spruch für uns wichtig sei. Letztendlich haben wir aus vielen Bibelsprüchen einen ausgewählt. Wir durften uns aussuchen, in welcher Textfassung wir den Konfispruch am schönsten finden (Lutherbibel, Basisbibel, …).

So vorbereitet begannen wir unseren Konfispruchtag. Die Teamerinnen Jonna und Reneé hatten Mittagessen (Nudeln mit Tomatensoße) für uns vorbereitet. Vielen Dank, es war sehr lecker!

Nach einer Wie-geht-es-mir-Runde hat jede:r ihren / seinen Konfirmationsspruch in Emojis dargestellt. Wir probierten, die Sprüche durch die Emojis zu erraten, was gar nicht so einfach war. Nachdem alle Sprüche vorgelesen wurden, gab es eine neue Aufgabe. Uns wurden Pappkartons ausgeteilt, welche jede:r für sich nach dem jeweiligen Konfispruch gestaltete.

Es gab viele Möglichkeiten beim Basteln; man konnte Farbe, Pinsel, Filz, Papier aller Art, Luftballons, Watte, Federn und natürlich Stifte benutzen. Für die Fertigstellung der Kisten hatten wir den restlichen Tag Zeit. Zwischendurch haben wir noch Kekse gegessen. Anschließend spielten wir noch ein paar Runden „Werwolf“, ein Rollenspiel für größere Gruppen, das von einem, von Werwölfen bedrohten, Dorf handelt.

Zuletzt sind wir noch zusammen in die Kirche gegangen. Es wurden alle Konfirmationssprüche vorgelesen und wir haben gemeinsam gebetet. Dann, nach einem schönen gemeinsamen Tag, sind alle nach Hause gegangen beziehungsweise gefahren.

Lilo Richter

Zukunftsplan: Hoffnung – der Weltgebetstag in Johannisthal

Als die Frauen des Weltgebetstags-Komitees aus England, Wales und Nordirland den diesjährigen Gottesdienst vorbereiteten, konnten sie nicht ahnen, in welcher brisanten Lage die Weltgebetstags-Gottesdienste in diesem Jahr gefeiert werden. Als wir unseren ökumenischen Gottesdienst hier in Johannisthal gemeinsam mit den Frauen der katholischen Gemeinde vorbereiteten, standen bei der Organisation noch die Pandemiebedingungen im Vordergrund.

Kurz sollte der Gottesdienst werden. Die Landesvorstellung musste entfallen, ebenso das anschließende traditionelle Buffet mit den jeweils landestypischen Speisen und Getränken.

Kritische Themen der Frauen: Armut, Angst vor (häuslicher) körperlicher und sexueller Gewalt, Ausgrenzung aufgrund von Behinderung, Alter, ethnischer Herkunft oder sexueller Orientierung, wurden beispielhaft an konkreten Lebensgeschichten deutlich. Hoffnungsvolle Wege aus der ausweglos scheinenden Situation entdeckte jede von ihnen durch Gebet, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft und Glauben – jede auf ihre Weise.

Der Bibeltext aus Jeremia 29, die Verbannung der Menschen aus Jerusalem und Verschleppung nach Babel wies den Weg durch Gottes Zusage: „Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, werde ich euch hören.“ Jeremia 29, 12.

Unsere Fassungslosigkeit über den Krieg in der Ukraine, über die noch immer steigende Zahl der Schicksale durch Gewalt, Krieg und Zerstörung haben wir in unseren Gebeten in diesem bewegenden Gottesdienst hineingenommen.

Anschließend bei Scones und Tee draußen vor der Kirche gab es einen regen Austausch mit dem Hinweis auf konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für die Menschen aus und in der Ukraine.

Die Weltgebetstags-Bewegung ist etwas Besonderes. Es braucht wohl einen Anlass, dass wir zusammenkommen, voneinander hören, von anderen hören und die Energie spüren, die aus dieser Bewegung durch die Gemeinschaft wächst. Dankbar für die ökumenische Gemeinschaft im Vorbereiten und Feiern spüren wir die Verbundenheit – den Zukunftsplan: Hoffnung.

Antje Gobel

Unsere Konfi-Fahrt vom 5. bis 7. November 2021 zum Groß Väter See

Nachdem die erste Konfi-Fahrt coronabedingt abgesagt wurde, freuten wir uns besonders auf dieses erste gemeinsame Wochenende. 14 Konfirmand*innen, drei Teamerinnen und zwei Erwachsene fuhren am Freitagnachmittag von Baumschulenweg los zum Groß Väter See bei Templin.

