Rückblick Familienfahrt

„Endlich!“, „Wie schön, Euch wiederzusehen!“…

Es lag sofort wieder diese fröhliche Stimmung in der Luft – an diesem sommerlich anmutenden Wochenende im April. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe von 60 Mitreisenden aus Treptow, Baumschulenweg und Johannisthal. Hervorragend organisiert und vorbereitet von Pfarrerin Khan, Pfarrer Döhle, Sabrina Lehmann und unserer Kirchenmusikerin Barbora Yhee.

Im Haus „Güldene Sonne“ und dem „Haus der Stille“ fühlten wir uns alle sehr wohl und gut aufgehoben. Platz hatten wir genug, und das Team aus Hirschluch hat uns das ganze Wochenende kulinarisch verwöhnt. Die Kinder konnten draußen toben und spielen. Besonders das Trampolin, die Tischtennisplatte, die Hängematten und das Volleyballfeld erfreuten sich großer Beliebtheit.

Der erste Abend begann mit einer kleinen Andacht und stand danach ganz im Zeichen unseres Themas „Spuren spüren“. Zum besseren Kennenlernen malte jede Familie ihr „Spuren“-Bild und stellte sich anschließend damit vor. Die jüngeren Kinder bekamen zur Schlafenszeit eine Geschichte von den Teamern vorgelesen. Die Erwachsenen und großen Kinder saßen noch lange fröhlich beisammen.

Am nächsten Morgen, noch vor dem Frühstück, lud Pfarrerin Khan um 7:30Uhr zu einer morgendlichen Herzensandacht ein. In achtsamer Stille öffneten wir unsere Herzen während einer meditativen Begegnung mit Gott.

Nach einem stärkenden Frühstück begannen wir alle zusammen den Tag mit einer gemeinsamen Andacht. Anschließend ging es hinaus in den Wald – „Spuren suchen“ war angesagt. Dafür hatten die Teamer Waldzeichen hinterlassen, denen wir folgten. Am Ziel – einer großen Binnen-Sanddüne – angekommen, genossen wir die warmen Sonnenstrahlen, die frische Waldluft und füllten unsere Eierkartons. Eierkartons? Richtig gelesen, Sabrina hatte uns auch noch eine kleine Aufgabe mitgegeben: ein Waldbingo. 10 verschiedene Waldmaterialien mussten gesucht und in den Eierkarton getan werden. Das brachte großen Spaß. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, haben wir aus gesammelten Naturmaterialien noch ein schönes Mandala gelegt.

Am Nachmittag kam ein Überraschungsgast zu uns – Jörg Bürger. Er ist Jäger und zog uns alle in seinen Bann. Er brachte zur Anschauung Materialien wie Tierpräparate, Felle oder Geweihe mit. Er berichtete voller Hingabe von dem, was ihm besonders am Herzen liegt: nämlich die Natur, die Wildtiere und natürlich auch die Jagd. Wenn es von einer Tierart, wie zum Beispiel dem Wildschwein oder dem Hirsch, zu viele gibt, müssen ein paar von ihnen erlegt werden. Das klingt vielleicht grausam, aber zu viele Tiere können großen Schaden an den Bäumen und Pflanzen anrichten. Manchmal werden sie dann auch zu einer Gefahr für andere Tiere.

Nach der spannenden theoretischen Einleitung und einer kurzen Vesperpause ging es gemeinsam wieder in den Wald – den Lebensraum der Wildtiere erkunden, um nach ihren Spuren zu suchen! So erfuhren wir etwas übers Plätzen (Rehböcke schlagen zur Reviermarkierung den Waldboden mit den Vorderläufen auf). Diese Plätzstellen sind vor allem an Wegrändern zu finden. Junge Bäumchen mit verletzter Rinde dienen ebenfalls der Reviermarkierung. Sie wurden mit dem Gehörn intensiv bearbeitet. Man spricht vom Fegen und von Fegestellen. Dieser Nachmittag wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Abend versammelten sich alle am Lagerfeuer und es konnte Stockbrot gebacken werden. Zum Abschluss des Tages spielten einige noch „Werwolf“ oder „The Mind“ zusammen.

Der Sonntag begann mit einem reichhaltigen Frühstück. Danach mussten die Sachen zusammengepackt und die Zimmer aufgeräumt werden.

Die Familienfahrt endete mit einem schönen Abschlussgottesdienst, bei dem es auch noch einmal um Spuren ging – um die Spuren von Jesus! Es war wieder einmal eine gelungene Familienfahrt und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr!

