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Liebe Grüße – Kirche mit Kindern

Zum Glück konnten wir noch unsere KiKi-Kirchenübernachtung Anfang März mit Euch erleben. Eine Woche später kam es dann ganz plötzlich: sämtliche Gruppen in unseren Gemeinden müssen leider erst einmal aussetzen. Wir müssen sagen, wir vermissen Euch schon ganz schön, liebe Kinder. Wir denken viel an Euch und hoffen, dass Ihr und Eure Familien gut durch diese Zeit kommt.

Uns ist es wichtig, mit Euch im Kontakt zu bleiben, daher bekommt Ihr regelmäßig E-Mails von uns mit Infos und ein paar kleinen Anregungen und Aktionen, die Euch vielleicht helfen, ein bisschen bunte Abwechslung zuhause zu bekommen.

Zwei dauerhafte Aktionen sind die bunten Steinschlangen und das KiKi-Mutmachbüchlein:
Vor den Toren Eurer Kirchengemeinde könnt Ihr sie schon von Weitem sehen: die bunten Steinschlangen, die von Kindern und Besuchern immer weiter verlängert werden. Wie schön es ist, so viel Farbe zu sehen. Es ist wie ein bunter Gruß von uns und Euch an Alle anderen.

Weiter könnt Ihr uns gerne Bilder und Grüße zuschicken. Wir drucken sie aus und kleben sie in unser KiKi-Mutmachbüchlein. Einige Kirchengemeinden öffnen regelmäßig ihre Türen, um einen ruhigen Platz zu bieten, an dem man eine Kerze anzünden kann. Falls Ihr Eure Kirche mal besuchen wollt, findet Ihr hier auch die Mutmachbüchlein ausliegen – hier könnt Ihr auch direkt reinschreiben und malen und Euch die Grüße anderer Kinder und Kirchenbesucher anschauen.

Schaut auch gerne mal auf der Homepage Eurer Kirchengemeinde nach, was Ihr so unter der Rubrik Arbeit mit Kindern entdecken könnt.

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder! Bis dahin bleibt behütet und gesund.

Eure Mandy und Sabrina

P.S. Infos zu den Sommerfahrten: Leider werden dieses Jahr unsere KiKi-Fahrt
und auch die Singschulfahrt nicht stattfinden. Wir überlegen, welche Alternativen
wir anbieten können. Aktuelle Informationen kommen dann per Mail und sind
über die Homepage einsehbar.

Verabschiedung in die Elternzeit – Sabrina Führer

Liebe Familien, liebe Gemeinde,

Anfang Juni gehe ich in den Mutterschutz. Mein Partner und ich freuen uns auf unseren Familiennachwuchs im Juli und auch unsere Tochter kann es kaum erwarten, bis der kleine Bruder endlich da ist.

Wenn alles klappt, wie geplant, dann bin ich ab nächsten Sommer zum neuen Schuljahr wieder da. Bis dahin wird es natürlich eine liebe Vertretung geben für die kirchliche Arbeit mit Kindern in Baumschulenweg, Oberschöneweide und Treptow. Es tut mir weh, dass ich mich durch die aktuellen Beschränkungen gar nicht ordentlich von den Kinder- und Gemeindegruppen verabschieden konnte. Aber vielleicht sieht man sich demnächst, wenn ich mit dem Kinderwagen im Kiez unterwegs bin oder auch mal zu einem Familiengottesdienst.

Ganz herzliche Grüße,
Eure Sabrina

Die Evangelische Kirche Johannisthal – von der Schule ins Ausflugslokal

Im Jahre 1753 übernahm der Kammerrat Johann Wilhelm Werner als erster Gutsbesitzer durch einen Erbzinsvertrag einen Teil der königlichen Marstallwiesen bei Rudow von König Friedrich II. und gilt damit als Gründer Johannisthals. Leider gab es trotz der vielen Paragrafen des Vertrages keine klare Regelung der Kirchen- und Schulverhältnisse. Die Einwohner Johannisthals gingen überwiegend in Rudow zur Kirche, waren dort aber nach geltenden Bestimmungen nicht eingemeindet. Darüber gab es jahrelange Auseinandersetzungen, die auch mit der 1802 erfolgten ausdrücklichen Einpfarrung nach Rudow und demnach in den Amtsbezirk des Rudower Geistlichen, noch immer nicht beendet waren. Ein klares Bild der damaligen Verhältnisse lässt sich wohl nur noch schwer rekonstruieren.

