Vorstellung Queerbeauftragte des Kirchenkreises

Liebe Gemeinde,

ich freue mich sehr, mich Ihnen kurz vorstellen zu können: Mein Name ist Béla Dörr, ich nutze er/ihn oder sie/ihr als Pronomen, war jahrelang im Vorstand der Evangelischen Jugend der Landeskirche aktiv, arbeite in der Immanuelgemeinde als Jugendmitarbeiter*in, studiere Evangelische Theologie an der Humboldt-Universität und bin seit dem 1. Mai 2024 als Queerreferent*in in unserem Kirchenkreis tätig. Ich bin für alle Anfragen da, die in den Bereich Queer fallen. Das können ganz unterschiedliche Anliegen sein, wie zum Beispiel: Vermittlung von Personen an queersensible Seelsorger*innen, Beantwortung von Fragen zu geschlechtlicher oder sexueller Vielfalt oder Fragen zum Gemeindeleben in Vielfalt.

Fühlen Sie sich also gerne eingeladen, sich mit Ihren Fragen oder Anliegen an mich zu wenden. Für den Kirchenkreis, die Kirchengemeinden und Gruppen wie GKRe, JGn oder ähnliches erstelle ich Workshops, Gesprächsrunden und Fortbildungen, ganz nach den individuellen Bedürfnissen oder Fragestellungen.

Ich freue mich sehr, die Gruppe “QueerMess” zusammen mit Pfarrerin Maike Schöfer aus Adlershof mitzuorganisieren. Die Gruppe veranstaltet Gottesdienste für queere Christ*innen und Verbündete.

Mit dieser besonderen Projektstelle setzt der Kirchenkreis ein wichtiges Zeichen für Vielfalt in unserer evangelischen Kirche. Die Projektstelle bietet auch durch eine große inhaltliche Flexibilität die Möglichkeit, immer wieder gemeinsam auf die einzelnen Gemeinden zu gucken und zu fragen, wie die Queerreferentenstelle helfen, unterstützen oder beratend tätig werden kann.

Sie erreichen mich per Mail unter: queer[@]ekbso.de

Ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit Ihnen!

Béla Dörr

Ausstellung mit Mobiles in der Kirche Johannisthal

Derzeit befindet sich im Kirchsaal der ev. Kirche Johannisthal eine Installation mit Mobiles.

Die fünf großen Mobiles (ca. 3x2m) sind lose in Kreuzform im Raum angeordnet. Die irisierende Oberfläche der einzelnen Platten haben den tollen Effekt, das je nach Perspektive und Lichteinfall unterschiedliche Farben zum Vorschein kommen. Zwei zusätzliche Mobiles sind links und rechts vom Altar befestigt und reflektieren, durch die vertikale Anordnung, das bunte Licht der Sonnenstrahlen in den Raum.

Der Künstler Dieter Tuczer wurde 1956 in Berlin geboren, absolvierte zu DDR- Zeiten eine Lehre und arbeitete viele Jahre beim Werk für Fernsehelektronik in Schöneweide. Neben dem Beruf war er kreativ und kunstinteressiert. Er malte Bilder nach Werken expressionistischer Künstler wie Picasso, Grosz, De Jong.

Vor 20 Jahren kam er zur MobileKunst. Er sah bei einer Ausstellung Mobiles von Alexander Calder und ist seitdem fasziniert von den filigranen Gebilden. Tuczer baute daraufhin selbst erste Kunstwerke und hat sein Hobby stetig perfektioniert.

Nun, im Ruhestand, hat er Zeit, sich der Kunst intensiver zu widmen und freut sich, bei uns in der Kirche Johannisthal seine bisher größte Ausstellung zu gestalten. Für unseren Kirchraum hat er ein mehrteiliges Mobile entworfen.

Die Installation wird vom 20. Mai bis zum 20. Juli zu sehen sein. Ganztägig dienstags und freitags sowie sonntags kann die Ausstellung besichtigt werden. Bei weiteren Fragen oder Besuchswünschen zu gesonderten Zeiten wenden Sie sich gern an mich!

Juliane Bach

Faire Gemeinde Johannisthal?!

Ein Wegweiser aus dem Klimateam

Unsere christlichen Werte sind:
Bewahrung der Schöpfung und ihrer Vielfalt, Sorge um uns selbst und unsere Nächsten sowie die zukünftigen Generationen. Verantwortung übernehmen für unser Handeln in seiner ganzen Konsequenz.

Angesichts der menschengemachten Klimakrise und vieler weiterer Konflikte in Politik und Gesellschaft, die unser aller Lebensgrundlagen auf der Erde massiv bedrohen und die gewohnten Lebensbedingungen aus dem Gleichgewicht bringen, suchen Menschen
weltweit nach möglichen Lösungen und neuen Ideen.