Dort angekommen sind wir zum Abendessen gegangen. Danach wurden die Zimmer eingeteilt und wir sind gegen 22 Uhr ins Bett gegangen. Am Samstagmorgen wurden wir um 7:30 Uhr geweckt, damit wir um 8 Uhr frühstücken gehen konnten. Das Buffet war toll.

Ein bisschen später haben wir uns im Gruppenraum getroffen, Spiele gespielt und besprochen, was wir machen. Dort haben wir Gruppen eingeteilt und die „Jenseits Kisten“ gestaltet. Das Thema lautete:

„Wie sieht es hinter der Tür aus? –
Gibt es ein Leben nach dem Tod?“

In einer Pause haben wir dann Fotos gemacht, die für die Hoffnung stehen sollten. Danach stellten wir unsere Kisten vor. Jede Gruppe setzte sich anschließend mit einer anderen Kiste auseinander. Wir schrieben Hoffnungswörter außen auf die Kiste drauf und haben sie anschließend verglichen.

Nach einer kleinen Pause gab es um 12 Uhr Mittag. Wir hatten dann Freizeit, manche haben am Handy gesessen und manche waren draußen bei den Ziegen oder schaukelten. Tischtennis wurde auch gespielt. So circa um 17:45 Uhr trafen sich ein paar Konfis mit Herrn Döhle und haben ein Lagerfeuer vorbereitet.

Es kamen immer mehr dazu und schlussendlich saßen wir alle im Kreis am Lagerfeuer und haben eine Runde „Werwolf“ gespielt. Das hat Spaß gemacht! Nach dem Spiel haben wir uns auf eine „Nachtwanderung“ gemacht, die Renée und Jona vorbereitet hatten. Gegen 21:30 Uhr waren wir wieder in unseren Häusern, wo wir dann noch kurz quatschten.

Am Sonntag sind wir wieder um 7:30 Uhr von Renée geweckt worden und haben uns fertig gemacht, um dann wieder um 8:00 Uhr frühstücken zu gehen. Nach dem leckeren Frühstück haben alle ihre Taschen gepackt und die Häuser gefegt und ausgeräumt. Als wir alle dann damit fertig waren, trafen wir uns draußen, um noch einmal „Werwolf“ zu spielen. Mitten im Spiel hat es angefangen zu regnen. Danach haben wir uns in der Kapelle getroffen und eine kleine Andacht gehabt.

Dann wurden uns Aufgaben erklärt, die wir machen sollten, zum Beispiel sollten wir über uns einen Brief an Gott schreiben. Nach den Aufgaben hatten wir wieder Freizeit bis zum Mittag und haben zwei Runden „Werwolf“ gespielt. Der Bus kam währenddessen. Wir haben unser Gepäck reingepackt und standen kurze Zeit vor dem Bus, bis es angefangen hat zu hageln und wir in den Bus schnell eingestiegen sind. Wir setzten uns alle auf unsere Plätze, und sind dann nach Hause gefahren.

Die Konfi-Fahrt war richtig schön und es hat einfach unglaublich Spaß gemacht! Danke an Mandy, Herrn Döhle, Renée, Jona und Frederike für die Vorbereitung dieser Fahrt und die Mühe, die ihr euch gemacht habt! Die Fahrt ist super gelungen.

Amelie Wrede
(Konfirmandin Jg. 2022)

Ohne Teamer*innen geht es nicht!

Ich gebe zu, am Anfang war es für mich sehr schwer, immer wieder zu hören: „Man sieht die Jugend so selten in der Gemeinde.“ Dabei ist unsere Jugend wirklich sehr aktiv.

Mittlerweile verstehe ich, was die Leute mir sagen wollen. Deshalb schreibe ich hier immer wieder darüber, was die Jugend tut, auch wenn der Lebensrhythmus nicht immer dem entspricht, was andere Menschen in der Gemeinde sehen: Sonntagvormittag ist nicht unbedingt die Lieblingszeit von 12-27-Jährigen!

Seit vielen Jahren haben wir kontinuierlich eine Teamerschaft aufgebaut. Jugendliche, die sich auf Fahrten und bei Festen, Jugendgottesdienst und allem, was da so ansteht in den Gemeinden, immer wieder begeistern lassen.