Katja Wrede

Angedacht

Es ist viele Jahre her, da habe ich eine so stressige Gemeindesituation erlebt, da hat der Kantor zu mir gesagt: „Ich komme überhaupt nicht mehr zum Üben.“ Ich dachte bei mir „ich auch nicht“ und begann erst dann zu überlegen, wie die Übung einer Pfarrerin aussieht. Ich muss gestehen, die Frage hat mich einige Jahre begleitet, doch inzwischen kann ich sie klar und deutlich beantworten: Beten.

Die Übung einer Pfarrerin ist beten, weil die Übung gläubiger Menschen beten ist. Damit meine ich nicht, in ausschweifenden Reden Gott die Welt erklären, ich meine damit auch keine Hilferufe, die wir als Stoßgebete dann aussenden, wenn uns nichts anderes mehr zu tun einfällt und vor allem meine ich damit keine Selbstdarstellungen religiöser Leute. Ich meine damit, da sein. Gottes Geschenke auspacken und annehmen. Das Leben nicht weiter vor sich herschieben, sondern leben. Ja, das kann mensch üben. Wir nennen diese Übungen gerne Kontemplation, Meditation, Konzentration, Fokussierung, Präsenz, Sitzen, Trance … und ab und an auch Gebet.

In der Passionszeit habe ich es Herzensgebet genannt. Immer mittwochabends waren die Treffen. Wir saßen im Kreis und haben geatmet. Zehn Minuten lang. Beim Einatmen haben wir „Jesus Christus“ gedacht und beim Ausatmen „erbarme dich meiner.“ Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen – ein Nickerchen ist keine davon.

Auch meine Faszination für Klöster hat damit zu tun, dass Klöster Orte des Gebets sind. Räume, die viel Zeit zum Beten bieten. Vielleicht haben Sie Zeit, mit zum Gemeindeausflug ins Kloster Chorin zu kommen. Obwohl wir zum Beten überhaupt nirgendwo hin müssen, kann ich mir gut vorstellen, dass bei diesem Ausflug Gebet passiert. Wie schön, wenn wir dabei sind, wenn Gebet passiert.

Ich bin noch immer damit beschäftigt, alles und alle kennen zu lernen. Falls Sie das mit dem Beten völlig anders sehen, oder schlicht nicht glauben können, was ich darüber so erzähle, dann freue ich mich ganz besonders, wenn Sie auf mich zukommen und wir gemeinsam übers Beten schnacken … und wer weiß … vielleicht auch … zusammen … beten …?

Carmen Khan

Konfirmiert – und was nun?

Das fragen sich manche Jugendliche nach der Konfirmation. Denn der reguläre Konfiunterricht ist nicht mehr verpflichtend, aber Spaß mit den anderen Konfis und den Teamer:innen hatte man schon. Also wo kann man auch später noch Anschluss finden, auch wenn es vielleicht nicht mehr jede Woche möglich ist, dabei zu sein?

Kein Problem: Es gibt wieder jede Menge tolle Veranstaltungen, bei denen ALLE* Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus unseren Gemeinden herzlich willkommen sind! Wir versuchen, unsere Veranstaltungen so inklusiv wie möglich zu gestalten. Falls du dazu Fragen hast, melde dich gern direkt bei mir – Mandy Endter (m.endter[@]ekbso.de).

Konfinacht-Gottesdienst am 16. Juni um 11 Uhr in Baumschulenweg

Landesjugendcamp in Hirschluch vom 5. – 7. Juli: Infos und Anmeldung noch möglich bis 20. Juni hier https://akd-ekbo.de/ljc-anmeldung-teilnehmende/

Fahrt nach Taizé ab 15 Jahren vom 19. – 29. Juli: Infos unter: https://stadtkirche-köpenick.de/fahrt-nach-taize/

Oder alternativ ab 16 Jahren vom 4. – 11. August Es sind noch 3 Plätze frei.
Infos bei m.endter[@]ekbso.de

Außerdem bist du herzlich willkommen am Mittwoch um 19 Uhr in der Jungen
Gemeinde
im Jugendzentrum Baumschulenweg (leider noch nicht barrierefrei).
Wenn du schon älter als 18 Jahre bist, komm gerne zur JG², die jeden 2. Dienstag
stattfindet. Infos und Kontakt über info[@]jg-2.de.

Du hast Lust, Projekte mitzuorganisieren und auch mal kirchenpolitisch aktiv zu
werden? Dann schau doch mal vorbei beim KJK (Kreisjugendkonvent). Infos und Kontakt über kjk@ekbso.de.