Schauen wir doch einmal auf unseren Einflussbereich als Gemeinde und prüfen unser Handeln auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Als wir uns im Klimateam damit konkret beschäftigt haben, sind wir auf das Siegel “Faire Gemeinde” gestoßen. Entwickelt von der EKBO, dem Erzbistum Berlin und dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg zeichnet es Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen aus, die sich durch ihr Handeln und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit für Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit einsetzen.

In vier Bereichen sollen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden:

  1. Bewusst konsumieren
  2. Nachhaltig wirtschaften;
  3. Global denken und handeln;
  4. Sozial handeln.

Nach Erstellung einer Übersicht fiel schnell auf, dass wir in drei Kategorien bereits die notwendige Anzahl an Maßnahmen erfüllen und darüber hinaus sogar noch weitere Ideen haben, die uns umsetzbar erscheinen.

Das hat uns selbst überrascht – wir sind also schon auf einem guten Weg! Vor allem im Einkaufsverhalten der Gemeinde können und wollen wir nachhaltiger werden, sowohl in Bezug auf Lebensmittel als auch bei anderen Gebrauchsgegenständen und Verbrauchsmaterialien. Nachhaltiger werden bedeutet: Wir wollen darauf achten, dass Herstellung, Transport, Verwendung und Entsorgung so wenig wie möglich neue Ressourcen verbrauchen und umweltschonend hergestellt werden. Für die Gemeinde angeschaffte Ausstattung soll langlebig und reparierbar sein, oder gänzlich wieder verwendet werden können. Und das alles auch sozial gerecht: Wenn wir Dinge verwenden, wollen wir sicher sein können, dass an keiner Stelle Menschen ausgebeutet oder unzureichend für ihre Arbeit bezahlt werden.

Beispiel Lebensmittel:

Hier gibt es bereits verlässliche Orientierungsmöglichkeiten: Das Fairtrade Siegel kennzeichnet Waren, bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. (www.fairetradedeutschland.de)

▷ Produkte wie Kaffee, Tee, Säfte und Schokolade (Kekse) wollen wir aus fairem Handel beziehen und dafür insbesondere auch die Nähe zum Weltladen in Baumschulenweg nutzen.

Vorzugsweise Bio: Intensive Bodennutzung und Pestizideinsatz in der konventionellen Landwirtschaft belasten die Umwelt und das Klima. Für die allermeisten Lebensmittel gibt es inzwischen ökologisch erzeugte Alternativen gut verfügbar im Supermarkt oder beim regionalen Erzeuger. Zum Beispiel Traubensaft aus biologischer Herstellung fürs Abendmahl: Das schont die Böden und die Umwelt und ist letztlich gesünder für die Menschen bei der Herstellung und die Verbraucher:innen.

▷ Wir wollen regionale Produkte, möglichst in Bioqualität, auf jeden Fall ohne Genmanipulation und kein Fleisch aus industrieller Massentierhaltung verwenden.

Beispiel Herstellung:

Im Gegensatz zu Frischfaserpapier benötigt recyceltes Altpapier kein neues Holz, hat einen geringeren Wasser- und Energiebedarf bei der Herstellung und verzichtet auf den Einsatz chemischer Stoffe wie Chlor. Es ist also nachhaltiger und genauso gut im Einsatz wie das „neue“ Papier. Es kann in verschiedenen Helligkeitsgraden bestellt werden und wenn es doppelseitig bedruckt wird, reduziert sich der Verbrauch automatisch.

▷ Wir wollen zukünftig recyceltes Druckerpapier, Toilettenpapier, recycelte Umschläge und Abtrockentücher u. ä. einkaufen und sparsamer verwenden.

Beispiel Verpackung:

Das Denken in Kreisläufen, wie die Natur es uns vormacht, sollte unser Ziel sein. Was wir herstellen, muss irgendwann auch wieder vergehen können oder eine neue Verwendung bekommen. Einweg-Getränkeverpackungen sind mit klimabewusstem Handeln eigentlich nicht zu vereinbaren. Ist das Getränk alle, wandert die Verpackung meist direkt in den Müll – und mit ihr wertvolle Rohstoffe. Recycelt wird leider nur ein Teil davon, im Falle von Getränkekartons sogar nur knapp über 30 Prozent.

Gut, dass es Alternativen gibt! Mehrwegflaschen aus Glas werden bis zu 50 Mal wieder befüllt und sparen bis zu 50 Prozent CO2 im Vergleich zu Einwegverpackungen. Sie werden überwiegend regional über kurze Transportstrecken vertrieben, da viele Hersteller und Abfüller gemeinsam einheitliche Flaschen und Kästen nutzen. Im Vergleich zur ständigen Neuherstellung von Einwegverpackungen spart das eine erhebliche Menge an Ressourcen, Energie und Treibhausgasemissionen ein.