Es fing an mit den Teamer*innen für unsere Jahrgänge von Konfirmand*innen. Die Idee war, Jugendliche zu gewinnen, die ein wenig das Bindeglied zwischen uns „alten“ Hauptamtlichen und den Jugendlichen bilden, die auch mal mit anpacken und besser verstehen, was in den Jugendlichen gerade vorgeht. Dieses Konzept ging so gut auf, dass wir zwischenzeitlich fast einen ganzen Konfijahrgang dazu bekommen haben, weiter mit zu teamen. Nicht alle bleiben regelmäßig dabei, denn auch ihr Lebensweg verändert sich. Neue Anforderungen in der Schule, neue Hobbys, neue Freunde. Aber viele bleiben dabei und sind meist Feuer und Flamme, wenn es mal wieder heißt: „Wir brauchen euch!“

Mittlerweile wollen wir unsere Teamer*innen nicht mehr missen. Auf unseren Kinderfahrten, beim Kindergottesdienst und wie zuletzt beim 100-jährigen Jubiläum oder Kinderkirchentag können sie zeigen, was sie können, entlasten uns Hauptamtliche, halten uns den Rücken frei und sind sich für nichts zu schade. Immer mit einem Lachen im Gesicht, stecken sie alle um sich an.

Ein einfaches Dankeschön reicht eigentlich dafür gar nicht aus.

Ich sehe, wie sehr diese Jugendlichen Nächstenliebe leben. Und füreinander da sind. Vielleicht wächst daraus auch die nächste Generation von aktiven Gemeindegliedern. Die nächste Generation von unermüdlichen Ehrenamtlichen, ohne die Kirche einfach nicht das wäre, was sie ist.

Wenn wir uns daran erinnern, was viele von uns mit Kirche verbindet, ist es zum einen der Glaube an Gott aber auch die Gemeinschaft, die wir in Kirche finden und erleben.

Danke an alle, die diese Gemeinschaft leben!

Mandy Endter

Konfirmation 2021

Am 18. September 2021 wurden 10 Konfirmand*innen unseres Kirchensprengels in der Kirche Zum Vaterhaus konfirmiert. Hier können Sie ihr selbst geschriebenes Glaubensbekenntnis lesen, welches am 14. August 2021 auf unserer Konfirmandenfahrt in Alt-Buchhorst entstanden ist:

Ich glaube, dass Gott
für uns alle da ist
und unser menschliches Denken übersteigt.
Ich glaube, dass Gott
besser vergeben kann als wir Menschen.

Ich glaube, dass Jesus,
die rechte Hand Gottes,
über mich wacht und mir hilft,
meinen Weg zu gehen.

Ich glaube, dass der Heilige Geist,
die linke Hand Gottes,
überall ist und mich
über den Tod hinaus begleitet.

Ich glaube, dass Kirche immer offen für alle ist.
Eine christliche Gemeinschaft,
zu der ich gehören möchte
und die ich mitgestalten darf.

Ich glaube, dass ich durch meinen Glauben
an eine höhere Macht
meinen Frieden finden kann.

Amen!

Paulus – Kiki-Fahrt? Kindersommerrüstzeit? – auf jeden Fall jede Menge Spaß

Auch in diesem Jahr war es lange nicht sicher, ob wir uns wieder mit den Kindern auf den Weg zu einer Fahrt machen können. Noch im Mai, also noch lange bevor es uns von den Vorschriften her erlaubt war, entschieden wir: JA, dieses Jahr fahren wir. Absagen können wir kurzfristig immer noch.

Wir mussten nicht absagen. 50 Kinder, 8 Teamer (ehrenamtliche jugendliche Helfer) und 3 hauptamtliche Mitarbeiter machten sich auf den Weg ins Löwenberger Land nördlich von Oranienburg. Neben Sonnentagen, Baden, Regentagen und dem Besuch des Tier- und Saurierparks in Germendorf wartete manch zwischenmenschliche Herausforderung auf uns. Das Zusammenleben so vieler Menschen auf engem Raum musste von allen wieder gelernt werden. Nach einigem Hin und Her funktionierte das zunehmend besser.

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Gottes bunte Schöpfung entdecken

Unter diesem Motto gab es im September gleich zwei Familienausflüge in der Region. Zunächst ging es an einem scheinbar verregneten Samstagvormittag in den Britzer Garten. Mit Matschhose und Regenjacke ausgerüstet trauten sich ein paar große und kleine Forscher hinaus vor die Tür. Eine spannende und abwechslungsreiche Rallye führte uns kreuz und quer durch den Britzer Garten und ließ uns einiges entdecken. Auf uns warteten eine Menge Tiere, Blumen, Früchte und Kletterbäume, die es zu erkunden galt. Da kam man schon ein bisschen ins Staunen, wie bunt und vielfältig unsere Natur doch ist. Und der Regen machte auch extra für unseren Besuch eine schöne Pause.

