Archiv des Autors: admin

Zum Evangelium am Sonntag Quasimodogeniti 2020

Der Text des Evangeliums zum Nachlesen: Johannes 20, 19-29

Dieser 1. Sonntag nach Ostern war für die Christen der frühen Kirche ein wichtiges Datum. An diesem Tag legten die in der Osternacht Getauften ihre weißen Gewänder ab und waren nach Unterweisung und Taufe nun Mitglieder der Gemeinde. Der Weg des Glaubens, des Vertrauens in Jesus Christus, lag vor ihnen.

Was würden Menschen heute sagen, fragte man sie nach ihrem Glauben? Vielleicht würden sie vom Bewahrtwerden und von Wegweisung sprechen, vielleicht vom Mut, den ersten Schritt zu tun und von der Freude an Versöhnung und Gerechtigkeit. Mancher würde sagen, dass sein Gottvertrauen schon in tiefste Krisen geraten ist. In einer solchen Situation sind die Jünger.

Weiterlesen

Osterandacht | 12. April 2020

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offenbarung 1,18)

Votum und Gruß

Der Herr ist auferstanden. Halleluja. Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

Halleluja.
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.
Halleluja.

Es ist Ostern, das sollen alle hören, sehen, spüren, feiern!

Wir waren im Dunkeln. Aber jetzt ist es hell. Wir fühlten uns vergessen und isoliert. Aber jetzt kommt Christus selbst uns entgegen und schenkt uns Gemeinschaft. Uns stand der Tod vor Augen. Aber jetzt singt das Leben.

Lasst uns mit einstimmen und singen, beten, jubeln – wo auch immer wir uns aufhalten – denn Ostern ist überall!

Weiterlesen

Ostern anders

Bischof Dr. Christian Stäblein
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

so eine Karwoche und so ein Ostern gab es noch nicht. Egal, wie man die historischen Vergleiche zieht oder es vielleicht auch lässt. Dieses Ostern wird anders: ohne Reisen, ohne großes Mit- einander, ohne das Hallo auf den Spaziergängen. Nun ist das wohl noch am leichtesten zu verkraften, wir wissen ja, warum wir darauf verzichten. Schwerer, viel schwerer zu tragen für viele ist die große Sorge um ihre wirtschaftliche Existenz. Schließlich, im Zentrum: die Sorge vor dem Virus, das Aushalten bei den Kranken, bei den Sterbenden.

Weiterlesen

Gestaltung des Außengeländes Kirche Johannisthal

Liebe Gemeinde,

im kommenden Jahr feiert unsere Gemeinde ihr 100jähriges Bestehen.

Ausgelöst durch das bevorstehende Jubiläum sind im vergangenen Jahr Ideen zu einer Erneuerung unseres Gesichts im Stadtteil und an unseremm Standort entstanden. Nach einer ersten Befragung der Gemeindemitglieder und einem kleinen Kreativwettbewerb zwischen zwei Architektenbüros haben wir uns für die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Johr Sieweke vom Büro ParadoXcity entschieden.

Durch die Corona-Pandemie sind viele Dinge anders gekommen als geplant und erhofft, und wir mussten eine Gemeindeversammlung für dieses Frühjahr absagen. Zu diesem Anlass wäre der Herr Sieweke zu uns gekommen, um Ihnen seine ersten Ideen und Entwürfe vorzustellen. Darin sind bereits die Anregungen aus der Gemeindebefragung mit eingeflossen. Die sogenannte Hochzeitspforte soll demnach wieder geöffnet und das Gelände auf diesem direkten Wege zugänglich werden. Auch die Barrierefreiheit, weitere Angebote für Kinder und eine größere Anzahl an Fahrradstellplätzen wurden bereits eingearbeitet.

Uns hat ein direkter Austausch über die Entwürfe, über Ihre Wünsche und Vorstellungen vorgeschwebt. Dann hätten das Team der Projektleitung Ihre Beiträge aufgegriffen und für die weiteren Schritte mit berücksichtigt. So war der Plan.

Nun hat Herr Sieweke uns dankenswerter Weise seine Pläne zur Verfügung gestellt, und zwar einerseits als großes Poster im Gemeindesaal, andererseits digitalisiert für unseren Internetauftritt. Das ist wunderbar, denn so bekommen auch Sie auf verschiedenen Wegen Zugang zu seinen Entwürfen. Selbstverständlich stehen diese auch weiterhin zur Diskussion – trotz der Corona-Krise.

Variante B
Variante A

Zum Download:

Wir würden uns darum freuen, wenn Sie uns bis zum 31. Mai Ihre Meinung dazu mitteilen wollen – schriftlich über das Gemeindebüro oder per Email an Pfarrerin Wilcke (julika.wilcke[@]ekbo.de) oder an Lars Mönch aus dem Bauausschuss (LarsMoenchBauausschuss[@]t-online.de).

In gespannter Erwartung und im Auftrag des Gemeindekirchenrates grüßt Sie herzlich

Julika Wilcke

Andacht zum Sonntag Palmarum | 5. April 2020

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben,
das ewige Leben haben. (Johannes 3, 14b-15)

Votum und Gruß

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält ewiglich und nicht preisgibt das Werk seiner Hände.

