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Die konstituierende Sitzung des Gemeindebeirates Johannisthal

Antje Gobel

Am 8. November kam der Gemeindebeirat Johannisthal zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Wie es sich für so eine erste Sitzung gehört, wurde der Vorsitz des Beirates gewählt: Wir gratulieren Antje Gobel herzlich zur Wahl, zum Stellvertreter wurde Andreas Iskraut gewählt. Sie erreichen beide über das Gemeindebüro.

Unter anderem gehörten auch Informationen zur Gemeindesituation zu dieser ersten Sitzung und auf einen Punkt möchte ich hier ausführlicher eingehen, da er von allgemeinem Interesse ist: Neubau am Sterndamm??

Neubau am Sterndamm??

Wir haben es ja schon bei mehreren Gelegenheiten angedeutet: Wir planen sehr ernsthaft, auf unserem Gelände zu bauen. Die ursprüngliche Idee dabei war, durch Verbesserung der Einnahmeseite – dann durch Mieten – die Gemeinde wirtschaftlich längerfristig zu stabilisieren. Daneben können wir z.B. durch einen Kindergarten der Gemeinde auch neue Impulse geben und es uns mit einem Café gemütlich machen. Wir können ja entscheiden, was wir bauen und wofür und damit Leben auf unserem Gelände gestalten. Dass unsere grüne Oase im Kern als solche erhalten und vielleicht sogar aufgewertet werden kann, ist die Voraussetzung aller Überlegungen.

Mit Unterstützung des Kirchenkreises, der in unserem Vorhaben auch ein beispielhaftes Pilotprojekt sieht, liegt jetzt eine Machbarkeitsstudie vor, deren Ergebnisse der Gemeinde am 19. und 20. November vorgestellt werden und die Gemeinde zum Mitdenken eingeladen ist. Das Ergebnis der Studie besagt zunächst nicht viel mehr als: Es ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und im Blick auf die Möglichkeiten des Grundstückes Sterndamm 92-96 ein aussichtsreiches Projekt. Der Bau würde durch einen Kredit finanziert werden und dieser durch die zu erwartenden Einnahmen – hauptsächlich Mieten – von uns bedient werden können und sogar etwas für die Gemeinde übriglassen. Erschrecken Sie nicht: Es geht inzwischen um eine Investitionssumme von über 14 Millionen Euro. Spannend ist natürlich, wie das aussehen könnte. Eine bittere Pille könnte der Abriss des alten Kurhauses sein, das wir in absehbarer Zeit sowieso energetisch sanieren müssten, was uns an den Rand des finanziell Leistbaren oder sogar darüber hinaus bringen würde. Es war nicht unsere Idee, aber ein offenbar begründeter Rat, auch darüber nachzudenken, an diese Stelle einen Neubau zu setzen. Das vorausgesetzt könnte, so der Vorschlag des Projektmanagers, einen „Baukörper“ an der Straßenfront bis hin zu einem direkt in Richtung Kircheneingang verlegten Zugang ins Gelände ergeben und einen zweiten auf der anderen Seite dieses neuen Zuweges ein Stück ins Gelände hinein parallel zur Feuerwehrzufahrt. Die Lücke zwischen den beiden Häusern würde direkt in unsere Kirche einladen. Es könnten in den Häusern ungefähr 40 Wohnungen entstehen oder, wenn wir von Mikro-Apartments zum Beispiel für Auszubildende in Pflegeberufen ausgehen, mehr als die doppelte Anzahl.

Vermutlich werden die Pläne im Laufe unseres innergemeindlichen Gespräches und in Auseinandersetzung mit Architekten, die dann konkrete Pläne für uns erarbeiten sollen, noch in vieler Hinsicht bewegt werden. In Aussicht genommen ist, bis zum Oktober 2022 die Pläne soweit fertig zu haben, dass sie dann in die Mühlen der Genehmigungsverfahren geschoben werden können. Auch dafür ist grob ein Jahr vorgesehen, sodass in den Jahren 2024 und 2025 gebaut werden könnte.

