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Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung 2018

Informationen und Gespräch zur Entwicklung der Kirchengemeinden Baumschulenweg und Johannisthal am 18. November 2018 im Anschluss an den Familiengottesdienst in Johannisthal

Der Familiengottesdienst am 18.11.2018 findet um 10:00 Uhr in Johannisthal statt, sodass die Gemeindeversammlung im Anschluss daran beginnen wird.

Für alle, die nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder selbstständig nach Johannisthal kommen können, wird es in Baumschulenweg ab 9:30 Uhr einen Shuttleservice nach Johannisthal geben. Bitte melden Sie sich rechtzeitig im Gemeindebüro, damit wir die Anzahl der Fahrten planen können. Für kurzfristig Entschlossene wird es aber auch eine Mitfahrgelegenheit geben.

In der Gemeindeversammlung können Sie alle Themen ansprechen, die Sie im Blick auf unsere beiden Gemeinden interessieren. Aus Sicht der Gemeindeleitungen sind im Augenblick folgende Themen interessant und vorbereitet:

  • Bericht von Pfarrerin Wilcke nach einem knappen Jahr Dienst
  • Vorstellung des neuen gemeinsamen Gottesdienstkonzeptes
  • gemeinsamer Gemeindebrief Baumschulenweg und Johannisthal
  • Welche Organisationsformen können die Zusammenarbeit beider Gemeinden erleichtern und befördern?
  • Ehrenamtsfest und Sommerfest 2019
  • Stand der Kitagründung in Baumschulenweg
  • Stand der denkmalgerechten und energetischen Sanierung von Kirche und Gemeindehaus in Baumschulenweg

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sein können und sich mit Ihren Ideen und Vorstellungen einbringen! Kaffee, Tee und Gebäck werden bereitstehen, und damit es für die Kinder nicht langweilig wird, wird Mandy Endter für sie da sein.

Bitte planen Sie mindestens eine Stunde für die Gespräche ein. Der Shuttleservice wird auch für die Rückfahrt nach Baumschulenweg bereitstehen.

Die Zeit der brennenden Lichter

Auf unserem Küchentisch steht eine kleine Öllampe, die ich geschenkt bekommen habe. Es ist kein besonderes Stück, ein paar Erinnerungen hängen daran. Außerdem ist sie ganz hübsch. Seit ein paar Tagen haben wir sie nun wieder in Betrieb genommen. Die Zeit der brennenden  Lichter kommt wieder. Mit dem Herbst wird Beleuchtung zum  wichtigen Thema. Ein wenig sehne ich mich nach dem heimeligen  Gefühl, durch herbstlich dunkle Straßen zu gehen und von außen die Lichter in den Fenstern der Stadt zu sehen. Wo Licht ist, da ist auch  Leben – so funktioniert jedenfalls meine romantische Assoziation. Der Herbst wird voll sein von Lichtern: Gedenklichter zum 9. November, Laternen zum Martinstag, Gebetslichter in der Kirche, Kerzen zum Ewigkeitssonntag und unsere Öllampe auf dem Küchentisch.  Die Lichter im Herbst stehen für Erinnern, Teilen, Gemeinschaft und Sehnsucht. Sie deuten auf Orte, die uns wichtig sind und uns berühren. Wir tun gut daran, in den nächsten Wochen solche Lichter anzuzünden, und damit unserer Sehnsucht nach gutem Leben einen Platz zu geben.

„Herr, all mein Sehnen liegt  offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“ So sagt es der Spruch für den Monat  Oktober (Sprüche 38,10).  Unser Sehnen und Seufzen leuchten vor Gott auf wie die Lichter in unserer herbstlichen Stadt. Und so wie sie müssen auch unsere Sorgen nicht  verborgen bleiben. Vor Gott  haben sie ihren Ort. Im Herbst rücken uns die Sorgen näher, packen uns Wehmut und  Sehnsucht.

Wir denken an die Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres, um uns herum sehen wir die Vergänglichkeit in der Natur. Und auch wir selbst bleiben nicht die Alten.

Ich zünde ein Licht an. Es flackert in der Dunkelheit auf und erhellt seine Umgebung. Da leuchtet es: in der sandgefüllten Kerzenschale unseres Kirchenraums, auf dem Friedhof oder in der kleinen Öllampe auf unserem Küchentisch. Da leuchtet es als Zeichen, dass ich meine Sorgen vor Gott bringen kann und sie dort zu einem unverborgenen Hoffnungsschein werden können.

Ihre Julika Wilcke.
 