Folge uns auf Insta: jg_oberspree_west oder ejbso_lebensfroh

Eure Mandy Endter

Rückblick: Fahrrad-Tag in Johannisthal

Ungemütlich und kalt zeigte sich dieser Samstag. Und mit Regen, Hagel, aber auch einigen Sonnenstrahlen machte der April seinem Namen alle Ehre. Doch davon ließen wir und viele helfende Hände uns / sich nicht abhalten, und so fand am 20. April erstmalig unser Fahrrad-Reparatur-Tag in der Kirche Johannisthal statt. An dieser Stelle schon einmal einen recht herzlichen Dank an alle Helfenden – ohne Sie / Euch hätten wir es nicht geschafft!

Gegen 10 Uhr war alles vorbereitet: Werkzeuge, Ersatzteile und Reinigungsutensilien warteten auf ihren Einsatz, der Weltladen Baumschulenweg hatte einen Stand aufgebaut, eine Spielecke war vorbereitet und die Buffet-Tische füllten sich mit köstlichen Leckereien. Es fehlten nur noch die Fahrräder, die Reparatur und Pflege brauchten. Und tatsächlich kamen schon bald die ersten Interessierten. Da waren Lampen zu reparieren und zu ersetzen, Ketten wurden gewechselt, Schläuche getauscht, Bremsen und Schaltungen neu eingestellt und viel geputzt. Unsere vier Helfer Felix, Lars, Jörg und Stephan hatten einiges zu tun und kamen trotz der geringen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen.

Zwischendurch nutzten einige die Möglichkeit, sich bei Kaffee und einem kleinen Imbiss in der Kirche aufzuwärmen und entspannt ins Gespräch zu kommen. Die Spielecke fand bei den kleinen Besuchern Anklang und an der Infothek neben dem Weltladenstand konnte man in diversen Broschüren des ADFC Informationen rund ums Thema Fahrrad erhalten. Auch zum diesjährigen Stadtradeln informierten wir und laden an dieser Stelle herzlich ein, in unserem Team mitzuradeln – nähere Informationen siehe Plakat nebenan.

STADTRADELN
30. MAI – 19. JUNI 2024

STADTRADELN.DE/BERLIN

BEWEG WAS!
Für Berlin. Fürs Klima.

Für neue Wege im Alltag, für die Gesundheit und für ein lebenswertes Berlin: Tausende Menschen in Berlin treten wieder in die Pedale und fahren möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Rad. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, für die Fitness oder beim Ausflug ins Grüne: Jeder geradelte Kilometer zählt. Einfach anmelden und mit uns im Aktionszeitraum Fahrrad-Kilometer sammeln.

KOMM MIT INS TEAM "JOHANNISTHAL RADELT"

Ev. Kirche Johannisthal

EINE EINLADUNG DES KLIMATEAMS DER EV. KIRCHE JOHANNISTHAL

Am Ende des Tages konnten etwa 20 Räder wieder flott gemacht werden – ein guter Anfang, wie wir finden.

Das ermutigt uns, auch im kommenden Frühjahr wieder einen Fahrradtag anzubieten – dann hoffentlich bei angenehmerem Wetter.

Jeannette Hoffmann
für das Klimateam

Vorstellung Queerbeauftragte des Kirchenkreises

Liebe Gemeinde,

ich freue mich sehr, mich Ihnen kurz vorstellen zu können: Mein Name ist Béla Dörr, ich nutze er/ihn oder sie/ihr als Pronomen, war jahrelang im Vorstand der Evangelischen Jugend der Landeskirche aktiv, arbeite in der Immanuelgemeinde als Jugendmitarbeiter*in, studiere Evangelische Theologie an der Humboldt-Universität und bin seit dem 1. Mai 2024 als Queerreferent*in in unserem Kirchenkreis tätig. Ich bin für alle Anfragen da, die in den Bereich Queer fallen. Das können ganz unterschiedliche Anliegen sein, wie zum Beispiel: Vermittlung von Personen an queersensible Seelsorger*innen, Beantwortung von Fragen zu geschlechtlicher oder sexueller Vielfalt oder Fragen zum Gemeindeleben in Vielfalt.

Fühlen Sie sich also gerne eingeladen, sich mit Ihren Fragen oder Anliegen an mich zu wenden. Für den Kirchenkreis, die Kirchengemeinden und Gruppen wie GKRe, JGn oder ähnliches erstelle ich Workshops, Gesprächsrunden und Fortbildungen, ganz nach den individuellen Bedürfnissen oder Fragestellungen.

Ich freue mich sehr, die Gruppe “QueerMess” zusammen mit Pfarrerin Maike Schöfer aus Adlershof mitzuorganisieren. Die Gruppe veranstaltet Gottesdienste für queere Christ*innen und Verbündete.