▷ Wir wollen zukünftig unseren Traubensaft für das Abendmahl und auch Wasser und Säfte in Mehrwegflaschen beziehen.

Beispiel Reinigungsmittel:

Die Verwendung von nachhaltigeren Reinigungsmitteln, die beispielsweise mit dem Blauen Engel zertifiziert sind, vermeidet weitgehend umwelt- und gesundheitsbelastende Stoffe, fördert den nachhaltigen Anbau nachwachsender Rohstoffe und reduziert den Verpackungsabfall. Weitere Siegel für umweltfreundlichere Produkte sind das EU Ecolabel und das Ecocert-Siegel. Für die Benutzung gilt auch hier: sparsam dosieren und zusätzlich auf mechanische Reinigung durch Schrubben und Einweichen setzen.

▷ Wir wollen möglichst umweltfreundliche Reinigungs- und Waschmittel verwenden.

Die Gesamt-Übersicht aller Maßnahmen, die wir uns vorstellen können, nach und nach in der Gemeinde zu etablieren, finden Sie auf der Klimatafel in der Kirche. Wir freuen uns auf Ihre Meinungen, Anregungen und Nachfragen. Auch wir entdecken immer wieder Punkte, an denen wir diskutieren, welche Variante nun wirklich nachhaltiger ist. Nicht immer ist das so einfach zu entscheiden. Aber genau dieses Dranbleiben und Prüfen, darauf kommt es an: miteinander austauschen, Informationen sammeln und auch das Hinterfragen sind unsere Anliegen.

Was ist realisierbar und was erweist sich in der Praxis als schwierig? Auf Ihr Mitwirken und Ihre Erfahrungen kommt es an. Sprechen Sie uns gerne an oder kommen Sie zu einem unserer Treffen.

Die Termine hängen an der Tafel aus und sind auch im Churchdesk-Kalender zu finden. Wir überlegen derzeit, was auf dem Weg zur Fairen Gemeinde hilfreich wäre.

Vielleicht kleine Merkzettel oder Übersichtslisten? Haben Sie Vorschläge oder Ideen? Außerdem wollen wir versuchen, alle betreffenden Kreise und Menschen in der Gemeinde direkt anzusprechen. Da liegt noch etwas Arbeit vor uns. Ganz formal braucht es einen Beschluss des GKR und eine*n Fairnessbeauftragte*n, die*der alle zwei Jahre einen Bericht schreibt.

Und vor allem brauchen wir Ihre Mitarbeit. Wir können nur Vorschläge erarbeiten. Umsetzen müssen wir diese Maßnahmen als Gemeinde zusammen. Das kann etwas dauern und wird Routinen aufbrechen und vielleicht an der einen oder anderen Stelle Überwindung oder Umwege bedeuten.

Aber wie heißt es so schön: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Die Erfahrung zeigt, dass irgendwann neue Routinen entstehen und dann läuft es wie von selbst. Und am Ende ist es ein großer Gewinn, nicht nur für unsere Gemeinde, sondern weit darüber hinaus.

Auch wenn es sich oft nicht so anfühlt, ist es doch so, dass einzelne persönliche Entscheidungen eine globale Wirkung entfalten können. Es macht in der Summe einen Unterschied, ob Sie Ihr Geld in den fairen Handel geben oder nicht. Und einen noch größeren Unterschied macht es, wenn eine große christliche Gemeinschaft ihr Geld bewusst auf diesen nachhaltigen, ökofairen Weg schickt.

Wenn wir das Siegel „Faire Gemeinde“ erhalten, kann das eine Auszeichnung sein für die neu etablierten Maßnahmen, Ansporn für uns, noch besser zu werden und uns auch immer wieder zu überprüfen, um nicht in alte Gewohnheiten zurückzufallen. Und es hilft uns bei der Sichtbarkeit für unser Ansinnen nach außen.

Wir sind überzeugt davon, dass es sich auf vielen Ebenen lohnt, „Faire Gemeinde“ zu werden.

Herzliche Grüße vom Klimateam
Anne Kilgus, Jeannette Hoffmann und Johanna Werner

Literaturempfehlungen:

Unsere Welt neu denken.
Maja Göpel

All you need is less.
Manfred Folker, Niko Paech

Das ökohumanistische Manifest.
Pierre L. Ibisch, Jörg Sommer

Leihen Sie die Bücher bei Interesse doch gerne in der Bibliothek aus.