Noch haben wir über diesen groben Zeitrahmen hinaus keine genauen Verabredungen, wie dieser Planungsprozess gestaltet werden kann. Wir möchten aber gern Sie alle einbeziehen und mitnehmen auf diesem Weg. Vermutlich werden wir nicht immer alle einig sein. Ich freue mich trotzdem darauf, mit Ihnen Ideen zu entwickeln und ihnen Gestalt zu geben. Solch ein Prozess kann großen Spaß machen. Und wenn am Ende das Ergebnis auch überzeugt, wovon ich überzeugt bin, können wir als Kirchengemeinde sehr stolz sein.

Also: Werden Sie neugierig und mischen Sie mit!
Ihr Pfarrer Hartmut Scheel

Workshop am 19./20. November 2021 – Bau eines Wohnhauses auf dem Kirchengrundstück

Wie wir bei der Gemeindeversammlung dargestellt haben, denken wir darüber nach, den  Grundstücksteil zum Sterndamm hin zu bebauen, um so langfristig durch Mieteinnahmen die finanzielle Absicherung der Gemeinde zu gewährleisten. In der Zwischenzeit wurde durch einen Projektentwickler der Evangelischen Bank ein Gutachten erstellt, das die grundsätzliche Machbarkeit dieses Projektes bestätigt. Bevor der GKR einen konkreten Beschluss fasst, ob diese Idee weiter verfolgt wird, soll in einem ersten Schritt Richtung konkreter Planung ein Workshop mit dem Projektentwickler und Interessierten aus der Gemeinde stattfinden, in dem Ideen und Visionen für dieses Haus gesammelt und ausgelotet werden. Dieser Workshop geht über zwei Tage: am Freitag, den 19. November wird in einer Abendveranstaltung die Studie mit ersten Ideen vorgestellt, am Samstag, den 20. November findet dann der eigentliche Workshop zur Entwicklung von Ideen statt.

Mitglieder von Gemeindekirchenrat und Gemeindebeirat werden zu diesem Workshop persönlich eingeladen, er steht aber allen Interessierten offen.

Die beiden Termine (beide in der Kirche Johannisthal):

Freitag, 19. November 2021 von 20-22 Uhr
Samstag, 20. November 2021 von 10-13 Uhr

Es gilt die 3G-Regel, d.h. Impf- oder Genesenenstatus bzw. negativer Test müssen nachgewiesen werden. Wir bitten Sie darum, das Hygienekonzept der EKBO für Gemeinde-Veranstaltungen zu beachten.

Abschied aus Johannisthal

Liebe Menschen in Johannisthal und auch in Baumschulenweg,

mitunter planen wir die Dinge bis in kleinste, wir sorgen vor, legen zurecht, schmieden Pläne – und dann kommt es doch ganz anders als gedacht.

So ist es mir ergangen, als ich mich im vergangenen Herbst in meinen Mutterschutz verabschiedet habe. Da hätte ich es nicht für möglich gehalten, nach meiner Elternzeit nicht an die vertraut gewordenen Plätze in Johannisthal zurückzukehren.

Umso wehmütiger war mein letzter Besuch in der Kirche und auf dem Gelände. Gemeinsam haben wir hier eine Weile Ideen entwickelt und so manches bewegt. Während nun das Herbstlaub alles herrlich gelb leuchten lässt, musste ich an Gottesdienste denken, an Besuche, Gespräche und Projekte. Die Zeit ist weitergegangen. Inzwischen ist die Pforte zum Sterndamm geöffnet, der Hochzeitsweg endlich wieder begehbar. Im Kirchsaal brennen noch immer Kerzen und laden zum Bleiben ein.

