Archiv der Kategorie: Gottesdienst

Sonntag Estomihi (14. Februar 2021)

Der Sonntag vor der Passionszeit nimmt den bevorstehenden Weg Jesu in den Blick und stellt damit die Frage nach der Nachfolge: “Was tun wir? Wie verhalten wir uns zu dem, was Jesus ans Kreuz bringt?“

Wochenspruch:

„Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“ Lukas 18,31

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Vorankündigung: Weltgebetstag Vanuatu 2021

Weltgebetstag Vanuatu 2021 (Katholische Kirche Johannisthal)

Unter diesem Motto laden Christinnen des pazifischen Inselstaats Vanuatu zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen ein: Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021 ermutigen.

„Worauf bauen wir?“

ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27 stehen wird. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen:

„Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst.

Die Veranstaltungen finden nur statt, wenn die aktuellen Bedingungen es erlauben. Bitte beachten Sie die Aushänge und die Informationen auf den Webseiten.

Anders als in den Vorjahren wird es im Anschluss KEINEN Imbiss geben.

Wir feiern gemeinsam mit unseren katholischen Geschwistern am Freitag, den 5. März 2021 um  18 Uhr in der Katholischen Kirche Johannisthal (Waldstraße 11)

Bitte melden Sie sich bis zum 25. Februar verbindlich per Mail bzw. Telefon an.
Johannisthal: buero@ev-kirche-johannisthal.de | 030 636 13 48

Es wird am 5. März zudem Online-Gottesdienste geben, zum Beispiel auf www.weltgebetstag.de und einen Gottesdienst im Fernsehen auf BibelTV.

Wollen Sie Frauen und Mädchen dabei helfen, ihren Anliegen Gehör zu verschaffen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern? Und das nicht nur mit der Gottesdienst-Kollekte am Weltgebetstag? Das deutsche Weltgebetstagskommittee fördert ca. 100 Projekte weltweit und freut sich jederzeit auch über Ihre direkte Spende:

Spendenformular

Kontoinhaber*in: Weltgebetstag der Frauen e.V.
Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC/SWIFT: GENODEF1EK1

Predigt zum 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimä – 7. Februar) – Lukas 8,4-15

Das Wort Gottes

4 Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus den Städten zu Jesus eilten, redete er in einem Gleichnis: 5 Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen.

Ein Morgen inmitten von Corona: Es war früh am Tag. Die Straßen waren noch dunkel und in der Küche brannte nur die kleine Lampe. Unter der saß sie jetzt bei einer Tasse Kaffee. Von ferne waren ein paar Autos zu hören, sonst war es still. Still auf den Straßen und still hier in der Wohnung. Wie anders war es noch vor einem Jahr. Da hörte man draußen auf den Straßen das geschäftige Treiben in den morgendlichen Stunden, und auch ihr Morgen war stets gefüllt gewesen mit Aufgaben und Dingen, die es zu erledigen und bedenken galt. Immer hatte sie unter Druck gestanden, alles rechtzeitig fertig zu bekommen. Schließlich mussten die Regale im Laden unten gefüllt und fertig sortiert sein, ehe die ersten Kunden kamen.

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1. Sonntag nach Epiphanias – Predigtgedanken

1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat. 4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 5 so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, 6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. 7 Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. 8 Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er’s gern.

Römer 12, 1-8

Es ist ein schöner Anblick: der Tisch mit den brennenden Kerzen, die wohlausgewählten Blumen, das Kreuz und die Bibel. Es ist schön, weil wohltuend ihn anzusehen oder vor ihm zu stehen. Denn hier, am Altar, kann man zur Ruhe kommen. Hier kann der Gläubige all seine Fragen, seine Unsicherheiten, seine Traurigkeiten und seinen Dank hingeben. Hier kann er sie ganz konkret mit Gott teilen.

Das ist eine Form des Altars. Es gibt aber noch eine weitere: An ihm findet man keine Kerzen und keine Blumen, ja nicht mal ein Tisch ist zu sehen. Dafür aber gibt es eine Altargabe, eine lebendige Opfergabe: es ist ein Mensch, der mit offenem Ohr und Herzen von Gott erzählt; es ist ein Mensch, der anderen zur Seite steht, wenn Not am Mann ist; oder es ist einer, der aufsteht und das Wort erhebt angesichts des Unrechts vor seinen Augen. Der Altar mit einer solchen Opfergabe steht nicht in einer Kirche, sondern mitten in der Welt. Sein Motiv kann variieren, weil auch die Begabungen der Gläubigen variieren, aber auch dieser Altar ist wohltuend und gut. Denn an ihm kann ein anderer zur Ruhe kommen – der Nächste, den Gott uns jeweils anvertraut hat.

Diese Art des Altars mag vielleicht weniger leicht als heiliger Ort erkennbar sein, und doch wird auch, manchmal gerade an ihm Gott spürbar. Weniger durch die besondere Atmosphäre des Ortes, als vielmehr durch jenen Menschen, jene lebendige Opfergabe, die im Geist Christi lebt und wirkt. „Stellt euch nicht dieser Welt gleich“, nein, aber wirkt in ihr – nach den Maßstäben, die euch in Christus anvertraut sind. Denn durch sie seht ihr in jedem Menschen einen Teil des Heiligen – jenes Heiligen, Der unser aller Schöpfer ist. Und das Wort, Sein Wort, ist an diesem wie jenem Altar mit uns: „Wir sind ein Leib in Christus.“

Pfarrerin Franziska Roeber
Seit 1.1.2021 Vertretung Baumschulenweg

Konfirmationsgottesdienst am 26. September in Oberschöneweide

Am 26. September 2020
10 Uhr
in der Christuskirche, Firlstr. 16, 12495 Berlin

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn 22 junge Menschen aus unserem Pfarrsprengel wieder „Ja“ zur Taufe und zum christlichen Glauben sagen und die persönliche Stärkung durch den Segen Gottes erhalten!

Die Konfirmationssprüche in Emojis

In diesem Jahr werden konfirmiert:
(aus datenschutzrechtlichen Gründen werden hier nur die Vornamen genannt)

Andacht zu Pfingsten 2020

Votum und Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Flammen der Inspiration. Beseelte Menschen. Wortstrudel, die auf wunderbare Weise von allen verstanden werden. Eine flammende Predigt. Euphorie und Ausnahmezustand. Das ist Pfingsten, das Fest der entfesselten Begeisterung.

Es soll nicht durch Kraft oder Heer, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6b)

Das Pfingstfest erzählt vom Atem Gottes und seiner wirkmächtigen Energie, es lässt sich nicht beirren durch Regeln zum Infektionsschutz, die Singen und Blasinstrumente verbieten. Denn Gottes Geist weht, wo er will. So lassen wir uns begeistern von den Liedern und Texten, lassen sie im Geiste in uns wirken.

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