Unser zweiter Familien-Ausflug ging hinaus vor die Tore Berlins nach Gussow auf den Kinderbauernhof. Diesmal waren wir auch ein paar Familien mehr aus der gesamten Region und das Wetter war uns auch wohlgesonnen. Der Kinderbauernhof hat extra für uns seine Tore geöffnet. Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns Stadtkinder mal Schafe, Ponys, Hasen und Ziegen zu füttern, im Heu zu toben und Brötchen zu backen. Am besten fanden alle die Traktorfahrt, bei der man ordentlich durchgeschaukelt wurde. Da wurde uns erst bewusst, wofür es sich lohnt zu sagen: Danke Gott für Deine Schöpfung!

Bald ist Erntedank. Dann können wir das auch im Gottesdienst noch einmal feiern!!!

Eure Gemeindepädagogin Mandy Endter

Gott baut ein Haus, das lebt…

Eine Woche haben wir uns mit den Kirchen in unserem Pfarrsprengel beschäftigt. Wir haben sie mit 32 Kindern und acht Teamern aus unserem Pfarrsprengel besucht und erforscht.

Fünf Kirchen in fünf Tagen. So viele verschiedene Orte, an denen wir Gott begegnen können. Orte, an denen wir singen, lachen aber auch weinen dürfen. Jede Kirche hat etwas Besonderes, was wir genauer unter die Lupe genommen haben, z.B. die Orgel oder den Kirchturm mit den Glocken. Es gab Dinge, die wir in jeder Kirche wiederentdecken konnten, wie den Altar, den Taufstein, das Kreuz und die Osterkerze. Zu guter Letzt haben die Kinder sich auch selbst als Architekten und Baumeister versuchen dürfen.

Aus der Predigt vom Gottesdienst am Freitag: „Auch in der Bibel steht eine Bauanleitung für Kirchen. Da steht nämlich in einem Brief folgender Satz:

„Ihr sollt wie lebendige Steine sein. Mit euch wird ein Haus gebaut, das die Geistkraft zusammenhält.“

(nach 1.Petr.2,5, Bibel in gerechter Sprache)

Wir Menschen sollen auch wie lebendige Steine sein. Wir sehen unterschiedlich aus. Jeder tut andere Dinge gern. Wir haben unterschiedliche Hobbies und Wünsche. Jeder und jede von uns hat besondere Gaben oder Begabungen von Gott geschenkt bekommen. Damit können wir andere Menschen erfreuen oder ihnen sogar helfen. Wenn wir uns zusammentun, dann können wir auch wie ein Haus sein.

Wir sind eine Kirchengemeinde. Bei uns ist jeder Mensch willkommen. Wir sind auch ganz verschieden. Gottes Geistkraft hält uns als Gemeinde zusammen, so wie der Kleber, der Papier zusammenhält. Wir gehören zusammen, weil Gott es will, wir sind lebendige Steine.“

So bunt und verschieden die Kirchen sind, so bunt und verschieden haben die Kinder diese fünf Tage erlebt. Was sie besonders schön fanden, könnt Ihr hier in ein paar Zitaten lesen:

Ich fand den ersten Tag am schönsten, weil wir einen Ausflug gemacht haben. (Maja)

In der Bekenntniskirche fand ich toll, dass wir in die Orgel klettern durften und wir haben Obstsalat gespielt. (Cassy 10)

In der Kirche zum Vaterhaus hat mir gefallen, dass wir (Mundschutz-)Masken bemalen konnten. (Anna)

Dienstag waren wir in der Kirche zum Vaterhaus. Dort haben wir Mundschutzmasken bemalt, getöpfert und Mandy hat uns die Farben vom Kirchenjahr beigebracht. Das hat mir alles Spaß gemacht. Zum Mittagessen gab es Pizza, die hat gut geschmeckt. Danach sind wir in die Plansche im Pländerwald gelaufen und auf dem Hinweg haben wir uns ein bisschen verlaufen, aber wir haben die Plansche trotzdem gefunden. (Elisa 8)

Am Mittwoch hat es geregnet und es gab Kaltverpflegung. (Tamara 9)

Ich fand das Quiz cool und die Meditation in Oberschöneweide. Außerdem durften wir von der Kanzel runter sprechen. Schade, dass wir wegen des Regens nicht länger auf dem Spielplatz im FEZ bleiben konnten. (N.N.)

