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WG-Woche 2018! Seid IHR dabei?

In den letzten 5 Jahren ist die WG–Woche mit Jugendlichen eine besondere Tradition in unsrer Region geworden. In diesem Jahr findet sie vom

19. August bis 25. August statt.

WG-Woche heißt, dass eine Woche lang vom Sonntagnachmittag bis zum Samstagnachmittag der Kirchensaal der Johannisthal-Kirche als Übernachtungsplatz für die Junge Gemeinde bereitgestellt wird und unser großzügiger Kirchhof und das gemütliche Jugendzentrum für individuelle Frühstückszeit, Hausaufgaben, Spiel, gemeinsames Abendbrot und eine kleine Andacht gestaltet werden. Der erste Tag der WG-Woche öffnet mit einem Gottesdienstbesuch. Danach erstellen die Jugendlichen gemeinsame eine Ordnung der Geländenutzung und koordinieren das Aufräumen, Putzen, Einkaufen und die Kochdienstliste. In dieser Woche tauschen wir uns über das eigene Knowhow aus, wie man seine Freizeit wundervoll gestalten kann, wie man sich bei Hausaufgaben gegenseitig motivieren und helfen kann, neue und alte Spiele werden entdeckt, unterschiedliche Hausrezepte für den Abendbrottisch serviert. Mit einer kleinen Andacht schließen wir jeden Abend den Tag ab.

Seid Ihr dabei?

Bitte schreibt einfach eine E-Mail an das Jugendzentrum (jugendzentrumoberspreewest@gmail.com), wenn ihr die WG-Woche miteinander erleben und gestalten möchtet!

Für die Teilnehmer/innen gibt es ein Anmeldeformular und es wird ein Essensbeitrag von 20 Euro erhoben.

Bis dahin! Ich wünsche Euch eine unvergessliche und wunderschöne Sommerferienzeit mit euren Familien und Freunden! Bleibt behütet!

Eure Eunhye Langbein

Singschule in Niederschöneweide

Für die Gemeinden unseres Pfarrsprengels wird es ab dem neuen Schuljahrim September eine zweite Singschule in den Räumen der Friedenskirche in Niederschöneweide (Britzer Str. 1-3) geben. Sie wird geleitet von Charlotte Paashaus, die zurzeit als Elternzeitvertreterin bereits die Singschule der Bekenntniskirche in Treptow leitet.

Die Singschule wird Chorarbeit und musikalische Früherziehung umfassen und aus zwei Gruppen bestehen: ein Kinderchor fasst Kinder der ersten bis zur dritten Klassenstufe, der andere, Kinder der vierten bis sechsten Klassenstufe.

Die Proben werden mittwochs in der Winterkirche der Friedenskirche stattfinden. Die Einladung ergeht an Kinder in den Kirchengemeinden unseres gesamten Pfarrsprengels Oberspree-West mit dem Schwerpunkt Johannisthal, Nieder- und Oberschöneweide.

Die Arbeit der Singschule erfolgt in Kooperation mit den Gemeindepädagoginnen der Region. Die Kinderchöre sollen bei Familiengottesdiensten und bei besonderen Aufführungen auftreten. Die neue Singschule in Niederschöneweide wird mit der Singschule in der Bekenntniskirche kooperieren – z.B. beim regionalen Familiengottesdienst und bei einer gemeinsamen Singschulfahrt.

Stippvisite im Paradies

Busfahrten für Senioren haben in den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal schon eine gewisse Tradition. Und doch hatte die Fahrt am 29.5.2018 eine Besonderheit: Es war der erste Ausflug mit Pfarrerin Wilcke, die ja erst seit Anfang des Jahres im Amt ist.

Gegen halb zehn waren alle Baumschulenweger samt Gehhilfen im Bus verstaut, und wenig später stiegen die Johannisthaler ebenfalls vollzählig zu. Die Reise ins Dippmannsdorfer Paradies im Hohen Fläming konnte also wie geplant gegen 10 Uhr starten.

Die endlos erscheinende Fahrt auf der mit Lastern verstopften Autobahn war schweißtreibend, denn auf der Sonnenseite herrschten im Bus eher höllische als paradiesische Temperaturen. Zum Glück vertrieb uns die kompetente Reiseleiterin die Zeit mit interessanten Informationen zum Reiseziel, und – noch wichtiger – sie versorgte uns mit Getränken (fast) aller Art. Meine Sitznachbarin im Bus und ich hatten übrigens schon auf der Wartebank vor der Kirche festgestellt, dass wir eine Art Außenseiterrolle hatten, denn wir sind beide noch nicht voll in die Gemeinde integriert. Meine Nachbarin hatte viele Jahre mit ihrem Partner in einem Dorf an der holländischen Grenze verbracht, ich war nach dem Tod meines Partners auch erst vor ein paar Jahren aus Prag zurückgekehrt. Nun saßen wir also nebeneinander im Bus ins Paradies.