Mit dieser besonderen Projektstelle setzt der Kirchenkreis ein wichtiges Zeichen für Vielfalt in unserer evangelischen Kirche. Die Projektstelle bietet auch durch eine große inhaltliche Flexibilität die Möglichkeit, immer wieder gemeinsam auf die einzelnen Gemeinden zu gucken und zu fragen, wie die Queerreferentenstelle helfen, unterstützen oder beratend tätig werden kann.

Sie erreichen mich per Mail unter: queer[@]ekbso.de

Ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit Ihnen!

Béla Dörr

Ausstellung mit Mobiles in der Kirche Johannisthal

Derzeit befindet sich im Kirchsaal der ev. Kirche Johannisthal eine Installation mit Mobiles.

Die fünf großen Mobiles (ca. 3x2m) sind lose in Kreuzform im Raum angeordnet. Die irisierende Oberfläche der einzelnen Platten haben den tollen Effekt, das je nach Perspektive und Lichteinfall unterschiedliche Farben zum Vorschein kommen. Zwei zusätzliche Mobiles sind links und rechts vom Altar befestigt und reflektieren, durch die vertikale Anordnung, das bunte Licht der Sonnenstrahlen in den Raum.

Der Künstler Dieter Tuczer wurde 1956 in Berlin geboren, absolvierte zu DDR- Zeiten eine Lehre und arbeitete viele Jahre beim Werk für Fernsehelektronik in Schöneweide. Neben dem Beruf war er kreativ und kunstinteressiert. Er malte Bilder nach Werken expressionistischer Künstler wie Picasso, Grosz, De Jong.

Vor 20 Jahren kam er zur MobileKunst. Er sah bei einer Ausstellung Mobiles von Alexander Calder und ist seitdem fasziniert von den filigranen Gebilden. Tuczer baute daraufhin selbst erste Kunstwerke und hat sein Hobby stetig perfektioniert.

Nun, im Ruhestand, hat er Zeit, sich der Kunst intensiver zu widmen und freut sich, bei uns in der Kirche Johannisthal seine bisher größte Ausstellung zu gestalten. Für unseren Kirchraum hat er ein mehrteiliges Mobile entworfen.

Die Installation wird vom 20. Mai bis zum 20. Juli zu sehen sein. Ganztägig dienstags und freitags sowie sonntags kann die Ausstellung besichtigt werden. Bei weiteren Fragen oder Besuchswünschen zu gesonderten Zeiten wenden Sie sich gern an mich!

Juliane Bach

Faire Gemeinde Johannisthal?!

Ein Wegweiser aus dem Klimateam

Unsere christlichen Werte sind:
Bewahrung der Schöpfung und ihrer Vielfalt, Sorge um uns selbst und unsere Nächsten sowie die zukünftigen Generationen. Verantwortung übernehmen für unser Handeln in seiner ganzen Konsequenz.

Angesichts der menschengemachten Klimakrise und vieler weiterer Konflikte in Politik und Gesellschaft, die unser aller Lebensgrundlagen auf der Erde massiv bedrohen und die gewohnten Lebensbedingungen aus dem Gleichgewicht bringen, suchen Menschen
weltweit nach möglichen Lösungen und neuen Ideen.

Schauen wir doch einmal auf unseren Einflussbereich als Gemeinde und prüfen unser Handeln auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Als wir uns im Klimateam damit konkret beschäftigt haben, sind wir auf das Siegel “Faire Gemeinde” gestoßen. Entwickelt von der EKBO, dem Erzbistum Berlin und dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg zeichnet es Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen aus, die sich durch ihr Handeln und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit für Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit einsetzen.

In vier Bereichen sollen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden:

  1. Bewusst konsumieren
  2. Nachhaltig wirtschaften;
  3. Global denken und handeln;
  4. Sozial handeln.

Nach Erstellung einer Übersicht fiel schnell auf, dass wir in drei Kategorien bereits die notwendige Anzahl an Maßnahmen erfüllen und darüber hinaus sogar noch weitere Ideen haben, die uns umsetzbar erscheinen.

Das hat uns selbst überrascht – wir sind also schon auf einem guten Weg! Vor allem im Einkaufsverhalten der Gemeinde können und wollen wir nachhaltiger werden, sowohl in Bezug auf Lebensmittel als auch bei anderen Gebrauchsgegenständen und Verbrauchsmaterialien. Nachhaltiger werden bedeutet: Wir wollen darauf achten, dass Herstellung, Transport, Verwendung und Entsorgung so wenig wie möglich neue Ressourcen verbrauchen und umweltschonend hergestellt werden. Für die Gemeinde angeschaffte Ausstattung soll langlebig und reparierbar sein, oder gänzlich wieder verwendet werden können. Und das alles auch sozial gerecht: Wenn wir Dinge verwenden, wollen wir sicher sein können, dass an keiner Stelle Menschen ausgebeutet oder unzureichend für ihre Arbeit bezahlt werden.