Eine segensreiche Zeit

Mit der aktuellen Ausgabe des Gemeindegrußes für die Monate April und Mai stehen uns einige Highlights im Kirchenjahr bevor: Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten. Diese 50 Tage (Pfingsten leitet sich auch von der Zahl 50 ab) bilden den großen Spannungsbogen von: Jesus verweilt noch einmal bei den Menschen für 40 Tage; er wird entrückt in den Himmel und 10 Tage später ergießt sich der Heilige Geist über die Menschen.

Es ist eine Segens-reiche Zeit! Neben den großen Gottesdiensten gibt es im Mai die Konfirmationen. Zunächst werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden in einem eigenen Gottesdienst vorgestellt und am Pfingstsonntag findet die Konfirmation in einem großen regionalen Gottesdienst statt. Ihnen wird der besondere Segen zu diesem Ereignis zugesprochen. Die Jugendlichen bekräftigen mit der Konfirmation ihre Taufe und begegnen dem neuen Lebensabschnitt mit der Segnung.

Im Segen kommt Gott den Menschen nah. Im Segen steckt die Kraft Gottes, die geheimnisvoll wirkt. Menschen vertrauen darauf, dass Gott sie auf ihrem Weg begleitet und behütet – auch in dunklen Stunden. Gottes Zuversicht kann uns tragen, wenn wir an unsere Grenzen kommen. Im Lateinischen heißt segnen „benedicere“, wörtlich: „gut sagen“ oder „loben“. Segensworte heilen, trösten, versöhnen. „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein“, heißt es in der Abrahamsgeschichte (1. Mose 12, 2). Die Worte des Segens bewirken etwas Positives in unserem Leben, das wir nicht selbst machen können. Und im Bibelvers ermutigt uns Gott selbst ein Segen für andere zu sein bzw. Segen weiterzugeben. Das Segnen ist nicht nur Pfarrer*innen vorbehalten – wir dürfen einander segnen, indem wir Gott darum bitten. Er ist da, wo Menschen sich begegnen, und er hört ihre Bitte.

Manche Segensworte begleiten uns ein Leben lang. Manche Worte öffnen unser Herz, wenn wir sie wieder und wieder hören. Manche Segen sind uns so vertraut, dass wir sie innerlich mitsprechen können. So geht es sicherlich einigen, wenn sie sonntags hören: Der Herr segne dich und behüte dich…!

Ich möchte den Einstieg dieser Ausgabe auch mit einem kleinen Segen enden lassen. Das folgende Segensgebet zeigt wie zeitlos manche Segensworte sein können. Diese stammen von St. Martin aus dem 4. Jahrhundert:

Herr, segne meine Hände,
dass sie behutsam seien,
dass sie halten können, ohne zu Fesseln zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohnt die Kraft, zu trösten und zu segnen.
 
Herr, segne meine Augen,
dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige,
dass andere sich wohlfühlen können unter meinem Blick.
 
Herr, segne meine Ohren,
dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen.
dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not, dass sie verschlossen seien für Lärm und Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.
 
Herr, segne meinen Mund,
dass er dich bezeuge,
dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört,
dass er heilende Worte spreche,
dass er Anvertrautes bewahre.
 
Herr, segne mein Herz,
dass es Wohnstatt sei deinem Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann,
dass es reich sei an Verzeihung,
dass es Leid und Freude teilen kann.

St. Martin aus dem 4. Jahrhundert

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für die kommende Zeit!

Juliane Bach

Soviel du brauchst …

ist der Titel der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit von Aschermittwoch bis Ostermontag. Die Fastenaktion ist eine kirchliche Initiative von 24 evangelischen und katholischen Partner*innen. Eine Fastenbroschüre begleitet mit praktischen Anregungen die Zeit, sie kann einfach online* heruntergeladen werden. Die Broschüre liefert Anregungen dazu, alltägliche Entscheidungen auf ihre Nachhaltigkeit hin zu überprüfen und lädt ein, neue Wege zu gehen.

Wer in der Fastenzeit weitere Impulse sucht, findet diese vielleicht im Fastenwegweiser „Wandeln“ oder möchte die wöchentlichen Fastenbriefe von Andere Zeiten e.V. abonnieren.

So viel Sie brauchen…

Eine für mich wesentliche Frage unserer Zeit:

Was und wieviel davon brauche ich wirklich zum Leben?

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass es mich erleichtert, Dinge loszuwerden. Mein an Gegenständen übervolles Dasein bedrückt mich oft mehr, als es mich beglückt. Geschenke, die nett gemeint, aber irgendwie nicht wirklich zu gebrauchen sind, sind mir eher Last als Lust.

Und, oh je, mittlerweile bekomme ich allzu oft Süßigkeiten geschenkt. So viel, dass sie mich zum Überkonsum verlocken und eher die Regel als eine Ausnahme sind. Dabei ist doch meine Entscheidung:

Genuss statt Überfluss.

