Weltgebetstag Simbabwe 2020: Steh auf und geh!

„Steh auf und geh!“

Unter diesem Motto laden Christinnen aus dem südafrikanischen Land Simbabwe zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen ein. Sie haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt:

„Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“

sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstagsgottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben.

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball…
…und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander!

Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und
nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen.

Kommen Sie – und hören Sie von ihnen!

Gehen Sie mit uns und unseren katholischen Geschwistern auf Entdeckungsreise im Gottesdienst zum Weltgebetstag und beim anschließenden Imbiss mit landestypischen Gerichten.

Wir feiern mit Ihnen am Freitag, den 6. März 2020 um 19:00 Uhr
in der Evangelischen Kirche Johannisthal.

Wer gern ein landestypisches Gericht nachkochen und mitbringen möchte, kann sich ab dem 3. Februar 2020 ein Rezept aus Simbabwe in den Gemeindebüros abholen.

Bibel Aktuell

Neue Informationen – und freundliche Gespräche.

Vergesst nicht… – Zugänge zum 5. Buch Mose (Deuteronomium)

Im Mittelpunkt steht ein Buch des Alten Testaments, das vielen Menschen unbekannt und fremd ist: das Deuteronomium (5. Buch Mose). Es lohnt sich, dieses Buch kennenzulernen.

Das Deuteronomium ist ein „Evangelium“, das die leidenschaftliche Beziehung zwischen Gott und Mensch auf dem Herzen hat, ein Geschichtswerk, das Identität für die Zukunft formuliert, und ein Text, der Antworten auf die Fragen einer schnelllebigen und technologisierten Welt geben kann.

Denn

„der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort aus dem Mund Gottes.“ (5. Mose 8,3)

Auf die Gespräche freuen sich Julika Wilcke, Sabrina Führer, Annette Schwer und Sven Täuber.

Johannisthal dienstags, 10 Uhr Baumschulenweg donnerstags, 10 Uhr Treptow donnerstags, 17 Uhr Gott zieht voran (5. Mose 31, 1–13 und 34,1-12) Julika Wilcke 3. März 5. März 5. März Ich bin dein Gott (5. Mose 5,1-22) Sven Täuber 10. März 12. März 12. März Treue zu Gott (5. Mose 6,4-9 und 20-25) Sabrina Führer 17. März 19. März 19. März Mitmenschlichkeit (5. Mose 10,17-19 und 15,7-11) Annette Schwer 24. März 26. März 26. März Wähle das Leben (5. Mose 30,11-19) Julika Wilcke 31. März 2. April 2. April

Verkauft und Geschenkt

Liebe Gemeinde,

Weihnachten ist nun endgültig vorbei – spätestens mit dem 2. Februar sind die letzten Zeichen der Epiphaniaszeit aus dem Alltag verschwunden. Alle Sterne sind von den Fenster abgepult worden, die leuchtenden Herrnhuter vorsichtig auseinandergenommen und verpackt, sortiert nach dreieckigen und viereckigen Spitzen. Die letzten Weihnachtsbäume hat die BSR auch nach den regulären Abholterminen noch entsorgt. Ich kenne bei uns im Viertel einen Hinterhof, in dem sie zu Ostern feierlich verbrannt werden. Es ist nun wieder ein wenig dunkler geworden in Berlin, seit all die kleinen LED-Lichter aus den Fenstern, Gärten, Einkaufspassagen und Bahnhöfen verschwunden sind. Da hilft es auch nicht so richtig, dass die Tage wieder länger werden: Die Stadt im Frühjahr hat oft etwas Trostloses. „Ich fliehe da lieber in den Süden!“ So höre ich es häufiger von aktiven Rentnerinnen und Rentnern, die es den Zugvögeln gleich machen und sich lieber in wärmere Gefilde aufmachen, sobald es ihnen möglich ist.

Wir bleiben zurück und warten darauf, dass sich die Stadt neu schmückt, dass die ersten Knospen treiben und die Zweige an den Bäumen sich mit frischem Grün herausputzen. Wir warten darauf, dass es schöner wird, damit sich auch die Stimmung der Seele wieder hebt. In uns hebt sich Protest gegen die frostige Farblosigkeit um uns herum. Einzelne glitzernde Kleckse setzen manche Akzente – das Nichtalltägliche kann Orientierung schaffen.

Was kann das sein?

Manchmal sind es geschenkte Kleinigkeiten. Oft sind es Gespräche oder Besuche. Es gibt aber auch Situationen, in denen man sich einfach mal etwas gönnen muss. In vielen Wohnzimmerschrankwänden meiner Kindheit gab es ein Schokoladenfach oder ein Bonbonglas.