Aber ich ziehe nun weiter. Meine Elternzeit ist beendet, die letzten drei Monate wird sich mein Mann um unsere jüngste Tochter kümmern. Im kommenden Jahr werden wir dann gemeinsam eine Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Rixdorf übernehmen. Schon jetzt arbeite ich im Kirchenkreis Neukölln und mache mich mit dem neuen Umfeld vertraut. Zu aller Wehmut gesellen sich nun also Neugier und Tatendrang. Bald werden wir als Familie die unmittelbare Nachbarschaft westlich des Baumschulenweger Gemeindegebiets erkunden. Und ich weiß, dass es auch verschiedene Verbindungslinien zwischen der Johannisthaler und der Rixdorfer Gemeinde gibt. Die Fäden reißen also nicht ganz ab.

Ich wünsche den Menschen im Pfarrsprengel Oberspree-West alles Gute für die Zukunft, viele erfrischende Aufbrüche, Offenheit gegenüber dem Neuen, Geduld und Nachsicht in Konflikten und in allem den barmherzigen Segen Gottes.

Julika Wilcke

Pfarrerin Wilcke wird im Gottesdienst am 12. Dezember 2021 in Johannisthal verabschiedet

Nachruf

Dr. Erhard Drachenberg
Abb.: Duschhahn, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Dr. Erhard Drachenberg

(C) Duschhahn, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Viele kennen ihn nicht mehr oder haben ihn auch nicht mehr kennengelernt. Wer erinnert sich noch an jenen fast 90-jährigen Mann, der ca. 25 Jahre lang als leitendes Mitglied unserer Johannisthaler Gemeinde unser Gemeindeleben weithin mitprägte, obwohl er auch schon zu DDR-Zeiten beruflich weit über die Grenzen der DDR hinaus seiner Forschungsarbeiten wegen gefragt war. Ich rede von Herrn Dr. Erhard Drachenberg.

Er besuchte uns während seiner langen Vakanzverwaltungsarbeit, die er für unsere Gemeinde hatte, Ende 1976 mit seiner Frau im Oderbruch und stellte uns die Johannisthaler Gemeinde vor. Im November 1977 begannen wir hier unseren Dienst und waren in den folgenden 20 Jahren eng mit ihm verbunden. Was er in dieser Zeit – insbesondere in den Jahren bis 1989/90 – neben seiner beruflichen Arbeit als Kunsthistoriker für unsere Kirchengemeinde getan hat, wissen nur noch wenige…

Ich erinnere hier nur an die Organisation und Durchführung von Studienfahrten in die Altmark, nach Erfurt, Halberstadt usw. Sein besonderes Interesse galt der mittelalterlichen Glasmalerei, die in der bisherigen Kunstgeschichte kaum berücksichtigt war. „Glasmalerei ist nicht Malen auf Glas, sondern Malen mit (sc. farbigem) Glas“ war seine ständige Faustregel, die er uns geradezu einhämmerte, wenn er uns Kirchen und Rathäuser mit mittelalterlichen Glasfenstern zeigte.
Bekannt wurde er noch einmal nach der Wende, weil er an der Rückführung der mittelalterlichen Glasfenster aus der Sowjetunion und ihrer fachgerechten Restaurierung in Deutschland maßgeblich beteiligt war, bevor diese Kostbarkeiten wieder ihren Platz in der Marienkirche zu Frankfurt/Oder erhielten.

Unsere Gemeinde verdankt ihm die Gründung und Leitung mehrerer Ausschüsse, die Verteilung der Aufgaben dorthin und später die Gründung unseres Vereins zur Erhaltung unseres Kirchsaals und des gesamten Ensembles, das z.T. unter Denkmalschutz steht. Vier Jahre lang leitete er den Verein, hat Mitglieder angeworben und Musiker gewinnen können, die ehrenamtlich in unserem Kirchsaal musizierten, bis er diese Arbeit dann in jüngere Hände legte.

Am Sonntag, den 17. Oktober wurde er heimgerufen und fand am Mittwoch, den dritten November seine letzte Ruhestätte. Wir haben ihm viel zu verdanken. Ich erinnere mich gerne an ihn mit dem Bibelwort: „Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat…“ (1 Petr 4,10).

