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Die Liebe bleibt. Wir sind für die Menschen da.

Ein Brief an die Gemeinden von Bischof Dr. Christian Stäblein:

Liebe Schwestern und Brüder! 

Angesichts der sich in den verschiedenen Regionen unserer Landeskirche zuspitzenden Situation stellt das Zusammenkommen von Lockdown und Weihnachtsfest für viele von uns eine Zerreißprobe dar. Wie lässt sich Gesundheitsschutz mit unserm Auftrag verbinden, gerade an Weihnachten für die Menschen da zu sein? …

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KiKi@home

der 3. Advent ist schon vorbei! das Weihnachtsfest rückt immer näher. Die letzten Geschenke werden gekauft und verpackt. So viele Traditionen ranken sich um das Fest im Dezember. Eine davon, ist der festlich geschmückte Weihnachtsbaum. Habt ihr denn schon euren Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt?  Woher kommt eigentlich dieser Brauch? 

vielleicht war es ja so?! Hört mal rein in die kleine Weihnachtsbaumgeschichte!

und hier noch eine Anleitung für einen selbstgebastelten Baum:

http://www.wunschfee.com/inhalt/familienleben/artikel/wir-basteln-einen-weihnachtsbaum

adventliche Grüße,

Eure Mandy

KiKi@home

Gestern war Nikolaustag. Am 2. Advent haben wir an den heiligen Bischof aus Myra gedacht. Nikolaus liebte die Kinder und beschenkte alle, denen es nicht so gut ging. An seine Großherzigkeit erinnern wir uns bis heute und er soll uns ein leuchtendes Beispiel sein!

Langsam nähert sich das Geburtsfest von Jesus. Weihnachtliche Lieder sind überall zu hören. Leider nicht als Gemeindegesang, aber im Radio auf youtube oder auf CD  findet man jede Menge Musik zum mitsingen und anhören. Ob modern oder schon sehr alt oder in vielen verschiedenen Sprachen. Viele kennt man von Klein auf. Auf der Internetseite der Treptower Gemeinde findet man z.B. einen Adventskalender bei dem sich jeden Tag ein musikalisches Türchen öffnet. 

http://www.bekenntniskirche.de/adventskalender-2020

Eines der bekanntesten Adventslieder ist das Lied „Mach hoch die Tür“. Eine kleine Geschichte dazu findet ihr hier zum anhören:  

Welches ist denn euer Lieblings Weihnachts- oder Adventslied? Schreib mir oder schickt mir einen link an: m.endter@kklios.de

eine besinnliche Adventswoche wünscht euch,

Mandy Endter

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Sacharja 9,9b

Dies ist der Gemeindegruß, der Sie auf Weihnachten einstimmen soll, ohne dass irgendjemand von uns weiß, wie das in diesem merkwürdigen Jahr gehen soll. Wir hoffen alle darauf, dass bald wieder Normalität einkehrt, und möglichst viel davon schon zum Advent und erst recht zum Fest.

Den Blick auf das Licht am Ende des Tunnels richten – davon lebt die Adventszeit ja sowieso. Das ist uns ein wenig verloren gegangen, das Schummerlicht der Weihnachtsmärkte und auch auf den Adventskränzen mit eigenem Gewicht lenkt von diesem zielgerichteten Blick auch ein bisschen ab. Obwohl Vorfreude nicht verkehrt ist.
Es geht aber um dieses alles Verändernde, dieses Grundstürzende und Aufrichtende, das der Tunnelblick aufleuchten lässt. Mit dem, was uns Weihnachten zeigt, fängt alles neu an.

Irgendwann habe ich in einer Quizshow eine 100.000 € Frage – also gaaanz schwer – miterlebt: Wann fängt das Kirchenjahr an? Zur Auswahl standen Totensonntag, Erster Advent, Weihnachten und Ostern. Dabei weiß das jeder mittelmäßige Konfirmand: Es geht um dieses Licht, und wenn es in den Blick kommt, gehen wir los. Sogar unsere säkularen Kalender richten sich nach Weihnachten, haben also denselben Angelpunkt. Dass der Februar als ursprünglich letzter Monat bis heute der Schaltmonat bleibt, ist ein Rudiment aus dem alten römischen Kalender, der im März losging. Und die lateinischen Zahlen später im Jahr führen jetzt in die Irre.