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Die Online-Andachten – ein Gedicht

Einstens im März, da wurde klar,
das nichts mehr so wie vorher war.
Geht nicht raus – bleibt zu Hause,
alles And’re hat nun Pause.

Mit lieben Freunden nicht mehr treffen,
auch nicht mit Tanten, Onkels, Neffen,
nicht lassen hoch die Gläser schwingen
und vor allem: Nicht mehr singen?

Der Martin an der Orgel saß
und hatte leider nicht viel Spaß,
Choräle in die Tasten schreiben,
derweil Gesang tat aus nun bleiben.

Egal, er ließ die Finger walten,
ein Handy hat es festgehalten,
das Spiel ward nun per Mail verschickt,
die Kantorei war sehr beglückt.

Mit ganz viel Technik wir’s probiert,
Audacity heranzitiert,
dann vor dem Mikro sich blamiert,
und dann ganz langsam sich geziert,

auch einzeln, ohn‘ des Chores Klang,
nur selbst sich hörend beim Gesang,
taten wir bei der Orgel Klingen
unsre Stimmen nun einsingen.

Der Dietmar hat in einer Nacht
die Einzelsounds zusamm’ngebracht.
Und so entstand – welch schöner Klang –
zum Gottesdienst: Gemeindeg’sang.

Auch Julika ward nun gewonnen –
wir haben es dann aufgenommen,
wie unsre Pfarr’rin sich musst quälen
die Predigt dreimal zu erzählen.

Dazu Gebet, Begrüßung, Segen,
und wie Bienen sich bewegen,
all‘ das und manches Ungenannt‘
wir auf die Kamera gebannt.

Es ließ sich leider nicht vermeiden:
Jemand musst‘ das Ganze schneiden:
Das hat die Anja dann vollbracht
den ganzen Tag (und auch die Nacht).

Nun können wir auf YouTube gehen
und dort die Andacht uns ansehen.
Bleibt gesund, es grüßt euch froh
spätabends dichtend – Mario

Die Online-Andachten finden Sie hier auf der Webseite und auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde

Kinder- und Jugendarbeit

Einige Wochen Corona haben auch bei uns ihre Spuren hinterlassen. Wie in so vielen Bereichen ist auch in unserer Gemeinde die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den letzten Wochen ins Internet umgezogen. Der Kontakt mit den Kindern wird über Mail gehalten. Außerdem wurden für sie eine interaktive Erlebnisgeschichte mit Aufgaben zur Ostergeschichte, ein Video und ein Bilderbuch vorbereitet.

Die Arbeit mit den Konfis beschränkt sich zurzeit auf kleinere Challenges (Aufgaben) und eine monatliche Videokonferenz. Aber auch hier sind wir dabei, Ideen zu finden und auszuprobieren. Die Junge Gemeinde konnte sich das letzte Mal zur Inspektion des neuen Jugendzentrums treffen. Seitdem trifft sich die JG wöchentlich zur gewohnten Zeit mithilfe des Internets mit Voice- und Videochats, um den Kontakt zu halten. Dabei ist es jedoch schwierig, mit allen den Kontakt zu halten, u.a. da manche digital überlastet sind.

Im Laufe der Wochen fanden wir neue Wege, alte Dinge wieder aufzunehmen. So fanden wir Möglichkeiten “Werwolf ”, “Stadt-Land-Fluss” und andere Klassiker der JG miteinander von zuhause aus zu spielen. Bei den Videochats erhalten wir auch neue Einblicke in die Zimmer der Anderen. Durch die neuen Umstände hat sich die Gruppendynamik etwas geändert. Es bilden sich weniger kleinere Gruppen, sondern es unterhält sich jeder mit jedem.

Die gemeinsame Vorbereitung von beispielsweise Jugendgottesdiensten läuft sehr gut. Wir können online gemeinsam und gleichzeitig an Dokumenten arbeiten. Außerdem hat Mandy Endter in allen fünf Gemeinden des Pfarrsprengels Gebetsstationen aufgebaut, die während ihres Offene-Kirche-Projekts besucht werden konnten.

Trotz allem freuen wir uns darauf, uns alle wieder “in echt” zu sehen und vielleicht auch wieder miteinander zu kochen, zu lachen und zu beten.