Eine alte Dame erzählte mir, wie sie jeden Sonntag in einem bestimmten Moabiter Café ein Stück Torte aß. Ob nun Praline, Torte oder Currywurst, teure Frotteewandersocken – wir freuen uns am Wertvollen. Auch wenn das alles materielle Dinge sind, purer Luxus sozusagen, so können sie doch in einem frostig-farblosen Alltag helfen und Strukturen der Zufriedenheit geben. Für mich ist der materielle Wert dabei gar nicht das Entscheidende. Klar, ein Pullover, der einige Euro über der Schmerzgrenze liegt, ist umso kostbarer, wenn ich ihn mir trotzdem gönne. Doch die Kostbarkeit hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab. Lebenslust muss dabei sein. Sich etwas zu gönnen oder anderen etwas zu schenken, ist Ausdruck von Lebenslust. Ein Stück Verschwendung schwingt da mit, denn echte Geschenke sind nicht nützlich. Kostbarkeit ist etwas „drauf zu“. Sie ist vieldeutig. „Das haben wir uns damals geleistet.“ Es ist die Sehnsucht nach dem Besonderen.

Im Spruch für den Monat Februar heißt es:

Ihr seid teuer erkauft.

Im ersten Korintherbrief schreibt Paulus von der Kostbarkeit. Euer Leben ist ein Überschwang, ein „Drauf zu“, ein vieldeutiges Geschenk. Ihr seid der Luxus, den Gott sich leistet. Euer Leben färbt den Nebel leblosen Graus. Paulus schreibt das in einem Abschnitt über angemessenes Verhalten und eine gute Haltung im Leben.

Ihr seid teuer erkauft. Werdet nicht der Menschen Knechte.

Da werden wir selbst zum wertvollen Gut, dass hoch gehandelt wird. Kostbarer kann es nicht sein. Doch es darf nicht in falsche Hände geraten. Es soll nicht zum Besitz gemacht werden, denn für Paulus ist es allein Jesus Christus, der sich diese Wertstücke erworben hat. Er hat sich uns Menschen zu eigen gemacht, durch sein Leben und sein Sterben. So gelten wir für ihn nicht als Objekte, über die willkürlich verfügt werden könnte. Sondern wir sind wahre Kostbarkeiten, der Schatz Christi.

Der Glanz des Weihnachtsfestes mag also verblasst sein, und die Pracht und Herrlichkeit eines neuen Frühlings mag noch auf sich warten lassen: Aber in all der Tristesse unseres Berliner Alltagstrotts glitzern jene Schmuckstücke Gottes: Auf den S-Bahnsteigen tummeln sie sich, sie sind zu finden in Kindergärten und Seniorenheimen. Sie grüßen einander auf den Straßen und machen sonntags Ausflüge, um etwas von dem verborgenen Strahlen einzufangen.

Kommen auch Sie gut durch die länger werdenden Tage, die manchmal dunkler sind als der sonnenlose Dezember. Vielleicht erkennen Sie auf dem Weg zum Osterfest manche solcher teuer erkauften Kostbarkeiten.

Ihre Julika Wilcke

Helfer für die Benefizkonzerte gesucht!

Liebe Gäste unserer Benefizkonzerte und Interessierte an unserer Arbeit,

unser Verein als Veranstalter dieser Konzerte wird in diesem Jahr 12 Jahre alt und möchte seine Arbeit gerne fortsetzen. Mit den Einnahmen der Konzerte unterstützen wir den Erhalt und die weitere Gestaltung unseres Kirchengeländes und -gebäudes. Diese Konzerte und weitere öffentliche Veranstaltungen bilden unsere Hauptaktivität und sind unser Aushängeschild. Dafür sind vielfältige Aufgaben bei der Vor-und Nachbereitung und auch interne Vereinsarbeit zu erledigen. Für all diese wenig sichtbaren Arbeiten ist mit der Zeit unsere „Personaldecke“ dünn geworden.

Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Personen finden, die uns bei der Durchführung der Konzerte zur Hand gehen, um dieses schöne Angebot auch fortführen zu können. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie sich für eine aktive Mitwirkung an dieser Vereinsarbeit interessieren!

Wenden Sie sich an uns unter: http://www.foerderverein-ev-kirche-johannisthal.de oder auch über das Gemeindebüro. Wir melden uns dann bei Ihnen. Ein Teil der Kirche zu sein, ist natürlich keine Bedingung für die Vereinsarbeit.