Wir Republikaner machen unsere Hoffnung auf bessere Zeiten sicher nicht mehr wie in biblischen Zeiten an einem König fest. Aber integere Verantwortliche, denen wir für dieses Verantworten auch ein gerüttelt Maß an Macht zugestehen müssen, wären schon schön. Wir dürfen uns nichts vormachen: Unsere Politiker sind vielen Kräften ausgesetzt, die an ihnen zerren, die zuflüstern und drohen, die Einfluss nehmen und Rücksicht einfordern. Es ist nicht leicht, dort Kurs zu halten, gerecht und hilfreich zu entscheiden. Es ist auch für uns Wähler nicht einfach, zwischen Versprechungen und Drohungen, was alles passieren könnte, wenn die falsche Frau oder gar der ungeeignete Mann die Macht in die Hände bekäme, das richtige Kreuz zu machen.

Was der alte Prophet Sacharja verspricht, ist solch ein schwer vorstellbarer, unbestechlicher und zugewandter Mächtiger, der deshalb auch nicht demonstrativ mit einer seinen Status anzeigenden Karosse vorfährt – damals vielleicht ein feuriges Pferd – sondern mit dem Drahtesel zu uns kommt. Der Esel begegnet dem Propheten im nächsten Atemzug: Er wird einer von uns sein, nicht abgehoben und besonders, sondern an unserer Seite.

Der Esel beim alten Sacharja – übrigens ein anderer als im Stall von Bethlehem – macht den Bruch schon deutlich: Der heiß Ersehnte und Erhoffte kommt ganz anders, als er ersehnt und erhofft worden ist: Nicht mit Macht und Gewalt, die alles überschwemmen und mitreißen, sondern eher sanft und vorsichtig, als wäre unsere Welt zerbrechlich. Sie ist zerbrechlich, das erleben wir gerade wie lange nicht mehr. Nicht mit Pauken und Trompeten reitet er ein, sondern nur mit einem kaum wahrnehmbaren Engelsgesang. Aber eben doch strahlend hell, alles in ein nie dagewesenes Licht tauchend.

Schon die Ankunft macht klar, was der Kern der Botschaft sein wird: Es geht um euch, es geht um euer Menschsein, um eure Würde! Und wenn um diese Würde und all ihre Ersatzdrogen nicht mehr gerungen werden muss, weil er für sie einsteht, dann ist nsere Welt eine andere.

Ihnen allen wünsche ich dieses Licht am Ende unserer Tunnel: eine gesegnet Adventszeit und frohe Weihnachten – und dass Sie diese Fröhlichkeit mitnehmen können in ein gutes, richtig gutes neues Jahr!

Ihr Hartmut Scheel

KiKi@home

Liebe Kinder, liebe Eltern,

Gestern war Totensonntag. Es wurde an alle Verstorben gedacht und Kerzen für sie entzündet. Dieser Tag schenkt uns Hoffnung und erinnert uns daran das der Tod nicht das Ende ist. Vielleicht klingt es etwas befremdlich, aber macht doch mal einen Spaziergang zum nächstgelegenen Friedhof. Diese Orte können so friedlich und beruhigend wirken. Sie sind Orte des Erinnerns. Viele Menschen fühlen sich hier den Verstorbenen besonders nah. Viele Gräber sind auch mit Symbolen geschmückt, die auf ein Leben nach dem Tod hinweisen. Vielleicht findet ihr ja so ein Symbol. Fotografiert es oder malt es ab und schickt es mir!

Nächsten Sonntag ist schon der 1. Advent. Das neue Kirchenjahr beginnt. Also höchste Zeit den Adventskalender zu befüllen und den Adventskranz zu schmücken. Und langsam wird es auch Zeit den Wunschzettel zu schreiben.  