Dippmannsdorf liegt an der Deutschen Alleenstraße, und so wurde der letzte Streckenabschnitt malerisch und gewährte Ausblicke auf die Landschaft des Baruther Urstromtals und den Fläming. Das von flämischen Einwanderern gegründete Dorf hat eine breite Hauptstraße, und – untypisch für brandenburgische Straßendörfer – mindestens eine Parallelstraße. Kurz vor der Gaststätte passierte der Bus noch eine Alpakafarm.

Das Tor zum Paradies stand sperrangelweit offen. Trotzdem musste der Busfahrer zirkeln, um den Bus hindurch zu bugsieren. Nach zweistündiger Fahrt waren wir endlich im Paradies angekommen. Auf der überdachten Terrasse des Restaurants „Paradies“ waren die Tische schon gedeckt und jeder suchte sich ein Plätzchen in möglichst vertrauter Runde. Meine Nachbarin hatte für uns einen Tisch organisiert, der Ausblick auf den prächtigen Steingarten bot.

Das Mittagessen kam zügig und war reichlich. Offen gesagt, habe ich so schmackhaften und vor allem so viel Spargel auf einmal noch nie gegessen. Nach dem Essen erbot sich der Altwirt des Restaurants mit uns einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Paradies“ zu machen. Der Pfad führte durch dunklen Hochwald an einem morastigen Tümpel und vielen Quellen mit glasklarem Wasser vorbei. Der Wald erinnerte mich an die Sagen meiner Kindheit, in denen die Bäume sprechen konnten und die Moorlöcher von klagenden Weibern bewohnt wurden. Beim Anblick des durchsichtigen Quellwassers fragte ich mich, wie lange ein Wassertropfen wohl für den Weg nach Hamburg braucht, um dort für eine Handbreit Wasser unter dem Kiel der Schiffe zu sorgen.

Nach etwa 200 m mündete der wurzeldurchzogene Pfad in einen markierten Wanderweg. Der führte zu der kleinen Ziegelfachwerkkirche, in der unsere Pfarrerin eine Andacht halten wollte. Zunächst aber stellte der Altwirt die Kirche vor, denn die dafür zuständige Mitarbeiterin war krank.

Die Andacht musste ohne musikalische Begleitung auskommen, also stimmte unsere Pfarrerin die Lieder selbst mit ihrer schönen Stimme an.

Für den kurzen Rückweg zum Kaffeetrinken stand wieder unser Bus bereit. Das riesige Stück Torte, das nun serviert wurde, wollte in meinem Magen nach dem üppigen Mittagessen nicht so recht Platz finden.

Nach dem Kaffeetrinken traten wir die Heimreise an. Das umfangreiche Waldgebiet Zauche spendete auch den auf der Sonnenseite Sitzenden Schatten.

Der Zwischenstopp auf dem Spargelhof Klaistow war wohl für die meisten enttäuschend. Nur unsere Pfarrerin erschien mit einem Päckchen Spargel in der Hand am Bus und erklärte, dass ihre drei kleinen Kinder wild auf Spargel wären, was sie selbst ungewöhnlich fände.

Die Rückfahrt verlief wesentlich angenehmer als die Hinfahrt, und pünktlich um halb sechs entließ uns der Bus an der Haltestelle der Buslinie 265 in der Baumschulenstraße.

Dank an alle, die diese Fahrt organisiert haben, die bis auf das Wetter perfekt war.

38 °C im Schatten sind selbst für wärmebedürftige Senioren ein bisschen viel des Guten.