Eberhardt Iskraut

Bericht des Gemeindekirchenrates

Vorabveröffentlichung

Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindegrußes,

diese Zeilen schreibe ich am Reformationsfest und wenn Sie den Gemeindegruß gedruckt in Händen halten, hat das neue Kirchenjahr mit der Adventszeit bereits begonnen. Die Gottesdienstplanungen für die Monate Dezember 2021 und Januar 2022 entsprechen den Erkenntnissen, die wir zum heutigen Zeitpunkt haben. Gut ist es jetzt, inne zu halten und auf das vergangene Jahr zurückzublicken und den Ausblick auf das kommende Jahr zu versuchen.

Zwar hat die Pandemie vieles im Gemeindeleben beeinflusst, aber wir konnten unser Kirchenjubiläum in angemessenem und fröhlichem Rahmen feiern, mit gutem Abschluss eines Festgottesdienstes und der Predigt des Landesbischofes. Nächstes Jahr zu Ostern wird die Gemeinde Johannisthal übrigens 125 Jahre jung.

Kinder- und Jugendarbeit finden wieder statt, und die gemeindlichen Gruppen konnten wieder zusammenkommen. Die Räume unseres Gemeindezentrums wurden wieder zum Begegnungsort für viele Menschen.

Direkt zurückgeschaut hat der Gemeindekirchenrat im September und Oktober getagt und wichtige Beschlüsse gefasst, die für die nächsten Jahre bedeutsam sind. Der GKR hat nun endlich einen Gemeindebeirat benennen können, der uns in Zukunft bei allen wichtigen Entscheidungen begleiten wird. Die Liste der Mitglieder liegt im Gemeindebüro.

Wir haben nun die Ausschreibung für die Pfarrstelle auf den Weg gebracht, nachdem sich nun vor nicht allzu langer Zeit definitiv geklärt hat, dass Pfarrerin Julika Wilcke ab sofort in den benachbarten Kirchenkreis nach Rixdorf wechselt. Der GKR dankt ihr für ihre Tätigkeit in Johannisthal. Wir wünschen Julika Wilcke alles Gute auf dem weiteren beruflichen Lebensweg verbunden mit den besten Wünschen für ihre Familie.

Mit Unterstützung des Kirchenkreises bzw. des Superintendenten versuchen wir gemeinsam mit der Gemeinde Adlershof, die auch eine Pfarrstelle besetzen muss, eine gute Lösung zu finden. Dort ist ein Pfarrhaus vorhanden, und vielleicht findet sich ein Paar, das zusammen für unsere beiden Gemeinden da sein kann. Leider ist es nämlich dabei geblieben, dass wir aus finanziellen Gründen nur eine 50%-Stelle besetzen können, einen größeren Spielraum hat Johannisthal beim Geld nicht.

Unsere Planung geht dahin, dass Mitte des Jahres 2022 die Ältesten des Pfarrsprengels über die Besetzung in Johannisthal abstimmen werden. So haben wir hoffentlich   zum Ende des Kirchenjahres endlich seit der Pensionierung von Dr. Reinhard Kähler im Sommer 2017 eine Pfarrperson fest für die kommenden Jahre bei uns in der Gemeinde. Bis dahin wird Pfarrer Hartmut Scheel wie schon seit einem Jahr mit voller Kraft bei uns in Johannisthal tätig sein. Diese Stetigkeit und die Klarheit im Handeln tun uns allen gut.

Auch haben sich die Überlegungen, unsere finanziellen Möglichkeiten zu verbessern, insoweit konkretisiert, tatsächlich über den Bau eines Wohnhauses auf dem an den Sterndamm angrenzenden Teil unseres Grundstückes, eventuell verbunden mit Kindergarten und Begegnungscafé, intensiver nachzudenken. So könnten wir im kommenden Jahr darüber beschließen, ob und wie wir ein solches Projekt verwirklichen. Aber dazu hören wir Sie alle in einer Gemeindeverssammlung, bevor wir Fakten schaffen. Der Gemeindebeirat wird uns bei der Findung einer Entscheidung unterstützen.