Vor kurzem hörte ich von dieser Idee: Schenken wir uns doch gegenseitig gemeinsame Koch- und Backtage und dazu den Einkauf ökofairer Produkte aus der Region. So verbringen wir Zeit mit lieben Menschen, verarbeiten mit Muße die Früchte der Erde und essen dann in Gesellschaft eine wunderbare Mahlzeit. Eine Selbstverständlichkeit ist das nicht immer.

Aber: Woher kommen die Lebensmittel, die wir genussvoll verzehren und damit Körper und Seele gesund halten wollen? Wer hat sie unter welchen Bedingungen hergestellt? Wurde den Erzeuger*innen ein fairer Preis gezahlt? Stecken Sorgfalt, ein ökologischer Anspruch und faire Marktstrukturen in Produktion und Vertrieb? Oder ist uns angesichts des kleinsten Preises alles egal? Die Auswahl unserer Lebensmittel hat eine Wirkung.

Inzwischen gibt es in unserer Umgebung verschiedene Möglichkeiten, mit dem Einkauf den Wandel hin zu Nachhaltigkeit und fairen Marktstrukturen zu unterstützen: Bioprodukte im Supermarkt zu kaufen sind eine Sache. Noch besser gefallen mir die diversen Bio-Abokisten (abokiste-apfeltraum.de, brodowin.de, maerkischekiste.de), über welche Erzeugnisse von Biobauernhöfen aus der Umgebung ohne Zwischenhandel direkt zu uns geliefert werden. Ich schätze dabei besonders, dass sie saisonal befüllt sind und ich darüber gar nicht mehr nachdenken muss.

Kennen Sie den kleinen Laden FeinKostSüdOst mit Müslicafé in der Südostallee 169? Von Freitag bis Sonntag gibt es hier Sophies Müslikreationen, frisches Gemüse, Grund-nahrungsmittel, Spezialitäten und vieles mehr. Sie können hier auch Frühstücken, Kaffeetrinken, Brötchen holen und immer auch mit den Mitarbeitenden plaudern – hier kennt man sich und findet schöne Weile statt Eile. Falls Ihnen Sonntags noch etwas zum Backen oder Kochen fehlt, finden Sie es womöglich hier.

Seit etwas mehr als einem Jahr bringen die Gastgeber*innen der Marktschwärmer in Johannisthal ebenfalls regionale Produktvielfalt in unsere Nachbarschaft: Lebens- und Genussmittel aus ökofairer Produktion können direkt bei den herstellenden Betrieben bestellt und immer Donnerstagabends direkt auf dem Hof des Rathauses abgeholt werden. Transparent sind dabei Entfernungen von durchschnittlich 40 km vom herstellenden Betrieb und dessen Verdienst am Produkt. Wobei die Preise vom Betrieb selbst festgelegt werden. Auf dieser Internetseite lässt sich auch so einiges mehr zum Beispiel über die Tierhaltung, die Geschichte der zugehörigen Höfe oder die Produktherstellung nachlesen. Wie schön, dass Berlin von Land(-wirt)schaft umgeben ist.

Fest steht, ökofaires Einkaufen hat seinen Preis. Es ist mir bewusst, dass manchen Haushalten der finanzielle Spielraum fehlt. Aber auch wer ab und an ein paar Besonderheiten aus regionaler Produktion kauft, unterstützt die Betriebe ganz direkt:

Bunte Hühnereier aus Werneuchen, Räucherfisch von den Fisch-Fritzen aus dem West-Havelland, traditionell aus Natursauerteig hergestellte Backwaren aus der Endorphina Bäckerei in Neukölln und vieles mehr kann online erstöbert und bestellt werden.

„Soviel du brauchst…“

Eine gute Zeit voller Inspiration wünscht
Johanna Werner aus dem Klimateam

Internetseiten:

Bei der Recherche auch noch online entdeckt: www.klimafit-kurs.de/challenge

Angedacht

Bei allen (Klima-)Problemen, die aller Fortschritt mit sich bringt, gibt es doch eine Sache, auf die wir als Menschheit stolz sein können: Weltweit ist die Kindersterblichkeit in den letzten Jahrzehnten drastisch zurück gegangen. Für Zivilisation, Entwicklung und Menschlichkeit gibt es keinen aussagekräftigeren Indikator. An einer möglichst geringen Kindersterblichkeit müssen sich Politik, Humanität – und ich finde nicht zuletzt Religion – messen lassen.