Mir hat der Glockenturm in Niederschöneweide am besten gefallen, weil ich die Luft cool fand. Ich fand auch den Stuhlkreis toll. (Rahel 6)

Donnerstag hat mir am Besten gefallen, weil wir bei den Glocken waren und Nudeln gegessen haben. Am besten fand ich das Kirchenbauen. (Malte 6)

Mir hat der Freitag am besten gefallen. Wir haben eine Tanzaufführung gemacht, die Kirchen, die wir selber gemacht haben, präsentiert und gesungen. (Finja)

Ich freu mich Rahel als neue Freundin gefunden zu haben. Ansonsten fand ich alle Tage toll, obwohl das Glockengeläut besonders. (Paulina 6)

Es hat mir immer gut gefallen, weil ich Spaß hatte. (Richard 9)

Viele Erinnerungen bleiben. An die Bilder, an die Kirchen, an neue Freunde und tolle Erlebnisse. Sie erinnern uns daran, dass diese Kirchen nur lebendig werden, wenn Ihr sie besucht, wenn Ihr dort singt und spielt, wenn Ihr dort baut und erzählt.

Und vor allem erinnern sie uns an Gottes Liebe.

Mandy Endter
Gemeindepädagogin Oberspree-West

Die Online-Andachten – ein Gedicht

Einstens im März, da wurde klar,
das nichts mehr so wie vorher war.
Geht nicht raus – bleibt zu Hause,
alles And’re hat nun Pause.

Mit lieben Freunden nicht mehr treffen,
auch nicht mit Tanten, Onkels, Neffen,
nicht lassen hoch die Gläser schwingen
und vor allem: Nicht mehr singen?

Der Martin an der Orgel saß
und hatte leider nicht viel Spaß,
Choräle in die Tasten schreiben,
derweil Gesang tat aus nun bleiben.

Egal, er ließ die Finger walten,
ein Handy hat es festgehalten,
das Spiel ward nun per Mail verschickt,
die Kantorei war sehr beglückt.

Mit ganz viel Technik wir’s probiert,
Audacity heranzitiert,
dann vor dem Mikro sich blamiert,
und dann ganz langsam sich geziert,

auch einzeln, ohn‘ des Chores Klang,
nur selbst sich hörend beim Gesang,
taten wir bei der Orgel Klingen
unsre Stimmen nun einsingen.

Der Dietmar hat in einer Nacht
die Einzelsounds zusamm’ngebracht.
Und so entstand – welch schöner Klang –
zum Gottesdienst: Gemeindeg’sang.

Auch Julika ward nun gewonnen –
wir haben es dann aufgenommen,
wie unsre Pfarr’rin sich musst quälen
die Predigt dreimal zu erzählen.

Dazu Gebet, Begrüßung, Segen,
und wie Bienen sich bewegen,
all‘ das und manches Ungenannt‘
wir auf die Kamera gebannt.

Es ließ sich leider nicht vermeiden:
Jemand musst‘ das Ganze schneiden:
Das hat die Anja dann vollbracht
den ganzen Tag (und auch die Nacht).

Nun können wir auf YouTube gehen
und dort die Andacht uns ansehen.
Bleibt gesund, es grüßt euch froh
spätabends dichtend – Mario

Die Online-Andachten finden Sie hier auf der Webseite und auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde

Advent in der Kirche

Am 7. Dezember 2019 war es wieder so weit: wie immer am Samstag vor dem 2. Advent wurde in der Kirche und den Gemeinderäumen Johannisthal „Advent in der Kirche“ gefeiert.

Alles wie immer? Nicht ganz, denn zum ersten Mal wurde die Veranstaltung von den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal gemeinsam ausgerichtet, dieser Unterschied machte sich in erster Linie hinter den Kulissen bemerkbar, da jetzt die Helferinnen und Helfer aus beiden Gemeinden kamen. Vielen Dank an dieser Stelle allen, die zum Gelingen beigetragen haben!

Die Besucher erwarteten nach dem Gottesdienst Musik von Zither und Geige und Bastelangebote, sie konnten an den Ständen des Weltladens, des Büchertisches oder dem Basar des Fördervereins auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken gehen oder einfach bei Kaffee und Kuchen, Schmalzstulle und Glühwein oder auch den selbstgemachten Waffeln der Jungen Gemeinde den Nachmittag bei netten Gesprächen genießen.

Der Nachmittag endete wieder gemeinsam in der Kirche: der Popchor Déjà-Ouï aus Schöneweide begeisterte mit einer bunten Mischung aus ihrem aktuellen Repertoire, dazwischen sangen alle gemeinsam Wunschlieder, begleitet von Florian Wilcke an der Orgel.

Ein schöner Nachmittag, der wie im Fluge verging.

Anja Herwig