 

MARTINSFEST AM 8. November 2018, ab 16.30 Uhr

Das Martinsfest ist in unserer Gemeinde seit vielen Jahren zu einer schönen Tradition geworden. Nach dem Gottesdienst, in der Kirche „Zum Vaterhaus“, ziehen wir gemeinsam mit Kind und Kegel, Alt und Jung und natürlich mit Martin und seinem Pferd durch die Straßen in Baumschulenweg. Dabei tragen die Kinder ihre meist selbstgebastelten Laternen stolz herum

Anschließend stärken wir uns im auf dem Hof vom Domicil in der Mörikestraße bei heißem Tee oder Glühwein und selbstgeschmierten Schmalzstullen. Jeder ist herzlich eingeladen,

Also nicht vergessen!!!

“ Ein bisschen so wie Martin möchte ich manchmal sein und ich will an andre denken, ihnen auch mal etwas schenken. Nur ein bisschen, klitzeklein, möchte ich wie Sankt Martin sein.“

Die WG-Woche 2018 war für uns …

Mit großer Neugier und Aufregung sind wir ins neue Schuljahr gerutscht – mit  gegenseitiger Unterstützung und Aufmerksamkeit:  Zusammen spielen, Kinoabend, zeichnen, malen, einkaufen, kochen, backen, essen, aufräumen, reden, lachen, austauschen, singen, beten… – Die erste Woche des Schuljahres haben wir, die Junge Gemeinde (JG), uns in der Kirche und im Jugendzentrum Johannisthal einquartiert und zusammen gelebt.  Jeden Abend gab es unterschiedliche Programme. Die andere JG, die nicht übernachtet hat, war auch dabei. Der Abendtisch war immer voll mit leckerem Essen durch leidenschaftliche Köche und die Freude der Gemeinschaft.  

Unsere Teilnehmenden schrieben:  die WG-Woche war für mich….. schön und ereignisreich (Lukas), ein sehr angenehmer Start ins neue Schuljahr mit viel Gemeinschaftsgefühl (Alex), schön, aufregend  (Casper), eine schöne Gelegenheit die JG näher kennenzulernen  (Cajus), obwohl ich nicht dabei war sehr schön und wieder eine schöne Zeit an den Abenden an denen ich dabei war  (Saskia), eine Möglichkeit die neue und alte JG kennenzulernen und näher zusammen zu wachsen (Pia), eine schöne Tradition seit 2013 (Robin), die WG-Woche war für mich wie zu Hause, nur lustiger (Smilla), fantastisch (Anselm), es war sehr abwechslungsreich und sehr spannend. Mich hat es jeden Tag  gefreut, dabei gewesen zu sein und ich freue mich schon auf das nächste Mal (Nikolas). 

Am 26. August am Ende dieser traditionellen Woche haben wir einen Gottesdienst, den die JG selber während der Woche zusammen  erarbeitet hat, mit Predigt, Liedern, Gebeten und Abendmahl mit selbst gebackenem Brot gefeiert. 

Es war super, dass wir so die Woche mit der Gemeinde zusammen  abschließen konnten. Vielen Dank für die großartige Unterstützung von der Gemeinde und vom Kirchenkreis, dass wir diese reiche, unvergessliche tolle Woche wieder im Jahr 2018 als gemeinsame Geschichte  miteinander erleben durften. 

Wir, die JG, wünschen der Gemeinde eine besondere Ernte-Herbstzeit in Gottes Barmherzigkeit. 
 

KiKi- Fahrt 2018

Wie Jedes Jahr fuhren wir zu Beginn der Sommerferien mit den Kindern aus unserer Region eine Woche auf Freizeit.

Dieses Jahr drehte sich alles um Detektiv Pfeife. Mit ihm gemeinsam begaben sich 33 Kinder,  9 jugendliche Teamer und 4 Erwachsene auf die Suche nach der Glücksspur. Zu Gast waren diesmal auch Kinder aus der Nachbargemeinde Köpenick im Ferienland Grünheide-Erkner.  6 Tage lang wurde gesungen, gespielt, gebastelt und gebadet. 

Wir haben alle eine Detektivausbildung mit spannenden Rätseln und Aufgaben gemacht und jeden Tag erlebten wir eine neue Geschichte aus der Bibel mit Detektiv Pfeife. So z.B. waren wir am Tatort beim Hauptmann von Kapernaum, im Gericht bei der ausdauernden Witwe und wir erfuhren, was es heißt Frieden zu stiften, so wie Abigale es zwischen Nabal und David tat.

Das Highlight war sicherlich unsere 2 stündige Schnitzeljagd durch den Wald zur Eisdiele. Aber auch eine Nachtwanderung, Disco und Lagerfeuer durften nicht fehlen. Die spannenden Halbfinale (auch ohne Deutschland) konnten wir abends mitverfolgen. Dank unser tollen Teamer war alles ein großer Spaß und Erfolg.

Uns hat es in Grünheide Erkner so gut gefallen, dass wir gern auch im nächsten Jahr die Kiki Fahrt dorthin machen wollen. 