Ursula Braditz

Summende Boten

Seit einiger Zeit habe ich einen neuen Lieblingsplatz gefunden. Jetzt sitze ich, wann immer ich einige Momente erübrigen kann, weit hinten in unserem Pfarrgarten. Er ist zu dieser Jahreszeit besonders schön und verwunschen. Licht und Schatten spielen dort miteinander. Die hohen Bäume machen den Ort angenehm kühl, und ich setze mich ins Gras oder rücke mir einen Stuhl zurecht, um einem ganz besonderen Schauspiel zu folgen: Dort an der Grenze zur Mörikestraße stehen seit zwei Monaten drei Bienenbeuten. Ein junger Imker war auf der Suche nach einer Bleibe für seine ersten eigenen Völker – und welchen besseren Ort kann man sich da vorstellen als dieses schöne Stück Garten. Ungestört fliegen die Bienen nun aus und ein. Sie krabbeln in die schmale Öffnung, und kaum, dass sie verschwunden sind, kommen schon die nächsten heraus, um sich für den Start bereitzumachen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Und doch vermitteln sie mir keine Hektik. Jede von ihnen scheint zu wissen, was gerade ihre Aufgabe ist.

Beim Beobachten der Bienenstöcke im Pfarrgarten kommt mir die Idee, mich mit dem Symbolgehalt dieser Insekten näher zu beschäftigen. Auch die Bibel erwähnt Bienen – allerding nur an vier Stellen, alle aus dem Alten Testament. Und bei dreien werden die Bienen nicht gerade als sympathische Zeitgenossen dargestellt. Da dienen sie als Bild für lästige Feinde, die das Volk Israel verfolgen (5. Mose 1,44), die den Menschen gefährlich umzingeln (Psalm 118, 12) oder sich wie eine Plage überall niederlassen (Jesaja 7, 18). Als Honigspenderinnen werden die Bienen indes nur einmal erwähnt – und auch diese Geschichte ist eigentlich ziemlich unappetitlich (Richter 14): Simson hatte einen Löwen ohne Waffen zerrissen und in dem Kadaver einen Bienenschwarm mit leckerem süßen Honig gefunden. Den hatte er gekostet und offenbar seine Eltern sogar mit der süßen Speise bestochen, sodass er die Frau heiraten durfte, die er gerne haben wollte. Auf seiner Hochzeitsfeier war ihm dann der Einfall gekommen, aus seinem Löwen- und Bienenerlebnis gleich ein Rätsel zu machen. Die Lösung: „Was ist süßer als Honig? Was ist stärker als der Löwe?“ Leider geht auch diese unterhaltsame kleine Geschichte nicht sehr friedlich aus.

Honig finden wir dagegen recht häufig, und in der reichen Symbolsprache des Alten Israels kommt ihm eine wesentlich vorteilhaftere Bedeutung zu als seiner Erzeugerin. Besonders populär ist sicherlich die Verheißung Gottes, sein erwähltes Volk in das Land zu führen, „da Milch und Honig fließen.“ Lange Zeit ging man davon aus, dass es sich dabei eigentlich gar nicht um ein Endprodukt der Honigbienen handelte, sondern um den dicken Saft der Feige, Dattel oder Trauben. Mittlerweile geben archäologische Funde Hinweise auf systematische Bienenzucht, die bis ins neunte oder zehnte vorchristliche Jahrhundert zurückreichen. Es gibt inzwischen spannende Hinweise auf das Material der Beuten – vorwiegend ungebrannter Ton – und auf die Bienenarten, die besonders gerne gezüchtet wurden.

Wer eine reiche Honigernte hatte, der galt als wunschlos glücklich. Dort, wo Milch und Honig fließen, ist deshalb in der biblischen Sprache das gelobte Land. Es ist eine Kurzform für alle wunderbaren Orte geworden bis hin zum Schlaraffenland.

Vielfach wurde der Honig auch mit dem Wesen der Kirche zusammengebracht. Der Heilige Ambrosius, einer der wichtigsten historischen Gestalten unserer Gottesdienstformen und der Kirchenmusik, muss ein besonders begabter Mensch gewesen sein. Die Leute fragten sich, wie er das wohl macht. Wie fallen ihm nur immer so beschwingte Lieder und so ergreifende Texte zu? Es kann nicht anders sein, als dass seine Wiege unter einem Bienenkorb gestanden haben muss, und die Bienen mit ihrem Honig alle Süßigkeit des Lebens in seinen Mund haben tropfen lassen.