Alexander Wahlen und Mandy Endter

Ein Oster-Dankes-Gruß von der Arbeitsstelle für Evangelische Jugendarbeit

In der Osternacht wurden im Kirchenkreis 20 Banner mit guten Botschaften und Wünschen befestigt. Sie hängen an Kita-, Friedhofs- und Kirchenzäunen, an Gerüsten, Balkonen und Kirchwänden und fallen direkt ins Auge.

Zwei Trauernde auf dem Weg zum Grab bleiben am Friedhofzaun in Friedrichshagen stehen: „Hoffnung! Wir wünschen allen frohe Ostern“ Für einen kurzen Moment strahlen die beiden sich an und wünschen sich ein schönes Osterfest.

Spaziergänger lassen sich überraschen von einem Banner an einem baufälligen Haus. Oben am Giebel prangt das farbenfrohe Leben! Passt das zusammen? Sieht das Haus nicht eher aus wie vergangenes Leben? Oder passt es dadurch vielleicht doch ganz gut zu Ostern?

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Unsere Kirchengemeinde in der Corona-Zeit

Seit dem 4. Mai dürfen in Berlin wieder Gottesdienste mit bis zu 50 Menschen gefeiert werden. Hygiene- und Abstandsregeln müssen dabei eingehalten werden.
Alle weiteren Gemeindeveranstaltungen bleiben bis auf Weiteres abgesagt.

Wir sind in diesen besonderen Zeiten für Sie da. und arbeiten an Angeboten, mit denen wir Sie auf verschiedenen Wegen erreichen können. Unter http://www.ev-kirche-johannisthal.de/category/aktuelles/corona/ halten wir Sie auf dem Laufenden.

Andacht zu Christi Himmelfahrt am 21. Mai 2020

Votum und Gruß

„Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ (Joh 12,32)

Zu Himmelfahrt verwischen die Grenzen zwischen Himmel und Erde. Wo ist oben, wo ist unten? – Bei Gott ist das ganz gleich. Er ist überall, er hat seinen Sohn zu sich gezogen, damit er immer bei uns sein kann. Himmel ist dort, wo Christus auch uns haben möchte – in Raum und Zeit bei Gott.

Lasst uns das feiern im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

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Sorgentelefon in Johannisthal

Mit der Corona-Krise und der Aussetzung aller Aktivitäten sowie der Gottesdienste
bestand für uns die Frage, wie wir den Kontakt zu unseren Gemeindegliedern
halten können.

Vor allem ältere und alleinstehende Menschen lagen uns am Herzen – für sie haben
wir, das sind Elke Hirthe, Rieta Thierbach, Andreas Radtke und Dietlind Hinz,
das Sorgentelefon geschaltet.

Zweimal in der Woche saßen die Ehrenamtlichen im Büro und haben viele Menschen
angerufen, sie informiert über Möglichkeiten, einen Gottesdienst zu hören
oder einfach nur erzählt. Viele Menschen waren gut organisiert, der Einkauf wurde
von Freunden oder Nachbarn erledigt und unsere praktische Hilfe war gar nicht
gefragt.

Aber für ein Gespräch blieb immer Zeit, einige unserer Gottesdienstbesucher, die
ich nur vom Sehen kannte, habe ich auf diese Weise besser kennengelernt. Interessante
Gespräche waren es für beide Seiten.

Nun feiern wir den Gottesdienst wieder gemeinsam und freuen uns auf das Wiedersehen und ein kurzes Gespräch nach dem Gottesdienst. Das Leben kommt ein
Stück zurück.

Somit wird auch das Sorgentelefon Ende Mai eingestellt.

Für uns war es eine wertvolle und schöne Erfahrung. Ich freue mich auf weitere
Gespräche von Angesicht zu Angesicht und grüße Sie herzlich

Herzliche Grüße von Dietlind Hinz

Gottesdienst am Sonntag Rogate | 17. Mai 2020

Votum und Gruß

Jubilate! Kantate! Jubelt! Singt! – So hieß es an den letzten beiden Sonntagen. Das haben wir auf ungewohnte Weise getan – hinter Bildschirmen vielleicht oder durch den Mundschutz hindurch.

Heute heißt es: Rogate! Betet! Aber warum? Ist denn nicht mit Ostern schon der große Sieg errungen und alles Erhoffte geschehen? Wir sehen und hören jeden Tag, dass noch nicht alles gut ist.

Das Osterlicht scheint hell, aber noch haben wir Ängste, Hoffnungen und Zweifel. Darum beten wir auch heute noch.

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