Beispiel Lebensmittel:

Hier gibt es bereits verlässliche Orientierungsmöglichkeiten: Das Fairtrade Siegel kennzeichnet Waren, bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. (www.fairetradedeutschland.de)

▷ Produkte wie Kaffee, Tee, Säfte und Schokolade (Kekse) wollen wir aus fairem Handel beziehen und dafür insbesondere auch die Nähe zum Weltladen in Baumschulenweg nutzen.

Vorzugsweise Bio: Intensive Bodennutzung und Pestizideinsatz in der konventionellen Landwirtschaft belasten die Umwelt und das Klima. Für die allermeisten Lebensmittel gibt es inzwischen ökologisch erzeugte Alternativen gut verfügbar im Supermarkt oder beim regionalen Erzeuger. Zum Beispiel Traubensaft aus biologischer Herstellung fürs Abendmahl: Das schont die Böden und die Umwelt und ist letztlich gesünder für die Menschen bei der Herstellung und die Verbraucher:innen.

▷ Wir wollen regionale Produkte, möglichst in Bioqualität, auf jeden Fall ohne Genmanipulation und kein Fleisch aus industrieller Massentierhaltung verwenden.

Beispiel Herstellung:

Im Gegensatz zu Frischfaserpapier benötigt recyceltes Altpapier kein neues Holz, hat einen geringeren Wasser- und Energiebedarf bei der Herstellung und verzichtet auf den Einsatz chemischer Stoffe wie Chlor. Es ist also nachhaltiger und genauso gut im Einsatz wie das „neue“ Papier. Es kann in verschiedenen Helligkeitsgraden bestellt werden und wenn es doppelseitig bedruckt wird, reduziert sich der Verbrauch automatisch.

▷ Wir wollen zukünftig recyceltes Druckerpapier, Toilettenpapier, recycelte Umschläge und Abtrockentücher u. ä. einkaufen und sparsamer verwenden.

Beispiel Verpackung:

Das Denken in Kreisläufen, wie die Natur es uns vormacht, sollte unser Ziel sein. Was wir herstellen, muss irgendwann auch wieder vergehen können oder eine neue Verwendung bekommen. Einweg-Getränkeverpackungen sind mit klimabewusstem Handeln eigentlich nicht zu vereinbaren. Ist das Getränk alle, wandert die Verpackung meist direkt in den Müll – und mit ihr wertvolle Rohstoffe. Recycelt wird leider nur ein Teil davon, im Falle von Getränkekartons sogar nur knapp über 30 Prozent.

Gut, dass es Alternativen gibt! Mehrwegflaschen aus Glas werden bis zu 50 Mal wieder befüllt und sparen bis zu 50 Prozent CO2 im Vergleich zu Einwegverpackungen. Sie werden überwiegend regional über kurze Transportstrecken vertrieben, da viele Hersteller und Abfüller gemeinsam einheitliche Flaschen und Kästen nutzen. Im Vergleich zur ständigen Neuherstellung von Einwegverpackungen spart das eine erhebliche Menge an Ressourcen, Energie und Treibhausgasemissionen ein.

▷ Wir wollen zukünftig unseren Traubensaft für das Abendmahl und auch Wasser und Säfte in Mehrwegflaschen beziehen.

Beispiel Reinigungsmittel:

Die Verwendung von nachhaltigeren Reinigungsmitteln, die beispielsweise mit dem Blauen Engel zertifiziert sind, vermeidet weitgehend umwelt- und gesundheitsbelastende Stoffe, fördert den nachhaltigen Anbau nachwachsender Rohstoffe und reduziert den Verpackungsabfall. Weitere Siegel für umweltfreundlichere Produkte sind das EU Ecolabel und das Ecocert-Siegel. Für die Benutzung gilt auch hier: sparsam dosieren und zusätzlich auf mechanische Reinigung durch Schrubben und Einweichen setzen.

▷ Wir wollen möglichst umweltfreundliche Reinigungs- und Waschmittel verwenden.

Die Gesamt-Übersicht aller Maßnahmen, die wir uns vorstellen können, nach und nach in der Gemeinde zu etablieren, finden Sie auf der Klimatafel in der Kirche. Wir freuen uns auf Ihre Meinungen, Anregungen und Nachfragen. Auch wir entdecken immer wieder Punkte, an denen wir diskutieren, welche Variante nun wirklich nachhaltiger ist. Nicht immer ist das so einfach zu entscheiden. Aber genau dieses Dranbleiben und Prüfen, darauf kommt es an: miteinander austauschen, Informationen sammeln und auch das Hinterfragen sind unsere Anliegen.