Und:

Merken Sie sich die Konzerttermine im 1. Halbjahr 2020 schon jetzt vor. Näheres erfahren Sie dann über die Plakate:

1. April, 26. April, 17.Mai, 7. Juni 2020

Mit der Bitte um Mitarbeit und freundlichen Grüßen

Lars Mönch
(Vorsitzender)

Einladung zur Konfirmation

„Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.“

Frédéric Mistral

Die Konfirmandengruppe 2016 pflanzt gemeinsam einen Baum. Gott begleitet Menschen im Leben. Das glauben wir und das wollen wir mit euch Konfirmandinnen und Konfirmanden erkunden. Wir wollen mit euch Wege finden vom Kinderglauben zum Erwachsenenglauben. Und wir wollen diese Wege fröhlich mit euch gehen.

Mach mit… Konfirmation 2021

Neue Freunde treffen, alte Freunde noch besser kennen lernen und gemeinsam herausfinden, was das mit Gott so auf sich hat; das alles passiert in der Konfirmandenzeit. Mit Spiel, Spaß, Action und Tiefgang wollen wir uns auf die Suche nach Gott machen und überlegen, was uns im Leben trägt. Dazu gehören Spieleaktionen genauso wie Diskussionsrunden, Gottesdienste oder verschiedene Fahrten.

Du bist neugierig geworden?

Dann komm unbedingt mit deinen Eltern zum ersten Treffen am 1. Februar 2020 um 19 Uhr in den Gemeindesaal Baumschulenweg (Baumschulenstraße 82-83, Hochparterre). Dort klären wir alle weiteren Fragen und die genauen Termine und du kannst dich entscheiden, ob die Konfirmandenzeit etwas für dich ist.

Bei Fragen wendet euch gern an: Gemeindepädagogin Mandy Endter, mobil erreichbar unter 0176 – 72 33 74 66 Email: m.endter[@]kklios.de

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat Johannisthal

Januar 2020: Pfarrstellenbesetzung – gemeinsame Gottesdienste – Haushaltsplan – Sommerfest

Wieder stand im Mittelpunkt der viereinhalbstündigen Sitzung die Besetzung der Pfarrstelle und im Weiteren die notwendigen finanziellen Beschlüsse zum Gemeindehaushalt. Der Superintendent unseres Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, Hans-Georg Furian, hat zum Thema der Pfarrstellenbesetzung und zur Planung der nächsten Kreissynoden teilweise an unserer Sitzung teilgenommen. Zur Wahl der Pfarrperson sind eine Reihe von Kirchengesetzen zu beachten und mehrere Gremien müssen mitentscheiden. Da diese Gremien zum Teil in größeren Abständen tagen, kann sich die endgültige Besetzung der Pfarrstelle noch bis in den Herbst hinziehen.

Ende Februar findet eine gemeinsame Sitzung der Gemeindekirchenräte von Johannisthal und von Baumschulenweg statt. Dabei soll die Gottesdienstplanung ab Ostern besprochen und beschlossen werden.

Unser für die Finanzen verantwortliche Wirtschafter, Herr Dr. Krüger, hat uns den Haushaltsplan für das Jahr 2020 vorgestellt und erläutert. Diesen Plan hat der Gemeindekirchenrat einstimmig beschlossen, so dass wir mit finanziell relevanten Planungen, unter anderem die Neugestaltung des Gartens beginnen können.

Ein für uns alle schöner gemeinsamer Termin wurde festgelegt: Das diesjährige Sommerfest der Gemeinden findet am Sonnabend, den 13. Juni 2020 in Johannisthal statt.

Dr. Thomas Menn

Advent in der Kirche

Am 7. Dezember 2019 war es wieder so weit: wie immer am Samstag vor dem 2. Advent wurde in der Kirche und den Gemeinderäumen Johannisthal „Advent in der Kirche“ gefeiert.

Alles wie immer? Nicht ganz, denn zum ersten Mal wurde die Veranstaltung von den Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal gemeinsam ausgerichtet, dieser Unterschied machte sich in erster Linie hinter den Kulissen bemerkbar, da jetzt die Helferinnen und Helfer aus beiden Gemeinden kamen. Vielen Dank an dieser Stelle allen, die zum Gelingen beigetragen haben!

Die Besucher erwarteten nach dem Gottesdienst Musik von Zither und Geige und Bastelangebote, sie konnten an den Ständen des Weltladens, des Büchertisches oder dem Basar des Fördervereins auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken gehen oder einfach bei Kaffee und Kuchen, Schmalzstulle und Glühwein oder auch den selbstgemachten Waffeln der Jungen Gemeinde den Nachmittag bei netten Gesprächen genießen.

Der Nachmittag endete wieder gemeinsam in der Kirche: der Popchor Déjà-Ouï aus Schöneweide begeisterte mit einer bunten Mischung aus ihrem aktuellen Repertoire, dazwischen sangen alle gemeinsam Wunschlieder, begleitet von Florian Wilcke an der Orgel.

Ein schöner Nachmittag, der wie im Fluge verging.

Anja Herwig