Vielleicht sollten wir aber in diesem Jahr nicht vergessen das der Advent ursprünglich mal eine Fastenzeit war. Eine Zeit des Verzicht und der Besinnung auf das Wesentliche. Und eine Zeit des Wartens. Nur die Sonntage an denen man Fastenbrechen durfte, waren voller Weihnachtsvorfreude. Und in diesem Sinne möchte ich euch einladen diese Vorfreude auch beim Gottesdienst zu spüren.

insbesondere für Familien:

  • Am 6.12. um 10 Uhr Zur Nikolausandacht in Baumschulenweg 
  • Am 13.12.  um 9:30 Uhr Zum Kita- Gottesdienst in Niederschöneweide

Nächste Woche gibt es wieder etwas Neues von mir!
Bis dahin, Liebe Grüße, Eure Mandy

P.S.: wer Lust hat auf einen Podcast von meinem Kollegen Johannes Steude, schau ruhig mal auf dieser Internetseite: 
http://www.ev-kirche-oberschoeneweide.de/kinderkirche/
immer wieder freitags neu!

Liebe tut der Seele gut

Dieses Jahr verschenkte der Kirchenkreis an alle Konfirmandinnen und Konfirmanden
einen Mund-Nasen-Schutz mit der Aufschrift.

Liebe tut der Seele gut.

Aber was steht hinter diesem Slogan?

Ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden ist möglich. Daran glauben wir. Mit den Aufklebern, Bannern und Slogans der Kampagne „Hass schadet der Seele – Liebe tut der Seele gut“ tragen wir diese Überzeugung weiter. Denn jede und jeder ist ein Ebenbild Gottes und soll erfahren können: Liebe tut der Seele gut.

Die Evangelische Kirche in Berlin engagiert sich gemeinsam mit LGBTI* für die Vielfalt von Lebensentwürfen. Wir stehen an der Seite der queeren Community.
(https://tut-der-seele-gut.info/)

Die Kampagne „Liebe tut der Seele gut – Hass schadet der Seele“ ist eine Idee von Menschen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte.

Mandy Endter

Glaubensbekenntnis der Konfirmierten

In der Konfirmandenzeit haben die Jugendlichen sich mit dem christlichen Glauben auseinandergesetzt. Sie haben ihr eigenes Glaubensbekenntnis formuliert. In der Konfirmation bekennen sie sich zum christlichen Glauben und zur Gemeinschaft der Kirche. Jetzt bekennen die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren Glauben mit ihren eigenen Worten:

Ich glaube, dass Gott jemand ist, an den man sich wenden kann. Gott ist überall und wacht über uns. Er ist unser Schöpfer, Beschützer und Helfer in der Not. Gott liebt uns wie wir sind und verbindet uns durch unseren Glauben. Er gibt uns Hoffnung und verzeiht uns unsere Fehler.

Ich glaube, dass Jesus, Sohn der Jungfrau Maria, als Vermenschlichung von Gott auf der Erde geboren wurde. Er ist für die Vergeltung unserer Sünden gestorben und fuhr am dritten Tag hinauf in den Himmel. Ich glaube, dass der Heilige Geist uns nach dem Tod in den Himmel bringt.

Er wohnt in uns und wirkt durch unsere Taten und Worte. Er stärkt und schützt uns. Er verbindet die gläubigen Menschen untereinander und lebt in uns.

Ich glaube an die Kirche, an die Verbundenheit und die Gemeinschaft aller Christen. Sie ist ein Ort des Friedens und der Nächstenliebe, egal, in welcher Situation. Sie soll uns zum Nachdenken bewegen, um schwierige Entscheidungen zu bedenken.

Ich glaube, dass ich selbst unter Gottes Segen stehe und Gott ein Teil von mir ist. Gottes Liebe, die in mir ruht, gebe ich weiter an die Welt, damit sie jeder erfahren kann. Durch den Glauben an Gott fühle ich mich aufgehoben und akzeptiert.

Amen