Was ist realisierbar und was erweist sich in der Praxis als schwierig? Auf Ihr Mitwirken und Ihre Erfahrungen kommt es an. Sprechen Sie uns gerne an oder kommen Sie zu einem unserer Treffen.

Die Termine hängen an der Tafel aus und sind auch im Churchdesk-Kalender zu finden. Wir überlegen derzeit, was auf dem Weg zur Fairen Gemeinde hilfreich wäre.

Vielleicht kleine Merkzettel oder Übersichtslisten? Haben Sie Vorschläge oder Ideen? Außerdem wollen wir versuchen, alle betreffenden Kreise und Menschen in der Gemeinde direkt anzusprechen. Da liegt noch etwas Arbeit vor uns. Ganz formal braucht es einen Beschluss des GKR und eine*n Fairnessbeauftragte*n, die*der alle zwei Jahre einen Bericht schreibt.

Und vor allem brauchen wir Ihre Mitarbeit. Wir können nur Vorschläge erarbeiten. Umsetzen müssen wir diese Maßnahmen als Gemeinde zusammen. Das kann etwas dauern und wird Routinen aufbrechen und vielleicht an der einen oder anderen Stelle Überwindung oder Umwege bedeuten.

Aber wie heißt es so schön: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Die Erfahrung zeigt, dass irgendwann neue Routinen entstehen und dann läuft es wie von selbst. Und am Ende ist es ein großer Gewinn, nicht nur für unsere Gemeinde, sondern weit darüber hinaus.

Auch wenn es sich oft nicht so anfühlt, ist es doch so, dass einzelne persönliche Entscheidungen eine globale Wirkung entfalten können. Es macht in der Summe einen Unterschied, ob Sie Ihr Geld in den fairen Handel geben oder nicht. Und einen noch größeren Unterschied macht es, wenn eine große christliche Gemeinschaft ihr Geld bewusst auf diesen nachhaltigen, ökofairen Weg schickt.

Wenn wir das Siegel „Faire Gemeinde“ erhalten, kann das eine Auszeichnung sein für die neu etablierten Maßnahmen, Ansporn für uns, noch besser zu werden und uns auch immer wieder zu überprüfen, um nicht in alte Gewohnheiten zurückzufallen. Und es hilft uns bei der Sichtbarkeit für unser Ansinnen nach außen.

Wir sind überzeugt davon, dass es sich auf vielen Ebenen lohnt, „Faire Gemeinde“ zu werden.

Herzliche Grüße vom Klimateam
Anne Kilgus, Jeannette Hoffmann und Johanna Werner

Literaturempfehlungen:

Unsere Welt neu denken.
Maja Göpel

All you need is less.
Manfred Folker, Niko Paech

Das ökohumanistische Manifest.
Pierre L. Ibisch, Jörg Sommer

Leihen Sie die Bücher bei Interesse doch gerne in der Bibliothek aus.

Eine segensreiche Zeit

Mit der aktuellen Ausgabe des Gemeindegrußes für die Monate April und Mai stehen uns einige Highlights im Kirchenjahr bevor: Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten. Diese 50 Tage (Pfingsten leitet sich auch von der Zahl 50 ab) bilden den großen Spannungsbogen von: Jesus verweilt noch einmal bei den Menschen für 40 Tage; er wird entrückt in den Himmel und 10 Tage später ergießt sich der Heilige Geist über die Menschen.

Es ist eine Segens-reiche Zeit! Neben den großen Gottesdiensten gibt es im Mai die Konfirmationen. Zunächst werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden in einem eigenen Gottesdienst vorgestellt und am Pfingstsonntag findet die Konfirmation in einem großen regionalen Gottesdienst statt. Ihnen wird der besondere Segen zu diesem Ereignis zugesprochen. Die Jugendlichen bekräftigen mit der Konfirmation ihre Taufe und begegnen dem neuen Lebensabschnitt mit der Segnung.

Im Segen kommt Gott den Menschen nah. Im Segen steckt die Kraft Gottes, die geheimnisvoll wirkt. Menschen vertrauen darauf, dass Gott sie auf ihrem Weg begleitet und behütet – auch in dunklen Stunden. Gottes Zuversicht kann uns tragen, wenn wir an unsere Grenzen kommen. Im Lateinischen heißt segnen „benedicere“, wörtlich: „gut sagen“ oder „loben“. Segensworte heilen, trösten, versöhnen. „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein“, heißt es in der Abrahamsgeschichte (1. Mose 12, 2). Die Worte des Segens bewirken etwas Positives in unserem Leben, das wir nicht selbst machen können. Und im Bibelvers ermutigt uns Gott selbst ein Segen für andere zu sein bzw. Segen weiterzugeben. Das Segnen ist nicht nur Pfarrer*innen vorbehalten – wir dürfen einander segnen, indem wir Gott darum bitten. Er ist da, wo Menschen sich begegnen, und er hört ihre Bitte.