Ich grüße Sie alle herzlich auf recht unvertrauten Wegen. Sie sind nicht hier, wo ich bin. Mauern, Straßen und Türen trennen uns. Auch Verordnungen, Sicherheitsmaßnahmen und Angst trennen uns heute.

Weiterlesen

Das Jugendzentrum zieht um!

Nun ist es soweit. Zu Ostern werden die Junge Gemeinde und die Konfirmandenvorbereitung aus dem „Hexenhäuschen“ Johannisthal in die Räumlichkeiten in Baumschulenweg umziehen.

Das Hexenhäuschen ist uns allen sehr ans Herz gewachsen und war uns über viele Jahre ein freundliches und willkommenes Zuhause für eine stetig wachsende Jugendarbeit! Wir haben hier gelacht, gespielt, gekickert, gekocht, gefeiert und gesungen, ernste Themen besprochen und über vieles nachgedacht was uns bewegt. Uns werden weiterhin viele schöne Erinnerungen an diesen Ort binden.

Weiterlesen

Zeit der Aufbrüche

Wo sind Sie gerade? Wie geht es Ihnen? Haben Sie noch Kontakt zur Außenwelt?

Draußen sprießt jetzt alles wieder. Bäume wechseln von einem vorsichtigzarten Hellgrün zum satten Dunkelgrün. Die Frühjahrsblüher weichen den Blüten der Vorsommerzeit. Es zwitschert und summt – und doch ist alles ganz und gar anders als noch vor kurzem. Seit einigen Wochen treibt ein neuartiges Virus sein Unwesen. Es erobert Staaten und Kontinente, es verbreitet sich rasend schnell, fordert auch Todesopfer und lähmt das öffentliche Leben. Menschen isolieren sich, leben in der Vereinzelung und in Sorge um die Zukunft. Zwischen Solidarität und Misstrauen gegenüber ihrem Nächsten schleichen sie durch die Tage oder bleiben ängstlich, wo sie sind.

Nichts ist so, wie es vorher war.

Völlig unpassend hierzu sehen wir, wie die Städter auf Liegestühlen ihre Gesichter den ersten sommerlichen Strahlen entgegenstrecken: ohne Jacke, ohne Schal. Das Fahrrad hat Hochkonjunktur: Es mindert die Infektionsrate und lässt einen die warme Briese hautnah genießen. Kinder wollen sich endlich wieder nachmittags auf den Spielplätzen verabreden. In der dunklen Jahreszeit war dies nicht möglich. Jetzt ist es vielerorts verboten. Wo sind die altvertrauten Bahnen geblieben, in denen der Jahreskreis bisher verlief?

Hier in Berlin spürt man sehr deutlich, dass nichts mehr im gewohnten Trott läuft. Dieser Tage sind es die Auswirkungen einer gefährlichen Pandemie, die uns das vor Augen führen. Bange schauen wir in die Zukunft.

Weiterlesen

Weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter willkommen!

In Johannisthal sowie in allen anderen Ortsteilen von Berlin werden seit einiger Zeit immer mehr Baulücken, Brachen und weitere Grundstücke bebaut bzw. nachverdichtet. Sicherlich brauchen wir dringend mehr Wohnraum, aber wir sollten dabei die Lebensqualität aller Bürger berücksichtigen. Bei diesen Bauvorhaben geht leider unser schönes Stadtgrün oftmals verloren. Weiterhin hat Berlin auch Probleme, Bäume, die u.a. durch Stürme und Trockenheit verloren gegangen sind, nachzupflanzen. Laut BUND sind es allein von 2005 bis 2018 über 30.000 Straßenbäume (Quelle: Berliner Zeitung).

Mit meinem Engagement seit mehr als 20 Jahren für Klima -und Umweltschutz, möchte ich mich mehr für meinen Berliner Ortsteil Johannisthal einsetzen. Unsere Familie ist begeistert von der Bewegung „Plant for the Planet“, die sich global für Klimagerechtigkeit einsetzt. Ein Segment dieser Organisation ist das Pflanzen von Bäumen. Das Motto lautet: „Jetzt retten wir Kinder die Welt“.

Seit September 2019 bemühe ich mich, dabei Partner und verantwortliche Politiker, Mitarbeiter im Grünflächenamt und Sponsoren ins Boot zu bekommen, um mit Kindern und Jugendlichen hier in Johannisthal Bäume zu pflanzen. Nun war es eigentlich geplant, an der Schule am Ginkobaum drei Bäume zu pflanzen. Leider war das nicht mehr möglich, weil der Schulbetrieb geschlossen wurde. Deshalb sind die bereits gekauften Bäume kurzfristig auf dem Gelände der Kirche Johannisthal gepflanzt worden, wir waren bereits im Gespräch.

Haben Sie Interesse an der Initiative und wollen uns unterstützen? Sie können gerne über das Gemeindebüro mit mir Kontakt aufnehmen.

Wolfgang Rahn