Abb.: Halima Aziz

Auf dem Bild von Halima Aziz ist ein Foto abgemalt, es zeigt zwei reale – an der Kleidung leicht zu erkennende – palästinensische Kinder. Die Künstlerin schrieb dazu: „Palästina, die Seele unserer Seelen. Palästinensische Kinder haben Träume. Sie verdienen es zu leben. Sie verdienen Freiheit und eine Zukunft wie jedes andere Kind.“

Wie konnte es passieren, dass wir nun, im Jahre 2024, wieder in einer Zeit leben, in der es Not tut, so etwas dazu zu sagen? Warum sollte, was sich überall auf der Welt als Konsens herauskristallisiert hat, ausgerechnet für palästinensische Kinder nicht gelten?

‚Palästina, Maßstab unserer Maßstäbe‘ möchte ich Halima antworten, die sich unermüdlich für den Frieden im Heiligen Land einsetzt. In dem Land, in welchem ihre Wurzeln liegen. Hinter den Kindern sind Mohnblumen zu sehen. Sie werden in der Kunst oft als Symbol für das Blut, welches vergossen wurde, gelesen. Die über hundert Kinder, die täglich im Gazastreifen geboren werden, können für all die Gewalt nichts. Keine Ideologie, keine Selbstverteidigung und kein Schuldgefühl dieser Welt rechtfertigt es, dass Kinder von Bomben getötet werden oder verhungern müssen.

Im bekannten Gebet der Vereinten Nationen von Stephen Vincent Benét heißt es: „Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“

Herzliche Grüße
Carmen Khan

Gedicht aus dem GKR Johannisthal

– neues Jahr – viele Aufgaben – Mut zur Lücke –
– Gemeindeversammlung –

Vermissen Sie hier den gewohnten Bericht?
Sie kennen das sicher, manchmal klappt es nicht,
von all den wichtigen dringenden Dingen
alles rechtzeitig fertig zu bringen.

Auch 2024 gibt’s viele Themen,
die erfordern, sich ausreichend Zeit zu nehmen.
Einiges neu, andres übrig geblieben
davon zu berichten wir hiermit verschieben.

Wir hoffen, dies fällt nicht zu sehr ins Gewicht,
denn Zeit für Austausch ist schon in Sicht:
am 25. Februar
Gemeindeversammlung – recht früh im Jahr.

Für’s neue Jahr und auf all uns’ren Wegen
erbitten wir Frieden und Gottes Segen.

Ein Jegliches hat seine Zeit

Auf ihrem Schreibtisch im Zimmer stand immer eine Vase aus Ton.
Es war das Zimmer einer älteren Frau im Seniorenstift, die ich eine Zeit lang
besuchte.

Diese Frau hatte in jüngeren Jahren als Journalistin gearbeitet und auch im hohen Alter setzte sie sich nahezu täglich an den Schreibtisch, um Texte zu verfassen. Das Zimmer war nicht sonderlich groß und vor allem praktikabel eingerichtet. Außer dieser einen blauen Vase auf dem Schreibtisch vom Töpfermarkt in Weimar. Die Vase war stets mit Wasser gefüllt. Doch Blumen standen nie darin. Stattdessen ragte ein einfacher Ast, ganz hölzern daraus. So wirklich dekorativ war das nicht. Wo doch außerdem der Platz auf dem Schreibtisch so begrenzt war. Und irgendwann habe ich die Frau dann gefragt, was es auf sich hat mit diesem Stock in der Vase: „Ich warte darauf,“ erzählte mir die Frau, „dass dieses Holz zu blühen anfängt.“ Wie unvernünftig, dachte ich und schaute wohl skeptisch. Aber eines Tages, als ich sie wieder besuchte, zeigte sich am Ast tatsächlich ein bescheidenes, zartes, ganz unaufdringliches grünes Blättchen.

Diese Woche, als ich die Worte des Propheten Jesaja las, erinnerte ich mich wieder an diesen für mich so rührenden Moment als mir diese Frau ganz stolz und hoffnungsvoll diesen blühenden Ast zeigte.

Bei Jesaja heißt es nämlich wie folgt:

Dann wird ein Zweig aus dem Baumstumpf Isais austreiben, und ein Spross wächst aus seiner Wurzel heraus. Auf ihm wird ruhen der Geist Gottes, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Gottes.

Erkenntnis und Weisheit und auch Frieden kann die Welt in diesen Tagen gut gebrauchen. Jedes Jahr steht der Advent für einen Neuanfang. Und auch der Jahreswechsel bringt Mut und Hoffnung auf einen persönlichen Neustart. Das neue, veränderte ist manchmal noch nicht erkennbar und trotzdem schon am Werden.

Das mit zu bedenken wünsche ich uns für alle neuen Aufgaben und Wege, die wir vor uns haben! Und gutes Gelingen, sowie Mut zum Ausprobieren und auch Scheitern, falls etwas nicht gelingen sollte. Es wird immer etwas neues entstehen und das bringt neue Erkenntnisse mit sich.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen Gottes Begleitung und seinen stärkenden Segen!