Die Bienen passen wunderbar zum Kirchplatz am Baumschulenweg. Und auch in Treptow an der Bekenntniskirche stehen sie goldrichtig. Nicht nur an den Eingängen des Bienenstocks geht es geschäftig zu. Auch die Klinke der Gemeindebürotür wandert von einer Hand in die andere, von Emails und Telefonklingeln ganz zu schweigen. Aber auch die Süßigkeit des Lebens hat hier einen zentralen Platz. Zahlreiche Menschen sind unterwegs, um das Leben unserer Kirchengemeinden voranzubringen und zu versüßen. Neben den größeren Ereignissen – Himmelfahrt, Konfirmationen, Taufen und Gemeindefesten – gibt es zahlreiche Dinge, die zeigen, was in unseren Kirchengemeinden wichtig ist. Von den Blumen auf dem Altar, die Unterstützung in den Gemeindebüros, die Vorbereitungen unserer unterschiedlichen Veranstaltungen bis hin zu frisch gekochtem Tee und Kaffee bei Gemeindekreisen oder Sitzungen. Dieser Reichtum an Engagement möge in unseren Stadtteil ausstrahlen, wie das Gold fließenden Honigs. Denn tatsächlich haben wir darin einen Schatz. Wer einen Ort des Glaubens und der Gemeinschaft sucht, der sollte an die Orte unserer Gemeinden kommen, denn dort fließen oftmals Milch und Honig.

Hören kann ich das, wenn ich mein Fahrrad vor der Kirche anschließe und einen Moment lausche: In der reichen Baumschulenweger Fassadenbegrünung höre ich das vielstimmige, geschäftige Summen, vereint zu einem einzigen kraftvollen Klang. Dies ist ein ganz eigener Klang, vielversprechend, verheißungsvoll. Er erzählt vom lebhaften Treiben in unserer Region.

Ich wünsche Ihnen schöne Sommerwochen und freue mich auf ein Wiedersehen!

Ihre Julika Wilcke

Auf zum Sommerfest der Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal

Sommerfest der Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal

Kurz nach Mittsommer, kurze Nächte, ausgelassene Abende, obendrein die letzten zehn Tage vor Beginn der Sommerferien: Grillen zirpen, auf den Wiesen lagern zahllose Berlinerinnen und Berliner und viele Gäste dieser Stadt. Sie alle genießen die lauen Sommerabende, das Licht und das Gefühl, mehr Zeit zu haben.

Mitten in diese pulsierende Zeit fällt das diesjährige gemeinsame Sommerfest der Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal. Es soll am Sonnabend, dem 23. Juni 2018 um 15 Uhr auf dem Johannisthaler Kirchengelände mit einer gemeinsamen Andacht im Freien eröffnet werden. Anschließend finden alle Großen und Kleinen rund um die Kirche ein buntes Angebot an Spielen, Schminken, musikalischen und kulturellen Beiträgen, dazu verschiedene kulinarische Köstlichkeiten und viel Gelegenheit zum Kennenlernen und Austauschen.

Wenn es dann allmählich dunkler wird, kann, wer mag, am Feuer weiter zusammensitzen, singen und Stockbrot rösten – oder aber sich in geselliger Runde ganz dem Fußball-WM-Fieber hingeben und ab 20 Uhr alle Höhen wie Tiefen des Spiels Deutschland-Schweden gemeinschaftlich durchleben.

In diesem Rahmen haben wir Gelegenheit, uns gegenseitig in der Vielfalt unserer Gemeinden neu wahrzunehmen und besser kennenzulernen. Vor der langen Urlaubszeit können wir noch einmal zusammenkommen und den Sommer begrüßen. Wir freuen uns also auf zahlreiche Begegnungen am 23. Juni!

Bis dahin grüßt Sie herzlich Julika Wilcke.

Grosses Konzert im Frühsommer (17. Juni – Neukölln, Magdalenenkirche)

17. Juni um 15.00 Uhr
in der Magdalenenkirche in Neukölln

Dieses ist ein Termin, den wir uns vormerken sollten!

Die Kantorei Johannisthal (Leitung: Martin Fehlandt) wird gemeinsam mit der Rixdorfer Kantorei (Leitung: Anke Mayer) und den Solisten Kathrin Ziegler, Ines Muschka, Ralph Eschrig, Martin Schubach, sowie dem Orchester „Camerata instrumentale“ ein besonderes Konzert geben.

1809 ist das Jahr, in dem Felix Mendelssohn-Bartholdy geboren wurde und in dem Joseph Haydn starb. Mit nur 20 Jahren schrieb Mendelssohn eines der schönsten kirchen-musikalischen Werke der Romantik, die Vertonung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir!“ Mendelssohn selbst bekannte, dass es eins der besten Sachen sei, die er komponiert hatte. Ein wahrer Ohrenschmaus!