Schon mal zum Vormerken:  23.6.-28.6.2019

Sabrina Führer und  Mandy Endter  (Gemeindepädagoginnen)

Monatsspruch September

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Prediger 3,11

Das Buch Prediger ist ein Buch über Lebenserfahrung. Es ist ein Buch geschrieben mit Lebenserfahrung. Ein Mensch betrachtet die Welt im Rückblick und versucht Bilanz zu ziehen. Beim ersten Lesen hat man den Eindruck, der Prediger sieht die Welt recht düster. Das liegt auch am Anfang des Buches: „Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen.“ (Prediger 1,2-4) Ein Staubkorn auf einem unbedeutenden Planeten, der eine entlegene Sonne in den unendlichen Weiten des Universums umkreist – so kann ich mein Leben in der Tat beschreiben. Und einige Menschen erzählen mir, dass sie das ähnlich wahrnehmen, wenn sie in den Sternenhimmel schauen oder über die Weiten des Meeres bis zum Horizont oder von der Spitze eines Berges in die wolkenverhangenen Täler ringsum. Majestätisch ist das Wort, das mir für solche Eindrücke einfällt. Majestät ist Latein und heißt: Größe, Erhabenheit und Hoheit. Majestät ist ursprünglich Eigenschaft einer Gottheit. Der römische Kaiser Tiberius soll der erste gewesen sein, der Majestät als Herrschertitel führte. Den Prediger hätte Tiberius nicht sehr beeindruckt: „Ich, der Prediger, war König über Israel zu Jerusalem […] Ich tat große Dinge: Ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir Weinberge […] Ich sammelte mir auch Silber und Gold und was Könige und Länder besitzen […] und war größer als alle, die vor mir zu Jerusalem waren. […] Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.“ (Prediger 1 und 2 in Auswahl) Größe, Erhabenheit, Hoheit gehören Gott. Und Gott deutet sie an in seiner Schöpfung. Mir, Mensch, bleibt sie zu betrachten – ob ich Kaiser bin oder Bettelmann. Und selbst wenn ich Kaiser bin, Sternenhimmel, Meer und Gebirge flüstern ganz deutlich: „Denke daran, dass du sterblich bist. Wir werden noch da sein, wenn du lange gestorben bist.“ Noch etwas anderes erlebe ich, wenn ich in den Sternenhimmel schaue oder über die Meereswellen zum Horizont oder vom Berggipfel in die Täler: Die Schönheit trifft mich. Und bei aller Last und Vergeblichkeit im Leben, und davon schreibt der Prediger ausführlich, ergreift die Schönheit der Schöpfung mein Herz. Mir ist es dann egal, auf welche Weise sich der Mond um die Erde, die Erde um die Sonne, die Sonne um den Mittelpunkt der Milchstraße dreht. Ich glaube in solchen Momenten: Hier gehöre ich hin. Und ich werde bleiben.

„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ (Prediger 3,11)

Einen schönen Herbstanfang wünscht Ihnen

Ihr Paulus Hecker

WG-Woche 2018! Seid IHR dabei?

In den letzten 5 Jahren ist die WG–Woche mit Jugendlichen eine besondere Tradition in unsrer Region geworden. In diesem Jahr findet sie vom

19. August bis 25. August statt.

WG-Woche heißt, dass eine Woche lang vom Sonntagnachmittag bis zum Samstagnachmittag der Kirchensaal der Johannisthal-Kirche als Übernachtungsplatz für die Junge Gemeinde bereitgestellt wird und unser großzügiger Kirchhof und das gemütliche Jugendzentrum für individuelle Frühstückszeit, Hausaufgaben, Spiel, gemeinsames Abendbrot und eine kleine Andacht gestaltet werden. Der erste Tag der WG-Woche öffnet mit einem Gottesdienstbesuch. Danach erstellen die Jugendlichen gemeinsame eine Ordnung der Geländenutzung und koordinieren das Aufräumen, Putzen, Einkaufen und die Kochdienstliste. In dieser Woche tauschen wir uns über das eigene Knowhow aus, wie man seine Freizeit wundervoll gestalten kann, wie man sich bei Hausaufgaben gegenseitig motivieren und helfen kann, neue und alte Spiele werden entdeckt, unterschiedliche Hausrezepte für den Abendbrottisch serviert. Mit einer kleinen Andacht schließen wir jeden Abend den Tag ab.

Seid Ihr dabei?

Bitte schreibt einfach eine E-Mail an das Jugendzentrum (jugendzentrumoberspreewest@gmail.com), wenn ihr die WG-Woche miteinander erleben und gestalten möchtet!

Für die Teilnehmer/innen gibt es ein Anmeldeformular und es wird ein Essensbeitrag von 20 Euro erhoben.

Bis dahin! Ich wünsche Euch eine unvergessliche und wunderschöne Sommerferienzeit mit euren Familien und Freunden! Bleibt behütet!

Eure Eunhye Langbein