Ihre Juliane Bach

Bericht aus dem Pfarrbüro Johannisthal

– Rückblick auf ein Jahr in der Gemeinde Johannisthal –

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich nutze die Gelegenheit, um in dieser Ausgabe einmal aus dem Pfarrbüro zu berichten und einen Rückblick auf das Jahr 2023 vorzunehmen.

Vieles war in diesem Jahr neu. Vieles wurde aber als Tradition auch beibehalten, das die Gemeinde prägt und unser Gemeindeleben lebendig gestaltete, so unter anderem Advent in der Kirche, die Musik zum Wochenausklang in der Passionszeit, unser großes Sommerfest, die Konzerte des Fördervereins und der Kantorei, ein bunter Erntdedankgottesdienst – um einige der Highlights zu nennen. Neu hinzugekommen ist, dass wir im Kiez stärker vertreten sind und unter anderem zum Sommerfest am Rathaus dabei waren. Wir haben große, regionale Sommergottesdienste gefeiert. Wir konnten monatlich einen familienfreundlichen Gottesdienst etablieren. Somit sind wir auch unserer Vision ein Stück näher gekommen, die wir als GKR in unserer ersten Rüste im Januar herausgearbeitet haben: dass wir eine familienfreundliche, offene und nachhaltige Kirchengemeinde sein wollen. Dies ist uns in vielen Punkten schon gelungen: die wiederkehrenden Angebote für Kinder und Familien, die Präsenz im Kiez und die stärkere Verankerung in Johannisthal und regional. Unser tolles Klimateam,
das sich immer wieder Gedanken macht zu neuen Projekten und Konzepten, wie wir ressourcenschonender und umweltfreundlicher werden. Und auch die Bauvorhaben auf unserem Gelände sind Teil unserer Nachhaltigkeit als Gemeinde: Sie sichern uns langfristig finanzielle Mittel, um unsere Gemeinde lebendig und aktiv gestalten zu können. Die Villa auf unserem Grundstück wird bald nachhaltig saniert. Und im Zuge des Neubaus auf dem Gelände haben wir auch schon erste Ideen, wo zukünftig unsere Kinderkirche ihren Platz haben wird. Es ist viel im Gange, unsere Kirchengemeinde wächst und verändert sich und das ist gut so!

Ich möchte aber auch nicht die Herausforderungen verschweigen, die wir dieses Jahr hatten. Der Erbbaupachtvertrag und die damit einhergehenden Aufgaben haben uns als GKR und insbesondere unserem Vorsitzenden viele Nerven gekostet. Es war ein Ringen und mit unserer finalen Abstimmung im Juli haben wir endgültig grünes Licht gegeben für die geplante Bebauung auf dem Gelände. Die Bauvorhaben unserer Kirchengemeinde sind große Projekte und da haben wir großes Glück, mit einem kompetenten ehrenamtlichen Bauausschuss gut ausgestattet zu sein.

Eine weitere Herausforderung war und ist die Personalsituation unserer Gemeinde. Unser Küster ist leider erkrankt, und dadurch mussten wir im Büro erst einmal mit der neuen Situation umgehen. Ich habe die Gemeinde hier als sehr hilfsbereit und verständnisvoll erlebt. Leider müssen wir noch bis Ende des Jahres damit rechnen,
dass Patrick Otto fehlen wird. Frau Hartmann und viele weitere Ehrenamtliche sind in dieser Situation als Unterstützung im Büro sehr hilfreich. Und auch mein Stellenumfang von 50% ist für mich immer wieder herausfordernd. Ich habe mittlerweile einen Stapel mit Zetteln und Notizen, was ich alles noch in dieser Gemeinde machen möchte und wo noch neue Räume zur Gestaltung wären. Aber sie liegen dann oft in der Schublade, weil mein Zeitkontingent so unglaublich schnell aufgebraucht ist. Das ist ein wenig wie Autofahren mit angezogener Handbremse.

Für mich ist nun etwas mehr als mein erstes Jahr im Pfarramt vergangen und es ging so unglaublich schnell. Die Zeit war sehr schön, die Menschen in dieser Gemeinde sind wirklich toll! Ich erlebe viele kompetente Ehrenamtliche und Menschen, die Lust haben sich einzubringen. Die musikalische Gestaltung, die Arbeit mit Kindern, Familien, Senior*innen und die Feste, die wir feiern, sind die Säulen dieser Gemeinde, die ich als sehr bereichernd erlebe. Mir persönlich macht der Beruf im Pfarramt großen Spass und ich freue mich auf die kommende Zeit! Ein paar visuelle Eindrücke möchte ich mit Ihnen teilen und so finden Sie bei diesem Bericht einige Fotos aus den vergangenen 12 Monaten.