Joseph Haydn steht immer etwas im Schatten der anderen beiden großen Klassiker, Mozart und Beethoven. Dass er so etwas nicht verdient hat, zeigt uns deutlich seine Messe in d-Moll, die sogenannte „Nelsonmesse“. Sie hat ihren Namen bekommen, als sie zum Besuch des Lord Nelson beim Fürsten in Esterhazy, Haydns Brotherren, aufgeführt wurde. Haydn selbst hat ihr den Namen „In Angustiis“ gegeben, in „Zeit der Bedrängnis“. In dieser Messe zieht er alle Register seines Könnens. Zwischen seinen beiden großen Oratorien, der Schöpfung“ und den „Jahreszeiten“ geschrieben, stellt es einen der reifsten kirchenmusikalischen Werke der Klassik überhaupt dar und ist wohl Haydns bekannteste Messe. Vom Aufschrei über tiefempfundene, innige Melodien bis hin zu virtuosen Arien und Chorfugen, ist eine riesige Bandbreite der Haydnschen Musik zu erleben.

Lassen Sie sich berühren von zwei wunderbaren Werken, die nicht so oft auf den Programmen der großen Konzerte stehen, es aber mehr als verdient haben. Ich lade dazu ganz herzlich ein!

Ihr Martin Fehlandt

Eintritt jeweils 15 €, ermäßigt 10 €, Vorverkauf in den Gemeindebüros Johannisthal, Oberschöneweide, Rixdorf.

Klang-Farben-Fest 2018 (24. Juni in den Gärten der Welt)

Am Sonntag, den 24. Juni, findet in den „Gärten der Welt“ wieder das nun schon traditionelle „Klang-Farben-Fest“ statt, das den „Christlichen Garten“ in den Mittelpunkt des Interesses rückt. Zwischen 12.00 und 17.00 Uhr wird dort ein besinnliches Programm mit Wort und viel Musik zu erleben sein. Gleichzeitig gibt es auf der Bühne der Arena ein mitreißendes Musikprogramm und drumherum zahlreiche Attraktionen.

Die Akteure sind einer der vielen Kirchen und christlichen Gemeinschaften in Berlin verbunden und zeigen auf diese Weise einen kleinen Teil der vielfältigen Klang-Farben christlich geprägter Kultur.

Volkmar Hirth

Bericht: Familienfahrt Hirschluch

Nach eineinhalb Jahren des langen Wartens haben sich acht mutige Familien aufgemacht, um ein gemeinsames Wochenende in Hirschluch zu verbringen. Leider hat uns der Erkältungsfrühling zwei weitere mutige Familien kurzfristig entrissen. Dennoch stand der erste Abend ganz im Zeichen des Kennenlernens bei Spiel und Gesang. Für einige war das auch eine gute Gelegenheit, das erste Mal Frau Wilcke mit Familie kennenzulernen. Im Haus „Güldene Sonne“ fühlten wir uns alle sehr wohl und aufgehoben.

Platz hatten wir genug und das Team aus Hirschluch hat uns das ganze Wochenende kulinarisch verwöhnt. Die Kinder konnten draußen toben und spielen. Besonders das Trampolin erfreute sich großer Beliebtheit. Aber auch thematisch haben wir uns ein wenig beschäftigt. Das Gleichnis vom guten Hirten und dem verlorenen Schaf begleitete uns am Samstag und Sonntag. Die Kinder machten z.B. eine Hirtenausbildung und die Eltern mussten auch gut überlegen, wie sie als Hirten handeln würden. Das Schaf zurücklassen oder sich doch auf die Suche nach dem einen Schaf machen, während die Herde verlassen zurückbleibt? Überzeugende Argumente gab es dafür und dagegen. Unsere Herde jedenfalls machte sich gemeinsam am Nachmittag auf den Weg zur Burg Storkow, um dort eine großartige Führung mit dem alten Fritz zu erleben. Es wurde niemand zurückgelassen und keiner ging verloren! Die Wanderung dorthin ging über die größte Binnendüne Europas. Beides war ein besonderes Highlight. Und noch nicht genug, gab es am Abend ein Lagerfeuer mit Geschichte und Werwolf- Runde.

Am Hirtensonntag feierten wir einen wunderschönen gemeinsamen Familiengottesdienst mit Abendmahl in der Kapelle in Hirschluch. Zum Abschluss machten wir uns noch einmal gemeinsam auf die Suche nach dem verlorenen Schaf und fanden sogar einen Schatz als Belohnung, bevor wir uns schweren Herzens wieder auf den Heimweg machten.

Es war eine schöne gemeinsame Zeit und sicherlich wird es nicht die letzte Familienfahrt mit Pfarrerin Wilcke gewesen sein!

Eure Mandy Endter Gemeindepädagogin und Mitreisende