Manche Segensworte begleiten uns ein Leben lang. Manche Worte öffnen unser Herz, wenn wir sie wieder und wieder hören. Manche Segen sind uns so vertraut, dass wir sie innerlich mitsprechen können. So geht es sicherlich einigen, wenn sie sonntags hören: Der Herr segne dich und behüte dich…!

Ich möchte den Einstieg dieser Ausgabe auch mit einem kleinen Segen enden lassen. Das folgende Segensgebet zeigt wie zeitlos manche Segensworte sein können. Diese stammen von St. Martin aus dem 4. Jahrhundert:

Herr, segne meine Hände,
dass sie behutsam seien,
dass sie halten können, ohne zu Fesseln zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohnt die Kraft, zu trösten und zu segnen.
 
Herr, segne meine Augen,
dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige,
dass andere sich wohlfühlen können unter meinem Blick.
 
Herr, segne meine Ohren,
dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen.
dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not, dass sie verschlossen seien für Lärm und Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.
 
Herr, segne meinen Mund,
dass er dich bezeuge,
dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört,
dass er heilende Worte spreche,
dass er Anvertrautes bewahre.
 
Herr, segne mein Herz,
dass es Wohnstatt sei deinem Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann,
dass es reich sei an Verzeihung,
dass es Leid und Freude teilen kann.

St. Martin aus dem 4. Jahrhundert

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für die kommende Zeit!

Juliane Bach

Soviel du brauchst …

ist der Titel der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit von Aschermittwoch bis Ostermontag. Die Fastenaktion ist eine kirchliche Initiative von 24 evangelischen und katholischen Partner*innen. Eine Fastenbroschüre begleitet mit praktischen Anregungen die Zeit, sie kann einfach online* heruntergeladen werden. Die Broschüre liefert Anregungen dazu, alltägliche Entscheidungen auf ihre Nachhaltigkeit hin zu überprüfen und lädt ein, neue Wege zu gehen.

Wer in der Fastenzeit weitere Impulse sucht, findet diese vielleicht im Fastenwegweiser „Wandeln“ oder möchte die wöchentlichen Fastenbriefe von Andere Zeiten e.V. abonnieren.

So viel Sie brauchen…

Eine für mich wesentliche Frage unserer Zeit:

Was und wieviel davon brauche ich wirklich zum Leben?

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass es mich erleichtert, Dinge loszuwerden. Mein an Gegenständen übervolles Dasein bedrückt mich oft mehr, als es mich beglückt. Geschenke, die nett gemeint, aber irgendwie nicht wirklich zu gebrauchen sind, sind mir eher Last als Lust.

Und, oh je, mittlerweile bekomme ich allzu oft Süßigkeiten geschenkt. So viel, dass sie mich zum Überkonsum verlocken und eher die Regel als eine Ausnahme sind. Dabei ist doch meine Entscheidung:

Genuss statt Überfluss.

Vor kurzem hörte ich von dieser Idee: Schenken wir uns doch gegenseitig gemeinsame Koch- und Backtage und dazu den Einkauf ökofairer Produkte aus der Region. So verbringen wir Zeit mit lieben Menschen, verarbeiten mit Muße die Früchte der Erde und essen dann in Gesellschaft eine wunderbare Mahlzeit. Eine Selbstverständlichkeit ist das nicht immer.

Aber: Woher kommen die Lebensmittel, die wir genussvoll verzehren und damit Körper und Seele gesund halten wollen? Wer hat sie unter welchen Bedingungen hergestellt? Wurde den Erzeuger*innen ein fairer Preis gezahlt? Stecken Sorgfalt, ein ökologischer Anspruch und faire Marktstrukturen in Produktion und Vertrieb? Oder ist uns angesichts des kleinsten Preises alles egal? Die Auswahl unserer Lebensmittel hat eine Wirkung.

Inzwischen gibt es in unserer Umgebung verschiedene Möglichkeiten, mit dem Einkauf den Wandel hin zu Nachhaltigkeit und fairen Marktstrukturen zu unterstützen: Bioprodukte im Supermarkt zu kaufen sind eine Sache. Noch besser gefallen mir die diversen Bio-Abokisten (abokiste-apfeltraum.de, brodowin.de, maerkischekiste.de), über welche Erzeugnisse von Biobauernhöfen aus der Umgebung ohne Zwischenhandel direkt zu uns geliefert werden. Ich schätze dabei besonders, dass sie saisonal befüllt sind und ich darüber gar nicht mehr nachdenken muss.