Ihre Juliane Bach

Wie sind deine Eindrücke? Fühlst du dich als Teil der Kirchengemeinde? Fehlt dir etwas? Findest du die Angebote und das Gemeindeleben gut und bereichernd? Wir sind alle Teil dieser Kirchengemeinde und können etwas geben, wie Zeit, Ideen und praktische oder fachliche Hilfe, und wir können etwas nehmen, z.B. Gemeinschaft erleben, meine Gottesbeziehung leben und hinterfragen, Konzerte genießen. Dein Feedback und deine Meinung sind wichtig und bringen uns alle weiter, um uns zu entwickeln. Schreib uns gern per Mail deine konstruktive Meinung und bring dich ein, wie es für dich möglich ist!

Von hungrigen Löwen, Dünen und Wassersprengern – Unsere Kinder-Sommerfahrten – ein Rückblick

In den Sommerferien pausieren unsere regulären Angebote für Kinder und Familien in den Ev. Kirchengemeinden unserer Region. Dafür laden wir zu zwei jährlichen Höhepunkten ein: zu unseren Kinderfahrten – voller Abenteuer und unvergesslicher Erlebnisse.

KiKi-Fahrt nach Hirschluch

Vom 16.-21. Juli machten wir uns mit 55 tollen Kindern, fünf kreativen Teamenden und vier vorfreudigen Erwachsenen auf die Spuren von Josef und fanden ihn schließlich in Hirschluch in der Storkower Düne, die sich mitten im Wald versteckt. Wirklich ein perfekter Schauplatz, um in die Geschichte rund um Josef einzutauchen. An jedem Tag erfuhren die Kinder mehr von Josef und seinen spannenden Erlebnissen – grandios performt von unseren talentierten jugendlichen Teamenden. Neben dem Programm rund um das Thema haben wir auch zahlreiche andere Aktivitäten unternommen. Wir haben im Storkower Strandbad geplantscht, einen Tagesausflug in den Mitmachpark Irrlandia unternommen, bei einer aufregenden Nachtwanderung eine Mumie kennengelernt, einen Spieleabend veranstaltet und unseren Gruppenraum in ein Kino verwandelt. Der Höhepunkt war jedoch zweifellos die Abschlussdisko mit Talenteshow, bei der viele Kinder ihr Bestes gegeben haben. Kein Tanzbein blieb da müde. Es war wirklich ein wunderschöner Auftakt für die Sommerferien.

Singschulfahrt nach Wünsdorf

In der letzten Ferienwoche luden Barbora Yhee und wir 33 Kinder und Jugendliche zur Singschulfahrt ein, um in unglaublichen sechs Tagen das Kindermusical Daniel einzustudieren. Jedes Jahr vollbringen die Kinder und Jugendlichen mit Barbora ein kleines Wunder. Als wir bei 34°C (mit Cello, Harfe, Violine und zwei Gitarren im Gepäck) in Wünsdorf ankamen, mussten wir uns erst einmal im See abkühlen – und das zog sich durch die Woche: Die Kinder probten den ganzen Vormittag über – am Nachmittag sorgten wir für gemäßigte Temperaturen durch Badeausflüge oder Wassersprengereinsätze. Zudem lockten neben Einzelproben auch Bastelworkshops – denn am Ende der Woche wollten wir schließlich mit fertigen Kulissen und Kostümen nach Hause fahren. Lagerfeuer mit Marshmallows, eine Nachtwanderung, ein Spieleabend und unsere Abschlussparty durften selbstverständlich auch nicht fehlen.

Ein Musical in 6 Tagen! Ihr wollt wissen, ob wir alle unsere hehren Vorsätze erreicht haben?

Das Kindermusical Daniel wurde am 9. September um 15 Uhr auf der Bühne des Gemeindesaals in der Plesser Straße 4 mit vollem Erfolg aufgeführt 😀. Was für ein Gefühl, nach all dem vielen Proben, Basteln und Werkeln im Applaus baden zu dürfen. 37 Gesichter strahlten vor Glück und Erleichterung. Es war einfach großartig zu sehen, wie die Kinder sich gegenseitig unterstützt und zusammen Spaß hatten. Es war ein Sommer voller Abenteuer, Freundschaften und Erinnerungen, die für immer bleiben werden.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Kindersommerfahrt und können es kaum erwarten, wieder mit Euch gemeinsam tolle Erlebnisse zu schaffen. Merkt Euch gerne schon mal vor:

  • KiKi-Fahrt: 21.-26. Juli 2024
  • Singschulfahrt: 24.-30. August 2024

Eure Mandy und Sabrina