Ende des Jahres 2022 sind wieder Wahlen zum Gemeindekirchenrat, und wir möchten die Arbeit der Ältesten auf eine noch breitere Basis stellen als bisher. Dazu planen wir, den GKR zu erweitern, und ich möchte Sie jetzt schon bitten, zu überlegen, ob Sie oder jemand, den Sie kennen, zur Wahl kandidieren möchte. Meine Zeit als gewählter Ältester endet dann nach sechs Jahren und es ist aus meiner Sicht gut und notwendig, dass Jüngere die Geschicke der Gemeinde mitbestimmen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit und mögen wir die Weihnachtzeit friedvoll und gesund gemeinsam feiern können.

Ihr Dr. Thomas Menn
(Vorsitzender des GKR Johannisthal) 
31.10.2021

Ohne Teamer*innen geht es nicht!

Ich gebe zu, am Anfang war es für mich sehr schwer, immer wieder zu hören: „Man sieht die Jugend so selten in der Gemeinde.“ Dabei ist unsere Jugend wirklich sehr aktiv.

Mittlerweile verstehe ich, was die Leute mir sagen wollen. Deshalb schreibe ich hier immer wieder darüber, was die Jugend tut, auch wenn der Lebensrhythmus nicht immer dem entspricht, was andere Menschen in der Gemeinde sehen: Sonntagvormittag ist nicht unbedingt die Lieblingszeit von 12-27-Jährigen!

Seit vielen Jahren haben wir kontinuierlich eine Teamerschaft aufgebaut. Jugendliche, die sich auf Fahrten und bei Festen, Jugendgottesdienst und allem, was da so ansteht in den Gemeinden, immer wieder begeistern lassen.

Es fing an mit den Teamer*innen für unsere Jahrgänge von Konfirmand*innen. Die Idee war, Jugendliche zu gewinnen, die ein wenig das Bindeglied zwischen uns „alten“ Hauptamtlichen und den Jugendlichen bilden, die auch mal mit anpacken und besser verstehen, was in den Jugendlichen gerade vorgeht. Dieses Konzept ging so gut auf, dass wir zwischenzeitlich fast einen ganzen Konfijahrgang dazu bekommen haben, weiter mit zu teamen. Nicht alle bleiben regelmäßig dabei, denn auch ihr Lebensweg verändert sich. Neue Anforderungen in der Schule, neue Hobbys, neue Freunde. Aber viele bleiben dabei und sind meist Feuer und Flamme, wenn es mal wieder heißt: „Wir brauchen euch!“

Mittlerweile wollen wir unsere Teamer*innen nicht mehr missen. Auf unseren Kinderfahrten, beim Kindergottesdienst und wie zuletzt beim 100-jährigen Jubiläum oder Kinderkirchentag können sie zeigen, was sie können, entlasten uns Hauptamtliche, halten uns den Rücken frei und sind sich für nichts zu schade. Immer mit einem Lachen im Gesicht, stecken sie alle um sich an.

Ein einfaches Dankeschön reicht eigentlich dafür gar nicht aus.

Ich sehe, wie sehr diese Jugendlichen Nächstenliebe leben. Und füreinander da sind. Vielleicht wächst daraus auch die nächste Generation von aktiven Gemeindegliedern. Die nächste Generation von unermüdlichen Ehrenamtlichen, ohne die Kirche einfach nicht das wäre, was sie ist.

Wenn wir uns daran erinnern, was viele von uns mit Kirche verbindet, ist es zum einen der Glaube an Gott aber auch die Gemeinschaft, die wir in Kirche finden und erleben.

Danke an alle, die diese Gemeinschaft leben!

Mandy Endter

Angedacht

„Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt – und hofft auf ihn.“

EG Nr. 508

Liebe Leserin, lieber Leser,

die obige Zeile ist der Refrain des Liedes „Wir pflügen und wir streuen“. Ich mag dieses Lied besonders gern, weil es das Miteinander von Gott und Mensch, von Schöpfer und Schöpfung, von Himmel und Erde, in wunderbaren Worten beschreibt. Da heißt
es:

„Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand.“

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