Kennen Sie den kleinen Laden FeinKostSüdOst mit Müslicafé in der Südostallee 169? Von Freitag bis Sonntag gibt es hier Sophies Müslikreationen, frisches Gemüse, Grund-nahrungsmittel, Spezialitäten und vieles mehr. Sie können hier auch Frühstücken, Kaffeetrinken, Brötchen holen und immer auch mit den Mitarbeitenden plaudern – hier kennt man sich und findet schöne Weile statt Eile. Falls Ihnen Sonntags noch etwas zum Backen oder Kochen fehlt, finden Sie es womöglich hier.

Seit etwas mehr als einem Jahr bringen die Gastgeber*innen der Marktschwärmer in Johannisthal ebenfalls regionale Produktvielfalt in unsere Nachbarschaft: Lebens- und Genussmittel aus ökofairer Produktion können direkt bei den herstellenden Betrieben bestellt und immer Donnerstagabends direkt auf dem Hof des Rathauses abgeholt werden. Transparent sind dabei Entfernungen von durchschnittlich 40 km vom herstellenden Betrieb und dessen Verdienst am Produkt. Wobei die Preise vom Betrieb selbst festgelegt werden. Auf dieser Internetseite lässt sich auch so einiges mehr zum Beispiel über die Tierhaltung, die Geschichte der zugehörigen Höfe oder die Produktherstellung nachlesen. Wie schön, dass Berlin von Land(-wirt)schaft umgeben ist.

Fest steht, ökofaires Einkaufen hat seinen Preis. Es ist mir bewusst, dass manchen Haushalten der finanzielle Spielraum fehlt. Aber auch wer ab und an ein paar Besonderheiten aus regionaler Produktion kauft, unterstützt die Betriebe ganz direkt:

Bunte Hühnereier aus Werneuchen, Räucherfisch von den Fisch-Fritzen aus dem West-Havelland, traditionell aus Natursauerteig hergestellte Backwaren aus der Endorphina Bäckerei in Neukölln und vieles mehr kann online erstöbert und bestellt werden.

„Soviel du brauchst…“

Eine gute Zeit voller Inspiration wünscht
Johanna Werner aus dem Klimateam

Internetseiten:

Bei der Recherche auch noch online entdeckt: www.klimafit-kurs.de/challenge

Angedacht

Bei allen (Klima-)Problemen, die aller Fortschritt mit sich bringt, gibt es doch eine Sache, auf die wir als Menschheit stolz sein können: Weltweit ist die Kindersterblichkeit in den letzten Jahrzehnten drastisch zurück gegangen. Für Zivilisation, Entwicklung und Menschlichkeit gibt es keinen aussagekräftigeren Indikator. An einer möglichst geringen Kindersterblichkeit müssen sich Politik, Humanität – und ich finde nicht zuletzt Religion – messen lassen.

Abb.: Halima Aziz

Auf dem Bild von Halima Aziz ist ein Foto abgemalt, es zeigt zwei reale – an der Kleidung leicht zu erkennende – palästinensische Kinder. Die Künstlerin schrieb dazu: „Palästina, die Seele unserer Seelen. Palästinensische Kinder haben Träume. Sie verdienen es zu leben. Sie verdienen Freiheit und eine Zukunft wie jedes andere Kind.“

Wie konnte es passieren, dass wir nun, im Jahre 2024, wieder in einer Zeit leben, in der es Not tut, so etwas dazu zu sagen? Warum sollte, was sich überall auf der Welt als Konsens herauskristallisiert hat, ausgerechnet für palästinensische Kinder nicht gelten?

‚Palästina, Maßstab unserer Maßstäbe‘ möchte ich Halima antworten, die sich unermüdlich für den Frieden im Heiligen Land einsetzt. In dem Land, in welchem ihre Wurzeln liegen. Hinter den Kindern sind Mohnblumen zu sehen. Sie werden in der Kunst oft als Symbol für das Blut, welches vergossen wurde, gelesen. Die über hundert Kinder, die täglich im Gazastreifen geboren werden, können für all die Gewalt nichts. Keine Ideologie, keine Selbstverteidigung und kein Schuldgefühl dieser Welt rechtfertigt es, dass Kinder von Bomben getötet werden oder verhungern müssen.

Im bekannten Gebet der Vereinten Nationen von Stephen Vincent Benét heißt es: „Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“

Herzliche Grüße
Carmen Khan